Homepage

Kennzeichen/Auswirkungen von Umsessenheit, Besessenheit

Urheber von Fremdeinflüssen

Ursachen / Auslöser von Fremdeinflüssen

Folgen von Abgötterei, Spiritismus, Magie, Wahrsagerei, Esoterik, Greuelsünden

Medikamente / Schulmedizin

Selbsthilfemöglichkeiten

Befreiungsdienst / Exorzismus

Honorierungsfragen

    Ziele und Praktiken in Aberglauben und Magie


    Inhaltsübersicht:


    Ziele okkulter Praktiken

    Meist sind folgende Ziele beim magischen Handeln zu erkennen:

    • Geheime Kenntnisse und Macht erwerben über Kosmos, Erde, Natur und Naturkräfte, Menschen und die geistige Welt
    • Erstaunliche Wirkungen durch geheime Mittel und Methoden hervorbringen wollen
    • Naturelemente und Naturgesetze erkennen und beherrschen wollen
    • Erschaffen, Erhalten und Vernichten
    • Glück oder Unglück herbeiführen
    • Macht, Einfluss, Reichtum oder Ohnmacht, Einflusslosigkeit und Armut herbeiführen
    • Gesundheit oder Krankheit erzeugen
    • Schutz oder Verfolgung bewirken
    • Menschenkenntnis erwerben
    • Energie erwerben

       Im Grunde sind dies jene Eigenschaften und Fähigkeiten, die man Gott zuschreibt.

    Abergl. oder bewusst okk. Methoden, um diese Ziele zu erreichen

       Um gottähnliche Fähigkeiten zu erwerben und Ziele mit okkulten Mitteln zu erreichen, werden entweder
    • abergläubische Mittel - meist ohne Kenntnis okkulter Gesetze - angewendet
    • oder bewusst magische Methoden eingesetzt.
       Um diese gottähnlichen Ziele zu erreichen, üben abergläubische Menschen eine Unmenge verschiedenster okkulter Praktiken aus. Was sie tun, was sie auslösen und in welche geistige Dimension sie damit gelangen, ist ihnen nur selten bewusst. Es ist mehr eine Art Handeln nach dem Versuch-Irrtumprinzip nach dem Motto: "Wenns hilft, machen wir so weiter, wenn nicht, hat's auch nichts geschadet!" Dass solche Versuche alles andere als harmlos sind und bereits Umsessenheit und Besessenheit durch höllische Geister zur Folgen haben kann, erkennen sie nur selten.

       Alle Verfahren zielen daraufhin ab, durch geheimnisvolle, okkulte Mittel Effekte zu erzielen, die auf herkömmliche Weise so überhaupt nicht oder zumindest nicht im erwarteten Ausmasse erzielbar sind. Aus sich selbst heraus haben diese - oft sinnlos oder paradox erscheinenden - magisch-heidnischen Mittel keine oder bestenfalls eine geringe natürliche Wirkung. Da sie jedoch Zeichen bzw. Bestandteile des heidnisch-abgöttischen Aberglaubens sind - hinter dem immer höllische Wesen wirken -, können sie durchaus aufgrund von Hilfe aus der unsichtbaren Welt die erwartete Wirkung hervorbringen.
       Sofern Magie, Zauberei, Hexerei bewusst betrieben werden, unterwerfen sich Magier (Zauberer, Hexe) meist sehr genau und gehorsam jenen Anweisungen und Regeln, die sie aus der geistigen Welt erhalten bzw. vorgeschrieben bekommen. Durch die exakte Beachtung gewisser Regeln und Bestimmungen, - selbst wenn sie noch so irrational erscheinen - versuchen sie, sich die jenseitigen Informanten und Helfer geneigt zu machen.

    Art und Ziele der Geister, die Magier unterstützen

       Früher oder später wird allen Magiern bewusst, dass die Wirkungen ihres magisch-okkulten Handelns nicht durch sie selbst, sondern durch Geistwesen bewirkt werden. Folglich tun sie alles, um sich die Gunst dieser Geister zu erringen und zu erhalten.

