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Falsche Adressaten von Bitten, Anrufung, Verehrung, Anbetung, Lob, Dank

Gebete zu Gott (Jesus-Jehova)


Inhaltsübersicht:

Hand nach rechts Vergleiche mit Allahs Anordnungen zum Gebet der Muslime


    Bitten an stellvertretende Fürbitter

    Um leichter zu verstehen, was eine Bitte an die falsche Person bewirkt, soll wiederum das Bild eines bittenden Kindes herangezogen werden.
    Wenn ein Kind eine an sich berechtigte und sinnvolle Bitte nicht direkt und vertrauensvoll an seine Mutter oder seinen Vater richten möchte, sondern stattdessen einen Spielkameraden, einen Onkel oder seine Großmutter um Vermittlung und Weiterleitung bitten würde, so würden wahrscheinlich sowohl die angesprochen Vermittler, als auch die Eltern darüber recht erstaunt sein. Vernünftige Kameraden oder Verwandte würden das Kind fragen, warum es den Eltern nicht selbst seine Bitte vorträgt, denn das wäre wohl doch angebrachter, als andere als Fürbitter und Vermittler einzuspannen?!
    Die Eltern würden die fürbittende Vermittlung durch eine außenstehende Person wohl kaum wohlgefällig aufnehmen und wären vermutlich über ihr Kind und zugleich über die Mittelsperson enttäuscht, traurig oder auch verärgert. Sie würden diese Vorgehensweise wohl in den meisten Fällen - zu recht! - als ein Zeichen eines gestörten Verhältnisses bzw. mangelnden Vertrauens zwischen ihnen und dem Kind interpretieren.
    Aus pädagogischen Gründen werden sie eine solche falsche Vorgehensweise wohl kaum dadurch auch noch unterstützen, daß sie eine solche indirekte Art des Bittens erhören. Im günstigsten Falle werden sie wohl eine solche Vorgehensweise ohne Tadel zur Kenntnis nehmen, aber aus pädagogischen Gründen eine inhaltlich noch so berechtigte Bitte ignorieren. Damit zeigen sie ihrem Kind ohne Worte, daß es alle Bitten und Anliegen selbst vortragen solle, aber keinesfalls Außenstehende als Vermittler (womöglich noch gegen Geld!) einschalten solle. Wenn dann das enttäuschte Kind daraus lernt, in Zukunft doch lieber direkt mit einer berechtigten Bitte zu den Eltern zu kommen, so werden seine Eltern wahrscheinlich um so rascher und sicherer seine Bitte erhören, um dieses nun richtige Vorgehen zu belohnen und den Anreiz zu schaffen, es auch weiterhin so zu machen. So können Eltern ohne Kommentar, nur durch ihre zustimmende oder zurückhaltende Reaktion zeigen, welche Vorgehensweise sie schätzen und was auf keinen Fall.
    Vergleichbares dürfte gelten, wenn BeterInnen ihre Bitten nicht direkt vertrauensvoll an den himmlischen Vater (Jesus-Jehova) richten, sondern sich stattdessen an 'Allah', 'Avatare', 'Götter', Maria, Engel, Heilige, Schutzgeister, 'aufgestiegene Meister', Gurus etc. wenden, damit diese stellvertretende Fürbitte in irgendeinem Anliegen einlegen. Solche Bitten um Fürbitte machen im Grunde aus Gott Jehova bzw. Jesus einen Götzen, vor dem man offensichtlich so viel Angst hat, daß man andere Wesen wie bezahlte Söldner 'an die Front schickt' und sich selbst in sicherer Distanz heraushält! Muß solches Verhalten einen liebevollen und barmherzigen Gott nicht geradezu beleidigen?
    Noch schwerwiegender wäre es, wenn man solche Fürbitter nicht nur als Vermittler einsetzt, sondern sie sogar gottähnlich verehren oder gar anbeten würde! Dies wäre direkte Abgötterei, weil man sich dann von Gott ab- und Geschöpfen zuwendet.
    Um solche Distanz, Scheu oder gar Angst nicht noch zu bekräftigen, dürfen solche stellvertretend vorgetragene Bitten nicht erhört werden, denn sonst würde es noch häufiger zu falschen Gebetspraktiken führen. Durch Mißerfolge bei solchen 'Gebeten' sollen Menschen lernen, daß man nur durch vertrauensvolle und direkte Bitten zur Gnade und Gebetserhörung gelangen kann.
    Abgesehen davon tragen Engel oder Heilige, welche die Gebote bzw. Regeln Gottes kennen und einhalten, solche distanzschaffenden Bitten Gott ohnehin nicht vor! Ihnen sind jene BeterInnen sicher auch lieber, die selbst ihre Bitten Jesus-Jehova vortragen, statt sie dafür zu mißbrauchen.
    Wir sollen lernen, vertrauensvoll wie ein Kind mit allen Freuden, Wünschen, Bedürfnissen oder Nöten selbst zu Jesus zu kommen. Wir sollten Jesu Verheißung eifrig in Anspruch nehmen, wenn er ermuntert: »Kommt alle, die ihr mühselig und beladen, zu mir. Ich will euch erquicken!« (a Matthäus.11,28)
    Jesus versprach, »wer bittet, empfängt, wer anklopft, dem wird aufgetan«. Er sagte nicht, wer stellvertretend (und womöglich noch gegen Entlohnung!) einen Priester, den 'Hl. Vater', Maria oder irgendwelche Heiligen als Vermittler bitten läßt, empfange das Erbetene! Wer die Hilfe nicht bei Jesus sucht, sollte nicht damit rechnen, sie anderswo zu erhalten. Auch Engel handeln nach diesen Gesetzen und werden daher keinesfalls aktiv, wenn man sie als Fürbitter mißbrauchen will, statt selbst zu bitten. (a Matthäus.07,07 f.)

