Die Zweifel der Wissenschaftler an der Richtigkeit der Evolutionstheorie


Inhaltsübersicht:


Weltweite Manipulationen zugunsten des Evolutionismus

Trotz der fehlenden Fundierung der Evolutionstheorie wird diese in wissenschaftlichen Werken, in Lehrbüchern der Schulen und in populär­wissenschaftlichen Schriften als gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis ver­mittelt. Erwachsene, Schüler und Studenten ahnen wohl nicht, wieviel Zweifel und wachsende Kritik von wissenschaftlicher Seite gegenüber der Evolutions­theorie angemeldet werden.
Der angesehene amerikanische Gelehrte W. H. Thomson erklärte in der Zeitschrift The American Biology Teacher, man könne die Evolutionstheorie nicht wissenschaftlich definieren, geschweige denn mit wissenschaftlicher Exaktheit beweisen, aber man versuche, in der Öffent­lichkeit durch Unterdrückung der Kritik und Leugnen der vielen Schwierigkeiten die Glaubwürdigkeit der Theorie zu erhalten. Es ist auch in einer Demokratie keineswegs einfach, die Wahrheit zu erfahren, denn die Wahrheit hat viele Feinde! In allen Ländern gibt es eine wissenschaftliche Lobby, die ein bestimmtes System errichtet und bewährte Methoden anwendet, um ihre Hypothesen, mögen sie noch so brüchig sein, zu verteidigen, als wären es Dogmen. Zweifel an der Theorie bedeuten bereits "Häresie". Westenhöfer weist darauf hin, dass nach dem Versagen der Evolutionstheorie "die Übermacht deszendenztheoretischer Modeströmungen verhindert habe, aus richtigen Erkenntnissen die richtigen Schlußfolgerungen zu ziehen" 74 .

Wissenschaftleraussagen zu Irrtümern des Evolutionismus

Im Folgenden zitieren wir die Äußerungen der zahlreichen Wissenschaftler, die zeigen, in welchem Umfang der Evolutionismus nicht einmal mehr als Theorie, geschweige denn als gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis anerkannt wird. Die Öffentlichkeit erfährt davon allerdings wenig. Es ist auch in den westlichen Demokratien schwer, der Wahrheit zum Durchbruch zu verhelfen.

Portmann, Adolf

"Gar mancher Biologe denkt kaum mehr daran, dass die Systematik die Grundlage der ganzen Abstammungslehre ist, dass sie das Sichere ist, das, was wir wissen, während die Entwicklungstheorien das sind, was wir vermuten." 71

Dobzhansky, Theod.

"... die moderne Theorie weicht weitgehend von derjenigen Darwins ab. Nicht alle Biologen sind jedoch überzeugt, dass auch die modeme Theorie zwingend ist." "Woher stammt nun dieser moderne Mensch? Wo ist er zuerst entstanden? Diese Fragen sind sehr schwer zu beantworten, wir sind hier bisher fast nur auf Vermutungen angewiesen und noch weit von einer überzeugenden Lösung entfernt." 76

Gehlen, Arnold

"Wer als Physiker, Philologe oder Erkenntnistheoretiker exakte Methoden kennt, hat keinen Zweifel an dem höchst hypothetischen Charakter aller Abstammungsprobleme des Menschen." 77

Konrad Lorenz (Nobelpreisträger)

betont ausdrücklich, dass auf jeder Entwicklungsstufe des Lebendigen Neues auftritt, was aus der tieferen Stufe auf keine Weise ableitbar ist. 78

Westenhöfer, Max

"Die Selektion kann in Wirklichkeit nichts Neues schaffen, sie kann höchstens Mangelhaftes, Lebensunfähiges ausmerzen. Die Umwelt aber kann nur verborgene Anlagen 'hervorrufen', so dass es aussieht, als ob sie dieselben geschaffen hatte. Die Frage, woher die Anlagen stammen - und das ist die Hauptfrage überhaupt - bleibt unbeantwortet." "Darüber dürfen wir uns nicht täuschen, dass alles, was wir von der Menschwerdung annehmen, unsicher und hypothetischer Natur ist." 79

Overhage, Paul

"Das Dickicht von verwandtschaftlichen Beziehungen, das durch die undurchsichtigen Vorgänge der Rekombination und Merkmalsentfaltung zustandegekommen ist, läßt sich durch kein Schema oder System auch nur annähernd erfassen und wiedergeben." 80

Thorpe, W. H.

"Es legt alles, was über die Mutationsraten bei Mensch, Pflanze und Tier bekannt ist, die Schlußfolgerung nahe, die Mutationsraten seien zu niedrig, als dass ein Organismus durch zufällige Mutationen in eine bestimme Richtung ,gezwungen', d. h. gegen die Wirkung natürlicher Selektion in eine Evolutions­linie geleitet werden könnte. Damit verbleibt kein Raum für eine schöpferische Evolution....... Die Zufälligkeit der Variationen, auf die die natürliche Selektion einwirkt, bildet seit jeher den größten Stein des Anstoßes, auch für jene, die durchaus geneigt, ja begierig wären, die Theorie anzuerkennen". 81

Berril, N. J.

"Es gibt keinen direkten Beweis oder kein direktes Zeugnis dafür, dass diese vermuteten Vorgänge oder Veränderungen stattgefunden haben. In einem gewissen Sinne ist dieser Bericht (über die Stufenleiter der organischen Evolution, d. Vf.) eine Science-fiction." 82

Schindewolf, O.H.

führt folgende Wissenschaftler an, die alle in ihren Schriften betonen, dass die Neubildung von Typen "sprunghaft und plötzlich" vor sich gehe, ohne dass wir für diese Wandlung einen Grund angeben können: de Beer, Beurlen, Garstang, Goldschmidt, Jaeckel, Hauck, Neumayer, Rhumbel, Schindewolf, Sewertzoff, Spath, Veit, Wedekind. 83
Ebenso erklären die Gelehrten Weißermehl, von Huene, Robert Broom, W. Troll, Aberhalden, die Paläontologie wisse nichts über die Entstehung der Typen. "Man muß sich", wie Weißermehl schreibt, "entweder mit Nichtwissen bescheiden, oder man muß annehmen, dass eine geistige Potenz, zu deutsch ein Schöpfer, hinter der ganzen Entwicklung stehe." 84

Wood, J. G.

"Es wird zugegeben, dass man diese Lehre (des Evolutionismus, d. Vf.) nicht durch Tatsachen - auch nicht durch eine einzige Tatsache - beweisen kann. Wir haben noch nie festgestellt, dass sich aus einer Art eine andere entwickelt. Mit unseren eigenen Augen sehen wir nicht, dass so etwas vor sich geht. In der geschichtlichen Zeit ist nicht die geringste Spur einer solchen Entwicklung zu finden." 85

Spülbeck, Otto

"Je mehr man die Bücher der Abstammungslehre ansieht, um so mehr ist man erstaunt, wie sehr alles durch die eigene Brille angeschaut wird." "Die Paläontologie wie auch die Genetik geben Hinweise, aber erklären nicht das Auseinanderklaffen von Ursache und Wirkung. Die Diskrepanz scheint biologisch nicht auflösbar zu sein." 86

Habner, Paul

"Die kompletten Stammbäume werden wir niemals vor uns liegen sehen, die das Werden des Homo sapiens auf dieser Erde lückenlos dokumentieren." 87

Woodger, J H.

