Welche Lehr- und Erziehungsweise wandte Jesus an?

Wichtige Fragen - direkte Antworten aus den Neuoffenbarungen Jesu durch Prophet Jakob Lorber (1800-64)

Sinngemäß komprimierte Texte mit Link zum Originaltext


Cyrenius, der römische Statthalter und große Freund des Jesuskindleins, nach zweijähriger Trennung zu Joseph: „O mein Bruder, ich habe in diesen zwei Jahren gar viel ausgestanden: Verfolgung, Verrat, Verleumdung und viele andere höchst unangenehme Dinge. Aber ich dachte dabei allezeit daran, was mir vor zwei Jahren das heiligste Kindlein gesagt hat, nämlich, daß es diejenigen zupfe und kneipe, die es lieb habe. Und fürwahr, alle diese Stürme um mein Gemüt waren im Ernste nichts als lauter Liebkosungen dieses meines Herrn aller Herren! Denn wo immer sich eine Woge wider mich erhob und mich zu verschlingen drohte, da zerschellte sie an einer noch mächtigeren Gegen woge und es blieb nichts als leerer Schaum zurück." jl.kjug.182,11-16

Jesus: „Die Achtung des freien Willens der Menschen dieser Erde geht von Gott aus so weit, daß Er nicht immer darauf sieht, was die Menschen denken, wollen und tun. Nur wenn sie zu weit von Gott abgewichen sind, dann erst sieht Gott sie an und erweckt wieder Seher, Lehrer und Propheten, damit sie den Menschen Seinen Willen und Seine Absichten verkünden. Kehren sich die Menschen daran, so geht es wieder ganz gut; verspotten und verfolgen sie aber die für sie von Gott Erweckten, so muß Gott dann notwendig ein Strafgericht über die Menschen und oft über ein ganzes Volk kommen lassen. Aber selbst ein solches Gericht geht niemals unmittelbar von dem allmächtigen Willen Gottes aus, sondern kommt stets von der blinden und böswilligen Verkehrtheit der Menschen." jl.ev06.225,08

Jesus: „Ich kann zwar schon von Ewigkeit her alles wissen, was mit einem Menschen wird, wenn Ich es wissen will; aber damit der Mensch in der Reife seiner Jahre völlig frei und unbeirrt handeln kann, so ziehe Ich auf eine bestimmte Zeit Meine Augen von ihm ab und nehme keine Kenntnis von seinem Handeln, außer er bittet Mich inständig, ihm zu helfen beim freier Kampfe mit der Welt. Da sehe Ich Mich nach ihm um, helfe ihm auf den rechten Weg und verleihe ihm beim Kampfe mit der Welt die nötige Kraft." jl.ev02.137,16

Jesus zur zukunftsbangen kleinen Jüngerin Jarah: „Ich will für dich keinen Blick in die Zukunft tun, auf daß du frei bleibest in deinem Handeln; aber dafür belehre Ich dich nun, auf daß du zur Zeit der Versuchung dich alles dessen werktätig erinnern magst. Auch dein Lehr-und Schutzengel wird dich in solcher Zeit allein lassen; wenn du aber über die Welt wirst aus deiner Kraft gesiegt haben, dann wird er wieder zu dir treten und dir dienen in allen Dingen." jl.ev02.137,17

Jesus zu dem römischen Oberstatthalter Cyrenius: „Wenn dich Mein Wille nötigt, so bist du ein geknebelter Sklave, nötigt dich aber dein eigener Wille, so bist du ein Freier; denn dein Wille will nunmehr das, was dein Verstand, das Augenlicht deiner Seele, als wahr und gut erkennt. Daraus kannst du klar ersehen, warum Ich Mich vor Meinen Verfolgern zuweilen flüchte und ihnen aus dem Wege gehe — nicht etwa, um Mich vor ihrer ohnmächtigen Wut zu schützen, sondern um sie als Meine blinden und törichten Kinder vor dem ewigen Verderben zu bewahren. — Sehe Ich aber, daß Menschen, die Mich verfolgen, in sich dennoch besserer Natur sind und bei einem rechten Geisteslichte die Wahrheit und das reine Gute erkennen würden, so fliehe Ich nicht vor ihnen, sondern lasse sie zu Mir kommen, wo sie dann belehrt werden, ihre Nacht und ihr Gericht erkennen und endlich zu Menschen nach der Ordnung Gottes werden!" jl.ev03.017,04-06

