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Endzeitprophezeiungen bis 2027 (Lorber, Dudde | SeherInnen)

Vorsorge-Tipps

Wiederkunft Christi (Teil 2) (Teil 1)

Prophezeiungen aus den Werken des Propheten Jakob Lorber (1800-64)


Inhaltsübersicht:


Zeitpunkt bzw. Umstände der Wiederkunft Christi

Zeitkennzeichen der Wiederkunft Christi; warum präzise Vorhersage unmöglich ist

Bibel und Neuoffenbarung durch Lorber schildern gleichermaßen eine Szene, als die Jünger Jesu ihn mit Fragen nach der öfters vorhergesagten Endzeit und seiner Wiederkunft bedrängten:
(jl.ev09.070,01) »...Sage uns denn auch einmal über Deine abermalige Wiederkunft etwas Bestimmtes! In welcher Zeit wirst Du wiederkommen, und wo und wie? Denn uns dünket, daß auch das zum Verstehen der Geheimnisse des Reiches Gottes gehört.«
(jl.ev09.070,02) Sagte Ich: »Auch das habe Ich euch schon mehrere Male ganz umständlich gezeigt; aber weil auch ihr von Meinem Geiste nicht völlig durchdrungen seid, so verstehet ihr das denn auch noch nicht in der rechten Tiefe. Das Jahr, den Tag und die Stunde kann Ich euch darum nicht fest bestimmen, weil das ja alles auf dieser Erde von dem vollkommen freien Willen der Menschen abhängt. Darum weiß das denn auch kein Engel im Himmel, sondern allein nur der Vater und der auch, dem Er es offenbaren will. Zudem ist das allergenauest zum voraus zu wissen zum Heile der Seele durchaus nicht unumgänglich notwendig.
(jl.ev09.070,03) Wäre es wohl gut für den Menschen, so er den Tag und die Stunde Seines Ablebens ganz genau zum voraus wüßte? Für sehr wenige, im Geiste völlig Wiedergeborene, ja; aber für zahllos viele wäre das wohl ein großes Übel! Denn die herannahende Stunde ihres Ablebens würde sie derart mit aller Furcht, Angst und Verzweiflung erfüllen, daß sie entweder so zu Feinden des Lebens würden, daß sie sich vor der Zeit das Leben nähmen, um dadurch der Todesangst zu entgehen, oder sie würden in eine derartige Lebensträgheit geraten, in der für die Seele wahrlich wenig Heil zu erwarten wäre. Und also ist es für den Menschen besser, so er nicht alles als ganz bestimmt zum voraus weiß, was, wie und wann in dieser Welt dieses und jenes über ihn kommen kann und auch kommen muß.

(lk.17,22) "Er sprach aber zu den Jüngern: Es wird die Zeit kommen, in der ihr begehren werdet, zu sehen einen der Tage des Menschensohns, und werdet ihn nicht sehen."
(jl.ev09.070,04a) Ich sage es euch: Es wird die Zeit kommen, in der ihr in euren Glaubensnachkommen fragen werdet, wie nun hier, wann der Tag des Menschensohnes kommen werde, und werdet begehren, ihn zu sehen, und werdet ihn dennoch nicht sehen nach eurem Begehren.

(lk.17,23) "Und sie werden zu euch sagen: Siehe, da! oder: Siehe, hier! Geht nicht hin und lauft ihnen nicht nach!" a (a lk.21,08 mt.24,26)
(jl.ev09.070,04b) Und es werden sich in jenen Zeiten aber viele erheben und hervortun und werden mit weiser Miene sagen: "Siehe hier, siehe da und dann ist der Tag!" Aber da gehet nicht hin und folget nicht solchen Propheten.

(lk.17,24) "Denn wie der Blitz aufblitzt und leuchtet von einem Ende des Himmels bis zum andern, so wird der Menschensohn an seinem Tage sein." (mt.24,27)
(jl.ev09.070,05a) Der Tag Meiner abermaligen Wiederkunft wird gleich sein einem Blitze, der vom Anfange bis zum Niedergange oben am Wolkenhimmel fährt und über alles leuchtet, was unter dem Himmel ist.

