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Gebetserhörungen: Eigenerfahrungen (1) | (2)

Gebete zu Gott (Jesus-Jehova)


Inhaltsübersicht:


Detailverzeichnis


    Beispiel: Auflösung verfestigter Thromben

    Wie durch Gebet eine von mehreren ärzten als irreversibel bezeichnete ausgedehnte Thrombose geheilt werden kann, erlebte ich 1995 im Falle einer ausgedehnten und bereits verfestigten Thrombose selbst.
         Nach einem Meniskusabriß am linken Innenknie am 27.6.95 legte ich mich wegen der Schmerzen zunächst einige Tage häufig hin und vermied wegen der Schmerzen und der großen Sommerhitze viel Bewegung. Dieser Bewegungsmangel und die Hitze begünstigten wohl die Bildung von Thromben im lädierten Bein. Die gelegentlich auftretenden stechenden Schmerzen im linken Unterschenkel legten mir zwar den Verdacht auf eine beginnende Thrombose nahe, sonstige für Thrombosebildung typischen Anzeichen waren aber trotz sorgfältiger Beobachtung nicht festzustellen. Als ich am 6.7.95 endlich zum Arzt ging, lautete die Diagnose des Röntgenarztes: "fast komplette Phlebothrombose der tiefen KS-Venen. Oberschenkel und Becken frei." Während des nun folgenden 10-tägigen stationären Krankenhausaufenthaltes meinten mehrere von mir unabhängig voneinander gezielt befragte ärzte, eine Thrombose, die bei der Einlieferung schon einige Tage so verfestigt sei, könnten sie leider nicht mehr medikamentös auflösen. Auch die blutverdünnenden Medikamente, die ich nun in Zukunft einnehmen müsse, seien nach ihrer Erfahrung nicht geeignet, solche weitausgedehnten und stark verfestigten Thromben wieder abzubauen. Im Gegenteil würden sie zunehmend mit bindegewebsbildenden Stoffen durchwachsen werden, sodaß in Zukunft nur starke Blutverdünnungsmaßnahmen den Blutfluß im Unterschenkel noch gewährleisten könnten.
      Weil ich schon während der Blutverdünnungsmaßnahmen im Krankenhaus einige unangenehme Nebenwirkungen spürte, studierte ich genau auf dem Beipackzettel die möglichen schädlichen Nebenwirkungen des verordneten Mittels 'Markumar'. Sie waren mir letztlich zu groß und riskant. Weil ich fürchtete, in eine verhängnisvolle Abhängigkeit von immer mehr Medikamenten zu kommen, entschloß ich mich nach gründlicher Rücksprache mit meiner Frau, die Krankenschwester ist, dieses nebenwirkungsreiche Medikament nicht zu verwenden, auch wenn dies möglicherweise innerhalb weniger Tage eine Beinamputation oder gar eine Embolie nach sich ziehen könnte. Auch wenn uns die möglichen Risiken unseres Schrittes voll bewußt waren, entschieden wir uns mit großer innerer Ruhe und Gewißheit dazu, die Heilung durch Gebet unter Handauflegung zu erbitten. Ab diesem Zeitpunkt ging ich auch zu keinem Arzt mehr, weil ich das Unverständnis der meisten ärzte für unsere Haltung kenne.
      So beteten wir täglich immer wieder während der Handauflegung durch meine Frau gezielt zu Jesus darum, daß er uns Heilengel senden möge, die alle Blutgerinnsel so sorgsam und schonend abbauen mögen, daß keine Embolie eintreten würde. Um ausreichend Bewegung trotz des defekten Knies zu haben, fuhren wir auf einem Tandem täglich 20-30 km Rad.
      Am 4.9.97, also nach 8 Wochen, ließ ich beim selben Röntgenfacharzt weitere Röntgenkontrollaufnahmen machen und wartete gespannt auf das Ergebnis. Schon während der Aufnahmen murmelte der Arzt: 'Es sieht gut aus!'. Er stellte beim Vergleich der Bilder verwundert fest, daß keinerlei Thromben mehr vorhanden waren und fragte mich, ob im Krankenhaus eine 'Lyse' gemacht wurde. Bevor ich dies verneinen konnte, gab er sich die Antwort selbst: 'Eine chemische Auflösung (die Lyse) ist damals ja nicht mehr möglich gewesen, weil die Blutgerinnsel schon zu alt und verfestigt waren!'. Obwohl gerade er als Facharzt das Außergewöhnliche dieser Heilung erkannte, bestand sein Kommentar nur darin: 'Sowas gibt es selten!' Es war für ihn aber kein Grund, mich zu fragen, ob bestimmte Maßnahmen meinerseits die Ursache hierfür waren.
      Hätte er mich nach den Heil-Maßnahmen gefragt, hätte ich ihm vorbehaltlos gesagt, daß m.E. nach hier eine Heilung durch Engel aufgrund von Gebet unter Handauflegung vorlag. Da er mich aber nicht fragte, wollte er es wohl auch nicht genau wissen. So kann er eben wohl nur einen Fall von 'unerklärlicher Spontanremission' konstatieren. Im Gegensatz zu ihm war mir klar, daß unsere differenzierten, intensiven und ausdauernden, gemeinsamen Gebete zu Jesus Christus um Engelshilfe wieder einmal erhört worden waren und der Beweis hierfür in Form von 6 Röntgenaufnahmen in meinem Besitz ist. Dafür hatten wir allen Grund zu Lob und Dank in unseren Herzen.
      Das Nicht-wissen-wollen der Ursachen von scheinbar unerklärlichlen Heilungen hat sicher verschiedene Ursachen. Die Haltung vieler ärzte und Psychotherapeuten, geistige Hilfen zu leugnen oder abzustreiten, ist mir aber wohlbekannt.
      Zumindest verhindert solche Ignoranz natürlich Lernfortschritte und bessere Heilungschancen gerade in schwierigen oder gar in scheinbar aussichtslosen Fällen zum Nutzen der Menschen.