Jesus schildert den stufenweisen geistigen Erkenntnisweg des verstandesklugen Zöllners Kisjonah: „Du hieltest Mich anfangs für einen sehr weisen und wohlverständigen Arzt, und als du Mich ungewöhnliche Taten verrichten sahst, so fingst du an, Mich für einen Propheten zu halten, durch den der Geist Gottes wirke. Du aber bist ein in allen Schulen bewanderter Mann, und es trieb dich, in volle Wissenschaft zu bringen, wie ein Mensch zu solcher Vollendung gelangen könne. Da enthüllte Ich dir, was der Mensch ist und was aus ihm werden kann, so er sich völlig erkennt und dadurch zur vollen Lebensfreiheit seines Geistes gelangt. — Aber Ich zeigte dir dann auch, wie Gott selbst ein Mensch ist, und wie aus diesem Grunde auch du und alle dir ähnlichen Wesen Menschen sind. Und Ich zeigte dir dann ferner, im Geheimen, daß eben Ich selbst der Gott-Mensch bin, und daß ein jeder Mensch berufen ist, das zu werden und für ewig zu sein, was Ich selbst bin. Da erstaunest du und weißt von da an, wer Ich bin." jl.ev01.155,04-05

Jesus zu dem bekehrten Essäerführer Roklus: „Die reinsten und besten Menschen der ganzen Erde befinden sich nun sämtlich hier; denn Ich habe es also gewollt, daß sie alle von weit und nah sich hier um Mich versammeln. Sie haben auch alle, gleich wie du, den Unterricht geraden Weges aus den Himmeln empfangen."jl.ev05.129,02-03

Jesus: „Das Wort, das Ich zu euch rede, gilt nicht nur für diese Erde, sondern entsprechend für die ganze Unendlichkeit. Denn Meine Worte sind nicht Menschen-, sondern Gottesworte, werden auch von Myriaden von Engeln vernommen und von einem Ende Meiner vielen Schöpfungen zum anderen getragen!" jl.ev10.188,23

Ein erleuchteter Oberägypter bezeugt: „Der große Meister voll des Geistes Gottes und all Seiner Macht und Kraft, will die Menschen nicht durch Zeichen, sondern durch Seine reinste, weiseste Lehre auf den Weg des Lichtes und des Lebens führen. Die Zeichen nötigen die Menschen wohl, an Ihn und Sein Wort zu glauben, aber sie verschaffen niemandem eine innere, freie und lebendige Überzeugung von der großen Wahrheit." jl.ev07.147,06

Risa, ein junger Freund Jesu bezeugt: „Der Herr versteht es als Lehrer, unsere Gemüter in den Schranken der Nüchternheit zu halten." jl.ev04.031,09

Jesus zu zwei weltweisen Griechen, die nach Seiner Lebensschule fragen: „Die wahre Schule des Lebens bin Ich selbst! Wer zu Mir in die Schule des Lebens durch den Glauben an den einen allein wahren Gott, durch die Liebe zu Ihm und zum Mitmenschen kommt und nach meiner Lehre dann lebt und handelt, der ist ein rechter Jünger Meiner Schule. Und dies ist die allein wahre Schule des Lebens für jeden Menschen. Nur in dieser Schule wird er das ewige Leben seiner Seele finden, und der Tod und das Gericht der Materie wird von ihm weichen. Er wird es dann auch in sich erfahren, wie und warum eben nur Ich der Meister und die Schule bin." jl.ev09.155,08-10

Eine zum Licht gelangende Seele im Geisterreich über die verschiedenartige Wirkung der Lehrweise eines Engels und der des Herrn: „Die Worte des erhabenen Boten des Herrn waren für mein Gefühl wie eine rauhe Feile, mit welcher er — ewig Dank der göttlichen Erbarmung! — mir meine vielen und gröbsten Irrtümer abgefeilt hat; auch waren sie wie ein scharfes Schwert! — Deine Worte aber, o Herr, sind wie ein allerheilsamster, lieblichster Balsam; oh, ich kann es Dir gar nicht beschreiben, wie unaussprechlich wohl mir bei jedem Deiner Worte ward!" jl.gso1.091,11-12

Jesus zu dem heftig ungeduldigen einstigen Bischof Martin: „Was die Liebe, gepaart mit Sanftmut und Geduld, nicht vermag, das vermag auch kein Schwert und keine sonstige Macht! Die Allmacht kann wohl alles richten, töten und vernichten durch das Gericht, aber helfen, aufrichten, das Leben erhalten, das Verlorene wiederbringen, den gefangenen Geist frei machen, siehe, das kann nur die Liebe, gepaart mit Sanftmut und Geduld." jl.bmar.036,10-11

