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    Praxisbeispiele für Fremdeinflüsse durch Magie


    Inhaltsübersicht:

    • (gg.rw6.) Gefahren durch Anrufung des 'Hl. Geistes' als 3. göttl. Person beim Handauflegen in Predigtdienst. Stoppen des 'Umfallens im Geiste' und Veränderungen im Verhalten des Predigers durch Gebet zu Jesus
    • (gg.ps2.) Zwang zur Selbsterdolchung unter Rockmusik-Einfluß bei Drogenentzug
    • (gg.ef3.) Seltsamste Materialisationen mit neg. Ausstrahlung
    • (gg.ad1.) Amulette ermöglichen Besetzung und verhindern Befreiung
    • (gg.wi.) Gehörshalluzinationen (innere Stimmen) nach okkulten Übungen und magischen Praktiken nach Zaubereibuchanleitungen
    • (gg.ga.) Energieentzug, Bannung, Zwänge und magische Fernbeeinflussung
    • Anmerkungen:


    (gg.rw6.) Gefahren durch Anrufung des 'Hl. Geistes' als 3. göttl. Person beim Handauflegen in Predigtdienst. Stoppen des 'Umfallens im Geiste' und Veränderungen im Verhalten des Predigers durch Gebet zu Jesus

    Im Frühjahr 1994 nahm ich an einem mehrtägigen Bibelseminar der 'Geschäftsleute des vollen Evangeliums' im Schwarzwald teil. Bei allen Veranstaltungen wurden die Teilnehmer anfangs durch Anrufungen, Lobpreislieder und Gebete zu Jesus und zum 'Hl. Geist' eingestimmt, um nicht zu sagen durch die Lieder in eine Art leichter Trance gebracht. Dann legten drei der dort predigenden Evangelisten den Teilnehmern die Hände auf, um 'in der Kraft des Hl. Geistes' zu wirken. Als Folge dessen gingen am ersten Tag ca. 50% der Teilnehmer dabei zu Boden (= erklärt als 'Umfallen im Geiste'). Ein kleiner Teil jener, die umfielen, wirkten schon vor der Handauflegung so, als ob sie unbedingt umfallen wollten - was evtl. unter suggestivem Wunsch auch geschah. Da bereits schon vor der ersten Händeauflegung die Teilnehmer informiert worden waren, das 'Umfallen im Geiste' sei ein Zeichen der 'Taufe durch den Hl. Geist' und Zeichen der dabei erfolgenden geistigen Wiedergeburt, wollten natürlich entsprechend erwartungsvolle TeilnehmerInnen eine solche Auszeichnung und Wesenseumwandlung wohl auch selbst erleben.
    Zugleich wurden von den Evangelisten mehr oder weniger suggestive Worte beim Händeauflegen gebraucht. Ich beobachtete, sobald die vor einem Evangelisten mit geschlossenen Augen stehende Person leicht zu schwanken anfing - was ganz natürlich ist - wurde zumindest vom 'erfolgreichsten Evangelisten' suggestiv immer lauter gerufen: "Jetzt, jetzt, jetzt!!". Daraufhin verstärkte sich das Schwanken bis zum Umfallen. Zumindest ein Teil der Umfallenden fiel wohl als (selbst ersehnte) Folge von Suggestionseinwirkung um.
    Bei anderen 'Umfallern' liess das kraftvoll-heftige, teils blitzartig erfolgende Umfallen auf eine entsprechend starke geistige Kraft durch eine unsichtbare Wesenheit hin . Aber auf welche Wesenheit bzw. auf welche Herkunft der Kraftquelle wies das hin?
    Als beim ersten Gottesdienst ein direkt neben mir befindlicher Teilnehmer nach Handauflegung durch einen der Evangelisten blitzartig umfiel, das Gesicht fratzenhaft verzerrte, durch Um-sich-schlagen auch noch einen massiven Stuhl zertrümmerte und überdies am Boden in höhnischem Ton laut zu lachen anfing und einige andere in der gleichen Art mitlachten, stellte ich an den neben mir stehenden Evangelisten leise die Frage, ob er tatsächlich glaube, dass hier Gottes Kraft am wirken sei? Seine Antwort zeigte, dass er trotz dieser auffälligen Folgen seiner Handauflegerei sogar noch das kaum zu fehlzuverstehende höhnische Lachen als 'Lachen im Hl. Geiste' interpretierte!...
    Die gesamten Umstände und meine mehrjährigen Erfahrungen im Prüfen der Geister und ihrer Praktiken, z.B. bei (weiß)magisch tätigen 'Geistheilern' und der höllischen Herkunft ihrer 'Heilkräfte' und das innerlich an Jesus gerichtete Gebet um Erkenntnis ließen mich auch in diesem Falle zur Erkenntnis kommen, dass hier unter dem Deckmantel des 'Hl. Geistes' alles andere als ein himmlischer Geist, viel mehr ein oder mehrere Geister am Werk waren, die mit höllischen Kraftquellen und Absichten wirkten und täuschten.

    Nachdem ich beim nachfolgenden Mittagsmahl im kleinen Kreis am Tisch vor anderen Teilnehmern vorsichtig, aber deutlich geäußert hatte, daß meiner Erfahrung nach hier eher okkult-magische Kräfte als ein heiliger Geist am Werke seien, wurde dies dem Evangelistenteam offensichtlich sofort weiterberichtet. Schon wenige Stunden später wurde ich zu ihnen zitiert. Völlig aufgebracht wollten sie die sachlichen Argumente und Begründungen meiner Ansichten überhaupt nicht hören und schnitten mir ständig das Wort ab. Ohne jede Spur von Zweifel schrieben sie alle Kraftwirkungen bei alllen Teilnehmern dem Hl. Geist zu. Auf Diskussionen über die Unterschiede zwischen weißer Magie, Suggestion und Wirken Gottes ließen sie sich mit mir schon gar nicht ein, da sie das nicht nötig hätten! Ich sei als Laie und Neuling auf diesem Gebiet (meine vieljährigen beruflichen und privaten Erfahrungen gerade auf diesem Gebiet kannten sie freilich nicht) schließlich im Irrtum.
    Als endgültiges, typisches Totschlag-Argument warfen sie mir dann vor, mit der Kritik an ihrer Person und ihrem Handeln begehe ich zugleich die unvergebbare Sünde gegen den Hl. Geist!
    Die Atmosphäre war so und sollte wohl auch so wirken, wie es bei den früheren Inquisitionstribunalen der Fall war.

