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Anolyt-Chlordioxid (A-CDL) - Selbstherstellung & Anwendungstipps
Desinfektionsmittel gegen Viren, Bakterien, Pilze
einfach, rasch,sicher, preisgünstig selbst herstellen
Inhalt:
Zusammenfassung
Allgemeines über A-CDL
- Materialvoraussetzungen
- Die Rolle der Anode
Verwendete NaClO2-Menge im Elektrolysewasser
- Herstellung von 350 ml A-CDL durch V4A-Anode mit 1 ml Natriumchlorit in wenigen Minuten
Herstellung von 350 ml A-CDL durch Ti-MMO-Anode mit 1 ml Natriumchlorit in wenigen Minuten
Messung der Chlordioxid- und pH-Konzentration
- Wie riecht, schmeckt und sieht A-CDL aus?
- Warum riecht und wirkt Anolyt-Chlordioxid wie MMS (nach Jim Humble)?
- Unterschied zu anderen Antibiotika
Anwendungshinweise
Lokale äußere und innere Anwendungen
- Anwendungsschwerpunkte der basischen und sauren Wasserarten
Die 'goldende Regel' der A-CDL-Dosierung
Allgemeine Anwendungsegeln bei Viren, Bakterien, Pilzen, Metallen, Giften
- Einnahmedauer von Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL)
- Wirkung von A-CDL auf Bakterien (grampositiv / gramnegativ)
- Bedingungen für A-CDL-Konzentration
Ungiftigkeit und Unschädlichkeit
- Wasserentkeimung
Entgiftungs-, Ausscheidungs- und Heilreaktionen
Welche Ergänzungsmaßnahmen sind empfehlenswert?
Haltbarkeit, Aufbewahrung, Entsorgung
- Gefäße zur Aufbewahrung
- Haltbarkeit des fertigen Anolyt
- Neutrale, umweltfreundliche Zerfallsprodukte von Anolyt
Anolyt-Anwendungen je nach pH-Konzentration
Herstellungsvorteile des A-CDL gegenüber CDL
Ist MMS, CDL, Anolyt oder A-CDL wirksamer? Basisches Wasser mit Natriumchlorit nicht trinken! Anhang
Zusammenfassung Begriff Anolyt-Chlordioxid (A-CDL): Weil Chlordioxid (ClO2) durch Zweikammer-Elektrolyse in der Anolytkammer entsteht, wenn dem Elektrolysewasser Natriumchlorit (NaClO2) beigefügt wird, bezeichne ich die im Anolyt gebundene Chlordioxidlösung als 'Anolyt-Chordioxid-Lösung = A-CDL)
Die durch Zweikammer-Elektrolyse mit Ionentrennmembran erzeugte Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL) wirkt vor allem desinfizierend. Diesbezüglich ähneln die Wirkungen denen von Anolyt und von Chlordioxidlösung (CDL).
Sie unterscheiden sich aber voneinander in folgenden Aspekten: Verwendung unterschiedlicher Chemikalien und Verfahrensmethoden.
Erforderliche Geräte:
- Anolyt ist leicht, rasch und preiswert mit naturbelassenem Meersalz (NaCl) oder 27%iger Sole oder mit Magnesiumchlorid herstellbar.
- Anolyt-Chlordioxid wird durch Elektrolyse mit Natriumchlorit (NaClO2) leicht, rasch und preiswert hergestellt.
- Chlordioxidlösung (CDL) wird aus Natriumchlorit (NaClO2 und Säure, z.B. Schwefelsäure, Zitronensäure, Milchsäure, Essigessenz u.a. mit verschiedenen Verfahren mit oder ohne Elektrolyse hergestellt.
Diese chlorhaltigen Wasserarten unterscheiden sich hinsichtlich der Herstellungsdauer:
- für Anolyt und Anolyt-Chlordioxid: ein Zweikammer-Elektrolysegerät (diy- oder kommerziell) für Anolyt und Anolyt-Chlordioxid-Herstellung
- für CDL: Gläser für Reaktionskammer und CDL-Entstehung nach der Gurkenglas-, Glasslock-Methode oder mit Luftumwälzpumpe (Loop-Verfahren)
Hinsichtlich innerer und äußerer Anwendung:
- Anolyt ist im diy-Zweikammer-Elektrolysegerät in wenigen Minuten in beliebiger Konzentration herstellbar.
- Anolyt-Chlordioxid ist im diy-Zweikammer-Elektrolysegerät in wenigen Minuten oder mit einem kommerziellen Elektrolysegenerator in einigen Stunden herstellbar.
- Chlordioxidlösung (CDL) dauert 12-36 Stunden nach der Gurkenglas- oder Glasslock-Methode; mit dem Loop-Pumpen-Verfahren benötigt man nur wenige Minuten.
- Anolyt wird vorzugweise äußerlich angewendet, innere Anwendung ist eher mit Vorsicht bzw. für Notfälle anzuwenden.
- Anolyt-Chlordioxid sollte ebenfalls vorwiegend äußerlich verwendet werden. Es kann als saures Ausgangsprodukt durch ein zusätzlich erfolgendes Loop-(Pump)Verfahren in ph-neutrales CDL umgewandelt werden und ist dann als CDL innerlich und äußerlich anwendbar.
- Chlordioxidlösung (CDL) kann in breitem Umfang für innere und äußere Zwecke verwendet werden. Es ist für innere Desinfektionszwecke das beste und risikoärmste dieser chlorhaltigen Mittel.
Materialvoraussetzungen Anolyt-Chlordioxid wird durch folgende Materialien und Komponenten hergestellt:
- in einem diy-Zweikammer-Elektrolysegerät mit Trennmembrane aus Backpapier (optimal Bäckerbackpapier). Die innere Anodenkammer fasst 350 ml, die äußere Kathodenkammer ca. 650 ml.
- optimal mit einer Titankathode und einer Titan-MMO-Anode als Flächen-Elektroden. Sie sind gegen Chlor sehr beständig. Bezugsquelle: Marke TIBROMTACK Artikelmaße L x B x H 10,2 x 6,4 x 0,1 cm, 32 € (Bezug)
- oder Elektroden aus V2A oder V4A-Draht (für die Anode). Sie sind gegen Chlor weniger beständig, aber leichter zu bekommen und erheblich preisgünstiger.
- mit Gleichstrom ab 9 Volt
- Natriumchlorit (NaCl2)
- sauberes, mineralarmes Wasser (z.B. Lauretana) oder destilliertes oder Osmosewasser.
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Bildbeschreibung der Dose von unten: im Innenteil des 360 ml-Gefäß befindet sich die Titan-MMO-Anode. Sie ist im unteren Teil einer Lüsterklemme festgeschraubt.
Bildbeschreibung der Dose von oben: Im Deckel befinden sich zwei runde Ausschnitte, die mit einem 50 mm-Kreisbohrer ausgeschnitten wurden. Neben dem Gehäuse liegt die Titankathode.
Bildbeschreibung: Hier wurde die Ionentrennmembrane (Backpapier) zwischen Deckel und Dosenunterteil festgeklemmt. Als nächsten Schritt kann die Kathode im unteren Teil der Lüsterklemme festgeschraubt werden.
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Bildbeschreibung: Der fertige Innenteil wird an das Netzschaltteil (3-36 Volt) angeschlossen und kann danach in den 1,3 L fassenden Behälter gestellt, mit Elektrolytwasser gefüllt und dann mit Gleichstrom betrieben werden.
Bildbeschreibung: Das 350 ml fassende Innenteil mit den Elektroden ist im 1,3 Liter-Außenbehälter und mit dem Netzgerät verbunden. Sobald in beide Kammern das Elektrolysewasser (aus destilliertem Wasser oder Osmosewasser mit Natriumchlorit (NaClO2) eingefüllt wurde, kann die Elektrolyse beginnen.
Bei der Zweikammer-Elektrolyse gibt die Anode Ionen ins sauer werdende Elektrolysewasser ab. Die Anode sollte gegen chlorhaltige Wasserbestandteile möglichst widerstandsfähig sein. damit sie möglichst wenig Eigenanteile ins Wasser abgibt und sich dadurch allmählich auflöst.
Die Rolle der Anode Optimal sind daher Titan-MMO-Anoden. Sie sind allerdings teuer und nicht überall erhältlich.
