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Beispiele für Fremdeinflüsse aufgrund von Spiritismus


Inhaltsübersicht:

  • (gg.li.) Sex. Belästigung einer Spiritistin durch verstorbenen Mann
  • (wr.gwvg.041a) Besessenheit kann schon bei einmaliger Teilnahme an spirit. Sitzung erfolgen.
  • (zit. n. WS.ZmdG.017 ff.) Irreführungen und Besetzungen durch automatisches Schreiben unter Geistereinfluss
  • (zit. n. WS.zmdg.021 ff.) Zwänge zum Suizid durch spiritistisches Pendeln und Kontakt mit angeblichem Ehemann aus einer Vorinkarnation
  • (WR.GwvG.041) Geist eines Selbstmörders wollte Medium töten; Zerstörung von Gegenständen durch ihn
  • (EL.ASuW.110 f.) Schwermut, Willenslähmung, Denkblockaden etc. durch Spiritismus mit Planchette (Oui-ja-Board)
  • (TP.BLuP.075) Angst, Alpträume, Verwirrung, Selbstmordgedanken u.a. Symptome nach Spiritismus-Experimenten mit dem Oui-ja-Board
  • (WS.ZmdG.023 f.) Dienst am Oui-ja-Brett für verschiedensten Geister führte zu Selbstverletzungen, Alkoholismus und Invalidität durch Besessenheiten
  • (wr.dpdj.014 f.) Tischrückversuche können mediale Gaben wecken, irreführen und krank bzw. verrückt machen


(gg.li.) Sex. Belästigung einer Spiritistin durch verstorbenen Mann

Eine inzwischen 84 jährige Frau wurde als 25jährige in einem spiritistischen Geistheilerzirkel durch ein Heilmedium geheilt. In diesem Zirkel erfolgten ärztliche Ratschläge und Geistheilungen angeblich durch einen verstorbenen norwegischen Arzt namens Holger. Seitdem, d.h. über 60 Jahre beschäftigte sie sich aktiv mit Parapsychologie und hielt u.a. Vorträge über UFOs.

Lange habe sie diesem jenseitigen Arzt im Zirkel als Schreiberin für die ärztlichen Verordnungen gedient, die er durch ein Medium mitteilte.

Dieser verstorbene Arzt habe im Falle einer Verhinderung gelegentlich als Stellvertreter den bekannten Musiker Friedemann Bach (1794 verstorben) gesandt. Von ihm sei sie auch behandelt worden. Von F. Bach sei sie schon seit ihrer Jugendzeit immer wieder angezogen worden und er 'habe sie zum zittern gebracht'. Bei der zweiten Behandlung habe ihr Friedemann (sie ist hellhörig) gesagt: "Dich wieder umfassen zu können, ist mein schönster Traum von Glück. Wenn ich mir nachts Deine liebe Seele hole, schwebt sie wie eine Libelle über dem Wasser - und das ist so schön, daß ich es gleich in Musik umsetzen muß!" Friedemann habe angegeben, daß er und sie Dualseelen seien und sie in ihrer letzten Inkarnation mit ihm verheiratet gewesen sei. Damals sei sie von ihm 'Lisa' genannt worden. Er sei nun seit 61 Jahren ihr Schutzgeist. Sie gab an, sie beiden hätten wunderbaren Kontakt (auch sexuell) miteinander gehabt, vor allem in ihren höheren Lebensjahren.

Die hellsichtige und hellhörige 84jährige Frau suchte nun bei einem mir gut bekannten Parapsychologen schriftlich Hilfe. Per Brief teilte sie ihm mit, sie werde seit einiger Zeit von ihrem verstorbenen Ex-Mann belästigt, von dem sie sich im Alter von 37 Jahren wegen seiner Untreue habe scheiden lassen. Er habe danach wieder geheiratet und sei 8 Jahre später gestorben. Nun - 39 Jahre nach seinem Tode - besuche er sie als Geist und erhebe sexuelle Besitzansprüche, weil sie einst seine Frau gewesen sei. Er belästige sie mit seiner Anwesenheit und sexuellen Ansprüchen. Durch Argumente lasse er sich nicht abwimmeln. Zur zweiten Frau wollte er - auf ihren Vorschlag hin - nicht gehen, weil sie 'mies und dumm' sei. Dieser verstorbene Ex-Ehemann sei nun auf Friedemann B. eifersüchtig, schlage und würge ihn. Friedemann könne sich kaum noch in ihrer Nähe aufhalten. Sie selbst werde von Woche zu Woche mehr - vor allem sexuell - von ihrem Ex-Mann belästigt und könne daher nur noch 2-3 Stunden pro Nacht schlafen. Sie nahm durch diesen Streß 10 Pfund ab und wurde krank.

Nachdem diese Belästigungen 4 Monate gedauert hatten, wandte sie sich mit der Frage, wie sie diesen unerbetenen Gast wieder los werden könne, an den Parapsychologen mit der Bitte, ihr eine Helferadresse zu nennen. Daher schilderte er mir telefonisch kurz den Fall und gab auf meine Zustimmung hin meine Adresse an 'Lisa' weiter.

Noch bevor ich die ausführliche schriftliche Fallschilderung vom Parapsychologen erhielt, bekam ich von 'Lisa' selbst einen Brief, in dem sie sich überschwenglich für meine bereits erfolgte Hilfe bedankte. In einem weiteren Brief sandte sie mir ein Foto ihres ehem. Mannes und eine mediale Kundgabe, in der geschildert wurde, wie ihr Friedemann Bach - die angebliche Dualseele - als Schutzgeist zugeführt worden sei.

Als sie nach dem zweiten Brief anrief, bedankte sie sich dafür, daß ich so rasch in ihre (1000 km entfernte) Wohnung gekommen sei. Ihr jenseitiger Arzt und Helfer Holger habe mich telepathisch oder telefonisch benachrichtigt (wovon mir nichts bekannt war). 10 Minuten später sei ich schon zu Hilfe gekommen (wovon ich auch nichts wußte).

Diese Mitteilungen für meine angebliche Hilfe durch 'Hausbesuch in 1000 km Entfernung' innerhalb von 10 Minuten nach einem Telefonat verschlug mir nun doch erst einmal die Sprache.

Auf meine Frage, wie sie sich gegen die Belästigungen ihres vor fast 40 Jahren verstorbenen Ex-Mannes wehre, berichtete sie mir, sie habe diesen Geist u.a. unter ihren Sessel gestossen und mit einem elektrischen Vibrationsgerät traktiert und alle 10 Minuten mit 2 Messern nach ihm gestoßen und ihn fast tot gemacht.

Sie rufe auch den verstorbenen Arzt Holger (dessen Tochter sie in einer Vorinkarnation gewesen sei und der nun wieder inkarniert sei) wegen Hilfe an. Er habe ihren Ex-Mann mitgenommen und an einem Baum aufgehängt.

Da ich ihren ausführlichen Brief mit Fallschilderung an den Parapsychologen zum Zeitpunkt des einzigen Telefonates mit ihr noch nicht kannte, schrieb ich ihr nach dessen Erhalt einen Brief. Darin wies ich sie darauf hin, daß ich der Meinung sei, daß ihre Erlebnisse durchaus reale Begebenheiten und Erlebnisse auf der Astralebene sein mögen, daß sie mit hoher Wahrscheinlichkeit dennoch Opfer einer jahrzehntelangen üblen Täuschung durch raffinierte negative Kräfte geworden sein dürfte.