    Kurzum, sie wollten mich schon am Ende des ersten Tage vom Seminar ausweisen und beendeten mit dieser Aufforderung das 'Schlichtungsgespräch'. Ich erzählte diesen Vorfall jener Teilnehmerin (R.S.), auf deren Einladung hin ich überhaupt nur an diesem Evangelistenseminar teilgenommen hatte. Dann begann ich, meine Sachen zwecks Abreise einzupacken. Währenddessen begab sich diese Frau, die alle Evangelisten durch mehrere frühere Seminare gut kannte und auch von ihnen sehr geschätzt war, zu ihnen. Durch Bitten, Flehen, Anrufen der Barmherzigkeit und sonstigen Argumenten erreichte sie es letztlich, dass ich unter der Auflage bleiben durfte, dass ich mich in allen Verantstaltungen still verhalten müsse und keinerlei kritische Meinung mehr vor anderen Teilnehmern äußern dürfte....

    Mit R.S. besprach ich dann ganz ausführlich, dass m.E. aufgrund eines falschen Begriffes vom Hl. Geist (= als 3. göttl. Person) im Grunde ein nicht existierender Gott angerufen werde. Der Hl. Geist sei keine eigenständige göttl. Person, sondern lediglich die von Jesus ausgehende Kraft, Weisheit, Liebe etc. In Jesus als sichtbar gewordenem Schöpfergott sei allein und in vollem Umfang die Gottheit existent. Nur ihn dürfe und solle man daher als Gott im Gebet anrufen, ihn loben und preisen.
    Wenn dies der Wahrheit entspricht, dann betreibe allerdings jeder Götzendienst, der (aus Unwissenheit bzw. einem Irrtum heraus) eine nicht existierende geistige Person durch Gebete und Gesänge anrufe, als Gott verherrliche und seine Dienste in Anspruch nehme! Solche Abgötterei erlaube es Satan und anderen Höllengeistern, sich als 'Engel in Lichtgestalt' (2.Kor.11,14) bzw. als an sich nicht existierende göttl. Person 'Hl. Geist' zu präsentieren. Mit höllischen Kräften können dann solche Machtäußerungen wie das 'Umfallen im Geiste' oder auch körperliche (Pseudo)heilungen erfolgen, wobei ihr Wirken mit Umsessenheit oder Besessenheit einhergehen bzw. es zur Folge haben könne. Dies geschehe meiner Erfahrung nach auch hier.

    Auf diese Ausführungen hin meinte R.S., dass sie aufgrund ihrer Beobachtungen und Erlebnisse ähnliche Gedanken und Bedenken schon bei früheren Veranstaltungen dieser Evangelistengruppe gehabt habe. Sie habe mich um Teilnahme an den jetzigen Veranstaltungen hauptsächlich gebeten, weil sie gerade in dieser Frage 'Hl. Geist' Klarheit für sich zu gewinnen hoffe! Sie könne meine Ausführungen zur falschen Lehre von 3 Personen in Gott nur bejahen und sie teile meine Schlussfolgerungen aufgrund der Beobachtungen hier durchaus.

    Daraufhin verfassten wir eine gemeinsame Erklärung, in der wir unsere Einstellung zum Thema Dreifaltigkeit kurz für die Evangelisten zusammenfassten. Darin kündigten wir den Evangelisten am nächsten Morgen auch an, dass wir ab sofort Jesus, den wir als alleinigen Gott, von dem als Gottheit in aller Fülle (Joh.16,13 ff.) auch alle Gaben des Geistes ausgingen (Joh.16,15) um Erkenntnis und Klarheit bitten würden, wer hier unter dem Deckmantel des Hl. Geistes wirke. Sollten dies in Licht getarnte Engel der Hölle sein, möge dies erkennbar werden, indem das Wirken dieser Kräfte (beim 'Umfallen im Geiste') nachlasse oder ganz unterbunden würde. - In diesem Sinne beteten wir also und das machten vertrauensvoll von der bibl. Erlaubnis bzw. Aufforderung Gebrauch, Dämonen in Jesu Namen zu binden bzw. sie in ihrem Wirken einzuschränken oder sie zu vertreiben.

    In den darauf folgenden Versammlungen gebot wir zusammen still im Namen Jesu, daß, falls die angeblichen Kraftwirkungen des Hl. Geistes dämonischer Herkunft seien, diese Wesen gebunden sein sollen. Darauf hin fielen nur noch relativ wenige Teilnehmer 'im Hl. Geiste' um. Erkennbar irritiert von diesem Erfolgsrückgang ihrer Handauflegerei erklärten die Prediger, der Hl. Geist könne in einen Menschen natürlich auch wirken, wenn er nicht umfalle!

    Im Verlaufe der Bibelunterrichhtstage ließ ich mir bewußt von jedem einzelnen der Evangelisten die Hände auflegen. Bevor dies geschah, betete ich zu Jesus, mich vor jeglicher Einwirkung widergöttlicher Kräfte und Wesen zu schützen.
    Ich spürte dann bei keinem der händeauflegenden Prediger irgendeine Kraftwirkung und stand locker, aber felsenfest da. Es war erkennbar, daß sich alle drei Evangelisten bei mir besonders anstrengten. Sie kannten ja meine kritische Einstellung gegenüber ihren Praktiken, und unseren Willen, durch Gebet Klarheit zu gewinnen. Schließlich waren sie ja von R.S. ganz offen schriftlich darüber informiert worden, wie wir zusammen in Jesu Namen beten würden.

    Wie sich nun deutlich zeigte, machten unsere Gebete zu Jesus Christus die vereinten Anrufungen der drei Bibellehrer zum 'Hl. Geist' weitgehend unwirksam!

    Der leitende Prediger, der sich als 'internationalen Bibellehrer' bezeichnete, zeigte immer wieder Verhaltensweisen, die auf mich geistig selbstgefällig, selbstverliebt, fast angeberisch, prahlerisch, ja irgendwie hochstaplerisch wirkten, vor allem, wenn er offen mit seinen 'umwerfenden Erfolgen' prahlte. Demut als eine der wichtigsten Eigenschaften für Inhaber großer Geistesgaben schien bei ihm nicht besonders ausgeprägt zu sein bzw. weitgehend zu fehlen.
    Die von ihm präsentierten Verhaltensweisen schienen mir eher typische Auswirkungen und Folgen von Pseudo-Engeln in falscher Lichtgestalt zu sein. Um zu prüfen, ob ich ihm mit dieser Einschätzung unrecht tue und wer ihn tatsächlich beim Reden und Verhalten inspiriere, bat ich am vorletzten Tag dieser Bibelwoche Jesus um seine Unterstützung, die Wahrheit hinsichtlich des fragwürdigen Predigerverhaltens zu enthüllen und die tatsächlich in ihm und durch ihn wirkenden Geister zu offenbaren.