Jesus: „Ich ging sehr zeitig morgens mit Meinen Jüngern in den Tempel und war sonach einer der Ersten darin. Als das Volk sah, daß Ich in den Tempel gegangen war, da kam es in großer Menge zu Mir. Ich setzte Mich mitten unter die Menschen und fing an, das Volk durch Gleichnisse, Bilder und Beispiele zu lehren, wie solche vielfach in den Evangelien vorkommen. Ich zeigte ihm die große Liebe, Güte und Gerechtigkeit des Vaters und auch, worin das Reich Gottes bestehe, das nun so nahe zu ihm gekommen sei. Und viele glaubten an Mich." jl.ev06.196,01-03

Gewaltige Wirkung der beim Laubhüttenfest im Tempel gehaltenen Rede Jesu auf das Volk und auf die zur Gefangennahme des Herrn ausgesandten Schergen der Pharisäer. jl.ev06.170,11

Jesus zu jüdischen Jüngern, die es bemängeln, daß Er vorzugsweise die Heiden über die geistige Bedeutung vieler Naturvorgänge belehrt: „Ihr seid wohl allzeit eifrige Befolger des Gesetzes Mosis gewesen, aber um die Gesetze in der Natur habt ihr euch selten oder nie gekümmert, und Ich wußte darum wohl, worin Ich euch zuerst zu unterweisen und ins rechte Licht zu führen hatte! — Da es euch nun klar geworden ist, daß Ich der wahrhaftige Messias bin, so ist auch für euch die Zeit gekommen, daß ihr so manches aus dem Gebiete der Natur erklärt und enthüllt überkommt, aber gründlich verstehen und einsehen werdet ihr alles das auch erst dann, wenn ihr von Meinem Geiste erfüllet seid." jl.ev10.186,04-05

Jesus: „Ein Mensch kann die tieferen, übersinnlichen Wahrheiten nie völlig fassen und begreifen, wenn er der Boden nicht kennt, auf dem er als natürlicher Mensch steht und geht, und Ich selbst habe euch eben darum schon vieles erklärt hinsichtlich der Erscheinungen in der Naturwelt." jl.ev07.183,10

Jesus zu dem römischen Hauptmann Pellagius: „Wenn du über die Dinge in der Naturwelt einen tieferen Aufschluß haben willst, da besuche deinen Amtsgefährten in Genezareth, so wirst du vieles von ihm vernehmen, was dir bis jetzt noch fremd ist. Denn Ich unterweise die Menschen stets nach ihrer Aufnahmefähigkeit und darin, worüber sie schon selbst nachgedacht haben, aber trotz all ihrer Mühe zu keiner Wahrheit gelangen konnten." jl.ev10.074,10

Jesus verheißt als besondere Gunst sehr eifrigen Lichtsuchern: „Als euer Freund werde Ich Mich noch fünf Tage bei euch aufhalten und euch gelegentlich auch noch so manches irdisch Gute und Nützliche zeigen." jl.ev05.233,04-06

Die drei Weisen aus dem Morgenlande wundern sich beim Morgenmahl über Jesu schlichte, menschlich-natürliche Unterhaltung in irdischen Angelegenheiten. jl.ev06.040,11-12

Jesus zu dem Griechen Philopold: „Weil du ein echter Weltweiser nach Aristoteles, Sokrates und Plato bist, so muß Ich schon auch zum Teil nach ihrer Weise mit dir reden, damit du Mich leichter verstehst." jl.ev06.031,02

Jesus: Die Jünger verstanden es mit der Zeit immer tiefer, warum Ich an den verschiedenen Orten nebst der stets gleichen Hauptlehre auch über verschiedene andere lebenswichtige Dinge die Menschen so belehrt habe, wie sie es fassen konnten, und wofür sie ein Bedürfnis hatten. jl.ev10.074,11

Gleichnisreden Jesu: „Das wahre Brot aus den Himmeln ist Mein Wort und Meine Lehre!" — „Ich selbst bin das wahre Brot des Lebens. Wer zu Mir kommt, den wird es nicht hungern, und wer an Mich glaubt, den wird es nimmerdar dürsten!" jl.ev06.043,11-14

Jesus über die Königsmacher aus Tiberias: „Diese Menschen sind noch ganz auf der Stufe der Tiere, und Ich rede darum so verdeckt, auf daß sie nichts begreifen und sich sodann von Mir entfernen; denn ihre Zeit ist noch lange nicht da." jl.ev06.043,16-14

Jesus zu den über die Rede vom Fleischessen und Bluttrinken murrenden Jüngern: „Die Worte, die Ich zu euch geredet habe, sind Geist und Leben und nicht irdisch Fleisch und Blut." jl.ev06.045,08-10