    Beispiel: Bänderdehnung-Spontanheilung durch Gebet unter Handauflegung (GG.Maria)

      Eine Spontanheilung durch Gebet unter Handauflegung erfuhr eine Teilnehmerin einer 10tägigen Skifreizeit in Bad Kleinkirchheim. An jedem Abend referierte ich in dieser Gruppe von ca. 25 TeilnehmerInnen über spirituelle Themen. Eine ca. 30 jährige Krankenschwester lernte während dieser Tage Skilaufen. Obwohl sie totale Anfängerin war, sah ich sie schon am vierten Tag eine mittelschwere Abfahrt nach dem Motto: 'Ich riskiere nichts, ich fahre Schuß!' hinabsausen. Am nächsten Tag fuhr sie geradezu in Zeitlupentempo in eine Schneewehe und beim langsamen Sturz verdrehte sie so ihr rechtes Knie, daß eine erhebliche Bänderdehnung die Folge war. Am Abend humpelte sie mit dickem Verband zum Vortrag. Da ich schon am Vorabend ausführlich über das Thema 'Geistiges Heilen' referiert hatte, fragte sie mich, ob wir nicht miteinander um Linderung ihrer großen Schmerzen beten könnten. Ich meinte nur, warum sie sich auf die Schmerzlinderung beschränken wolle?! Grundsätzlich sei es für Jesus Christus oder seine Heil-Engel kein Problem, auch ein gedehntes Knieband wieder so zu straffen, daß es ohne operative Verkürzung seine ursprüngliche Länge und Elastizität wiedererhalten könne. Sie gab daraufhin zu erkennen, daß sie nicht zu den Kirchgängern oder Frommen im Lande gehöre und daher in ihren Bitten lieber bescheiden bleiben wolle! Da ihr als Krankenschwester bewußt sei, wie langwierig gerade die Heilung von Bänderdehnungen am Knie seien, wäre sie ja schon froh, wenn wenigstens die starken Schmerzen und ihr großer Bluterguß im Knie gelindert würden. Falls allerdings eine Verkürzung ihres voraussichtlich mehrwöchigen Krankenzustandes möglich sei, wolle sie gerne und vertrauensvoll darum beten. So legte ich ihr mit ca. 2 cm Abstand die Hände um ihr rechtes Knie und wir beteten still ca. 5-10 Minuten darum, daß die Schwellungen und Schmerzen im Kniebereich behoben würden. Dann forderte ich sie auf, ihr Knie zu bewegen. Sie tat es sehr sachte und konnte es nicht fassen, daß die Schmerzen fast völlig weg waren, die Schwellung erkennbar kleiner war und die Beweglichkeit enorm zugenommen hatte. Dadurch hatte sie nun das Vertrauen, um gänzliche Heilung, d.h. Verkürzung der lt. ärztlichem Befund stark überdehnten Bänder zu bitten. Nach weiteren 10 Minuten Gebet lief sie vollkommen schmerzfrei und voll beweglich - aber noch in typischer Schon-Humpelhaltung - durchs Zimmer. Ich wies sie darauf hin, daß sie auch in Gedanken die vollzogene Heilung dadurch annehmen solle, daß sie auch auf die Schonbewegungen gänzlich verzichte. Am nächsten Morgen kam sie im Normalschritt zum Frühstück und fuhr wieder Ski - allerdings nun mehr ihrem mäßigen Können angepaßt und diesbezüglich wenigstens im Schontempo!
      In einem Telefonanruf einige Wochen später berichtete sie mir, daß sie ihre Arbeit nach dem Skiurlaub vom ersten Tag an voll wieder aufgenommen hätte. Geändert hätte sich in ihrem Leben nun allerdings insofern eine Menge, als sie nun ein anderes Verhältnis zu Gott (Jesus-Jehova) und zum Gebet gefunden habe. Das sei ihr nun letztlich wichtiger als die Heilung ihrer Bänderdehnung, wenngleich sie diese natürlich sehr zu schätzen wisse!
      Sie hatte begriffen, daß sie die heilende Hilfe Gottes nicht aufgrund ihrer bisherigen Lebensführung relativ fern von Gott, sondern als eine Art Vorschuß für eine andere Lebensführung erhalten hat. Wenn sie daraus tatsächlich entsprechende Konsequenzen in ihrer Lebensführung zieht, wird sie sicherlich noch mit vielen ähnlichen Hilfen rechnen oder an ihre Patienten weitergeben dürfen!
      Die ca. 20 minütige Behandlung dieser Bänderdehnung dauerte im Vergleich zu sonstigen organischen Heilungen relativ lange. Wenn die einstellungsmäßigen und geistigen Vorbedingungen gegeben sind, genügen für das eigentliche Gebet meist nur wenige Minuten der Handauflegung unter vertrauensvollem Gebet, um organische Störungen (z.B. Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Juckreize, Schwellungen, Bänderzerrungen etc.) zu heilen. Gleiches gilt für seeliche oder emotionale Probleme (z.B. Unruhe, Spannung, Angst, Erregung, Schwäche etc.)
      Erheblich mehr Zeit als für den eigentlichen Gebetsvorgang ist in der Regel jedoch auf die Erforschung der Ursachen einer Krankheit oder ihres Sinnes zu verwenden! Dieser Teil kann viele Stunden benötigen, um danach erst gezielt die eigentliche Bitte formulieren und stellen zu können.
      Nach meiner Erfahrung scheint Gott (Jesus-Jehova) zwar großzügig zu sein und behebt durchaus in vielen Fällen auch ohne sofortige Erkenntnis der Ursachen und des Sinnes die vorhandenen Schmerzen und äußeren Symptome. Aber zumindest nachträglich sollten dann diese Erkenntnisse über die Ursachen und den positiven Zweck nachgeholt und entsprechende Schlüsse daraus gezogen werden! Andernfalls würde sich eine Heilung durch Gebet niveaumäßig nicht sehr von einer reinen Symptomtherapie eines tablettenverschreibenden Arztes unterscheiden!