    Hilfen durch Engel bzw. Heilige

    Natürlich kann ein Kind sich mit einer Bitte auch direkt an eine außenstehende Person wenden, um von ihr einen Wunsch erhört zu bekommen. Das tun Kinder erfahrungsgemäß auch sehr geschickt bzw. recht raffiniert vor allem dann, wenn sie annehmen, daß die eigenen Eltern ihre Bitte nicht erhören würden. Sie wollen diese Frustration also umgehen oder andere Menschen gar gegen die Eltern ausspielen. Auch dieses Verhalten stellt ein Zeichen eines gestörten Verhältnisses zwischen Kind und Eltern(teil) dar. Es spricht nicht für großes Vertrauen des Kindes!
    Dieses mangelnde Vertrauen spürt sicher auch jene Person, die statt der Eltern um Hilfe oder um einen Gefallen gebeten wird. Freilich steht es der angesprochenen Person frei, ob sie die Bitte erhört oder nicht. Falls diese Person sich gut mit den Eltern des Kindes versteht und merkt, daß das Kind mit seiner Bitte die Eltern austricksen will, so wird die angesprochene außenstehende Person nicht mitspielen, wenn sie einigermaßen pädagogisch denkt und mit den Eltern solidarisch handelt. Sie wird vielmehr das Kind freundlich an seine Eltern verweisen, damit diese auf die Bitte selbst reagieren. Es soll schließlich die Verbindung zwischen Kind und Eltern möglichst gut und dauerhaft sein.
    Ähnliche Prinzipien gelten für Bitten eines Menschen an jenseitige Geistwesen. Da jeder Mensch und jedes Geistwesen Willensfreiheit hat, kann man zwar auch sie direkt um eine Hilfeleistung bitten, z.B. daß sie einen Menschen inspirieren, ihm die Zukunft vorhersagen, ihm Kraft zukommen lassen, Geduld verleihen, bei Konflikten helfen, Trost und Ruhe spenden, zu Reichtum und Macht verhelfen etc.
    Was möglich ist, muß aber nicht zugleich auch richtig sein. Auch wenn man verschiedenste Geistwesen um Hilfe bitten kann und dies wegen der Respektierung der Willensfreiheit von Gott=Jesus zugelassen wird, ist es aus verschiedenen Gründen nach dem göttl. Willen nicht korrekt.
    Da auch alle jenseitigen Wesen Willens- und Entscheidungsfreiheit haben, können auch Verstorbene, Selige, Heilige, a Maria - oder auch Dämonen unter der Herrschaft Satans von sich aus Bitten der Menschen erfüllen. (a jl.him1.014,02-07)
    Wer sich mit Bitten direkt an den 'Hl. Geist', an Engel oder Heilige, z.B. an a Maria wendet, kann zwar von ihnen erhört werden und durchaus jede Hilfe bekommen (Beispiele) - aber dem göttlichen Willen entspricht es nur voll, wenn die Bitte direkt an Jesus Christus geäußert wird. Er delegiert dann die Engel zur Ausführung der an ihn gerichteten Bitte. (a jl.him1.014,03)
    Wer sich aber an den (als göttl. Person nicht existierenden!) 'Hl. Geist', 'Götter', Avatare, 'aufgestiegene Meister', Gurus oder die Ahnen wendet, bekommt seine Hilfe wegen dieser Übertretung der göttlichen Ordnung (= Abgötterei) von Höllenwesen, aber nie von Himmelswesen!
    Die widergöttlichen Geistwesen werden sogar sehr gerne und umfassend helfen, wenn man sie um Rat, Hilfe, Heilung, materielle Unterstützung, Erteilung von Macht etc. anruft, denn das bringt solche Menschen in ihre höllische Gewalt und kommt ihren widergöttlichen Zielen entgegen!
    Wer mit seinen Bitten Gott Jesus-Jehova umgehen möchte und daher Hilfe bei Engeln, Maria oder anderen Geistwesen sucht, gerät daher immer in Gefahr, daß seine Wünsche nicht vom Himmel, sondern von der Hölle erfüllt werden!