       Schwarzmagier, Zauberer wissen sehr genau, dass sie mit Satan oder Höllengeistern in Kontakt stehen und von dort die beabsichtigten Wirkungen zustande kommen.
    Jesus wies darauf hin, wer die unsichtbaren Helfer der Magier sind: ".. All die ägyptischen und persischen Zauberer stehen nicht selten im Verbande mit den Geistern und Kobolden und führen mit ihrer Hilfe allerlei Zaubereien aus." {jl.ev02,065,06} Aber alle solche Zauberei (durch Hilfe von Naturgeistern und Höllengeistern) ist ein Greuel vor Gott, und der sie übt, fürwahr, der wird schwerlich je ins Reich Gottes kommen!    Die sog. 'Weissmagier' dagegen meinen in ihrer naiven Gutgläubigkeit, weil ihre Ziele gut und richtig seien, sei ihr Handeln gottgefällig, entspreche der göttlichen Ordnung und werde von Engeln unterstützt. Jene Geistwesen, mit denen sie in Kommunikation treten, bestärken sie meist jahre- oder jahrzehntelang in diesem irrigen Glauben. Es ist nach meinen Erfahrungen kaum möglich, aktiven Weissmagiern / Hexen klar zu machen, dass sie trotz scheinbar guter Motivation und Zielsetzung mit ordnungswidrigen, abgöttischen Methoden arbeiten. Erst wenn sie voll unter dem Einfluss der herbeigerufenen und scheinbar so hilfreichen Geister bzw. Dämonen in Lichtgestalt stehen - d.h., von ihnen besessen und beherrscht sind, zeigen ihre Beherrscher die höllische, aber gut getarnte Herkunft. Dann ist es meist recht spät, um wieder frei zu werden. Die Geister, die sie riefen und die sie besetzten, versuchen unter allen Umständen eine Befreiung aus ihrer Macht zu verhindern. Jesus weist darauf hin, wie schwer es ist, einen Magier zu bekehren und von der Herrschaft der Geister freizumachen: ".. Wenn sie (die Magier d.Verf.) sich besserten, dann könnten auch sie selig werden; aber das ist eben das Traurige, daß eben derart Menschen am wenigsten zur Besserung geignet sind! Mörder, Räuber, Diebe, Hurer und Ehebrecher möget ihr bekehren, und ein Kaiser, ein König kann leicht seine Krone niederlegen; aber ein Zauberer trennt sich nicht von seinem Zauberstabe! Denn seine unsichtbaren Gesellen lassen solches nicht zu und sind allzeit seine Meister, wenn er sich von ihnen trennen wollte."{jl.ev02.065,10} Diese Abhängigkeit von den Höllengeistern setzt sich auch Jenseits noch fort. Jesus sagte hierzu: "Alle solche Zauberei (durch Hilfe von Naturgeistern und Höllengeistern) ist ein Greuel vor Gott, und der sie übt, fürwahr, der wird schwerlich je ins Reich Gottes kommen! Denn solche Zauberer versperren obbenannten Geistern den Eintritt ins Fleisch; und wenn sie sterben, werden sie zu Gefangenen solch unreifer Seelen und sind überaus schwer davon zu befreien, weil sie gleichfort Naturmäßiges von den unreifen, nackten Naturseelen in sich aufnehmen..." {jl.ev02,065,06}

