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    Warum und wozu Gott Besessenheit zuläßt

    Zusammenfassung der Offenbarungen durch Jakob Lorber


    Inhaltsübersicht:


    Warum werden Besessenheit und Umsessenheit von Gott und Engeln zugelassen?

    Aus verschiedenen Mitteilungen durch Jakob Lorber und anderen Neuoffenbarungen lassen sich folgende Gründe erkennen, warum Fremdeinflüsse bzw. Besessenheit durch 'arme Seelen', arge Geister bzw. Dämonen von Gott zugelassen werden.
    • Keine Besetzung kommt zufällig zustande und endet auch nicht zufällig, denn der Mensch muß dem Geist die Tür öffnen. (GE.Nt48a.181,03)
      Freilich ist die Ursache der Besetzung und ihr geistiges Ziel oft nur schwer oder inspirativ zu erkennen. Nichtsdestoweniger walten hier klare Gesetzmäßigkeiten, die zeigen oder zumindest ahnen lassen, daß auch diese seltsam anmutenden und oft arg bedrängenden oder ungerecht und sinnlos erscheinenden Einflüsse im Rahmen des Heilsplanes Gottes mit allem Geschaffenen eine wichtige Rolle spielen und letztlich dem seelischen und geistigen Heil der besetzenden als auch der besetzten Wesen gleichermaßen dienen.
    • Die innere Nähe zu Jesus und das Leben nach seiner Ordnung (vor allem Liebe und Demut) spielt eine entscheidende Rolle dafür, ob jemand genügend Schutz durch Engel gegen Fremdeinflüsse erhält. (GE.Nt48a.181,04-10)
    • Wo in einem Menschen ordnungswidrige Eigenschaften oder Gedanken, z.B. Hochmut statt Demut vorhanden sind, kann Satan durch entsprechende Hochmutsgeister besetzen. (GE.Nt48a.181,11)
    • Solange die falsche Verhaltensweise bzw. Eigenschaft nicht als Fehler erkannt, bereut und überwunden und den eigenen Schuldnern nicht vergeben wird, darf der deshalb besetzende Geist bleiben. (GE.Nt48a.182,02)

    Besetzungen stellen meist eine recht bittere Medizin zur Heilung oder Rettung einer gefährdeten oder kranken Seele dar. Aber wie bittere Medizin oft besonders wirksam bei organischen Krankheiten ist, stellen Besetzungen für den Betroffenen und seine Umgebung meist eine äußerste heilsame Belehrung über die Möglichkeit des Weiterlebens nach dem Tode und das Einwirken von Verstorbenen auf die Menschen dar.

    Welche positiven Effekte kann bzw. soll eine Besessenheit beim Menschen erreichen?

    • Besetzungen sind oft Prüfungen für den Betroffenen und den ihn besetzenden Geist. Beide sollen dadurch eher zur Läuterung ihres Charakters und zurück zur göttlichen Ordnung, und dadurch zum ewigen Heil finden. (jl.ev05.240,10)
    • Alle neg. Einflüsse und Lasten als Folgen falscher Handlungen sollen letztlich zu Erkenntnis des Falschen und zur Umkehr und damit dem Heil des Betroffenen dienen. (jl.ev10.052,12; )
    • Die Leiden durch geistige Fremdeinflüsse erzeugen Widerwillen gegen den Fehler bzw. das Laster, das die Fremdeinflüsse ermöglichte. Weil die nötige Veränderung große Anstrengung bzw. eine Rückkehr zur göttl. Ordnung erfordert, kann mit Gottes Gnade aus dem Laster eine Tugend werden. (jl.ev05.094,05; )
    • Laster und Charakterschwächen können durch belastende geistige Fremdeinflüsse gebessert werden. So ist dies der Seele nicht zum Schaden. (jl.ev06.121,01-05; )
    • Selbstgerechte Fromme schauen z.B. gerne verächtlich auf andere herab und haben wenig Verständnis für ihre Schwächen und Laster. Durch Sünden unter dem Einfluß der Besessenheit werden sie gedemütigt, tun Buße und bekommen mehr Verständnis für andere. (jl.ev01.174,04b-05)
    • Wenn ein Freßgeist den besetzten Menschen eßsüchtig macht und die Verdauung dadurch nicht mehr funktioniert, zwingt dies zur Enthaltsamkeit durch Fasten. Dadurch werden Körper und Seele freier und wenn dies Ziel erreicht ist, muß auch der Freßgeist weichen. (jl.ev10.052,09)
    • Beim Besessenen verhindert das Leid den Übergang der Seele ins Materielle; Hilfe kommt zur rechten Zeit; letztlich ist es ein Gewinn für die Höherentwicklung der Seele. (jl.ev02.169,07)
    • Kinder bzw. Menschen mit starken Seelen dürfen besetzt werden, um sie zu prüfen und zu kräftigen. (jl.ev05.240,11)
    • Wenn der seelische und geistige (Umkehr)Zweck einer Besessenheit beim Betroffenen oder seinen Angehörigen erreicht oder die Hilfe für den Verstorbenen erfolgt ist, kommt meist die Befreiung durch Jesu Hilfe. (jl.ev09.029,09-11; )
    • Ganz verdorbene Weltmenschen erleiden oft weniger Qualen durch Besessenheit, weil sie diese noch ärger machen könnten. Sie erleben die Konsequenzen im Jenseits. (jl.ev09.029,12-13)

    Was soll Besessenheit bei Aussenstehenden bewirken?