Durch ihre Behandlung aus dem Jenseits durch einen angeblichen oder tatsächlichen Arzt und die intensive Einlassung auf einen Verstorbenen, dessen Hauptinteresse nach ihren eigenen Worten Sex mit ihr war, sowie ihre Tätigkeit in spiritistisch-heilerischen Kreisen habe sie sich jenseitigen Wesen geöffnet, sei durch sie beeinflusst worden und werde nun von ihnen belästigt. Aufgrund dessen sei es für sie nun wohl nicht mehr leicht, das ganze, wohlaufgebaute dämonische Lügengewebe zu durchschauen und sich dagegen zu wehren. Ob sie tatsächlich von ihrem ehemaligen Mann belästigt werde oder durch ein Geistwesen, das sich als ehemaliger Mann präsentiere, könne ich nicht beurteilen.

Ihre unzutreffenden Angaben, daß ich - noch bevor sie mit mir selbst Kontakt aufgenommen hatte - schon zu ihr gekommen wäre (1000 km Entfernung) und ihren Plagegeist entfernt habe, seien für mich aber Grund, anzunehmen, daß sie übel gefoppt werde - womöglich von allen daran beteiligten Geistern, also evtl. auch von ihrem 'Schutzgeist' Friedemann Bach und dem 'allgütigen' Arzt (ihre Bezeichnung) Holger. Möglicherweise seien die Helfer hinter jener spiritistischen Heilungsgruppe (nach ihren Aussagen sei es jahrzehntelang die beste Gruppe gewesen) und die Informanten hinter ihrer parapsychologischen Gruppe antigöttliche Geister, die sich als Lichtgestalten tarnten und sie getäuscht hätten.

Sie habe diesen Wesen geglaubt, mit ihnen zusammengearbeitet und sich mit dem angeblichen Geist Friedemann Bach auch sexuell eingelassen. Daher müsse sie damit rechnen, daß sich die wirklichen Engel zurückgezogen hätten und sie daher auch den Attacken und sexuellen Belästigungen eines offensichtlich üblen Geistes, den sie als ihren verstorbenen, einstigen Ehemann identifiziere, überlassen werde.

Üble, irreführende Geister würden nun ihre Rechte geltend machen. Stöße mit Messern und elektrischen Geräten nach einem solchen Geist brächten erfahrungsgemäß keine Abhilfe, da materielle Waffen gegen einen Geist nichts nützen. Wenn sie wirklich frei werden und göttlichen Schutz bekommen wolle, seien folgende Schritte nötig und erfahrungsgemäß wirkungsvoll:

Sie solle ihre Fehlwege/bindungen erkennen, ernsthaft vor Gott bereuen, sich bewußt von allen Bindungen an diese Wesenheiten lossagen und nach Möglichkeit eine direkte Lebensübergabe an Jesus Christus als menschgewordenen Gott vollziehen. Danach könne sie auf Engelshilfe rechnen, sofern sie Jesus darum gezielt bitten würde. Erst nach einer solchen Neuorientierung hätten die Engel das Recht, deutlich Hilfe und Schutz zu geben. Auch ich selbst würde erst dann helfend und im Namen Jesu befreiend tätig, wenn sie diese Schritte vollzogen habe.

Mittels magischer Methoden, wie sie es offensichtlich erwarte, würde ich nicht eigenmächtig tätig werden. Das einzige, was ich vor diesen nötigen Schritten ihrerseits momentan tun könne, sei, für sie zu beten, daß sie einsehen könne, was wohl jahrzehntelang mit ihr gespielt worden sei und in welch raffinierte Abhängigkeiten sie gekommen sei und daß sich sich bewußt und dauernd davon distanzieren solle.

Nach diesem Brief, dessen Inhalt ich gekürzt hier wiedergegeben habe, habe ich nie wieder etwas von 'Lisa' gehört.

Zum besseren Verständnis noch einige Kommentare meinerseits. Die mir vorliegenden drei Briefe, davon ein zweiseitiger handschriftlicher Brief, lassen von ihrem Inhalt, aus graphologicher Sicht, wegen der logischen Klarheit und aufgrund selbstkritischer Worte absolut nicht auf geistige Verwirrung - trotz aller Irreführung - der 84jährigen Schreiberin schließen. Auch ein ca. einstündiges Telefongespräch ließ keine geistige Verwirrung erkennen. Wohl jedoch wurde erkennbar, daß sie fest davon überzeugt war, daß ihre spiritistische Vergangenheit dem Wohle der Menschen diente und alle Identitätsangaben der genannten 3 Geistwesen als zutreffend beurteilte. Ob dies so war, ist ohne zusätzliche Angaben kaum zu beurteilen. Selbst wenn die Identitäten der genannten Geister zutreffen sollten, ist angesichts des Verlaufes bestenfalls anzunehmen, daß es sich beim angeblichen Arzt 'Holger' und dem angeblichen Geist von Friedemann Bach um Geister aus dem Mittelreich handelt, wohl kaum aus einer höheren Sphäre. Beim angeblichen Ex-Mann ist eher anzunehmen, daß er einer höllischen Sphäre angehört oder zumindest aus einer höllischen Ebene dirigiert wird.

Aus vielen ähnlichen Fällen ist jedoch bekannt, daß sich Geister Spiritisten gegenüber gerne einen vertrauenserweckenden oder bekannten Namen beilegen oder sich als Dual-Seele ausgeben, um das Vertrauen der Menschen zu erschleichen und sie dadurch leichter manipulieren oder irreführen zu können.

Wenn Spiritisten einem Geist viele Jahre lang vertraut haben, ist ihr Denken von ihm meist so manipuliert, daß sie gegen Irreführungen und Täuschungen fast ausnahmslos blind geworden sind und ohne großen Leidensdruck kaum mehr aufzuklären sind. Wer sie aufklären will, wird evtl. recht wütend attackiert und Kontakte werden danach vermieden.

Eine aus Geistersicht fast sichere Methode ist es, sich als andersgeschlechlichte Dual-Seele oder eine(n) ehemalige(n) EhepartnerIn auszugeben. Wer diese Behauptung und den angeblichen Beweisen hierfür glaubt, ist erfahrungsgemäß nahezu beliebig manipulierbar. Ich habe schon mehrere solche Fälle erlebt, in denen dies zu sexuellen Kontakten mit (teilmaterialisierten) Verstorbenen führte. Weil solche Kontakte auch dem irdischen Teil seine diesbezüglichen (meist frustrierten) Bedürfnisse befriedigt und schöne schmeichelnde Worte aus Geistermund ebenso, sind Betroffene von solchen sexuellen Astral-Einwirkungen, - selbst wenn sie zum Zwang und zur Vergewaltigung - ausarten, kaum zu befreien. Die Übertretung der göttl. Ordnung durch Spiritismus und magische Praktiken einerseits, die Übertretung zahlreicher Ordnungsgesetze durch diese Art von Sexualpraktik andererseits gibt solchen Lustgeistern soviele Anrechte an ihrem menschlichen 'Opfer', daß Engel diese 'Freunde' des Menschen oft bis zum bittersten Erwachen des Menschen gewähren lassen. Sie erleben meist hautnah, was die Bibel meint, wenn sie sagt: "Wer Sünde begeht, wird zum Sklaven der Sünde".

