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Inhaltsübersicht:

Sünden und Laster als Besessenheitsursachen

  • (dp-swda.057 ff.) Manifestationen und Vertreibung von Dämonen der Lüge und verschiedener sex. Sünden
  • (mb.ibdm.15 ff.) Rachegedanken, Rücksichtslosigkeit, Alkohol, Drogen, Haß auf Frauen, Ehebruch und Unzucht als Besetzungsursachen; Selbstbefreiung


(dp-swda.049 ff.) Manifestationen und Vertreibung von Dämonen der Lüge und verschiedener sex. Sünden

Seelsorger D. Prince berichtet (hier gekürzte Wiedergabe): "Das Thema meiner Predigt lautete: 'Gleichgültig, was der Teufel tut, Gott hat immer das letzte Wort.'... Als ich diese Worte sagte, stieß eine junge Frau, die allein in der vordersten Reihe saß, einen langen, markerschütternden Schrei aus, riß ihre Arme in die Höhe und glitt alles andere als damenhaft zu Boden. Wimmernd krümmte sie sich - direkt vor meinem Rednerpult.

So forderte Satan meine Erklärung heraus, daß Gott ungeachtet dessen, was er tut, das letzte Wort hat - eine dämonische Manifestation direkt vor meinem Rednerpult! Nun mußte ich entweder unter Beweis stellen, was ich predigte, oder nicht mehr darüber predigen.

In diesem Augenblick beschloß ich, Satan nicht nachzugeben. Andererseits spürte ich, daß ich Unterstützung brauchte, weshalb ich auch meine Frau Lydia nach vorne bat. Ich wußte, daß ich mich auf sie verlassen konnte. Da ich noch mehr Rückendeckung brauchte, schweifte mein Blick durch die Reihen meiner treuen pfingstlerischen Gemeindemitglieder. Sie standen alle unter Schock. Ganz hinten sah ich die Faulkners, unsere presbyterianischen Freunde, und bat sie, nach vorne zu kommen.

Wir vier stellten uns zu der Frau, die ich nicht gleich erkannte, weil sie sich so krümmte und stöhnte. Sherry Faulkner wartete nicht auf ein Signal von mir; sie war wie die Katze hinter der Maus her.

'Du Geist in dieser Frau', sagte sie, 'wie heißt du?'

Aus der Kehle der jungen Frau erwiderte eine schroffe, rauhe, männliche Stimme: 'Ich heiße...', doch dann brach sie ab.

Wieder stellte Sherry ihre Frage, und der Dämon entgegnete: 'Ich heiße...' und hielt inne.

Jedesmal, wenn sie diese Frage stellte, bekam sie dieselbe Antwort. Deshalb übernahm ich das Ruder und sprach den Dämon an:... 'Du Geist in dieser Frau - im Namen des Herrn Jesus Christus spreche ich dich an und nicht die Frau. Wie heißt du?'

Der Dämon antwortete wiederum nur: 'ich heiße...'

Mehrmals wiederholte ich meine Frage, doch die Antwort änderte sich nicht...

Mir fiel ein, wie die Jünger Jesus berichtet hatten: 'Herr, auch die Dämonen sind uns untertan in deinem Namen' (Lukas 10,17). Deshalb sagte ich zu dem Dämon: 'Im Namen Jesu bist du mir untertan. Wie heißt du?'

Nach wie vor dieselbe Antwort: 'Ich heiße...' und nicht mehr. Ich erkannte, daß ich den Dämon mit der Heiligen Schrift und dem Namen Jesu mürbe machen mußte, was ich dann auch tat.

Plötzlich gab der Dämon nach. Er schrie laut: 'Ich heiße ... Lüge!'

... Ich sägte zu dem Dämon: 'Du Lügengeist, komm heraus aus dieser Frau!'

Der Dämon widersetzte sich mir. Er weigerte sich, die Frau zu verlassen. Doch inzwischen hatte ich die Zuversicht, daß er mir letztlich gehorchen müßte, wenn ich hartnäckig den Namen Jesu verwenden würde. Nach etwa zehn Minuten fuhr der Dämon aus und heulte dabei laut und langanhaltend wie ein vorbeifahrender D-Zug. Die Lunge eines Menschen wäre nie imstande gewesen, diese Lautstärke so lange beizubehalten. Als der Dämon herauskam, trat die Zunge der Frau bläulich und sich wie eine Schlange windend aus ihrem Mund hervor. Als der Schrei verhallte, fiel sie schließlich wie ein nasser Sack zu Boden.

... Es war offensichtlich, daß ein Dämon aus dieser jungen Frau ausgefahren war, doch der Druck in meinem Inneren war mir ein Zeichen dafür, daß wir es noch mit anderen zu tun bekommen würden...

Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, daß es unangebracht wäre, diesen Dienst im sonntäglichen Vormittagsgottesdienst weiterzuführen. Deshalb sagte ich zu John Faulkner und dem Kassenwart der Gemeinde, die neben mir standen: 'Bitte bringt diese Frau in mein Büro. Ich mache inzwischen mit meiner Predigt weiter.'

Die beiden und Lydia brachten die Frau in mein Büro, während ich wieder zum Rednerpult ging. Ich predigte nun vor großen Augen und offenen Mündern. Die eben erlebte Demonstration hatte sie viel besser von der Realität von Dämonen überzeugt als die beste Predigt!

Eine Weile später hörte ich einige dumpfe Schläge aus meinem Büro. Dann sah Lydia um die Ecke und sagte: 'Du solltest am besten schnell reinkommen.'

Ich wußte, daß sie nicht in Panik war, und sagte zur Gemeinde: 'Ich beende hiermit meine Predigt. Ihr köhnt entweder hierbleiben und beten oder nach Hause gehen - das liegt bei euch.'

Als ich die Bühne verließ, kam die Mutter der Gemeindepianistin, eine gottesfürchtige Frau, die meiner Gemeinde angehörte, auf mich zu und fragte mich: 'Herr Prince, war das unsere Tochter?'

Ich stutzte. Sharon, unsere Pianistin, saß immer in der ersten Reihe. Sie war Pfingstlerin und seit ihrer Kindheit geistgetauft und fest im Glauben. Ihr Vater war Pfingstpastor, ihr Mann auf einer Pfingstbibelschule und ihr Schwager im vollzeitlichen Dienst in einer Pfingstgemeinde. Sie war eine ruhige, junge Frau, die den Dienst hatte, Klavier zu spielen, und hatte keinerlei Ähnlichkeit mit jener Frau auf dem Boden. Ich wußte keine Antwort auf die Frage.

Schließlich erwiderte ich: 'Es muß wohl Sharon gewesen sein, es saß ja niemand anderer in der ersten Reihe.'

'Darf ich mit Ihnen ins Büro kommen?'

'Selbstverständlich.'

Auch Sharons Mann und ihr Vater begleiteten uns, und gemeinsam gingen wir ins Büro. Was wir dort sahen, übertraf unsere schlimmsten Ahnungen. John Faulkner und der Kassenwart hielten Sharon an den Armen fest, doch sobald sie ihre Hand losreißen konnte, riß sie sich die Kleider vom Leib... Nun wurde Sharon von ihrem Mann und ihrem Vater festgehalten. Als sie unter ihre Autorität kam, ließen die Manifestationen nach.

Dann zog mich Sharons Mutter beiseite und erzählte mir, daß sie schon seit längerem bei mir einen Seelsorgetermin für Sharon und deren Ehemann haben wollte. Die Mutter war Krankenschwester und schilderte diskret und mit professionellem Wortschatz, was zwischen dem jungen Ehepaar ablief. In jener Zeit war der Begriff 'oraler Sex' unter Christen unüblich, aber ich verstand, daß sie darauf hinauswollte...

Sharon war auf seltsame Art und Weise in ihren Schwager vernarrt, der im vollzeitlichen Dienst stand. Die beiden schrieben sich Briefe, die einerseits harmlos wirkten, andererseits durchaus sexuelle Untertöne haben konnten. Sharon hatte in diesem Augenblick sogar einen solchen an ihren Schwager adressierten Brief in der Tasche.

'Das ist eine sündhafte Beziehung', sagte ich ohne Umschweife, 'und wenn Sie nicht Buße tun und sie aufgeben, kann ich nicht für Sie beten. Sie können nicht erwarten, daß Jesus Sie befreit, wenn Sie in dieser Sünde verharren. Doch wenn Sie bereit sind, sie loszulassen, dann geben Sie mir den Brief in ihrer Tasche und ich werde ihn vor Ihren Augen zerreißen.'

Es dauerte zehn Minuten, um Sharon zu überzeugen. Schließlich händigte sie mir den Brief aus, ich zerriß ihn und warf ihn in den Papierkorb...

Ich gebot den Dämonen, auszufahren. Mindestens eine Stunde lang fuhren Dämonen, einer nach dem anderen, aus, und nannten dabei ihre Namen; fast alle hatten eine sexuelle Konnotation. Einer bezeichnete sich als 'Flirt', ein anderer als 'Petting'. Einige Namen waren obszön...

Als der scheinbar letzte Dämon gegangen war, fiel Sharon erschöpft nach hinten und blieb etwa zehn Minuten lang so liegen. Dann streckte sie ihre Arme in die Luft und fing an, Gott für ihre Befreiung zu preisen. Soweit ich erkennen konnte, war Sharon vollständig befreit worden.

