Wie war die Vergangenheit, wie wird die Zukunft des jüdischen Volkes sein?

Welche Rolle bekam das Judentum von Gott? Hat es diese Rolle noch?

Ist das jüdische Volk noch das auserwählte Gottesvolk? Was erwartet dieses Volk?


Jesus: „Warum sind die Juden trotz vieler Belehrungen durch Engel und Propheten Gottes nicht im Glauben an Gott und in der Liebe zu Ihm verblieben und somit auch nicht in Seiner lebensvollen Ordnung? Seht, das machte die bei vielen überhandnehmende Eigen- und Weltliebe, von der sich die Menschen durch ernste Ermahnungen und auch durch scharfe Züchtigungen nicht abwendig machen ließen. Sie versanken dadurch in das alte Gericht der Materie und ihres Fleisches und verloren das innere Lebenslicht ihrer Seele so sehr, daß sie nun nicht mehr wissen, was eine Seele ist, und daß sie eine Seele haben! Wie sollten sie da Gott erkennen und lebendig an Ihn glauben!?" | jl.ev09.157,04-07

Jesus zu reumütigen jüdischen Schriftgelehrten: „Wie eine Henne ihre Küchlein lockt und sie unter ihren Flügeln schützend zu verbergen strebt vor den Feinden, so habe Ich die Kinder Abrahams allzeit mit Meiner Vaterstimme gelockt und wollte sie versammeln unter Meinen Flügeln des Lichtes, der Wahrheit und des ewigen Lebens. Und als Ich redete durch den Mund der Propheten, da sagten sie: ,Wir erkennen wohl Jehovas Wort und Stimme, aber warum kommt Er nicht selbst zu uns wie einst zu Abraham, Isaak und Jakob und redet mit uns, Seinen Kindern?' - Darauf geschahen wieder Verheißungen, daß Ich in dieser Zeit selbst kommen werde mit all Meiner Macht und Kraft und Mein ewiges Lebensreich mit Mir. Die geweissagte Zeit ist gekommen und Ich mit ihr, genau nach der Weissagung. Warum nehmen die Juden Mich denn nicht an, warum erkennen sie Mich denn nicht, warum glauben sie nicht an Mich, da Ich doch vor ihren Augen Zeichen wirke, die außer Gott niemandem möglich sind?! Für alle Meine Liebe, Güte und Barmherzigkeit hassen und verfolgen sie Mich mit aller Wut! Sind das demnach die gepriesenen Kinder des Lichts!? O mitnichten! Das sind Kinder der Hölle, und nicht Gott, sondern der Teufel ist ihr Vater! - Ist es bei solchen Umständen denn unrecht von Mir, wenn Ich nun die Heiden zu meinen Kindern mache und die Kinder des Teufels dahin verweise, wo das Reich ihres nunmaligen Vaters und Herrn ist?! Sage Mir nun, du Schriftgelehrter, ob Ich da unrecht handle, wenn Ich die zu argen Juden fahren lasse nach ihrem freien Willen und den Heiden zukommen lasse Macht und Licht!?" jl.ev09.194,12-18

Jesus: „Die alten, frommen Patriarchen des israelitischen Volkes hatten eine so starke Außenlebenslichtsphäre, daß sie in der Nacht, auch irdischen Augen sichtbar, leuchteten. Vornehmlich war dies bei Moses der Fall, dessen Angesicht nach Empfang der Gesetzestafeln auf dem Berge Sinai vor Liebe zu Gott so herrlich und hell strahlte, daß er es vor dem Volke mit einer dreifachen Decke verhüllen mußte." jl.ev04.262,01

Der gläubige Besitzer des alten Davidshauses bei Bethlehem berichtet aus einer alten Chronik, daß Bethlehem und seine Umgebung dereinst von den Babyloniern wegen der friedlichen Bescheidenheit der Bewohner eine milde Behandlung erfahren habe. | jl.ev08.123,01-03

Jesus: „Die Juden waren das erwählte Volk Gottes, - haben sie sich aber danach benommen, um das zu sein und zu verbleiben, wozu sie seit Abrahams Zeiten berufen waren? Sie hielten wohl dem Äußern nach ganz trocken das Gesetz und priesen Gott mit den Lippen, aber ihre Herzen blieben verstockt und ferne von Mir, ihrem Gott!" | jl.ev10.187,01 ff.***

Der Erzengel Raphael schildert eingehend die Entsittlichung des jüdischen Volkes in Ägypten, dessen ernüchternde Führung durch die Wüste und Ernährung durch Manna, das Brot aus den Himmeln. | jl.ev09.191,01-07

Jesus schildert ausführlich den Abfall des Volkes Israel bei der Gesetzesverkündung an Moses auf dem Berge Sinai und das tödliche Strafgericht an den Haupträdelsführern. | jl.ev10.052,02-07

Mit ernster Eindringlichkeit schildert Jesus die an Abtrünnigkeit und Sünden reiche Geschichte des jüdischen Volkes bis zu Seinem Auftreten in Palästina. jl.ev10.187,02 ff.-7

Auf dem Hügel Araloth bei Jericho berichtet Jesus den Jüngern die Wundertaten des israelitischen Propheten und Heerführers Josua, dem an dieser Stelle Jehova in Gestalt eines Engels erschienen war. | jl.ev08.188,02-15