"Bei kaum einer wissenschaftlich behandelten Frage sind so viele Wider­sprüche geblieben wie bei den Äußerungen zu den Abstammungsfragen. Man kann hier, auch aus den letzten Jahrzehnten, für fast jeden Satz das genaue Gegenteil aus anscheinend zuständigem Munde zitieren. Das gilt selbst für die Grundfragen in dieser Wissenschaft der Antithesen." 88

Kurth, Gottfried

"Wir verfügen noch über keine eindeutigen oder auch nur tragfähigen Hinweise auf den Raum, in dem sich einmal die ersten ,Voll'menschen aus der Basisschicht der humanen Hominiden herausdifferenziert haben müssen. Unsere Aussage über Stellung und Bedeutung eines Fossilfundes müßte mit zunehmender Materialkenntnis immer zurückhaltender werden." 89

Heberer, Gerhard

"Über den anatomischen Typus dieser Wurzel (vor 25 Millionen Jahren, d. Vf.) läßt sich Konkretes noch nicht aussagen, aber doch wohl soviel vermuten, dass wir mit einem Zwischenzustand zwischen prähomininen Australopithe­cinen und archanthropiner Gestaltung rechnen dürfen." 90
Selbst die Hauptvertreter des Evolutionismus lassen die Ratlosigkeit durch­blicken; sie sind auf Spekulationen angewiesen, die keine tragfähige Grund­lage für eine wissenschaftliche Theorie darstellen.

Nilsson, Heribert

"Die Theorie der Entwicklung ist durch experimentelle Forschungen nicht bestätigt worden." 91

Dacqué, Edgar

"Keine irgend uns bekannte jetztweltliche oder urweltliche Gattung und Form ist so gestaltet. dass man sie in den Stammbaum des Menschen als des höchsten Geschöpfes hereinnehmen könnte. Alles ist seitab entwickelt von der Bahn zu dieser Höhe." 92

Schirmbeck, Heinrich

"Sind wir mit den neuesten paläoanthropologischen Funden dem Geheim­nis der Menschwerdung wirklich näher gekommen? Ist mit ihnen die Schwierigkeit des Entstehens der freien menschlichen Seinsweise aus Trieb­gebundenheit des animalischen Daseins zu erklären?
... der Übergang zum geistig-sittlichen Verhalten, zu objekt-distanzierter Bewußtseinshaltung - Eigenschaften, die ausschließlich dem Menschen zukommen - und die ihn in eine höhere Seinskategorie emporheben, erscheint uns nach wie vor ein Geheimnis." 93

Zimmermann, Walter

"Das entscheidende Verfahren auch in der Phylogenetik ist die Feststellung: ,falsch'." 94

Beurlen, K.

"Durch keine Differenzierung kann der Typus überschritten und eine neue Art hervorgebracht werden." "Die theoretisch zu folgernde gemeinsame Stammform bleibt Konstruktion." "Alle Stammbäume, die in der Literatur auf Grund eingehender paläobiologischer Analysen veröffentlicht worden sind, haben an den Verzweigungspunkten fiktive Formen, während die konkret vorliegenden Fossilien sich auf den Seitenästen befinden." 95

Rostand, Jean

"Ist das Problem Evolution ... tatsachlich gelöst, wie die Neodarwinisten behaupten? Ich bin anderer Meinung, und wie viele andere (!) sehe auch ich mich gezwungen, einige banale Einwände gegen die Lehre des Neodarwinis­mus zu erheben." "... durch Mutation entsteht im organischen Aufbau nie etwas Neues, nichts, was man als Grundlage für ein neues Organ oder als die Voraussetzung für eine neue Funktion ansehen könnte. Nein, ich kann mich nicht dazu durchringen, zu glauben, dass diese 'Schnitzer' der Vererbung ­selbst unter Mitwirkung der natürlichen Auslese und wenn man für die Entwicklung der Lebensformen ungeheuere Zeiträume annimmt - für die Entstehung einer ganzen Welt mit ihrer verschwenderischen Vielfalt, in der alles bis ins kleinste ausgeklügelt ist (!), für ihre erstaunliche 'Anpassung' ... verantwordich sind." 96 (Rostand zählt zu den prominenten Evolutionisten.)

Romer, A. S.

"Die Zwischenglieder fehlen da, wo wir sie am liebsten sähen, und es ist sehr wahrscheinlich, dass viele Zwischenglieder auch weiterhin fehlen werden." 97

Westenhöfer, Max

"Zwischenglieder sind bisher noch niemals weder im Bereich der Paläonto­logie, von der man sie gerade erwartet hatte, noch von der Botanik, noch von der Zoologie gefunden worden." 98

Dacqué, Edgar

Trotz reichhaltigem Material ist "von gradlinigen und harmonisch sich entwickelnden Stammreihen nirgends etwas zu finden". "Alles löst sich in eigene Typen und Formkreise auf. Das gewöhnliche Stammbaumbild, wie es durch die klassische Deszendenz- oder Abstammungslehre vorausgesetzt wurde, hat sich nirgends aufdecken lassen." 100

Tirala, Lothar Gottlieb

"Auch heute (1969) noch sind unbelehrbare Darwinisten und Lamarckisten bereit, die Planmäßigkeit in Form und Aufbau, Entwicklung und individuellen Ablauf des Lebens der Tiere, die allmähliche Entfaltung von niederem zu höherem Seelenleben, die Großartigkeit der Instinkthandlungen, die Ein­passung von Tier- und Pflanzenwelt für ein Werk des Zufalls, des blinden Zusammentreffens von Elektronen, Atomen und Molekülen und deren Ketten zu erklären. Demgegenüber hat die Biologie unter Führung von H. Driesch, J. v. Uexkull, J. Reinike, G. Wolff und einigen anderen die Autonomie, die Eigengesetzlichkeit des Lebens, im Gegensatz zur Physik und Chemie eindeutig nachgewiesen." 101

Thompson d'Arcy, W.

"Ein achtzigjähriges Studium der Darwinschen Abstammungslehre hat uns nicht gelehrt, wie sich aus Reptilien Vögel entwickelten, Säugetiere aus älteren Vierfüßem, Vierfußer aus Fischen oder Wirbeltiere aus Wirbellosen. Die Wirbellosen weisen die gleichen Schwierigkeiten auf... die Lücke zwischen den Wirbeltieren und den Wirbellosen, zwischen den Würmern und den Hohl­tieren, zwischen den Hohltieren und den Protozoen... ist so groß, dass wir sie nicht überblicken können..." "... man sucht umsonst nach Schrittsteinen, die diese Klüfte überbrücken, denn man wird sie nie finden." 102

Fleischmann, A.