(lk.17,25) "Zuvor aber muß er viel leiden und verworfen werden von diesem Geschlecht." a (a lk.09,22)
(jl.ev09.070,05b) Bevor aber das kommen wird, da wird - wie Ich euch das schon mehrere Male verkündet habe - des Menschen Sohn noch vieles leiden müssen und wird gänzlich verworfen werden von diesem Geschlechte, nämlich von den Juden und Pharisäern, und in den späteren Zeiten von jenen, die man neue Juden und Pharisäer nennen wird. (Bezieht sich vor allem auf das Papsttum in Rom, d. Hg.)

(lk.17,26) "Und wie es geschah a zu den Zeiten Noahs, so wird's auch geschehen in den Tagen des Menschensohns:" (a 1 mose.06,09-07,23 mt.24,37)
(jl.ev09.070,06a) Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird es auch geschehen in der Zeit der abermaligen Ankunft des Menschensohnes.

(lk.17,27) "sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie ließen sich heiraten bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche ging und die Sintflut kam und brachte sie alle um." (mt.24,38)
(jl.ev09.070,06b) Sie aßen und tranken ganz wohlgemut, sie freiten und ließen sich freien bis auf den Tag, da Noah in die Arche stieg und dann die Flut kam und alle ersäufte. (Die Menschen der Endzeit werden so lange blind ihren Geschäften und Vergnügungen nachgehen, bis das göttl. Strafgericht unerwartet über sie hereinbricht, d. Hg.)

(lk.17,28) "Ebenso, wie es geschah a zu den Zeiten Lots: Sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten;" (a 1 mose.19,15 .24-25; mt.24,38)
(jl.ev09.070,06c) Desgleichen auch, wie es geschah zu den Zeiten Lots: sie aßen und tranken, sie kauften und verkauften und pflanzten und bauten.

(lk.17,29) "an dem Tage aber, als Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um."
(jl.ev09.070,06d) An dem Tage aber, den Ich euch auf dem Ölberge näher erklärt habe, da Lot aus Sodom ging, regnete es schon Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um.

(lk.17,30) "Auf diese Weise wird's auch gehen an dem Tage, wenn der Menschensohn wird offenbar werden."
(jl.ev09.070,07a) Sehet nun, also wird es auch sein und geschehen in jenen Zeiten, wenn des Menschen Sohn abermals wieder wird geoffenbart werden!«

Ankunftszeichen, nicht Zeitpunkt der Wiederkunft Christi sind geoffenbart

Was den Zeitpunkt seiner Wiederkehr betrifft, eröffnete Jesus seinen Jüngern einst:
(jl.Erde.071,03) »So habe Ich auch Meine Wiederdarniederkunft vorhergesagt, aber - wohlgemerkt - mit dem Beisatze: "Zeit und Stunde ist niemandem bekannt außer nur Mir allein und dem auch, dem Ich es offenbaren will!" Ich habe es aber auch schon geoffenbart, aber nicht bezüglich auf Zeit und Stunde, sondern nur bezüglich der Zeichen, an denen man Meine Wiederkunft erkennen sollte.« (vgl. mt.24,36)