       Fast immer liegen bei okkultem Handeln eigenherrliche, selbstbezogene Handlungen vor, bei denen im Gegensatz zum Gebet nicht nach dem göttlichen Willen gefragt wird. Magier und Hexe wollen, dass das geschieht, was sie aus ihrem Horizont heraus als wichtig oder richtig betrachten. Die Motive sind meist - offen oder getarnt - von Selbstherrlichkeit, Selbstsucht, Streben nach Wissen zwecks Macht, Einfluss und Geld bestimmt: "Verflucht sei ein Zauberer! Denn noch nie ist erlebt worden, daß ein wahrer Zauberer mit seiner Zauberei irgendeinen nur halb guten Zweck verbunden hätte! Überall sieht bergedick die bellendste Hab- und Gewinnsucht, daneben aber auch die frechste Herrschgier heraus; und solche Geister sollen in der tiefsten Hölle ihren demütigenden Lohn erhalten!"{jl.ev02.065,06} Die Motivation und spiritistischen Praktiken verstossen also gegen die göttl. Ordnung. Magiern fehlt auch durchwegs die Demut vor Gott. Sie wollen ja selbstherrlich und wie Gott selbst handeln. Das hat für sie irgendwann harte Folgen: "... Diesen halbgöttisch tuenden Menschen (Magiern, d.V.) wird es dereinst wohl nicht am besten ergehen; den sie wissen es, daß sie die in ihre Kunst nicht Eingeweihten auf das schmählichste betrügen und sie durch solche Betrügereien nicht selten zu allerlei Greuel verleiten. Darum aber kann es solchen Wichten auch nimmer gut ergehen; denn das sind die wahren Nichtsverkäufer um vieles Geld und die echten Erzeuger von zahllosen Greueln und Sünden zum Verderben der Menschen!" {jl.ev02.065,08} Schon allein diese Charakterzüge ziehen zwangsläfig gleichgesinnte verstorbene Magier/Hexen bzw. Höllengeister heran.
       Diese Geister präsentieren sich den Magiern / Hexen zunächst in jener Form und mit jenen Argumenten, die den Eindruck erwecken, alles sei richtig, gut und in Ordnung bzw. gottgewollt. Weil ihren Argumenten und Anweisungen Gehör geschenkt wird, können die Geistwesen ihre eigentlichen Ziele und Absichten durch Magier und Hexen verfolgen. Daher geschieht letztlich nur noch das, was diese Wesen wollen und nicht mehr, was Magier oder Hexe auf Erden wollen.
       Zu den höllischen Zielen zählt letztlich immer, dass sie die Menschen von der Wahrheit und vom rechten Beten wegbringen und sie immer mehr in magische Praktiken und Denkweisen verstricken wollen. Sie verändern und verfälschen den Gottesbegriff, die göttliche Ordnung und wollen letztlich von Gott weg und zu ihrem obersten Herrn Satan hinführen und von sich und Satan abhängig machen.
       Solche Ziele verfolgen Satan und seine höllischen Helfer gegen die Menschen. Sie lassen zwar oft das geschehen, bzw. führen es selbst herbei, was mit den abergläubischen Praktiken bzw. bewusst ausgeübten magischen Praktiken erhofft bzw. erwartet wird. Dadurch bestärken sie im irrenden Menschen die Hoffnung, auf dem rechten, gottgefälligen Weg zu sein.
       Aber der Preis für dämonische 'Hilfe' ist unvorstellbar hoch und im Diesseits und weiterhin im Jenseits extrem lange abzubezahlen. Alle abergläubischen, magischen Praktiken führen in die Abhängigkeit von ihrer Beratung oder Hilfe, haben oft schon nach den ersten Kontakten bzw. Praktiken Umsessenheit und Besessenheiten (Beispiele) zur unvermeidlichen Folge.


    Abergläubisch-magische Methoden

       Es gibt unzählige abergl.-magische Methoden und Varianten. Einige seien genannt, um zu zeigen, wie typisch menschl. Ziele mit okkulten Methoden erreicht werden sollen und dank Dämonenhilfe auch erreichbar sind:

