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Grundlagenwissen über Fremdeinflüsse, Umsessenheit und Besessenheit

Zusammenfassung aus Literatur und Praxis

Inhaltsübersicht:


Was ist unter 'Fremdeinflüssen', 'Besessenheit' bzw. 'Umsessenheit' zu verstehen?

Es gibt zahlreiche Definitionen für Fremdeinflüsse. Nachfolgende Definition ist das Resultat eigener Praxiserfahrungen: Fremdeinflüsse sind bewußt oder unbewußt erfolgende nicht-materielle, geistig-mentale Einwirkungen auf einen Menschen (aber auch auf Materie, Pflanzen und Tiere) durch nicht-sichtbare Geistwesen. Sie können die betroffene Person in unterschiedlich starkem Maße - von kaum spürbar bis hin zum unwiderstehlichen Zwang - in seinem Denken, Fühlen, Wollen, in allen denkbaren Körperfunktionen und im Handeln beeinflussen bzw. gar beherrschen.

Erfolgt diese Beeinflussung durch ein Geistwesen von außen her, spricht man z.B. von Umsessenheit, erfolgt sie von innen her, nennt man dies Dämonisierung, Besetzung oder Besessenheit.

Sind Menschen ständig von Geistwesen umgeben?

  • Auch wenn Menschen (üblicherweise) keine Geistwesen wahrnehmen können, sind ständig gute und böse Geistwesen um oder in Menschen anwesend. Sie bringen ihn innerlich entweder mit der göttlichen Geisterwelt (Engel) oder der widergöttlichen (Teufel = Dämonen) in Verbindung.

Welche Wirkung üben Geistwesen ständig auf Menschen aus?

  • Durch Geistwesen erhält ein Mensch sowohl Informationen als auch Kraft aus einer zu ihm passenden Geistergesellschaft. Gute und böse Geister wohnen gleichsam in den menschlichen Neigungen.

  • Gott (= Jesus Christus) kann die Menschen direkt über seine Ordnungsgesetze und durch das Gewissen regieren - sofern der Mensch diese Gesetze einhält. Böse Menschen stoßen den direkten göttlichen Einfluß zurück, ersticken oder verkehren ihn ins Gegenteil.

  • Mit dem eigenen Denken, Fühlen, Wollen und Handeln zieht man unbewußt entsprechende gleichgesinnte Geistwesen heran.

  • Gute Geister bzw. Engel werden den Menschen von Gott zugeteilt, während der Mensch die bösen Geister durch Sünden selbst herbeizieht.

  • Die gleichzeitige Anwesenheit guter und böser Geister bei Menschen bewirkt, daß ein Gleichgewicht von Einflüssen auf den Menschen gewahrt bleibt. So kann er frei entscheiden, ob er das Wahre und Gute oder das Falsche und Böse übernehmen will, d.h. die göttliche Ordnung annehmen oder verwerfen will.

Besteht für alle Menschen Gefahr einer Fremdbeeinflussung?

Fremdeinflüsse durch Geistwesen um oder in Menschen

  • sind jederzeit (positiv und negativ) möglich, weil sich bei jedem Menschen sowohl himmlische als auch höllische Geistwesen aufhalten.

  • sind so häufig, daß sie praktisch 'normal' und gesellschaftlich toleriert sind.

  • sind im Falle von Charakteranomalien, Zwängen, Süchten, Perversionen, kriminellen Handlungen und Psychopathien immer durch bösartige, ordnungswidrige Geistwesen mitbeteiligt. Allein daraus läßt sich erahnen, wie viele Menschen mehr oder weniger fremdbeeinflußt sind!

  • gibt es in allen Stärkegraden und verschiedenen Formen.

  • hätten bei jedem Menschen vollen Einfluß, wenn nicht Engel Schutz geben würden.

  • verdrängen im Falle starker Einwirkung evtl. bestimmte Persönlichkeitsbereiche, z.B. im Denken, Fühlen, Wollen, Sprechen und Handeln. Diese Funktionen bzw. Fähigkeiten unterliegen dann evtl. nicht mehr dem eigenen Willen und der eigenen Kontrolle und Herrschaft.

  • sind an sich kein Grund zum Erschrecken; es sollten aber möglichst genau die Ursachen erkannt und behoben werden.

Ist Geistern die Anwesenheit bei Menschen immer bewußt?

  • Sowohl die beeinflussten Menschen, als auch die Geistwesen wissen vielfach nicht, daß sie beieinander sind und gegenseitig aufeinander wirken. Das ist gut so, denn wenn böse Geister es wüßten, würden sie den Menschen körperlich, in seinen Neigungen und in seinem Glauben geistig zugrunde richten.

  • Geister halten das ganze Gedächtnis und Denken des Menschen für das ihrige. Aus seinem Gedächtnis heraus bilden sie ihre Gedanken, Vorstellungen, ihren Wortschatz und teilweise wohl auch ihre Gefühlsempfindungen.

  • Im Falle der totalen Überlegenheit eines eingedrungenen fremden Geistwesens (Besessenheit) halten Menschen das den Geistern gehörende Gedächtnis, Denken, Fühlen und Wollen für das eigene.

Haben Geister Zugang zum menschl. Gedächtnis?

  • Geister, die beim Menschen sind, können u.U. die verborgensten und geringsten Dinge seines Gedächtnisses und seines Denkens kennen und wahrnehmen, und zwar viel klarer als der Mensch selbst.

  • Geister können durch ihre Gedächtniseinblick in kürzester Zeit mehr über die menschlichen Anlagen, Fähigkeiten, Eigenschaften, Tugenden und Laster, seine Bedürfnisse, Motive und Ziele erkennen, als es dem Menschen selbst bewußt ist!

  • Geistwesen können bewußt oder unbewußt, gezielt oder scheinbar zufällig Erinnerungen und Gefühle aus diesem oder einem früheren Leben eines Menschen neu aktivieren, sofern diese mit ihrem Charakter bzw. Neigungen übereinstimmen. Dadurch können z.B. latente Leidenschaften, Vorlieben, Kenntnisse, Laster oder Süchte wieder aktiv werden.