Als Elektroden können jedoch auch nichtrostender Stahl, z.B. V2A- oder vor allem V4A-Edelstahl verwendet werden. Sie sind überall leichter erhältlich und deutlich preiswerter. Für Normalanwender erfüllen sie ihren Zweck ausreichend gut. Sobald tiefere, saurere pH-Konzentrationen auftreten und die Elektrolyse lange dauert, geben sie ihre Bestandteile als Kolloide ins Elektrolysewasser ab. Das ist jedoch nicht problematisch, weil die Elektrolyse meist nur wenige Minuten dauert und saure Chlordioxidlösung nur in der verbrauchsfertigen Konzentration von 10-100 ppm ClO2 - also keinesfalls eine Vollsättigung bis 3000 ppm - erzeugt werden soll. In diesem Bereich sind ca. 90 % aller Anwendungsprotokolle (nach A. Kalcker) schon durchführbar - auch für äußere Zwecke.
V4A-Edelstahl gilt landläufig als 'korrosionsbeständig'. Wenn Chlorbestandteile im Anolytwasser sind, gilt die Korrosionsbeständigkeit aber nur eingeschränkt.
Nebenoxide durch V4A-Elektroden Wenn die Elektrolyse länger dauert, das Elektrolysewasser durch die Ionenwanderung der Chloritionen in die Anolytkammer immer saurer wird, löst sich die Schutzschicht des V4A-Drahtes allmählich auf und Bestandteile des V4A-Edelstahls gelangen ins Elektrolysewasser in der Anodenkammer.
V4A-Zusammensetzung (vereinfacht):
Der relativ hohe Gehalt des sauren Chroms verstärkt im sauren Anolyt die Oxidationsstärke (= Desinfektionsfähigkeit) im Anolyt-Chlordioxid-Wasser. Die Desinfektionskraft ist daher sogar etwas größer als wenn eine Titan-MMO-Anode verwendet wird.
- Fe- 65–70 % (Eisen)
- Cr -16–18 % (Chrom))
- Ni -10–14 % (Nickel)
- Mo -2–3 % (Molybdän)
Sofern die sich im Anolyt bildende Säure aus Natriumchlorit schwach ist und die Elektrolyse nur wenige Minuten dauert (was fast immer ausreicht), wird die Oberfläche des V4A-Drahtes nur wenig seiner Metall-Bestandteile ins Anolyt abgeben. Wenn die Säure stärker wird und die Elektrolyse länger dauert, lösen sich mehr dieser Metalle ab und erzeugen Nebenoxid-Reaktionen im Anolyt.
Als Metallkolloide sind die abgelösten V4A-Metallkolloide nicht zwangsläufig gesundheitsbelastend, sondern sie können bei Defiziten an solchen Mineralien für den Körper auch nützlich sein, denn der Körper benötigt für seine Aufgaben auch solche Metallionen.
Diese Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL) durch V4A-Elektroden hat hohe und nachhaltige Wirksamkeit gegen Biofilme, Sporen und widerstandsfähige Keime.
Vergleiche zwischen Edelstahl und Ti-MMO-Elektroden Verwendet man als Anode eine Ti/MMO-Anoden, sind folgende Vorteile im Vergleich zu V4A-Edelstahlelektroden zu erkennen:
Eine Titan-MMO-Anode setzt kaum Metallionen aus Eisen, Chrom, Nickel und Molybdän frei, erniedrigt daher den sauren pH-Wert nicht. Die positiven Folgen der Verwendung einer Ti-MMO-Anode auf das daraus gebildete Anolyt-Chlordioxid:
- aus NaClO2 entstehendes saures A-CDL wirkt hochselektiv bei Mikroben
- es besteht nur eine geringe pH-Abhängigkeit
- es bleibt in seinen Reaktionen stabil
- es zeigt starke Wirkung gegen Biofilme
A-CDL mit V4A-Elektroden hergestellt wirken lediglich nicht gar so stark selektiv auf Mikroben, wie dies bei Titan-MMO-Elektroden oder bei CDL sonst der Fall ist.
Ti-MMO-Anoden bieten zwar qualitativ einige Vorteile gegenüber V4A-Elektroden. Da sie aber schwer zu bekommen und teuer sind, und für Normalanwendungen meist die Desinfektionswirkung und das Preis-Leistungsverhältnis wahlentscheidend ist, sehe ich keinen zwingenden Grund, keine V4A-Elektroden für die A-CDL-Herstellung zu benutzen.
Zur Herstellung von Chlordioxid (ClO2) muss Natriumchlorit (NaCl2) im Elektrolysewasser für beide Elektrolysekammern verwendet werden.
Verwendete NaClO2-Menge im Elektrolysewasser Das diy-Elektrolysegerät fasst 1 Liter Elektrolysewasser, aufgeteilt in 350 ml in der innen befindlichen kleineren Anodenkammer und 650 ml in der äußeren Kathodenkammer.
Zwar könnte man nun 1 Liter Natriumchlorit als ausschließliches Elektrolysewasser verwenden, aber eine unverdünnte NaClO2-Lösung würde die Leitfähigkeit des Elektrolysewassers so erhöhen, dass ein sehr rascher Ionenaustausch zwischen den beiden Kammern erfolgen würde und die Säurekonzentration im Anolyt dadurch so extrem rasch zunehmen, dass jede Anode - auch aus Ti-MMO - übermäßig beansprucht bzw. extrem rasch aufgelöst würde.
Daher ist es sinnvoller, in reines Wasser nur soviel Natriumchlorit (NaCl2) zu geben, dass man eine A-CDL-Konzentration bekommt, wie man sie für die jeweilige Anwendung (Protokolle nach A. Kalcker) benötigt. Im folgenden Kapitel zeigen Messungen, wie schon mit 10 ml Natriumchlorit (NaCl2) in 1 Liter Osmosewasser in wenigen Minuten 350 ml A-CDL in jener Stärke produziert wird, wie sie für fast alle Anwendungsprotokolle (nach Dr. A. Kalcker) ausreicht.
Da das bei der Elektrolyse sich bildende Chlordioxid im Anolytwasser entsteht und teilweise im Anolyt gebunden ist, benenne ich es Anolyt-Chlordioxidlösung (= A-CDL).
Bei zunehmender Elektrolysedauer wandern aus der Anodenkammer die Natrium-Ionen in die Kathodenkammer, und die Chloritionen aus der Kathodenkammer in die Anodenkammer. So trennen sich die basischen und sauren Ionen und konzentrieren sich an der Anode bzw. Kathode. Letztlich bleiben aber immer noch einige basische Ionen im sauren Anolyt und saure Ionen im Katholyt.
Das spielt für die Desinfektions-Anwendung keine wesentliche Rolle, wohl jedoch für den scharfen Beigeschmack, der dem von MMS nach Jim Humble ähnlich ist.
In der Kathodenkammer entsteht durch die Elektrolyse gleichzeitig basisches Natrium.
Herstellungsbedingungen: 10 ml NaClO2 in 1 Ltr. Osmosewasser, zwei V4A-Elektroden, 24 V Gleichstrom. Vor der Beifügung des NaClO2 ins Osmosewasser hatte das Elektrolysewasser den pH-Ausgangswert von pH 7.9. Nach Zugabe von 10 ml Natriumchlorit (NaClO2) betrug der pH-Wert in 1 Liter Osmosewasser pH 8.7. Es war damit im basischen Bereich und in beiden Elektrolysekammern gleich.
Herstellung von 350 ml A-CDL durch V4A-Anode mit 1 ml Natriumchlorit in wenigen Minuten Die Messungen erfolgten für die
Unter diesen Bedingungen ergaben sich folgende Messwerte:
- ClO2-Messung mit Mara-ClO2-Messgerät
- ClO2-Messung mit LaMotte-Messstreifen bis 500 ppm
- pH-Messung mit pH-Elektronikmessgerät
Elektrolysedauer ClO2 ppm gemessen mit Mara-ClO2-Gerät Chlorbestandteile sonst gemessen mit ClO2-Messstreifen (LaMotte) pH saures Anolyt pH basisches Katholyt 45 Sek. <10.0 25 8.5 10.3 90 Sek. 17.4 ppm 25-50 ppm 7.8 10.5 2 Minuten 40.3 ppm 100-250 4.3 10.4 3 Min. 70.5 250 ppm 3.5 10.6 4 Min. 107 ppm > 250 ppm 3.0 10.6 5 Min. 150 ppm 250-500 ppm 2.9 10.6 6 Min. 184 ppm 250-500 ppm 2.7 10.7 7 Min. 252 ppm 500 ppm 2.5 10.7 10 Min. 339 ppm 500 ppm 2.2 10.8 Anmerkungen: Die Messungen mit Mara-ClO2-Gerät zeigen deutlich niedrigere ppm-Werte als die Messungen mit LaMotte-Messstreifen. Da letztere Messungen nicht zwischen Chlordioxid und anderen Chlorbestandteilen differenzieren können - was andere Tests klar beweisen -, könnten die höheren LaMotte-Angaben evtl. auf zusätzliche Chloranteile im Anolyt-Chlordioxid aus Natriumchlorit (NaClO2) hinweisen. Diese könnten evtl. mit der Verwendung von V4A-Elektroden zusammenhängen. (Mehr dazu im nächsten Kapitel)
Die sauren Anolyt-pH-Werte sanken von 8.7 vor dem Elektrolysebeginn rasch und kontinuierlich auf tiefsaure pH 2.2. Damit lassen sich erfahrungsgemäß bereits 99,9 % aller schädlichen Viren, Bakterien, Einzeller und Pilze eliminieren.
