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    Fremdeinflüsse durch Verstorbene

    Zusammenfassung der Offenbarungen durch Jakob Lorber


    Inhaltsübersicht:


    Welche Wesen üben geistige Einflüsse auf Menschen aus?

    Es gibt verschiedene Arten von Geistwesen, die auf einen Menschen oder seine Umgebung von außen oder von innen einwirken können. Alle haben sie menschengleiche Wesenszüge und Eigenschaften. Sie unterscheiden sich jedoch in ihrem Reifegrad und damit auch in der Ausprägung ihrer Fähigkeiten, Möglichkeiten und Aufgabenschwierigkeiten.
    Je genauer Geistwesen freiwillig die göttliche Ordnung einhalten, desto höher, liebevoller, weiser und mächtiger sind sie (Engel). Je mehr sie gegen die göttl. Ordnung bzw. gegen ihren Schöpfergott handeln, desto primitiver, liebloser, unklüger und machtloser sind sie im Vergleich zu den höheren Geistwesen.
    Entwicklungsmäßig unterscheidet man zwischen Naturgeistern und Geistern verstorbener Menschen. Je nach Nähe oder Ferne zu Gott und seiner Ordnung und damit je nach ihrer geistigen Reife bezeichnet man Verstorbene als Geister, Engel oder Teufel (= Dämonen)
    Grundsätzlich unterscheiden sich die verschiedenen Geistwesen nur graduell, denn sie haben alle auch jene seelischen und geistigen Wesensteile, die für Menschen typisch sind.

    Existieren Seele und Geist nach dem Leibestod fort?

    Nach dem Ablegen des materiellen Leibes (beim Tod) existieren die Seele und der Geist des Menschen in einer feinstofflicheren, geistigen Ebene weiter.
    Die Forschungsergebnisse der Thanatologie (Todeserforschung) und spiritistisch orientierten Parapsychologie bestätigen eindrucksvoll viele Aussagen von Propheten und Medien aller Religionen seit Urzeiten. Sie bestätigen u.a., daß Seele und Geist eines Menschen nach dem Leibestod in einer menschengleichen Gestalt und mit den gleichen Gedanken, Wünschen, Bedürfnissen und Eigenschaften weiterexistieren.
    Es gibt zahlreiche, im Grunde nicht zu widerlegende und längst veröffentlichte Beweise aus allen Kulturen und Religionen dafür, daß Verstorbene (=Geister) mit Menschen weiterhin in Kontakt bleiben können, ohne es mitunter zu wissen. (Beispiele aus heutiger Zeit)
    Beide Seiten können sich nicht nur miteinander (z.B. über Hellsicht, Hellhören, Hellfühlen oder durch sog. Materialisierung des feinstofflichen Körpers eines Geistes) verständigen, sondern auch gegenseitig aufeinander - zum Vorteil oder Nachteil beider Seiten - einwirken. (Beispiele aus heutiger Zeit )
    Alle Geistwesen haben eine menschliche Form, egal ob sie zu den ordnungswidrigen, höllischen Wesen oder zu den Gott gehorchenden, himmlischen Wesen (Engel), oder zur Gruppe der zwischen Hölle und Himmel befindlichen Wesen (Geister) gehören. Der allgemeine Begriff 'Geistwesen' umfasst alle eben genannten Wesen. Unter den Wesen im Zwischenbereich zwischen Hölle und Himmel befinden sich für kürzere oder längere Zeit die meisten verstorbenen Erdenmenschen.
    Alle ehemaligen Menschen nennt man nunmehr Geister (im Zwischenreich). Gehorchen sie Gott (= Jesus Christus) und leben sie nach seinen Geboten, nennt man sie himmlische Geister bzw. Engel. Gehorchen sie Gottes Gegenspieler, nämlich dem abtrünnigen erstgeschaffenen und einst höchsten Engel namens Satan und leben sie nach seinen ordnungswidrigen Gesetzen, dann nennt man sie höllische Geister, bzw. Teufel oder Dämonen. Besessenheit durch sie ist an bestimmten Kennzeichen klar zu erkennen. (Beispiele aus heutiger Zeit )
    Engel und Dämonen sind also letztlich gute bzw. arge Geister, die alle schon irgendwann einmal Mensch waren und nach ihrem Tode Gott oder Satan gehorchen und für Gott oder Satan aktiv sind.

    Können Geistwesen irdische Orte und Verhältnisse wahrnehmen?