Zeitkennzeichen der Wiederkunft Christi: Glaubenslosigkeit und Niedergang Roms

Über den religiösen Zustand zum Zeitpunkt seiner Wiederkunft in der Endzeit sagte Jesus seinen Jüngern in Bibel und Neuoffenbarungen voraus:
(lk.18,08) (Bibel:) "... Wenn der Menschensohn kommen wird, meinst du, er werde Glauben finden auf Erden?"
(jl.ev08.161,09) (Neuoffenbarung) »... Wenn des Menschen Sohn dereinst wiederkommen wird, meinst du, Simon Juda, daß Er Glauben finden werde auf Erden? Ja, Er wird, ebenso wie in dieser Zeit, nahe gar keinen Glauben finden, und man wird die verlachen und verhöhnen, die noch an Ihn glauben werden!
(jl.ev08.161,10) Aber es werden dennoch auch wieder viele sein, die sich von der Weltweisheit nicht werden blenden lassen und Mein Wort offen verkünden werden; und zu denen werde Ich denn auch kommen bei Tag und Nacht, werde Mich ihnen offenbaren und werde sie beschützen vor den Verfolgungen der Welt und werde ihnen auch geben die Wundergabe, durch die Liebe zu helfen den Bedrängten, den Bresthaften und Kranken. Und es wird also dann lichter und tröstlicher werden auf Erden. - Verstehet ihr diese Weissagung?«
(jl.ev08.162,01) Sagte Simon Juda: »Herr, wann der Zeit nach wird solches geschehen auf Erden?«
(jl.ev08.162,02) Sagte Ich: »Simon Juda, Ich habe dir deines mächtigen Glaubens wegen die Schlüssel zum Reiche Gottes gegeben und nannte dich einen Fels, auf dem Ich Meine Kirche bauen werde, die von den Pforten der Hölle nicht besiegt werden solle. Du sollest ein neuer Aaron sein und sitzen auf dessen Stuhle. Ja, du wirst das auch dadurch, daß du Meines Wortes Verbreiter sein wirst mit den andern Brüdern.
(jl.ev08.162,03) Aber wenn man unter den Heiden wird dessen kundig werden nach etlichen hundert Jahren, da wird man in Rom (lügenhaft, d. Hg.) vorgeben, daß du solchen (den Hl. Stuhl, d. Hg.) daselbst gegründet habest. Und die Völker, die mit Feuer und Schwert (vom Papsttum, d. Hg.) dazu gezwungen werden, werden den falschen Propheten auch glauben, daß du als ein erster Glaubensfürst solchen Stuhl in Rom gestellet habest und vom selben in Meinem Namen regierest die ganze Erde und ihre Fürsten und Völker. Aber siehe, das wird ein falscher Stuhl sein, von dem aus viel Unheil auf der weiten Erde wird ausgebreitet werden, und es wird da nahe niemand mehr wissen, wo du den rechten Stuhl, den Stuhl der Liebe der Wahrheit, des lebendigen Glaubens und des Lebens aufgestellt hast, und wer dein rechter Nachfolger ist.
(jl.ev08.162,04) Solch falscher Stuhl aber wird sich zwar lange halten, viel über die tausend Jahre hinaus, wird aber zweitausend Jahre Alters nicht erleben! Und nun rechne, wenn du rechnen kannst!
(jl.ev08.162,05) Wenn der falsche Stuhl wird morsch geworden sein und keinen Halt mehr haben wird, dann werde Ich wiederkommen und Mein Reich mit Mir. Dann werdet auch ihr mit Mir zur Erde kommen und Meine Zeugen vor denen sein, bei denen wir noch den wahren und reinen Glauben finden werden.
(jl.ev08.162,06) Aber in jener Zeit wird es denn auch einer großen Läuterung bedürfen, auf daß die Menschen Mich wieder erkennen und allein an Mich glauben werden...«

Industriezeitalter als Zeit der Wiederkunft Christi; Kommen im Zeitpunkt größter Not

Als wichtiges Zeitkennzeichen seiner Wiederkehr nennt Jesus die Industrialisierung in der Endzeit:
(jl.ev09.040,10) »...Die völlig glaubenslose Industrie jener Zeit..., von der nun die Rede ist ... wird eine derart karge und magere sein, daß die zu stolzen und prachtliebenden Könige von den Menschen sogar große Steuern mit aller Gewalt von dem fordern werden, was sie essen und trinken werden, und es wird dadurch entstehen eine große Not, Teuerung, Glaubens- und Lieblosigkeit unter den Menschen, die sich gegenseitig betrügen und verfolgen werden.
(jl.ev09.040,11) Doch - das merket euch wohl! - so die Not am größten sein wird, dann werde Ich der wenigen Gerechten wegen kommen, und werde das Elend vertilgen von der Erde und Mein reines Lebenslicht leuchten lassen in den Herzen der Menschen.«

