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Endzeitprophezeiungen bis 2028 (Lorber, Dudde | SeherInnen)

Vorsorge-Tipps

Warnungen, Umkehrmahnungen und Vorzeichen vor Großkrieg und Weltgericht
Reaktionen darauf

(Teil 1; Teil 2; Teil 3)

Textauszüge aus den Werken des Propheten Jakob Lorber (1800-64)


Inhaltsübersicht:


Frühzeitige Ermahnungen und Warnungen vor Gerichten; Zeitpunkt des großen Strafgerichtes

Durch Prophet Jakob Lorber wurden hunderte differenzierter Kennzeichen mitgeteilt, aus denen eindeutig erkennbar wird, daß wir jetzt in der sog. 'Endzeit' leben. Dieser Begriff umschreibt freilich nicht das Ende der Erde, sondern das Endstadium des jetzigen Zeitalters der weltweiten Ungläubigkeit, Gottlosigkeit, Abgötterei, Materialismus, falscher Religionen, Amoralität und Sündhaftigkeit.
Weil diese Fehlentwicklungen logische Konsequenzen nach sich ziehen müssen, erfolgten an sich frühzeitige prophetische Warnungen Gottes an die Menscheit, um sie zur Einsicht, Umkehr und Besserung zu bewegen. Aus Liebe zu den Menschen verhieß Jesus immer wieder Vorwarnungen zu diesem Zweck und sagte bereits seinen Jüngern damals vorher:

Jesus prophezeite schon seinen Jüngern, wann das 'große Gericht' auf der Erde vor sich gehen wird:

  • (jl.ev06.174,07) »Es muß solches alles (Warnungen durch Propheten) zum voraus geschehen, nahe um siebenhundert Jahre vor dem Gerichte, damit am Ende niemand sagen kann, er sei nicht hinreichend ermahnt worden. Von jetzt an aber werden nicht volle 2000 Jahre vergehen, bis das große Gericht auf der Erde vor sich gehen wird; und das wird dann ein offenbar jüngstes, aber zugleich auch letztes Gericht auf dieser Erde sein.«

Diese Prophezeiung Jesu aus dem Jahr 23 oder 24 n. Chr. weist also darauf hin, daß bis ca. 2025 die Menschen das Maß ihrer Übertretungen der göttl. Ordnung vollgemacht haben werden und mit dem 'jüngsten und letzten Gericht' = dem Feuergericht über die Erde zu rechnen haben. Durch dieses 'Feuergericht' wird alles, was auf der Erde, im Wasser und in der Luft lebt, vernichtet. Nur wenige, Gott treu gebliebene Christen werden durch Entrückung direkt von Gott gerettet.

Übliche Reaktionen auf prophetische Aufrufe zur Bekehrung

Um die Menschen zur Umkehr zur göttl. Ordnung zu mahnen, und dadurch die absehbaren Konsequenzen zu vermeiden, erfolgten durch Propheten immer wieder Warnungen Gottes. Wie Gott die Wirkung dieser Warnungen bei den Menschen einstuft, ergibt sich aus folgenden Aussagen des alttestamentarischen Propheten Jeremia:
  • (Jer.07,25-26) »Von dem Tage an, da ich eure Väter aus Ägyptenland führte, bis auf diesen Tag habe ich immer wieder zu euch gesandt alle meine Knechte, die Propheten. Aber sie wollen mich nicht hören noch ihre Ohren mir zukehren, sondern sind halsstarrig und treiben es ärger als ihre Väter...«
An anderer Stelle gleichlautend:
  • (Jer.25,04-05) »Und der Herr hat zu euch immer wieder alle seine Knechte, die Propheten, gesandt; aber ihr habt nie hören wollen und eure Ohren mir nicht zugekehrt und mir nicht gehorcht, wenn er sprach: Bekehret euch, ein jeder von seinem bösen Wege und von euren bösen Werken...«

Was damals galt, hat sich offensichtlich bis heute nicht geändert: Man hört nicht auf die prophetischen Warnungen, sondern übertritt die göttl. Ordnung immer mehr und in immer weiteren Bereichen.
Egal, wie laut und deutlich ein Prophet redet, er erntet in der Regel von den Weltmenschen nur Hohn und Spott. Nach entsprechenden einschlägigen Erfahrungen klagte Prophet Jeremia:
  • (jer.20,08) »Sooft ich rede, muß ich schreien; "Frevel und Gewalt!" muß ich rufen. Denn des Herrn Wort ist mir zu Hohn und Spott geworden.«