    Beispiel: Hepatitis-Spontan-Heilung nach Handauflegung unter Gebet (GG.AH)

      Eine unserer gläubigen Freundinnen, die sich sehr bemüht, Gottes Wort kennenzulernen und im Alltag einzuhalten, erzählte anläßlich eines Besuches, daß ihr Arzt, den sie wegen diverser Beschwerden aufgesucht habe, eine chronische Hepatitis bei ihr festgestellt habe. Sie war bereit, im gemeinsamen Gebet unter Handauflegung um Jesus um Heilung zu bitten. Voller Vertrauen und Zuversicht beteten dann sie selbst, meine Frau und ich während der Handauflegung. Als äußeres Zeichen der Zuversicht auf die bereits erfolgte Heilung bot ich ihr dann ein Gläschen guten Bodenseewein an. Obwohl sie schon lange keinen Wein mehr vertragen konnte, ließ sie sich voller Vertrauen den Wein munden, nachdem wir um Segen und Heilkraft für ihn gebetet hatten. Sie vertrug ihn komplikationslos und mit Genuß. Am übernächsten Tag ging sie zum Arzt zur erneuten Untersuchung. Es waren keinerlei Anzeichen und überbleibsel der Hepatitis mehr zu finden! Der (ungläubige) Arzt konnte sich diese 'Spontanremission' natürlich nicht erklären, wir dagegen sehr wohl.

    Beispiel: Arthrose-Schmerzbefreiung durch Handauflegung, Gebet und Verhaltensänderung

    Heilung bzw. Besserung setzt evtl. Einsichten über Ursachen oder Sinn des Problems voraus, wie folgendes Beispiel veranschaulicht.
      Eine 82-jährige, lebenslang in der Landwirtschaft tätige Frau konnte keinen Schritt mehr ohne stechende Schmerzen tun. An ihrer linken Hüfte hatte sie schon 2 Gelenkoperationen und die Einsetzung einer künstlichen Gelenkpfanne hinter sich. Die rechte Hüfte schmerzte besonders arg, weil auch dort so starke arthrotische Abnutzungen waren, daß an sich eine Operation nötig gewesen wäre. Sie hatte aber vor der Narkose und möglichen Komplikationen aufgrund ungünstiger Vorerfahrungen angesichts ihres Alters zu viele Bedenken. Schmerzmittel halfen ihr schon lange nicht mehr und die behandelnden ärzte gaben ihren Fall schon vor 2 Jahren als hoffnungslos auf, zumal auch Rückenschmerzen aufgrund offensichtlich weitgehend abgenutzter Bandscheiben mit keinem Mittel zu beheben waren. Da sie von einem Bekannten gehört hatte, daß seine argen Rückenschmerzen und seine Wirbelverkrümmung schon nach wenigen Behandlungen durch Handauflegen und Gebet weitgehend geheilt worden waren, fragte sie mich nun, ob diese Methode auch bei ihr helfen könne. Dazu konnte ich ihr nur antworten: "Wenn Jesus es will, sicher, denn göttliche Heilkräfte fließen durch menschliche Hände nur, wenn es in seinem Plan ist!" Als ich sie fragte, ob, zu wem und wie sie bisher um Linderung ihrer Schmerzen gebetet habe, entgegnetet sie: "Ich bete sehr viel am Tag, meistens den Rosenkranz (kath. Gebet zur Verherrlichung Marias) oder Texte aus dem Gesangbuch!" Als Katholikin hatte sie nie richtig mit eigenen Worten zu beten gelernt und hielt den Rosenkranz für das wichtigste Gebet. Bei Gebeten wandte sie sich - wie die Katholiken meistens - an Maria als Mittlerin zu Jesus, aber nicht an Jesus selbst. Ich wies auf einige Bibelstellen hin, die besagten, daß alle Gebete nur an Jesus und in seinem Namen zu verrichten seien und bat sie, während meiner Handauflegung zusammen mit mir nun ihre Gedanken und Bitte ausschließlich an Jesus zu richten.
      Schon bei der ersten halbstündigen Handauflegung unter Gebet spürte sie im ganzen Körper eine wohltuende, stärkende, stark erwärmende und schmerzbefreiende Wirkung sowohl an der Wirbelsäule als auch an den Hüftgelenken. Sie konnte danach erstmals seit Jahren wieder ohne Krücken einige Schritte gehen! So setzten wir die 'Behandlung' einige Wochen fort. Auffällig war, daß sie zwar 1-3 Stunden nach der jeweils halbstündigen Behandlung schmerzfrei gehen konnte, aber irgendwann schien dann der rechte Hüftknochen aus seiner Gelenkpfanne zu springen. Der dadurch entstehende blitzartige Schmerz machte dann wieder alle Entspannung und Schmerzfreiheit zunichte. Zwar empfahl ich ihr schon seit der ersten Handauflegung, sie solle höchstens wenige Minuten mit oder ohne ihren Gehwagen oder ihre Krücke gehen, dann aber sitzend eine genauso lange Sitzpause machen, um eine überlastung zu vermeiden.
      Trotz häufiger Wiederholung meiner Ermahnung tat sie dies ebensowenig, wie sie sich je in ihrem überaus arbeitsreichen Leben Zeit für nötige Pausen gegönnt hätte. Einige Anzeichen sprachen für eine (ortstypische) Arbeitssucht, welche die davon Betroffenen von innerer Ruhe und Entspannung abhält. So klagte auch sie immer wieder darüber, daß sie nicht mehr in den Reben arbeiten könne. So dienten die Schmerzen wahrscheinlich auch dazu, sie zu häufigeren Pausen zu veranlassen und ihre Gedanken auf Geistiges statt immer nur auf die Arbeit hinzulenken. Zumindest aber betete sie tagsüber immer wieder ernsthaft zu Jesus um Befreiung von den Schmerzen und um Heilung. Aber erst nach ca. 5 Wochen war sie soweit, daß sie auch in kurzfristigen regelmäßigen Intervallen Pause machte - und siehe da, nun erlebte sie seit Jahren erstmals sogar ganze schmerzfreie Tage, auch wenn sie sich viel bewegte.
      So lernte sie einerseits, daß Gebete allein an Jesus Christus zu richten sind, wenn sie Erhörung finden sollen, andererseits auch, daß Pausen und Erholung genauso wichtig und berechtigt wie Arbeit sind.
      Göttl. Hilfe strebt eben meist die Erkenntnis der Problemsursachen und ihre überwindung an. Daher sollten Kranke nach Möglichkeit die nötige Lebenslektion lernen, auch selbst mitbeten und aktiv an der Wiedergesundung mitarbeiten.