Gründe der Glaubenslosigkeit bzw. des Aberglaubens bei der Wiederkunft Christi

(jl.ev09.089,01) (Jesus zu seinen Jüngern über die Endzeit:) »Was aber Meine Frage nach dem Stande des Glaubens bei den Menschen in der noch fernen Zukunft betrifft, so des Menschen Sohn wieder auf diese Erde auf die euch schon zu öfteren Malen angezeigte Art und Weise kommen wird, so sage Ich euch, daß Er im ganzen noch weniger lebendigen Glauben finden wird denn jetzt. Denn in jenen Zeiten werden es die Menschen größtenteils durch das unermüdliche Forschen und Rechnen unter den Zweigen und weit ausgebreiteten Ästen des Baumes der Erkenntnis in vielen Wissenschaften und Künsten gar sehr weit bringen und werden mit allen in der Natur der Erde jetzt den Menschen noch ganz verborgenen Kräften Wunderbares zustande bringen und werden auch sagen: »Sehet, das (die Natur mit ihren Gesetzen, d. Hg.) ist Gott, sonst gibt es keinen!«
(jl.ev09.089,02) Der Glaube dieser Menschen wird demnach so gut wie gar keiner mehr sein. Also bei diesen Menschen werde Ich in Meiner Wiederkunft keinen Glauben mehr finden!
(jl.ev09.089,03) Ein anderer, auch großer Teil der Menschen aber wird sich in einem noch um vieles dickeren und finsteren abgöttischen Aberglauben befinden, als jetzt alle Heiden auf der ganzen Erde sich befinden. Diese werden ihre Lehrer, Vertreter und Beschützer haben in den dermaligen Großen und Mächtigen der Erde eine geraume Zeit; aber die mit allen Wissenschaften und Künsten wohlausgerüsteten Kinder der Welt werden den finstersten Aberglauben mit aller Gewalt unterdrücken und dadurch die Großen und Mächtigen der Erde in eine übergroße Verlegenheit setzen, weil durch die Wissenschaftler und Künstler aller Art und Gattung das gemeine und lange mit aller Gewalt in aller Blindheit gehaltene Volk einzusehen anfangen wird, daß es nur des Weltruhmes und Wohllebens der Großen und Mächtigen wegen, die selbst keinen Glauben hatten, in der harten Knechtschaft gehalten worden ist. Und so Ich dann kommen werde, so werde Ich auch bei diesen keinen Glauben finden.
(jl.ev09.089,04) In der Zeit der großen Finsternis würde Ich bei ihnen keinen Glauben finden können, weil sie die dümmsten und allerblindesten Knechte ihrer Beherrscher waren, die bei sich gar wohl einsahen, wozu die gänzlich Blinden gut zu gebrauchen sind, und daß die Sehenden sich das niemals gefallen lassen würden wie die gänzlich Blinden. Sind die Blinden aber einmal durch die Wissenschaftler und Künstler auch sehend geworden, so sind sie Anhänger derer geworden, die sie zum größten Teil von der harten Knechtschaft der Großen und Mächtigen frei gemacht haben (d.h. sie sind Rationalisten, Materialisten, Pragmatiker, d. Hg.); und so Ich da kommen würde und sagen: "Höret, ihr Völker der Erde. Ich bin nun wieder zu euch gekommen und will euch von neuem zeigen die rechten Wege zum ewigen Leben eurer Seelen!", was werden die jedes Glaubens baren Menschen dazu sagen?
(jl.ev09.089,05) Sie werden Mir zur Antwort geben: »Freund, wer du auch seist, laß ab von der alten, verbrauchten und glücklicherweise verrauchten Dummheit, für die seit den Zeiten ihrer ersten Entstehung viele Ströme oft des allerunschuldigsten Blutes geflossen sind! Ist der sogenannte gute Vater im Himmel, den wir nicht kennen und nun auch gar keine Sehnsucht mehr nach Ihm haben, gar ein so großer Blutfreund, so kann Er Sich ja leicht den großen Ozean in Blut umwandeln und sich daran höchlichst ergötzen, aber wir brauchen von solch einer Lebenslehre nichts mehr, die statt des verheißenen Gottesreiches nur die allerbarste Hölle unter die Menschen auf die ohnehin magere Erde gebracht hat. Wir halten uns nun an die Wissenschaften und Künste aller Art und Gattung und leben dabei in Frieden und Ruhe, wenn zuversichtlich auch nur zeitlich; denn uns ist nun ein gewisses zeitliches, aber friedliches und ruhiges Leben um gar vieles lieber als ein durch unzähliges Leiden und durch viele Ströme unschuldig geflossenen Blutes erkaufter und dabei doch in Zweifel gezogener Himmel mit allen seinen schönen Seligkeiten!«
(jl.ev09.089,06) Bei solcher Sprache der einstigen Menschen wird Meine Frage, ob Ich bei Meiner Wiederkunft auf die Erde einen Glauben finden werde, wohl sehr zu rechtfertigen, sein!
(jl.ev09.089,07) "Aber", saget ihr nun in euch, "ja, wer wohl wird daran der Schuldträger sein? Etwa die Hölle? Herr, so vertilge sie! Oder etwa die falschen, eigennützigen Propheten, unter deren Deckmantel dann auch bald allerlei Große und Mächtige wie die Pilze aus der feuchten Erde zum Vorschein kommen werden und die Erde mit Krieg nach allen Richtungen überziehen und die Menschen quälen werden? Herr, so laß die falschen Propheten in Deinem Namen niemals aufkommen! Willst Du Selbst es aber also haben, so muß es Dir auch recht sein, wenn Du bei Deiner abermaligen Wiederkunft auf diese Erde unter den Menschen keinen Glauben mehr findest!"
(jl.ev09.089,08) Ich aber sage hierzu: Die kurzsichtige Menschenvernunft urteilt da freilich nach ihrer Einsicht ganz richtig, und es läßt sich von der diesweltlich-menschlichen Seite eben nicht gar zu vieles dagegen einwenden; aber Gott, als der Schöpfer und ewige Erhalter aller Dinge und Wesen, hat da wieder ganz andere Ansichten und Pläne mit allem, was Er aus Sich erschaffen hat, und so weiß Er es auch am allerbesten, warum Er dies und jenes unter den Menschen auf dieser Erde zuläßt.
(jl.ev09.089,09) Am Ende erst wird aller Aberglaube mit den Waffen der Wissenschaften und der Künste vom Boden der Erde hinweggeräumt werden, wobei aber dennoch kein Mensch in seinem freien Willen nur im geringsten beirrt wird.
(jl.ev09.089,10) Dadurch wird mit der Zeit wohl eine volle Glaubensleere unter den Menschen sein; aber es wird ein solcher Zustand nur eine höchst kurze Zeit dauern.
(jl.ev09.089,11) In jener Zeit erst will Ich den alten Baum der Erkenntnis segnen, und es wird durch ihn der Baum des Lebens im Menschen wieder zu seiner alten Kraft gelangen, und so wird es dann nur mehr einen Hirten und eine Herde geben!
(jl.ev09.089,12) Wer das nun verstanden hat, der wird auch Meine Frage verstehen, ob Ich in jener Zeit wohl einen Glauben, wie jetzt, auf der Erde finden werde. Solch einen Glauben, wie jetzt, werde Ich in jenen künftigen Zeiten wohl sicher nimmer finden, aber einen andern! Worin er aber bestehen wird, davon könnet ihr euch jetzt wohl keine Vorstellung machen; aber dessenungeachtet wird es dereinst dennoch so kommen, wie Ich es euch nun zum voraus gesagt habe!«