"Die praktische Möglichkeit, etwas über die Urgeschichte des Tierreiches zu ergründen, ist vollständig erschöpft, und die Hoffnung für alle Zukunft zerstört. Wir erhalten ein Resultat gerade umgekehrt von dem, was man erwarten sollte." 103 (!)

Meyer-Abich, A.

bezeichnet die von den Evolutionisten angenommenen "Übergange" im Hinblick auf die überall fehlenden Zwischenstufen als "logische Unmöglich­keit" und stellt dann weiter fest: "Jede Schicht bzw. Stufe ist ein kategorisches Novum, unverbunden mit der vorangehenden Stufe."
Es müsse, sagt Meyer-Abich weiter, ein "metaphysischer Prozeß" wirksam gewesen sein, "der der rationalen Erfassung unzuganglich bleibt". 104

Fangauf, Werner

"Kampf ums Dasein, natürliche Zuchtwahl, Erhaltung der Art, Anpassung, Formen, Vererbung, Natur - alles Abstrakte! Denkelemente des mensch­lichen Geistes, im menschlichen Gehirn gebildet und allein in diesem bestehend! Philosophisches Papiergeld ohne biologische Deckung." "Sobald wir uns einmal von der Ungeheuerlichkeit des blinden Mutierens freigemacht haben und zur Erkenntnis zielgerichteten Bildens gelangt sind, wird uns das Gen zum Zeugen einer Kategorie, die, weil weit verschieden von den Katego­rien unseres Geistes, von diesem nicht begriffen wird." 105

Troll, W.

kann ebenfalls in Ansehung der Fakten, die das Gegenteil von dem beweisen, was die Evolutionisten erwartet hatten, nur noch annehmen, dass "ein Wirken aus der metaphysischen Sphäre" heraus die plötzliche Artenumbildung geschaffen hat, d. h. er denkt an eine göttliche Schöpfung. 106

Gray, James

"Entweder müssen wir als einzige Lenkung des Evolutionsmechanismus die natürliche Auslese annehmen und bereit sein, zuzugeben, dass ziemlich viel Novum, d. h. hier ein völlig neuer Typ Spekulation damit verbunden ist, oder in unserem Innersten den peinlichen Gedanken haben, die natürliche Auslese, die aufgrund zufälliger Mutation wirkt, überlasse dem Zufall zuviel.... Wenn wir die organische Evolution als ein Glücksspiel der Natur betrachten, so erscheint es etwas merkwürdig, dass sie so viele Gewinne verteilt haben soll." 107

Simpson, G. G.

"Man hat es aufgegeben, nach der Ursache der Evolution zu suchen. Es ist jetzt klar, dass die Evolution weder eine einzelne noch eine einfache Ursache hat." 108

Overhage, Paul

"Alles, was durch Entwicklung geworden ist, könnte ebensogut auch durch Erschaffung sein, aber nicht umgekehrt. Jede Entwicklung setzt immer bei etwas ein, was durch Erschaffung schon vorhanden ist, und bedeutet nur eine Veränderung oder Abwandlung des Geschaffenen aus immanenten Kraften." 109

Illies, Joachim

"Niemand von ihnen (den Biologen,d. VE) leugnet die Evolution (als solche, d. Vf.), aber sie alle sind skeptisch bei der Antwort auf die Faktorenfrage und zweifeln an dem darwinistischen Optimismus, mit Zufallstreffern der Muta­tion und Selektion sei auch das Warum des historischen Entwicklungs­prozesses zu erklären." "Es liegt mehr Einsicht im Bericht vom Schöpfergott, der Tier und Mensch nach seinem Willen aus Lehm formte, als in der Vorstellung vom Zufall, der uns aus dem Staube wachsen ließ." 110

Maurers, Josef

So faszinierend eine solche Idee einer Evolution der ganzen Welt auch ist, so besagt dieser faszinierende Charakter gar nichts über die Wahrheit und Tragweite der Konzeption. Schon im Bereich der Materie stellt die Evolution eines der größten Probleme dar." 111

Haas, Johannes

"Selbst wenn die Hypothesen und Theorien der Biogenesisforschung nach Kräften (in der Natur, d. Vf) begründet erscheinen, werden sie selten über den Grad von Wahrscheinlichkeitsaussagen hinausgehen." 112 Der bedeutende britische Biologe Woodger stellt den Sachverhalt mit rückhaltloser Klarheit dar, wenn er schreibt: "Es ist schierer Dogmatismus, wenn vorgegeben wird, die Dinge hätten sich so zugetragen, wie wir es wünschen, dass es gewesen sei." 113

Kahn, Josef

"Der biologische Entwicklungsbegriff widerspricht keineswegs dem Schöp­fungsbegriff, sondern setzt diesen voraus und gibt ihm eine Tragweite, welche jedes statische Schöpfungsbild als unzulänglich erscheinen laßt." "Durch das personale Sein des Menschen wird die ganze Schöpfung hingeordnet und hinbewegt zu jenem Ziel, von dem sie ausgegangen ist. Das ist das Menschen­bild der neuen Anthropologie, aus dessen Mittelpunkt die Transzendenz vom personalen Sein aufleuchtet". 114

Hengstenberg, H. E.

"Als naturwissenschaftliche Theorie ist der Evolutionismus nicht vertretbar, weil er Voraussetzungen macht, die in den naturwissenschaftlich beobacht­baren Fakten nicht gedeckt sind." "Er überschreitet die Aussage eines konditionalen Zusammenhangs zwischen früherer und späterer Art, die von den Fakten allein zu verantworten ist, und macht daraus unbegründet einen Kausalzusammenhang." 115

Portmann, Adolf

"Die Lehre von der Abstammung des Menschen hat im Streit der politischen Meinungen, in den sozialen Kämpfen der letzten Jahrzehnte eine wichtige Rolle gespielt. So war es nicht zu vermeiden, dass sie heute vielfach in einer überlebten, veralteten Form gelehrt wird, die den zeitbedingten Gehalt der Entwicklungslehre erstarren ließ, welche nun ein für allemal als eine wissenschaftliche Wahrheit gelten sollte. Solche Erstarrung ist das Schlimmste, was einer wissenschaftlichen Theorie geschehen kann, und die Gefahr liegt besonders nahe, wenn es sich um Fragen handelt, von denen wir in der Tiefe unseres menschlichen Wesens berührt werden." 116 Die vorstehend zitierten Meinungsäußerungen von Gelehrten, darunter nicht wenige, die den Evolutionismus vertreten oder ehedem vertreten haben, sind für diese Theorie vernichtend. Es besteht kein Zweifel: bei Licht betrachtet, ist es um die Fundierung der Theorie mehr als schlecht bestellt. Trotz aller Anstrengungen im Verlauf eines Jahrhunderts ist es nicht gelungen, das Dunkel des Geheimnisses der Evolution zu lichten. Der Evolutionismus beruht nachgewiesenermaßen auf Vermutungen, Spekulationen und unbe­wiesenen Behauptungen. Um so erstaunlicher ist es, dass viele Evolutionisten in der Öffentlichkeit noch selbstsicher auftreten und es bei der Darstellung des Problems in populärwissenschaftlichen Schriften, Fernsehvorträgen usw. heute noch, ebenso wie in früheren Jahrzehnten, oft an der notwendigen Objektivität und Zurückhaltung fehlen lassen. Es ist so, wie Radl es ausdrückt: "Wenn einmal ein falsches grundlegendes Prinzip als wahr erklärt ist, gibt ihm die Eigenliebe tausend Erklärungsmöglichkeiten gegenüber der einfachsten Erfahrung." 117