Bei einer Chlordioxidkonzentration von 339 ppm nach 10 Minuten Elektrolyse wäre also schon mit einer sehr guten Desinfektionswirkung zu rechnen.
Auffällig an den basischen pH-Katholytwerten ist, dass sie zwar vom Ausgangswert pH 9.7 schon innerhalb von 45 Sekunden auf 10.3 pH steigen, dann aber nur noch bis 10.8 pH nach 10 Minuten. Weil mir auffiel, dass auch das Katholyt leicht nach Chlor roch, testete ich es mit Mara-ClO2-Gerät. Das Ergebnis ergab 17.0 ppm mit Dreiecks-Warnzeichen im basischen Katholyt! Entweder blieben in der Kathodenkammer noch zu viele saure Ionen, die als ClO2-Konzentration messbar waren - oder die Membrane ließ saure Ionen in die Kathodenkammer wandern, was den basischen pH-Wert stagnieren ließ. Dieser Aspekt muss noch durch vergleichende Tests geklärt werden.
Möglicherweise wurde auch der Druck in der verschlossenen Anolytkammer so groß, dass er saures Anolyt ins basische Katholytwasser drückte.
Herstellungsbedingungen:
Herstellung von 350 ml A-CDL durch Ti-MMO-Anode mit 1 ml Natriumchlorit in wenigen Minuten Vor der Beifügung von 1 ml NaClO2 ins Osmosewasser hatte das Elektrolysewasser den pH-Ausgangswert von pH 7.9. Nach Zugabe von 1 ml Natriumchlorit (NaClO2) betrug der pH-Wert in 1 Liter Osmosewasser pH 9.0. Es war damit im basischen Bereich und in beiden Elektrolysekammern gleich.
- 1 ml NaClO2 25%
- 1 Ltr. Osmosewasser TDS = 9; mit 1 ml NaClO2: TDS =216
- eine Titankathode, eine Titan-MMO-Anode
- 24 V Gleichstrom.
Die Messungen erfolgten für die
Unter diesen Bedingungen ergaben sich folgende Messwerte:
- ClO2-Messung mit Mara-ClO2-Messgerät
- pH-Messung mit pH-Elektronikmessgerät
Zeit ClO2 in A-CDL in ppm Anolyt pH Katholyt pH 45 Sek. <10.0 ppm 8.2 9.5 2 Min. 26.8 5.7 keine Messg. 3 Min. 40.2 3.5 10.0 4 Min. 45.3 3.1 10.2 5 Min. 47.3 2.8 10.2 6 Min. 48.3 2.4 10.3 10 Min. 52.0 2.1 10.3 Anmerkungen: Da nach jeder Zeitmessung ca. 2 Minuten vergingen, in der Chlordioxid entweichen konnte, ist anzunehmen, dass ohne Unterbrechungen die CDL-Messwerte und die Anolyt-pH-Werte noch deutlicher angestiegen bzw. erniedrigt wären.
Erste ClO2-Werte waren also schon nach 45 Sekunden messbar, wenngleich noch unter 10.0 ppm (niedrigere Werte erfasst das Mara-ClO2-Gerät nicht) .
Am stärksten stiegen die ClO2-Werte-Werte innerhalb der ersten 3 Minuten: bis 40.2 ppm. Zu diesem Zeitpunkt sank der Anolyt-PH-Wert von Anfangs 9.0 auf 3.5. Danach stiegen die NaClO2-Werte langsamer nur noch bis 52.0 nach 10 Minuten an. Die Anolyt-pH-Werte sanken von 3.5 auf 2.1.
Das bedeutet für die Anwendungen (nach A. Kalckers Protokollen): Innerhalb von 3 Minuten sind 350 ml A-CDL mit 40.2 ppm herzustellen. Gleichzeitig entstehen 650 ml basisches, wasserstoffreiches Katholyt, das sich von ausgangs pH 9.0 auf 10.0 erhöhte.
Saures Anolyt bis 3.5 macht das A-CDL besonders stabil in der Aufbewahrung. Aus der Anolytanwendung ist bekannt, dass bei diesem pH-Wert schon 99,9% aller Viren, Bakterien, Pilze und Einzeller schon in wenigen Minuten eliminiert werden. Auch die NaClO2-Werte von 40 ppm (nach 3 Min. Elektrolyse) haben eine Konzentration, die für die meisten Anwendungen (nach A. Kalcker) inneren Anwendungen ausreichen.
Würde man statt 1 ml größere Mengen NaClO2 in 1 L. Elektrolysewasser geben, würden die ganzen Abläufe rascher und CDL- und Anolyt-PH-Konzentrationen stärker werden.
Fazit: 1 ml NaClO2 in 1 L. Wasser reichen für die meisten A-CDL- oder Anolyt-Anwendungen aus. Die in wenigen Minuten herstellbaren 350 ml saure A-CDL reichen ebenfalls für die meisten Anwendungen mengenmäßig aus.
Die Elektrolysedauer von 2-3 Minuten dürfte daher die effektivste Relation von Zeit-Menge-A-CDL-Konzentration aufweisen und zugleich die Elektroden und Membrane am meisten schonen, d.h. ihre Haltbarkeit verlängern. .
Messung der Chlordioxid- und pH-Konzentration Die desinfizierenden A-CDL-Wirkungen hängen von mehreren Faktoren ab, z.B. der Menge an Natriumchlorit ins Elektrolysewasser, der Voltspannung, der Elektrolysedauer, und der pH-Konzentration.
Die ClO2-Konzentration kann man messen mit ClO2-Messstreifen (z.B. von LaMotte). Sie messen aber relativ unpräzise im Vergleich zum spektralphotometrischen Mara-ClO2-Gerät (495 € + MWSt.)
Da aber auch der pH-Wert wichtige und weitgehend ausreichende Hinweise über die Desinfektionsstärke gibt, sind pH-Messungen für Laien ein ausreichend genaues Mittel, um einschätzen zu können, wofür und wie man A-CDL anwenden kann.
Dafür eignen sich pH-Messstreifen oder preiswerte pH-Messgeräte für den Anwendungsbereich von 1-14 pH. Sie sind in Apotheken oder im Internet erhältlich.
Tipp: Sowohl die ClO2- als auch die pH-Mess-Streifen kann man längs mit einer Schere teilen. Damit verdoppelt man die Anzahl der mit einer Packung möglichen Messungen.
Test-Vorgehensweise: Den ClO2 bzw. pH-Teststreifen für 2 Sekunden in die zu prüfende Lösung tauchen. Danach den Teststreifen nach oben zeigend aus der Flüssigkeit nehmen, dabei aber die überflüssige Flüssigkeit NICHT abstreifen. Sofort nach 2 Sekunden den Teststreifen mit der Farbskala vergleichen, um die Konzentration festzustellen. Nach 30 Sekunden bleicht der Streifen leicht aus und kann weggelegt werden.
Genauer lassen sich die pH-Werte mit elektronischen pH-Messgeräten erfassen. Sie sind preiswert zu beziehen.
Für die pH-Messung von A-CDL sind genaue Werte zwischen 1 und 6 erforderlich, für die pH-Messung des gleichzeitig gebildeten Katholyts die Werte von pH 7 bis 14. Anhand der pH-Werte zwischen 1 und 6 kann dann für Laien ausreichend abgeschätzt werden, welche Desinfektionswirkungen durch A-CDL zu erwarten sind.