Jesus begründet Seine rätselhafte Volksbelehrung vom Fleischessen und Bluttrinken mit der Unreife der Zuhörer für die tieferen Geheimnisse des Reiches Gottes und mit der Notwendigkeit, diesen Seelen einen „guten Stoß" zu versetzen, um sie zum Forschen und Nachdenken zu bewegen. jl.ev06.045,08-10

Jesus über Sein letztes Verweilen und Wirken in Genezareth gegen Ende Seines Lehramts: „Ich blieb mit den Jüngern noch acht Tage in Genezareth, und es kamen dahin viele Fremde aus der Gegend von Damaskus und anderen Städten, haben Mich kennengelernt und den Glauben an Mich angenommen. Nicht nur in den Dingen des Reiches Gottes auf Erden, sondern auch in allen natürlichen Dingen und Erscheinungen wurden die Menschen von Mir, Meinen Jüngern und Meinem Engel Raphael unterwiesen und ließen dadurch ihren alten Aberglauben fahren. Auf diese Weise haben sich denn auch bald bedeutende Gemeinden zu Damaskus und in anderen Orten gebildet." jl.ev10.024,14-16

Jesus belehrt und bekehrt eine arbeitsscheue, durch Lieblosigkeit und einen sündhaften Lebenswandel bettelarm gewordene Witwe, indem Er ihr aus Seiner göttlichen Allwissenheit ihre Vergangenheit vorhält. jl.ev07.132,06-07, jl.ev07.132,10-17

Herrlicher, eindrucksvoller Bericht Jesu über die von den Pharisäern zur Verurteilung vor Ihn gestellte junge Ehebrecherin und deren die Pharisäer tief beschämende Freisprechung mit den Worten Jesu: „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie!" jl.ev06.197,05-06

Jesus, der mit Zöllnern und Sündern speist und umgeht spricht zum großen Ärger der Pharisäer und anderer Erzjuden auch herzlich und gütig mit den liebenswerten Töchtern des reichen Zöllners Kisjonah. jl.ev01.146,07-08

Jünger Jesu zu dem gutwilligen Pharisäer Roban: „Unser heiliger Meister Jesus hat noch nie einen Stater von uns verlangt, obschon wir alle stets mit allem von Ihm versorgt werden. Glaube, Vertrauen und Liebe ist alles, was Er von uns haben will." jl.ev02.036,09

Jesus: „Wer der wahren Ordnung gemäß leben will, der lebe geradeso wie Ich selbst lebe und zu leben lehre, so wird er die Frucht des ewigen Lebens in sich reif werden sehen." jl.ev01.207,11

Der Herr: „Wen Ich prüfe, den will und werde Ich auch zu etwas machen; denn er ist schon in Meiner Schule. — Bei Mir wird niemand in der Prüfung verworfen, sondern jeder kann bestehen, entweder schon hier oder doch sicher im Jenseits. O Kinder, erkennet doch einmal, daß Ich euer liebevollster Vater bin, der euch in jeder Prüfung euer Leben ums Tausendfache erhöht und vermehrt!" jl.him1.345,02, 03, 10

Große langmütige Auseinandersetzung des Herrn mit dem selbstgerecht hadernden Erzvater Mahal über die ,Reue Gottes', über die Sterblichkeit des Menschen, sowie über den Ursprung Satans und alles Bösen in der Welt. jl.hag3.338,01 ff.-340

Jesus zu einem mitleidigen Jünger, der allen Armen und Notleidenden helfen möchte: „Niemand kennt die Not und das Elend der Menschen besser und niemand ist barmherziger als Ich; aber es wäre allen Menschen mit Meiner Liebe und Erbarmung wenig geholfen, wenn nicht Meine höchste Weisheit bei der Liebe und Erbarmung mitwirkte." Darauf beleuchtet Jesus in den wechselvollen Schicksalen einer Familie die notwendige Läuterung der Seelen durch Armut, Elend und Not. jl.ev07.092,02-11

Jesus: „Es ist zwar die Armut eine große Plage für die Menschen, aber sie trägt den edlen Keim der Demut und Bescheidenheit in sich und wird darum als Demutsschule auch stets unter den Menschen verbleiben." jl.ev04.079,03

Jesus läßt den Bewohnern eines von Steuereinziehern des Herodes ausgeplünderten Dorfes zuerst materielle Hilfe angedeihen. jl.ev01.132,01 ff., jl.ev01.133,01-04

Jesus zu bekehrten persischen Juden: „Ich lasse Meine Sonne leuchten über Gute und Schlechte, und Meine ärgsten Feinde werden täglich aus Meiner allmächtigen Hand mit Wohltaten überhäuft, nur über die zu argen Frevler wird Meine Rute geschwungen." jl.ev03.209,04