    Beispiel: Fürbittewirkung bei Krebskrankem

      Ein Patient hatte ein schmerzhaftes und rasch wachsendes, bösartiges Krebsleiden am Oberschenkel. Er wurde deshalb schon mehrmals operiert. Als seine 4. Operation anstand, und alle Operationsvorbereitungen schon weitgehend abgeschlossen waren, entschloss er sich spontan, zunächst außerschulmedizinische Möglichkeiten auszuprobieren, bevor er sich erneut operieren ließ. Er verließ das Krankenhaus, probierte viele Naturheil- und sonstige alternative Heilverfahren aus. Auf diesem Weg fand er durch Gespräche mit mir und einer gläubigen Heilpraktikerin letztlich zum Glauben an Jesus Christus. Solange er dann nach Jesu Grundsätzen lebte und um Heilung betete, bekam er durch Handauflegung unter Gebet spürbare Hilfe gegen seinen Krebs und eine beträchtliche Reduktion der Schmerzen. Na
      Nach einem halben Jahr fiel er wieder zu sehr in seinen weltlich-materialistischen Lebensstil als Schallplattenproduzent zurück, und wollte von 'Geistheilung durch Gebet' nichts mehr wissen. Er selbst betete wohl nicht mehr weiter. Es dauerte nicht lange und seine Geschwulst wuchs wieder in großem Tempo. Er mußte sich dann doch operieren lassen. Daraufhin entstanden Metastasen an verschiedenen Stellen im Körper, die ihn vor Schmerzen fast wahnsinnig werden ließen. Weder allopathische Schmerzmittel noch Akupunktur oder sonst etwas linderte seine Schmerzen. Auch wenn er selbst von Gebet und Handauflegung nichts mehr wissen wollte, betete ich zusammen mit meiner Kollegin weiterhin für ihn, daß ihm Hilfe und Linderung zuteil würden. Zwar bekam er nun keine Hilfe mehr durch Handauflegung, aber auf eher indirekte Art lernte er Gottes Hilfe kennen. - Eines Tages kam er an einer alten Apotheke vorbei, wo im Schaufenster einige ihm unbekannte homöopathische Mittel ausgestellt waren. Auf einmal vernahm er innerlich ganz klar den Gedanken: "Kaufe jenes Mittel...!" Obwohl er von Homöopathie nie viel gehalten hatte, folgte er dieser inneren Aufforderung und kaufte sofort das angegebene, ihm völlig unbekannte, dort ausgestellte Mittel. In der Tat nahm ihm dieses Medikament seine Schmerzen für einige Monate.
      Als sich bei ihm erneut fast unausstehliche Schmerzen im Rücken einstellten, war er eines Tages innerhalb weniger Stunden gelähmt. In einem Kreiskrankenhaus fanden die Spezialisten keine plausible Erklärung dafür. Ein dort hospitierender indischer Arzt diagnostizierte letzlich Metastasen im Rückenmark und überwies ihn an eine nahe gelegene Klinik, in der er 'zufällig' sofort operiert werden konnte. Die ausgesprochen schwierige und äußerst riskante Operation verlief positiv, und er war danach wieder bewegungsfähig. Die ärzte sagten ihm, daß es sich nur noch um Stunden gehandelt hätte, und die Lähmungen wären irreversibel gewesen. - Während dieser Patient also keine direkte Hilfe durch Handauflegung und Gebet mehr erhielt, wurde von den geistigen Helfern nun alles äußerlich so arrangiert, daß er immer wieder 'zufällig' Hilfe erhielt. So wurden unsere stellvertretenden Gebete für ihn eben eher indirekt erhört, sodaß er alles als 'Zufall' interpretieren konnte und kein Zwang zum Glauben an göttliche Hilfe bestand. Zwar ist dieser Patient letztlich an seinem Krebsleiden gestorben, aber er wußte durch Erfahrung zumindest, daß er sich in allen Nöten an Jesus Christus wenden sollte, egal, ob im Diesseits oder im Jenseits.

    Beispiel: Konfliktverringerung zwischen Mutter und Tochter durch seltsamen Unfall

      Eine alleinerziehende Mutter hatte mit ihrer pubertierenden Tochter große Erziehungsprobleme. Alle vermittelnden Gespräche oder therapeutischen Hinweise schienen so unwirksam zu sein, wie es kaum schlimmer denkbar war. Das Geschrei, die Lieblosigkeiten und Gehässigkeiten nahmen einen Zustand von weitgehender Unkontrolliertheit bei beiden an. Auf dem Höhepunkt einer solchen besonders kritischen Phase war ernsthaft zu befürchten, daß es zwischen beiden entweder zu haßerfüllten Tätlichkeiten kommen oder eine von beiden in der Psychiatrie landen könnte. Zu zweit beteten wir für Mutter und Tochter, aber die Zustände verschlimmerten sich von Tag zu Tag. Während wir anfangs noch sehr präzise um bestimmte Dinge (z.B. um gegenseitiges Verständnis, mehr Gelassenheit und Toleranz und Zurückhaltung) erfolglos gebetet hatten, formulierten wir angesichts der sich rapide verschlimmernden Situation am Schluß nur noch: »Göttlicher Vater Jesus Christus, wir sind mit unserem Wissen und Erkennen am Ende angelangt. Nimm du nun diese Problematik in Deine Hände und mache das beste daraus! Dein Wille geschehe!« Einige Wochen lang geschah keine erkennbare Besserung.
      Auf dem Höhepunkt dieser Krise fuhr die Mutter mit ihrer 14-jährigen Tochter und dem 9-jährigen Sohn im Winter auf gerader, gut ausgebauter Straße mit ca. 100 km/h in Richtung der nächsten Stadt. Auf einer eisbedeckten Stelle kam der Wagen ohne erkennbaren Grund ins Schleudern, drehte sich zweimal wie ein Kreisel um die eigene Achse, fuhr eine ansteigende Böschung hoch und landete in einer Schneeverwehung. Andere Autofahrer beobachteten den Unfall und kamen gleich zu Hilfe. Sie waren erstaunt, daß alle drei Insassen unverletzt, wenngleich mit Schocksymptomen, aus dem kaum beschädigten Wagen kamen. Noch größer war das Erstaunen, als sich herausstellte, daß nur die Fahrerin angeschnallt gewesen war und dennoch nur der Junge eine kleine Beule hatte, sonst aber niemand verletzt war! Auch der Wagen hatte nur geringfügige Blechschäden. Das Schockerlebnis war so nachhaltig, daß Mutter und Tochter wie aus einem bösen Traum erwachten! Danach war die Stimmung zwischen Mutter und Tochter für Monate wieder auf einem einigermaßen erträglichen Niveau!
      Daß auf solche Art massive Tätlichkeiten oder ein Nervenzusammenbruch verhindert wurde, war eine pädagogische Leistung, die aus menschlicher Sicht kaum zu erwarten war.