Nimmt man die pH-Werte des Anolyt als Bezugsgröße, sind bei schon bei pH-Stärken von 5.0 bis 3.0 nahezu alle Viren, Bakterien, Sporen und Pilze im sauren Zellmilieu eliminierbar. Gegen sehr hartnäckige schädliche, im anaeroben Milieu existierende Mikroben oder für starke Desinfektions- oder Sterilisationszwecke erreichen pH-Werte zwischen 2.8 und 2.2 den raschen Tod aller anaeroben und potentiell anaeroben Mikroben. Bei oder unter pH 2.2 geschieht dies schon in Sekundenschnelle. Selbst antibiotikaresistente Mikroben werden hiermit sicher vernichtet.
Wie riecht, schmeckt und sieht A-CDL aus? A-CDL ist in schwacher Ausprägung eine farblose, klare Flüssigkeit. Mit zunehmender Chlordioxidbildung und abnehmendem pH-Wert wird die Flüssigkeit gelb.
Die aus saurer A-CDL aufsteigenden Gase von Chlordioxid riechen nach Chlor. Bei sehr tiefem pH-Wert ist der ausgegaste Geruch stechend-scharf. Dieses Gas sollte nicht eingeatmet werden, weil es die Nasenschleimhaut strapaziert und in größerer Dosis für die Atemwege giftig ist.
Erfreulich ist jedoch, dass A-CDL selbst bei extrem niederem pH-Wert (z.B. um 2.5 - 2.0) nicht ätzend wirkt.
Elektrolytisch hergestelltes A-CDL ist nur schwach gepuffert und daher nicht vergleichbar mit stark gepufferten Säuren, wie z.B. Salzsäure. Daher kann selbst sehr saures A-CDL innerlich in sehr kleinen Dosen und äußerlich unbedenklcih verwendet werden.
Hier zeigt sich ein Unterschied zu CDL: Wenn 0,3%iges CDL auf Haut und Schleimhaut gelangt, wird dies als kritisch betrachtet und sollte daher sofort mit Wasser abgewaschen werden. Wenn dagegen A-CDL auf Haut oder Schleimhaut gelangt, gibt es selbst bei pH 2.0 wegen der geringen Pufferung noch keinerlei Verätzungen oder bekannte Schäden!
Warum riecht und wirkt Anolyt-Chlordioxid wie MMS (nach Jim Humble)? Der Geruch der sauren Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL) gleicht auffallend jenen Chlorgerüchen, die für MMS von Jim Humble und CDL (Chlordioxidlösung) typisch sind.
Chlordioxid im MMS und CDL wird konventionell aus Natriumchlorit (NaClO2) + einer Säure (z.b. Zitronen-, Schwefel-, Weinstein-, Milchsäure etc.) gewonnen. Dieses Chlordioxid-Endprodukt nennt Jim Humble MMS.
Natriumchlorit (NaClO2) ist (im Gegensatz zu Natriumchlorid (NaCl) = raffiniertes Tafelsalz) hoch alkalisch. Wird es mit (Salz)Säure neutralisiert, wird es instabil und gibt das stark oxidierende Chlordioxid (ClO2-Säure) ab.
Für die A-CDL-Herstellung wird dem Elektrolysewasser nur Natriumchlorit (NaClO2) beigefügt, also nicht auch noch eine Säure. In der Kathodenkammer des Zweikommer-Elektrolysegerätes entsteht durch die Ionentrennung basisches Natrium, in der Anodenkammer saure Chlordioxidlösung = Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL). Daher riechen MMS, CDL und A-CDL immer nach Chlor.
Meist wird 25%iges NaCl2 verwendet. Je mehr davon ins Elektrolysewasser gegeben wird, je höher die Gleichstromspannung und je länger die Elektrolyse dauert, desto rascher und konzentrierter wird saures A-CDL einerseits in der Anodenkammer und in der Kathodenkammer basisches Katholyt andererseits hergestellt.
Bedingungen für A-CDL-Konzentration Daraus ergibt sich:
Wenn man weiß, welche Chlordioxidkonzentration man verwenden möchte, muss lediglich die Elektrolyszeit ensprechend kurz bzw. so lang durchgeführt werden, bis die gewünschte Konzentration erreicht wird. Dann sind 350 ml A-CD-Lösung schon gebrauchsfertig, sie muss also nicht wie bei herkömmlichem CDL erst noch auf die gewünschte Konzentration verdünnt werden.
- Wer nur schwach desinfizierende A-CDL benötigt, braucht nur wenig Natriumchlorit (z.B. 1 ml auf 1000 ml Wasser), niedrige Voltspannung und kurze Elektrolysedauer, um mit dem diy-Zweikammer-Elektrolysegerät 350 ml desinfizierendes A-CDL schon in wenigen Minuten herstellen zu können.
- Wer extrem stark desinfizierende A-CDL benötigt, braucht mehr Natriumchlorit, höhere Voltspannung und längere Elektrolysedauer, um 350 ml stark desinfizierendes A-CDL herstellen zu können. Meist reichen dann schon ca. 10 Minuten.
Prinzipiell dienen die beiden völlig unterschiedlichen basischen und sauren ionisierten Wasserarten in den beiden Elektrolysekammern verschiedenen Zwecken:
Anwendungsschwerpunkte der basischen und sauren Wasserarten
- Die basische Katholytlösung aus NaClO2 kann für Reinigungszwecke (wie beim Katholyt aus Meersalz) verwendet werden. Ab pH 11.0 wirkt sie reinigend und hautpflegend wie Seife.
- Die saure Anolyt-Chlordioxidlösung aus NaClO2 sollte vorwiegend äußerlich für Desinfektionszwecke verwendet werden. Je nach pH- und Chlordioxid-Konzentration fallen die Oxidationswirkungen = Desinfektionswirkungen aus.
- In der richtigen, vorsichtigen Dosierung und Dauer kann saure A-CDL durchaus innerlich positiv eingesetzt werden, wenn z.B. durch die richtige Säurestärke und Säureart ein momentanes Zuviel an (abbauend-zerstörenden = krankmachenden) Viren, Bakterien oder Pilzen gebremst bzw. vernichtet werden soll. Sofern Chlordioxidlösung (CDL) vorhanden ist, sollte besser sie für innere Anwendungszwecke verwendet werden.
Lokale äußere und innere Anwendungen Der innere Gebrauch ist eher solchen Fällen vorbehalten, wo es nötig ist, rasch und stark zu entkeimen oder Gifte zu neutralisieren, also z.B. bei starken Infektionen oder Vergiftungen. Für innere Anwendungszwecke ist Chlordioxidlösung (CDL) - sofern vorhanden - die bessere Wahl.
Es ist immer zu beachten, dass A-CDL je nach Konzentration stark bis sehr stark desinfizierend und entkeimend wirkt. Daher ist es vorwiegend zum äußeren Gebrauch geeignet. Es kann vor allem dort verwendet werden, wo rasch und stark entkeimt und desinfiziert werden soll, also z.B.
A-CDL ist für jede Altersstufe anwendbar, wobei allerdings Dosis und Menge anzupassen sind.
- Gegenstände (Tücher, Schuhe, Stühle, Tische, Schränke, Küchengeräte, Besteck etc.)
- Luftentkeimung, Desinfektion (durch Vernebeln, Versprühen). Dabei sollten sich aber Menschen und Tiere in Innenräumen nicht aufhalten, sondern erst wieder nach gründlichem Lüften.
- für Hygiene und Gesundheitszwecke, z.B.
- zum Befeuchten, Besprühen, Einreiben der Haut, des Bauchnabels, für angefeuchtete Auflagen, Binden, Wickel, Tampons etc.. Damit kann man Haut, Unterhautgewebe, darunter liegende Knorpel, Knochen, Sehnen oder auch Organe, Drüsen etc. rasch und konzentriert erreichen und schädliche Keime eliminieren.
- zum Ohrbeträufeln oder durch einen getränkten Ohrenstöpsel. So lassen sich Ohren lokal-konzentriert behandeln.
- zum Gurgeln, Mundspülen, Zähneputzen, Nasenreinigen.
- durch rektale oder vaginale Anolyt-Einläufe sind innere Bereiche, Dickdarm und Enddarm rasch und konzentriert zu erreichen.
- durch Begasung einzelner Körperteile durch Plastik-Umhüllungen - z.B. von Arm oder Bein oder auch des ganzen Körpers (außer dem Kopf!) - mit Anolyt-Dämpfen können diese Teile von schädlichen Mikroben befreit werden. Dies kann erfolgen, wenn z.B. der Körper mit Ausnahme des Kopfes in einem luftdicht unterhalb des Halses angebrachten Plastiksack steckt und ein offenes Gefäß mit hochkonzentriertem, tiefsaurem Anolyt in die Umhüllung gestellt oder die Dämpfe mittels Luftpumpe dort einströmen.