    Während reife und höhere Geister (=Engel) alles um sich und auf irdischen Ebenen sehen können, wenn sie dies wollen, ist die Wahrnehmungsfähigkeit der ungeläuterten, unreifen oder bösartigen Geister umso beschränkter, je gottferner sie sind. Sie nehmen daher die irdischen Orte und dort lebenden Menschen gar nicht oder nur jene Verhältnisse und Personen wahr, die ihrem Charakter entsprechen. In den Neuoffenbarungen durch Lorber wird dazu mitgeteilt:

    • Vollendete Geister können die ganze immaterielle und materielle Schöpfung sehen, bereisen und erkunden. Dies ist für ihre Leitungsaufgabe auch nötig. (jl.ev08.083,07)
    • Unvollendete Seelen wissen und sehen meist nicht, in welcher menschlichen Umgebung sie sich aufhalten. (jl.ev08.033,03b)
    • Arge Geister sehen bzw. nehmen meist nur wahr, was und wer ihrem Wesen entspricht. Durch die Gleichartigkeit der menschlichen Vorlieben und Eigenschaften werden sie angezogen. (jl.ev08.037,01-02)
    • An welchem irdischen Ort sich ungeläuterte Verstorbene aufhalten, ist ihnen nicht unbedingt ganz bewußt, selbst wenn sie dort Jahrhunderte existierten. Sie erkennen ihre frühere materielle Umgebung eher durch Entsprechungen. (jl.ev08.033,05)
    • Auch wenn sich Geister an materiellen Orten befinden, erleben sie ihre Umgebung nicht realistisch, weil sie sich ihre Umgebung durch die Fantasie und ihren Willen selbst schaffen. (jl.ev08.033,06)

    Wie können Geister einen Menschenkörper besetzen?

    Um zu begreifen, wie nun Geister (Engel, Dämonen oder einfach Verstorbene) überhaupt in einen Menschen gelangen und in ihm wirken können, sind einige wissensmäßige Voraussetzungen nötig.
    Geister können ihre menschengleiche Gestalt durch Gedanken und Willen beliebig verkleinern oder vergrößern. Sofern keine besonderen Umstände dies verhindern, können sie auch ihren Ort wechseln und Materie - z.B. einen menschlichen Körper - beliebig durchdringen oder sich darin festsetzen.
    Die Festsetzung eines Geistes in einem materiellen Körpers, das Bewohnen des fremden Körpers nennt man Besetzung bzw. von alters her auch Besessenheit.
    Sofern ein Mensch nach der göttl. Ordnung lebt, in seinen Eigenschaften in Harmonie ist und sich maßvoll in allem verhält, sind sein eigener Geist und seine Seele so stark, daß sie eindringende fremde Geistwesen leicht erkennen und vertreiben können bzw. dazu von Engeln ausreichend Hilfe erhalten. Die Verteidigungsbemühungen gegen geistige Fremdeinwirkungen laufen in der Regel so unbewußt ab, daß sie dem Tagesbewußtsein allenfalls als Unruhe, Unwohlsein, Widersprüche zum gewohnten Empfinden, Denken und Wollen oder als Schwächung auffallen.
    Wo diese Voraussetzungen nicht vorliegen, d.h. wo die göttliche Ordnung irgendwo verlassen und übertreten wird und wo Eigenschaften und Fähigkeiten übertrieben oder blockiert werden - also durch Extremausprägungen nach oben oder unten aus der Harmonie geraten -, werden gleichgesinnte Geistwesen schwingungsmäßig angezogen und sie können sich bei mangelnder Aufmerksamkeit oder ungenügender Gegenwehr im menschlichen Körper einnisten. Den Zustand der In-Besitznahme bzw. des Bewohnens des menschl. Körpers nennt man 'Besetzung', 'Fremdbeeinflussung' bzw. von alters her 'Besessenheit'.
    Besetzt wird durch einen Geist zwar nur der Körper bzw. meist nur ein bestimmter Körperteil, ein Organ oder eine Funktion des Menschen, aber die Energie, die Gedanken, Bedürfnisse, Vorlieben, Süchte und Gefühle des fremden Geistes übertragen sich dabei - vermutlich schwingungsmäßig - auf den Menschen.
    Dadurch verstärken sie gleichartige oder schwächen sie entgegengesetzte Gedanken, Wünsche oder Gefühle des Besetzten.

    Beeinflussen Verstorbene bewusst oder unwissentlich Menschen?