    Beispiel: Logenprüfung durch Bitte um ein Gottesurteil

    Auf meine Bitte an Jesus um Erkenntnis, ob eine seit einigen Monaten bestehende Mitgliedschaft in einer Loge in Jesu Willen sei, erhielt ich folgendermaßen Klarheit:
         Anfang der 80er Jahre wurde ich Mitglied einer Loge. Zunächst erfolgte die mystisch-magische Schulung durch Fernlehrbriefe. Schon nach einigen Monaten spürte ich immer mehr und deutlicher innerlich warnende Gedanken und Gefühle gegen diese Art der bewußten Schulung der Vorstellungs- und Willenskraft. Kurz vor der ersten Einweihungsstufe nahm ich an einem mehrtägigen Treffen dieser Loge in einem Schloß teil. Es waren dort ca. 300 Mitglieder der verschiedensten Ordens-Grade anwesend. Aus den verschiedensten Beobachtungen, Kontakten, Gesprächen und Vorträgen wuchsen in mir immer mehr die Bedenken, ob eine Mitgliedschaft in dieser offensichtlich magisch tätigen Vereinigung dem göttlichen Willen in Bezug auf meine Lebensgestaltung entspreche. Daher bat ich im Gebet Jesus Christus um ein klares Zeichen, ob ich nun Vollmitglied in diesem Orden werden oder austreten solle.
      Am Abend vor dem letzten Versammlungstag fand im Rahmen einer Vollversammlung ein Telepathie-Experiment statt. Dies Experiment findet traditionell seit vielen Jahrzehnten statt, um vor allem den Neulingen, aber auch den Mitgliedern die Macht der Gedanken und die Effektivität der okkulten übungen und Methoden zu demonstrieren.
      Drei als gute telepathische Empfänger bekannte Logenmitglieder (Personenbezeichnung A, B und C) sollten den Saal verlassen. Jeder von ihnen sollte so lange draußen warten, bis er den gedanklich-telepathischen Befehl erhalte, nun als Einzelner wieder in den Saal zurückzukommen. Im Saal drin wies der Großmeister nun die ca. 300 TeilnehmerInnen an, sich intensiv in Gedanken als erstes ausschließlich auf die draußen befindliche 'Person B' zu konzentrieren. Durch unsere telepathischen Gedanken- und Willenskräfte sollte darauf Person B hereingerufen werden.
      In einem kurzen 'Stoßgebet' bat ich nun Jesus Christus, (den diese Loge lediglich als menschlichen 'Meister' anerkennt, während sie ihren lebenden deutschen Meister als 'Großmeister' tituliert), statt Person B solle Person C hereinkommen - sofern diese änderung der Abfolge der hereinkommenden Person auch in Jesu Willen sei! - Ein kurzes Gebet einer Einzelperson sollte also nun gegen die geballte Gedankenmacht von ca. 300 mehr oder weniger intensiv willensmäßig und magisch geschulten Mitgliedern bewirken, daß statt 'Person B' die 'Person C' hereinkommen sollte! - Nun, als die Türe sich öffnete, kam mein Wunschkandidat herein!
      Beim nächsten telepathischen Experiment sollte nun 'Person A' hereingerufen werden. Ich bat Jesus, daß nun stattdessen 'Person B' hereinkommen solle. Erneut ging mein Gebet in Erfüllung, denn nun kam statt Person A die Person B herein. Daß zum Schluß auch nur noch der falsche Kandidat hereinkommen konnte, war selbstverständlich. Jeder der Kandidaten gab auf Befragung an, er habe ganz eindeutig und zweifelsfrei innerlich vernommen, daß er gerufen worden sei!
      Das Gesicht des Großmeisters wurde vor Schrecken über das total in jeder Hinsicht mißlungene Experiment ganz bleich. Stotternd erklärte er auf Fragen, wie der Mißerfolg zu erklären sei, noch nie seit -zig Jahren sei dieses Experiment im geringsten schiefgegangen. Er könne es sich höchstens so erklären, daß einige TeilnehmerInnen 'sich nicht richtig konzentriert' hätten!! Eine solche Erklärung war natürlich nicht gerade sehr plausibel!
      Nach dem Ende dieser mißglückten Werbeveranstaltung versuchten die düpierten und blamierten 'Eingeweihten' sicherlich sofort, mittels ihrer okkulten Fähigkeiten herauszubekommen, wer nun der wahre Spielverderber sei. Sie dürften rasch in mir den menschlichen Urheber geortet haben, denn den ganzen restlichen Abend lang versuchten einige von ihnen auffällig intensiv, in Gesprächen und Diskussionen meine Person und meine geistige Einstellung zu ergründen. Ich erkärte ihnen deutlich, was ich von ihren magischen und esoterischen Praktiken hielt. Da mich aber keiner von ihnen konkret fragte, ob ich der Veranlasser des mißglückten Telepathie-Experimentes gewesen sei, klärte ich sie darüber zunächst auch nicht auf.
      Wenige Tage nach dem Treffen kündigte ich meine Mitgliedschaft bei dieser Loge und teilte ihrem Großmeister schriftlich mit, daß mein Wille, bzw. korrekter gesagt meine gezielte Bitte an Jesus Christus der menschliche Auslöser des mißglückten Telepathieexperimentes gewesen sei. Der wahre Verursacher des mißglückten Experiments sei meiner Meinung nach wohl Jesus Christus selbst bzw. von ihm beauftragte Engel gewesen, weil ich ihn darum gebeten habe, mir auf diese Art Gewißheit zu verschaffen, ob eine Mitgliedschaft in diesem m.E. magisch-selbstherrlich tätigen Orden wirklich dem göttlichen Willen entspreche!
      So habe m.E. Jesus Christus, der von ihnen lediglich als 'Meister' eingestuft werde, während er sich 'Großmeister' titulieren lasse, gezeigt, wie die wahren geistigen Machtverhältnisse beschaffen seien!
      Da in diesem Fall meine Bitte offensichtlich auch Jesu Willen entsprochen hat, hat sich wohl Jesu Wille mit meinem Willen vereint. Diese Vereinigung des schwachen menschlichen Willens mit Jesu Wille reichte dann leicht, um den konzentrierten Willen von rund 300 Menschen völlig außer Kraft zu setzen.
      Mir zeigte diese Erfahrung, daß ein Mensch, dessen Willen ungeschult und schwach ist, mehr erreicht, wenn er im Rahmen der göttlichen Ordnung bescheiden, aber klar Gott (Jesus-Jehova) um etwas Berechtigtes bittet, als wenn er sich langer und gezielter Willensschulung unterzieht, um seine Ziele eigenherrlich und eigenwillig mit Gedankenmacht - oder gar mit Dämonenhilfe - zu erzwingen!

