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    Literaturbeispiele für Zwangserscheinungen durch Fremdeinflüsse


    Inhaltsübersicht:

    Zwangsgedanken und Zwangshandlungen durch Fremdeinflüsse

    • (el.asuw.152 f.) Mord kann unter innerem Zwang erfolgen, ohne es zu wollen
    • (km.fuh.029 f.) Schizophrenieanzeichen, Kaufzwang und Blackouts nach dem Tode einer lesbischen Freundin; Befreiung durch Befehl in Jesu Namen
    • (ms.rc.euvdb.044) Onaniezwang kann evtl. jede Selbstkontrolle überwinden
    • (kk.weic.047f.;B27) Eßzwang ist oft mit anderen Zwängen gekoppelt. Durch Gebetshilfe kann man davon frei werden.
    • (kk.weic.042f.;B22) Zwangsantriebe, Hören von Stimmen und Befehlen als Spiritismusfolge, z.B. durch Tischrücken
    • (kk.weic.043;B23) Unter Geisterzwang müssen Magier selbst unsinnigste Dinge tun.

    (el.asuw.152 f.) Mord kann unter innerem Zwang erfolgen, ohne es zu wollen

    (el.asuw.152 f.) Dr. E. Lubahn berichtet: »Ein junger Mann, den ich kenne, hatte einen Menschen ermordet. Er kam aus einem pietistischen Elternhaus. In seiner Not bat er um meinen Besuch in seiner Gefängniszelle. Er sagte mir dort: "Ich habe ihn mit meinen Händen ermordet, aber ich war es nicht." Nun suchte er mir diesen widersprüchlichen Satz zu erklären. Dabei schilderte er: "Über mich kam eine Macht. Ich mußte den Mann hassen. Schließlich tat ich, was ich gar nicht wollte; ich war wie ein Roboter, ein willenloses Werkzeug ..." Indem er mir alles in Einzelheiten und wiederholend erzählte, sagte er plötzlich: "Nicht wahr, Sie nehmen mich nicht ernst. Sie können mir das alles nicht abnehmen; Sie vermuten, daß ich lüge, um mich zu rechtfertigen." Ich erwiderte: "Ich verstehe, was Sie mir sagten; Sie haben mich nicht belogen." Der Richter hatte ihm zuvor gesagt: "Sie stehen unter der Anklage des Mordes: Sie sind des Mordes überführt..." - Ein vom Gericht beauftragter Psychologe legte ein Gutachten vor. Aus ihm sollte deutlich werden, ob der Angeklagte voll, teilweise oder nicht für seine Handlung verantwortlich sei. Im Gutachten wurde vom 'Unterbewußtsein' des Angeklagten, von 'Abspaltungen seiner Seele' und von 'psychotischem Verhalten' gesprochen... Mündlich suchte ich dem Richter in angemessener Form meine Version nahezubringen. Der Angeklagte habe eine Zwangshandlung getan unter dem Einfluß böser Mächte... Ich stieß nur etwas auf Verständnis.«

    (ms.rc.euvdb.044) Onaniezwang kann evtl. jede Selbstkontrolle überwinden

    Beharrliches und überwältigend starkes inneres Drängen (z.B. zu Onanie) ist ein Fremdeinflußkennzeichen. Weil man dämon. Einflüsse auf die Neigungen, Gefühle und Bedürfnisse oft als persönlichkeitseigen einstuft, gibt man meist leicht nach.