Eine astrale Vergewaltigung kann für den betroffenen Menschen genauso erniedrigend, demütigend oder schmerzhaft wie eine physische sein. Da normalerweise darüber geschwiegen wird, weil solche Erfahrungen als Halluzination, Wunschtraum oder krankhafte Einbildung von einer rein materiell denkenden Welt interpretiert werden, ist das Leid und die Hilflosigkeit der Betroffenen oft noch größer als bei vergleichbaren physischen Erlebnissen.

Angesichts der Unbelehrbarkeit und Besserwisserei der meisten Spiritisten und den Vorteilen und Lusterlebnissen ihrer Beziehungen zu Geistern war ich nicht überrascht, daß nach meinem Brief keinerlei Antwort mehr kam.

(WR.GwvG.041a) Besessenheit kann schon bei einmaliger Teilnahme an spirit. Sitzung erfolgen

(WR.GwvG.041a) W. Roesermüller berichtet: Schon der nur einmalige Besuch einer spiritistischen Sitzung kann selbst äußerst skeptische, ja akademisch gebildete Besucher gegen ihren Willen unter fremden Einfluß bringen. »Einen solchen Fall konnte ich in einer Sitzung beobachten. Der scheinbar sensitive junge Akademiker wehrte sich verzweifelt gegen den Trancezustand, in den er verfiel. Es war grausam anzusehen, wie dem sich Wehrenden die Zunge heraushing, wie er lallte, Gesicht und Glieder verzerrte und dann als Opfer der fremden Macht sein Bewußtsein verlor. Solche Vorgänge spielen sich bei der Entwicklung zum Medium ab, gleichviel, ob sich dann gute oder böse Wesenheiten manifestieren. Es handelt sich dabei eben um eine Besitznahme durch Geister und jede Besitznahme, im guten oder im bösen Sinne, ist eine Besessenheit...

Daß der Laie ganz besonders gefährdet ist, braucht nicht noch betont zu werden. Ein bekannter Forscher, Karl Spießberger, bringt ähnliche alarmierende Fälle von Schädigungen durch Jenseitsmächte bei Experimenten in seinem Buch "Unsichtbare Helferkräfte".

(zit. n. WS.ZmdG.021 ff.) Zwänge zum Suizid durch spiritistisches Pendeln und Kontakt mit angeblichem Ehemann aus einer Vorinkarnation

Frau S. R. aus H. in der Schweiz schildert im Schweizerischen Bulletin für Parapsychologie 1/1988, S. 4,:

"Meine negativen Erfahrungen mit dem Pendel

Es begann im Januar 1986. Es war mein Wunsch, mit meinen verstorbenen Eltern Kontakt aufzunehmen. Ich hörte davon, daß dies mit Hilfe eines Alphabetes und des Pendels möglich wäre. Mein Mann mußte zu dieser Zeit geschäftlich verreisen. So hatte ich viel Zeit, dieses Experiment zu versuchen.

Ohne große Erwartungen zu haben, war ich erstaunt, als das Pendel die Buchstaben suchte. Ein Wort kam zustande und schließlich ein ganzer Satz. Ich war fasziniert. Nach längerer Kommunikation sollten es meine Eltern sein, mit denen ich in Kontakt stand. Ich zweifelte, aber es kamen immer wieder die Worte: 'Glaube und vertraue!'

Skeptisch fragte ich still, ob sie mir etwas sagen würden, was nur wir drei wissen konnten. Als Antwort erhielt ich eine Aussage, woran ich Jahre nicht mehr gedacht hatte. Berührt und erschüttert begann sich etwas in mir zu regen. Ich weiß noch, daß ich im Zimmer umherlief und zu weinen begann.

Meine Eltern waren schon zehn Jahre tot, und nun sollte es die Möglichkeit geben, mich mit ihnen zu verständigen? Meine anfänglichen Zweifel wechselten in Vertrauen über. Es war die erste Nacht, wo ich nicht ans Schlafen dachte. Ich wußte damals nicht, daß noch viele schlaflose Nächte folgen würden. Die anfänglichen positiven Aussagen schlugen ins Negative um. Es wurde in mein persönliches Leben eingegriffen, und es sollten noch viele schlimme Dinge passieren, die mich erschütterten und zur Verzweiflung trieben.

Meine Nerven waren so gereizt, weil diese Kommunikation, die am Anfang so still verlief, jetzt plötzlich in laute Ausbrüche umschlug. Ich verzweifelte. Meine Eltern, mit denen ich zu Lebzeiten immer in harmonischer Beziehung stand, würden mich nie beunruhigen wollen. Ich fragte wieder: 'Wer ist dort?' Es kam ein Name: 'Popano'. Er wäre mein Ehemann aus dem früheren Leben. Ich fühlte mich wie erschlagen, und ein Gefühl der Angst stieg in mir hoch. Ich versuchte, mich wieder zu beruhigen.

Da ich immer ein ganz normales Leben geführt hatte, mußte ich einsehen: Was hier ablief, war nicht einfach zu verarbeiten. Es lag ja nur ein Blatt Papier auf dem Tisch und ein Pendel, aber ich fühlte mich angesprochen. Ich nahm das Pendel wieder in die Hand und wollte Näheres wissen.

Es kamen Angaben: 1691 geboren, gestorben 1744 und die Anzahl der Kinder. Mein Interesse wuchs wieder. Ich bekam Einzelheiten darüber, wie wir gelebt hatten. Der Geist versicherte mir, mich immer noch zu lieben. Es kam einmal die Aussage: 'Ohne dich kann ich nicht mehr hier sein!' Ich antwortete entsetzt: 'Willst du etwa, daß ich zu dir komme?' Aber die Antwort war: 'Nein.' Ich muß gestehen, daß bei dieser ganzen Kommunikation, die wir führten, ein Mitgefühl für diesen Geist aufkam. Es ging so weit, daß ich die alltäglichen Dinge beiseite schob und viel Zeit mit dem Pendeln verbrachte. Auch wenn ich aus dem Haus gehen wollte, kam: 'Bitte gehe nicht.' Ich bin aber trotzdem gegangen, denn so viel Macht, wie diese Kraft ausüben wollte, hatte sie noch nicht.

Ein neues Symptom trat auf. Ich verspürte am linken Ohr so etwas wie einen Druck oder ein innerliches Summen. Ich hatte das Gefühl, als wäre es ein Aufruf zu pendeln. Es waren schon einige Tage und Nächte vergangen. Ich fühlte mich körperlich kraftlos und seelisch zerschlagen. Nahrung konnte ich nur noch mit Mühe zu mir nehmen. In meinen Gedanken spielten sich Kämpfe ab. Ich begann, meinen Selbstmord zu planen und wußte im Grunde nicht, warum ich es überhaupt wollte. Ich hatte doch meinen Glauben und wußte, daß ich diese Entscheidung nicht selbst treffen durfte. Dieser katastrophale Zustand spielte sich in einem Zeitraum von einer Woche ab, und ich war einem Nervenzusammenbruch nahe. Nach einigen Stunden Schlaf konnte ich meine Gedanken wieder ordnen und hatte begriffen, daß das, was in dieser Zeit ablief, nur etwas Böses sein konnte. Ich griff immer wieder zum Pendel und mußte mich zwingen, es wieder wegzulegen. Ich hatte begriffen, daß ich unter einem Pendelzwang stand, und versuchte, aus Büchern über ähnliche Vorfälle etwas zu erfahren. Schließlich wurde ich fiindig: In Amerika gab es ähnliche Fälle. Da meldeten sich Geistwesen durch ein Oui-Ja-Brett. Auch hier wurden, so las ich, einige Menschen Opfer des Besessenseins.