    Beispiel: Entlarvung von falschem Hl-Geist-Gottesbegriff und magischen Urhebern des 'Umfallens im Geiste'

         1994 nahm ich an einem einwöchigen Seminar von 'Geschäftsleuten des vollen Evangeliums' teil. Darin wurden durch drei Gemeindevorsteher bzw. Prediger Vorträge gehalten, Lob- und Preisgesang und Handauflegung praktiziert. Während der Handauflegung fielen bereits am ersten Tag viele Teilnehmer - teils wie vom Blitz getroffen - zu Boden und verharrten dort in einer Art Trancezustand für mehrere Minuten. Dieses Phänomen wird in christlich-charismatischen Kreisen verschieden bezeichnet, u.a. als 'Umfallen' bzw. 'Ruhen im Geiste' - angeblich bewirkt durch die Kraft des Hl. Geistes.
      Direkt hinter mir fiel ein dort stehender Teilnehmer mit solcher Wucht auf einen Stuhl, daß dieser zerbrach. Am Boden liegend lachte er laut und hämisch. Nach meinen eigenen Praxiserfahrungen dürfte es sich dabei um ein Einwirken dämonischer Wesen und Kräfte oder gar um den Vorgang eines Besessenwerdens durch die Handauflegung gehandelt haben. Ich sprach einen der Prediger daraufhin an, bekam aber nur eine unwillige Antwort, die mir signalisieren sollte, daß ich davon wohl nichts verstünde.
      Bevor die Handauflegungen durch die drei Prediger stattfand, wurde jeweils gesungen. In den Gesängen und Gebeten wurde teils Jesus Christus, teils der 'Hl. Geist' jeweils als eigene Gottheit angerufen und um sein Kommen gebetet bzw. im rhythmisch lauter werdenden sich oftmals wiederholenden Gesang erfleht. Dadurch geriet ein Teil der TeilnehmerInnen in einen leichten Trancezustand.
      Diese Bedenken und meine Ansicht äußerte ich während des anschließenden gemeinsamen Mittagsmahles an unserem Tisch. Dieses Gespräch wurde im Verlaufe des Nachmittags ganz offensichtlich von einem am Tisch befindlichen Teilnehmer den anderswo essenden Predigern bis ins Detail mitgeteilt. Noch am gleichen Abend wurde ich zur Aussprache zitiert. Zwei der drei Prediger waren anwesend. Recht verärgert warfen sie mir vor, es sei ihnen mitgeteilt worden, daß ich vor einigen Teilnehmern geäußert habe, daß das 'Umfallen im Geiste' nicht durch Gott, sondern durch magisch-dämonische Kraftwirkung bewirkt worden sei. Auch das befehlsartige-suggestive Verhalten des Hauptpredigers hielte ich eher für ein magisches Verhalten als ein demütiges Bitten. Wie ich zu solchen Unfrieden stiftenden Aussagen oder gar Verleumdungen käme?!
      Ich begründete daraufhin meine Meinung u.a. mit der zerstörerischen Art des Umfallens, bei der ein stabiler Stuhl zu Bruch ging und mit dem lauten, hämisch wirkenden und störenden Lachen des Umgefallenen beim anschließenden Lobgesang. Dies könne wohl kaum Ausdruck göttlicher Einflüsse sein.
      Ebenso brachte ich zum Ausdruck, daß die Art, wie einer der Prediger in befehlender und suggestiver Form dem Hl. Geist vorgeschrieben habe, was er zu tun habe, magisch-selbstherrlich-befehlende Elemente enthalte. Dies sei m.E. nicht die rechte Form, um etwas zu bitten, weil ich darin die nötige Demut Gott (Jesus-Jehova) gegenüber vermisse.
      In der danach entstandenen Aussprache mit den Predigern zeigte sich, daß unsere Ansichten über den 'Hl. Geist' und das Wesen von weißer Magie völlig auseinandergingen. Auf meine Fragen und Argumente gingen sie kaum ein. Es bedurfte aller möglichen Argumente und einer Entschuldigung meinerseits für das kritische Tischgespräch sowie das Versprechen, keinerlei kritischen Kommentare mehr vor anderen Teilnehmern zu äußern, um nicht sofort vom Seminar verwiesen zu werden! Der Stil dieser Prediger war derart selbstherrlich und fanatisch-demagogisch, aber immer mit schönen Worten garniert, daß er mich an Inquisitionspraktiken erinnerte.
      Da ich lt. Aussagen der beiden Prediger angeblich in allen Punkten im Irrtum war, schien mir eine Klärung der dadurch entstandenen Fragen im Gebet unumgänglich.