    (ms.rc.euvdb.044) Seelsorger Cirner schreibt: »Echtes dämonisches Wirken weist zumeist eine Reihe deutlich erkennbarer Merkmale auf. Erstens ist es beharrlich und überwältigend.
    Bis Karl zur Einsicht kam, daß es sich (beim Onanieren) um eine dämonische Versuchung handelte, hatten alle Abwehrversuche fehlgeschlagen. Die bösen Geister machten sich gewisse psychologische Vorgänge zunutze, die Karl glauben ließen, die einzige Art, mit der Versuchung fertig zu werden, wäre, ihr nachzugeben. Schließlich resignierte er bereits, sobald die Versuchung einsetzte: Früher oder später mußte er einfach nachgeben, weil es keinen anderen Ausweg gab.
    Die Beharrlichkeit der Dämonen und Karls Resignation führten zu einem zweiten wesentlichen Merkmal dämonischen Wirkens: Es ist zwanghafter Natur. Karl verfügte über keinerlei Selbstbeherrschung. Sobald die Versuchung einsetzte, gab er ihr nach. Schließlich war er an einen Punkt gelangt, wo er ihr nicht einmal mehr zu widerstehen versuchte. Jede kritische Fähigkeit war praktisch ausgeschaltet, die Selbstbefriedigung war zu einer Gewohnheit geworden, bei der er sich nichts mehr dachte, aber dennoch keine Gewohnheit aus Gedankenlosigkeit. Karl fühlte sich dazu getrieben. Er konnte sich nicht vorstellen, es nicht zu tun. Es war einfach zu überwältigend.«

    (km.fuh.029 f.) Schizophrenieanzeichen, Kaufzwang und Blackouts nach dem Tode einer lesbischen Freundin; Befreiung durch Befehl in Jesu Namen

    Psychiater Dr. K. McAll berichtet: (km.fuh.029 f.)  »Georgina war 23 Jahre alt, als sie zu mir gebracht wurde. Sie war als Lehrerin ausgebildet, aber mehrmals für geistesgestört erklärt worden. Sie war ärztlich als schizophren bekannt, aber unter verschiedenen psychiatrischen Bezeichnungen. Nicht einmal Medikamente, Elektroschocktherapie und sechzehn Psychiater hatten ihr dauernde Heilung gebracht.
    Sie sagte mir, daß ihr wirkliches Problem die zeitweiligen Bewußtseinsstörungen (blackouts) waren. Sie kamen unangekündigt und dauerten drei bis vierzehn Tage. Während dieser Perioden benahm sie sich auffällig, konnte sich aber nachher an nichts davon erinnern. Als ihr einmal Geld der Schule anvertraut worden war, um es auf die Bank zu bringen, fand sie sich nachher auf der Straße, beladen mit nutzlosen Geschenken, an deren Einkauf sie keine Erinnerung hatte.
    Als sie am Ende unserer ersten Unterredung fortging, sagte sie plötzlich: "Aus irgendeinem Grund kann ich sie nicht anlügen." Dann erzählte sie mir, daß sie jahrelang eine lesbische Beziehung zu einer Krankenschwester gehabt hatte, die dann starb. Tage oder wochenlang konnte sie sich in Kontakt mit ihrer toten Freundin hineinträumen und mit ihr Gespräche führen. Während solcher Zeiten lag sie auf dem Bett, ohne etwas um sie herum zu beachten.
    Georgina und ich gingen zu einem Priester, der am Altar kniend, mit dem Befehl an den beherrschenden Geist, "im Namen Jesu Christi an den ihm bestimmten Platz" zu gehen, ganz einfach die Bindung durchschnitt.
    In diesem Augenblick stieß das Mädchen einen Schrei aus, und dann war alles friedlich. Nachher sagte sie, sie fühlte, als ob in ihrem Kopf ein Loch wäre, das sich jetzt rein anfühlte. Ihre befremdlichen 'blackouts' hörten auf, und sie wurde angeregt, eine neue geistliche Lebenszucht anzunehmen. Jetzt ist sie glücklich verheiratet und berichtet, daß ihre Erfahrungen eine Hilfe für andere Leute in ähnlichen Lebenssituationen gewesen sind.«

    (kk.weic.047f.;B27) Eßzwang ist oft mit anderen Zwängen gekoppelt. Durch Gebetshilfe kann man davon frei werden.