Heute möchte ich selbst davor warnen, mit dem Pendel zu experimentieren. Denn das, was ich durchlebt habe, kommt mir heute wie ein Alptraum vor, den ich vergessen möchte, aber nicht kann.

Frau S. R. in H., November 1987."

(WR.GwvG.041) Geist eines Selbstmörders wollte Medium töten; Zerstörung von Gegenständen durch ihn

. (WR.GwvG.020 f.) W. Roesermüller berichtet: Bei einer spiritistischen Sitzung "wütete ein Selbstmörder. Er verfolgte das Medium, einen jungen Mann namens Indridi Indridason, der als Buchdrucker seinerzeit in Reykjavik lernte. Das verängstigte Medium hatte große Furcht vor diesem gewalttätigen Wesen und, da man das Medium in Gefahr wußte, so mußten Sitzungsteilnehmer es auch nach der Sitzung zu Hause bewachen und bei ihm schlafen. Tatsächlich griff die bösartige Wesenheit Indridason an, zerrte ihn aus dem Bett und wollte ihn zum Fenster hinausbefördern, indem der Körper zum Fenster schwebte. Das Medium wurde dabei verletzt und nur den gewaltigen Anstrengungen der Wachhabenden, es waren dies der Bürochef im Industrie- und Handelsministerium Islands, Thorlaksson und der berühmte isländische Schriftsteller und Präsident der wissenschaftlichen Gesellschaft zur Erforschung der okkulten Phänomene, Kvaran, gelang die Verhütung einer Katastrophe. Abgesehen davon, daß schwere Zerstörungen an Haushaltsgegenständen eintraten, mußte man sogar vor diesen lebensgefährdenden Angriffen fliehen und das Haus verlassen. Der sonderbarste Teil dieser grausamen Geschichte ist jedoch der, daß dieser brutale Unruhestifter nach seiner mühsamen Bekehrung, die Professor Nielsson mit unsagbarer Geduld gelungen ist, zur unschätzbaren Hilfe der Kontrollgeister wurde. "Er nahm sich des Mediums und meiner selbst an, wenn andere uns stören wollten" sagt Prof. Nielsson, dessen Seelsorge sich auch auf diese scheinbar hoffnungslosen Fälle erstreckte.

(zit. n. WS.ZmdG.017 ff.) Irreführungen und Besetzungen durch automatisches Schreiben unter Geistereinfluss

Ein aufschlussreiches Beispiel für raffinierte Täuschung durch Geister berichtet der Däne Carolsfeld-Krause, die er in den Jahren vor 1924 bei seinem medialen Jenseitsverkehr erlebt hat. Der Jenseits-Kontakt fand teils in einer spiritistischen Gruppe statt, teils entwickelte sich bei ihm selbst eine stärkerwerdende Medialität, die zum medialen Schreiben und Hellhören führte. Bei seiner Verbindung mit den Jenseitigen wurde er trotz eigenen besten Willens in mannigfacher Weise getäuscht. Er schreibt unter dem Titel: "Ein Geist läßt die Maske fallen":

"Je mehr der Geist Andreas festen Fuß in mir faßte, desto stärker wurde mein Drang, für den Spiritismus zu arbeiten, weshalb ich einer mehrfachen, auch von Andreas auf eine heimliche Anfrage wiederholten Aufforderung nachkam und mich zum Vorsitzenden des Vereins wählen ließ. Ich warb für seine Zwecke und führte verschiedene Reformen ein mit dem Ergebnis, dass der Verein sich rasch vergrößerte und eine ganze Schar Menschen um Andreas und die von ihm in unserem engeren Kreise empfangenen Verkündigungen sammelte. Von physischen Phänomenen, wie sie sonst in spiritistischen Vereinen vorzukommen pflegten, merkten wir noch nichts, und wenn wir gelegentlich fragten, ob wir dergleichen noch sehen würden, so wurde uns bedeutet, zu warten, bis die Zeit erfüllt sei, dann würden uns alle Gaben des Geistes zuteil werden, eine Verheißung, die sich später im Überfluß erfüllte, soweit die Gaben des Geistes in Phänomenen bestanden.

Zu jener Zeit versuchte ich wieder etwas Automatschrift (autom. Schreiben in Trance, d. Hrsg.), und da meldete sich ein Geist mit dem offenen Eingeständnis, derjenige gewesen zu sein, der mich betrogen hatte, indem er mit meiner Hand in Andreas' Namen schrieb. Er erklärte, er habe im Einverständnis mit Andreas gehandelt und seinen Namen benutzt, weil ich damals nichts mit anderen Geistern zu tun haben wollte, jedenfalls ihren Absichten skeptisch gegenüberstand, und nur darauf ausging, ein Medium für Andreas zu werden. Die wohlgemeinte Absicht sei gewesen, mir damit eine ernsthafte Warnung vor allzu großer Leichtgläubigkeit gegenüber Geistern zu geben, die vielleicht später kommen und Verhältnisse schaffen würden, die eine wirkliche Gefahr für mich werden könnten. Ich müsse selber Böses und Gutes erfahren, wenn ich Nutzen haben und mich entwickeln wolle, usw.

Dieser Geist gab sich so herzensgut und wohlwollend, dass ich alle Bitterkeit fahren ließ und mich bereit erklärte, mit ihm zusammenzuwirken. Sein Kommen merkte ich immer an einem eigentümlichen Druck. Er schrieb mit meiner Hand, und nach und nach entwickelte sich eine enge Freundschaft zwischen uns. Er war die Sanftmut selber und gleichzeitig der Unnachsichtigste, wenn es etwas zu rügen galt, was nach seiner Meinung nicht zu dem Vorsatz stimmte, keinen Finger breit von Gottes Wegen abzuweichen. Er lehrte mich einsehen, dass gar vieles im Menschenherzen ausgerottet und manches Opfer gebracht werden müsse, ehe man in Wahrheit Gottes Wege ginge. Er kam Tag und Nacht, tröstete mich, wenn ich bedrückt war, und teilte meine Freuden. Es war eine Freundschaft, so ideal, wie ich sie nicht für möglich gehalten hätte.