Mehr äußere Verwendungen s. bei Anolyt:
- Haltbarkeitsverlängerung von Lebensmitteln
- Viehbestand, Tiermedizin
- Landwirtschaft und Gartenbau
- Industrielle Zwecke
- Additiv für Farben, Treibstoff, Schmiermittel
Die 'goldende Regel' der A-CDL-Dosierung Sofern A-CDL (oder CDL) oral, also innerlich verwendet wird, wird folgendes empfohlen:
Man soll A-CDL möglichst auf nüchternen Magen (also am Besten gleich nach dem Aufstehen) bzw. erst nach 1-2 Stunden nach einer Mahlzeit einnehmen, damit es keine Speisen oxidiert. Daher sind die Stunden vor dem zu-Bett-gehen gut geeignet.
Sehr differenzierte Angaben zur pH-Stärke und Dosis von A-CDL zu machen, ist wenig sinnvoll, weil sehr viele Faktoren zu berücksichtigen wären. Daher kann man lediglich empfehlen, vorsichtig zu beginnen und je nach Verträglichkeit und Reaktion die Dosis und Menge evtl. zu steigern. Schon bei pH-Werten von ca. 5.5 wirkt A-CDL entkeimend.
Generell ist Vorsicht und Vernunft bei oraler, also innerer Verwendung von A-CDL erforderlich, weil es je nach Konzentration und Menge stark desinfizierend und je nach Beschaffenheit auf viele innere Bereiche verändernd wirken kann.
Sofern Chlordioxidlösung (CDL) vorhanden ist, sollte besser sie für innere Anwendungszwecke verwendet werden.
Man sollte man mit kleinen, schwachkonzentrierten Dosen beginnen und Konzentration und Menge je nach Verträglichkeit langsam steigern. Dann kann man sich auch besser an den Geschmack des A-CDL gewöhnen.
Das Ziel ist, dem Körper Gelegenheit zu geben, anaerob lebende, pathogene Erreger nach und nach zu eliminieren und die abgetöteten Erreger, deren Schadstoffe und neutralisierten Gifte auszuleiten. Ergeben Beobachtungen zur Reaktion keine negativen Hinweise, kann man die Stärke nach und nach erhöhen.
Das eigene Körperempfinden, die Verträglichkeit und vor allem die Reaktionen auf A-CDL sollten den Maßstab für die Dosierung und Anwendungsdauer bilden.
Beim Auftreten unangenehmer Nebenwirkungen sollte die A-CDL-Einnahme für ca. 2 Tage ausgesetzt werden und danach mit jener Dosierung wieder begonnen werden, die man gut vertragen hat. Dann kann man die Dosis wieder steigern bis zum erwünschten Effekt.
Grundsatz: Wenn Pathogene oder Gifte stärker und widerstandsfähiger sind, z.B. durch Mutationen oder bei Biowaffen aus Laboren, kann/soll die Dosis und Menge so weit gesteigert werden, bis sie wirkt.
Zur Vorbeugung gegen Infektionen kann schwach saures A-CDL (pH 5.5 - 4.0) in kleinen Mengen über den Tag verteilt verwendet werden.
Bei Infektionserkrankung (Covid-19 u.a. Infektionen) soll die Dosis und Konzentration (4.0 - 2.5) in kurzen Zeitzwischenräumen erhöht werden.
Für therapeutische Zwecke kann A-CDL sehr variabel hinsichtlich Stärke, Menge und Verträglichkeit oral eingesetzt werden.
Wegen der geringen Pufferung ist A-CDL selbst bei pH unter 3.0 weder für Haut noch Schleimhäute ätzend oder schädigend. Der Autor hat es bei sich selbst ausgetestet und bekam dieselbe Nachricht von Anderen.
Nimmt man A-CDL durch feuchte Inhalation (nicht durch pures Gas!) nasal auf, werden Nebenhöhlen und Gehirn schwerpunktmäßig damit behandelt. Da ClO2-Gas die Atemwege stark reizt, ist eine schwache Konzentration und nur sekundenlange Einatmung anzuwenden. Dies kann z.B. besonders wichtig sein, wenn z.B. durch Coronatests bereits pathogene Wirkstoffe als verdeckte nasale Impfung eingebracht werden!!
Aber auch hier gilt: Sofern Chlordioxidlösung (CDL) vorhanden ist, sollte eher sie für innere Anwendungszwecke verwendet werden.
Allgemeine Anwendungsegeln bei Viren, Bakterien, Pilzen, Metallen, Giften Jeder Krankheitserreger sollte seiner Natur entsprechende behandelt werden:
Dr. h.c. A. Kalcker empfiehlt für desinfizierende Chlordioxidlösung (CDL), was im Wesentlichen wohl auch für A-CDL gelten dürfte:
(Andreas Kalcker: ‚Gesundheit verboten', S.134 f. ) Grundregel:
- Viren: Mehrere kleine Dosen wegen ihrer schnellen Fortpflanzungsfähigkeit.
- Bakterien: Höhere Dosen in größeren Abständen.
- Pilze: hartnäckiges Vorgehen; auf Parasiten testen.
- Metalle beseitigen: Hohe Dosen über eine längere Zeit.
- Vergiftung: Kleine Schlucke alle paar Minuten.
- Parasiten: Hohe Dosen und mindestens eine Woche beibehalten.
Je kränker die behandelte Person ist, umso langsamer sollte die Dosis und Einnahmemenge erhöht werden.
- Bei chronischem Mikrobenbefall / Erkrankungen bzw. Vergiftung (z.B. durch Schwermetalle, Pestizide etc). ist es besser, wiederholt in mehrstündigen Abständen und erforderlichenfalls über mehrere Wochen geringere und schwächere A-CDL-Mengen einzunehmen, als es in hoher Konzentration und größerer Menge stoßweise und selten anzuwenden.
- Je stärker ein Organismus von Viren, Bakterien, Pilzen (Mikroben) befallen ist, desto tiefer sollte der pH-Wert (3.5-2.2) und desto größer die Dosis sein.
- Bei einer akuten Vergiftung oder einer aktuellen, starken Infektion kann es (überlebens)wichtig sein, durch A-CDL mit pH 2.5 bis 2.2 oder tiefer (was in Sekunden Mikroben tötet) die Gifte sofort zu neutralisieren und eingedrungene, sich rasch vermehrende Viren, Einzeller, Bakterien etc. sofort abzutöten und deren Vermehrungsstadien abzublocken. Eine dann möglicherweise auftretende starke 'Herxheimersche Reaktion' ist dann das kleinere, leichter wieder reparierbare Übel.
Einnahmedauer von Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL) Wie lange man CDL/A-CDL benutzt, hängt von der Krankheit und Dosis ab. Bei schwachen Konzentrationen (ppm 10-20) kann die Behandlung problemlos mehrere Wochen lang erfolgen.
Solange man es für nötig hält, kann man CDL/A-CDL also anwenden. Man sollte auf seinen Körper achten, und die Lösung dann anwenden, wenn es ihm schlecht geht. Damit befördert man Sauerstoff in die sauren und kranken Zonen, eliminiert pathogene Mikroben und unterstützt dadurch die Selbstheilungskräfte des Körpers.
Bekommt man den Eindruck, eine Pause sei für einige Tage angebracht, sollte man dies auch tun.
A-CDL führt zur Oxidation von:
Wirkung von A-CDL auf Bakterien (grampositiv / gramnegativ) Folge: schnelle Permeabilisierung der Zellen -> Zelltod
- Zellwandlipiden
- Membranproteinen
- Enzymen (v. a. SH-Gruppen)
Ungiftigkeit und Unschädlichkeit
Wie bei vielen anderen Mitteln entscheidet die verwendete Menge und Konzentration darüber, ob etwas nützlich und heilsam oder schädlich und krankmachend sein kann. Das gilt auch für Anolyt-Chlordioxid.
Instinktiv haben die meisten Menschen zunächst große Vorbehalte oder gar Ängste, leicht saures, nach Chlor riechendes Wasser einzunehmen.
Vorwiegend für äußere Anwendungen ist Anolyt-Chlordioxid mit seinen stark desinfizierenden Bestandteilen sehr vielseitig nützlich und einsetzbar.