      Um Geld zu haben
      • Wenn man Geld dabei hat, während der Kuckuck ruft, habe man das ganze Jahr Geld.
      Um eine gute, fruchtbare Ehe zu bekommen
      • Am Hochzeitstag (bzw. Polterabend) Glas zertrümmern.
      • Bei Neuvermählten Brot und Salz auf den Ofen legen. (Fruchtbarkeit)
      • Über das Brautpaar Reis, Weizen oder Blumen ausstreuen (Fruchtbarkeit)
      • Die Braut über die Türschwelle tragen.
      Um in der Wohnung Gl&uum;ck zu haben
      • Als erstes Salz in eine neue Wohnung tragen.
      • Seine Frau über die Türschwelle tragen.
      Glück mit Vieh haben
      • Neugekaufte Schweine rückwärts in den Stall führen.
      • An Weihnachten oder Neujahr das Vieh um Mitternacht füttern.
      Um Negatives loszubekommen
      • Apfel- oder Orangenschalen, sowie ausgerissene Zähne usw. hinter sich werfen.

        Durch solches abergl. Handeln werden bereits jenseitige Magier / Hexen (meist unbewusst oder unwissentlich) herbeigerufen, die im erwünschten Sinne unterstützend eingreifen - aber dadurch auch manipulieren und in ihre Abhängigkeit bringen wollen. Die Erfahrung zeigt, dass sie später sogar meist exakt das Gegenteil herbeiführen, was ursprünglich beabsichtigt war. Wer also mit okkulten Mitteln Reichtum erreicht, landet meist am Schluss in bitterer Armut, wer mit Liebeszauber eine Verbindung zustande bringt, erlebt am Schluss regelmässig Trennung und Hass von dieser Person.
       Zweck der anfänglichen Unterstützung ist es, solche abergl. Menschen durch 'Erfolgserlebnisse' dazu anzureizen, gezielter magisch und wahrsagerisch tätig zu werden und in die eigentliche Wahrsagerei und Magie einzusteigen.
       Der Unterschied zu bewussten magischen Handlungen ist dann meist nicht mehr sehr gross. Selbst bei den diffus-abergläubisch-magischen Praktiken sind die seelischen und geistigen Folgen oft schon vergleichbar mit denen der bewusst vorgenommenen Magie.

    Schutzmethoden, um Unglück und Negatives abwehren (Blitz, Gewitter, Krankheit, Tod usw.)

       Wo Aberglaube, Spiritismus, Wahrsagerei, Magie und Okkultismus praktiziert bzw. in Anspruch genommen werden, geschehen meist viele mysteriöse Dinge wie Spuk, unerklärliche Angriffe aus unsichtbarer Quelle, innerliche Bedrängungen, Besessenheit, Pechsträhnen, Erkrankungen etc. Normale Massnahmen oder medizinische Mittel versagen oft ganz oder teilweise. Jene höllischen Geistwesen, die zu Wahrsagemitteln und magischen Praktiken anreizen, suggerieren als wirksame Hilfen wiederum okkulte, genauer gesagt magische Methoden.
       Auch bei den okkulten Methoden, sich oder andere Menschen gegen alles mögliche Negative zu schützen, gehen die abergläubischen Praktiken fliessend in die eigentlichen, bewusst vorgenommenen magischen/hexischen Praktiken über. Klare Trennungen sind auch hier nur schwer möglich.
       Das Repertoire an angeblich wirksamen okkulten Schutzmitteln ist unübersehbar gross. Wer zu solchen Mitteln greift, ruft damit stillschweigend und oft unwissend höllische Geister heran, die auch hierbei anfangs meist den erwarteten bzw. verheissenen Erfolg eintreten lassen. Damit wollen sie die Wirksamkeit der okkulten Schutzmittel bestätigen. Typisch ist jedoch, dass die anfängliche Wirkung meist sehr rasch aufhört und neue okkulte Mittel gesucht und aus diesen jenseitigen Quellen oder in Zauberbüchern empfohlen werden. Meist werden die empfohlenen Mittel immer skuriler oder abgeschmackter, - aber sie wirken, aber wiederum nur sehr kurzzeitig. Darum sind neue Schutzpraktiken nötig und das Spiel kann sich ins Endlose steigern. Die Verstrickung in okkulte Praktiken wird immer grösser und die damit verbundenen Fremdeinflüsse in Form von Umsessenheit (Beispiele) und Besessenheit (Beispiele) nehmen durch solche Geister stets zu.
       Nachfolgend führe ich einige typische abergl.-magische 'Schutzmittel' auf, die praktisch weltweit im Heidentum und in unseren westlichen Ländern ausgeübt werden. In eher säkularen Kreisen sind die magischen Mittel eher säkular, in 'frommen Kreisen' haben sie einen 'frommen Tarnanstrich'. Für beide Spielarten führe ich Beispiele, die beliebig vermehrbar wären auf.