Er erzählte mir mehrmals, er habe von höheren Geistern den Befehl erhalten, mich so zu entwickeln, dass ich seinerzeit den mir bestimmten Platz in der Arbeit zur Förderung des Reiches Gottes ausfüllen könne. Er brauchte ausdrücklich die Worte 'Förderung des Reiches Gottes', und ich hielt dies damals gleichbedeutend mit Förderung der spiritistischen Prinzipien. Er schrieb, ich sei dazu ausersehen, Bücher über diese Dinge zu schreiben, und ich würde die nötige Eingebung aus hohen Geistessphären erhalten. Mein Einwand, dass ich hinreichender Medialität ermangele, wurde liebevoll aber entschieden zurückgewiesen; ich brauchte nur ein gehorsames Werkzeug zu sein und zu warten, bis der Befehl zum Beginn der Arbeit komme. Hand in Hand mit diesem gottseligen Einfluß arbeiteten andere Geister, die ich für böse hielt, kräftig daran, mich zu ganz entgegengesetzten Anschauungen zu bringen, vor allem dahin, den Geisterverkehr aufzugeben. Dieser Feldzug war ein Meisterwerk satanischer Bosheit, das sah ich nur zu spät ein.

Ich fand indessen Trost bei dem mir befreundeten Geist, der vom Werk des Bösen schrieb, von dessen Anstrengung, den erreichten Erfolg zunichte zu machen usw. Er war unermüdlich in seinen Bestrebungen, kein Engel konnte reiner und sanfter sein als er. Aber eines Tages, ohne jeden Anlaß, wie ein Blitz aus heiterem Himmel, ließ er die Maske fallen (durch Verdrehung intimer Familienverhaltnisse), und das in einer Weise und unter Umständen, die so bösartig ausgedacht waren, wie es ähnlich von Menschen kaum ausgeführt werden konnte. Darauf verschwand er.

Wie meine Stimmung danach war, brauche ich nicht auszumalen; er war mir, als stürzte alles zusammen und hinterließe eine gähnende Ruine. Ich konnte nicht verstehen, dass so etwas geschehen durfte, dass sogar im Namen Gottes ungehindert so gehandelt werden durfte gegen einen Menschen, dessen Absichten waren, wie ich sie beschrieben habe. Mein Verstand stand still bei einer so frechen und grauenhaften Verspottung Gottes - denn das war die ganze mehrmonatige Verbindung mit diesem Geist gewesen.

Einige Zeit nach jenem schweren Vertrauensbruch hatte ich (Carolsfeld-Kraus‚) ein äußerst bösartiges Erlebnis. Ich hatte mich zum zweiten Male entschlossen, das automatische Schreiben aufzugeben; mit wem hätte ich schreiben sollen, nach solchen Betrügereien? Andreas wollte ja nicht, jedenfalls noch nicht. Ich wollte den Zeitpunkt abwarten, wo er selber mir durch sein Medium das Amt übertragen würde - aber, als ich eines Morgens einen auffallend starken Drang zu automatischer Schrift spürte, griff ich gleichwohl zu einem Bleistift. Der Bleistift begann zu schreiben, aber kaum stand das erste Wort auf dem Papier - der Name des Geistes, der mich betrogen hatte -, als ich die schreckliche Empfindung hatte, dass sich etwas Fremdes unwiderstehlich in mich eindrängte und meinen Leib in Besitz nahm; mir war buchstäblich so, als würde ich aus mir selber seitwärts hinausgedrängt. Von Grauen gepackt, fuhr ich empor und wollte ohne Zweck und Ziel davonstürzen, doch gelang es mir einigermaßen, mich zusammenzunehmen. Das Fremde - die einzige Bezeichnung, die ich dafür brauchen kann - drängte sich mir immer mehr auf und sog sich in mich ein, Kälteschauer durchfuhren mich, die Beine waren gelähmt und wurden bleischwer. Aber am schlimmsten war das Grauen, das ich empfand. Mit diesem schrecklichen Zustand kämpfte ich einen ganzen Tag für mich allein, dann verging er langsam.

Ich verschwieg meiner Frau dieses Erlebnis, um sie nicht vom Spiritismus abzuschrecken; aber einige Tage darauf, als sie allein zu Hause war und einen Versuch machte, automatisch zu schreiben, hatte sie einen ebensolchen Anfall. Als ich nach Hause kam, erzählte sie mir voller Bestürzung das Geschehene - dieselbe Lähmung der Beine, dasselbe angstvolle Gefühl, dass sich etwas Unheimliches plötzlich in sie eindrängte - ein Zustand, der erst nach einem halben Tag aufhörte. Seitdem wagte sie nicht mehr, sich mit dem Spiritismus einzulassen.

Ein ähnlicher Anfall traf einige Zeit danach noch einen langjährigen Spiritisten, ebenfalls bei dem Versuch, automatisch zu schreiben. Sein Erlebnis erschien sogar noch schlimmer als meines; er fuhr mit einem lauten Angstschrei empor, lief in den dunklen Garten hinaus und war ganz außer sich. Auch er fühlte, dass etwas Unsichtbares und Bösartiges seinen Leib in Besitz nehmen und ihn hinausdrängen wollte. Nie habe ich eine unheimlichere Szene erlebt.

Zu dem letzterwähnten Fall wäre noch zu bemerken, dass dieser Mann nichts von den Anfällen wußte, die mich und meine Frau betroffen hatten; sodann, dass sein Erlebnis wie ein planmäßiger Überfall erschien. Am Tage vorher war ich noch dazu dringend durch Automatschrift (von der ich trotz allem nicht lassen wollte) aufgefordert worden, diesen Mann, wenn wir am nächsten Abend zusammenkämen, zu einem Schreibversuch zu veranlassen. Er hatte es bisher nicht gekonnt und auch nicht recht gewollt, nun hatte er also auf meine Veranlassung den Versuch gemacht - mit diesem fürchterlichen Erfolg!

Nicht nur das automatische Schreiben öffnete solchen unheimlichen Anfällen das Tor, sondern auch die bloße Teilnahme an Erörterungen über den Spiritismus schien eine Gefahr, selbst für Nichtspiritisten, zu sein. Ein schlimmer derartiger Fall ereignete sich denn auch. Ein älterer Mann war das Opfer. Er war nach einer Sitzung erschienen und machte eine ironische Bemerkung über die Geister, und im Nu erlebte er das gleiche wie die anderen. In spiritistischen Zeitschriften, besonders im englischen 'Light', habe ich oft Anfragen wegen dieses unheimlichen Phänomens gelesen.

Ich befragte die Geister, und sie erklärten geradeheraus, sie führten die Überfälle aus. Es wäre aber unsere eigene Schuld; wir könnten ihnen ja fernbleiben und brauchten uns nicht in ihre Angelegenheiten zu mischen.

Trotz allem arbeitete ich weiter für den Spiritismus, denn ich hatte volles Vertrauen zu Andreas, der mich nicht nur unaufhörlich zur Ausdauer ermahnte, sondern uns gelegentlich auch schrieb, dass wir nichts von den Angriffen böser Geister zu fürchten hätten, denn die Finsternis berge nicht nur Feinde. Er bedeutete uns, Versuche anderer Art, als er uns angeben werde, zu unterlassen und verhieß uns treue Fahnenwacht, wenn wir um seine heilige Sache geschart blieben. Aber im Widerspruch dazu schrieb er mehrmals, dass es ihm unter Umständen unmöglich sei, uns zu helfen, da die Macht der Finsternis sehr wohl imstande sei, ihn ohnmächtig zu machen - sie könne sich turmhoch erheben, und dann könne die Gefahr sehr groß werden."

