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Sterbe-Vorbereitung

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Wie kann man sich optimal aufs Sterben vorbereiten?

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    Kurzfassung der Thesen:

    • FN 1) Je weniger ungelöste Aufgaben und Probleme ein Sterbender hat, desto leichter kann er sterben. Daher wäre es sehr wichtig, sich vor dem Tode noch zu bessern und wahre Buße zu tun, d.h. seine Fehler einzusehen, zu bereuen und nach Möglichkeit wieder gutzumachen.
      Menschliche Verfehlungen betreffen meist sein Verhältnis zu Gott und zu den Mitmenschen bzw. zur Mitschöpfung. Wer diese Verfehlungen noch vor seinem Sterben bereinigt, erhält eine ganz andere Startchance ins Jenseits und ins Licht, als jemand, der dies nicht tut. Nach Jesu Verheißung ist das, was hier noch bereinigt und vergeben wird, auch im Himmel bereinigt und vergeben.

    • FN 2) Wer vor seinem Tode keine wahre Buße tut und sich nicht bessert, dessen Seele wird den Sterbevorgang und den Start im Jenseits als sehr unangenehm empfinden. (JL.Ev08.081,03 ff.)

    • FN 2) Besonders schwerwiegend sind alle jene Verfehlungen, die mit Abtrünnigkeit von Gott bzw. der Zuwendung zu Gottes Gegnern, d.h. zu Satan und seinen abgefallenen Engeln (den sog. Dämonen oder Göttern) zu tun haben. (= Abgöttereisünden)

    • FN 3) Schwerwiegend sind auch alle Abgöttereien mit Geschaffenem, z.B. die Vergötzung von Menschen, Tieren, Natur, Materie, Geld, Tätigkeiten, Symbolen etc.

    • FN 4) Im Falle von Abgöttereisünden ist eine Lossagung von der jeweiligen Abgötterei und eine bewußte Lebensübergabe an Jesus Christus nötig, denn man kann nicht zwei völlig verschieden ausgerichteten Herren dienen.

    • FN 5) Alle Verfehlungen, falschen Einstellungen bzw. Laster, durch die Mitmenschen oder Mitgeschöpfe schlechter behandelt werden, als man selbst behandelt sein möchte, sind nach göttlicher Ordnung sündhaft und führen daher zu Schuld vor Gott und bei den betroffenen Menschen.

      Weil Verfehlungen gegen die Nächstenliebe zugleich auch Übertretungen der göttl. Ordnung sind, sollte man seine Verfehlung Gott und den Betroffenen eingestehen, sie bereuen, Schäden evtl. wieder gutmachen und ernste Vorsätze der Besserung fassen und einhalten. Diesen Gesamtvorgang nennt man 'Buße tun'.


    Erläuterungen, Beispiele:

      zu 1) Jesus wies während seiner Erdenzeit hochnäsige Schriftgelehrte darauf hin, daß Sünder, die sich nicht noch vor dem Tode bessern und wahre Buße tun, den Sterbevorgang und die Zeit im Jenseits seelisch als sehr unangenehm empfinden werden: a »Dem Leibe nach wird wohl freilich ein jeder Mensch sterben, und sein Leib wird den Tod sicher nicht sehen, fühlen und schmecken, - aber desto mehr die Seele eines Sünders, so er nicht nach Meiner Lehre sich bessern und eine rechte und wahre Buße tun wird! Denn bei wem die Seele noch gar sehr ins Fleisch und dessen sinnliche Lust vermengt und verwachsen ist, bei dem auch wird eben die Seele den Tod sehr sehen, fühlen und schmecken, so für den Leib die Stunde des Abfallens kommen wird.
      Sieh nur einen Verbrecher an, so er nach den Gesetzen zum Tode auf den Richtplatz hinausgeschleppt wird, wie es seiner Seele dabei zumute wird!
      Die Seele sieht erstens schon den natürlichen Tod und fühlt und schmeckt ihn auf eine gar qualvolle Weise, und zweitens dauert der Tod für die ohnmächtige und geistig tote Seele jenseits noch gar lange fort, und das erstens, weil sie sich in ihrer Ohnmacht und völligen Verlassenheit an denen, die ihren Leib getötet haben, nicht nach ihrem brennenden Zorne rächen kann, und zweitens, weil sie in die größte Lebensfinsternis gerät, aus der sie keinen Ausweg findet und daher in die ärgste Qual gelangt, so lange, bis sie ihr eigenes Arge zu erkennen und geduldig zu ertragen beginnt. Heißt denn das nicht den Tod sehen, fühlen und schmecken?!
      Eine Seele aber, die nach Meiner Lehre in ihrem Geiste aus Mir schon auf dieser Erde vollends wiedergeboren wird, wird solch einen Tod sicher ewig nicht sehen, fühlen und schmecken, weil sie mit dem vollsten und hellsten Lebensbewußtsein frei von aller Qual aus dem Leibe scheiden wird, wenn Ich sie zu Mir für ewig berufen werde.« (a JL.Ev08.081,03-05)