Ähnlich treffend äußert sich N. J Benill: "Es mag sein, dass man es nie beweisen kann, doch das mag keine Rolle spielen, denn hierbei handelt es sich um Material, aus dem man Träume machen kann." 118

von Bertalanffy, Ludwig

"Gesellschaft und Wissenschaft waren so von den Ideen des Mechanismus, Utilitarismus und dem ökonomischen Konzept des freien Wettbewerbs durch­drungen, dass man das Selektionsprinzip an Gottes Stelle setzte, und als letzte Realität ansah." 119

Hoyle, Fred

erklärte im Januar 1982, dass die Strukturen des Lebens so komplex seien, dass sie nicht wie die Evolutionisten behaupten, durch Zufall entstanden sein könnten. Hinter den Strukturen stehe ein intelligenter Plan. 120

Keit, Arthur

"Die Evolution ist unbewiesen und unbeweisbar. Wir glauben aber daran, weil die einzige Alternative dazu der Schöpferakt eines Gottes ist, und das ist undenkbar." 121

Shute, Evan

(US-Biologe) "Das Argument, die Mehrheit sei doch dafür, hat mich nie beeindruckt." "Die Wissenschaft ist nicht an zahlreichen Anhängern interessiert, sondern ausschließlich an der Wahrheit." 122

Kahle, Henning

"Trotz ihrer verbreiteten Anerkennung wird der Evolutionstheorie in jüngerer Zeit zunehmend widersprochen. Besonders der Neodarwinismus wird von einer wachsenden Zahl von Autoritäten kritisiert oder ganz abge­lehnt." "Der Neodarwinismus ist eher eine naturphilosophische als eine wissenschaftliche Theorie, von einer Tatsache kann keine Rede sein." 123



Wie ist es zu begreifen, dass eindeutig falsche Theorien wie Dogmen verteidigt werden?

In der naturwissenschaftlichen Beilage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 13. Dezember 1978 wird festgestellt, dass bei der Durchsicht der Literatur "ein wachsendes Unbehagen am Neo-Darwinismus deutlich wird". "Sein Anspruch, die Evolution, das heißt die stammesgeschichtliche Entwicklung der Lebewesen, allein durch Mutation und natürliche Auslese erklären zu wollen, kann offenbar nicht mehr kritiklos hingenommen werden."
Hand nach rechts Bereits im Jahre 1976 gab es über 500 Wissenschaftler in aller Welt, welche die Unhaltbarkeit der materialistischen Evolutionstheorie erkannten und sich in der Creation Research Society and Institute of Creation Research, San Diego (California/USA) zusammengeschlossen haben.
Man wird hier an das Goethe-Wort erinnert: "Alles, was Meinungen über die Dinge sind, gehört dem Individuum an und ist damit von subjektiven Überzeugungen abhängig, und wir wissen nur zu sehr, dass die Überzeugung nicht von der Einsicht, sondern von dem Willen abhängt." (Farbenlehre Polem. Teil § 30)
Studenten, Schülern, Lesern, Rundfunkhörern und Fernsehzuschauern wird der Eindruck vermittelt, als sei der Evolutionismus eine unbestreitbar gesicherte wissenschaftliche Theorie. Die Aussagen der Wissenschaftler, die die Unhaltbarkeit der Theorie nachweisen, gelangen nur wenigen zur Kennt­nis.

Was die Studenten betrifft, so sind die Aussagen mehrerer Hochschullehrer bemerkenswert. Prof. C. P. Martin an der McGill-Universität (USA) sagt: "Es ist nicht so, dass sie etwas von diesen Schwierigkeiten wissen ... und sie als unbedeutend oder nichtssagend abtun, sondern sie haben nie etwas davon gehört und staunen darüber, dass überhaupt jemand diese anerkannte Lehre kritisiert." 124
Welche Dauerwirkungen es hat, wenn eine Lehre den Studenten oder Schülem eingeimpft wird, beschreibt der Evolutionist Rostend: "Wir sind von der Idee der Artenumwandlung völlig durchdrungen ... Wir haben sie in der Schule kennengelernt. Wir wiederholen mechanisch, dass das Leben durch Entwicklung entstanden sei, dass sich eine Art in die andere umwandle." 125
Auch Westenhöfer befaßt sich mit dem Phänomen, dass einerseits bei "einer ganzen Anzahl der besten Forscher das sehr richtige Gefühl vorhanden ist, dass in der bisheutigen Theorie der Abstammung des Menschen irgend etwas nicht stimmen könne", aber es andererseits "um so unverständlicher ist, dass trotz alledem diese Theorie als ,gesicherte Wahrheit' auf Schulen und Universitäten seit Jahrzehnten gelehrt wird und ganze Generationen junger wißbegieriger Menschen in einen verhängnisvollen Irrtum gezogen werden, der später schwer abzuschütteln ist, und ihre Weltanschauung beeinflußt." 126 G. A. Kerkert, Professor für Physiologie und Biochemie an der Universität Southampton/England, trifft die bemerkenswerte Feststellung, dass der Stu­dent, der sich die Evolutionstheorie einverleibt, sich nicht anders verhält als der Theologiestudent vergangener Zeiten. Er nehme die Evolutionstheorie als bewiesen hin "und plappert wie ein Papagei die Ansichten der Hauptvertreter dieser Auffassung nach". Aber es sei noch schlimmer, er behaupte bei alldem auch noch, "anders zu sein als sein (theologischer) Vorgänger, nämlich wissenschaftlich zu denken und Dogmen zu verabscheuen". 127 H. E. Hengstenberg erörtert die psychologischen Ursachen, weshalb es so schwierig ist, die Wahrheit zum Durchbruch zu bringen: "Die autonomisti­sche *1 Unterwanderung der Kategorien ist dem modernen Intellektuellen und besonders den Wissenschaftlern so in Fleisch und Blut übergegangen, dass er sie gar nicht mehr bemerkt und sich nicht denken kann, wie man anders denken könnte. Dem kommt der Evolutionismus aufs äußerste entgegen. Der Autonomismus herrscht auch im christlichen Lebensraum." 128

Es muß hier einmal daran erinnert werden, dass vor Jahrzehnten viele Theologen von der, insbesondere von Weinert, im Dritten Reich ins Volk getragenen sogenannten Dreistufentheorie (Pithecanthropus [Affenmensch] - Neandertaler - Homo sapiens) fasziniert und überzeugt waren, einer Theorie, die heute von allen Gelehrten als bare Unmöglichkeit angesehen wird. Heute ist die Situation nicht viel anders. Obwohl erkannt worden ist, dass es zwar eine Grundverwandtschaft mit den vorangegangenen Typen gibt, diese aber keinesfalls von diesen ableitbar sind, und es somit keinen Evolutionis mus geben kann, wird auf Tagungen der Katholischen Akademien den Zuhörern ein Bild vermittelt, das dem Sachverhalt nicht gerecht wird. Kritische Fragen werden - wie es in einer Besprechung einer Tagung heißt - mit Achselzucken beantwortet. 129 Manche Vortragende vertreten den Polygenis­mus, d. h. sie nehmen die Erschaffung des einen Adam durch Gott nicht mehr als sicher an, sondern behaupten: "Der Wahrscheinlichkeitsgrad von Polyge­nese ist größer als der von Monogenese" 130, d. h. der Mensch sei mehrfach aus Tierleibern entstanden. Papst Pius XII. hatte diese Theorie mit Recht mit der Begründung abgelehnt, es fehle jeglicher Beweis für diese Behauptung.