Der Herr: „Katastrophale Erscheinungen wie große Feuersbrünste, Erdbeben, Überschwemmungen und dergleichen sind nichts als Rüttler, um so manche Schläfer, deren es nun gar viele gibt, aus ihren süßen Weltträumereien zu erwecken, die ganz Toten aber aus dem Wege zu räumen. Glaube es fest, eine andere Zeit ist nahe!" jl.him2.119,03-04

Der Herr zu einer Seele, die sich von Ihm zurückgesetzt glaubt: „Siehe, Ich ziehe Mich, besonders bei deinesgleichen, oft so zurück, daß ihr auch manchmal ausrufen möchtet: ,Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?!' — Allein Ich sage dir: Solches ist dir sehr heilsam zur ewigen Gesundheit des Geistes (der Seele!), Merke aber dabei: Ich bin dir nie näher als gerade dann, so du Mich am entferntesten glaubst. Sei daher sanften Herzens, hebe deine Weltgedanken zu Mir empor und sei geduldig in allen Dingen!" jl.him2.100,14-16

Auf den Vorwurf des selbstgerechten Erzvaters Mahal, ihn und seine Kinder in der Hölle der Tiefe verlassen zu haben, erwidert der Herr: „O Sohn, weil Ich dich so lieb habe, darum wollte Ich dich auf dieser Erde erziehen zu einem Großfürsten Meiner Himmel! Du aber ersahst in Meiner zu großen Liebe nur eine Vernachlässigung Meinerseits an dir; oh, wie blind hat dich deine eigene Gerechtigkeit gemacht!" jl.hag3.340,04-09

Der Herr: „Ich sehe eure Gebrechen und wähle die tauglichsten Mittel, euch zu helfen, zuerst geistig und dann auch leiblich, wenn das Geistige geordnet ist." jl.him2.413,08 |

Der Herr: „Die Ich lieb habe, denen schicke Ich so manche kreuzigende Not und oft ein außerordentlich groß scheinendes Kreuz, so daß, der es ansieht, gewaltig davor erschrickt." jl.him1.265,03

Ein armer, sterbender Familienvater, der durch den Tod von langen, bittersten Leiden erlöst zu werden hofft, spricht zu den Seinen: „Du, mein teures Weib, und ihr, meine geliebten Kinder! Ihr habt um meinetwillen viel ausgestanden, aber ihr habt euch dabei auch sichtbar überzeugt, daß des Herrn Hand für euch stritt und trieb eure Feinde wie einen schlechten Spukgeist von dannen. Vertrauet also fortan auf den Herrn! Er wird euch dann am nächsten sein, wenn eure Not am höchsten ist!" jl.jens.010,17

Jesus: „Je mehr Ich einen Menschen liebe, desto mehr auch wird er von Mir geprüft. Denn jeder soll Mir gleich vollkommen werden; dazu aber wird viel Selbstverleugnung, Geduld, Sanftmut und volle Ergebung in Meinen Willen erfordert." jl.ev03.120,07

Jesus: „Vollkommen reine Herzen prüfe Ich nicht mehr durch Leiden, sondern nur solche, die Mich zwar sehr lieben, aber dennoch auch mit der Welt dann und wann liebäugeln. Solchen Seelen treibe Ich durch allerlei Leiden die Weltliebe aus dem Herzen, auf daß sie völlig rein und Mein werden." jl.ev02.127,21

Der Herr: „Meine lieben Kinder, der Vater weiß zwar alles, aber dennoch bespricht Er sich gern mit Seinen Kindern, als wüßte Er nicht alles." jl.gso2.123,02

Jakob Lorber empfängt für seine über bittere Lebenserfahrungen sich grämende Mutter eine lichtvolle Gleichniserzählung, aus welcher hervorgeht, daß hinter scheinbaren äußeren Ungerechtigkeiten die höchste göttliche Liebe und Weisheit plant und wirkt. jl.him2.158,01 ff.

Jesus zu Robert Blum im Jenseits: „Die Gottheit sorgt für die Menschen dieser Erde so außerordentlich, als hätte sie in der ganzen Unendlichkeit nahezu keine Wesen mehr, die ihrer Fürsorge bedürften, und führt sie unter allen Verhältnissen ihres Prüfungslebens so, daß fast alle — trotz aller sich entgegenstellenden Schwierigkeiten — ihre hohe Bestimmung erreichen können, deretwegen sie von der Gottheit ins Dasein gerufen sind!" jl.rbl1.024,02

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