In der Gegenwart finden göttl. Offenbarungen oder Warnungen ebensowenig Gehör, wie die Mitteilung Jesu an Jakob Lorber zeigt:
  • (jl.him2.106,05)»Erteile Ich ... den Weltmenschen einen freundlichen Rat entweder durch den besseren Trieb ihres Herzens oder ... durch einen geweckten Seher und Wortknecht, sage Mir, wo ist der, der solches völlig glaubt und darum auch treulichst beachtet? - Denn also verkehrt sind die Sinne der Menschen, daß ihnen das größte Wunder des lebendigen Wortes (Offenbarungen durch J. Böhme, E. Swedenborg, J. Lorber u.a. d. Hg.) so gleichgültig ist, wie nur immer eine andere alltägliche Erscheinung auf der Welt!«

Den Menschen ist es folglich ziemlich egal, was Propheten ankündigen. In der Regel kehren sich nur wenige daran und ändern ihre Einstellung und ihren Lebensstil.

Reaktionen auf die prophetischen und sonstigen Endzeitwarnungen

Sofern Gott Warnungen vor weiteren Fehlentwicklungen durch Naturkatastrophen oder besondere Naturereignisse erlässt, werden diese von Ungläubigen meist unter Berufung auf irgendwelche wissenschaftliche Erklärungen ihres geistigen Sinnes sogleich beraubt und die Warner lächerlich gemacht oder als Spinner und Angstmacher verhöhnt werden. Jesus sagte diesbezgl. durch J. Lorber voraus:
  • (jl.ev06.150,16) »Es werden die Menschen auch gewarnt werden durch Seher und besondere Zeichen am Firmamente, woran sich aber nur die wenigen Meinen kehren werden, während die Weltmenschen das alles nur für seltene Wirkungen der Natur ansehen werden und ausspucken werden vor allen jenen, die noch an Mich glauben.«

Im Grunde nützen die Prophezeiung also meist nur noch jenen, die sich ohnehin schon zu Jesus als Gott bekennen und tatkräftig nach seiner Lehre leben. Diese erkennen auch, was Gott durch die Naturzeichen bzw. -Katastrophen signalisiert.

Lorber nennt u.a. folgende Warnzeichen auf der Erde, dem Meer und in der Luft durch Naturkatastrophen:

  • (jl.ev06.174,02) »Es werden dann auch geschehen große Zeichen auf der Erde (z.B. zunehmende und immer stärker werdende Erdbeben, Lawinenunglücke, Umweltkatastrophen etc. d. Hg.), auf dem Meere (Riesenwellen, Tsunamis, Überschwemmungen, Sterben von Wassertieren, Korallen etc.) und am Himmel (Hurricanes, Ozonloch etc., d. Hg.), und Ich werde Knechte erwecken, die aus Meinem Worte weissagen und mehrfach verkünden werden das kommende Gericht (z.B. J. Lorber, B. Dudde, d. Hg.). Aber der Hochmut der Menschen wird sie nicht anhören, und so er sie auch anhören wird, da wird er ihren Worten doch nicht glauben, sondern sie als Narren verlachen. Aber eben das wird ein sicherstes Zeichen sein, daß das große Gericht sicher und ganz gewiß eintreffen wird, das durchs Feuer verzehren wird alle Täter des Übels.«

Auch kriegerische Auseinandersetzungen, Preissteigerungen, neuartige Seuchen und große Erdbeben zählen zu den - meist erfolglosen - Mahnzeichen, die zur Umkehr und mehr Liebestätigkeit aufrufen sollen:

Wer es wagt, auf den geistigen Sinn und Zweck solcher Ereignisse hinzuweisen, kann erleben, wie sich die herrschenden Mächte und das kirchliche Establischment dagegen wehren:
  • (jl.ev06.174,06) "Aber gar viele werden sich nicht daran kehren und werden das alles den blinden Kräften der Natur zuschreiben, und die Weissager werden Betrüger gescholten werden, und viele wird man um Meines Namens willen in die Kerker werfen und ihnen unter großen Strafandrohungen verbieten, in Meinem Namen zu reden und zu verkünden ein kommendes Gericht. Wer da nicht nach dem Willen der großen Hure Babels tun wird, der wird seine große Not haben.«

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Letztes Update: 21.06.2017