Zusammenhang der Wiederkunft Christi mit Großgerichten

Großgericht vor und nach Jesu Wiederkunft

Jesus beschrieb seinen Jüngern jene Zeit, in der er wiederkommen werde, folgendermaßen:
(jl.ev06.150,15) » ...Ein Volk wird ziehen wider das andere. (Bürgerkriege und Kriege, d. Hg.)
(jl.ev06.150,16) Es werden die Menschen auch gewarnt werden durch Seher und besondere Zeichen am Firmamente(z.B. Ozonloch, Meteoriten-Steinregen, Kometen, Sonnenfinsternis etc.), woran sich aber nur die wenigen Meinen kehren werden, während die Weltmenschen das alles nur für seltene Wirkungen der Natur ansehen werden und ausspucken werden vor allen jenen, die noch an Mich glauben.
(jl.ev06.150,17) Aber darauf wird geschehen eine allergrößte Offenbarung durch Meine abermalige Darniederkunft auf diese Erde; aber dieser Offenbarung wird auch schon vorangehen ein allergrößtes und schärfstes Gericht und nachfolgen eine allgemeine Sichtung der Weltmenschen durchs Feuer und sein Geschoß, auf daß dann Ich Selbst eine ganz andere Pflanzschule für wahre Menschen auf dieser Erde werde errichten können, die dann dauern wird bis ans Ende der Zeiten dieser Erde