    Weil dieser Bibellehrer in seinen Predigten sehr theatralisch, dynamisch, aber unecht wirkte, gebot ich innerlich-still im Namen Jesu den Dämonen der Angeberei, Theatralik, falschen Dynamik und Unechtheit, aus diesem Prediger zu weichen - bzw. sofern dies im göttl. Sinne sei, möge Jesus diese Wesen binden. - Innerhalb von ca. 1 Minute kam daraufhin der Prediger voll von sein Thema ab und erzählte mit kaum unterdrückten Tränen davon, wie schlimm es sei, die Gabe des Hl. Geistes wieder zu verlieren. Einem Freund von ihm sei dies geschehen und sowas sei sehr hart!
    Offensichtlich spürte er in sich selbst sehr deutlich und rasch den Verlust der Kraft und Inspiration. Darum assoziierte er wohl sofort diese ungewohnte Erfahrung mit dem vergleichbaren Kraft- und Gabenverlust seines Geistesbruders und kam völlig vom ursprünglichen Thema ab. Zugleich wirkte er auffallend weniger dynamisch, seine Stimme wurde ruhiger und leiser, die vorher weitausholenden theatralischen Gesten verschwanden fast völlig und seine Ausstrahlung wurde schwächer, aber nun echter! Den Faden seiner Predigt verlor er völlig und bis zum nun rasch folgenden Predigende redete er von ganz was anderem... Mit nicht sehr großem Elan endete diese Bibelwoche.

    Gespräche mit Teilnehmern, die von jenen 'Bibellehrern' zum Umfallen gebracht wurden, bekräftigten meine Annahme, daß hier Dämonen mit magisch-höllischen Kräften unter der Tarnung als Hl. Geist wirkten. Die von mir befragten TeilnehmerInnen schilderten mir typische Kennzeichen für Besessenheit und Umsessenheit als Folge der Handauflegung in früheren Bibelseminaren durch diese Prediger.

    Ob dieser Bibellehrer und seine Geistesbrüder von den 'Geschäftsleuten des vollen Evangeliums' die richtigen Schlüsse aus dem Vorgefallenen zogen, weiß ich nicht, da ich keinerlei Kontakt mit ihnen mehr hatte.

    Als Nachtrag noch zwei später erhaltene Berichte über das Wirken jenes 'internationalen Bibellehrers': Als in einem Restaurant bei einer Versammlung der 'Geschäftsleute des vollen Evangeliums' ein Kellner mit vollem Tablett in die Nähe dieses Predigers kam, fiel er 'vom Geiste berührt' um. Das Geschirr war kaputt. War diese destruktive Kraftäußerung auch ein positives Zeichen des 'Hl. Geistes', die angeblich so stark um ihn herum wirke?!

    Wenige Wochen später leitete dieser Bibellehrer eine Pilger-Fahrt nach Israel. Vollmundig kündigte er bei jedem Aufenthalt an den verschiedenen Stätten große Zeichen des Hl. Geistes an.
    Eine der teilnehmenden Pilgerinnen war R.S, die mit mir auf dem o.a. Seminar darum betete, höllische Mächte in diesem Predigerkreis zu binden. Als sie im selben Sinne bei jener Pilgerfahrt in Israel betete, geschah nicht eines der angekündigten Wunderzeichen. Im Gegenteil verhielt sich der Prediger und seine Geistesbrüder so seltsam, daß es auch Unbeteiligten auffiel.

    Kommentar zum dort Erlebten

    • Die Gebete zu Jesus, Klarheit darüber zu bekommen, ob es den Hl. Geist als 3. göttl. Person gebe, oder ob in Jesus allein die Fülle der Gottheit enthalten sei und er alleine als Gott angerufen, gepriesen und gelobt werden dürfe, wurden durch die Ereignisse wohl klar genug beantwortet.
    • Jene Bibellehrer, die mit inquisitorischem Verhalten und in völliger Lieblosigkeit, Härte und Unbarmherzigkeit gleich zu Beginn die Wahrheitsfindung zu unterdrücken suchten, erfuhren durch das still-innerliche Gebieten von 2 Personen in Jesu Namen, dass die 'umwerfenden Kräfte' des angeblichen 'Hl. Geistes' weitgehend versiegten. Es fielen wohl nur noch jene Teilnehmer im 'Hl. Geist' um, die es als Zeichen des Geisteswirken suggestiv selbst wünschten.
    • Als durch mein still-innerliches Gebieten in Jesu Namen der Redefluss des Hauptpredigers ins Stocken geriet, und sein Lehrinhalt und die ganze Mimik und Gestik sich in Minutenschnelle völlig veränderten, zeigte sich, dass daran beteiligte pseudohelle Geister gebunden oder vertrieben wurden. ´Geister bzw. Dämonen dürften es auch gewesen sein, die jenen internationelen Bibellehrer zumindest partiell und zeitlich inspirierten und im Verhalten steuerten.
    • Dass in dieser Evangelistenrunde (ausschließlich) in Jesu Namen, Auftrag und Absicht gepredigt und gehandelt wurde, ist nicht sehr wahrscheinlich. In wessen (Haupt)Diensten und wessen Zielen sie als (höchstwahrscheinlich als irregeführte Irreführer) Prediger tätig waren, wäre abzuklären, denn letztlich können auch sie nicht ständig zwei geistig völlig verschiedenen Herren dienen!

    Schlussfolgerungen bezüglich der Frage, wer oder was der Hl. Geist ist

    1. Obige Erfahrungen zeigen, dass dann, wenn der 'Hl. Geist' als 3. Person Gottes gepriesen und gelobt wird und wenn 'die 3. göttl. Person' um Hlfe und Heilung angerufen wird, sich Höllengeister in Lichtgestalt präsentieren können/dürfen und ihre Kräfte für Kraftmanifestationen - wie Spukgeister - durch Umfallen bzw. Umwerfen mit oder ohne Handauflegen entfalten können. Der angerufene 'Hl. Geist' zeigte Manifestationen, die üblicherweise bei Spuk- und Höllengeistern typisch sind.
    2. Wenn durch Anrufen Jesu und stilles Gebieten in seinem Namen die Kraft des angeblichen 'Hl. Geistes' unwirksam gemacht bzw. das dahinter wirkende Geistwesen gebunden oder vertrieben werden, hat wohl kaum Jesus als angeblich 2. göttliche Person der angeblich 3. göttlichen Person ins Handwerk gepfuscht... Zumindest wäre dann Jesus der stärkere Gott als der Hl. Geist... Einen Hl. Geist als eigenständige personale Gottheit kann es daher nicht geben und gibt es lt. mehreren biblischen Offenbarungen auch nicht, sondern es handelt sich um einen falschen Gottesbegriff, der während eines Konzils entstanden ist.
    3. Gott ist lt. vielen Bibelstellen eine einzige Person, die in der Person Jesus Christus den Willen Gottes lehrte, Zeichen und Wunder wirkte und dadurch bewies, dass er hinsichtlich seiner Seele und Geist die Fülle der Gottheit präsentierte und weiterhin darstellt. Was aus der Gottheit als Kraft, Unterstützung einer Eigenschaft oder Hervorbringung einer Geistesgabe ausgeht und Menschen zukommt, ist daher nicht das Wirken einer dritten göttlichen Person, sondern das Wirken aus Jesus Christus (= Gottheit in aller Fülle).
    4. Die Anrufung um Hilfe, Lob und Preis des 'Hl. Geistes als 3. Person Gottes' stellt de facto eine Abgötterei (bzw. auf jeden Fall einen schwerwiegenden Irrum dar) dar, weil es keinen Gott in Form von 3 Personen gibt und geben kann.
    5. Bei Anrufungen, Hilfen und Heilungen, die nicht durch Gebet zu Jesus Christus erfolgen, sondern durch Anrufung des nicht als Person existierenden 'Hl. Geistes' geschehen, aktiviert man 'Satan oder Dämonen in Lichtgestalt'. Hilfen jeglicher Art oder auch Heilungen durch ihre Kraft gleichen jenen durch Magier, Zauberer und Hexen - wobei die gleichen Folgen auftreten können, z.B. Besessenheit oder Umessenheit!