  • Auch andere Menschen können mit ihren Gedanken und Willensimpulsen solche unbewußte Erinnerungen eines anderen Menschen telepathisch neu aktivieren.

  • Geister benutzen meist den Wortschatz und die Spracheigentümlichkeiten aus dem Gedächtnis des Menschen. Sie wirken immer auf bereits vorhandenes Wissen, Glauben und Wollen ein und aktivieren es.

  • Geister benutzen Worte aus dem Menschengedächtnis. So können sie sich mit dem Menschen in seiner Muttersprache unterhalten und sich ebenso klar und gewandt ausdrücken, wie wenn sie in dem betreffenden Land geboren wären und dessen Sprache gelernt hätten. (Beispiele)

  • Sowohl über das Gedächtnis als auch über die Neigungen können Geistwesen unbemerkt auf die Gedanken, Worte, Gefühle, Wünsche und Neigungen der Menschen Einfluß nehmen. Aus dem Himmel fließt eine Neigung ein, die der Liebe zum Guten und Wahren angehört, aus der Hölle aber eine Neigung, die der Liebe zum Bösen und Falschen entspringt.

Einflüsse auf die Lebenskraft.

  • Es ist davon auszugehen, daß die geistigen (pos. u. neg.) Fremdeinflüsse über und auf den feinstofflichen (fluidalen, seelischen) Wesensteil des Menschen energetisch einwirken. Auf dieser seelisch-feinstofflichen Wesensebene können praktisch alle menschliche Funktionen, z.B. alle Sinnesfunktionen, Organfunktionen, das Wahrnehmen, Fühlen, Verarbeiten, Denken, Sprechen, Wollen und Handeln mehr oder weniger stark beeinflußt werden.

  • Über die Lebenskraft (Od, Chi, Prana etc.) können Geister und Menschen aufeinander positiv oder negativ einwirken. Gute Geister können die Lebenskraft eines Menschen verstärken, harmonisieren und dadurch heilen. Arge Geister dagegen können im Menschen den Fluß der Lebenskraft stören bzw. disharmonisieren und können dadurch nach längerem oder starkem Einwirken Krankheiten erzeugen.

    Hierzu heisst es in einer Kundgabe aus dem Jenseits wörtlich: (ge.nt48.033,04) »Es liegt in jedem Dinge eine gewisse Quantität von Lebenskraft, welche zur Erhaltung des geschaffenen Gegenstandes und zu seiner Ausbildung für eine höhere Stufe dient. Nun diese Lebenskraft steht in beständiger Wechselwirkung mit den Gegenständen, mit welchen ein geschaffenes Ding in Berührung kommt, sei es durch Kontakt, sei es nur durch Vermischung ihrer Atmosphären oder Dunstkreise (Aura, d. Hg.), welche einem jeden Dinge seine letzte aber geistige Umhüllung ist.

    (ge.nt48.033,05) Sobald also ein Gegenstand (bzw. Lebewesen, d. Hg.) mit einem andern zusammenkommt, so entsteht der Prozeß des Austausches wechselseitiger Lebenskräfte, jeder Gegenstand gibt dem andern von dem in sich habenden, auch oft Überflüssigen ab, und empfängt von andern das, was er sich assimilieren oder aneignen kann.

    (ge.nt48.033,06) Bei Krankheiten besonders ist diese Einwirkung am meisten fühlbar, denn - vorausgestellt - was ist Krankheit? so folgt die Antwort: Krankheit ist der Zustand, in welchem diese Lebenskraft in ihrem Entwicklungs-Prozesse gestört ist, wo selbe gleichsam auf einige Zeit aus dem harmonischen Verbande mit ihrer sie umgebenden Welt heraustritt und so dann das Unregelmäßige auch durch Symptome oder äußere Anzeichen sich kund gibt.«

    Durch Einwirkung auf die Lebenskraft kann also ein Mensch durch Geistereinflüsse gesund oder krank gemacht werden.

Erfolgen Geistereinflüsse auf energetischer Ebene?

  • Mit materialistischen Begriffen und Normen ist nur schwer zu erklären, wie Geistwesen von außen oder von innen auf das Denken, Fühlen, Wollen oder Handeln eines Menschen einwirken können.

  • Die energetischen Kräfte von Verstorbenen und Lebenden sind grundsätzlich dieselben. Der Unterschied liegt darin, daß der irdische Mensch an Raum und Zeit gebunden ist und daher nur einen begrenzten Wirkungskreis hat, während die jenseitigen Wesen davon unbehindert ihren Einfluß geltend machen können. Weil Geister nicht mehr durch einen materiellen Körper behindert sind, wirken ihre energetischen Einflüsse stärker als zu Erdenzeiten.

  • Die Kraft eines Geistes ist eine besondere Strahlenkraft, die in den Menschen dringt und auf die menschliche Lebenskraft fördernd oder beeinträchtigend einwirkt.

  • Menschliche Gedanken sind Energien, die für Hellsichtige als verschiedene Formen wahrgenommen werden können. Sie können je nach ihrer Intensität und Zielrichtung eine gute oder eine verheerende Wirkung ausüben.

  • Geistige Fremdeinflüsse sind in erster Linie energetische und informatorische Überlagerungen der vorhandenen Persönlichkeitsstrukturen bzw. Gedanken, Worte, Gefühle, Wünsche, Befürchtungen und Bedürfnisse eines Menschen.

  • Verstorbene beziehen häufig über Menschen feinstoffliche 'Nahrung', indem sie sich in ihre Aura oder in ihren Körper (bei Besetzung) begeben.

  • Über die Aura bzw. über die menschliche Nervenkraft erfolgt die Umsetzung der eigenen oder fremden geistigen Energie zum Vor- oder Nachteil auf den menschlichen Körper.

