Zerstörung der Ozonschicht der Erde und Auslöschung jeglichen Lebens?


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Welche menschlichen Ursachen hat die Ozonschicht-Zerstörung?

Gefahren völlig anderer Art, die bisher kaum erahnt wurden, kommen auf die Menschheit zu. In der Höhe von 25 bis 39 km ist die Erde von einer Ozonschicht umhüllt, die die unsichtbaren ultravioletten Bestandteile des Sonnenlichts filtert, so daß dieses den Menschen zwar bräunt, aber ihm - falls er das Sonnenbaden nicht übertreibt - nicht schadet. Ohne diese Ozonschicht würde alles Leben auf der Erde vernichtet werden. Die Gefahr der Zerstörung der Ozonschicht innerhalb weniger Jahrzehnte besteht neuerdings durch die jetzt in aller Welt verwendeten Fluorkohlenwasserstoffe (Markennamen: Freon, Frigen, F.TF. Solvent), die Haarfestiger, Deodorantien, Sonnenöl, Farben, Duftstoffe, Isoliermäntel, Pestizide oder Klebstoffe aus Spraydosen treiben. Diese Stoffe werden aber auch als Kühlmittel in Kühlschränken und Klimaanlagen verwendet. Die genannten Fluorkohlenwasserstoffe lösen sich nicht auf und gehen auch keine Verbindungen mit anderen chemischen Stoffen ein, sondern steigen in die obere Atmosphäre auf und gelangen eines Tages in die Stratosphäre, wo sie mit dem Ozon chemisch reagieren und damit den natürlichen Sonnenschutz zerstören. Die Kohlenwasserstoffe können bei der Produktion von fast einer Million Tonnen pro Jahr "zur Gefahrenquelle Nummer eins für den Ozonschutzmantel werden". Mit der Abnahme der Schutzhülle wird der Hautkrebs rapid zunehmen. Prof. F. S. Rowland (Universitat Irvin, USA) rechnet jährlich mit 100000 zusätzlichen Fallen von Hautkrebs, wenn der Entwicklung nicht Einhalt geboten wird.

Welche gesundheitlichen Folgen sind bei Mensch, Tier und Pflanzen zu erwarten?

Die beliebten Spraydosen beschwören aber noch andere Gefahren herauf. Bei Abnahme des Ozongehaltes um nur fünf Prozent wird nach Angaben von Wissenschaftlern die Intensität der Ultraviolettstrahlung an der Erdoberfläche um 26 Prozent ansteigen. Dadurch würde die Produktion des Phytoplanktons im Meer, das 60 Prozent des Sauerstoffes der Erde erzeugt, ebenso wie die für die Ernährung notwendigen Kulturpflanzen geschädigt werden. Im August 1981 brachte die US-Weltraumbehörde (NASA) der Öffentlichkeit zur Kenntnis, daß die schützende Ozonschicht in 40 km Höhe bereits um vier Prozent geschwunden sei.185
Die Wissenschaftler erklären, daß ihre Computer-Kalkulationen klar zeigen, daß "die Gase in den Jahren 1985 bis 1990 in der Ozonschicht voll wirksam werden". "Die potentielle Situation kann man nur als global und gefährlich bezeichnen."186 Nach den Feststellungen des Nationalen Forschungsrates der USA haben sich die Beweise verstärkt, daß einige Hautkrebsarten schon bei geringfügiger Abnahme des Ozongehaltes zunehmen. 187
Zwar wurde in manchen Ländern die Produktion der Fluorkohlenwasserstoffe verboten oder freiwillig eingestellt, in anderen Ländern geht sie aber weiter. Zudem ist nicht zu übersehen, daß chlororganische Lösungsmittel, Stickoxide u. a. auch eine zersetzende Wirkung auf die Ozonhülle haben. In der Zeitschrift 'Umschau in Wissenschaft und Technik' vom Mai 1980 wird berichtet, daß durch verbesserte wissenschaftliche Methoden festgestellt werden konnte, daß die von Menschenhand verursachte Zerstörung der Ozonschicht weitaus schneller fortschreiten wird, als bisher angenommen worden ist. Die Wissenschaftler sprechen von einer "planetarischen Zeitbombe". 188

Bringen menschliche hergestellte Chemikalien den von Gott austarierten Naturhaushalt zum menschl. Schaden durcheinander?

Die folgende, in der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung' zum Ausdruck gebrachte Besorgnis beleuchtet die Risiken, die sich durch die Flut der Chemikalien ergibt, denen die Menschheit ausgesetzt ist: "Es muß nachdenklich stimmen, daß eine Chemikalie seit vielen Jahren in Millionen Tonnen in die Umwelt gelangen konnte, ohne daß auch nur annähernd bekannt war, wo sie bleibt und welche Reaktionen sie auslösen kann." 189
"In Meinem großen Haushalt", wird den Menschen unserer Zeit vom Herrn gesagt "ist alles wohlberechnet. Ein Eingreifen durch Menschenhand kann sich nur am Menschen selbst rächen, weil er seine Berechnungen höher stellt als Meine." (gm.lgeh.028,18)


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