    Weiterführende Links zur Klärung, was Gott Vater, Sohn und Hl. Geist bedeuten:

    (gg.ps2.) Zwang zur Selbsterdolchung unter Rockmusik-Einfluß bei Drogenentzug

    Ein Drogen- und Nikotinsüchtiger wollte von beiden Süchten frei werden und erbat Befreiungsdienst, weil er um seine mehrfache Besessenheit durch arge Geistwesen Bescheid wußte und auch die langfristigen Folgen fürchtete.
    Während des mehrtägigen Befreiungsdienstes trieben ihn seine Sucht-Dämonen aus dem Haus und er zog sich in sein davor parkendes Wohnmobil zurück und schloß Türe und Fenster. Dann kleidete er sich von Kopf bis Fuß in schwarze Lederkleidung, stellte die Musikanlage auf größte Lautstärke und dröhnte sich mit Hard-Rock zu. Er war dabei in einem tranceartigen Zustand. Mit viel Mühe konnte ihn seine Mutter dazu bewegen, wenigstens das Wohnwagenfenster einen Spalt zu öffnen, sodass wir mit ihm reden konnten. Nach Aussagen seiner Mutter war dabei seine Stimmlage, die Art seines Sprechens und der verwendete Wortschatz anders als im trancefreien Zustand. Zunächst erwies er sich gegen alle Argumente von seiner Mutter oder von mir uneinsichtig. Er war lange nicht bereit, das Wohnmobil zu verlassen. Im Gebet baten seine Mutter und ich gemeinsam, dass jene Dämonen, die hier am Werke waren, durch Engel gebunden oder entfernt werden sollten und wir geboten ihnen immer wieder im Namen Jesu, zu weichen. Daraufhin liess der Trancezustand beim Besetzten nach und als wir seiner Forderung, eine Zigarette rauchen zu dürfen, nachgaben, aber die Bedingung daran knüpften, dass er dazu den Wohnwagen verlassen solle, kam er aus seinem Wohnmobil heraus. Es dauerte aber nochmals ca. eine halbe Stunde, bis er ganz aus seinem Trance-Zustand herauskam und vernünftigen Argumenten wieder zugänglich wurde. Dann erzählte er uns, eine unwiderstehliche innere Macht habe ihn gezwungen, sich zurückzuziehen, sich schwarze Lederkleidung anzuziehen, Rock-Musik einzuschalten und sich mit einem Messer in die Brust zu stoßen und sich umzubringen. Mit letzter Willenskraft und der Anrufung Jesu um Hilfe habe er es gerade noch geschafft, das Messer in den vor ihm befindlichen Tisch - statt ins eigene Herz - zu stoßen. Die Klinge seines dazu verwendeten Springer-Messers steckte ca. 2 cm tief im Hartholztisch!
    An die langen Verhandlungs-Gespräche mit mir und seiner Mutter zuvor konnte er sich nicht erinnern! Wir selbst hatten ja die ganze Zeit über auch den Eindruck, nicht mit ihm selbst, sondern mit höllischen Mächten zu verhandeln. Sein Gesicht, seine Stimme, sein Augenausdruck und seine Mimik waren so negativ im Ausdruck verändert, dass seine Mutter sofort erkannte, es mit einem oder mehreren fremden Geistwesen in ihrem Sohn zu tun zu haben. Die aus seinem Munde vernehmbare Stimme redete auch von ihrem Sohn wie von einer anderen Person. Sie gab auch klar zu erkennen, "ich habe Rechte über ihn!" und "ich werde ihn nie verlassen, eher bringe ich ihn um!" Es war daher klar, dass wir mit einer wesensfremden, höllischen Person in ihm verhandelten. Daher konnte sich der Besetzte nach Abklingen der Trance an keinerlei Gesprächsinhalte mehr erinnern, lediglich daran, dass ihn dieses fremde Wesen zum Selbsterdolchungsversuch zu zwingen versuchte. Der weitere Verlauf seines Befreiungskampfes zeigte deutlich, dass hinter seiner Nikotin- und Drogensucht höllische Mächte aktiv waren, die ihre Besitzrechte an ihm noch lange nicht aufzugeben bereit waren. Durch viele mysteriöse Geschehnisse im Verlaufe der nächsten Monate wurde unverkennbar, dass sein Entwöhnungskampf vor allem ein Kampf gegen Dämonen war, denen er durch viele Sünden gegen Gott und Mitmenschen schon viele Jahre die Türe zu sich geöffnet hatte.

    (gg.ef3.) Seltsamste Materialisationen mit neg. Ausstrahlung

    Materialisationen im Zusammenhang mit Verfolgungszauber oder Hexerei erlebte ich mit, als eine hochmediale Frau, die von einem Schwarzmagier seit Jahren verfolgt wurde, zur Seelsorge hier war. Sie erzählte, daß in ihren Federbetten immer wieder die Bettfedern zu kunstvollen Tierfiguren geformt wurden. Zuvor weisse oder graue Federn seien auch schon oft bei solchen Figuren in Schockfarben umgewandelt worden. Wenn sie die neg. Ausstrahlung dieser Neuformungen spüre, öffne sie das Kissen bzw. die Bettdecke, entferne die Neubildungen und verbrenne sie. Die Ausstrahlung dieser Produkte sei so übel, daß sie einen stark schwächenden und krankmachenden Einfluss auf sie ausüben würden.
    Sie warnte mich, dass nach ihren Erfahrungen jeder, der ihr helfe, mit ähnlichen Materialisationen und magischen Attacken und Rachehandlungen rechnen müsse. Sie spüre, daß auch in meinen Räumen inzwischen solche Veränderungen vor sich gegangen seien. Obwohl ich äußerst skeptisch war, öffnete ich mit ihr zusammen ein von ihr als belastet bezeichnetes Kopfkissen im Schlafzimmer und ein Sofakissen im Wohnzimmer. Beide enthielten in der Tat verfärbte und deutlich als Tierfigur erkennbare Zusammenfügungen von Federn. Sie empfahl mir, diese Dinge sofort zu verbrennen, was ich auch tat. Danach empfand sie die Atmosphäre als verbessert.