Große Sichtung im Zusammenhang mit Wiederkunft Christi

Jesus warnt die Menschen der Endzeit:
(jl.ev01.091,20) »So Ich jüngst wieder zur Erde kommen werde, so werde Ich eine starke Sichtung vornehmen; und keinen werde Ich annehmen, der Mir mit was immer für Entschuldigungen kommen wird! Denn jeder, der da ernstlich sucht, kann und muß es finden!...«

'Kommen Christi auf den Wolken'; 'Zeichen des Menschensohns am Himmel'

Zeichen des Menschensohnes am Himmel; Kommen in Wolken; Weltgericht (mt.24,30; jl.ev06.174,09-14)

In Bibel und Neuoffenbarungen weist Jesus auf die Art seines Wiederkommens hin:
mt.24,30) "Dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit."
(jl.ev06.174,09) »Es wird gegen die Nähe des Gerichtes aber auch zu sehen sein das Zeichen des Menschensohnes am Himmel, das heißt, der Himmel im Menschen wird Mich als den alleinigen Herrn Himmels und der Erde anerkennen, und des Menschen Seele wird Mich preisen und sehr loben.
(jl.ev06.174,10) Aber das ist dann noch nicht die Vollendung des Menschen. Aber wenn Ich dann licht und helle in den Wolken der Himmel mit allen Himmelsmächten unter dem Schalle wie von vielen Kriegs- und Gerichtsposaunen im lebendigen Worte vor allen Menschen auftreten werde im wahren Himmel, der im Herzen der Menschen ist, dann ist das Gericht der Welt da.
(jl.ev06.174,11) Der rechte Mensch wird dann eingehen in Meine Herrlichkeit, und die Täter des Übels werden verzehrt werden vom Feuer Meines gerechten Zornes und eingehen in das Reich ihrer bösen Werke, das da bereitet ist für alle unverbesserlichen Teufel. Denn wer aus sich freiwillig die Hölle erwählt, der sei denn auch verflucht in ihr, wie sie in sich selbst verflucht ist. Wie aber das Gute ewig gut bleiben wird, so wird auch das Böse in sich ewig böse bleiben und die ewige, gerichtete Unterlage sein, die Mir ewig als Fußschemel zu dienen haben wird. (vgl. jes.66,01.02; mt.05,35; apg.07,49)
(jl.ev06.174,12) Ich Selbst aus Meiner urgöttlichen Persönlichkeit aber werde niemanden richten, sondern das alles wird tun Mein Wort, das Ich zu euch geredet habe. Denn wenn Ich einmal aufgefahren sein werde in Mein Reich, dann werde Ich nimmer im Fleische auf diese Erde wiederkommen, sondern nur im Geiste, im Worte, und es wird also sein, wie es war im Anfange, da es hieß: Im Anfang war das Wort, das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Das Wort aber hat Fleisch angenommen und hat unter den Menschen gewohnt. Er, das heißt, Ich kam in Mein Eigentum, und die Meinen haben Mich nicht erkannt; denn die Welt und ihr Fleisch hatten sie alle blind und taub gemacht.« (vgl. joh.01,01 ff.)

(jl.ev06.174,14) »Ich habe es euch aber schon zu öfteren Malen gesagt und gezeigt, wie es auf dieser Erde wird. Darum harret mit Geduld der sicheren Erlösung, die nicht unterm Wege bleiben wird, und wünschet ein Weltgericht nicht zu eilig vor der Zeit! Denn wenn es kommen wird, dann wird es noch zu früh dasein für euch selbst und noch mehr für die, welche da gerichtet werden; denn im Gerichte sind Liebe und Erbarmung ferne, und jede Seele wird da ihrer Selbsthilfe übergeben werden, auf daß sie bitter erfahre, wie zu gar nichts nütze ihr die eitle, zeitliche Hilfe der puren Weltmenschen war...«