    Verstorbene sind häufig seelisch-geistig noch sehr unreif bzw. unerlöst. Nur selten wissen sie Bescheid, was sie in der geistigen Welt erwartet. Sie haben kaum eine Ahnung von den Regeln, Bewohnern und Ebenen dort. Wenn sie recht weltlich-materiell gelebt haben, ist meist auch ihre Wahrnehmungsfähigkeit im Jenseits sehr gering. Nicht selten sind bzw. fühlen sie sich anfangs alleine und verlassen. Ihre Fantasie schafft sich eine Umgebung, die ihren Vorstellungen, Neigungen und Absichten entspricht.
    Örtlich gesehen verbleiben sie oft dort, wo sie sich zu Erdenzeiten bevorzugt aufhielten, erkennen dies aber zumindest anfangs oft nicht. Ihre Gedanken und Wünsche sind vielfach noch lange auf die hinterbliebenen Angehörigen, Freunde und Arbeits- oder FreizeitkollegInnen ausgerichtet. Umgekehrt denken die Hinterbliebenen auch oft und mehr oder weniger intensiv an sie. Das erzeugt Schwingungen, die den Verstorbenen wieder zu Menschen (Beispiele) bzw. Lieblingsorten hinzieht.
    Auch und gerade in der geistigen Welt gilt, daß sich Gleiches anzieht. Wenn daher Gedanken, Gefühle, Vorlieben, Hoffnungen, Begierden, Ängste etc. von Mitgeistern oder Menschen (die ja Geister mit zeitweiligem Erdenaufenthalt darstellen) gleichartig sind, erzeugt dies eine seelisch-geistige (odische) Ausstrahlung, durch die ein Geist wie von einem Magneten angezogen wird. Nicht nur Geister untereinander ziehen sich so an und bilden Gesellschaften, sondern auch Erdenmenschen ziehen durch ihre Gedanken, Gefühle, Absichten, Neigungen, Worte und Taten gleichgesinnte Geister an.

    Was sagen Infos aus dem Jenseits über Fremdeinflüsse durch Verstorbene?

    Durch Jakob Lorber werden - folgende (zusammengefasste) Infos mitgeteilt:

    • Menschen können von unwissenden, unerlösten oder bösen Verstorbenen zeitweilig beeinflusst bzw. körperlich besetzt werden. Dies schadet der Seele aber nicht. (jl.ev08.032,01 f.)
    • Menschen besetzende bösartige Verstorbene haben nicht unbedingt feindlichen Absichten gegen Gott oder seine Ordnung, weil sie Gott meist nicht kennen und auch zu unwissend sind, um klare Absichten fassen zu können. Sie reißen aus purer Selbstsucht eben an sich, was sich bietet, oder sie verführen oder zwingen den besetzten Menschen zu dem, was ihrem Willen bzw. ihrer Gier dient. Unter sich sind bösartige Verstorbene meist sehr mißtrauisch und kooperieren daher kaum. Folglich ist ihre gemeinsame Kraft gering. (jl.ev05.094,07)
    • Unreife oder bösartige Verstorbene fühlen sich durch gleichartige menschl. Leidenschaften angezogen (Beispiel). Sie verstärken die materiellen Bedürfnisse, schwächen die geistigen Interessen und können so der Seelenentwicklung beträchtlich schaden, ohne dies unbedingt gewollt zu haben. (jl.ev05.094,09)
    • Arge Geister schaden Menschen, die sich voll in der Liebe zu Gott befinden, auch in großer Anzahl (seelisch) nicht. Sie kooperieren normalerweise aus Eigenliebe und Selbstsucht nicht miteinander, weil keiner dem Anderen einen Vorteil gönnt. (jl.ev05.096,01)
    • Arge Geister bekämpfen sich evtl. gegenseitig in einem Menschen und versuchen einander zu verdrängen, weil jeder den Menschen möglichst allein beherrschen will. Jeder nutzt die Chance, wenn andere sich bekämpfen, für sich. (jl.ev05.096,02)
    • Selbst wenn sich arge Geister innerhalb eines menschlichen Körpers untereinander nicht helfen, schaden sie letztlich durch ihre Anzahl und ihre negativen Einflüsse auf den Körper dem Menschen doch. (jl.ev05.096,03)
    • Wer durch seine Fehler und Leidenschaften arge Geister wie der Honig die Bienen anzieht, darf ihre Anziehung und Besetzung durch sie nicht Gott zum Vorwurf machen. Gleiches zieht überall Gleiches an. (jl.ev05.096,04-06 )
    • Verstorbene fühlen sich von Lastern und Leidenschaften, die Menschen durch ihre Aura ausstrahlen, angezogen und sättigen sich daran. Jede gesunde Seele hat jedoch genug Mittel, sich von fremden Geistern freizumachen! Sie muß dazu jedoch ihr Denken, Wollen und Handeln an der göttl. Ordnung orientieren! (jl.ev05.096,07)
    • Wer richtig lebt, zieht keine Dämonen an, wohl jedoch, wer falsch lebt. Bei ihm steigern sie das Falsche und Böse und verhärten die Seele, ohne dies eigentlich zu wollen. (jl.ev05.096,09)
    • Beispiele für Besessenheit in heutiger Zeit

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Letztes Update: 21.01.2017