    Jeder Engel (zu denen die wirklichen Heiligen gehören) durchschaut aufgrund seiner Weisheit alle falschen Motive oder evtl. negativen Folgen einer menschlichen Bitte. Engel und wirkliche Heilige wollen die Aufmerksamkeit nie auf sich ziehen und sie wollen daher keinesfalls wie ein Gott angerufen, verehrt oder gar angebetet werden. Ihr Bestreben geht daher immer dahin, die Bitten eines Menschen zu Jesus Christus = Jehova zu lenken. (jl.him1.015,05)
    Daher halten Engel und wirkliche Heilige sich eher zurück, wenn ein Mensch sie - statt Jesus - um etwas bittet. Die Zurückhaltung dient dem Ziel, daß sich der Mensch in allen seinen Anliegen vertrauensvoll direkt an Jesus-Jehova wenden soll. (jl.him1.381,15)
    Zumindest erfüllen Engel menschliche Bitten nie eigenmächtig gegen den Willen oder gegen eine Planung Gottes. Engel und gute Geister sind jeweils nur im göttlichen Auftrag und im Rahmen der göttlichen Ordnungsregeln tätig, nicht aus eigenem Gutdünken oder eigener Kraft heraus. Hilfe durch sie kommt letztlich nur auf Jesu Anordnung oder Zulassung. Denn alle Macht, Hilfe, Energie und Delegierung von Aufgaben geht letztlich auch bei den Engeln direkt von Jesus Christus aus.
    Jedes Wesen - auch ein Engel - hat aus Gott nur soviel Energie und Macht, wie es für die jeweilige Aufgabe benötigt. Hilfe unter Umgehung Gottes zu suchen ist daher unfair, da letztlich alle Energie und Hilfe aus Gott stammt. (jl.him1.381,15) Gott Jehova, der alles alleine aus dem Nichts schaffen konnte, bräuchte sicherlich keinerlei weiteren Helfer, aber er schuf die Engel und Menschen als selbständige Wesen, damit auch sie in seinem Schöpfungsplan ihre Aufgaben erfüllen. Mit ihrem Wesen, ihren Eigenschaften, Erfahrung und Wissen werden Engel von Gott beauftragt, den Menschen verschiedenartigste Dienste zu leisten Beispiele. (a Hebraäer.01,14)
    Jeder Herrscher hat seine Diener mit speziellen Fähigkeiten und Aufgaben. Wozu sollte Gott so viele Engel geschaffen haben, wenn er dann doch alles alleine täte - gleichzeitig aber an seine Geschöpfe als Entwicklungsziel vorgab, sie sollten vollkommen wie ihr Vater im Himmel werden?
    Die Aufgaben der Engel bestehen darin, den Menschen im Auftrage Gottes in allen nur denkbaren Aufgaben als Spezialisten zur Seite zu stehen, um selbst daran zu wachsen, sich zu vervollkommnen und darin und in der tätigen Gemeinschaft mit ihrem Schöpfer ihre Beglückung zu finden.
    Selbst wenn viele bzw. wahrscheinlich die meisten 'Geisteswirkungen' durch Engel im göttlichen Auftrag ausgeführt werden, sollte das Verdienst dafür im Grunde immer nur ihrem Schöpfer und Auftraggeber Jesus zugute kommen.
    Es ist also unnütz, anderswo als ausschließlich über und durch Jesus Hilfe und Gnade erhalten zu wollen. Jesus allein ist die Türe zum göttlichen Geist und zur Seligkeit, da sein Geist ja dieser Schöpfergott selbst ist. (a Johannes.10,09)
    Wer daher sicher gehen will, daß Engel bzw. Heilige einen Wunsch erfüllen, sollte diesen Wunsch dennoch zunächst direkt und vertrauensvoll an Jesus äußern und ihm überlassen, welchen Engel er mit der Durchführung der Aufgabe beauftragt. Es wird mit Sicherheit dann ein dafür geschulter und geeigneter Engelsexperte sein!