    (gg.ad1.) Amulette ermöglichen Besetzung und verhindern Befreiung

    Die angebliche Schutzwirkung von Amuletten, Medaillen, Talismanen führt dazu, daß Engel ihre Hilfe zurückziehen, weil solche magischen Methoden Abgötterei sind. Solange man sich von diesen widergöttlichen Mitteln nicht trennt und sich von solchen Bindungen nicht bewusst lossagt, werden Gebete nicht erhört und kann Befreiung von nicht erfolgen. Welche Folgen sog. 'Schutzamulette' haben, erlebte ich in einem Beratungsfall besonders drastisch:
    Als ich eine offensichtlich von mehreren argen Geister besetzte Patientin behandelte, die unter ihrem Zwang sich und ihrer Familie mit einem Messer die Kehle durchschneiden sollte, zeigte sich ein ganzer Tag lang keinerlei positive Reaktion auf Gebete oder Befehle an die aus ihr sprechenden Geister, im Namen Jesu Christi zu weichen. Stattdessen wurde ich von den in ihr hausenden Geistern nur wüst beschimpft und auf alle Fragen an die Geister kam die Antwort: »So oder auch anders kann es sein - suche es dir nun selbst aus!«
    Am nächsten Morgen bekam ich beim Gebet um Erkenntnis, was denn hier jedes Gebet so blockiere, innerlich den Hinweis, ich solle mich nach vorhandenen magischen Schutzmitteln erkundigen. Als ich dies dann tat, zeigte sie mir zwei Schmuckstücke, die sie am Vortag schon dauernd um den Hals getragen hatte und auf die auch öfters meine Auge gelenkt worden war. Eines war ihr von der Frau eines Magiers als Schutzmittel geliehen worden, das andere schenkte ihr zum selben Zweck eine Freundin.
    Ich klärte nun diese Patientin darüber auf, daß der Besitz von Amuletten, Medaillons etc. Gott zeige, daß man Hilfe eher von materiellen, magisch besprochenen Mitteln - hinter deren evtl. Wirkung letztlich immer satanische Mächte stehen - als von der Bitte zu Gott erwarte. Das sei aus göttlicher Sicht ein Fall von Mißtrauen auf seine Macht und habe die Wirkung wie andere Formen von Abgötterei - daß nämlich Hilfe aus der göttlichen Welt so lange ausbleibe, bis man sich davon getrennt habe und bereit sei, nur noch Jesu Hilfe anzunehmen. Daraufhin tat sie bereitwillig diese Gegenstände weg. Daraufhin erfolgten sofort positive Reaktionen auf die verschiedenen Gebetsanliegen. Nun zeigten auch die Befehle im Namen Jesu Christi an die argen Geister, zu weichen oder still zu sein und gebunden zu werden, Wirkung! Insgesamt führten die psychotherapeutisch-seelsorgerlichen Maßnahmen im Verlaufe dieses zweiten Tages dazu, daß die Patientin wieder soweit sie selbst wurde, daß sie nicht mehr in die Psychiatrie mußte, aus der sie nur für 3 Tage 'Heimaturlaub' bekommen hatte! Weitere Berichte über einige Monate zeigten, daß es mit ihr von Woche zu Woche besser ging und sie lernte, mit diesen Wesen immer mehr fertig zu werden.

    (gg.wi.) Gehörshalluzinationen (innere Stimmen) nach okkulten Übungen und magischen Praktiken nach Zaubereibuchanleitungen

    Wegen depressiven Verstimmungen und vor allem wegen ständigem innerem, lautem Stimmenhören suchte ein 19-jähriger Schüler in meiner Praxis Hilfe.
    In der 8. Gymnasialklasse ging er ins Internat, nachdem er sitzenblieb. Dort wurde er von Mitschülern gequält, geschlagen und einmal wurde ihm Fleisch in den Mund gestopft. Daher verließ er das Internat nach einem halben Jahr wieder und kehrte in die vorige Schule zurück, was er als sehr blamabel empfand. Danach trat eine Lungenentzündung und ein persönlicher Zusammenbruch auf. Als dann auch noch seine Oma starb, - die einzige Person, die er mochte - , bekam er Tobsuchtsanfälle, hob mit einer Hand mit übernatürlich starker Kraft einen schweren Tisch hoch, demolierte den größten Teil der Wohnung und ging mit einer Stehlampe auf seine Mutter los, um sie umzubringen. Dies war der konkrete Anlaß für die 13 monatige (erste) psychiatrische Klinik-Einweisung. Noch während des PLK-Aufenthaltes unternahm er Suizidversuche mit Tabletten und versuchte öfters, sich die Pulsadern aufzuschneiden.
    Im PLK machte der vormalige Gymnasiast den Hauptschulabschluß und ging nach seiner Entlassung 1 Jahr in eine private Handelsschule. Weil auch dort die Schüler recht häßlich zu ihm waren, fuhr er nur noch mit dem Taxi zur Schule, um die Schulbusfahrten vermeiden zu können.
    Er haßte seine Mutter, seine Schwester und Klassenkameraden. Er fühlte sich von allen nicht angenommen bzw. abgelehnt. Er fühlte sich als Versager.
    Meine Fragen, seit wann er innere Stimmen höre, ergaben, daß er seit seinem 16. Lj. Magie nach Anleitungen des 6./7. Buch Moses und einem weiteren Zauberbuch betreibt. Er lese auch die esot. Zeitschrift 'Neues Zeitalter' (soz. die esoterische 'Bild-Zeitung')
    Offensichtlich wollte er sich einerseits Macht und Einfluß durch höllische Mächte erwerben, um sich unter seinen Schulkameraden/innen besser behaupten zu können, andererseits sich aus Haß dafür zu rächen, daß er von ihnen (und sonstigen Mitmenschen) geringgeschätzt, gehänselt und teils körperlich arg gepiesakt worden war. Auch in seiner Familie fühlte er sich vernachlässigt und zu wenig respektiert bzw. abgelehnt. Mutter und die ältere Schwester hasste er, den Vater verachtete er.
    Um nach den Zaubereianleitungen dieser Bücher hellsichtig zu werden, machte er entsprechende meditative und zeremonielle Übungen. Zwar wurde er dabei nicht hellsichtig, aber hellhörig. Seitdem hörte er Tag und Nacht innere Stimmen von bösartigen Geistwesen. Sie schienen ihre Freude daran zu haben, ihn zu quälen. Er konnte mehrere Stimmen unterscheiden, die ununterbrochen durcheinander redeten und ihn tags und noch mehr nachts sehr belästigten.
    Er hatte häufig unangenehme Träume, u.a., daß er besessen sei. Nach dem Film 'Der Exorzist' habe er erkannt, daß auch er aus diesem Grunde einen Exorzisten benötige.
    Die jenseitigen Urheber der Stimmen wollten, daß er sich umbringe, sei es durch erhängen, Tabletten, Pulsöffnung oder durch Sturz von einem Hochhaus. Wohl unter ihrem Zwang unternahm er bereits ein halbes Jahr nach Beginn seiner magischen Versuche die ersten beiden Suizidversuche mittels Tabletten.
    Nach der Entlassung aus der Psychiatrie suchte er Hilfe bei verschiedenen okkulten Praktikern, z.B. einer Rutengängerin. Nach 10maliger Behandlung traten Zwangsimpulse, sich zu töten und hellsichtig wahrgenommene Bilder auf.
    Danach suchte er Befreiung bei einem magisch tätigen Arzt. Auf seine Handauflegungen und Spritzen hin wurden zwar die inneren Stimmen etwas geringer, dafür traten nach den Spritzen visuelle Wahnvorstellungen und noch mehr belästigende Bilder auf, sodaß er noch stärkere Angst bekam.
    Nach einer einmonatigen Fernbehandlung durch einen magischen Geistheiler waren die visuellen Schreckensbilder geringer, aber die belästigenden Stimmen blieben. Dasselbe neg. Ergebnis erbrachte die Fernbehandlung durch einen magisch tätigen Parapsychologen, der nach Zusendung eines Briefes und Fotos 'diagnostizierte', er sei von 126 Geistern besessen.
    Auch die Behandlung durch einen Homöopathen gegen Stimmen und Zwangsvorstellungen nützten nichts.
    Seine Zwangsvorstellungen bezogen ihre Inhalte teils aus TV-Filmen. Bevorzugt sah er sich Filme der Regisseure Pasolini, Faßbender, Bergman und Fellini an. Die Inhalte dieser Filme drängten sich ihm zwanghaft lange auf.
    Vom Psychiater verordnete Psychopharmaka gegen Schizophrenie und Depression verringerten zwar die Wahrnehmbarkeit der inneren Stimmen, verstärkten aber die Zwangsgedanken, sich umzubringen und seine Wahnvorstellungen. Daher setzte er sie wieder ab.
    Um sich selbst zu helfen, fing er an, Novenen vor dem Bild eines verstorbenen kath. Marienordensgründers zu beten. Dass auch Gebete während 9 Tagen und zu einem Verstorbenen Abgöttereihandlungen waren, erkannte er nicht. Auch dies brachte ihm natürlich keine Hilfe, weil es sein Bindung an Magie und Aberglauben noch verstärkte.
    Mit 18 Jahren erfolgte wegen des permanenten quälenden Stimmenhörens die 2. Psychiatrie-Einweisung, die 5 Wochen dauerte. Die dort angebotenen Märchendeutungen, Psychopharmaka, Beschäftigungstherapie und therap. Gespräche blieben ohne Erfolg. Einflüsse von Geistwesen und die okkulten familiären und persönlichen Ursachen wurden dort weder erfragt, noch erkannt und daher auch nicht therapeutisch berücksichtigt.

