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    Dämonen-Motive und -Ziele gegen Menschen

    Zusammenfassung der Offenbarungen durch Jakob Lorber


    Inhaltsübersicht:


    Warum und wozu beeinflussen oder besetzen Verstorbene oder Dämonen Menschen?

    Eine Beeinflussung, Umsessenheit oder Besetzung von Menschen durch Verstorbene kann aus vielen Gründen erfolgen.
    Es kann sein, dass ihnen ihr Einfluss und ihre Anwesenheit beim Menschen gar nicht bewusst ist. Oft verfolgen sie aber bewusst egoistische Ziele und schaden dadurch dem besetzten Menschen und seiner Umgebung mitunter beträchtlich.
    Durch ihr Handeln übertreten sie das Gebot der Nächstenliebe mehr oder weniger stark. Dadurch erschweren sie sich nicht nur ihrer Höherentwicklung in himmlische Gesellschaften, sondern sie kommen stattdessen noch mehr unter den Einfluß höllischer Geister und geraten selbst zunehmend mehr unter die Zwangsherrschaft Satans.
    Teils besetzen sie freiwillig ihr Opfer, teils tun sie dies auf Anordnung Satans unter Zwang und Strafandrohungen.
    Die Motive und Ziele von besetzenden Geistern mögen vordergründig zwar sehr verschieden sein, letztlich aber belasten sie den besetzten Menschen, machen ihn oft körperlich, seelisch und geistig krank, erzuegen alle nur denkbaren Formen von Süchten, bewirken meist auch Disharmonie, Streit und Zerwürfnis mit der Umgebung, erzeugen evtl. Unglück, Schicksalsschläge, Not und führen nicht selten einen vorzeitigen Tod herbei. In Lorbers Werken wird dazu u.a. ausgesagt:

    • Verstorbene begeben sich gerne in die Aura von gleichgesinnten oder eigenschaftsmäßig ähnlichen Menschen, weil sie dort Energie erhalten bzw. abzapfen. Sie versuchen von der Aura aus, im Menschen jene argen Eigenschaften und Laster anzufachen, die ihren eigenen entsprechen. Die Beeinflussung aus der Aura entspricht dem Begriff der '.i.Umsessenheit;', weil sie noch keine direkte Besessenheit des Körpers darstellt. (jl.ev05.094,04)
    • Manche selbstsüchtige Verstorbene besetzen sofort nach ihrem Tod Menschen, um ihr boshaftes Wesen noch ärger fortzusetzen. (RL.N48C.035,01)
    • Manche Verstorbene meinen, sie dürften Nachkommen besetzen, um sie in ihrem Sinne zu lenken. (jl.ev08.031,09 f.)
    • Manche Verstorbene wollen durch die Besetzung eines Nachkommen ihre Pläne durchsetzen, z.B. aus ihm einen Feldherrn heranbilden. Eine Besetzung kann zugelassen werden, damit die Geister die Fruchtlosigkeit ihrer Bemühungen erkennen und die Demütigung sie zur Vernunft bringt. (jl.ev10.051,05u-08)
    • Arge Geister ergreifen alle möglichen Mittel, ihren Auftrag für Satan unter den Menschen auszuführen. (jl.erde.058,05)
    • Höllengeister spornen in Menschen den Drang nach materiellen Gütern und Schätzen an, um damit fleischliche Genüsse, Behaglichkeit und Wollust zu erreichen. (jl.ev08.012,08a)
    • Ehemals hoffärtige und reiche Geister stacheln die menschliche Geldgier an, indem sie z.B. zur Schatzsuche mit spiritistischen Mitteln verlocken. (jl.erde.058,05-07)
    • Geister foppen Schatzsucher mit falschen Angaben. Mißerfolge spornen die Gefoppten meist zu noch intensiverer Suche an. Wer solchen Geistern Gehör schenkt, muß mit Besessenheit durch sie rechnen. Sie erhalten leicht Zugang durch ungesegnete Nahrung oder durch Alkohol. Sofern solche Geister die Besetzung als eigentliches Ziel erreicht haben, hört der ortsgebundene Spuk meist auf. (jl.erde.058,06)
    • Während geläuterte und aufgeklärte Verstorbene nicht mehr zur Erde zurückkehren wollen, (außer, sie haben dort eine positive Aufgabe zu erfüllen), wollen sich voll bösartige Verstorbene z.B. nicht selten an ihren Schuldnern, Peinigern oder Mördern rächen, besetzen und quälen dadurch ihr Opfer. (jl.ev10.182,19b)
    • Wenn Geistern Rache zugelassen wird, nützt auch die Flucht in einen geweihten Raum oder Beruf meist nicht viel oder nur kurz gegen eine Besetzung. (jl.ev04.128,02)
    • Dämonen wollen möglichst umfassend jedem schaden; sie nähern sich gleichgesinnten Menschen, besetzten sie und erfüllen sie mit allem Argen und Bösen. (jl.ev10.176,04)
    • Sinnliche oder sexuallüsterne Verstorbene versuchen evtl., ihre Gelüste an Menschen auszuleben und wenden dabei evtl. über Krankheiten Zwang und Gewalt an. (jl.him2.058,01b s.u.)
    • Haben arge Geister ihre höllischen Ziele durch eine Besetzung weitgehend erreicht, versuchen sie sobald als möglich ihr Opfer zu töten - z.B. durch Krankheiten, Unfall, Drogen, Selbstmord oder Mord -, um die Seele Satan als Beute zu übergeben. (jl.erde.058,08)
    • Oberstes Ziel von Höllengeistern ist u.a., den Besessenen umzubringen, z.B. durch Erkrankungen der Sexualorgane, Milz- und Leberverhärtungen oder durch Schwindsucht. (jl.erde.059,11)