Eines Tages machte der weibliche Geist, mein 'Schutzgeist', kurzen Prozeß und enthüllte sich in brutalster Weise als Betrüger. Das hatte ich - merkwürdig genug - nicht erwartet, trotz der wiederholten Betrügereien, deren Opfer ich geworden war.

Allan Kardec, der weltbekannte französische Spiritist und Schriftsteller, schreibt in seinem großen Werk vom Spiritismus: 'Die Geister martern ihre Medien wieder und wieder mit schweren Vertrauensbrüchen und können auch den schärfsten Denker betrügen.' Wie gesagt, diesem Geiste hatte ich keinen Betrug zugetraut, er hatte sich sehr gottesfürchtig gestellt und war äußerst sanft, freundlich und fürsorglich, wenn er zur Unterredung kam.

Er hatte mir in vielen Angelegenheiten Ratschläge gegeben und mir tatsächlich wertvolle Dienste geleistet, wovon ich noch heutigentags Nutzen habe (z.B. Winke auf geschäftlichem Gebiete), aber leider wollte er damit wohl nur mein Vertrauen gewinnen, um dann seinen Hauptschlag ausführen zu können.

Er versuchte nämlich unmittelbar vor der Enthüllung, mich in eine Sache hineinzuziehen, die nicht wieder gut zu machende Verwicklungen für mich und andere verursacht haben würde. Es war eine ganz aus der Luft gegriffene Angelegenheit, die er aber so glaubhaft hinzustellen wußte, dass ich nicht den Schatten eines Zweifels an der Richtigkeit hegte und meinte, mit Rücksicht auf das Wohl aller Beteiligten aus reinem Pflichtgefühl eingreifen zu müssen, um ein schändliches Unrecht an Unschuldigen zu verhindern.

Dieser ruchlose Anschlag wurde jedoch im allerletzten Augenblick so plötzlich und so wunderbar abgewehrt, dass ich noch jetzt glaube, eine höhere Macht hat eingegriffen. So wurden zweimal Briefe, die ich abgesandt hatte und die meine Zukunft vernichtet hätten, auf dem Wege zum Empfänger angehalten.

Jene bittere Enttäuschung hinterließ tiefe Spuren; ich war äußerst niedergedrückt und erlitt eine Nervenerschütterung. Das Ziel, das ich schon vor Augen sah, rückte aufs neue in hoffnungslose Ferne. In solchem Falle sollte man den Geisterverkehr aufgeben, aber das ist, als gäbe man hohe Ideale auf und gestände ein, dass das Böse die Macht habe, unser Emporstreben zu hindern. Mitten in der Seelennot kommt dann ein anderer Geist mit tröstenden Worten, und trotz aller Zweifel gleitet man doch langsam wieder in eine neue Verbindung hinein - neuen Enttäuschungen entgegen."  In dem Zustande, in den ich nun geraten war, fühlte ich mich allen Einflüssen der Geisterwelt preisgegeben, und der Verkehr wurde immer drohender und unheimlicher, denn die Geister hatten wegen meiner nach und nach ausgebildeten Empfänglichkeit ein überaus leichtes Spiel mit mir. Ich war Quälereien und bösartigen Angriffen ausgesetzt, und dazu kam, dass die Geister mich nun ununterbrochen in Gespräche verflochten und mich in jeder Weise bedrohten. Ich konnte sie nicht zum Schweigen bringen, und da ich nicht wußte, dass ihrer Macht Grenzen gesetzt waren, so fühlte ich mich ganz wehrlos.

Andreas, der mich bis dahin, wenn ich ihn heimlich befragte, getröstet und ermutigt hatte, ließ mich nun auch entschieden und endgültig im Stich, und das bei einem besonders kritischen Anlaß. Ich fühlte mich seitdem wie ein gehetztes Wild, jederzeit unberechenbaren Zufällen und Gefahren ausgesetzt, und nun überdies außerstande, mich vom Spiritismus freizumachen - ich war und blieb ein Medium, ein Opfer der Angriffe jener Wesen!

In dieser äußersten Not geschah etwas, was ungeahnte Folgen haben sollte. In meiner ohnmächtigen Verzweiflung bat ich eines Tages Gott um Hilfe, und zu meinem unaussprechlichen Staunen erhielt ich sie augenblicklich! Im Nu verschwand alle Furcht, es war, als bräche die Sonne durch, und alles wurde still. Eine neue Macht hatte sich mir plötzlich gezeigt und ließ mich merken, dass sie auf meiner Seite stand und von unbezwinglicher Kraft war. - Ich stand nicht mehr allein. Zugleich erklangen einige Worte:

'Sei getrost! Nichts kann dir geschehen! Wir sind auch hier!' Dies Erlebnis bleibt mein größtes.

Mit einem Male hatten Geister, Phänomene und alles dergleichen nur noch eine untergeordnete Bedeutung infolge des überwältigenden Eindrucks dieser denkwürdigen Kundgebung; ich fühlte mich über alle Maßen sicher; die Quälereien hörten auf, und die Geister konnten sich mir ohne meine Zustimmung nicht mehr nähern. Mein gedrückter Sinn richtete sich auf, die Binde fiel von meinen Augen, es wurde mir klar, welch hohlem und unwürdigem Doppelspiel ich ausgesetzt gewesen war.

Ich sah ein, wie unmöglich es ist, zuverlässige Aufklärung aus jener Welt zu erlangen, wo die Bosheit in krassester Form herrscht, und wie unmöglich es für unsere verstorbenen Lieben ist, falls sie drüben sind, mit uns in ungehinderte und dauernde Verbindung zu treten. Ich sah, wie aussichtslos es für gute Geister ist, uns Ratschläge und Winke durch Geisterbotschaften zuverlässig zu übermitteln, falls sie so etwas überhaupt tun dürfen, unter so unsicheren Verhältnissen und unter Gefährdung des freien Willens, auf den es doch sicher ankommt - und als erstes wie als letztes stand mir klar vor Augen, wie unnütz und schädlich der Geisterverkehr ist, und auf welchen Abweg ich geraten war, als ich mein Ziel auf dem Wege des Spiritismus erreichen wollte."

(EL.ASuW.110 f.) Schwermut, Willenslähmung, Denkblockaden etc. durch Spiritismus mit Planchette (Oui-ja-Board)

(EL.ASuW.110 f.) Eine Frau mittleren Alters wandte sich hilfesuchend an Seelsorger Dr. Lubahn. Sie erzählte ihm: »... Ich liege am Boden und will mir mein Leben nehmen. Ich kann nicht mehr klar denken. Mein Wille zum Guten ist blockiert. Ärzte haben mir Psychopharmaka verschrieben. Diese lähmen mich eine Zeitlang in meinen elenden Gedanken. Wenn ihre Wirkung vorbei ist, hat sich an meinem Zustand nichts geändert...« Ich fragte, wie sie in ihr Elend gekommen sei. Darauf bekam ich zur Antwort: "Seit drei Jahren hole ich mir zum Leben meine Anweisungen durch eine Planchette"... Den Umgang damit habe ich von einer Freundin gelernt, die mich in einen Kreis mitnahm, wo man das Spiel mit der Planchette pflegte... Können meine Zustände etwas damit zu tun haben? ...« Ich fragte weiter, was sie mit der Planchette mache; sie antwortete: »Ich beginne immer mit einem Gebet im Namen des dreieinigen Gottes. Dann versenke ich mich, indem ich in das Licht einer Kerze schaue; dabei schalte ich alle eigenen Gedanken aus. Je passiver ich bin, desto schneller klappt es...«

Anm.: Gerade die passive Haltung erleichtert es Geistwesen bei spiritistischen Praktiken oder in der Meditation ungemein, in einen Menschen einzudringen und sich in ihm festzusetzen. Solche Wesen geben dann auf Fragen des Mediums jene Antworten, die den eigenen Zielen entsprechen.