Die katholischen Theologen Karl Rahner und P. Overhage erklärten laut Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 20. Januar 1962, dass sich unter den katholischen Theologen "die Zahl derer vermehrt, die ausdrücklich als Theologen die Vereinbarkeit eines biologischen Evolutionismus mit der Lehre der Kirche vertreten". Bei den evangelischen Theologen ist die Situation analog.

Die Evolutionisten haben Darwins Lehre überzogen. Darwin hatte nicht wie die materialistische Wissenschaft der folgenden Jahrzehnte bis in unsere Zeit, Gott als Schöpfer und die immanente Wirkungskraft ausgeschlossen. Er hatte keine monistische Deszendenztheorie entworfen, sondern Gott als schöpferischen und ordnenden Geist nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Das geht eindeutig aus dem letzten Satz seines berühmten Buches Über die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl (1859) hervor. Darwin schreibt: "Es ist wahrlich eine große Ansicht, dass der Schöpfer den Keim alles Lebens, das uns umgibt, nur wenigen oder nur einer einzigen Form eingehaucht hat und daß, während unser Planet den strengen Gesetzen der Schwerkraft folgend sich im Kreise schwingt, aus so einfachem Anfang sich eine endlose Reihe der schönsten und wundervollsten Formen entwickelt hat und noch immer ent­wickelt."
In der Folgezeit haben die Evolutionisten alles darangesetzt, Gott nicht ins Spiel bringen zu müssen. Als klar geworden war, dass die Forschungsergeb­nisse den Evolutionismus eindeutig widerlegen, blieb nur übrig, die Verlegen­heit durch Fremdwörter zu kaschieren. An die Stelle der Schöpferkraft Gottes traten nichtssagende Begriffe wie "Metakinese(Haeckel)", Deviation" (De Baer), "Caenogenese" (Sevetzofi), "Neotenie' (Garstang)", Fetalisierung" (Bolk) usw."' Es macht sich immer gut, ein griechisches Wort als Leerformel zu verwenden, wenn man mit seinem Latein am Ende ist.

In Wahrheit hat man es - wie G. G. Simpson sagt - "längst aufgegeben, nach den Ursachen der Evolution zu suchen".
Vergeblich versuchte der sowjetische Vererbungspapst Trofin Lyssenko in den sechziger Jahren nachzuweisen, dass die Lamarcksche These von der Vererbung erworbener Anlagen doch zutreffe. Er scheiterte mit seinen Thesen und wurde 1965 als Direktor des Instituts für Genetik abgesetzt. An seine Vorstellung, dass sich die Entwicklung des neuen Menschen durch sozialisti­sche Umwelteinflüsse forcieren lasse, glaubt selbst in Sowjetrußland niemand mehr." 132. Der berühmte Genetiker Wawilow wurde - wie Jungk berichtet, ­sogar umgebracht. 133

Hand nach rechts Die artumbildenden Kräfte, vor denen die Evolutionisten in Ost und West die Augen verschließen, sind in der Neuoffenbarung in umfassender und überzeugender Weise beschrieben. "Ohne Gott", heißt es in Die Haushaltung Gottes (Urgeschichte der Menschheit), Bd. 1, "ist keine Tat möglich" (S. 301). "Jede Kraft, die wirkt, ist aus Gott" (S. 360). Die wirkende Kraft kann der Weltmensch nicht sehen. (jl.ev10.173,09)

Materialisten und Atheisten benötigen Evolutionismus als Basis

Um zu verstehen, weshalb die Evolutionisten an ihrer brüchigen und langst widerlegten Theorie zäh festhalten, muß man die Sonde tiefer anlegen. Die materialistische Weltanschauung steht und fallt nämlich mit dem Evolutionis­mus. Dies ist der eigentliche Grund, weshalb materialistisch denkende Biologen und Anthropologen in Ost und West es ablehnen, die Lösung des Problems durch metaphysische Einwirkungen auch nur zu erwagen, obwohl diese Erklärung sich durch die Fakten geradezu aufdrängt. Der Evolutionis­mus beruht auf weltanschaulicher Grundlage. "In erkenntnistheoretischer Hinsicht muß er als Empirismus oder Positivismus bezeichnet werden. In ontologischer Hinsicht beruht er auf dem biologischen Materialismus." 134

In Wirklichkeit geht es um viel mehr als um wissenschaftliches Interesse. Wir haben es hier mit einem wichtigen Teilaspekt der in unserer Zeit auf den Höhepunkt gekommenen Auseinandersetzung zwischen der christlichen und der atheistischen Weltanschauung zu tun.
Hand nach rechts Vielsagend ist das, was Mitte des vorigen Jahrhunderts in diesem Zusammenhang in der NO niedergeschrieben wurde: "Unter diesem Treiben und Hin- und Herwogen zwischen großen Ideen, zwischen Geistlehre und Materialismus, reift das Mannesalter der Menschheit heran." (gm.pred.010,23) Dieser Kampf wird mehr und mehr entbrennen. Vielleicht wird bald das Goethe-Wort Geltung bekommen:"Woran die Menge glaubt, ist leicht zu glauben, ursprünglich eignen Sinn laß dir nicht rauben!"
Hand nach rechts Es war zwar immer schwierig, das scheinbar Gültige in Zweifel zu ziehen, aber viele objektive und mutige Geister sind bereits am Werk. In diesem geistigen Kampf spielt die Frage, ob der Evolutionismus zu Recht besteht oder eine bewußte weltanschauliche Irreführung von Millionen Christen darstellt, eine zentrale Rolle. In einer Schrift, die eine Apologie des Christentums darstellt, kann deshalb der ausführlichen Erörterung dieses Themas nicht ausgewichen werden.