    • Der Leidensdruck durch Besessenheit soll glaubensschwache oder glaubenslose Angehörige (und andere Miterlebende) zum Nachdenken, zum Glauben an Gott und an ein Weiterleben nach dem Tode und zur Änderung der Lebensführung veranlassen. (jl.ev09.029,05-08)
    • Wer an ein Fortleben nach dem Tode nicht glaubt (z.B. die Stoiker, Diogenes-Anhänger, Atheisten), wird durch Geistereinflüsse eines anderen belehrt. Daher haben solche Geschehnisse ihren Sinn. (jl.ev10.052,10-11; KM.FuH.69)
    • Besessenheit gibt klare Hinweise für ein Fortleben nach dem Tode und die Existenz geistiger Wesen und Gesetze, nach denen Gebotsübertretungen (z.B. Abtreibungen) Folgen aus dem Jenseits im Diesseits haben. (jl.ev08.032,04 .06; KM.FuH.60)
    • Die von Besetzung Befreiten und die Zeugen einer Befreiung werden evtl. aus ihrem zu materiellen und finsteren Lebenswandel gerissen, fangen an, über Geistiges nachzudenken, und werden in ihrem Tun und Lassen besser. (jl.ev08.032,05; KM.FuH.S. 29 f.)
    • Durch die hellsichtigen Aussagen durch den Mund eines Besessenen wurde schon mancher ungläubige Zeuge aufgerüttelt und hat sein Leben geändert. Daher ist Besessenheit oft ein Segen. (jl.ev08.032,07-09)
    • Glauben an Gott wird durch die Erfahrungen mit Besessenheit geweckt bzw. wächst. Es erleichtert die Glaubensannahme. (jl.ev08.032,13)
    • Wer meint, von Geistern belastete Menschen seien arge, von Gott verdammte Sünder oder Gottes Liebe und Gerechtigkeit existiere nicht, sollte über sein Vorurteil aufgeklärt werden. (jl.ev08.033,12; KM.FuH.S. 22 f.)

    Was soll Besessenheit und der Befreiungskampf beim besetzenden Geist bewirken?

    An sich bieten sich in der geistigen Welt oder auf Gestirnen zahlreiche Möglichkeiten, seine auf Erden begangenen Fehler und Laster zu erkennen und abzulegen. Wo dies nicht geschieht, haben solche Geister auch die Möglichkeit, sich durch eine erneute Inkarnation auf Erden zu läutern und in völliger Willensfreiheit zur göttlichen Ordnung zurückzukehren.
    Da die Erdeninkarnation als die schwerste im gesamten Kosmos gilt - aber dadurch auch die Möglichkeit zur Kindschaft Gottes schafft -, wollen sich zahlreiche arge Geister diesen strapaziösen Weg sparen. Statt zu inkarnieren, wolle sie lieber einen Menschen besetzen und in ihm sozusagen stellvertretend neue Erfahrungen sammeln und sich angeblich dadurch bessern.
    Zwar wird ihr freier Wille respektiert, aber diese Form der Besserung in einem besetzten Menschen funktioniert aus vielen Gründen nur selten. Der Aufenthalt im Menschen kann den Geister einerseits zur Charakterläuterung, Befreiung aus der Hölle und zur Höherentwicklung dienen, andererseits bei Mißbrauch auch den Höllenaufenthalt nach einer Vertreibung verlängern. Dazu wurde durch Jakob Lorber u.a. mitgeteilt:

    • Manche Verstorbene inkarnieren wieder, weil sie sich in einigen Eigenschaften bessern wollen. Andere sammeln lieber Erfahrungen, indem sie Menschen besetzen, um sich dort angeblich zu bessern. Ihre dabei gesammelten bitteren Erfahrungen machen sie nüchterner, bescheidener und gehorsamer. Wenn sie ihren freien Willen bei der Besetzung mißbrauchen, müssen sie nach ihrer Vertreibung aber wieder sehr lange auf eine Inkarnationsgelegenheit warten. (jl.ev06.121,02-03)
    • Besetzung bei seel. stabilen Menschen wird zugelassen, damit der eingedrungene Geist eine Besserung bei sich erzielt. (jl.ev04.247,03 )
    • Durch eine Besetzung findet der Besetzte evtl. zu Jesus und damit zu ewigen Leben. Die Geister werden durch ihren Mißerfolg und die Vertreibung gedemütigt, und dadurch evtl. von ihren Irrtümern und ihren weltlichen Begierden geheilt und können in höhere Ebenen aufsteigen. (jl.ev10.051,08)
    • Die Demütigung der Austreibung im Namen Jesu aus einem Besetzten macht den vertriebenen Geist evtl. sanfter und einsichtiger. (jl.ev08.032,05)
    • Nicht zu bösartige Höllengeister können in einem Menschen an der Gnade und Erbarmung teilhaben, die Unschuldige genießen, solange sie sich nicht zu sehr danebenbenehmen. Treiben sie es zu arg, werden sie entweder durch Engel im Menschen aktionsunfähig gemacht oder vertrieben. (jl.erde.058,15)
    • Wenn besetzende Geister es im Menschen zu arg treiben, werden sie ganz entfernt. (jl.ev10.051,07)

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Letztes Update: 21.01.2017