Oral verwendetes Chlordioxid ist in richtiger Dosierung und Anwendung gesundheitsförderlich, ungiftig und unschädlich.
Unterschied zu anderen Antibiotika A-CDL verhindert im Gegensatz zu chemischen Antibiotika aufgrund anderer Wirkweise (Oxidation durch Elektronenentzug) eine Resistenzbildung seitens solcher Mikroben, die im anaeroben Milieu leben. Es vernichtet hauptsächlich diese meist in saurem Zellmilieu lebenden schädlichen Erreger.
Es kann daher chemischen Antibiotika, die meist undifferenziert schädliche und nützliche Zellen bzw. Mikroben vernichten, aber auch Impfungen überlegen sein.
Wasserentkeimung Die chlorbasierten Lösungen Anolyt, Anolyt-Chlordioxid und Chlordioxid können vor allem in Krisenzeiten und Notlagen zur Entkeimung von Wasser eine sehr nützliche Aufgabe erfüllen.
In der Trinkwasserdesinfektion und zur Biofilmenzerstörung eignen sich CDL und A-CDL bereits bei sehr starker Verdünnung. Schon bei 0,2 ppm Chlordioxid tritt ausreichend entkeimende Wirkung auf.
Die Zudosierung von verdünnendem Wasser beträgt je nach Wasserdurchsatz max. 3% und kann auch in Intervallen erfolgen. Die metastabilen Substanzen, die wieder in Wasser und Salz zerfallen, sind gesundheitlich unbedenklich.
Wasserentkeimung erfolgt im Bereich ab pH 5.5 bis unter 2.2 und wird z.B. für folgende Zwecke eingesetzt:
- sichere Entkeimung von pathogenen Keimen (Bakterien, Viren, Pilze)
- (teilweiser) Abbau von Biofilmen in Wasserleitungen, Schwimmbädern, Viehtränken etc. Bei regelmäßigem Einsatz wird eine Biofilmneubildung sowie Wiederverkeimung verhindert. Aufgrund der Zersprengung der Bakterienhülle können Mikroorganismen dagegen keine Resistenzen ausbilden.
- für Entsalzungsanlagen, wie Meerwasserentsalzungsanlagen auf Schiffen oder auf dem Binnenland,
- zur Verhinderung der Verschleppung von Keimen im Wasser von Textilwaschmaschinen,
- für Klimaanlagen und Luftbefeuchtungssysteme,
- für Osmoseanlagen.
Entgiftungs-, Ausscheidungs- und Heilreaktionen Man sollte beachten, dass dieses hochwirksame Oxidationsmittel sehr rasch sehr viele schädliche - meist anaerob in saurem Zellmilieu lebende - Mikroben vernichtet und Gifte neutralisiert. Die toten, aber belastenden Mikroben oder die nach Giftneutralisierung anfallenden Zerfalls-Abfallstoffe müssen möglichst umfassend und rasch ausgeschieden werden! Das belastet die Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane - vor allem Leber und Nieren oder auch Haut - je nach Abfallmenge naturgemäß stark. Wenn dann in einem mehr oder weniger geschwächten Körper die Entgiftungs- und Ausscheidungskapazitäten zu gering sind, kann dies zunächst zu vorläufigen Heilungs- und Ausscheidungsreaktionen mit verschiedenen unangenehmen, evtl. schmerzhaften Symptomen führen.
Diese Reaktion ist bekannt als sog. 'Herxheimersche Reaktion' (https://de.wikipedia.org/wiki/Jarisch-Herxheimer-Reaktion.
Im Prinzip können diese Symptome als ein Anzeichen der Wirksamkeit einer effektiven Therapie angesehen werden. Sonst wären ja nicht so viele Zerfallsprodukte zu entsorgen!
Evtl. sollte in einem solchen Fall die Behandlung mit A-CDL für 1-2 Tage ausgesetzt bzw. mit geringerer Dosierung und schwächerem (höherem) pH-Wert behutsam fortgesetzt werden.
Um die Entgiftungs- und Ausscheidungsleistungen und den Energiezustand zu verbessern, sollte dann möglichst viel basisches (Katholyt) und Zeolith in Wasser getrunken werden!
Da bei der Elektrolyse im Selbstbau-Elektrolysegerät zugleich 650 ml basisches Katholyt erzeugt werden, das antioxidative, ebenfalls entgiftende und ausscheidende Wirkungen hat, bietet sich an, dieses basische Wasser zur Entgiftung und Ausleitung zu verwenden.
Welche Ergänzungsmaßnahmen sind empfehlenswert?
Da die therapeutische Hauptwirkung von A-CDL unverkennbar im raschen Stoppen der Mikrobenvermehrung bzw. im Vernichten von zu viel pathogenen Mikroben, die sich im sauren Mileu entwickelt haben, liegt, sind nach abbauenden bzw. zerstörenden Säureeffekten nach Möglichkeit ausleitende, aufbauende, stärkende, energetisierende, harmonisierende Maßnahmen angebracht.
Nach einer Anwendung von stark saurem A-CDL sollte man zur Erzielung nachhaltiger Wirkungen hinzunehmen:
- Zeolith zur Entgiftung des Darms und zum Abtransport von toten Mikroben und Schlacken. (www.vitaswing.de/gesund/ernaehrung/Mikrozeolith.htm
- genügend Bewegung www.vitaswing.de/gesund/bewegung/, Trampolin (www.vitaswing.de/gesund/bewegung/trampolin.htm), Nordic Walking (www.vitaswing.de/gesund/bewegung/walking.htm), Sport, Rüttelplatte.
- ausreichend Schlaf
- möglichst frische, schadstoffarme, basische Bio-Nahrung (www.vitaswing.de/gesund/ph-milieu/basen.htm)
Gefäße zur Aufbewahrung Die Aufbewahrung von chlor(dioxid)haltigen Lösungen wie A-CDL in einem Metallgefäß ist ungünstig, da sie Metall oxidieren. Flaschen aus Glas mit Metallschraubverschluss sind nur kurzzeitig gut geeignet, denn Metalldeckel rosten bald, weil das ausgasende Chlor unschwer zum Metall durchdringt. Sie sollten daher Deckel aus Kunststoff haben.
PET-Sprudelflaschen verfärben sich nach einiger Zeit durch A-CDL. Vorteil der PET-Flasche ist die wesentlich größere Sicherheit, etwa wenn die Flasche hinfällt oder wenn sich - warum auch immer - ein zu hoher Druck in der Flasche aufbaut.
Optimal zur Aufbewahrung von A-CDL ist das dunkelbraune Glas mit Plastikdeckel, wie es z.B. bei Apothekerflaschen oder (Bier)Bügelfaschen der Fall ist.
Chlorlösungen sind in kühler, dunkler Umgebung länger haltbar. Bei Temperaturen über 8 Grad entsteigen dem A-CDL die ClO2-Gase. Durch Verschütteln vor dem Öffnen der Flasche kann das Gas wieder im A-CDL gebunden werden. Beim Öffnen der A-CDL-Flaschen sollte man das ausströmende ClO2-Gas nicht einatmen oder in die Augen gelangen lassen. Im letzteren Falle sollte man die Augen mit reinem, warmem Wasser spülen.
Haltbarkeit des fertigen A-CDL A-CDL ist im Wasser relativ beständig. Nach abgeschlossener Zehrung lässt es sich über längere Zeit aufbewahren.
In einem möglichst gasdicht verschlossenem, dunklen Glas (Braunglas), randvoll befüllt, behält es bei einer niedrigen Temperatur, z.B. bis zu etwa 8°C, großenteils seine oxidativen Eigenschaften einige Wochen, unter günstigen Umständen sogar monatelang. Seine Konzentration baut sich aber durch Ausgasen langsam ab.
Da A-CDL im Selbstbau-Elektrolysegerät jedoch in wenigen Minuten in der gewünschten pH-Stärke durch Natriumchloritzugabe ins Elektrolysewasser herstellbar ist, spielt die Haltbarkeit einer fertigen A-CDlösung eine untergeordnete Stelle. Man bereitet sie daher am besten bei Bedarf neu zu.