Dennoch nahm diese Geschichte ein trauriges Ende. Sharon kam nie wieder in unsere Gemeinde. Es war zu beschämend für sie, ständig den Menschen gegenübertreten zu müssen, die an jenem Sonntag vormittag ihr Verhalten miterlebt hatten. In meinen Augen sagte das ungemein viel über unsere Gemeinde aus. Wir waren so 'respektabel', daß Menschen, die wirklich in Not waren, nicht zu uns kamen.

(mb.ibdm.15 ff.) Rachegedanken, Rücksichtslosigkeit, Alkohol, Drogen, Haß auf Frauen, Ehebruch und Unzucht als Besetzungsursachen; Selbstbefreiung

Manfred Bönisch berichtet den Fall eines Akademikers, der als Drogenabhängiger durch Hinwendung zu Jesus, Reue und Bitte um Vergebung in mehrfacher Hinsicht frei wurde:

(mb.ibdm.15 ff.) "Mit 32 Jahren stand er vor dem Schrott seines Lebens - am Ende jeder Hoffnung. 25 Jahre war er jung, als er heiratete. Zunächst eine glückliche Ehe. Aber nach fünf Jahren Ehe war er bereits geschieden. Er wurde schuldlos geschieden, weil ein anderer Mann seine Hand im Spiel hatte. Aber das war nur die formale Seite. Er wußte ganz genau: Die Schuld am Zerbruch seiner Ehe lag zum größten Teil auch bei ihm.

Diese Scheidung hat ihn tief verletzt. Sein Herz war voller Wut - und er hatte nur einen Gedanken im Kopf: sich zu rächen! Und er fing an zu trinken. Er wollte sich rächen an allem Weiblichen, das ihm über den Weg lief. Und so brach er in andere Ehen ein. Was die anderen Männer dieser Frauen dabei empfanden, interessierte ihn nicht im geringsten. Rücksichtslos ging er seinen Weg. Hauptsache war: Er hatte etwas vom Leben.

"Gott aber sah das anders - und bestrafte mein Hurenleben fürchterlich!" - so bekennt es dieser Mann heute. "Ich wollte sexuell, und konnte nicht. Die Verzweiflung über meine Impotenz war grenzenlos. Ich rannte von Arzt zu Arzt, aber nichts änderte sich. Und immer mehr griff ich zur Flasche. Trotzdem - und jetzt war ich erst recht auf der Suche nach weiblichen Opfern, um mir zu beweisen, daß ich noch ein Mann bin."

In dieser Zeit lernte er in einer Diskothek ein junges Mädchen kennen. Aber schon bald mußte er erkennen, daß sie noch viel kaputter war als er selber. Es war an einem Sonntagnachmittag. Aus einer der berüchtigsten Kneipen der Stadt war er mit diesem Mädchen auf dem Weg nach Hause. Und plötzlich fing sie an, ein frommes Lied zu singen. "Ich dachte, mich trifft der Schlag!" - so dieser Mann. "Sie konnte mir nicht sagen, warum sie das sang. Aber ich wußte, Gott redet hier zu mir." Und weiter bekennt dieser Mann: "Auf einmal ging mir vieles durchs Herz. Auch jener Liedvers aus dem Liederbuch, das mir meine Mutter in jungen Jahren schenkte: 'Sie suchen, was sie nicht finden, in Liebe und Ehre und Glück - und sie kommen belastet mit Sünden und unbefriedigt zurück.' So sah mein Leben aus, das der Teufel fest im Griff hatte und mich menschlich und körperlich durch die Unzucht und den Alkohol zerstörte. Und auf einmal wußte ich, wo wirklich Hilfe für mein kaputtes Leben zu finden war. Und ich wußte, ich muß es jetzt tun - nicht morgen.

In meinem Zimmer ging ich auf die Knie und betete zu dem, der gesagt hat: 'Kommt her zu mir, die ihr am Ende und über euer Leben verzweifelt seid. Stellt euer Leben unter meine Herrschaft. Dann werdet ihr zur Ruhe kommen und den Frieden des Lebens finden.'

Ich weiß nicht, wie lange ich gebetet habe. Aber als ich wieder aufstand, da wußte ich: Das Leben hatte noch einmal begonnen. Ein neues Leben. Jesus hatte es mir geschenkt.«

Seitdem er sich mit seiner Schuld und Verzweiflung in die Hände Jesu Christi geworfen hat, ist sein Leben wieder heil und schön geworden. Die Fesseln der dämonischen Bindungen an die Unzucht und den Alkohol sind zerrissen. Jesus hat ihn daraus befreit. Und er weiß, alle seine Schuld vor Gott und Menschen ist vergeben. Jetzt kann er wieder fröhlich lachen. "Schade um jeden Tag, den ich ohne Jesus lebte!" - so sagt es dieser Mann heute. "Hätte ich mich doch schon viel früher seiner guten Führung anvertraut! Es wäre mir vieles erspart geblieben."«


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Letztes Update: 24.09.2018
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