  • Weil Geistwesen vor allem durch energetische Ausstrahlungen auf die menschl. Lebenskraft wirken, sind ihre Einflüsse relativ problemlos über die energetischen bzw. funktionellen Auswirkungen auf den Menschenköper erfassbar und meßbar. (z.B. mit Biofunktionsmeßgeräten und Kirlianfotografie)

Wie wirken gleichsinnige und gegensinnige Energie-Einwirkungen?

  • Geistwesen wollen in erster Linie bei Menschen Neigungen und Bedürfnisse, wie sie selbst sie haben, wecken oder befriedigen (z.B. Essen, Trinken, Lust, Sex, Trägheit, Herrschaft, Macht, Gewaltausübung, Geltung, Genuss, Nervenkitzel, Abenteuer, Reisen, Nikotin, Alkohol, Drogen etc.). Zu diesem Zweck reizen sie die beeinflußten Menschen zunächst von außen über die sog. 'Außenlebenssphäre' (Aura) zu negativem Verhalten an. Aus der anfänglichen Beeinflussung von außen (Umsessenheit) wird nicht selten eine Beeinflussung von innen her (d.h. Dämonisierung, Besetzung, Besessenheit).

  • Sofern der Fremdeinfluß den Neigungen und Absichten des Menschen entspricht, erfolgt in der Regel eine Verstärkung des menschl. Bedürfnisses bzw. einer menschlichen Funktion, ohne daß der Mensch erkennt, daß die Zunahme seiner Bedürfnisse oder sonstige Änderungen nicht aus ihm selbst, sondern von einem anderen Wesen stammt. Darum bleiben sie ihm als Fremdeinwirkungen auch meist verborgen.

  • Durch geistige Fremdeinflüsse können also durch energetische Einwirkung die Impulse, Neigungen, Bedürfnisse, Vorlieben, Gefühle, Sinnesfunktionen, Worte oder Kräfte in jeder Ausprägung (zum Guten und Schlechten) verstärkt werden, durch entgegenwirkende Kräfte aber auch gedämpft, gehemmt oder lahmgelegt werden.

  • In der Regel überlagert das menschliche Gedächtnis, sein Denken, Fühlen und Wollen die entsprechenden Funktionen der in ihm befindlichen Geister.

  • Umgekehrt ist es in den selteneren Fällen von totaler Beeinflussung; dann überlagern das Gedächtnis, Denken, Fühlen und Wollen eines fremden Geistes die entsprechenden Funktionen bei dem besetzten Menschen. In diesem Fall spricht man meist von 'Besessenheit'.

  • Wenn z.B. ein verstorbener Raucher, Trinker oder Triebtäter seinen Einfluß auf einen lebenden Raucher, Trinker oder Unzüchtigen ausübt, so werden beiderseitige Vorlieben aktiviert, d.h. meist für den Menschen unbemerkt verstärkt. Daher wird ein Einfluss gleichsinnig einwirkender Geistwesen so schwer erkannt, weil man die Wünsche oder Drangzustände für die eigenen hält. Überdies setzten eingedrungene Dämonen alles daran, daß die beeinflusste Person im Denken, Fühlen und Wollen so geschickt manipuliert wird, daß sie selbst am allerwenigsten den Fremdeinfluß erkennen kann. Außenstehende erkennen die Veränderungen leichter und früher, deuten sie aber meist angesichts der Unwissenheit um Fremdeinflüsse falsch!

  • Im Anfangsstadium einer Fehlentwicklung liegt noch nicht unbedingt eine Besetzung durch ein fremdes Geistwesen vor. Telepathisch können fremde Wesen aber durchaus schon die Gedanken, Gefühle und das Wollen eines Menschen fernbeeinflussen. (z.B. bei Umsessenheit). Diesen Einfluss nennt man 'Dämonisierung.

  • In der Regel verstärken Geistwesen jene Vorlieben, Eigenschaften, Neigungen, Gedanken oder auch Funktionen, die ihrer jeweiligen (himmlischen oder höllischen) Neigung und Zielsetzung beim Menschen entsprechen. Diese Verstärkung kann im Extremfalle zu suchtartiger bzw. zwangshafter Ausprägung führen (z.B. Eßzwang, Trinkzwang, Zweifelsucht, Herrschsucht, Raffsucht etc.)

  • Arge Geister »sind stets bemüht, einen argen Einfluß auf inkarnierte Menschen auszuüben, und das... unmittelbar durch gewisse geheime Einflüsterungen, Anreizungen und Verlockungen. Sie merken bei den Menschen gar wohl die verschiedenen Schwächen und Anlagen zu denselben, bemächtigen sich derselben und fachen sie zu glühenden Leidenschaften an.« (jl.ev08.035,12)

  • Es hängt von der (guten oder bösen) Absicht des fremden Geistwesens, von der Ausrichtung seines Willens und Zieles, der Stärke und Dosierung der fremden Energien ab, ob sie stärkend, heilend oder schützend oder schwächend und krankmachend wirken.

  • Das Maß der Auswirkung wird von vielen Einflüssen bestimmt. Es ist nicht nur die Stärke des Fremdeinflusses hierfür entscheidend. Auch das Maß der physischen, psychischen und vor allem geistigen Abwehrfähigkeit, die Willenskraft und Bereitschaft des Beeinflussten entscheiden maßgeblich über die Auswirkungen der Fremdeinflüsse mit.

  • Wo ein Mensch das 'goldene Mittelmaß' verläßt, versuchen arge Geistwesen, mehr und mehr zum Verlassen des rechten Maßes und Weges anzureizen und jede Fehlentwicklung bis ins Zwangshafte bzw. Suchtartige zu steigern.

  • Daher ist es so enorm wichtig, in allem das rechte Mittelmaß einzuhalten! In dieser Auseinandersetzung siegt letztlich der stärkere Teil, d. h. der Wille des Menschen bzw. des Geistes.

  • In den extremsten Fällen - z.B. bei verschiedenen Formen von Zwängen und Psychosen - wird dabei der Wille des besetzten Menschen vollkommen durch den Fremdeinfluss ausgeschaltet. (= Besessenheit)

Sind geistige Heilungen Folge positiver Fremdeinflüsse?