    Zahlreiche okkulte Praktiken bzw. Formen der Abgötterei und relig. Extremverhalten fanden sich auch in der Familie:
    Die Mutter suchte Kartenlegerinnen auf und erbat magische Fernheilungen für ihren Sohn gegen hohes Entgelt.
    Sie berichtete, daß sich auch ihr Vater viel mit Esoterik beschäftigt habe und hellsichtig teils Unglücksfälle vorhergesehen habe.
    Der Großvater väterlicherseits war ein kath. Ex-Priester, dessen Frau ein 'Biest' sei. Sie habe fortwährend Unruhe gestiftet und die Enkelkinder auseinander gebracht. Sie habe sehr viel Haß empfunden und verströmt.
    Der Vater des Jungen schloß sich der extrem konservativen und vergangenheitsorientierten kath. Richtung des französischen Erzbischofs Levebre an, als Winfried 11 Jahre alt war. Er erzählte dem Jungen, daß er in Rom an schwarzen Messen teilgenommen habe.
    Die Eltern trennten sich aus relig. Gründen und führten einen 8 Jahr dauernden Prozeß. Als der Vater wegen Leberzirrhose in ein Altenheim kam, wollte ihn W. nicht mehr sehen.
    Seine 3 Jahre ältere Schwester habe ihn nicht mögen, weil sie auf ihn eifersüchtig war. Sie habe sich ihm gegenüber sehr häßlich verhalten und ihn oft gedemütigt.
    Seine psychologische Grundeinstellung lautete angesichts sehr vieler negativer Kindheits- und Jugenderfahrungen: 'Ich bin nicht o.k.- die anderen sind es auch nicht! - Schon als Kind war er ein sehr introvertierter Einzelgänger.
    Weil die inneren Stimmen trotz aller Maßnahmen nach wie vor sehr quälend waren, kam er zur Beratung in meine Praxis.
    Beim ersten aufklärenden Gespräch über die Wurzeln und Urheber seiner Stimmen wurde es dem Jungen schwindlig, sodaß er kaum inhaltlich folgen konnte. Auf nahezu jeden Satz meinerseits konterte er (bzw. die ihn beherrschenden Höllengeister durch seinen Mund) mit 'ja, aber...' Er kritisierte und meckerte sehr viel. Die Tragweite und Risiken seiner okkulten Praktiken und in Anspruch genommenen magischen Behandlungen schien er trotz ausführlicher und verständlicher Erläuterungen einfach nicht wahrhaben bzw. begreifen zu können. Er wurde erkennbar von eingedrungenen Höllengeistern daran gehindert und sein Denken blockiert. Daraufhin gab ich ihm 2 Bücher mit, die ihm ausführlich und mit vielen Fallbeispielen biblisch begründet aufzeigen konnten, warum seine Probleme fast zwangsläufig zu erwarten seien, da sowohl er als auch seine Familie und Vorfahren zahlreiche abgöttische, magische und spiritistische Praktiken ausgeübt bzw. in Anspruch genommen hatten.
    Beim nächsten Termin kritisierte er, in einem der mitgegebenen Bücher seien zu viele Bibelzitate, im anderen kritisierte er ein Beispiel. Er gab dann aber doch zu, er habe die Literatur nur teilweise gelesen, weil er nichts darin gefunden habe, was für ihn passe oder wichtig wäre.
    Er konnte nicht annehmen, daß er sich durch seine magischen und spiritistischen Praktiken einerseits, durch seine psychischen Einstellungen des Hasses, der Ablehnung, Kritik und Besserwisserei andererseits seine Probleme selbst zugezogen habe. Als Gründe meinte er, er sei in einer Vorexistenz ein Magier gewesen und auch die okkulten Praktiken der Vorfahren seien schuld.
    Ausführlich zeigte ich ihm auf, warum in seinem Fall eine Lossagung von Satanismus, Magie und Spiritismus nötig sei. (Vermutlich hat W. nach Anleitung seiner Zauberbücher auch einen Satanspakt geschlossen, er verneinte meine diesbezügliche Antwort zwar, aber es wirkte wenig überzeugend) Er solle diese Praktiken bereuen und zukünftig unterlassen, eine Lebensübergabe an Jesus Christus vornehmen und nach seinen Geboten leben. Seine spöttische Antwort war: 'Soll ich ein Jesus werden'? Dann verließ er rasch und sichtlich verärgert die Praxis und kam nie wieder. Auch die Mutter sah nicht ein, warum sie ihre Besuche bei Wahrsagerinnen einstellen solle und meldete sich nie wieder.
    Auf die Zusendung einer durchaus maßvollen Rechnung für meine fünfstündige Beratungstätigkeit protestierte er telefonisch, daß er als Schüler nicht bezahlen könne (für die oft nur wenige Minuten dauernden Nah- und Fern-Behandlungen bei Magiern bezahlte er bzw. seine Mutter anstandslos aber tausende DM). Mein Angebot, eine Gegenleistung durch Gartenarbeiten zu erbringen, nahm er nicht an. Stattdessen erfolgten massive schwarzmagische Angriffe von seiner Seite. Am Tag nach dem Telefonat traten bei einer sensitiven Mitarbeiterin Husten, Asthma, eine Gesichtsschwellung, das Gefühl eines Loches im Bauch und der Verfolgung mit grauenhaften Gefühlen auf.
    Ebenfalls waren von der Wirkung her Neid- Eifersuchts- und Racheflüche erkennbar, die sich gegen mich, meine Mitarbeiterin, unsere Arbeit und Gesundheit richteten und eine Zeitlang einige Probleme erzeugten.
    Erst nach längerem Gebet um Schutz und Befreiung gab es wieder Ruhe.
    Wo satanische Bindungen durch Pakte oder magische Betätigungen von Vorfahren und Nachkommen kombiniert vorliegen, stehen die Betroffenen meist so stark unter höllischen Fremdeinflüssen, daß meist nur sehr großer Leidensdruck und das hilfreiche Gebet einer Gruppe diese Hindernisse zu überwinden vermag. Ohne Einsicht in die begangenen Fehler, ohne echte Umkehrbereitschaft und aktive eigene Mitarbeit ist eine Befreiung nicht angebracht bzw. auch nicht dauerhaft möglich. Es gibt dabei eine Reihe von speziellen Massnahmen zu beachten.