'Zeichen des Menschensohnes am Himmel': Kruzifix am Himmel ist dumme Deutung

Jesus klärt durch die Neuoffenbarung folgende vielfach falsch verstandene Bibelstelle über seine Wiederkunft auf:
(jl.him1.337,00) (mt.24,30:) "Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Dann werden heulen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen kommen des Menschen Sohn in den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit."
(jl.him1.337,01) »Wißt ihr denn nicht, welcher Unterschied zwischen dem 'Zeichen' und dem 'Menschensohne' obwaltet? Und wißt ihr nicht, was da zu verstehen ist unter dem 'Himmel?'
(jl.him1.337,02) Wahrlich, ihr möget euch nichts Törichteres denken, als etwa am gestirnten Himmel ein sogenanntes Kruzifix zu erblicken. Fraget euch nun selbst, was würde das der Welt wohl nützen, wenn nicht nur ein, sondern eine ganze Legion Kruzifixe am Himmel zu sehen wären!? Würden die Menschen deshalb besser werden in ihren Herzen? - O gewiß und wahrlich nicht!
(jl.him1.337,03) Würden da nicht alsobald die Gelehrten bei der Hand sein und alle diese Kruzifixe für Ausgeburten pfäffischer Trügerei erklären?! Und würden sie nicht beweisen wollen, daß alle die am Himmel schwebenden Kruzifixe keinen andern als einen aerostatischen Ursprung haben und vermöge der Verabredung von Jesuiten-Kollegien aufgestiegen sind!?
(jl.him1.337,04) Sehet, diesen Effekt und noch manchen andern würde eine solche Erscheinung in der gelehrten Welt hervorbringen! Ja, es möchten noch mathematisch gelehrtere (Wissenschaftler) solche Erscheinungen sogar auf dem Wege der Optik zu erklären suchen.
(jl.him1.337,05) Was würde aber der gemeine Mann dazu sagen? - Ich sage euch, der würde alsobald vor übermäßiger Angst tatlos verstummen. Denn da wäre es für ihn nach der irrig eingepflanzten Lehre doch gewiß, daß der 'Jüngste Tag' vor der Türe ist.
(jl.him1.337,06) Und so würde diese Erscheinung fürs erste die Gelehrten (geistig, d. Hg.) töten darum, weil sie durch ihre Meinung und Erklärung sie zuvor töteten; der gemeine Mann aber würde getötet werden im Augenblicke des ersten Auftretens (jener Erscheinung) in aller seiner stets tätig sein sollenden Freiheit. - Das wäre demnach der Nutzen einer solchen Erscheinung!
(jl.him1.337,07) Daß sich die Sache so verhalten würde, könnet ihr aus dem entnehmen, so ihr nur mit einiger Aufmerksamkeit eure Blicke auf jene Zeit hinwendet, für welche von gewissen weisheitskramenden Propheten schon mehrere Weltuntergänge vorherbestimmt worden sind. Wie da die Menschen teilweise verzweifelten, teilweise lachten und teilweise sich dem Vielfraße und anderartigen Schwelgereien preisgegeben haben (so würde es auch jetzt wieder gehen). Wenn aber schon solche leere Prophezeiungen solche üble Erscheinungen hervorbrachten, nun denket euch, was da ein riesenhaft großes Kreuz, unter den Sternen schwebend, hervorbringen würde?! - Ich brauche euch den tödlichen Erfolg nicht näher zu beschreiben!«

Jesu Deutung des 'Zeichens des Menschensohnes am Himmel'

Jesus erläutert durch die Neuoffenbarung: (jl.him1.338,08) »Es ist aber unter 'Himmel' zu verstehen: die gesamte Glaubenswahrheit aus dem Worte, welches ist die 'Kirche' in ihrer Echtheit.
(jl.him1.338,09) Das 'Zeichen des Menschensohnes' aber ist die in dieser Kirche wieder neu erwachte Liebe mit allen ihren himmlischen Attributen, als Barmherzigkeit, Geduld, Sanftmut, Demut, Ergebung, Gehorsam und Duldung aller Beschwerden des Kreuzes. Sehet, dieses lebendige Zeichen des Menschensohnes wird am Himmel des inneren, ewigen Lebens erscheinen und wird nicht töten, sondern überaus beleben.
(jl.him1.338,10) Es werden bei solcher Gelegenheit freilich die 'weltsüchtigen Geschlechter der Erde' heulen, jammern und wehklagen, da all ihr Höllentrug, der da in den zahllosen Kaufs- und Verkaufsartikeln besteht, außer allen Kurs kommen wird. Denn die Menschen Meines Zeichens werden mit den Weltkrämern, Mäklern und Wechslern nicht mehr viel zu tun haben.«