(TP.BLuP.075) Angst, Alpträume, Verwirrung, Selbstmordgedanken u.a. Symptome nach Spiritismus-Experimenten mit dem Oui-ja-Board

(TP.BLuP.075): Tim Pain berichtet über die Folgen der Uneinsichtigkeit von Spiritisten: »Anfang Dezember 1984 rief mich ein hiesiger Pfarrer an und fragte, ob mich vier junge Männer für ein Gespräch aufsuchen dürften. Sie waren in einem großen Warenhaus angestellt, dessen Personal er seelsorgerisch betreute, und hatten seine Hilfe gesucht. Sie fühlten eine große Unruhe in sich und meinten, dass bei ihnen eine Geisteraustreibung nötig sei.

So klopften diese vier jungen Männer am nächsten Morgen etwas nervös an meine Tür. Alle waren um die zwanzig herum und alle hatten eines gemeinsam: sie hatten alle schreckliche Angst.

Hier ihre Vorgeschichte: Sechs Wochen zuvor hatten sie am Vorabend zum Allerheiligenfest zum ersten Mal mit einem Ouija-Brett (spiritistisches Wahrsagegerät) gespielt. Zunächst standen sie der Sache skeptisch gegenüber. Doch dann faszinierte sie diese Spiel immer mehr. Trotz mancher Tricks, die sie anwandten, blieb der Sinn der Worte, die sie empfingen, immer der gleiche. Am folgenden Tag beim Mittagessen beschlossen sie, eine weitere Sitzung mit dem Ouija-Brett abzuhalten. An jenem Abend saßen sie wieder um das Spielbrett herum und warteten, um zu sehen, was passierte. Und so ging es den nächsten Tag, den folgenden Tag und so weiter. Nach einer Woche merkten sie, dass sie im Netz (des gerufenen Geistes) zappelten. Ihre Faszination fing an, sich in Angst zu verkehren; denn jeder einzelne von ihnen begann, von schrecklichen Alpträumen geplagt zu werden, obwohl sich keiner daran erinnern konnte, vorher je darunter gelitten zu haben.

Während der folgenden fünf Wochen wurden sie so richtig zu Sklaven des Ouija-Brettes. Sie sagten, dass sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert hätte. Drei von ihnen hatten zum erstenmal Selbstmordgedanken, und einer hatte schon eine Überdosis Aspirin genommen. Alle sagten übereinstimmend, sie seien von Ängsten geplagt und überzeugt, bald sterben zu müssen. Ein jeder aber wollte frei werden von dem, was sich so verheerend auf sie auswirkte. Aber keiner wollte etwas mit Gott zu tun haben. Bei keinem von ihnen waren Symptome vorhanden, dass sie die Kontrolle über sich selbst verloren; und so kamen mein Kollege und ich zum Schluß, dass man keinen Exorzismus bei ihnen vorzunehmen brauchte. Aber weil sich niemand von ihnen für Christus öffnen wollte, mußten wir sie mit der Befürchtung leben lassen, dass sie sofort wieder zum Ouija-Brett zurückehrten. Und genau das taten sie auch. Sie haben sich bis jetzt nicht wieder mit mir in Verbindung gesetzt, und ich weiß nicht, wie es mit ihnen weitergegangen ist.«

(WS.ZmdG.023 f.) Dienst am Oui-ja-Brett für verschiedensten Geister führte zu Selbstverletzungen, Alkoholismus und Invalidität durch Besessenheiten

Folgender Fall wird von dem amerikanischen parapsychologischen Forscher Prof. Hans Holzer (geb. 1920) geschildert (Veröffentlicht von von A. Carolsfeld-Krause in 'Bekenntnisse eines Spiritisten', Agentur des Rauhen Hauses, Hamburg 1925, S. 154, zit. n. WS.zmdg.023 f.):

"Ich erfuhr von einem... Fall, bei dem sich kein guter Ausgang abzeichnet. Es handelt sich um die Frau eines bekannten Verlagsdirektors. Sie schrieb, malte, war eine Schönheit, sehr geistreich und in der Gesellschaft sehr beliebt. Körperlich krank war sie nicht, als die Ereignisse begannen. Ab und zu nahm sie einen Drink oder auch zwei, aber sie war keine Alkoholikerin und litt nicht unter Depressionen. Sie hatte keine Probleme, aber auch kein Interesse am Okkulten, das sie für Aberglauben hielt.

Eines Tages befand sich diese Mrs. K. im Landhaus einer Verwandten, deren Hobby das Tischrücken war. Sie war gut gelaunt und ließ sich herbei, daran teilzunehmen, aber nicht aus Neugier, sondern um ihrer Gastgeberin einen Gefallen zu tun. Anwesend war noch eine Freundin der Gastgeberin, welche die Funktion einer Gesellschafterin ausübte.

Kaum hatte Mrs. K. die Hände auf den Tisch gelegt, da fand sie die Sache auch schon langweilig und stand auf. Dann brachte man das Ouija-Brett, und Mrs. K. stieß zur Gruppe. Das Brett schien sich ganz auf Mrs. K. zu konzentrieren, so dass sie schließlich Angst bekam und aufhören wollte, aber ihre Gastgeberin überredete sie, Papier und Bleistift zu nehmen und mitzuschreiben, wenn der Geist das wünschte.

Mrs. K. hielt das für unwahrscheinlich, und sie war dann sehr verblüfft, als der Bleistift wie von selbst etwas auf das Papier kritzelte, das ein verzerrtes Gesicht zu sein schien, vielleicht das eines wahnsinnigen jungen Mannes. Und um die Zeichnung lief eine Schrift: 'Ich habe die getötet, die ich liebe.' Das Wort 'getötet' war mit solchem Nachdruck geschrieben, dass an dieser Stelle das Papier eingerissen war. Nun sprang Mrs. K. auf, tat einen wilden Schrei, der die anderen mit Angst erfüllte, und war jetzt in so tiefer Trance, dass sie nicht mehr normal schien. Danach war sie zutiefst von ihrem ersten Erlebnis des Beherrschtseins erschüttert.

Nun war sie nicht mehr so skeptisch und schwor, niemals mehr das Unheimliche herauszufordern. Doch die Tür, die sie geöffnet hatte, wollte sich nicht mehr schließen. Sie wurde das Instrument einer ganzen Reihe entkörperlichter Persönlichkeiten, die sie als Medium benützten, um sich nach langen Jahren enttäuschenden Vergessenseins wieder mitzuteilen.