    Okkulte Worte, Verse, Sprüche, Schriftzeichen

    • Bibelverse, Gebete als Zauberworte benutzen,
    • Bei Kindern, die sich weh tun, auf die schmerzende Stelle 'pusten' und sagen: "Heile, heile, Segen... ! "
    • Aussprechen von 'Unberufen'
    • 'Toi, toi, toi' (d.h. Teufel, Teufel, Teufel!!) sagen und auf Holz klopfen, um Unfall, Unglück oder Krankheit zu verhüten, von denen gerade gesprochen wird.
    • Seine Wünsche schriftlich hinterlassen auf Himmelsbriefen, Wunsch-, Schutzbriefen etc.
    • Sog. 'Brandbriefe' als Brandschutz im Dachfirst deponieren.
    • Brandbriefe ins Kamin oder Gebälk, auch Eier ins Kamin als Brandschutz legen
    • Gewisse Blumen oder Pflanzen als Brandschutz auf das Dach legen oder pflanzen.
    • Runen, Sigille, Symbole verwenden.
    • Buchstaben oder Figuren auf den Leib ätzen oder tätowieren (3. Mose.19,28).

    Materielle Schutz/Glücksbringer: Amulette, Talismane

    • Fetische (Maskottchen, Püppchen, Äffchen, Christophorus, Kreuz usw.) ins Auto hängen.
    • Kreuze, Medaillons, Fischschuppen, Amulette, Maskotten, usw. im Geldbeutel bzw. um den Hals oder sonstwo am Körper tragen.
    • Hufeisen anmachen gegen Unfall, zur Abwehr böser Geister.
    • Tiere (Hunde, Katzen usw.) als Talisman mitnehmen.
    • Edelsteine an den vier Ecken des Grundstückes vergraben etc.
    • Amulette und Beschwörungszettel im Hause oder im Stall verbergen, vergraben oder annageln bzw. aufbewahren.
    • Reliquien von angebl. Heiligen im Kirchenfundament oder im Altar aufbewahren.
    • Geweihte Palmwedel am Haus oder der Scheune anbringen.

    Okkulte Schutzhandlungen, um Negatives abzuwehren

    • Kinder nicht über den Zaun oder durchs Fenster heben.
    • Wenn man von schlimmen Krankheiten redet, solle man den betreffenden Körperteil nicht berühren, sonst bekomme man sie auch.
    • Die Betten im Schlafzimmer nicht so stellen, daß die Füße gegen die Tür zeigen.
    • Wenn Hochzeitsleute einem Leichenzug begegnen, sollen sie den Brautschleier wegnehmen.
    • Wenn man über einen Stein gestolpert ist, soll man zurückgehen und nochmals darüber schreiten.

    Todesfall (Abergläubische Sterbegebräuche) Um Negatives abzuwehren, solle man

    • Uhren anhalten
    • Auf ein Sauerkrautfaß klopfen
    • Spiegel verhängen
    • Weinfaß schütteln
    • Bienenkästen schütteln
    • Samen und Weizen rütteln
    • Fenster öffnen, damit die Seele hinaus kann.
    • Man soll es dem Vieh sagen, wenn der Meister gestorben ist.

    Böse Geister fernhalten

    • Den Besen umgekehrt vor das Haus stellen.
    • Salz bei sich tragen.
    • Lärm machen, wenn das Feuer 'bläst', um böse Geister fernzuhalten.
    • Salz oder Pfeffer streuen und ein Vaterunser dabei beten bei abnehmendem Mond.
    • Windspiele, Klangstäbe an die Haustüre hängen.