    (gg.ga.) Energieentzug, Bannung, Zwänge und magische Fernbeeinflussung

    Eine seit 15 Jahren verheiratete Frau fühlte sich vom ersten Moment an von ihren Schwiegereltern abgelehnt, ja gehasst, weil sie arm war und die Schwiegereltern sich für ihren Betrieb eine Schwiegertochter mit viel Mitgift erwartet hatten. Schon beim ersten Kontakt mit dem Schwiegervater habe es Differenzen gegeben. Er habe sie scharf mit den Augen fixiert, als ob er sie hypnotisieren wolle und sich danach von ihr abgewendet. Sie habe immer Angst vor ihm gehabt.
    Seit 15 Jahren fühlt sie sich durch eine okkulte Macht daran gehindert, das zu tun, was sie will. Sie klagte über Schlaflosigkeit, war abgemagert, empfand öfters das Gefühl des Brennens in und um sich, eines Rieselns im Rückenmark, kreisende Bewegungen im Sexual-Chakra, hatte große Angst und fühlte sich nervlich überlastet. Öfters habe sie das Empfinden, aus ihrem Körper verdrängt zu werden (Astralkörperaustritt)
    Innerhalb ihrer Familie fühlte sie sich isoliert und allein. Von ihrem Mann, der sehr stark vaterabhängig war, fühlte sie sich nicht unterstützt. Sie klagte: "Er tobt sich im Geschäft (des Schwiegervaters) aus oder ist viel mit dem Flugzeug unterwegs. Am Flugplatz wohnt seine Geliebte." Sie leide darunter sehr und sei über ihn oft wütend.
    Als sie am Beginn ihrer Ehe einmal meditierte, habe sie auf einmal auf ihrem Bett eine kleine Person in fremdartiger Bekleidung mit kaukasischer Kopfbedeckung (eine Geistererscheinung) gesehen. Sie sei wahnsinnig erschrocken, bekam dann das Gefühl, hochgehoben zu werden, zu schweben und nicht mehr im physischen Körper zu sein (Astralkörperaustritt). Dabei habe sie ein Glücksgefühl empfunden und Licht gesehen. Ein Gefühl wie von Strom sei Richtung Herz geflossen.
    Ihre Meditationsübungen hatten sie vermutlich für okkulte Einflüsse sensibilisiert und daher anfälliger für Fremdeinflüsse gemacht.
    Dieses stromartige Gefühl in Richtung Herz sei auch später immer wieder aufgetreten und erschrecke sie sehr. Seitdem habe sie massive Angst, und fürchte sich u.a., ins Nichts zu fallen und verrückt zu werden.
    Sie spüre öfters ein hochgezogen-werden im Scheitel-Chakra. Nachts schlafe sie wie bewußtlos. Je aktiver sie werden wolle, desto kraftloser werde sie. Jede Arbeit sei wie ein unüberwindlicher Berg vor ihr. Sie müsse sich mit äußerstem Willen zu allem zwingen und komme kaum mehr zu irgendwelchen Aktivitäten und gehe wegen dieser Zustände auch kaum mehr außer Haus.
    Sie erlebe es öfters, daß sie das Haus nicht verlassen könne und darin festgebannt sei, wenn sie raus wolle. Öfters gäbe es Spukgeräusche im Haus, Schritte seien über ihrem Kopf zu hören, es knalle immer wieder mal am Fenster. Die Laufgeräusche seien manchmal nur für sie, manchmal auch für andere hörbar. Es knalle meist nur, wenn sie alleine ist. Es bringe sie dazu, das Haus in Panik zu verlassen. Die elektronische Kasse und andere Elektronik-Geräte funktionieren oft nicht mehr. Es treten am abgestellten Tonband Laufgeräusche auf. Beim Lesen werde sie in der Konzentration gestört.
    Diese Umstände raubten ihr den Schlaf und machten sie nervlich fertig. Die vom Arzt verschriebenen hochdosierten Psychopharmaka würden ihr Denken verändern, sie käme sich wie berauscht und halb bescheuert vor, sie erzeugten noch mehr Angst und das Gefühl, nicht mehr Herr der eigenen Gedanken zu sein. Sie dämpfen ihre Leistungskraft sehr, sodaß sie das Haus kaum mehr verlasse.
    Ihre letzten 15 Jahre seien die reinste Qual gewesen.
    Weil solche Symptome relativ typisch für schwarzmagische Einflüsse und damit einhergehende durch arge Geister sind, fragte ich sie, ob sie selbst Magie betreibe oder jemand aus ihrer Umgebung Magie oder Hexerei betreibe und ob sie Gegner habe.
    Sie selbst interessiere sich nicht für Magie, meditiere aber gerne.
    Daraufhin berichtete sie, daß ihr Schwiegervater sehr oft über Magie spreche und viele Magiebücher besitze und pendle. Wenn man in seine Nähe komme oder er sie mit den Augen fixiere, trete ein Gefühl wie von einem elektrischen Schlag auf. Er besitze die unheimliche Fähigkeit, Leute an ihren Platz zu bannen. Als sie einmal unangemeldet in die Fabrikhalle kam, um ihren Mann und Schwiegervater zu besuchen, habe er sie nur kurz mit den Augen fixiert und sie habe kurzzeitig keinen Schritt mehr tun können. Seine Augen und sein Grinsen hätten gezeigt, daß dies Absicht von ihm war. Sie wurde telepathisch von ihm öfters gezwungen, in den Betrieb zu kommen. Gegen ihren Willen habe sie diesem Zwang folgen müssen. Dann habe sie an der Befriedigung in den Augen des Schwiegervaters erkannt, daß sie aus der Ferne magisch herbeizwungen worden war.
    Vom Charakter her sei dieser Mann sehr egoistisch, gewalttätig, jähzornig, wild und bös gewesen. Wen er nicht leiden konnte, habe er gepiesakt.
    Sie sei überzeugt, daß er mit magischen Methoden seine Söhne bis zu seinem Tod im Alter von 82 Jahren vor 3 Jahren gelenkt und entsprechend seinen Plänen manipuliert habe. Alle Kinder mußten für ihn arbeiten.
    Vermutlich habe er mit Magie gegen sie gearbeitet, weil er ihre starke Opposition gegen seine Art der Geschäftsführung und die Ausbeutung ihres Mannes gespürt habe. Sie habe ihren Mann aus dem Betrieb herausholen wollen und ihn veranlassen wollen, eine eigene Firma zu gründen. Dann wäre der Betrieb des Schwiegervaters erledigt gewesen.
    Auch nach seinem Übergang ins Jenseits wirke ihr Schwiegervater weiter auf sie ein, die Symptome hätten sich nicht gelegt, seien seit 3 Monaten wieder stärker geworden. Sie habe den Eindruck, er wirke wegen der völlig ungeklärten Erbschaftsfragen auf sie alle ein.