    Wer seine Gebete jedoch an 'Allah = Satan' richtet, betreibt aus Unkenntnis des wahren Gottes unwissentlich Abgötterei.

    Mehr: Warum Bitten ausschließlich an Jesus gerichtet werden sollen

    Keine Bitten zum 'Heiligen Geist' als angeblich göttlicher Person!

    Sowohl aus den Evangelien, als auch aus den Offenbarungen Jesu durch J. Lorber ergibt sich, dass Jesus immer wieder darauf hingewiesen hat, dass er selbst - d.h. sein eigener Geist - jener Gott Jehova sei, der alles erschaffen habe. Durch verschiedene Propheten habe er zu verschiedensten Zeiten den Menschen mitgeteilt, dass er als Gott sich mit einem irdisch-materiellen Körper umgeben werde und als Messias auf der Erde leben werde.

    Gottes Geist, Seele und Körper stellten in der Person Jesus von Nazareth ein einzige Person dar. Durch die Umhüllung mit einem physischen Körper wurde Gott erstmals als Person für alle Wesen sichtbar, hörbar und tastbar. In Jesus war Gott in aller Fülle - d.h. Gottes Geist und Seele - vorhanden. Darauf weist Jesus mehrfach hin: "Ich und der Vater sind eins." (Johannes.10,30Johannes.14,09 ff.Johannes.10,38Johannes.14,10jl.ev04.088,05 ff.jl.ev08.025,14 ff.  jl.ev02.032,04-07;  jl.ev06.230,02-06;  jl.gso1.051,13-15;  jl.gso1.074,14-17;  jl.him2.066,03-068,18)
    Aus logisch zwingenden Gründen können unter den Begriffen Gott-'Vater', 'Sohn' und 'Hl. Geist' keinesfalls 3 eigenständige göttliche Personen, die insgesamt aber wieder nur eine göttliche Person bilden sollen, gemeint sein. (Begründungen dazu)

    Da Gott-Vater und Gott-Sohn keine zwei getrennten göttlichen Personen, sondern eine einzige Person aus Geist, Seele und Körper sind, Hand nach rechts kann es auch keinen Heiligen Geist als dritte göttliche Person, sondern nur als Kraftausfluss aus Gottes Geist = Jesus geben. (mehr dazu; Fortsetzung)

    Die Verwechslung von Kraft oder Eigenschaften, die aus Gottes (Jesu) Geist stammen, mit einer eigenständigen Person namens 'Hl. Geist' war eine fatale Verwechslung bzw. satanische Erfindung im Jahre 381 n. Chr. als Nachtrag zum Konzil von Nicäa im J. 325. Da diese Eigenschaftsvergötzung seitdem ins apostolische Glaubensbekenntnis Eingang fand, basiert der christliche Gottesbegriff seitdem auf einem Irrtum - und wird fast überall unreflektiert standhaft verteidigt! (mehr dazu)
    Alles, was seitdem irrtümlicherweise dem 'Hl. Geist' als eigener Person zugeschrieben wird, kommt in Wirklichkeit aus Geist und Seele von Jesus Christus. Daraus entströmen jene Kräfte bzw. Eigenschaften, die dem Wirken des 'Hl. Geistes' zugeschrieben werden. (mehr über die Dreieinigkeit Gottes)

    Wer die Kraft (oder sonstige Eigenschaften) des Geistes Gottes (= Jesu) als eigene göttliche Person deutet, sie gar als 'Gott Hl. Geist' anruft, verehrt oder anbetet, vergötzt eine Eigenschaft. Auf diese Weise schufen sich die Heiden aus göttlichen Eigenschaften jeweils ihre Götter und Göttinnen.
    Götzen oder andere 'Gottheiten' existieren zwar als göttliche Personen nicht, aber aufgrund der Abgötterei können und dürfen sich von Gott abgefallene Engel (Dämonen) oder Verstorbene als die angerufene 'Gottheit' ausgeben und die menschlichen Gedanken, Gefühle und Handlungen beeinflussen.
    Wenn nun Christen eine nicht existierende 3. göttl. Person namens 'Hl. Geist' = eine vergötzte Eigenschaft als Gottheit anerkennen, loben, preisen oder gar anrufen und anbeten, dann nehmen Satan und seine Höllenengel (Dämonen) diese Möglichkeit nur zu gerne wahr, um solche Irrgläubige zu umlagern, sie mit dämonischer Kraft zu beeinflussen, ihnen okkulte Gaben zu übertragen oder auch sie besessen zu machen.
    Diese Gefahr ist vor allem dann sehr groß, wenn durch Lieder, Musik, Rhythmen, Bewegungen ein tranceartiger Zustand herbeigeführt wird und sehr intensiv bestimmte Kraftwirkungen oder (falsche) Geistesgaben vom 'hl. Geist' erbeten werden.
    Die Personifizierung = Vergötzung von Eigenschaften ist Abgötterei, die dazu führt, dass man keinesfalls mit dem einzig wahren Gott (Jesus-Jehova), sondern mit Satan oder irreführenden und täuschenden Geistwesen in Verbindung kommt. Sie können sich aufgrund dieser Abgötterei als eine göttliche Person = einen Götzen ausgeben und unter dieser Flagge bzw. Tarnbezeichnung 'Hl. Geist' wirken und durchaus auch Bitten erhören, wodurch man dann irrtümlich glaubt, die Hilfe sei von Gott gekommen. (mehr dazu)