Es waren Soldaten, der Architekt des Hauses, ein Gentleman aus dem achtzehnten Jahrhundert und der gewalttätige Mörder, der die psychische Tür aufgemacht hatte. Er war Maler gewesen und begann Mrs. K. so zu beherrschen, dass ihr eigener, liebenswürdiger Stil ganz im gewalttätigen, heftigen des jungen Mannes unterging. Sie konnte keinen Pinsel in die Hand nehmen, ohne unter seinem Einfluß zu stehen.

Dann folgte eine brutale alte Vettel, die Mrs. K. viele Verletzungen beibrachte. Ihr verängstigter Mann ließ sie in jeder Beziehung gründlich untersuchen, doch man bescheinigte ihr eine vorzügliche geistige und seelische Gesundheit. Eine Erklärung für das, was mit ihr geschah, ließ sich nicht finden. Eine Reihe von Psychiatern, die der Parapsychologie freundlich gesinnt waren, versuchten ihr zu helfen - ohne Erfolg.

Als ich sie kennenlernte, versuchte ich die eingedrungene Persönlichkeit zum Verlassen ihres Geistes zu bewegen. Aber mit einem Verrückten läßt sich nicht rechten, und der Kampf war sehr heftig. Es dauerte Monate und bedurfte intensiver und tiefer Hypnose, um sie wieder einigermaßen unter Kontrolle zu bringen.

Persönlich erlebte sie einige Enttäuschungen; sie schrieb und malte sehr gut, aber noch war nichts veröffentlicht oder verkauft. Die Enttäuschung wurde selbstzerstörerisch und trieb sie zum Alkohol. Nun wurde es immer schwieriger, fremde Persönlichkeiten aus ihrem Geist fernzuhalten. Allmählich faszinierte sie die neue Möglichkeit, und sie verwandte viel Zeit auf die Entwicklung ihres medialen Talents. Statt ihre geistige Tür zu schließen, machte sie diese ganz weit auf für alle Persönlichkeiten, die mit ihrer Hand zu schreiben wünschten.

Sie begann zu kränkeln, und trotz aller Kuren besserte sich ihr Gesundheitszustand nicht. Ihr Körper war schon geschädigt. Viele Leute versuchten, ihr zu helfen und die fremden Geister auszutreiben, die sie beherrschten. Heute ist Mrs. K. eine invalide Person, die nicht mehr auf eine merkliche Besserung ihrer Gesundheit hoffen kann. Eine Weile hatte ich bei ihr Erfolg gehabt, als sie aber selbst keinen Wunsch mehr hatte, sich zu wehren, war alle Mühe umsonst.

Diese fremden Persönlichkeiten waren von Mrs. K. als Medium angezogen worden. Sie war ein Naturtalent, wußte jedoch nicht und lernte auch nie, wie sie diese Invasionen kontrollieren konnte, so dass sie ihr nicht hätten schaden können.

(wr.dpdj.014 f.) Tischrückversuche können mediale Gaben wecken, irreführen und krank bzw. verrückt machen

Okkulte Betätigungen können mediale Gaben, wie z.B. Hellhören oder Hellsehen entwickeln. Die sich dann meldenden Geister foppen oft, lügen oder sind evtl. im Dienste von Dämonen - auch wenn sie dies anfangs leugnen mögen - tätig, um dem Menschen zu schaden. Dr. Quade machten sie beinahe verrückt und wollten ihn zum Selbstmord treiben, wie er detailreich schildert.

»Dr. Quade sagt (zit. n. WR. .dpdj.014 f.): "Die Geister sprachen ein dialektfreies Schriftdeutsch. Ein Versuch, zu berlinern, mißglückte, viele Berliner Redensarten waren ihnen unbekannt. Bei einer Gelegenheit sprach der eine einmal ziemlich schulmäßiges Französisch. Die Bildungsstufe war die des höheren Mittelstandes. Durch Hinweise auf frühere Begebenheiten konnten sie am Schluß der Periode des Gedankenhörens nachweisen, daß sie während eines Monats jedenfalls meist - sie behaupteten es ständig - um mich herumgewesen waren. Als Motiv ihrer Anhänglichkeit gaben sie unter anderem an, es machte ihnen Spaß, so mit einem Menschen sprechen zu können. Für alles, was Weltanschauung betraf, waren sie sehr interessiert, horchten mich aus und widersprachen immer, wenn ich Ihnen von Entwicklung der Geister zu besserer Gesinnung und größerer Liebe redete. Die Existenz sowohl ganz guter wie böser Geister stellten sie in Abrede, auch, daß sie von letzteren beeinflußt wären oder etwa in deren Auftrag mich belästigten. Später aber ließ ihr Widerspruch gerade in dieser Beziehung nach, als ob sie es selbst für möglich hielten, daß ihre Lust an Kindereien und Quälereien nicht ganz aus ihnen stammte. Schon, daß sie sich getrieben sahen, jede positive Angabe im nächsten Augenblick zu widerrufen, erschien ihnen angeblich merkwürdig, ebenso, daß sie sich nicht von mir trennen konnten, als es ihnen langweilig geworden war, um mich herum zu sein, weil ich nicht mehr auf ihre Neckereien hereinfiel und ihre Reden und Fragen überhörte.

Am bösartigsten waren sie im Anfang der Periode, in der ich alles hörte, ohne zu lauschen. Sie sagten, sie haßten mich, weil ich ein guter Mensch wäre und anderen nichts Böses tun wollte, weil ich wirklich aufrichtig wäre, was Geister, die alle Gedanken lesen könnten, selten anträfen, weil ich glaubte, daß es einen weisen Schöpfer und gute höhere Geister gäbe; sie wollten ein Experiment mit mir anstellen und mich verrückt machen. Wenn Ihnen das gelänge und mir kein guter Geist hülfe, dann wäre Ihnen ganz sicher, daß es kein weises und gerechtes Regiment gäbe. Sie haben sich damals auch redlich bemüht. Keine Sekunde hatte ich Ruhe. Sie überstürzten sich in ihren Reden, einer löste anscheinend den andern ab, fing ganz vernünftig an und endete in Sinnlosigkeiten. Es kam ihnen nur darauf an, meine Aufmerksamkeit zu fesseln und meinen Geist zu verwirren und zu ermüden, so daß ich nicht mehr die Konzentrationskraft fand, mich durch Arbeit, Lektüre oder Gespräche eine Weile ganz vom Zuhören zu befreien. In dieser Zeit - zum Glück waren es nur zwei bis drei Tage - klang es besonders abends und in der Nacht, wenn ich im Bett lag, mit atemberaubender Schnelligkeit: "Du wirst verrückt! Wir bringen dich ins Irrenhaus, aller Widerstand ist zwecklos, du wirst durch Selbstmord enden, du wirst Gift nehmen, du wirst nichts mehr arbeiten können, du wirst nicht mehr schlafen können, das hält kein Mensch aus. Schon viele sind so verrückt geworden. Das weißt du. Das wissen wir. Dir hilft keiner. Du denkst, du wirst dich bei Sachverständigen erkundigen. Die wissen alle nichts. Du mußt sterben, du mußt verrückt werden. Wir quälen dich zu Tode!" usw."

Dr. Fritz Quade brachte diese Quälgeister wieder los. Eine eiserne Energie half dem Forscher. Nicht jedermann aber verfügt über solche glücklichen Qualitäten.


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Letztes Update: 24.09.2018
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