Die Anfänge der Entwicklung zum Evolutionismus

Man muß, um einen Überblick über den weltanschaulichen Einfluß auf diese Theorie zu gewinnen, auf die Anfange der Entwicklung zurückgehen. Kennt man diese, so wird manches, was bisher verdeckt und im Dunkeln lag, klarer.
Der Marxist Friedrich Engels - ein Freund von Karl Marx - hatte bald nach dem Erscheinen des Buches von Darwin Natural Selection (1859) begrif­fen, dass man evtl. die christliche teleologische Geschichtsbetrachtung aus den Angeln heben könnte, wenn man die dort vertretene Theorie Darwins, der Gott als Schöpfer in seiner These als immanenten Wirkungsfaktor gelten ließ, materialistisch interpretiere. Das geht aus einem Brief hervor, den er am 12. Dezember 1859 an Karl Marx schrieb: "Übrigens ist der Darwin, den ich jetzt gerade lese, ganz famos. Die Teleologie *2 war nach einer Seite hin noch nicht kaputtgemacht, das ist jetzt geschehen. Dazu ist bisher noch nie ein so großartiger Versuch gemacht worden, historische Entwicklung in der Natur nachzuweisen, und am wenigsten mit solchem Glück. Die plumpe englische Methode muß man natürlich in Kauf nehmen." 135

Marx antwortete am 19. Dezember 1860 zustimmend und verfälschte dann Darwins Grundthese ebenso, wie er Hegels christliche Anthropologie um­gebogen hat. Die Evolutionslehre wurde jetzt, sagt Grützmacher treffend, "eine Art Gegenreligion gegen das Christentum, die darauf abzielte, die spezifischen Offenbarungsgrundlagen der christlichen Religion zu negieren". "Das Cha­rakteristische und zu Bekämpfende im modernen Evolutionismus liegt in seiner Behauptung einer Entwicklung aus der Tiefe, in der natürlichen Erklärung der Entwicklungsursachen ohne Gott." 136

Wir können erkennen, wie die Evolutionstheorie in den ersten Anfängen von Atheisten mit Beschlag belegt, in ihrem Sinn manipuliert und dann mit größter Intensität über die ganze Erde verbreitet wurde. "Das Wort ist eine Lawine", heißt es in der Neuoffenbarung, "zwar klein am Anfang, vergrößert sich dann immer mehr und zieht alles mit sich in den Abgrund." (gm.pred.007,19)
Der Evolutionismus wurde bald zu einer Säule der atheistischen Welt anschauung im Osten wie im Westen. Im Osten ist diese unbewiesene Theorie das Fundament der ganzen kommunistischen Weltanschauung. Im Westen fand diese monistische Lehre durch viele Helfer ebenfalls weiteste Verbreitung; sie fand nicht nur Aufnahme bei den Intellektuellen, sondern durch politische Parteien auch in breiten Volkskreisen.

Warum verharren die Neodarwinisten in ihren Irrtümern?

Nachdem die Forschungsergebnisse dem Evolutionismus die Bestätigung der Richtigkeit versagt haben, halten die Neodarwinisten dennoch ohne Rücksicht darauf, dass dieser Lehre längst die Grundlage entzogen ist, an dieser fest.
Hand nach rechts Die tiefste Ursache dieser Verhaltensweise ist fraglos die luziferische Hybris. Der Mensch will keinen Gott über sich anerkennen, und "wenn es einen geben muß", so wird in der NO gesagt, "so möchte er es selbst sein" (gm.pred.052,05).

Wie setzen die Evolutionisten ihre Irrlehren durch?

Da die Evolutionisten sich zu einer Lobby zusammengeschlossen und großen Einfluß haben, ist es den objektiv denkenden Wissenschaftlern nur mit großer Mühe möglich, ihre Erkenntnisse einer breiteren Öffentlichkeit bekannt­zumachen. Die folgenden Ausfflhrungen von Prof. L. G. Tirala machen diese Schwierigkeiten deutlich: "In einem Siegeszug ohnegleichen werden alle Zoologen und Botaniker, die, gestützt auf die Tatsachen, ihre Bedenken äußerten, weggefegt. Der Darwinismus ist zu einer Art von religiösem Bekennt­nis der Biologie geworden." 137

"Aus Darwins Lehre wurde für die Menge eine Art Religion oder Anti­religion, für die Zoologen und Biologen aber, die alle in den Strudel hinein­gezogen wurden, ein Heiligtum. Wer dagegen sprach, stellte sich bloß oder wurde aus seiner Stellung verdrängt!" 138 (!) "Die Kritiklosigkeit und Leicht­gläubigkeit der Gefolgsleute auch in der Wissenschaft ist kennzeichnend für diesen massenpsychotischen Akt." 139 "In der Tat gibt es Massenpsychose auch in der Wissenschaft" 139 Es bewahrheitet sich immer wieder, dass "einer neuen Wahrheit nichts schädlicher ist als ein alter Irrtum" (Goethe).

Hand nach rechts In der Neuoffenbarung sagt der Herr voraus, dass die moderne Wissenschaft die Menschen glaubenslos machen wird (jl.ev09.089,01 ff.), aber es wird dort auch gesagt, dass die Glaubenslosigkeit nicht allzulange dauern wird. Wie ein zerstörender Rauhreif hat sich der Evolutionismus durch die Gestaltung der Unterrichtsbücher auf die Seelen von zahllosen Menschen gelegt. Mit vollem Recht sagt Westenhofer: "Wohl niemals hat die ungenaue, um nicht zu sagen, falsche Schlußfolgerung aus der Naturbeobachtung solche verheerende Fol­gen gehabt wie diese Lehre." 140 Die Wende wird kommen und eine bereinigte Wissenschaft, "die mit Meiner Lehre zu vereinbaren ist" (le.ev11.090,11), wird aus der Sackgasse des geistlosen Materialismus herausführen auf den Weg ins Transzendente.

Was sagte Jesus über die ungläubige Wissenschaft voraus?

Über die Verirrung der materialistischen Wissenschaft werden noch fol­gende Aussagen in der NO gemacht: "Viele Naturforscher werden sich derart weit verirren, dass sie den geistigen Standpunkt ganz verlieren und sich in der toten Materie herumtreiben werden." (jl.ev08.096,12)

"Aber die große Schöpfung müßte doch stets allen denkenden Menschen zurufen: Hinter diesen zahllos vielen und großen Werken muß ein höchst weiser und allmächtiger ewiger Werkmeister sein." (jl.ev08.214,07)
"Eure klugen Materialisten glauben, es sei die ganze Welt nur bewegt und erregt durch Kraft und Stoff - zwei Dinge, die sie selbst nicht recht erklären können." (gm.pred.028,10)
"Wo aber eure Gelehrten Naturgesetze wittern, eben dort lebt und entwickelt sich kein anderes als geistiges Leben, das über alles Greifbare hinaus weit höher steht als die Ideen und Begriffe eurer Gelehrten sich schwingen können. Und ebendeswegen, weil das Geistige sich nicht ihrem Willen unterwirft und kein Gemeingut für sie allein werden will, so haben sie beschlossen, am besten daran zu tun, es ganz wegzuleugnen." (!) (gm.lgeh.013,70)
"Eine jede Entdeckung auf naturwissenschaftlichem Gebiet wird von euren Gelehrten auf falsche Art erklärt und nur zu materiellen Zwecken ausgebeutet (Chemie und Atomspaltung, d. Vf). Findet auch der eine oder andere Spuren einer hohen, geistigen Macht als gerade die schon längst bekannten Elemente, so gibt er sich alle Mühe, auf weiten Umwegen und mit großen, wissenschaft­lich gelehrten Worten das wegzuleugnen, was so nahe vor ihm liegt, oder er erklärt es nach seinem Gutdanken anders, weil er keinen Gott anerkennen will, Wenn es einen geben muß, so möchte er es selbst sein." (Pr 322) ". .. vielen ist noch bis jetzt Meine ganze Schöpfung ein stummes Gemisch von Materie, deren Gesetze nach ihrer Meinung nur dem Zufall (!) entstammen." "Sie disputieren lieber ihr eigenes Ich weg, als dass sie sich durch tatsachliche Beweise vom Dasein Gottes für besiegt erklären." (gm.pred.032,15)

Durch diese prophetischen Worte ist die Situation, die im Laufe der folgenden hundert Jahre eingetreten ist, genau gekennzeichnet worden.