    Daher sollen keine Gebete, Anrufung, Anbetung, Lobpreis oder Dank an den 'Heiligen Geist', der als göttliche Person nicht existiert, gerichtet und dargebracht werden. Gebete bzw. Bitten an den 'hl. Geist' werden von Gott = Jesus nicht erhört, weil keine falsche Gottesvorstellung durch Gebetserhörung bekräftigt werden soll. Falls doch Erhörungen stattfinden, dann stellen sie Täuschungsmanöver Satans dar, um einen falschen Gottesbegriff zu bekräftigen.

    Wer den Hl. Geist als eigenständige, dritte Person Gottes ansieht, anruft und anbetet sowie ihn um geistige Gaben und Hilfe bittet, kann also keinesfalls den wahren und einzigen Gott (= Jesus) als Adressat meinen und erreichen. Wen aber dann? Woher kommen dann geistige Wirkungen aufgrund solcher Anrufungen oder Bitten zum Hl. Geist? Eine eigene Erfahrung mit den Konsequenzen einer falschen Gottesanschauung erlebte ich hautnah in einer christlichen Gruppe von Charismatikern. (Beispiel: Hl.-Geist-Prüfung)

    Gebete zu 'Göttern', Avataren und Meistern

    Setzen wir den Vergleich mit dem kindlichen Verhalten fort. Wenn ein Kind erfahren hat oder vermutet, daß weder Eltern noch Großeltern, Paten oder sonstige wohlmeinende Menschen ihm einen überzogenen oder schädlichen Wunsch erfüllen wollen, so kann es natürlich auch versuchen, seinen Dickkopf oder seine destruktiven Wünsche mit Hilfe solcher Menschen zu erfüllen, die solche negativen Bestrebungen fördern. Solche fraglichen 'Helfer' werden dann weder Rücksicht auf die Eltern nehmen noch das wirkliche Wohl des Kindes berücksichtigen, sondern ihre eigenen Ziele damit verknüpfen. Wenn diese Ziele sogar die Schädigung des Kindes und eine Zerrüttung des Verhältnisses zwischen Kind und Eltern beinhalten, werden sie es umso lieber und gründlicher tun! Dann wird die naive und egozentrische Bitte des Kindes zu immer mehr Widerstand gegen die elterlichen Normen führen, die Konflikte werden wachsen, es wird sich mehr und mehr von ihnen zurückziehen und letztlich wird das Verhältnis unter dem destruktiven Einfluß der 'Helfer' evtl. völlig zerrüttet. Diese 'Helfer' wollen aus egoistischen Herrschaftswünschen heraus meist die völlige Kontrolle und Autorität anstelle der Eltern ausüben. Gelingt ihnen das, bleibt von der ursprünglichen kindlichen Willens- und Entscheidungsfreiheit, die ihm die wohlmeinenden Eltern gelassen haben - sonst hätte es ja nicht 'fremdgehen' können! -, meist nichts mehr übrig. Absoluter Gehorsam, Druck und Zwang sind in einer ordnungswidrigen Gesellschaft dann meist die Regel. In ihrem Sinne muß man dann meist Dinge tun, die man früher verabscheut hatte. Jede Wahrheit und das Gute werden behindert, unterdrückt oder in Lüge und Böses verkehrt.
    Auch diese Situation hat im Jenseits ihre Parallele.
    Wer sich an falsche jenseitige 'Freunde' wendet, kommt noch leichter als ein Kind in eine solche Situation. Ein Kind sieht und hört seine falschen 'Helfer' und wird meist von anderen Beobachtern deutlich gewarnt. So deutlich geht dies im Jenseits meist nicht zu.
    Wie soll ein Mensch sicher entscheiden können, ob seine Bitten an verstorbene Angehörige, Selige, Heilige, Maria, Schutzgeister, aufgestiegene Meister, Naturgeister oder angebliche Engel wirklich dort anlangen, wo er es meint und haben will? Jeder Geist kann sich als eine x-beliebige Person ausgeben, ohne daß dies ein Mensch normalerweise sicher überprüfen kann.
    Wer also bestimmte Geistwesen anruft, sie verehrt oder gar anbetet, kann sich nie ganz sicher sein, ob er es tatsächlich mit der angerufenen Wesenheit zu tun hat!
    Sicher ist nur, wer geschaffene Wesen gottähnlich verehrt und anbetet, hat keinen Kontakt mit Wesen, die in der göttlichen Ordnung stehen. Diese würden den Betenden nämlich darauf hinweisen, daß a nur Gott, d.h. Jesus Christus, angebetet werden darf. Ein Geistwesen, das sich also verehren oder gar anbeten läßt, zählt zu den widergöttlichen Wesen. Diese handeln ordnungswidrig und eigenherrlich und stehen daher letztlich alle unter Satans Einfluß und Herrschaft. (a jl.him1.015,05)
    Die Praxis zeigt, daß zu diesen ordnungs- und daher gottwidrigen Geistwesen 'Allah', die vielen 'aufgestiegenen Meister', die jenseitigen heidnischen Gurus, alle 'Götter', Dämonen und natürlich Satan zu zählen sind. Kontakt und Zusammenarbeit mit ihnen stellen schwerwiegende Formen von Abgötterei dar.