      Da eine solche Klärung wohl im Sinne aller sein sollte, formulierte ich abends nach dieser Aussprache am ersten Tag schriftlich meine diesbezüglichen Bitten in der Wir-Form. Als ich am nächsten Morgen erneut zu den Predigern vorgeladen wurde, gab ich die schriftlich fixierten Bitten an einen der beiden Prediger mit der Bitte weiter, sich diesen Bitten um Klärung anzuschließen.
      Diesem Wunsch kam der Prediger nicht nach, sondern erklärte nach flüchtigem Durchlesen der Bitten nur knapp, solche Bitten seien aus seiner Sicht unnötig, da ihre Ansicht über den 'Hl. Geist' (als 3. göttl. Person) richtig, meine dagegen (es gäbe nur eine einzige Person Gottes=Jesus, dessen auswirkende Kraft als 'Hl. Geist' bezeichnet werde) eindeutig unbiblisch und daher unhaltbar seien!
      Im übrigen habe ihr Leiter - der bei der vorangegangenen Aussprache und auch nun nicht dabei war - über Nacht sowieso alleine entschieden, ich solle sofort die mehrtägige Veranstaltung und das Haus verlassen, denn ich brächte mit meiner kritischen Einstellung nur Unfrieden und Verwirrung in ihre Gruppe! Diese Entscheidung stehe fest, obwohl ich ihnen ja versprochen habe, keine weiteren kritschen Gedanken mehr zu äußern.
      Nach längerer Diskussion über dieses von mir als typisch inquisitorisch und überdies recht lieblos und unbiblisch empfundene Vorgehen gegenüber einem (aus ihrer Sicht irrenden) Bruder erreichte ich auf die Fürbitte bzw. wohl eher noch auf die Tränen einer als Zeugin von mir mitgenommenen Teilnehmerin hin, daß der inzwischen hinzugekommene Leiter im letzten Moment entschied, daß ich weiter bleiben durfte, aber schweigen müsse.
      Nach dieser unerfreulichen Aussprache bat ich in den weiteren Treffen - zusammen mit jener Teilnehmerin (die mich dorthin zu Prüfzwecken eingeladen und mein weiteres Verbleiben erreicht hatte) Jesus konkret um Erkenntnis, ob und in welchem Umfang dieses Umfallen im 'Hl. Geist' wirklich im göttlichen Sinne und in der göttlichen Ordung sei.
      Als Beispiel, wie ich ab diesem zweiten Seminartag meine Bitten um Klärung formulierte und niederschrieb, bringe ich die Originalformulierung. Zwei Exemplare dieser Bitten um Klärung übergab ich auch einem der drei Prediger mit der Bitte um Kenntnisnahme und um klärende Mithilfe im Gebet.
      Konkret bat ich Jesus Christus:
      »Göttlicher Vater, Jesus Christus, wir bitten Dich: öffne unsere geistigen Augen, Ohren, Sinne und unser Gemüt, damit wir die Irrtümer erkennen und die List, Täuschungen und Werke Satans, seiner Helfer und Helfershelfer erkennen.
      Wir bitten Dich um Klarheit und Wahrheit darüber
      • ob beim Phänomen des 'Umfallens im Geiste' eigene Suggestionen, telepathische Kräfte oder gar satanische Kräfte, Mächte und Wesenheiten beteiligt sind.
      • ob aus Eigenwillen und unbewußtem Machtstreben heraus Kräfte bei diesem Phänomen wirksam werden und ob damit ein falscher Weg verbunden ist.
      • ob ein Kritikgeist Unfrieden in die Gruppe bringen will. (Anm.: damit meinte ich, ob ich selbst zu kritisch sei und dadurch Unfrieden erzeugen würde!)
      Falls solche oder ähnliche falsche Kraftquellen, Motive oder Ziele vorliegen sollten, bitten wir Dich ernsthaft:
      • Binde und vertreibe den Kritikgeist und Geist des Unfriedens
      • unterbinde die aus uns selbst stammenden Einflüsse und Energien!
      • Binde alle in uns mitbeteiligten negativen Kräfte und Mächte und Wesenheiten und verhindere, daß sie aus uns, durch uns oder unabhängig von uns das 'Umfallen im Geiste' bewirken dürfen.
      Bitte, göttlicher Vater Jesus Christus, erhöre unsere Bitte um Aufschluß in dieser für unsere Arbeit und eigene Entwicklung so wichtige Angelegenheit.
      Allein Dein heiliger Wille geschehe in dieser Sache!
      Wir danken Dir für Deine Erhörung, loben und preisen allein Dich, wir anerkennen allein Dich als unseren Herrn und Gott, denn mit Satan und seinem Reich des Bösen und Falschen wollen wir nichts zu tun haben, Amen!«

