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    Aufenthaltsorte von Geistwesen

    Zusammenfassung der Offenbarungen durch Jakob Lorber


    Inhaltsübersicht:


    Wo halten sich Verstorbene bevorzugt auf?

    Alles in der Natur ist von Naturgeistern und von Geistern Verstorbener umgeben oder durchdrungen.
    Verstorbene halten sich oft noch sehr lange in der Erdsphäre auf. Ihr irdischer Lebensstil entscheidet darüber, wo sie nach ihrem irdischen Weggang hinkommen und in welchem Umfang sie das materielle Erdengeschehen noch miterleben und in welche der verschiedenen geistigen Sphären in Erdnähe sie gelangen. Ihr Reifegrad entscheidet darüber, wie frei sie in der Ortswahl und Beweglichkeit sind.

    • Der Aufenthaltsort eines Verstorbenen ist evtl. weiterhin dort, wo er zuvor lebte bzw. wo er gerne war. Raum und Zeit spielen für Geister keine wesentliche Rolle mehr, auch wenn sie sich weiterhin darin befinden und wirken. Geister halten sich aber dennoch an bestimmten Orten auf. (jl.ev08.033,01-03)
    • Auch wenn sich Geister an materiellen Orten befinden, erleben sie ihre Umgebung dennoch feinstofflich-geistig. Sie schaffen sich die Umgebung durch ihre Fantasie und ihren Willen. (jl.ev08.033,06)
    • Aus ihren Gedanken, Begierden und mit ihrem Willen schaffen sich die niederen Geister ihre individuelle jenseitige Umgebung. (jl.ev07.219,10-11)
    • Auch wenn Verstorbene ihre selbstgeschaffene Fantasiewelt beliebig durchreisen können, bleiben sie örtlich am selben Platz. (jl.ev08.033,07)
    • Teufel schaffen sich jene Umgebung und bilden solche Vereine, die ihrer bösartigen Vorliebe, Fantasie und ihrem Charakter entsprechen »und suchen jedermann zu schaden.« (jl.ev10.176,04)
    • Geistwesen können sich dort aufhalten, wo es ihrer Vorliebe entspricht, z.B. auf Planeten. Sie kommen in Kontakt mit den dortigen Geistern, Anschauungen und Tätigkeiten. (jl.ev08.033,08)
    • Auch vollendete Seelen bleiben nach ihrem irdischen Sterben in Erdnähe, können aber geistig durch ihrem Willen überall hin gelangen, ohne den materiellen Ort verlassen zu müssen. (jl.ev08.033,09)

    Warum spukt es an manchen Orten? Was kann man tun?

    • Ungeläuterte, unreife und boshafte Verstorbenengeister halten sich bevorzugt dort auf, wo sie schon zu Erdenzeiten wirkten. (jl.ev08.036,08)
    • Selbst wenn sich Verstorbene evtl. jahrhundertelang dort aufhalten, wo sie früher besonders gerne waren, erkennen sie ihre Umgebung, die Menschen dort und was geschieht, nicht unbedingt ganz bewußt. Sie erkennen es eher durch Entsprechungen bzw. Schwingungen. (jl.ev08.033,05)
    • An Spukorten machen sich meist solche Verstorbene bemerkbar, die durch ihre Gier nach Materiellem oder durch ihre Ungerechtigkeiten dort festgehalten werden. Mitunter lösen sie sich erst nach dem völligen Zerfall ihrer ehemaligen Güter auch von der Bindung an die Materie. (jl.ev08.037,14)
    • Spukgeister, die immer noch an Materiellem ihr Herz hängen haben, sind selten gefährlich, weil ihre Macht und Beweglichkeit meist recht beschränkt sind. Ihre Spukkundgebungen bewirken nicht selten, daß Menschen, die an ein Weiterleben nicht glauben, dadurch gläubig werden. So erreichen sie (meist ungewollt) positive Veränderungen bei den Menschen. (jl.ev08.037,15)
    • Spukgeistern hilft meist liebevolles Gebet an Jesus Christus um Erbarmung, Kraft und Aufklärung über ihre Lage und die nötigen Maßnahmen zur Höherentwicklung. Dies führt sie zu mehr Selbsterkenntnis und zur Verbesserung ihrer Lage. (jl.ev08.037,16-038,04)
    • Zeremonielle und vor allem an Priester bezahlte Gebete und Formeln helfen Verstorbenen dagegen nicht und ärgern sie eher, weil falsche Gebetspraktiken ihnen große Nachteile bringen und Fluch darauf lastet. (jl.ev08.038,05 f.)
    • Geister, die durch ernsthaftes Gebet, Aufklärung und Vorlesen des Evangeliums frei wurden, dienen ihren menschlichen Helfern später oft als Schutzgeister und sorgen für ihr Wohl. (jl.ev08.038,07)