    Zank vermeiden

    • Keinen Regenschirm im Haus öffnen,
    • keinen Hut aufs Bett legen und
    • keinen Schuh auf den Tisch stellen

       Die Liste liesse sich endlos verlängern, denn die Fantasie, mit der Dämonen abergläubische Menschen und Magier/Zauberer/Hexen zu okkulten Praktiken anreizen, scheint unerschöpflich zu sein. Der Gehorsam solcher Menschen selbst unsinnigsten und absurdesten Anleitungen gegenüber scheint allerdings auch grenzenlos zu sein. Dem Wollenden geschieht kein Unrecht...

       Auch von diesen 'Schutz'Praktiken, die meist unwissend um geistige Regeln und ohne Ahnung, woher die erhoffte Wirkung kommt, ausgeführt werden, ist der Übergang zu bewusst vorgenommenen magischen Schutzpraktiken und -Ritualen fliessend. Auch die Folgen sind meist schon Umsessenheit und Besessenheit durch Höllengeister, auch wenn sich diese Geister noch als hilfreich, gut und fromm präsentieren mögen. Die Früchte ihrer Anwesenheit und ihres Einwirkens zeigen allerdings oft erst nach einigen Jahren deutlicher, woher sie in Wirklichkeit stammen.

    Nutzen und Folgen der abergl.-magischen Praktiken

       Mit allen diesen Praktiken - die teils unter religiösem Tarnmantel gebraucht werden - wird geheimnisvollen Worten, Materie oder okkulten Handlungen unbewusst oder auch bewusst etwas zugetraut, das sie aus sich heraus objektiv nicht besitzen oder bewirken können.
       Das bringt auch Jesus klar zum Ausdruck: "Was können jemandem gewisse Zeichen und Reliquien, gewisse Steine, Zahlen und die Neumonde und Sternzeichen nützen? Sie nützen nicht nur nichts, sondern schaden nur der Seele und durch sie auch dem Leibe!" {jl.ev08.215,12}

       Wenn von Menschen z.B. das Kreuz - egal in welcher Form - als Schutzmittel angesehen und gebraucht wird, sollten folgende Worte Jesu durch Jakob Lorber zu denken geben:
       "Nehmt z.B. das beste Bild, das Mich Selbst am Kreuze hängend darstellt, zählt alle die Kruzifixe in der katholischen und auch andern christlichen Welt, deren es schon manchesmal in einem einzigen Hause mehrere Dutzende gibt von verschiedener Größe - sollten nun alle diese Bilder zusammen mehr helfen als eines, oder sollten die größeren mehr Kraft haben als die kleineren? Oder sollten vielleicht die geweihten Christusse kräftiger sein als die ungeweihten - und das geweihte Bild in einem Hochaltar noch bei weitem kräftiger, als ein anderes in einer Seitenkapelle?! Seht ihr die Albernheit nicht auf den ersten Blick?" {jl.him1.383,35-36}

       Was für das Kreuz als Schutzamulett gilt, gilt in gleichem Masse natürlich auch für jedes materielle, 'weltliche' oder religiöse Schutzmittel.
       Wer wirklich Schutz nach göttlicher Ordnung haben möchte, erhält ihn durch ein Leben nach der götlichen Ordnung, die in der Bibel und durch wahre neue Propheten von Jesus geoffenbart worden sind. Die Bitte um Schutz an Jesus Christus führt dann auch ohne alle Zeremonien und nach ganz logischen und menschenwürdigen Regeln zu Hilfe in jeder Lebenslage. Beispiele für Gebetserhörungen gibt es unzählige, ebenso dafür wie Engel helfen.

Home |  Zurück zur Themaübersicht Fremdeinflüsse: |  Kennzeichen |  Ursachen |  Beispiele |  Befreiung |  Spuk |  Magie |  Wahrsagen |  Jesu Hinweise

Letztes Update: 21.01.2017