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    Fremdeinflüsse durch Naturgeister

    Zusammenfassung der Offenbarungen durch J. Lorber


    Inhaltsübersicht:


    Wo existieren Naturgeister?

    Woraus Naturgeister bestehen, woher sie stammen, wird in den Werken Jakob Lorbers im Zusammenhang mit der Rebellion Satanas, dem Fall und der Verbannung der mit ihm von Gott abtrünnig gewordenen Geistwesen in die Materie und ihre Rückkehr zur göttlichen Ordnung auf dem Wege durch die ganzen Naturreiche bis hin zum Menschen ausführlich geschildert. Sog. Naturgeister sind in jeder Form von Materie als seelische und geistige Wesensteile enthalten. Sie sind die inneren Intelligenzen, die mit ihren Kräften in den Elementen, Atomen, Mineralien, Pflanzen, Tieren und im menschlichen Körper aufbauend, erhaltend und lenkend wirken. Im Normalfalle sind sie im Rahmen des Gesamtorganismus tätig und gehorchen der Leitung von Geist und Seele.
    Durch fleißiges und gehorsames Erfüllen ihrer jeweiligen Aufgaben entwickeln sie sich in den einzelnen Naturreichen evolutiv immer höher, bis sie als höchste materielle Stufe eine Bestandteil des menschlichen Körpers werden können. Wenn sie faul oder rebellisch sind, werden sie zurückgestuft und beginnen den Aufstieg durch die Naturreiche neu.

    Wohin entwickeln sich Naturgeister, welche Aufgaben erfüllen sie?

    In den Offenbarungswerken des Propheten Jakob Lorber finden sich zum Thema 'Naturgeister' u.a. kurz zusammengefasst folgende Aussagen:

    • Im Körper und in der Natur sind unzählige noch unreife oder bösartige Naturgeister vorhanden. Sie sind Bestandteile in jedem Körper. Nach dem Tod gelangen sie in eine höhere Stufe. (jl.ev06.187,02-04)
    • Aus Naturgeistern können nach langer Zeit und vielen Zwischenstufen Menschen werden. Mit jeder neuen Entwicklungsstufe bekommen sie auch mehr Freiheit. (jl.erde.034,01 f.)
    • Naturgeister sind nur für Hellsichtige sichtbar. Naturgeister und die meisten verstorbenen Menschen verabscheuen die Materie, in der sie während ihre langwierigen Höherentwicklung durch die Naturreiche so lange gefangen waren. (jl.erde.034,03)
    • Wenn die noch unreifen Naturgeister aus einer Entwicklungsstufe frei werden, versprechen sie zwar, die neugewonnene Freiheit ordnungsgemäß zu gebrauchen, um nicht in weitere materielle Organismen versetzt zu werden. Jedoch halten sie sich selten an ihre Versprechungen und rebellieren aus Boshaftigkeit oder Rachsucht gegen die göttl. Ordnung. (jl.erde.034,04a)
    • Freigewordene, boshafte und rachsüchtige Natur-Luftgeister werden durch Regen oder Hagel wieder an den Boden gebracht, müssen unter Zwang in Pflanzen arbeiten und sich läutern. Sind sie dazu nicht willig, werden sie evtl. in Bäche, Flüsse, Seen und ins Meer geleitet. Wenn sie es auch dort zu arg treiben, werden sie evtl. wieder ins Erdinnere verbannt und müssen erneut mühselig durch die verschiedensten Naturstufen aufsteigen. (jl.erde.034,04b)
    • Zum Pflanzendienst beorderte ehemalige freie Naturgeister können bei guter Entwicklung im Fleische eines Menschen inkarnieren oder wieder in einen freien Zustand in die Luft gelangen und Gebirge, Erde, Wälder oder Seen bewohnen. (jl.erde.034,04c)
    • Aus der Materie frei gewordene Naturgeister haben bereits eine voll ausgebildete Intelligenz und viel Erfahrung in Naturdingen. Sie können sehen und hören, was auf der Erde geschieht und von Menschen geredet wird. (jl.erde.034,05)
    • Frei gewordene Naturgeister (z.B. Elfen, Feen, Gnome etc.) können Menschen helfen, man darf sie aber nicht verärgern. Sie wohnen gern in ruhigen und abgelegenen Orten. Wer sie dort ärgert - z.B. durch Lärm oder Fluchen und Kritisieren -, kann durch sie empfindlichen Schaden erleiden. (jl.erde.034,06-07)
    • Höhere, frei gewordene Naturgeister vertreiben lärmende und störende Menschen gern aus ihrem Gebiet, z.B. aus Bergen, Stollen und Schächten durch Spuk, Bergstürze, Stollenunfälle und Lawinen. Sie können damit Störenfriede umbringen. (jl.erde.034,08)
    • Wohlwollende Naturgeister erscheinen gern als kleine Zwerge; die Farbe ihrer Kleidung symbolisiert ihren Charakter. Sie können sich auch zu Riesen aufblähen, wenn man sie ärgert oder verbittert. Ohne Jesu Hilfe sollte man dann aus ihrer Umgebung lieber weichen. (jl.erde.034,09)
    • Bei nützlichem und fleißigem Verhalten können frei gewordene Naturgeister, die nicht als Mensch auf der Erde inkarnieren wollen, zur Vollendung auch auf dem Mond oder auf einem anderen Planeten inkarnieren. Dort sind die Entwicklungsverhältnisse leichter und die Körper feinstofflicher, d.h. weniger materiell (und daher z.B. für Menschenaugen nicht sichtbar). (jl.erde.034,10-12)
    • Wenn Naturseelen auf verschiedenen Planeten inkarnieren, werden sie 'Wandergeister' genannt. Sie kooperieren mit dorthin gewanderten irdischen Verstorbenen, indem sie z.B. mit ihnen die Augen von Planetenbewohnern besetzen und dadurch den Verstorbenen durch die Augen der dortigen Planetenbewohner das sonst nicht mögliche Sehen auf fremden Planeten ermöglichen. (jl.erde.034,12)
    • Wandernde Naturgeister und viele Sternenbewohner inkarnieren letztlich doch auf der Erde, um die Gotteskindschaft, d.h. höchste Nähe zu Gott und seine Vollendung in allen Tugenden zu erreichen. (jl.erde.034,13)