      So betete ich also im o.a. Sinne zusammen mit jener Teilnehmerin, die für mein Verbleibendürfen eingestanden war, um Klärung dieser Fragen.
      Ab der stillen äußerung meiner Bitten an Jesus Christus änderte sich nun eine Menge im Verhalten und Reden der drei Prediger!
      Am deutlichsten wurden die Veränderungen beim Phänomen des 'Umfallens bzw. Ruhens im Geiste'! Von Predigt zu Predigt bzw. von mal zu mal nahm die Zahl jener deutlich ab, die bei der Handauflegung durch diese drei von ihrer göttl. 'Salbung' so überzeugten Prediger umfielen! Das fiel sowohl den Predigern selbst, als auch anderen TeilnehmerInnen auf. Am deutlichsten wurde es von jener Fürsprecherin registriert, deren Mitwirken ich es wohl - außer Jesus - zu verdanken hatte, weiter bleiben zu können. Da diese Teilnehmerin bereits wenige Monate vorher an einem gleichartigen Seminar dieser Prediger teilgenommen hatte, konnte sie den Unterschied, wieviele damals umgefallen waren und wieviele es nun noch waren, am deutlichsten quantifizieren.
      Von Tag zu Tag fielen weniger Gläubige bei der Handauflegung um. Am Schluß waren es nach ihrer Einschätzung allenfalls noch ca. 1/3 soviele Gläubige, als es im thematisch gleichen Vorseminar der Fall war! Diese Veränderungen fielen auch anderen TeilnehmerInnen auf, nicht nur den Predigern oder mir.
      Für mich war dies eine Art Gottesbeweis, daß diese drei Prediger einen falschen Begriff vom 'Hl. Geist' (als eigenständiger, dritter göttl. Person) lehrten und wegen ihrer selbstherrlichen Vorgehensweise und Lieblosigkeit und Intoleranz auch ihre Kraftwirkungen nicht vom Geiste Gottes, d.h. vom göttl. Geist in Jesus Christus bezogen, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit von anderen Wesen und Mächten, die sich als Person des Hl. Geistes präsentieren!
      Diesen täuschenden und Zeichen bewirkenden Wesen und Kräften wurde weitgehend durch o.a. Gebet zu Jesus Christus Einhalt geboten. - Wer natürlich durch Suggestion umfallen wollte oder das Umfallen unbedingt erleben wollte, der hat es auch weiterhin erlebt - denn widergöttliche Kräfte gingen bei diesen Predigern auf solche Wünsche offensichtlich sehr gerne und gründlich ein!
      Die Prediger waren erkennbar froh, als das Seminar zu Ende war. Weitere direkte Gespräche mit mir mieden sie. Nachträglich erfuhr ich jedoch, daß ihnen zwar klar wurde, daß durch die Gebete von uns beiden das Seminar völlig anders als sonst lief, aber als Erklärung unterstellten sie mir die Zusammenarbeit mit dämonischen Kräften. Das ersparte ihnen die Fehlersuche bei sich selbst bzw. eine kritische überprüfung ihrer Ansichten und Dogmen.

    Beispiel: Katzentransport erfolgte exakt nach Bitten

      An einem heißen Hochsommertag im Jahr 1984 bat mich eine Bekannte, die bereits umgezogen war, aber ihre Katze am früheren Wohnort Bad Tölz lassen mußte, daß ich ihr beim Transport ihrer Katze an eine andere Pflegestelle in Weiler-Simmerberg helfen möge. Als der abgesprochene Tag da war, sollte die bisherige Wohnungsvermieterin einen Katzenkorb bereitstellen - aber sie vergaß den Termin und war nicht zu finden. Ohne einen solchen geräumigen Korb wagten wir nicht, die ziemlich verwilderte Katze frei im Auto zu transportieren. Deshalb kam die Katze in einen geflochtenen viereckigen Einkaufskorb, in dem sie zwar ausreichend Luft, aber wegen des darübergelegten Deckels keine Bewegungsmöglichkeit hatte. Nach wenigen Minuten Autofahrt fing die Katze zunächst jämmerlich zu miauen an, dann folgte wildes Fauchen und strampeln im Korb. Der Sommertag war überdies so heiß, daß wir damit rechnen mußten, daß die im Korb eingesperrte Katze den voraussichtlich 3 stündigen Transport wohl kaum überstehen würde. Daher hielt ich bereits nach wenigen Minuten am Stadtrand von Bad Tölz zur 'Krisensitzung' an. Unter den gegebenen Umständen schien uns die beste Lösung zu sein, die Katze für den Transport narkotisieren zu lassen. So rasch, wie es nötig gewesen wäre, hätten wir aber wohl keinen Tierarzt gefunden.
      Da ich der Meinung bin, daß Engel ohnehin alles besser als wir Menschen machen können, schlug ich vor, uns vertrauensvoll mit der Bitte an Jesus zu wenden, daß er die Katze durch einen Engel für die Dauer der Fahrt narkotisieren lassen möge! Im Auto beteten wir daraufhin ca. 5 Minuten still genau darum. Unser Gebet war kurz, umfasste nur wenige Sätze, beschrieb aber genau, was wir wünschten und warum wir es erwünschten - weil uns das Tier eben leid tat und eine gute neue Lebensumgebung erhalten sollte. Wir baten mit voller Konzentration und Ernsthaftigkeit.
          Unser Anliegen formulierten wir in unserer sonstigen Ausdrucksweise, ohne Verschnörkelung, gekünstelte, feierliche Worte oder irgendwelche sonstige äußerlichkeiten. Wir redeten in Gedanken so mit Jesus, wie wir es mit Menschen auch täten, zu denen wir volles Vertrauen haben. Dann beendeten wir das Gebet mit 'Dein Wille geschehe!'. Wir waren bereit, anzunehmen, was kommt und dankten gleich dafür.
      Daraufhin ließen wir die Katze aus dem Korb. Obwohl sie vorher schon mehrfach ängstlich-wütend gefaucht hatte, stieg sie ruhig aus, streckte sich auf dem Schoß ihrer Besitzerin - die sie schon wochenlang nicht mehr gesehen hatte - aus, streckte alle Beine von sich und zeigte eine Hechelatmung, wie sie bei ihr anläßlich einer früheren Operation in Narkose schon zu erleben war! Sie lag ca. 1 Stunde in diesem Zustand dort. Dann wurde sie wieder wach und kletterte nach hinten in den Kofferraum, um ein 'Geschäftchen' in den Behälter mit Streumaterial zu machen. Danach legte sie sich wieder auf den Schoß ihrer Besitzerin. Wir beteten erneut um ein 'Narkosemittel' und innerhalb einer Minute zeigte das Tier wiederum alle Anzeichen einer Narkotisierung! - Dieser narkoseartige Zustand dauerte so lange an, bis sie nach weiteren 2 Fahrtstunden der neuen Besitzerin überreicht wurde. Noch während des überreichens wirkte die Katze total schlaff, war aber dann innerhalb weniger Sekunden vollwach wieder da, sprang aus den Armen der neuen Besitzerin, suchte sich hinter Möbeln ein Versteck und ließ sich von niemandem mehr anfassen, sondern fauchte und biß!« Wohl kein Tierarzt hätte ein Narkosemittel so präzise dosiert einsetzen können, wie dies in diesem Fall geschehen war! Unsere gemeinsamen Gebete waren sozusagen punktgenau erfüllt worden und veranlaßten uns zu herzlichem, inneren Dank an Jesus Christus und seine hilfsbereiten Engel.

    Weitere Beispiele für Gebetserhörungen

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