Jesus zu jüdischen Schriftgelehrten, die vom Messias die Befreiung der Juden vom Römerjoch und die Gründung eines jüdischen Weltreiches erwarten: „Ich bin nicht gekommen, um den Juden ein irdisches, vergängliches Reich zu gründen, sondern ein geistiges Reich des Lichtes und aller Wahrheit in der Liebe zu Gott und zum Nächsten. Wer da meint, daß Ich ein irdisches Reich gründen werde, der irrt sich groß! Die Römer sind nun eure irdischen Herren und werden es auch in Zukunft solange verbleiben, als es Gott gefallen wird. Wenn ihr euch aber wider sie auflehnet, dann werden sie euch zerbrechen und zermalmen!" | jl.ev08.085,25-26

Jesus zu jüdischen Schriftgelehrten: „Wenn ihr nicht in Meiner Lehre verbleiben und nach ihr leben und handeln werdet, dann werden euch die Heiden an Verstand und in allen Künsten, Kenntnissen und Wissenschaften übertreffen, euch völlig unterjochen und in den Staub treten das ganze gelobte Land. Das schöne Jordantal mit seinen vielen Städten, Flecken und Dörfern wird zu einer Wüste werden, in der neben Dieben und Räubern wilde Tiere wohnen. Ich bin gekommen in diese Welt und als selbst Jude zu euch Juden, um euch zu retten aus jeglicher Not! Zählet aber die Juden, die an Mich glauben, - wie klein ist ihre Zahl gegen die, welche Mich hassen und verfolgen! Zählet aber auch die Heiden, die von nah und fern hierher kommen und mit vieler Freude Meine Lehre annehmen und Mich als den, der Ich bin, anerkennen und lieben!" | jl.ev09.193,09-10

Der zwölfjährige Jesus im Kreise der Tempelpriester und Schriftgelehrten zu dem anwesenden römischen Richter und Regierungsvertreter: „Hätten die, so da sitzen auf den Stühlen Mosis und Aarons, stets nach Gottes Gesetzen gehandelt, so wären die Juden nie von den Römern unterjocht worden; aber da sie nidit mehr dem alten Gesetz treu blieben, das für alle Menschen gleich gegeben ward, sondern sich eigene Satzungen machten nach ihren Gelüsten, so hat Gott denn auch Sein Angesicht von ihnen abgewendet und sie gegeben unter die scharfe Zuchtrute der Heiden." jl.3tag.022,08

Jesus: „Es ist nicht der Wille des Vaters, die böse Brut der Templer zu Jerusalem mit einem Gedanken zu vernichten; sondern sie sollen handeln, bis ihr Maß voll wird. Dann erst wird das große Gericht über sie kommen; denn sie werden sich in ihrer Herrschsucht und ihrem Hochmut gegen die Römer empören und diese werden ihnen den Tod geben. Kein Stein wird in Jerusalem auf dem andern bleiben, und die Nachkommen werden die Stelle nicht mehr finden, wo es gestanden." | jl.ev06.041,03-04

Weissagung eines Babyloniers über Gericht und Landlosigkeit der Juden. | jl.ev02.023,02

Jesus: „Ich sage es euch: Es wird Jerusalem und der Tempel in längstens 50 Jahren von den Römern derart zerstört werden, daß man gar nicht wissen wird, wo der Tempel gestanden. Das wird eine mächtige Zuchtheimsuchung Gottes sein, und die Juden werden vertrieben in alle Welt, werden nimmerdar ein Volk sein und, von aller Welt verachtet, sich unter den Heiden ihr Brot verdienen müssen. Dieses Land wird ihnen für immerdar genommen und von den Heiden zu einer Wüste umgewandelt werden." | jl.ev06.153,05

Jesus: „Dieses jetzt so hochmütige Judenvolk wird in alle Welt zerstreut werden und wird kein Land und keinen König aus seinem Stamme mehr besitzen bis ans Ende der Zeiten." | jl.ev10.034,09

Jesus zu einem strenggläubigen Alt Juden: „Ich habe bei Meinen Lehrreisen bei den Heiden weit und breit stets mehr Glauben und Liebe gefunden als bei den Juden, die Mich für einen falsdien Propheten, Betrüger, Volksaufwiegler und für einen mit dem Satan im Bunde stehenden Zauberer halten, als solchen vor dem Volke darstellen und Mir gleichfort nach dem Leben trachten! - Darum wird den Juden das Licht der ewigen Wahrheit genommen und den Heiden gegeben. Die Juden werden zerstreut in alle Welt und nimmerdar ein eigenes Land besitzen, sondern als verhaßte Sklaven unter den Königen heidnischer Völker alle Schmach und Verfolgung zu ertragen haben zum bleibenden Zeugnis ihres Unglaubens und ihrer Lieblosigkeit. Sie werden den verheißenen Messias wohl immer erwarten, aber vergebens; denn der bin Ich und sonst keiner mehr in Ewigkeit!" | jl.ev10.146,03-04

Jesus: „Die hochmütige Schlangenbrut der Templer zu Jerusalem wird sich in ihrem Machtwahn über die Römer erheben und sie aus diesem Lande treiben wollen. Doch das wird ihr Ende sein. Der Feldherr und spätere Kaiser ist schon geboren, der dieser Stadt und ihrem Volke den Garaus machen wird." | jl.ev06.207,11

Des zwölfjährigen Jesusknaben Weissagung über das spätere furchtbare Schicksal des Tempels, der Stadt Jerusalem und des jüdischen Volkes. | jl.3tag.026,05-09

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