    Wie wirken Naturgeister im menschl. Körper?

    Alles Geschaffene ist durchsetzt (= besetzt) von zahlreichen Naturgeistern. Sie werden ständig aus den verschiedenen Elementen (z.B. Luft, Wasser, Erde) durch Nahrung und Atmung aufgenommen. Die menschliche Geistseele ordnet ihnen ihren Platz und ihre Aufgabe im Körper zu. Die menschlichen Organe und körperlichen Einrichtungen erfüllen ihre Aufgaben u.a. mit ihrer Hilfe und Energie.
    Im menschlichen Körper stellen (geistig gesehen) die Viren, Bakterien, Pilze etc. die äußere, materielle Form solcher 'Naturgeister' dar, d.h. was als 'Naturgeist' bezeichnet wird, ist die innere, lenkende, steuernde Kraft in Viren, Bakterien etc.
    Sie unterstehen im Normalfalle der Lenkung höherer Naturgeister, dem Geist des von ihnen bewohnten Mensche und der Lenkung durch Engel, letztlich der Ordnung Gottes und Jesus Christus.
    Wenn zu wenig mitarbeitsbereite und mitarbeitsfähige Naturgeister in einer Pflanze, einem Tier oder Menschen vorhanden sind, oder sie durch ungünstige Umstände sehr geschwächt oder an ihrer Aufgabe gehindert sind oder falsch gesteuert werden und sich verselbständigen, führt dies zu Schwächungen der jeweiligen Funktionen oder Organe des von ihnen besetzten Organismus und damit zu Krankheiten oder gar Tod.
    Störungen durch eine zu geringe Anzahl geeigneter Naturgeister oder eine zu geringe Kraft bzw. Tätigkeiten zeigen sich in Organschwächen bzw. in Degenerationserscheinungen und entsprechenden Krankheiten.
    Wenn zuviele unreife bzw. bösartige oder ungeeignete Naturgeister in einem Organismus vorhanden sind, können sie sich verselbständigen und gegen ihren Wirtsorganismus, also z.B. gegen den menschlichen Körper wirken. Autoaggressive Erkrankungen, z.B. Krebs und viele andere Erkrankungen hängen damit zusammen. Wenn zuviele unreife oder nicht zu einem Organismus passende Naturgeister (also äußerlich gesehen Viren, Bakterien, Pilze, Gifte etc.) in einem Menschen wohnen (= ihn besetzen, d.h. besessen machen), führt diese Mengenverschiebung bzw. Gegenaktivitäten zur Störung der körperlichen und seelischen Harmonie und führt zu Gesundheitsstörungen und Krankheiten.

    Wie gelangen Naturgeister in den menschl. Körper?