Steckt hinter der Evolution ein grandioser Plan Gottes?

Aus der Neuoffenbarung wissen wir, dass sich in der Evolution mehr verbirgt als blinde, richtungslose Zufälle und ein mechanischer Trieb, sondern der gesamte Ablauf des Geschehens ist, wie Morgan sagt, "der Ausdruck der Absicht Gottes". 141 Die langsame Höherentwicklung hat einen teleologischen Sinn, d. h. sie ist zweck- und zielbestimmt. So gesehen ist die Evolution vollkommen vereinbar mit dem Wirken Gottes. Die Darstellung in der Neuoffenbarung von der fort­schreitenden Schöpfung, ihrem Zweck und des seit Ewigkeiten vorgesehenen Heilsplanes Gottes, ist eine plausible Erklärung des geheimnisvollen Ge­schehens; sie ist eine grandiose Konzeption, vor der die ständig wechselnden und unglaubhaften Hypothesen der Evolutionisten verblassen.
Die Wissenschaft muß die ihr gesetzten Grenzen erkennen, sie muß zugeben, dass es Gewalten gibt, die jenseits der Empirie liegen. Die Evolutio­nisten verlassen ja ohne dies den Boden der Erfahrung, nachdem sie genötigt sind, in die Tiefe der Erdgeschichte bis ins Miozän und Eozan hinunter­zugehen, wo kaum noch Fossilien gefunden werden.
Die Zeit, wo Zweifel am Dogma des Evolutionismus "Häresie" bedeutete, geht zu Ende. Der "Haretiker" sind - wie gezeigt wurde - bereits zu viele. Immer mehr Wissenschaftler bezeichnen den Evolutionismus als einen Irrweg. Manche Aussagen sind geradezu vernichtend, sie können ein Fanal für die weitere Entwicklung sein. Das gilt zum Beispiel für die Bemerkung von Prof. W. H. Thomson, dem früheren Direktor des biologischen Institutes in Ottawa (Kanada), die dieser im Vorwort zur Neuauflage (1959) von Darwins On the Origin of Species machte: "Der Erfolg des Darwinismus ist begleitet von einer Absage an die wissenschaftliche Ehrlichkeit. Zwar verbanden sich die Männer der Wissenschaft, um eine Doktrin zu verteidigen, sie sind aber gleichzeitig unfähig, sie wissenschaftlich zu bestimmen, oder gar sie mit wissenschaft­licher Strenge zu beweisen. So befinden sie sich in einer anormalen und geradezu unerwünschten Situation."

Ebenso beachtenswert ist, was der Atheist und Anhänger der mechanisti­schen Weltanschauung, J. R. S. Haldane, sagt:" Der Weise richtet sein Verhalten ebenso nach den Theorien der Religion wie nach denen der Naturwissen­schaft. Er betrachtet diese Theorien jedoch nicht als letzte Wahrheiten über elementare Tatsachen, sondern als Kunstformen." 142
Die zahlreichen Äußerungen von prominenten Wissenschaftlern können hoffen lassen, dass sich die Voraussagen der Neuoffenbarung erfüllen werden und die Wissenschaft in Bälde den Weg aus der Sackgasse des Materialismus findet. Schon jetzt steht fest: "Der Unglaube kann nicht mehr behaupten, die Wissenschaft auf seiner Seite zu haben" (Pascual Jordan). 143
Aufhorchen läßt, was der Nobelpreisträger P. A. M. Dirac (England) auf der Tagung der Nobelpreisträger in Lindau i. B. in seinem Vortrag im Jahre 1973 ausführte: "Wir wissen, wie schwierig es ist, die Atome so zu ordnen, dass es Leben wird." "Da es nicht überall Kausalitäten gibt, kann es sein, dass ein Gott existiert, der die Quantensprünge regelt"
Auch die Ausführungen von A. Portmann lassen erkennen, dass sich ein Wandel anzubahnen beginnt: "Wir sind daran, gehörig umzulernen - aber dieses Umlernen wird sehr mühevoll sein." "Der Kern der Wandlung, die wir heute erleben, ist die Einschätzung des menschlichen Geistes. Die frühe Zeit der Abstammungslehre beachtete ganz einseitig die technische Intelligenz als eine Art Ursprungsgebiet des Geistigen: die Entstehung des Menschen erschien als die Bildung eines werkzeugmachenden Tieres." "Heute sind wir nicht mehr so sicher, dass die menschliche Entwicklung sich so abgespielt hat." 144
"Das Neue keimt aber erst in einzelnen, die heute an diesen Problemen arbeiten. Zwar behandelt die Mehrzahl der Lehrwerke und der allgemein­verständlichen Darstellungen die Abstammungslehre in der Form der ,Muta­tionstheorie' als ein in den allgemeinen Grundgesetzen geklärtes Forschungs­feld. Daneben bahnt sich aber eine Gesamtauffassung der Natur an, welche den Geltungsbereich der heutigen Mutationstheorie wesentlich eingeschränkt sieht und in der Entstehung der großen Lebenstypen als eines der ungelösten Rätsel vor uns ist." "... in ersten Umrissen kündet sich ein neues Bild vom Menschen an." 145
"Richtet euer Auge auf die kommenden religiösen Bewegungen", heißt es in der Neuoffenbarung, "und ihr werdet sehen, wie die gleichgesinnten Geister sich finden und einander nähern." (gm.pred.008,18)
"Die eifrigsten Grübler, Naturforscher und Untersucher der Materie - alle kommen am Ende dazu und müssen trotz ihres Sträubens dazu kommen, dass hoch über der Materie ein großer Geist lebt, der die kleinsten Atome wie auch die großen Welten zu einem Ganzen vereinigt..." (gm.pred.035,12)
"Alle treibt es zur geistigen Reife, selbst die größten Materialisten, die verstocktesten Ungläubigen und Gleichgültigen läßt es nicht in Ruhe." (gm.pred.027,22)
"Und so muß es kommen, damit auf eurer Erde überall anerkannt wird, dass die Materie oder das Weltliche nur des Geistigen wegen geschaffen wurde." (gm.pred.019,09)
"Es hängt nichts, was ihr auch immer ansehen möget, ja selbst nicht die Bewegung eines Sonnenstäubchens, von einem sogenannten blinden Zufall ab (!), sondern dies alles ist von Mir schon von Ewigkeit her auf das allergenaueste berechnet und bemessen." (jl.him1.137,23)
"Euren Gelehrten ist nur das Materielle sichtbar, aber die stille Kraft mit Intelligenz, die die Gefäße bis ins kleinste mit gleicher Vollkommenheit baut und belebt, diese Intelligenz kennen sie nicht, denn mit dem Sezieren läßt sie sich nicht finden." (LGh, S. 235)
"Eure Gelehrten bauen meistens ihr ganzes System auf eine Hypothese, die falsch oder richtig sein kann; sie wissen dann mit schönen Worten und vernünftig erscheinenden Schlüsseln mittels der Hypothese eine Theorie aufzubauen." (LGh, S. 234) "Da sie keinen Schöpfer und Gesetzgeber annehmen wollen, so legen sie den Stoffen die Intelligenz bei und sagen: wir folgen nur diesem oder jenem Impuls." "... den Geist wollen sie nicht finden." ,Überall ruft euch aber die Natur zu: Wir sind! aber nicht aus Zufall, oder nach euren Gesetzen' zusammengekettet, sondern wir sind aus und durch höhere Macht zusammengeformt..." "Wir sind! aber nicht ,Kraft' und ,Stoff', wie ihr Blinde glaubt, wir sind,Geist!", d. h. gebundenes "Geistiges, gelöstes Geistiges, Geistiges in Formen schaffend, und wieder dessen Formen zerstörend, um aus all diesem Kampfe am Ende vergeistigt hervorzugehen, um euch zu zeigen, dass in der ganzen Natur alles Geist ist, und euch nur der Geist der Auffassung dazu fehlt und ihr euch trotz Offenbarung der sichtbaren und unsichtbaren Natur (Atom, d. Vf.) nicht zu dem Bekenntnis bequemen wollt: Ja, wir sehen ein, dass wir nichts wissen." (LGh, S. 81)