      zu 2) Zu den schwerwiegendsten Verfehlungen zählen vor allem die Abwendung von Gott bzw. die Gegnerschaft gegen ihn. Wer nachfolgende Verfehlungen begangen hat, sollte Buße tun:

      • Abtrünnigkeit bei der Urrebellion gegen Gott mit Satan; spätere Abtrünnigkeit im Jenseits oder Diesseits; a Flüche gegen Gott, b Mißbrauch des Namens Gottes, z.B. bei Meineid; c Gott nicht die Ehre geben; d bewußte Übertretung göttl. Gebote. (a 3. Mose.24,15-16; b Sacharja.05,04; c Mal.02,02; d 5. Mose.11,28; Daniel.09,11; Jeremia.11,03)

      • Vergötzung Gottes;, indem man z.B. Gott als rachsüchtigen Tyrannen ansieht, durch falsche Kontaktaufnahme und heidnisch-magische Elemente oder indem man bestimmte Eigenschaften oder Körperteile oder Wundmale Jesu Christi verehrt.

      • Gott als 3 Personen anbeten; Anbetung des Hl. Geistes als eigene Person.

      • a Nachlässige Ausführung oder Ignorierung des göttl. Willens; b Weigerung, am Dienst Gottes mitzuhelfen; c Entheiligung des Sabbats; d Gott um den Zehnten und um Opfergaben betrügen. (a Richter.05,23; Jeremia.48,10; b Maleachi.03,09; Haggai.01,03; 06,09; Richter.05,23; c 2. Mose.31,14; 4. Mose.15,32-36; d Maleachi.03,09; Haggai.01,06-09)

      • Atheismus ;bzw. Unglaube: a Gottlosigkeit; Leugnung der Existenz Gottes, des göttl. Widersachers und der Existenz einer geistigen Welt. (a Sprüche.03,33)

      • Satanismus: Abgötterei durch Satanspakte, Kontakte mit einzelnen Satanisten oder Satansgruppen.

      • Abgötterei durch a Anbetung bzw. bewußte oder unbewußte Zusammenarbeit mit gefallenen Engeln und 'Göttern' (= Dämonen; evtl. in Lichtgestalt als sog. 'Götter'); Vergottung von Geistern, Heiligen; b Verführung zum Abfall von Gott und zum Götzendienst; c (Menschen)opfer für Götter; d Herstellung von Götzenbildern, Götzenstatuen; Kultgegenständen etc.; (a Jeremia.44,08; 5. Mose.29,19; 5. Mose.05,09; 2. Mose.20,05; b 5. Mose.13,06-09; Jer.28,16 .17; c 2. Mose.22,19; 3. Mose.20,02; d 5. Mose.27,15; 2. Mose.20,04; 5. Mose.05,08)

      • Magie, Zauberei, Hexerei: a Mißbrauch geistiger Anlagen und Fähigkeiten, z.B. der Gedanken- und Willensmacht für eigene Zwecke oder zum Schaden für Andere. Zusammenarbeit mit Dämonen. (a 2. Mose.22,17)

      • Zugehörigkeit zu okkulten Personen, Gruppen, Logen, bzw. spiritistischen Vereinigungen bzw. Sekten.

      • Wahrsagerei und Zeichendeuterei: a durch b Seancen, c Horoskope, Tagewählen, Zeichendeuterei; Kartenlegen, Handlinienlesen, Pendel, Rute etc. (a 3. Mose.20,27; b 3. Mose.20,06; c 5. Mose.17,02-05)

      • Spiritismus mit gottferner Geisterwelt: a 'Lebenshilfe' z.B. durch Tischrücken, Gläserrücken, Schreibbrett, Pendel; Rute; Schreiben, Reden, Hören, Sehen in Trance; Channelling; Tonbandstimmenforschung; Astralexkursionen mit neg. Zielen etc. (a 3. Mose.20,06 .27)

      zu 3) Abgötterei mit Geschaffenem wird z.B. betrieben unter folgenden Umständen:

      • Verehrung oder Anbetung von Menschen (z.B. von a Kindern, b Frau, Mann, 'Idolen', 'Meistern', 'Gurus', 'Heiligen', 'Außerirdischen'). (a 1. Samuel.02,17 .27-36; b 1. Mose.03,17)

      • Verehrung oder Anbetung von Tieren (z.B. 'Hl. Tieren', Tiergöttern).