  • Da auf dieselbe energetisch einwirkende Art (himmlische und höllische) Geistwesen beeinflussen können, erfolgen auf diese Art auch geistige Heilungen:

    In einer Mitteilung aus dem Jenseits heisst es diesbezüglich: (ge.nt48.033,10 »Bei Berührung von lebenden Wesen geschieht ... ein Prozeß des Austausches von Lebenspartikeln (sog. 'Od-Energie', 'Prana'-Austausch), den kein Wesen verhindern kann, und der deshalb ohne Wissen und Wollen unwillkürlich vor sich geht.

    (ge.nt48.034,01) Will nun ein Mensch z.B. besonders auf einen andern einwirken, so besitzt er in seiner Seele, als Herrin des Körpers oder der sie umkleidenden Hülle, die Macht, diese Lebenskraft mehr oder weniger aus sich ausströmen zu lassen; der Mensch wirkt also dadurch, eben weil er will, mehr auf fremde Organismen ein, und kann durch diese Einwirkung Leidenden behilflich sein, indem er ihre gestörten Gesundheitsverhältnisse auf diese Art regeln, oder wenigstens den Impuls dazu geben will.

    (ge.nt48.033,07) Was tut nun eine Arznei oder ein Heilmittel? Es gibt dem kranken Organismus von seiner Lebenskraft etwas ab, erregt entweder die nachgelassene Tätigkeit einzelner Organe, um ihnen das zu verschaffen, was ihnen mangelt, oder es führt direkt in den Körper die Elemente ein, welche dem kranken Körper abgehen und nun durch Wechseltausch die Gesundheit wiederherstellen.«

  • Diese Lebens(Od)Kraft kann durch Willensausrichtung verstärkt oder abgeschwächt auf andere andere übertragen werden. Dort kann sie heilend oder krankmachend (z.B. bei schwarzer Magie) verwendet werden.

  • Bei der Heilung - egal ob durch Menschen, Engel oder Medikamente - erhält der kranke Organismus vor allem gezielt neue Lebenskraft.

Wie empfindet man Fremdeinflüsse?

  • Geistwesen wirken in der Regel unbemerkt auf bereits vorhandenes menschliches Wissen, Glauben und Wollen ein. Durch Geistwesen fließen entweder himmlische oder höllische Neigungen ein. Sie werden ins Denken aufgenommen, soweit die Neigungen von Geist und Mensch übereinstimmen. Neigungen und Vorlieben beherrschen den menschlichen Verstand mehr als sein Denken!

  • Eine Fremdbeeinflussung wird meist nur bei sehr aufmerksamer Selbstbeobachtung registriert, indem man mehr oder weniger deutlich den Einfluß eines Impulses bzw. eines Gedankens empfindet, der sich dem eigenen Wollen, Fühlen, Sprechen oder Tun - verstärkend oder entgegenwirkend - überlagert.

  • Ein Fremdeinfluß kann zum Vorteil, aber auch zum Nachteil des Beeinflussten sein, je nach Zielsetzung des (guten oder bösen) Geistes. Es ist allerdings für Unerfahrene nur schwer zu unterscheiden, ob ein solcher Impuls aus der eigenen Person stammt oder von einer anderen (unsichtbaren oder lebenden fernen) Person ausgeht.

  • Sowohl himmlische als auch höllische Geistwesen beeinflussen auf diese Art andere Wesen. Engel tun dies unter Wahrung der Willensfreiheit des Menschen zum Wahren und Guten, Teufel durch Verführung bzw. Täuschung zum Falschen oder Bösen. (jl.gso1.029,01)

  • Geistwesen dürfen nach göttlicher Ordnung nicht auf das Denken und den Willen, sondern nur auf die Neigungen und Bedürfnisse eines Menschen einwirken! Dämonen übertreten diese Ordnung jedoch rücksichtslos.

  • Weil die Willensfreiheit des Menschen zumindest von himmlischen Geistern strikt beachtet wird, dürfen Engel Menschen daher nur sehr verborgen und relativ schwach über das Gewissen einwirkend leiten. Das macht ihre Aufgabe schwierig, wie aus dem Jenseits mitgeteilt wurde: »Eine Kindsmagd hat mit dem bengelhaftest unartigen Kinde einen barsten Himmel gegen der Aufgabe eines im Anfang seiner Mission stehenden Schutzgeistes. Wie viele Tränen müssen diese vergießen, und ihr ganzes Einwirken darf nur in einem allerleisesten Gewissenseinflüstern bestehen oder höchstens bei außerordentlichen Gelegenheiten in der Verhütung gewisser Unglücksfälle (Beispiel), welche auf die Sterblichen der Erde von der Hölle angelegt sind. In allem übrigen dürfen sie nicht einwirken.« (jl.gso2.105,18)

  • Ähnlich getarnt, aber mit anderem Ziel (meist auf Materielles und Sinnliches bzw. Böses ausgerichtet), wirken höllische Geister auf Menschen ein: »Am Anfang treten sie (arge Geister) sachte auf und suchen die Seele in das Fleisch (ins Materielle, Sinnliche, d. Hg.) zu ziehen. Ist das geschehen, so ist die Seele für alles Rechte, Reine, Gute und Wahre auch schon so gut wie verloren.« (jl.ev10.176,05a)

Sind ständig die gleichen Geistwesen um oder in Menschen?

  • Die Geister um und im Menschen wechseln je nach den Veränderungen seiner Neigungen, Vorlieben und Taten. Gute Neigungen führen zur Verbindung mit dem Himmel, d.h. daß Engel ihn umgeben. Im gleichen Maße, wie jemand von einer bösen Neigung beherrscht wird, hängen sich böse Geistwesen an ihn und weichen nicht. Sie verbinden ihn mit der Hölle.

Wie wirken arge Geister ein, wenn sie in einen Menschen gelangen konnten?

  • Durch Täuschungen, Versuchungen und Verführung erhalten Verstorbene und Dämonen ihre Hauptmacht über die Gedanken und Sinne und letztlich über den Körper eines Menschen.

