Lorber beschreibt den Doppelcharakter des Lichtes


Inhaltsübersicht:


Wieweit stimmen Forschungsergebnisse über die elektromagnetischen Eigenschaften des Lichtes mit zuvor erfolgten Neuoffenbarungen überein?

Vergleichen wir weitere Aussagen der Neuoffenbarung mit den Erkenntnissen der Physiker, die diese erst viele Jahrzehnte nach der Niederschrift der Kundgaben durch Lorber gewonnen haben.
Der englische Physiker Maxwell hat im Jahre 1862 die Existenz der elektro-magnetischen Schwingungen durch Gleichungen theoretisch begründet. H. Hertz erzeugte und untersuchte als erster 1882 schnelle elektromagnetische Schwingungen im Experiment. G. Marconi wandte sie 1896 zur Nachrichtenübermittlung an. Nachdem Maxwell die Elektrizität und den Magnetismus als zwei Erscheinungsformen ein und derselben Kraft ermittelt hatte, wies er einige Jahre später darauf hin, daß das Licht aus elektromagnetischen Wellen besteht.
Schon 35 Jahre vor der Begründung der elektromagnetischen Wellen hat Jakob Lorber in der im Jahre 1850 erstellten Schrift 'Von der Hölle bis zum Himmel' (jl.rbl2.300,04) erwähnt, daß "das Licht sich mit elektromagnetischer Schnelligkeit fortbewegt". In den speziellen Ausführungen der Neuoffenbarung über das Licht, die später niedergeschrieben wurden, heißt es: "Hier habt ihr in kleinen Umrissen den Prozeß des Lichtes als Wirkung der Elektrizität und des Magnetismus." (gm.sgeh.199) "Licht ist eine Emanation, hervorgebracht durch schnelles, ja billionenmaliges Vibrieren der kleinsten Atome in einem Augenblick" (gm.sgeh.158)

Was sagen Neuoffenbarung und Wissenschaft über den Doppelcharakter des Lichtes

Seit dem Jahr 1925 wissen wir aber durch den Hinweis de Broglies, daß das Licht eine doppelte Eigenschaft hat, je nachdem, welchen Experimenten man es unterwirft. Es hat sowohl korpuskularen (materiellen) als auch Wellencharakter. Daß Licht auch Materie ist, geht ebenfalls aus der Neuoffenbarung hervor. "Licht ist Materie", heißt es ausdrücklich in 'Schöpfungsgeheimnisse' S. 121 (gm.sgeh.121). Das wird durch die Physik unserer Zeit bestätigt: "Das Licht besteht aus kleinen Geschossen und hat Masse. Das Photon (ein Lichtquant oder Korpuskel) ist zwar ein sehr kleines, jedoch nach der Formel m=hv/c2 genau berechenbares Materiepartikel." "An der Wesensverwandtschaft von Licht und Masse kann insofern nicht gezweifelt werden, als beide Korpuskelcharakter haben." 90 Wenn die Wissenschaft von der Wesensverwandtschaft des Lichts mit der Materie spricht, so deckt sich das mit den weiteren Ausführungen der Neuoffenbarung, wo folgendes zu lesen ist: "Die Substanz ist gleich dem aus der Sonne gehenden Licht, das der Materie wie gar nichts zu sein scheint und dennoch der Grundstoff der Materie ist, ohne mit ihr ein und dasselbe zu sein, denn aller Urstoff ist frei und ungebunden." (jl.ev07.209,20)
Nach der Aussage Bernhard Bavinks in seiner Schrift 'Ergebnisse und Probleme der Naturwissenschaft' rückt die moderne Physik ganz nahe an den Satz der mittelalterlichen Mystiker heran, die "Welt bestehe aus gefrorenem Licht". 91


Homepage  |  Zurück zum Buch-Inhaltsverzeichnis  Kurt Eggenstein: 'Der Prophet Jakob Lorber verkündet bevorstehende Katastrophen und das wahre Christentum'

© Copyright Kurt Eggenstein