    (kk.weic.047f.;B27) Dr. Koch: »Im Ausland kam eine 28jährige Frau zu mir in die Seelsorge. Die Frau eines Predigers begleitete sie. Mir wurde folgendes berichtet. Furchtbar war, daß sie von einem schrecklichen Freßzwang geplagt war. Die Mutter mußte Kühlschrank und Speisekammer verschließen, weil die Tochter alles herausholte und aß. Sie konnte einen halben Eimer voll essen, dann erbrechen und wieder von vorne anfangen (Bulimie). Eine große Magenerweiterung war die Folge.
    Die Ratsuchende erklärte auch, daß sie seit acht Jahren, also seit dem 20. Lebensjahr unter einer Zwangsneurose leide. Sie litt an einem Waschzwang, mußte sich häufig die Hände waschen und kam kaum vom Waschbecken los. Ferner plagte sie ein Kontrollierzwang. Ging sie ins Bett, mußte sie immer wieder aufstehen und nachsehen, ob das Zimmer abgeschlossen war und kein Mann unter dem Bett liege.
    Acht Jahre lang suchte die junge Frau Psychiater und Psychotherapeuten auf und verbrauchte ein Drittel des Vermögens.
    Bei der Erstellung der Anamnese (Krankengeschichte) fragte ich nach Krankheiten und Gewohnheiten der Vorfahren und der eigenen Familie. Es kam u. a. folgendes zum Vorschein. Die Großmutter war aktive Spiritistin, die ihre Enkelin in die spiritistischen Sitzungen mitnahm. Hier dürfte die Ursache der Zwangsneurose klar ersichtlich sein. Hunderte ähnlicher Beispiele aus meiner Kartei zeigen den gleichen Sachverhalt.
    Die Auswirkung der seelsorgerlichen Beratung bestätigte diese Annahme. Die junge Frau war bereit, sich zu Christus führen zu lassen. Ein Gebetskreis wurde für sie gebildet. Das geplagte Menschenkind durfte durch den Herrn Jesus völlig frei werden.«

    (kk.weic.042f.;B22) Zwangsantriebe, Hören von Stimmen und Befehlen als Spiritismusfolge, z.B. durch Tischrücken

    (kk.weic.042f.;B22) »Eine Frau kam in ihrer Not zur Aussprache. Ihre leibliche Schwester machte das Zusammenleben zur Qual. Der Alltag zeigte unsinnige Handlungen der Schwester: Kontrollierzwang, Waschzwang, Zwangsantriebe. Alles gute Zureden der älteren Schwester fruchtet nichts.
    Bei der belasteten Schwester zeigen sich Symptome, die eine Form der Schizophrenie sein können: Hören von Stimmen in der Form von Rede und Gegenrede. Sie meint, Geister aus dem Jenseits würden sich mit ihr unterhalten. Diese 'Geister' geben ihr Befehle, die sie ausführen muß, auch wenn es der größte Unsinn ist.
    Die Wurzeln waren schnell erfaßt. Als junges Mädchen nahm diese belastete Frau an spiritistischen Sitzungen teil, die von einem äußerst starken Medium geleitet worden waren. Das Medium brauchte den kleinen Tisch nicht zu berühren, sondern sich nur auf ihn zu konzentrieren, und schon bewegte er sich. (mediales Tischrücken, d. Hg.) «

    (kk.weic.043;B23) Unter Geisterzwang müssen Magier selbst unsinnigste Dinge tun.

    Wer mit Geistern in Spiritismus und Magie zu tun hat, muß damit rechnen, von ihnen irgendwann unter Zwang gesetzt zu werden und dadurch unsinnigste Dinge zu tun.

    (kk.weic.043;B23) »Ein Mann, der zur evangelischen Gemeinde gehörte, hatte sich als (magisch tätiger) Besprecher und Krankheitsbanner einen Namen gemacht. Aus der ganzen Umgebung kamen die Hilfesuchenden und ließen sich von dem Okkultisten mit Erfolg behandeln.
    Dieser 'fromme Mann', für den man ihn hielt, nahm ein böses Ende. Es stellte sich ein Verfolgungswahn ein, unter dessen Zwang er unsinnige Dinge trieb. Im Januar bei 20 Grad Kälte lief er barfuß durchs Dorf, nur mit Hemd und Hose bekleidet. Wenn die Angehörigen ihn einschlossen, sprang er aus dem Fenster. Als Ausweg blieb nur die geschlossene Abteilung einer Nervenheilanstalt übrig.«

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Letztes Update: 21.01.2017