    Spiritistische Kontakte mit der widergöttlichen Geisterwelt, z.B. durch Wahrsagen, Pendel, Rute, Tischrücken, Zeichendeuten, Astrologie, Handlesen, Tagewählen, Tonbandstimmenforschung etc. zählen zu den biblisch verbotenen 'Abgöttereien', weil sie zu Kontakt mit widergöttlichen Wesen führen und von dort die Weisungen kommen! (a Jeremia.07,16-18)
    Immer wieder weist die Bibel darauf hin: » Hütet euch, daß sich euer Herz nicht betören lasse, daß ihr abfallet und dienet andern Göttern und betet sie an!« (a 5. Mose.11,16; 5. Mose.16,22; Psalm.081,10)

    Auch alle (weiß)magischen Praktiken stellen eine (bewußte oder unbewußte) Zusammenarbeit mit ordnungswidrigen Geistwesen dar. Wer daher selbst Magie praktiziert oder Hilfe von Magiern bzw. 'Gesundbetern', 'Besprechern' etc. in Anspruch nimmt, begeht dadurch 'Abgötterei'. Dabei ist es ziemlich egal, ob die magische Hilfe z.B. zur Problemlösung, Heilung und Schutz, oder gar zum Schaden oder Tod in Anspruch genommen wird. Je negativer die Absicht und die Folgen sind, desto schwerwiegender ist natürlich auch die Bewertung.

    Wer Mitglied in einer magisch-okkult tätigen Gesellschaft (z.B. Logen, esoterische Gruppen, östlichen oder bestimmten 'charismatischen' Sekten) ist oder im näheren Kontakt mit ihren Mitgliedern steht, gerät selbst, - aber auch seine ganze Familie! - dadurch unter entsprechende widergöttliche Einflüsse. Meist wird dann als erstes die Bereitschaft und Fähigkeit, konzentriert zu beten, blockiert.
    Alle diese und eine Reihe ähnlicher Praktiken stellen 'Abgötterei' dar.

    Weil Gott und seine Engel die Willens- und Entscheidungsfreiheit von jedem Menschen respektieren, müssen sie sich bei Hinwendung des Menschen zu 'Abgöttern' zurückziehen. Der Mensch liefert sich dadurch den widergöttlichen Geistesmächten und Kräften aus. Umsessenheit (Spuk) oder gar Zwang, Abhängigkeit, Sucht = Besessenheit durch diese widergöttlichen Wesen können dann die Konsequenz sein.