Neutrale, umweltfreundliche Zerfallsprodukte von A-CDL A-CDL zerfällt nach seiner Oxidationsreaktion mit schädlichen, anaeroben Mikroben oder Giften zu Wasser und Kochsalz. Der Sauerstoff (O1) wird ebenfalls neutralisiert. Da diese Zerfallsprodukte einfach ausgeschieden werden, entstehen durch die Einnahme weder Vergiftungen noch Nebenwirkungen oder Ablagerungen im Körper. So werden aus einem aggressiven Oxidationsmolekül in unserem Körper vollkommen harmlose Grundsubstanzen des Lebens gebildet, während schädliche Mikroben diese chemische Umwandlung nicht überleben.
A-CDL- und Katolytwasser können aufgrund ihrer neutralen Zerfallsprodukte problemlos in der Kanalisation entsorgt werden.
Je nach pH-Stärke sind viele Anwendungsarten möglich. Je tiefer der pH-Wert des darin enthaltenen Chlordioxids ist, desto intensiver und rascher treten die verschiedenen Wirkungen auf. Für die Anwendung spielt eine pH-Differenz von +- 0,5 keine Rolle.
A-CDL-Anwendungen je nach pH-Konzentration Da Messstreifen für pH-Stärke leicht und preiswert erhältlich sind und in der Literatur zum Anolyt immer nur die pH-Werte angegeben werden, erfolgen die nachfolgenden Anwendungshinweise entsprechend den pH-Werten.
pH 6 bis 2.5
A-CDL im pH-Bereich 6 bis 2.5 entkeimt Wasser www.vitaswing.de/gesund/ph-milieu/A-CDL.htm#Wasserentkeimung
In diesem pH-Bereich sind innere und äußere A-CDL-Anwendungen zur Gesundheitsvorsorge (Prophylaxe) und Krankheitsbehandlung möglich. Am wirksamsten sind sie in 'Schaukel'-Kombination mit basischem Katholyt.
A-CDL dieses Konzentrationsbereiches
- verlangsamt die biolog. Prozesse im Organismus.
- entlastet das Immunsystem durch Vernichtung schädlicher Protozoen, Pilze, Viren, Bakterien, die z.B. Entzündungen, Infektionen von Mundhöhle, Rachen etc., Erkältungen, Schnupfen. Heiserkeit, Bronchitis, Zahnfleischbluten, Durchfall, Schwellungen, Hauterkrankungen auslösen.
- hilft gegen zu hohen Blutdruck, Unruhe (sedierend), verbessert den Schlaf.
- baut Mineralablagerungen (bei längerem Gebrauch) im Körper ab. (z.B. Zahnstein, Gallen-, Nierensteine, in Gelenken = gegen Arthrose-Gelenkschmerzen).
pH 6.0 bis 4.0
Schwach saure A-CDL hat zusammenziehende und reinigende, desinfizierende Wirkungen. Sie wird in diesem pH-Bereich z.B. eingesetzt für
- Hautreinigung, Schönheitsanwendung, z.B. Hauttönung, nach einem Bad oder Dusche, zum Verschließen der Hautporen nach Waschen der Haut.
- Strukturfestigung: Teigwaren werden glänzend und fester (al dente), frittierte Speisen werden besonders knusprig und nehmen weniger Fett auf.
- zum einfacheren Reinigen von Flecken auf Tellern, Tassen, Gläsern, Kacheln.
pH 4.0 bis unter 2.2
A-CDL dieser Konzentration dient vor allem für starke antibiotische Entkeimungs- und Desinfektionszwecke.
Mit tieferem pH-Wert steigt die entkeimende, desinfizierende Wirkung bei inneren und äußeren Anwendungen ständig an.
Mögliche A-CDL-Wirkungen:
In diesen sehr tiefen pH-Bereichen wird A-CDL sehr vielseitig verwendet, z.B.
- ab pH 4 kann man mit zunehmender Wirkung schädliche Mikroben (Protozoen, Pilze, Sporen, Viren, Bakterien) in wenigen Minuten abtöten und so z.B. Pflanzen gegen Pilze u.a. Schädlinge (z.B. im Gemüse-, Obst-, Weinbau) schützen bzw. davon befreien.
- Haltbarkeitsverbesserung von Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Wasser, Säfte, Brot etc. durch Abtöten zersetzender Keime und Pilze
- unter pH 2.7 (= superoxidiertes A-CDL) desinfiziert/sterilisiert es innerhalb weniger Minuten durch Besprühen/Abwaschen hervorragend z.B. Hände, Haut, Nahrungsmittel, Speisen und Gerichte, sodass Lebensmittelvergiftungen verhindert werden können. Es desinfiziert chirurgische Gefäße, Besteck, Behälter, Flaschen, Oberflächen, Haut, Finger, Zahnbürste etc.
- es reinigt/desinfiziert bei Zähneputzen, Hautreinigung, Entfernung von Teerückständen etc.
- bei pH 2.2 und tiefer kann es in Sekunden alle krankheitserregenden Keime (incl. antibiotikaresistenten (Krankenhaus-Keimen!!) sicher vernichten bzw. alles noch intensiver/sicherer sterilisieren / desinfizieren!!
- in großen Hotels zum Reinigen und Desinfizieren, weil damit viel Geld gespart werden kann.
- Haltbarkeitsverlängerung von Lebensmitteln.
- für Vieh, in der Tiermedizin.
- für Landwirtschaft und Gartenbau.
- als Additiv für Farben, Treibstoff, Schmiermittel.
Herstellungsvorteile des A-CDL gegenüber CDL Im Selbstbau-Elektrolysegerät hergestellte A-CDL besitzt eine Reihe von Vorteilen gegenüber 'traditionell' aus Natriumchlorit und Säure hergestellter CDL oder Chlordioxidherstellung als MMS:
A-CDL
- sie kann sowohl mit preiswerten, leicht erhältlichen V4A-Edelstahldrahtelektroden als auch mit teureren, schwieriger zu erhaltenden Titan-MMO-Flächenelektrode hergestellt werden. Die Herstellung mit verschiedenen Elektroden zeigen nur relativ geringe Unterschiede hinsichtlich der Desinfektionswirkungen.
- benötigt zur elektrochemischen Herstellung nur Natriumchlorit (NaCl2), also keine weitere (Salz- oder Zitronen-)Säure als Zusatz ins Elektrolysewasser.
- ist einfacher und rascher als CDL in wenigen Minuten gebrauchsfertig herstellbar. 350 ml A-CDL
kann mit 1 ml NaClO2 in 10 Minuten mit pH-Werten um pH 2.,2 hergestellt werden. CDL ist dagegen bei Selbstherstellung je nach Methode, z.B. nach der Bügelglasmethode erst nach 24 - 36 Stunden einsetzbar.
- benötigt keine oder nur geringe Vorratshaltung, da es in Minutenschnelle vor Ort - am Krankenbett, am Arbeitsplatz, unterwegs im Auto etc. - hergestellt werden kann, sofern eine Gleichstromquelle mit 9 bis 24 Volt vorhanden ist. Auch 5V-USB z.B. aus einer Powerbank reichen dafür aus, die A-CDL-Herstellung benötigt lediglich mehr Zeit. Diese Flexibilität kann lebensrettend sein!
ist frisch hergestellt am wirksamsten.
- kann gebrauchsfertig gleich in der gewünschten Stärke hergestellt werden, ohne wie CDL von 3000 ppm wieder auf die erwünschte niedrigere Konzentration verdünnt werden müssen.
- ist sicher herzustellen. Schutzkleidung und Belüftung sind nicht erforderlich, es besteht auch keine Explosionsgefahr bei Herstellung hoher ppm-Werte.
ist zu unvergleichlich niedrigen Kosten herstellbar. Für 350 ml A-CDL und gleichzeitig 650 ml Katholyt ist nur 1 Liter sauberes Wasser, wenige Milliliter Natriumchlorit und minimal viel Batterie- (5-24 V) oder Netzstrom für ein Gleichstrom-Netzgerät erforderlich! Dagegen ist selbst hergestelltes oder gar gekauftes, fertiges CDL um ein Vielfaches teurer.
- in 350 ml-Menge wird gleichzeitig mit 650 ml basischem, wasserstoffreichem Katholyt hergestellt. Das basische Katholyt kann für Reinigungszwecke benutzt werden. Bei pH-Konzentration über pH 11.5 wirkt auch Katholyt desinfizierend.
Sonstige Anwendungsvorteile:
A-CDL
- bewirkt auf Haut oder Schleimhaut selbst bei niedrigem pH (pH unter 3.0) aufgrund sehr niedriger Pufferung keine Verätzungen. Vergleichbar stark konzentriertes CDL kann Stoffverfärbungen oder bekannte Schäden hervorrufen!