      • Verehrung oder Anbetung von Gestirnen und Natur als Gottheiten (z.B. Sonne, Planeten, Mond, 'kosmischen Gewalten', 'Göttin Erde' etc.).

      • Verehrung oder Anbetung von Geschaffenem und Materiellem: (z.B. a Statuen, Bildern, Geld, Auto, Konsum; Wohnung, Kleidung, Schmuck, Geld, Essen, Trinken, Drogen; Talismanen, Fetischen oder Amuletten) (a 5. Mose.07,25; Josua 06,18)

      • Herstellung, Besitz und Gebrauch a besprochener bzw. verfluchter Gegenstände, z.B. Schmuck, Bücher, Amulette, Talismane. Ihnen übernatürliche Kräfte als Glücks- oder Schutzbringern zuschreiben. (a 5. Mose.07,25; Josua.06,18)

      • Vergötzung von Tätigkeiten ;(z.B. Hobbies, Sport, Beruf etc.).

      zu 4) Bei Abgöttereisünden ist eine Lossagung von der jeweiligen Abgötterei und eine bewußte Lebensübergabe an Jesus Christus nötig, denn man kann nicht zwei völlig verschieden ausgerichteten Herren dienen.
      Solange Satan oder irgendwelche sog. 'Götter' aufgrund der Kooperation oder gar eines Vertrages Rechte über einen Menschen haben, darf auch Gott wegen der Respektierung der Willens- und Vertragsfreiheit nur in beschränktem Maße einem solchen an Abgötter gebundenen Menschen helfen. Erst nach der bewußten Lossagung von Satan bzw. von 'Göttern' und bewußten Neuorientierung durch die Übergabe seines ganzen Wesens an Jesus Christus darf nach göttl. Regeln volle göttliche Hilfe erfolgen.

      Nachfolgend beschreibe ich kurz, wie eine solche Lossagung von Satan bzw. Göttern formuliert und vorgenommen werden kann. Natürlich können auch andere, auf die jeweilige Situation abgestimmte Formulierungen oder Vorgehensweisen benutzt werden. Gott ist ja kein Götze, der eine pedantische Einhaltung von Worten, Riten etc. fordern würde.
      Bringen Sie Gott gegenüber Ihre Reue für die Abgötterei z.B. folgendermaßen zum Ausdruck:

      »Ich bereue aus tiefstem Herzen, daß ich... getan habe und... unterlassen habe. Bitte verzeihe mir und hebe meine Schuld und die damit verbundenen Lasten auf und nimm sie von mir!«

      Nehmen Sie Jesus Christus als Ihren einzigen Herrn und Gott an, wenden Sie sich im Gebet ausschließlich an ihn und vertrauen Sie sich Ihm in allem durch eine sog. 'Lebensübergabe' an, z.B. mit solchen Worten:

      »Göttlicher Vater Jesus Christus, ich bitte Dich, übernimm ausschließlich Du ab sofort die Leitung über mein Schicksal. Hilf mir, unterstütze, inspiriere und schütze mich in allem Denken, Fühlen, Wollen und Handeln!«

      Wer sich Jesus Christus so anvertraut, sollte natürlich auch die Bereitschaft haben, möglichst in jedem Lebensbereich nach Seiner Lehre zu leben und zu handeln. Häufiges spontanes Gebet zeigt die innere Verbindung zu Ihm.

      Falls Sie Einweihungen, Gelübde, Versprechen oder gar Pakte mit Geistwesen abgeschlossen haben, ist es wichtig, vor der Kündigung um sicheren Schutz gegen Störmanöver, Einflüsse oder Racheakte Satans bzw. seiner Helfer zu bitten. Bitten Sie im gleichen Sinne auch für alle Angehörigen, Freunde und alle Menschen, die in geistiger Verbindung mit Ihnen stehen um Hilfe und Schutz. Dämonische Kräfte rächen sich erfahrungsgemäß gerne durch 'Sippenhaftung'.