  • Die beeinflusste bzw. besetzte Person wirkt dann durch Worte und Taten in der Regel unwissentlich im Sinne und für die Ziele ihres geistigen Manipulators.

    Durch Lorber wurde mitgeteilt, welche Taktik ein eingedrunger arger Geist evtl. verfolgt: »Er laviert (schleicht) dann wie eine Katze um das Herz des Menschen. Er kennt bald die Schwächen desselben und fängt an, seine bösen Neigungen, Wünsche und Begierden hineinzuhauchen. Werden diese vom menschlichen Herzen beifällig aufgenommen, so bleibt dieser Patron ganz ruhig im Fleische und macht bloß einen feinen Zuseher, wie solch ein Mensch nach und nach so schön fleißig nach diesen höllischen Inspirationen zu handeln anfängt.«. (jl.erde.058,07)

  • Durch Verstärkung der vorhandenen argen Gedanken oder Begierden erreichen arge Geister sehr oft durch langjährige Ausdauer im Menschen ihr Ziel, vor allem, weil der fremdbeeinflusste Mensch die ihn verlockenden oder anreizenden Gedanken, Gefühle, Begierden und Wünsche für die eigenen ansieht! Da er sie irrtümlicherweise als eigene ansieht oder wahrnimmt, gibt er ihnen viel eher nach, als wenn er darum wüßte, daß solche verführerischen und als stark empfundenen Impulse fast immer von einem anderen Wesen sozusagen überlagert oder aufgepfropft werden! Im Grunde ist das eine sehr geschickte Manipulation!

Wie wirken sich Fremdeinflüsse auf Gedanken aus?

Meist meinen Menschen, die von der Existenz von Geistwesen und ihre Einflussmöglichkeiten auf Menschen nichts wissen (wollen), alle Gedanken, Bedürfnisse, Willensimpulse und Triebe kämen aus ihnen selbst, sie seien ihr eigenes Produkt. Aus der geistigen Welt heisst es dazu aber:

  • Unterschiedliche Gedanken stellen Angebote von guten und bösen Geistern dar; die Reaktion auf die Gedanken und Neigungen der Geister ist zumindest am Anfang noch frei. Je mehr man ihnen nachgibt und folgt, desto weniger Willensfreiheit bleibt letztlich übrig. Wissen um Fremdeinflüsse ist daher enorm wichtig, macht wachsamer und souveräner.

  • Gedanken, Neigungen und Bedürfnisse, die plötzlich, stark oder gar erpressend-zwanghaft stark auftauchen, sind fast immer Einflüsse von fremden, argen Geistwesen. Ihnen nachzugeben, heißt, den fremden Verursachern ein Erfolgserlebnis zu verschaffen.

  • Die gute Geisterwelt wirkt immer unauffällig und unmerklich aufs Denken und Fühlen ein. Den Willen läßt sie dem Menschen frei. Werden ihre unmerklichen Einflüsse angenommen, sind sie wie Eigentum des Menschen.

  • Die ordnungswidrige Geisterwelt wirkt nicht nur massiv auf die Gedanken und Neigungen eines Menschen ein, sondern versucht stets, auch Macht über den Willen eines Menschen zu erhalten. Vor allem dann, wenn ein Mensch mit einem Geist einen Pakt oder ein Bündnis abschliesst und ihm Verfügungsgewalt über sich einrämt, darf ein Geistwesen den Willen beträchtlich beeinflussen.

  • Wie nun diese von himmlischen oder von höllischen Neigungen herkommenden Impulse vom Menschen aufgenommen und beantwortet werden, liegt weitgehend beim Menschen selbst.

  • In Fällen von Besessenheit beeinflussen fremde Geistwesen nicht nur die Neigungen und Bedürfnisse, sondern auch das Denken, Fühlen und Wollen und dadurch letztlich das Handeln mit unwiderstehlichem Zwang. (Süchte jeder Art stellen daher immer einen massiven Fremdeinfluss dar, dem man sich freilich irgendwann durch falsches Verhalten geöffnet hat!)

  • Ein Mensch kann mit seinem Denken das Gute aufnehmen und das Böse verwerfen.

  • Gottes Wort sollte der Maßstab sein, ob man auftauchenden Neigungen und Gedanken nachgeben soll oder nicht.

Werden durch Fremdeinflüsse Teilbereiche oder die gesamte Person betroffen?

  • In der Regel betrifft die Fremdbeeinflussung meist nur Teilbereiche der Persönlichkeit, bestimmte Sinnes- oder Organfunktionen, Empfindungen, Gefühle, Vorlieben, Gedankenbereiche, Worte, Einstellungen oder Verhaltensbereiche. Von solchen Teilbeeinflussungen sind wohl nur ganz wenige Menschen frei. Solche neg. Teilbeeinflussungen nenne ich 'Dämonisierung'.

  • Wenn ein arger Geist im Körper eines Menschen Zugang gefunden hat, versucht er, seine ihm vom höllischen Plan vorgegebenen Ziele nach und nach beim besetzten Opfer zu erreichen. Um dies sicherer, leichter und rascher zu erreichen, versucht er, den Menschen zu weiteren Fehlentwicklungen und Sünden zu verlocken, um dadurch weiteren höllischen Geistwesen den Zugang zu ermöglichen. Durch gemeinsames Wirken, aber mit verschiedenen Schwerpunkten, spielen sich die eingedrungenen argen Geister sozusagen die Bälle zu. Das ist leicht bei Süchtigen festzustellen. Bei ihnen weiten sich die Süchte fast immer auf weitere Bereiche aus, z.B. von Sucht nach Nikotin auf Kaffe, Süssigkeiten, Alkohol, Drogen, Nahrung etc. Die Tendenz zur Masslosigkeit weitet sich meist auf mehrere Bereiche aus. Wer in einem Bereich z.B. eine Sexsucht entwickelt hat, entfaltet meist noch weitere Sexsüchte etc.