    • Alle Elemente und jede Materie, z.B. unsere Nahrung, Luft, Wasser etc. enthalten zahlreiche darin gebundene Naturgeister. (jl.ev01.241,14)
    • Mit allem, was wir zu uns nehmen, werden mehr oder weniger unreife und bösartige Naturgeister in den menschl. Körper und in die Seele aufgenommen. Sie dienen dem Aufbau des Körpers. (jl.ev01.242,01)
    • Wenn Menschen zu viele und unreife bzw. giftige Elemente (Naturgeister) aufnehmen, versuchen diese Naturgeister, sich zu eigenen intelligenzbegabten Seelenverbänden zu verselbständigen. Daher erzeugen Freßgier und die Aufnahme vergifteter Nahrung oder Umweltgifte Krankheiten und Störungen. (jl.ev01.242,02)
    • Wenn rebellierende, durch unreife oder giftige Nahrung aufgenommene arge Naturgeister zu viel Macht in einem Menschen gewinnen, kann dies zur Fremdbeherrschung (=Besessenheit) bestimmter Funktionen oder Organe durch solche Naturgeisterzusammenrottungen führen. Durch Fasten und Verzicht auf ungeeignete Nahrung können Gleichgewicht, Harmonie und Gesundheit wiederhergestellt werden. Im schlimmsten Fall kann solche Fremdbeherrschung (Naturgeisterbesetzung) aber auch zum Tod führen. (jl.ev01.242,04)
    • Durch gute, reife und gesunde Nahrung kann ein von Naturgeisterbesetzung verursachter vorzeitiger (Kindes)Tod verhindert werden. (jl.ev01.242,05)
    • Wer zu viele unreife Naturgeister (z.B. durch falsche Nahrung, Gifte in Luft, Wasser, Gegenständen etc.) aufnimmt, weckt dadurch auch jene Leidenschaften in sich, die dem unreifen bzw. bösartigen Charakter und Zielen der aufgenommenen Naturgeister entsprechen. Dadurch werden wiederum gleichgeartete bösartige Verstorbene angezogen, die dann den Menschen besetzen können. (jl.ev06.187,07-08)

    Wie kann man vermeiden, dass zu viele Naturgeister in den menschl. Körper gelangen?

      Wer vermeiden will, daß zu viele und bösartige Naturgeister in seinen Körper gelangen und dadurch ungute Eigenschaften oder Leidenschaften in einem Menschen angefacht oder verstärkt werden, tut gut daran, einerseits nur reife, naturreine, unvergiftete, bekömmliche und möglichst naturbelassen zubereitete Nahrung zu sich zu nehmen. Andererseits sollte Nahrungsaufnahme nur im nötigsten Ausmaße erfolgen. Dadurch wird der Organismus und die Eigenschaften der Seele weniger schädlichen Einflüssen durch niedere Naturgeister oder Verstorbene ausgesetzt.
      Mäßigkeit im Essen und Trinken ist daher äußerst wichtig und gesundheitsfördernd.
      Durch immer wiederkehrendes Fasten und Blut- und Darmreinigungskuren werden einerseits die Anzahl unreifer und boshafter Naturgeister im Körper in verträglichen Grenzen gehalten, andererseits läßt der Druck der Naturgeister (die in Viren, Bakterien, Pilze, Giftstoffe etc. die Lenkung haben) nach, ungute Eigenschaften und Leidenschaften oder Süchte in sich zu entwickeln.
      Mäßigkeit in der Aufnahme und Sorgfalt in der Auswahl der Nahrungs-, Getränke- und Genußmittel sind daher zugleich äußerst wichtige und wirksame Vorbeugungsmaßnahmen, um möglichst wenig ungeläuterte eß-, trink-, genuß- und sinnlich-gierige Verstorbene (bzw. entsprechend sinnlich-materiell orientierte Dämonen) anzuziehen und von ihnen besetzt und beherrscht zu werden!
      Durch Fasten (am besten gekoppelt mit Gebet zu Jesus Christus um Befreiung von solch unerwünschten 'Gästen' aus dem Naturgeister- oder Geisterreich) wird daher nicht nur viel für die organische Gesundheit getan, sondern zugleich werden dadurch zahlreiche Geister Verstorbener, die Besitz ergriffen haben, vertrieben.
      Daher ist Jesu Rat, bei jeder Art von Besessenheit zu fasten und um Befreiung zu beten, vor allem bei sehr hartnäckigen Besetzungen durch Naturgeister (d.h. nahrungs- und giftbedingte Gesundheitsstörungen) und ungeläuterte oder gar bösartige Geister so wirksam.
      Mäßigkeit in allem ist daher eine der sichersten Vorbeugemaßnahmen gegen jede Art von stofflicher und seelischer Sucht und gegen verschiedenartigste organische und seelische Störungen und Erkrankungen!

      Können auch Pflanzen und Tiere von Naturgeistern besessen werden?

      • Arge (Natur)Geister können auch Tiere und Pflanzen besetzen und sie zugrunde richten, sofern sie nicht von guten Geistern geschützt werden. (jl.ev01.186,13)
      • Pflanzenkrankheiten und Mißernten können durch böse Geister hervorrufen werden. (jl.erde.031,10a)
      • Auch Tiere können durch Geister besetzt, beeinflusst und krank gemacht werden. (jl.erde.031,10b)

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Letztes Update: 21.01.2017