Jesu Deutung des 'Wiederkommens des Menschensohns auf Wolken des Himmels'

(jl.him1.338,11) (Forts.:) »Diese werden ihre Augen nur dahin richten, da sie sehen werden des 'Menschen Sohn auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit kommen' - welches ist das lebendige Wort im Herzen des Menschen oder Meine ewige Liebe im Vollbestande und daher ist 'von großer Macht und Herrlichkeit'. Und es sind die 'Wolken des Himmels' die unendliche Weisheit Selbst in diesem lebendigen Worte. - Sehet, das ist also das kurze Verständnis dieses Schrifttextes!
(jl.him1.338,12) Die 'Wolken' aber werden Jenseits euch Selbst in Mein Reich aufnehmen und werden eure Wohnung sein ewig. Das heißt, ihr werdet da erst in der höchsten Wonne die große Macht und Herrlichkeit des Menschensohnes anschaulich vollends erkennen.«

Wo Wiederkunft Christi stattfinden wird

Ein Anhänger Jesu bat ihn:
(jl.ev08.187,03) »Aber da Du nun schon so gnädig warst und hast uns als für vollends bestimmt zum voraus angezeigt, daß Du noch ein zweites Mal persönlich auf diese Erde zu den Menschen für bleibend kommen werdest, so könntest Du uns ja auch noch hinzu sagen, wo Du auf diese Erde zu den Menschen wiederkommen wirst! Wie wird das Land, der Ort und das glückliche Volk heißen?«
(jl.ev08.187,04) Sagte Ich: »Freund, auf diese deine Frage kann Ich dir nun wohl keine für euch verständliche Antwort erteilen, denn es werden in jener Zeit gar viele neue Orte, Länder und Völker entstehen, die jetzt noch keinen Namen haben; daß Ich aber nur in einem solchen Lande und an einem solchen Ort wieder zur Erde kommen werde, wo unter den Menschen noch der meiste und lebendigste Glaube und die meiste und wahrste Liebe zu Gott und zu den Nächsten bestehen wird, das kannst du als ganz sicher und vollwahr annehmen und glauben.
(jl.ev08.187,05) Doch so Ich kommen werde, da werde Ich nicht allein kommen, sondern all die Meinen, die schon lange in Meinem Himmelreiche bei Mir sein werden, werden mit Mir in übergroßen Scharen kommen und stärken ihre noch auf der Erde im Fleische wandelnden Brüder, und es wird so eine wahre Gemeinschaft zwischen den schon seligsten Geistern der Himmel und den Menschen dieser Erde bestehen, was den derzeit lebenden Menschen sicher zum größten Troste gereichen wird.«


(jl.ev09.094,09) »In den Landen eines andern Weltteiles (als Asien, d. Hg.), die nun von den Heiden bewohnt werden, werde Ich ein neues Reich gründen, ein Reich des Friedens, der Eintracht, der Liebe und des fortwährend lebendigen Glaubens, und die Furcht vor dem Tode des Leibes wird nicht mehr sein unter den Menschen, die in Meinem Lichte wandeln und im beständigen Verkehr und Umgang mit den Engeln des Himmels stehen werden...«
(jl.ev09.094,14) »Es gibt ein gar großes Land im fernen Westen, das von allen Seiten vom großen Weltozean umflossen ist und nirgends über dem Meere mit der alten Welt zusammenhängt. Von jenem Lande ausgehend, werden die Menschen zuerst große Dinge vernehmen, und diese werden auch im Westen Europas auftauchen, und es wird daraus ein helles Strahlen und Widerstrahlen entstehen. Die Lichter der Himmel werden sich begegnen, erkennen und sich unterstützen.
(jl.ev09.094,15) Aus diesen Lichtern wird sich die Sonne des Lebens, also das neue, vollkommene Jerusalem, gestalten, und in dieser Sonne werde Ich auf diese Erde wiederkommen...«

Hand nach rechts Wann, wie und wo erfolgt Jesu Wiederkunft? (Kurztexte mit Link zum Originaltext)

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Letztes Update: 16.02.2017