- Es sollte vorwiegend äußerlich verwendet werden. Damit kann selektiv jede anaerob lebende schädliche Mikrobe in wenigen Sekunden getötet werden. Dadurch kann das Immunsystem Zeit für die Bildung eigener spezifischer T-Abwehrzellen gewinnen. Bei einer derartigen Radikalkur sind allerdings Herxheimer-Reaktionen zu erwarten - aber sie sind das kleinere Übel. (S. https://de.wikipedia.org/wiki/Jarisch-Herxheimer-Reaktion
kann bei pH-Werten unter 2.2 Impfungen, Antibiotika, Cortikoide u.a. antimikrobielle Mittel, sowie Masken und Lockdowns restlos überflüssig machen. SARS-CoV-2 und ähnliche Grippe-Coronaviren! sind so leicht und rasch besiegbar!
- wirkt sogar gegen multiresistente Bakterien (z.B MRSA)
- kann bei pH-Werten um 2.2 Gifte in kürzester Zeit durch starke Oxidation neutralisieren. (s. https://www.freizahn.de/2020/02/mehrzweckwaffe-gegen-viren-und-bakterien/#chlordioxid_wirkt_auch_gegen_mrsa
Wichtig: A-CDL sollte vorwiegend äußerlich angewendet werden, da noch im Katholyt vorhandenes Natriumchlorit nachteilige Restreaktionen im Körper bewirken könnte. Kurzum, der geringe Kosten- und Arbeitsaufwand, sich einen H2-WasIoner zuzulegen, lohnt sich aufgrund er aufgezeigten Vorteile allemal!
Ist MMS, CDL, Anolyt oder A-CDL wirksamer? Gelten jene Heilwirkungen und grundsätzlichen Fragen bzw. Probleme, die für Chlordioxid im MMS und CDL diskutiert werden, auch für A-CDL?
Soweit Chlordioxid für antibiotische und desinfizierende Wirkungen verantwortlich ist, dürften die therapeutischen Effekte von MMS, CDL und saurer Anolyt-Chlordioxidlösung gleich ausfallen.
Beim ionisierenden Elektrolysevorgang werden im Anolytwasser aber noch zusätzlich Redoxwerte von +900 bis +1.100mV gebildet. Diese Redoxwerte rauben sehr rasch Elektronen aus Mikroben (Viren, Bakterien, Pilzen), weil sie
Oxidationsmittel sind. Dadurch vernichten sie schädliche Mikroben.
Die gutartigen Bakterien werden deshalb nicht angegriffen, weil sie aerob sind. Von allen Oxidationsmitteln ist Chlordioxid das schwächste - es besitzt nicht die Kraft, aerobe Bakterien zu oxidieren.
Daher darf man davon ausgehen, dass aufgrund dieser Kombination saures Anolyt-Chlordioxid noch umfassender und wohl auch vielfältiger als MMS (nach Jim Humble) und CDL zu wirken vermag.
Natriumchlorit ist ein oxidativ wirksamer Stoff, der toxisch sein kann, wenn er pur in den Körper gelangt.
Basisches Wasser mit Natriumchlorit nicht trinken! Pures Natriumchlorit ist nicht für den menschlichen Verzehr geeignet. Im sauren Magensaft bzw. Milieu entwickeln sich daraus chlorhaltige Verbindungen, u.A. Chlordioxid.
In der Kathodenkammer können durch Natriumchlorit (NaClO2) zu Beginn der Elektrolyse vorhanden sein:
Diese Stoffe sind nicht sichtbar und nicht unbedingt schmeckbar.
- Chlorit-Reste
- chlorhaltige Nebenprodukte
- Reduktionsprodukte, die nicht für den Körper gedacht sind
Zu stark basisches Wasser über pH 10 sollte man zumindest in größeren Mengen nicht trinken.
Mögliche akute Wirkungen von purem NaClO2 bei zu starker Dosierung:
- Reizung von Mund, Speiseröhre, Magen
- Übelkeit, Durchfall
- Oxidativer Stress im Blut
- Belastung von Leber und Nieren
Warum „Absaugen mit Trinkhalm“ bei der Elektrolyse von Natriumchlorit problematisch sein kann:
Weil es chemisch unkontrolliert ist, sind Gesundheitsrisiken nicht auszuschließen, aber in echten Notfällen kann auch die Aufnahme von derartigen basischem Wasser vertretbar sein.
- Man zieht Gas + H2-Wasser + Aerosole ein
- mögliche flüchtige Nebenstoffe gelangen direkt in Mund & Lunge
- man hat keine Kontrolle über Zusammensetzung
- man hat keine Verdünnung
Anhang Dr. h.c. Andreas Kalcker hat für verschiedenste CDL-Anwendungen und Erkrankungen sog. 'Protokolle von A-Z' erstellt. Die hier verlinkten Protokolle werden beim Aufruf im Internet automatisch aus dem Spanischen ins Deutsche übersetzt. Sie dürften auch für A-CDL zutreffen.
Kalckers Anwendungsprotokolle von A - Z
- Protocol A as Amateur or Beginner
- Protocol B as Bath
- Protocol C as CDS (the standard protocol)
- Protocol D as Dermatological (for the skin)
- Protocol E as Enemas
- Protocol F as Frequent or Fever
- Protocol G as Gas (when only the gas is used)
- Protocol H as Habitat / Room (to avoid contagion)
- Protocol I as Insects stings and bites
- Protocol J as Jaw/ Mouth (mouth protocol)
- Protocol K as Kit, combined with 70% DMSO
- Protocol L as Footwash (Footbath protocol)
- Protocol M as Malaria
- Protocol N as Children and Adolescents
- Protocol O as Ophthalmology / Otorhinolaryngology (nasal)
- Protocol P as Parasites (intense protocol)
- Protocol Q as Burns
- Protocol R as Rectal with bulb
- Protocol S as Sensitive (with very low doses)
- Protocol T as Terminal (very severe diseases)
- Protocol U as Urgent
- Protocol V as Vaginal (using irrigation)
- Protocol W as Wow! (can also be used for...)
- Protocol X as Sexual intercourse
- Protocol Y as Injection of CDI
- Protocol Z as Frequencies / Biotrohn®, frequency generator
The protocols presented here are general and based on real experiences obtained by users and volunteers, but do not represent medical advice. Each person is responsible for his or her body and should know what is best for himself or herself when lowering or increasing doses. All use of the protocols is the personal responsibility of the user. In the unlikely event of serious adverse effects, the dose should be reduced or use discontinued.
Disclaimer: Die Beschreibung der Funktion von Selbstbau-Elektrolysegeräten und der durch sie herstellbaren ionisierten Wasserarten werden nur zu wissenschaftlichen Forschungszwecken als unverbindliche Anregungen und Information veröffentlicht. Es werden keine Geräte oder Teile davon kommerziell vertrieben!
Für die Richtigkeit oder eine ausreichende Information zur Anwendung für Desinfektion, Haushalt, Landwirtschaft, Industrie oder für Hygiene, Wellness, Prophylaxe oder Krankheiten bei Pflanzen, Tieren oder Menschen kann keine Verantwortung übernommen werden.
In Deutschland gilt ionisiertes, basisches Wasser im Bereich zwischen pH 6,5 und 9.5 als 'Trinkwasser'. Darunter oder darüber liegende pH-Wasserprodukte sind keine zugelassenen Medikamente bzw. Arzneimittel im Sinne des AMG. Sie können daher aus rechtlichen Gründen lediglich für eigenverantwortete Selbstexperimente verwendet werden. Im Falle der Selbstherstellung ist ausschließlich der Benutzer verantwortlich. Ebenso bleibt der Anwendungsbereich jedem selbst überlassen. Heilungsversprechen werden ausdrücklich nicht gegeben.
Diese Hinweise können und sollen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung ersetzen, die bei entsprechenden Krankheiten in Anspruch genommen werden sollen. Verantwortung für die Anwendung oder Nichtanwendung des Inhaltes trägt jeder Nutzer selbst.
Da zumindest in Europa Ärzte oder Apotheker noch sehr wenig Kenntnisse bzw. Erfahrungen mit den Wasserionisierungsprodukten Katholyt, Wasserstoffgas, CDL oder Anolyt bzw. A-CDL besitzen, ist die produktübliche Empfehlung "Wegen Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!" kaum realisierbar. Eigeninitiative, Eigenverantwortung für die Gesundheit, die Bereitschaft für Neues und gesundes Selbstvertrauen sind stattdessen gefragt.
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