"Alles Leben ist so beschaffen, dass es sich ständig vermehren und wachsen kann durch Mein unablässiges Einfließen." (jl.hag1.185,20)
"Alles entsteht und besteht aus Gott, alles ist in Ihm, alles ist die endlose Fülle seiner Gedanken und Ideen vom Kleinsten bis zum Größten." (jl.ev06.226,08) "Nichts in der materiellen Schöpfung kann entstehen und fortbestehen ohne geistigen Grund." (jl.ev08.096,04)
"Eine blinde Kraft hat noch nie auch nur ein Moospflänzchen, das in derselben ganz und gar gleichen Form stets viele Jahrtausende hindurch wiederkehrt, hervorgebracht." (jl.ev06.087,07)
"Das Sich-Gestalten und Sich-wieder-Zersetzen aller Materie ist kein anderer Drang als der des erweckten Geistes, welcher in der Materie gebunden und schlummernd lag. Das Aufwärtsschreiten von Stufe zu Stufe, das Sich­ Vervollkommnen könnte nicht stattfinden, wäre nicht im Innersten der Materie der durch äußere Umstände geweckte Geist." (gm.pred.050,10)
"So wie Ich aber durch die Hände der Menschen zahllose Dinge machen lasse, ebenso lasse Ich durch die Kraft der Liebe und Weisheit Meiner Engel und Geister diejenigen Dinge auf der Erde, wie auch auf anderen Weltkörpem machen, die von den Menschen nicht gemacht werden können." (jl.erde.042,02)

"Was z. B. die Gelehrten Instinkt nennen, das ist nicht Intelligenz des Tieres, sondern das ist schon Direktion oder Richtung von seiten höhergestellter Geister." (jl.erde.042,05)

"Alles Erschaffene hat die Bestimmung, durch eine lange Reihe von allerlei Formen endlich in ein freies und selbständiges Leben überzugehen." "Jede Form entspricht einer gewissen Intelligenz ... und so steigert sich die Intelli­genz bis zum Menschen herauf." "Die Formen sind zeitweilige Sammler und Träger eines sich stets mehr befestigenden und intelligenter werdenden Lebens." (jl.ev06.053,05-09)
"Ihr seht wohl das, was in der Welt der Materie ist und geschieht, aber was den Geist betrifft, dessen Reich und Wirken, das ist euch fremd, und ihr könnt darum auch nicht begreifen und fühlen, was da ist Gottes Wirken im Menschen." (jl.ev01.222,05)
Es gibt eine Evolution - und das bestreitet niemand -, aber es gibt keinen Evolutionismus, d. h. keine Zufälligkeiten ohne Ende, keine Abstammung des einen aus dem anderen in zahllosen kleinen Übergangen. Es gibt nur ein Nacheinander durch die Schöpferkraft Gottes und seiner Engel und Geister. Die Schöpfung ist das Werk einer unerhörten Weisheit, und nicht das Produkt eines dummen und blinden Zufalls, der angeblich aus Milliarden Möglich­keiten stets das Richtige trifft. Es kommt auch kein neuer Typ durch Auslese zustande. Die Selektion merzt Schwaches aus, bringt aber nie einen neuen Bauplan und eine neue Art hervor. Es gibt - wie die Wissenschaftler zugeben müssen - keine nahtlos aneinandergefugten Übergange, sondern nur Sukzession. Plötzlich erscheinen die neuen höheren Arten ohne unmittelbare Verbin­dung zum Vorangegangenen. Eine Kluft von Millionen Jahren, in denen keine Lebewesen vorhanden waren, trennt die höheren und niedrigeren Typen. Das Ganze ist das zielbewußte Werk eines göttlichen Schöpfers, dem - wie in einem früheren Kapitel dargelegt wurde - ein großartiger, aus einer unfaß­baren Liebe Gottes entstandener Plan zugrunde liegt. Dieser Plan, der sich über Millionen Jahre erstreckt, erreicht im adamitischen Menschen seinen Kulminationspunkt. Das Ziel ist die Heimholung des verlorenen Sohnes ins göttliche Vaterhaus. "Die Sinnenwelt erkennen wir, in der übersinnlichen Welt wurzeln wir'. (Fichte).

Dieser Plan findet im Evolutionsprozeß seinen Ausdruck. Aber den Wissen­schaftlem wird es wohl nie gelingen, die Labyrinthe der Entwicklungs- und Schöpfungsvorgange vollends zu erhellen. Das wird nach Aussagen der Neuoffenbarung keinem sterblichen Auge je möglich sein. "Nur der urälteste Zeuge allen Werdens und Seins, nämlich Gott allein, vermag das alles zu überblicken."


Anmerkungen d. Verf.:

*1) Hengstenberg definiert Autonomismus wie folgt: "Wir verstehen unter Autonomismus jene Geisteshaltung, die versucht, alle endlichen Gegebenheiten so ursächlich miteinanderverknüpft zu denken, dass ein Rückgriff auf die göttliche Transzendenz als üiberflüssig erscheint"

*2) Teleologie= Erklärung des Weltgeschehens aus seiner deutlichen Zielstrebigkeit und Zweckmäßigkeit. Jede Teleologie weist auf Gott hin.


Hand nach rechts mehr zur Erschaffung der sichtbaren und unsichtbaren Realität:


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