    Riskiert man an bestimmten Orten verstärkt Umsessenheit oder Besessenheit?

    Gleichgesinnte (gute und böse) Geister schliessen sich in der Regeln in Vereine zusammen. Sie handeln entsprechend ihren Plänen und Zielen auch gemeinsam. Sie bevorzugen solche Orte, an denen gleichgesinnte Menschen bzw. Tätigkeiten vorzufinden sind.
    Daher halten sich gute und böse Geistwesen bevorzugt auch an solchen Orten auf, die ihrer Mentalität und Zielsetzung entsprechen. Menschen, die an solche Orte kommen, begeben sich daher auch in ihren verstärkten Einfluss.
    Orte, an denen die Wahrscheinlichkeit, von unlauteren oder boshaften Geistwesen umsessen oder besessen zu werden, hoch ist, sind vor allem folgende Orte:

    • Beliebte Aufenthaltsorte für bösartige und unreif-unwissende Geister und ihre Vereine sind in der Natur Niederungen, Höhlen und Erdlöcher. Niedere Geister sehen ihre materielle Umgebung und die dortigen Menschen zum Schutz gegen ihre Rachgier und Schadenfreude aber meist nicht wirklichkeitsgetreu, sondern nehmen eher ihr Fantasieprodukt wahr; manchmal sehen und hören sie kurzzeitig, was in der Umgebung geschieht und welche Menschen dort sind, was sie tun und wie es ihnen geht und noch so manches andere. Dann kehren aber solche niederen Geister wieder an ihren Phantasieort zu ihresgleichen zurück. (jl.ev08.083,08)
    • Arge Geister halten sich bevorzugt dort auf, wo Menschen göttl. Gebote übertreten, z.B. wo Abgötterei wie Magie, Wahrsagerei und Götzenanbetung betrieben wird (Tempel) oder wo durch Sex, Tanz, Spiel, Raffgier, Wucher, Betrug, Diebstahl, Hartherzigkeit, Geiz, Raub, Mord und Kampf gesündigt wird. Auch wo Luxus, Pracht und Hochmut herrschen, finden sie sich gehäuft. (jl.ev08.036,06-09)
    • Wo arge Geister sich aufhalten und ihr Unwesen treiben, können sie in gleichgesinnte Menschen eindringen und sich in jenen Körperteilen festsetzen, die ihrem Wesen und Verhalten entsprechen. Diesen Vorgang nennt man 'Besetzung' bzw. 'Besessenheit'. Durch Einflüsse aufs Denken, Fühlen und die Vorlieben können sie durch die besetzten Menschen auf die Mitmenschen wirken. (jl.ev08.032,10)
    • Eine reine und durch die Verbindung mit Jesus starke Seele baut jedoch eine Sphäre auf, in die arge Geister nicht eindringen können. Sie braucht daher auch Orte, an denen sich arge Geister aufhalten, nicht zu fürchten. (jl.ev08.036,04-05)
    • An unbewohnten bzw. von Sünden nicht verunreinigten Orte sind keine argen Geister. Sobald aber Sünder dorthin kommen, gelangen auch arge Geister hin. (jl.ev08.036,10)

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Letztes Update: 21.01.2017