  • Daß gerade im Bereich der Sinnlichkeit und Sexualität sehr viele Fremdeinflüsse mitspielen, wird eigens aus dem Jenseits erwähnt. Wer z.B. Sex mit Huren betreibt, verstärkt in der Hure die Macht der schon vorhandenen Sex-Geister - öffnet sich aber auch selbst für dieselbe Sorte von Geistern, wie sie in der Prostituierten bzw. Sexpartnerin schon am Wirken sind. Der Schaden ist also doppelt: »Nebst der Sünde gegen die ordentliche Keuschheit aber begeht jener, der eine Hure beschläft, noch die Sünde an seiner und der Hure Menschheit, weil er dadurch leicht seiner Natur einen großen Schaden zufügt und die blinde Hure in ihrem geheimen Besessensein noch mehr verhärtet und unheilbarer macht, was da schon wieder eine Sünde gegen die Nächstenliebe ist.« (jl.ev03.215,12)

  • Am Beispiel der Besetzung eines Vergnügungs- und Tanzlustigen wird auf die Taktik der Ausweitung der Beherrschung folgendermaßen hingewiesen: »Die Besetzungen (durch Höllengeister, d. Hg.) auf dem Wege öffentlicher Tanzbelustigungen sind nicht so leicht hinauszubringen, und es wird dann schon sehr viel Fasten, Beten und Selbstverleugnung erfordert, wodurch die Seele sich mehr und mehr mit ihrem Geiste vereinigt, dieser dann durch sie greift und das arge Gesindel aus dem Hause der Seele schafft. (jl.erde.059,09b)

    Aber wo ist nun ein solcher Tänzer und eine solche Tänzerin, die das täten? - Gewöhnlich fressen sie schon während und nach dem Tanze noch mehr als vorher und wollen sich dadurch wieder restaurieren, was ebensoviel heißt, als dem Fleischteufel leibeslebenslängliche Pension und Unterkunft mit Seele und Blut zu garantieren.« (jl.erde.059,10)

  • Aus der Tanz-Besessenheit wird so leicht eine Genußsucht und Eßsucht.

  • Wenn sich nach und nach immer mehr Persönlichkeitsbereiche fehlentwickeln und die Abweichungen extrem werden, dann zeigen sich Symptome, die die Ärzte und Therapeuten als Borderline-Syndrome, Psychosen, Abhängigkeiten, Zwänge, Süchte oder Psychopathien klassifizieren, ohne zu ahnen, welche Mächte dahinter wirken.

  • Ziel solcher argen 'Gäste im Fleisch' ist es meist, den Willen des fremdbeinflussten Menschen so zu beherrschen, daß er willenlos wie ein Zombie alles tut, was sie wollen. Alle Süchtigen stellen hierfür lebendige Beispiele von Teilbeherrschung einer Persönlichkeit dar.

  • Jene Fälle, in denen das ganze Wesen einer Person mehr oder weniger umfassend und stark von Fremdeinflüssen betroffen wird (= dämon. Besessenheit), sind zwar seltener als die Teil-Besetzungen (Dämonisierung), nehmen aber angesichts der heutigen Pervertierung aller Werte und Extremisierungen der Verhaltensweisen lawinenartig zu. Süchte jeder Art zeigen das wahre Ausmaß von Teil- und Vollbesessenheiten auf, denn jede (stoffliche/nichtstoffliche) Sucht ist eine echte 'Besetzung' bzw. 'Besessenheit'! Darüber sind sich zwar alle einig, die um geistige Einwirkungen wissen und die Erfolge durch den Befreiungsdienst bestätigen dies hinreichend. Die materialistisch orientierte Medizin will dies aber unter keinen Umständen zur Kenntnis nehmen oder gar akzeptieren.

Wieweit sind Fremdbeeinflusste für ihre Worte und Taten noch zurechnungsfähig und selbst verantwortlich?

  • Was unter geistigen Fremdeinflüssen gedacht, gewollt und getan wird, stammt meist nur teilweise vom Beeinflußten selbst; in unterschiedlichem Maße geht die Verantwortung dafür auf den fremden Verursacher über; der Mensch trägt aber dafür Verantwortung, wodurch er sich den geistigen Fremdeinflüssen öffnete! Dies zu berücksichtigten wäre vor allem in der Rechtssprechung sehr wichtig.

Wann werden Besetzungen besonders auffällig?

  • Dämonische Besetzungen werden oft erst deutlich als Fremdeinflüsse erkennbar, wenn jemand nach einem weltlichen und sündigen Leben zu Gott und seiner Ordnung umkehren möchte oder besonders anläßlich bei und nach einer Lebensübergabe an Jesus Christus. Aufgrund eines ungläubigen oder sündigen Lebens halten sich immer widergöttliche Wesen bei solchen Menschen auf. Sie wirken aber getarnt bis zur Hinkehr des Beeinflussten zum Wahren, Guten oder gar zu Jesus Christus. Dann kämpfen diese widergöttlichen Geister offen und lassen deutlich ihre Anwesenheit erkennen.

  • Weitere Kennzeichen zeigen sich evtl. während des Gesprächs bzw. Gebetes mit einer evtl. betroffenen Person oder gar auf den Befehl im Namen Jesu, sich zu erkennen zu geben und zu weichen. Wenn dann Manifestierungszeichen erkennbar werden, liegt mit Sicherheit eine negative geistige Beeinflussung bzw. Besetzung vor.

  • Es gibt aber auch Fälle, in denen auch dann keine äußerlich erkennbarten Reaktionen auftreten - aber dennoch eine Befreiung an den positiven Änderungen erkennbar wird.

  • Manchmal bekommt man erst Gewißheit, ob eine Fremdbeeinflussung vorgelegen hat, wenn das betreffende Fremdwesen im Namen Jesu vertrieben wurde. Die dann eintretende Veränderung zeigt evtl. erst, daß tatsächlich ein fremdes Geistwesen der Verursacher der Probleme war.

Sind Fremdeinflüsse durch Außenstehende leichter zu durchschauen? Wie tarnen sich die Geister?