    Keine einzige Beratung oder Hilfe von ordnungswidrig tätigen Wesen erfolgt ohne Eigennutz oder gar ohne langdauernde, bindende Folgen. Je enger und länger die Zusammenarbeit dauert, desto größer wird die Verpflichtung und Bindung. Je mehr Hilfe von ihnen empfangen wird, desto größer ist die Abhängigkeit - bis hin zur völligen Versklavung!
    Die Bibel weist darauf hin, daß solche Lasten und Bindungen noch lange nachwirken können und Ausweitungen auf die Nachkommen haben können: »Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen und an der dritten und vierten Generation.« (a 5. Mose.05,09; 2. Mose.20,05; 2. Mose.34,07; 3. Mose.26,39; 4. Mose.14,18; Hiob.21,19; Jeremia.32,18 - Dieses Verbot gilt auch für die Anrufung 'Allahs' = Satans.
    Das göttliche Verbot, sich mit solchen widergöttlichen Wesen einzulassen, dient also letztlich dem Schutz des Menschen und seiner Nachkommen!
    Die Ziele der dämonischen Wesenheiten entsprechen durchaus jenen, die unter dem o.a. Beispiel eines ungehorsamen, fremdgehenden Kindes kurz erwähnt worden sind.
    Wer sich daher mit Gebet, Verehrung, Lob, Preis, Anbetung und Opfern an Geistwesen wendet, die nicht Gottes Ordnung einhalten, kann von Gott und seinen Engeln nur wenig Hilfe erwarten, solange die falsche Verbindung aufrecht erhalten wird. Erst nach der Umkehr zu Gott ändert sich dies wieder.

    Mehr darüber, An wen sich Gebet richten soll

    Gebete vor Bildern, Statuen etc.

    Angenommen, ein Kind würde sich von Vater oder Mutter ein Foto oder eine Statue machen, es auf einem Tisch aufstellen, Kerzen und ein Räucherstäbchen davor anzünden, leise meditative Musik erklingen lassen und dann mit seinem Anliegen lange Zeit davor im Lotus-Sitz meditieren oder beten - in der Hoffnung, für dieses Vorgehen von seinen Eltern den Wunsch erfüllt zu bekommen. Es getraut sich aber nicht, mit seinem Wunsch vertrauensvoll direkt zu Vater oder Mutter zu gehen. Welche Freude hätten die Eltern wohl über eine solche zeremonielle 'Verehrung' oder Ansprache aus der Ferne, wenn sie persönlich aber nicht angesprochen oder gar ignoriert würden? Wären sie mit diesem symbolischen Ersatz wohl einverstanden? Würden sie ein solches Vorgehen gar noch durch Erhörung solcher a zeremoniellen Praktiken unterstützen? Wohl kaum bzw. aus pädagogischen Gründen hoffentlich nicht! (a jl.ev08.175,11)
    Vergleichbar handeln alle jene BeterInnen, die vor a Hostie, Tabernakel, Heiligenbildern, Statuen, Reliquien, Symbolen und (Haus)Altären meditieren, beten, lobpreisen und danken! (a jl.him2.154,02ff.)
    Nie haben materielle Bilder, Statuen, Symbole etc. ihre Kraft aus sich selbst heraus! Zwar besitzt jeder Gegenstand natürliche Kraftschwingungen, die auf seine Umgebung wirken. Diese Energieabstrahlungen allein verleihen einem Gegenstand aber wohl kaum je wunderbare Wirkung. Wenn dennoch gelegentlich übernatürliche Wirkungen durch Gegenstände oder Symbole etc. auftreten, dann grundsätzlich durch gezieltes Einwirken geistiger, präziser gesagt, dämonischer Wesenheiten!
    Die biblischen Gebote besagen: »Ihr sollt euch keine Götzen machen und euch weder Bild noch Steinmal aufrichten, auch keinen Stein mit Bildwerk setzen in eurem Lande, um davor anzubeten; denn ich bin der Herr, euer Gott.« (a 3. Mose.26,01; 2. Mose.20,04  f.)
    Wenn Christen 'Bilderdienst', also die Verehrung oder Anbetung von Gott, Jesus, Heiligen, Seligen oder gar Verstorbenen mittels Bildern, Statuen, Medaillen, Hausaltären etc. praktizieren, dann ist dies als wesentlich verwerflichere Abgötterei zu bewerten als bei den alten Heiden. Diese machten sich Götter aus Metall, Stein und Holz, weil sie den wahren Gott weder wesensmäßig noch namentlich kannten. Christen jedoch sollten wissen, daß es nur einen Gott in einer Person namens Jesus Christus gibt, der auf solche Art nie verehrt und angebetet sein möchte!
    Gott als die höchste Weisheit wird Götzendienst aber wohl kaum dadurch noch belohnen, daß er solche falsche Gebetspraktiken erhört! Daher stellen solche abgöttischen Praktiken für die Erhörung von Bitten ein ernsthaftes Hindernis dar. Dank, Lob, Preis und Anbetung sind unter solchen Vorzeichen sinnlos und nutzlos bzw. sogar schädlich, denn Abgötterei in jeder Form erlaubt Satan bzw. seinen Dämonen-Engeln, Einfluß auf die irregeführten BeterInnen zu gewinnen.
    Die Anrufung und Anbetung Gottes soll vom Geist des Menschen zum Geiste Gottes in Jesus erfolgen, nicht vor materiellen Abbildern, Symbolen oder Statuen!
    Abbilder Jesu dürfen zwar an das Leben Gottes auf Erden erinnern und Einzelsituationen aus dem Leben Jesu ins Gedächtnis rufen, aber nie Gegenstand der Verehrung oder gar Anbetung sein! Das wäre Götzendienst! Deshalb werden Gebete vor Abbildern, Symbolen, Statuen, Hostie, Tabernakel etc. nicht erhört!