    Welche Motive führen Höllengeister an, damit Engel ihnen die Anwesenheit bei Menschen gestatten?

    Wenn bösartige Verstorbene bzw. Höllengeister aus eigenem Antrieb oder in Satans Auftrag unter Menschen wollen, müssen Engel als Wächter dazu ihre Erlaubnis erteilen. Geben die Dämonen akzeptable positive Motive an, wird ihnen die Chance gegeben, selbst wenn die Engel die oft völlig anderen Absichten sehr wohl durschauen und Menschen darunter zu einem positiven Zweck leiden. Die Geister, die sich oder den besetzten Menschen angeblich bessern wollen, sollen ihre Beserungs- und Umkehrchance wenigstens erhalten. Durch Lorber wurde dazu mitgeteilt:

    • Satan beauftragt zu bestimmten Zeiten seine Untergebenen, möglichst viele Seelen für ihn zu fangen und dabei kein Mittel unversucht zu lassen, Menschen zu täuschen und zu verführen. Auf vielerlei Schleichwegen kommen sie unter die Menschen. (jl.erde.058,01-02a)
    • Um unter Menschen gelangen zu dürfen, versuchen Höllenbewohner ihre wahren (bösen) Absichten gegenüber Engeln, die sie kontrollieren, zu tarnen und geben vor, bei Menschen »mehr Erfahrung machen und Gelegenheit finden zu wollen, manches frühere Übel gutzumachen, sich zu bessern und so nach und nach in das wahre Licht des Lebens einzugehen.« - Da Engel den freien Willen auch von Dämonen soweit als möglich respektieren, geben sie ihnen diese Gelegenheit, beobachten aber ihr Verhalten im Menschen unbemerkt sehr genau. (jl.erde.058,02 f.)
    • Um Erkenntnis zu sammeln und sich zu bessern, dürfen z.B. heidnisch-abergläubische Verstorbene, die nicht ganz höllenreif waren, Menschen besetzen und sie zu Aberglauben anreizen. Die Leiden durch solche Besetzungen sollen den Besetzten zu anderem, rechten Glauben führen. (jl.erde.069,03)
    • Geister, die zu ihrer Besserung einen Menschen besetzen dürfen, werden nur bei seelisch stabilen Menschen zugelassen. Dadurch schaden diese Fremdeinflüsse der Seele des Besetzten letztlich auch nicht, sondern dienen auch ihrer rascheren seelisch-geistigen Entwicklung. (jl.ev04.247,03)
    • Verstorbene, die z.B. zur Erdenzeiten sexualsüchtig waren, dürfen ähnlich gesinnte Menschen evtl. besetzen, sofern sie sich im Menschen bessern wollen. Allerdings mißbrauchen sie diese Besserungsgelegenheit oft, indem sie es sexuell durch einen Bessenen noch schlimmer treiben als zu ihren Erdenzeiten. (jl.erde.059,03)
    • Um z.B. einem Verstorbenen die Chance zu geben, seine Laster (Gefräßigkeit, Wucher, betrügerischer Handel, Sklavenhandel und Grausamkeit aus Erdenzeiten) zu überwinden und wiedergutzumachen, wurde ihm sein Wunsch gestattet, ein Kind zu besetzen. Durch seine Einsicht in die Wichtigkeit rechter Lebensführung wollte er das Kind davor bewahren, je arge Begierden zu entwickeln, indem er es schon bei kleinsten Begierden züchtigen wollte. So half er sich und dem Kind bei der Entwicklung. (jl.ev05.240,13-15)
    • Sofern nicht ganz arge Geister zwecks Besserung einen Menschen besetzen wollen, wird ihnen das gestattet. Die Seele Unschuldiger und von Kindern wird dabei jedoch sorgfältig geschützt und das Herz, in das sich die Seele zurückzieht, von Einflüsterungen bewahrt. (jl.erde.058,14)
    • Wenn arge Geister ihre häufige Gelegenheit zur Umkehr im Menschen zu sehr mißbrauchen, werden sie durch Engel aus dem Menschen wieder entfernt. Dann müssen sie in schlechterem Zustand als zuvor in die Hölle zurück. Dort erwarten sie erfahrungsgemäß empfindliche Strafen. (jl.erde.058,04)

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Letztes Update: 21.01.2017