  • Meistens wird es den betroffenen Menschen selbst nicht bewußt, daß geistige Fremdeinflüsse es sind, die bei vielen scheinbar unmotivierten inneren Veränderungen, Funktionsstörungen, Gefühlsveränderungen, Verhaltens- und Willensänderungen, Konflikten oder Süchten mitbeteiligt bzw. die Hauptverursacher sind. Solche Veränderungen fallen eher der Umwelt als den Betroffenen selbst auf.

  • Eine Hauptursache der fehlenden Selbsterkenntnis beruht nach meiner Erfahrung darin, daß bewußt beeinflussende Geistwesen sehr geschickt alle möglichen Gedankengründe eingeben, oder den Fehler aggressiv auf andere projezieren, um dadurch von ihrer Anwesenheit und Einflußnahme abzulenken. So wird die Tatsache selbst eines noch so starken Fremdeinflusses vom Besetzten nur selten erkannt.

    Diese Taktik wird durch J. Lorber folgendermaßen aufgezeigt: "So ein arger Geist im Menschen einmal alles sich zinsbar und dienlich gemacht hat, dann äußert er sich nicht auf eine bemerkbare Art, sondern er tut dann ganz klug nach weltlicher Weise, daß ein jeder glauben muß, solch ein Mensch sei nicht besessen, während er doch ärger besessen ist denn ein anderer, der von irgendeinem argen Geiste noch so gequält wird, weil er im Hause nicht Herr werden kann." (jl.ev01.186,13)

  • Viele der weltlich-gesellschaftlichen-egoistischen Verhaltensweisen, vor allem jene, die mit egoistischem Genuß, Freizeitvergnügen, Konsum, Macht, Sex, Etikette etc. zusammenhängen, stellen also klare und starke Besetzungen dar und geschehen unter massiven, gut getarnten Fremdeinflüssen höllischer Geister! Da sie aber gesellschaftsüblich sind, fallen sie als Fremdeinwirkungen nicht auf. Die dahinter wirkenden Zwänge zeigen dem Kundigen aber die wahren Urheber des Fehlverhaltens sehr wohl!

  • Vor allem bei Süchten, die - zumindest anfangs - ja immer einen gewissen Lustgewinn mit sich bringen, suggerieren die besetzenden Geister, 'es macht mir halt soviel Spaß', 'ich rauche gern', 'ich brauche das eben' etc. - Ziel der Verschleierungsmanöver ist, daß der Besetzte und voll Manipulierte keinen wirklichen Grund zur Enthaltsamkeit und Mäßigung habe und sein Zustand an sich ja lustvoll sei. Die Folgen werden bagatellisiert, z.B. mit dem Dämonenspruch: "An irgendwas muss man halt sterben!" In einer Kundgabe aus dem Jenseits liest sich diese Verschleierungstaktik so: »Damit die Besessenen aber ja nicht merken sollten, daß sie in ihrem Fleische fremde Gäste der schmutzigsten Art beherbergen, so suchen diese Geister nicht nur allein das Fleisch ihrer Hausherren so sinnlich als nur tunlich zu stimmen, sondern sie wirken auch dergestalt auf die Seele, daß diese sich in allerlei weltlichen Dingen sehr wohlzugefallen anfängt.« (jl.erde.059,14)

    In welchen 'weltlichen' Bereichen z.B. unerkannt höllische Geistweisen erfolgreich wirken und sich in Menschen festsetzen, wird aus dem Jenseits klar angesprochen: »Diese weltlichen Dinge sind: Mode; das reizende Fleisch muß nach der Mode emballiert (umhüllt) sein, die Haare gebrannt (Dauerwellen, d. Hg.), die Haut mit wohlriechenden Spezereien eingerieben; und bei den männlichen Individuen darf der höllische Zigarrenzutzel nicht fehlen, und mancher junge Modetölpel, wenn er nur einiges Geld besitzt, verraucht nicht selten in einem Tage so viel, daß sich davon zehn Arme hinreichend Brot kaufen könnten.» (jl.erde.059,15)

  • Außenstehende erkennen meist neutraler und sicherer die Auswirkungen von Fremdeinflüssen, die sich z.B. in scheinbar unmotivierten inneren Verhaltens- und Einstellungsänderungen, hinter Süchten oder äußeren Konflikten äußern. Leider lassen sich aber Fremdbeeinflusste nur sehr ungern und sehr selten davon überzeugen, daß Veränderungen oder Einflüsse in den betroffenen Bereichen nicht (nur) aus ihnen selbst stammen, sondern aus dem immer stärker werdenden Einfluß einer anderen Quelle herrühren. Die in ihnen wirkenden Wesen verhindern ihre Enttarnung, indem sie jeden Hinweis auf Fremdeinflüsse aggressiv leugnen oder lächerlich machen.

Weiten sich Besetzungen gerne aus?

Jeder bösartige Geist bzw. Dämon versucht,

  • weitere höllische Helfer hinzuzubekommen, um seine Position abzusichern.

  • diesen Menschen zu möglichst vielen und verschiedenartigen Sünden zu verleiten. Dadurch ermöglicht er auch weiteren Dämonen den leichteren Zutritt zum Menschen.

  • Kenntnisse über die menschlichen Schwächen mit den Mitbesetzern auszutauschen und an den menschlichen Schwächen, Vorlieben, Leidenschaften und Trieben anzusetzen.

  • zunächst Teile der Persönlichkeit, einzelne Organe oder Funktionen beeinflussen, letztlich aber soviel Macht als möglich über den besetzten Menschen zu bekommen.

Was geschieht evtl., wenn man versucht, das Wirken arger Geister zu durchkreuzen?

  • Erst wenn der fremdbeeinflusste Mensch den Plänen der Besetzer zuwider handeln will und z.B. nicht mehr rauchen, trinken oder aus Getriebenheit Sex ausüben will, kommt ein merklicher Konflikt mit dem andersgerichteten Willen des jenseitigen Wesens zustande und dringt evtl. ins Bewußtsein des Beeinflussten. Sofern die Willensimpulse des jenseitigen Wesens nun überwiegen, wird dies vom beeinflussten Menschen als Zwang empfunden und von außen meist als Sucht oder Verhaltensstörung deklariert.