    Sie wollte wissen, was sie gegen diese magischen Einflüsse tun könne. Sie habe den Eindruck, daß ihre Gebete von Gott nicht erhört würden und sie keine himml. Unterstützung bekäme. Vielleicht hänge es damit zusammen, daß sie selbst mehr Nächstenliebe hätte zeigen solle, z.B. als die Schwiegermutter wegen Arthrose Hilfe nötig hatte.
    Sie hatte richtig erkannt, daß gegen schwarze Magie letztlich nur eine enge Anbindung an Jesus Christus, tägliche Bitten um Schutz vor magischen Angriffen und Einflüssen und eine Lebensführung nach der göttlichen Ordnung helfen. Im konkreten Falle wäre es auch nötig, ihrem Feind zu verzeihen und alle eigenen okkulten Praktiken (z.b. die Meditation) einzustellen. Damit hatte sie aber ziemliche Schwierigkeiten, weil sie von diesen höllischen Einflüssen daran gehindert wurde.
    Da auch verstorbene Magier Willensfreiheit haben, wird es zugelassen, daß sie weiterhin Menschen mit ihren höllischen Machenschaften belästigen. Ich klärte sie über die Grundzüge des rechten Betens auf und wie sie sich durch Gebet schützen könne und was sie speziell beachten solle. Auf keinen Fall solle sie sich mit magischen Mitteln, wehren, weil dann höllische Mittel gegen andere höllische Mittel kämpfen und beide Seiten unter höllischem Einfluß bleiben.
    Wie und ob sie mit diesen schwarzmagischen Problemen fertig wurde, weiß ich nicht, da sie nur zweimal zur Beratung kam und den Kontakt ohne Gründe abbrach.
    Erfahrungsgemäß gibt es kaum hartnäckigere Fremdeinflüsse als die von Schwarzmagiern, weil sie meist mit großer Ausdauer ihre Ziele verfolgen und übelste Höllengeister ihre Verbündete sind. Diese Dämonen zwingen Magier dazu, stets im höllischen Sinne tätig zu sein.


    Anmerkungen:

    • Übernatürlich starke Kraftäußerungen sind ein relativ sicheres Zeichen für geistige Fremdeinflüsse. Auch Tobsucht zählt zu den häufigen Symptomen von Besessenheit.
    • Die Zeitschrift 'Neues Zeitalter' und ähnliche Esoterikzeitschriften oder Bücher haben einen vergleichbaren Effekt wie der Besitz von Zaubereibüchern oder spiritistischen Büchern. Meist erfolgen die höllischen Einflüsse aber schleichender, raffinierter und getarnter.
    • Haß ist eine der Zentraleigenschaften Satans und jeden Dämons. Wenn Menschen hassen, ziehen sie Dämonen des Hasses an, die sich im Menschen festsetzen und in ihm den Hass immer mehr steigern, indem sie sein Denken, Fühlen, Wollen und Handeln immer mehr durch Hass bestimmen.
    • Ablehnung führt oft zu Fremdeinflüssen durch Geister der Ablehnung. Sie umlagern oder besetzen ihr Opfer und veranlassen es, selbst anderen abzulehnen, sich abgelehnt zu fühlen und wirken auf die Mitmenschen so ein, daß sie einen solchen Menschen aus ihnen selbst unerklärlichen Gründen ablehnen. Der erste Eindruck von einem Menschen signalisiert oft schon, welche Geister einen Menschen beeinflussen, indem sie entsprechend auf die Mitmenschen einwirken.
    • Versager bekommen von sie umgebenden oder sie von innen beeinflussenden 'Geistern des Versagens' bei vielen Gelegenheiten suggeriert: "Du wirst doch wieder versagen", oder "das kannst du nicht", "das schaffst du nie", "laß die Finger davon, es klappt ja doch nicht" etc. Diese höllischen Geister inspirieren auch die Mitmenschen, ihr Opfer als Versager einzustufen. Sie führen selbst durch Gestaltung der Umstände und durch Einflüsse aufs Denken und Handeln das Versagen tatsächlich herbei, vor allem dann, wenn ihr Opfer diese Versagensprogrammierungen annimmt und daran glaubt.
    • Schuld haben in diesem Falle zu einem gewissen Teil tatsächlich Vater, Mutter, Großvater und Großmutter, die alle in irgendeiner massiven Form durch ihre okkulten Praktiken Abgötterei betrieben und damit unwissentlich Flüche über ihre Nachkommen auslösten.

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Letztes Update: 21.01.2017