      Sie können z.B. folgendes Gebet um Schutz äußern:

      »Göttl. Vater Jesus Christus, bitte schütze mich, alle Angehörigen, Freunde, Bekannte und unser Eigentum jetzt und nach der Lossagung gegen Störungen, Angriffe, Hinterhalte, Zwang, Erpressung und Rache Satans und seiner Helfer und Helfershelfer!«

      Dann vollziehen Sie die Lossagung bzw. Kündigung der Verbindung an Satan bzw. den sonstigen 'Abgott' z.B. mit solchen Worten:

      »Hiermit kündige ich Dir (Name des Geistwesens) meine Bindung durch... (Pakt, Einweihung, Gelübde, Schwur, Versprechen, Blutsbrüderschaft oder Dienste etc.) an Dich...«
      »Ich sage mich von dir, deinen Eigenschaften und Zielen nun los. Ich will mit Dir in keiner Hinsicht mehr etwas zu tun haben! Ich lasse mir von Dir keine gedanklichen Anweisungen oder gar Befehle mehr geben. Ich gehorche nur noch Jesus Christus und befolge in Zukunft seine leicht einzuhaltenden Gebote der Gottes- und Nächstenliebe!«

      Bitten Sie Jesus dann um Befreiung von allen negativen Geistwesen, die durch die Bindung oder durch die falschen Taten Einfluß auf Sie bekommen haben oder befehlen Sie ihnen energisch im Namen Jesu, Ihren Körper, Ihre Seele und Ihre Umgebung für immer zu verlassen.
      Bitten Sie auch um Tilgung der Schuldenlasten.

      Bedanken Sie sich danach für die Befreiung und Hilfe.

      zu 5) Folgende Verfehlungen, falschen Einstellungen bzw. Laster sind nach göttlicher Ordnung sündhaft und führen daher zu Schuld vor Gott und/oder den betroffenen Menschen:

      • Egoismus: Selbstliebe, Ehrsucht; Geltungssucht; Gefallsucht; Ruhmsucht etc.

      • Weltliebe (Liebe zur Materie und Welt): Gier nach Geld, Gewinn, Gütern, Prunk, Luxus, Genuß, Vergnügen, Verschwendung, Vergeudung, Sexuelle Verfehlungen etc.

      • Überlegenheitsstreben: Besserwisserei; Rechthaberei; Angeberei; Bevormundung; Überbehütung; Ehrgeiz; Eigenmächtigkeit; Hochmut; Stolz; Überheblichkeit; Rangsucht; Kontrollsucht; Streitlust; Herrschsucht; Richten, Machtgier; Härte; Rücksichtslosigkeit; Zwang; Druck; Nötigung; Erpressung; Tyrannei; Zerstören, Totschlag, Mord, etc.

      • Abwertung anderer (mangelnde Nächstenliebe): Ignorierung; Geringschätzung; Mißachtung; Unpünktlichkeit; Verachtung; Hohn; Spott; Kritik; Klatsch; Untreue; Neid; Mißgunst; Eifersucht; Lüge; Betrug; Groll, Haß etc.

      • Ich-Schwäche (Selbstabwertung): Überanpassung; falsche Nachgiebigkeit; sklavischer Gehorsam; Märtyrerhaltung; Selbstvorwürfe; Realitätsflucht; Ich-kann-nicht-Haltung; Passivität; Willensschwäche; Hilflosigkeit; Mutlosigkeit; Disziplinlosigkeit; Unmässigkeit; Unkontrolliertheit; Leichtsinn; Ausdauerlosigkeit; Wechselhaftigkeit; Flatterhaftigkeit; Nachlässigkeit; Ziellosigkeit; Unselbständigkeit; Resignation .

      • Überbewertung anderer: andere verehren, bejubeln, anschwärmen, anhimmeln, vergöttern; Lobhudelei; Schmeichelei; andern unnötige Rechte und Verfügungsgewalt einräumen etc.

      • Affekte: Zorn; Wut; Haß; übertriebene Trauer; Depression; Furcht; Angst

      • Rache, Verfolgung: Neid; Mißgunst; Eifersucht; Intrigen; Rebellion; Groll; Härte; Unbarmherzigkeit

      Normalerweise erkennt man die eigenen Fehler am allerwenigsten. Bitten Sie daher Angehörige oder gute Freunde, Sie offen auf Ihre Fehler hinzuweisen. Ziehen Sie dann ehrlich die Konsequenzen daraus, in dem Sie vor Gott und den betroffenen Mitmenschen diese Fehler auch eingestehen, sie bereuen, Schäden wieder gutmachen und sich konsequent bessern. Bitten Sie Jesus, Ihnen zu diesem Zweck Engelshilfe zukommen zu lassen und Sie von negativ beeinflussenden Geistwesen freizumachen bzw. zu schützen.

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