  • Wenn sich im Falle des Widerstandes mal die eine, mal die andere Seite (Mensch oder Geist) durchsetzt, zeigt sich dies in auffällig wechselnden Gedanken, Impulsen, Gefühlen, Worten oder Taten. Beobachter haben dann nicht selten den Eindruck, es mit verschiedenen Personen zu tun zu haben.

  • Ein eingedrungener Geist versucht mit allen Mitteln, seine Ziele durchzusetzen und wehrt sich gegen seine Enthüllung und seine Vertreibung. Dazu erzeugt er z.B. die sog. 'Entzugssymptome', die es jedem Abhängigen und Süchten sehr schwer machen, konsequent einen Entzug durchzuhalten.

Wie lange halten Fremdeinflüsse an?

  • Fremdeinflüsse können nicht nur sehr unterschiedlich stark sein, sondern auch völlig variabel lange dauern, z.B. von wenigen Sekunden bis zu längsten Zeitspannen, z.B. lebenslang.

  • Störungen durch äußere oder innere Fremdeinflüsse können periodisch, nur zu bestimmten Zeiten, Stunden oder Tagen eintreten. Sie können unmerklich-einschleichend oder auch blitzartig eintreten, wechseln und enden; danach ist der Betroffene wieder wie sonst. Das von Geistern geplante und angerichtet Unheil, z.B. ein Unfall, Suizidversuch, eine Beleidigung oder Totschlag können aber schon als Werk weniger Sekunden durch intensiven Einfluß verheerende Folgen haben.

  • Der Beginn eines erneuten Fremdeinflusses wird mitunter vom Geist selbst vor seinem Abzug angekündigt; er kommt evtl. auf die Stunde oder gar auf die Minute genau zum vorangekündigten Zeitpunkt wieder.

  • Je länger Fremdeinflüsse sie schon existieren, und je mehr man den inneren Einflüsterungen bzw. später auftretenden Zwängen und inneren Erpressungen durch 'Entzugssymptome' nachgibt, desto schwerer sind sie in der Regel zu überwinden: »Ist aber eines Menschen Schwäche einmal zur glühenden Leidenschaft geworden, dann befindet er sich schon ganz in dem Zustande des Gerichtes der Materie und ihrer argen Geister, und es ist für ihn dann schwer, sich davon loszumachen.« (jl.ev08.035,13)

  • Je länger eingedrungene Geistwesen z.B. Organfunktionen stören, desto länger können auch nach dem Ende einer Beeinflussung die Störungen bzw. dadurch entstandenen Erkankungen noch anhalten. Vielfach ändert sich der Zustand aber sofort nach dem Ende des Fremdeinflusses auch wieder dem früheren Ausgangsbefinden an. Es ist erstaunlich, wie rasch dann sogar körperliche Veränderungen erfolgen können!

Wie beginnen und enden Fremdeinflüsse?

Man sollte immer bedenken, dass die geistigen Urheber von Fremdeinflüssen ja vernunft- und willensbegabte Wesen, d.h. ehemaligen Menschen sind. Daher gleichen ihre Taktiken denen von raffinierten, skrupellosen Menschen. Daher ist auch die Art, wie geschickt oder plump-gewalttätig sie einzudringen versuchen oder wieder gehen, vom jeweiligen Geist abhängig. Kein Fall gleicht daher völlig dem anderen.

  • Die Art des Beginnes von Fremdeinflüssen kann völlig variabel erfolgen: Sie können plötzlich-überfallartig und sehr stark oder auch schwach, kaum merklich und einschleichend beginnen. Die letztere Variante ist viel heimtückischer und daher oft erfolgreicher.

  • Ebenso können sie auch (aus erkennbaren oder unerfindlichen Gründen) plötzlich oder langsam ausklingend enden. Die sog. 'Spontanremissionen', die sich Ärzte nicht zu erklären wissen, sind meist die Folge des Wegganges eines Geistes, der zuvor die Störung bewirkt hat.

Woran ist das Ende einer Besetzung zu erkennen?

Je nachdem, wie stark oder schwach und wie persönlichkeitsumfassend ein Fremdeinfluss war, zeigen sich nach seiner Beendigung die Folgen beim Menschen.

  • Betroffene reagieren nach Ende des Fremdeinflüsses rasch wieder wie früher, sie sind wieder die alte Person. Das kann sich bereits innerhalb von Minuten zeigen, manchmal erst nach Tagen oder Wochen bei entsprechender Gelegenheit.

  • Das Denken, Fühlen, Wollen, Reden und Handeln ändern sich und der von einer Besetzung herrührende Störeinfluß läßt nach oder verschwindet ganz.

  • Gesicht, Muskelspannung und Empfinden reagieren oft bereits unmittelbar auf den Auszug eines Geistes. Entspannung, wohltuende Erschlaffung und verändertes Gesicht und Reden sind deutliche Kennzeichen.

  • Wenn ein oder mehrere Dämonen gewichen sind, ändert sich auch die geistig-religiöse Einstellung merkbar. Beten fällt z.B. viel leichter, die Aufnahmebereitschaft für Wahrheit nimmt zu etc.

  • Die Erinnerung an den Besetzungszustand ist dann oft nur noch sehr unklar und kommt dem Befreiten wie ein vergangener 'böser Spuk' vor.

  • Im Falle ganz starker Fremdeinflüsse von innen (Besetzung) kann sich der Befreite evtl. an gar nichts oder nur sehr verschwommen und lückenhaft an Begebenheiten oder Gespräche aus dieser Zeit erinnern.

    Das zeigt, dass die zuvor gestörten Gedanken, Gefühle, Bedürfnisse etc. eben nicht in der eigenen Person ihren Ausgang hatten, sondern fremdverursacht waren. Sie wirkten daher wie übergestülpt.

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Letztes Update: 24.09.2018
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