    Gebete im magischen Sinne

    Gebete mit falscher Adresse, unerlaubten Inhalten und Akzenten werden leicht zu unerlaubten magischen Praktiken. Magier meinen z.B., wenn sie bestimmte Worte, Regeln, Rituale und Formalitäten einhalten, müsse der erwünschte Effekt gesetzmäßig eintreten, denn Gott werde ihre 'Visualisierungen' und sog. 'Gebete' deshalb erhören.
    Um magische Praktiken handelt es sich z.B., wenn Gläubige meinen, Gebete in einer bestimmten Anzahl (z.B. 3, 7, 9 mal) oder eine bestimmte Zeit lang (z.B. 40 Stundengebet oder Novenen) und an bestimmten heiligen Wallfahrtsorten oder vor einem Kreuz oder Tabernakel seien wirksamer als Gebete ohne solche Zusatzeinflüsse. In den islamischen Gebetspraktiken sind derartige rituelle Gebetsbestandteile täglicher fester Bestandteil des Gebetes.
    Wer meint, bestimmte Worte, Klänge, fremde Sprachen, Formulierungen oder Laute (z.B. OM oder AUM, Amen oder Mantrams oder arabische Worte) würden Gott eher zur Erfüllung von Bitten veranlassen, denkt magisch-heidnisch. Seine Gebete werden zumindest nicht vom Himmel erhört!

    Wo Bibelzitate, z.B. bestimmte Psalmen zum sicheren Erreichen bestimmter Zwecke benutzt werden oder der Name Jesu, die 'Hl. Dreifaltigkeit' bzw. die 'drei höchsten Namen' in bestimmter Anzahl und für bestimmte Zwecke in der Einstellung 'wenn ich das und jenes tue, dann muß der Effekt eintreten' gebraucht werden, handelt es sich nicht mehr um demütiges Bitten, Dank, Lob, Preis und Anbetung, sondern um ein Manipulierenwollen Gottes. Das ist aber verbotene Magie. Ginge Gott auf solche Vorstellungen ein, wäre er ein bestechlicher, käuflicher oder erpressbarer Götze, aber kein allwissender und allmächtiger Gott mehr!
    In allen solchen Fällen wollen die Magier bzw. falsch Betenden durch Einbeziehung magischer Elemente erreichen, daß ihr eigener Wille erfüllt wird - und Gott soll dazu möglichst noch der Handlanger sein! Magier unterlassen es, bei den Visualisierungen oder ihren Willensäußerungen und Gebeten anzufügen: 'Dein göttlicher Wille soll allein geschehen!' (Matthäus.06,10; Lukas.22,42)
    Werden Gebete im selbstherrlich-magischen Sinne gebraucht, wie dies z.B. meist im 'Positiven Denken' mit seinen Suggestionen und Affirmationen gemacht wird, entspricht dies nicht mehr der göttlichen Gebetsordnung! Die Wirkung solcher 'Gebete' ist im günstigsten und harmlosesten Falle ein psychologisch erklärbares Suggestionsphänomen. Ihr 'Wunder-Erfolg' entsteht aber meist dadurch, daß widergöttliche Geistwesen für die Erhörung sorgen und dadurch falsche Praktiken bekräftigen und den 'Beter' täuschen wollen!
    Daher werden weder selbstherrliche Affirmationen, Suggestionen noch magische Bestandteile enthaltende Gebete von Gott oder seinen Engeln erhört. Solche 'Gebete' lassen Gott nicht die Freiheit, selbst entscheiden zu können, ob, wann, wie und in welchem Umfang er helfen möchte. Ein wirklich Betender soll zu seinen Bitten daher immer hinzusetzen, 'Dein göttlicher Wille geschehe!'


    Vergleiche mit Allahs Anordnungen zum Gebet der Muslime

    Wer obige Gebetsanleitungen Gottes (Jesus-Jehova) mit denen von Allah im Islam vergleicht, findet unschwer enorme Unterschiede:

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