diy-Elektrolysegerät

Bild: diy-Elektrolysegerät

Gerd Gutemann

Gesünder (über)leben mit diy-Elektrolysegerät

Für Energie und Infektionsschutz selbst sorgen

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Eigenproduktion von H2-Wasserstoffgas, Katholyt, Anolyt, Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL) und Kolloiden

 

 

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Inhaltsübersicht


Vorbemerkung zu Kosten, Arbeitsaufwand und Materialunbedenklichkeit

Für ca. 50-60 € Materialkosten kann man selbst bei geringer Bastelerfahrung in ca. 1 Stunde ein extrem einfaches, aber hocheffektives diy-Elektrolysegerät herstellen.

Die insgesamt nur wenigen Baubestandteile, mit denen das Elektrolysewasser in Kontakt kommt, bestehen aus lebensmittelgeeigneten

  • V2A- oder V4A-Edelstahl-Drahtelektroden
  • oder Titankathode- und Titan-MMO-Anode, chlorbeständiger als Edelstahl
  • 2 BPA-freien Boxen
  • Backpapier als Ionentrennmembrane

Alle mit dem Elektrolysewasser in Kontakt kommenden Teile werden auch sonst im Alltag im Lebensmittel- und Gesundheitsbereich verwendet, weil sie als gesundheitlich unbedenklich zugelassen und daher gebräuchlich sind.

Kurzfassung der Eigenherstellung effektiver, preiswerter (Über)Lebensprodukte

Durch die Verwendung von natürlichen mineralischen Zusätzen ins Elektrolysewasser - z.B. Meersalz, Magnesiumchlorid oder Natriumchlorit - können sehr wirksame basisch-antioxidative und saure, oxidative Wasserarten in wenigen Minuten hergestellt werden.

Folgende Links führen zu detailierten Angaben zur Anwendung dieser basischen und sauren Produkte.

  • Überblick über den vielfältigen Nutzen von Wasserstoffgas, Katholyt und Anolyt.
  • Anwendungsmöglichkeiten in Haushalt, Landwirtschaft, Pflanzendüngung und Pflanzenschutz
  • Anwendungsmöglichkeiten für Hygiene, Vitalisierung, Kräftigung, Gesundheitsbewahrung oder auch Heilung
  • Zahlreiche Vorteile eines Selbstbau-H2-Wasserionisierers

  • Benötigte Werkzeuge

    Nötige Werkzeuge

    Die benötigten Werkzeuge sind oft in einem Haushalt schon vorhanden:2>

    • Bohrmaschine
    • Heißkleber (oder sonstiger starker Klebstoff)
    • Bohrer 2.5 oder 3.0 mm Durchmesser
    • Stufenbohrer bis 25 mm für Wassereinlass/Auslassloch
    • Lochsäge (mit 50 mm-Einsatz) für Deckelausschnitte
    • 1 Spitzzangezur Formung der Elektroden
    • Messer (Hakenklinge optimal, Teppichmesser oder sonstiges Messer) zum Entgraten der Deckelausschnitte
    • Lineal für Koordinaten-Messungen der auszusägenden Flächen und Elektroden
    • Stift zum Markieren
    • Schere zum Zuschneiden der Membrane (nicht auf Bild)

    Benötigte Elektrolyseteile

    Elektrolyseteile
    1. 1 x 0,36 Liter Lock&Lock-Box (HPL 810) für den inneren Behälter, Preis ab ca. 3,00 €
    2. 1 x 1,3 Liter-Lock&Lock-Box (HPL 809) Preis ab ca. 4,00 € (Außenbehälter)

    3. Lebensmittelechter Edelsstahldraht: V2A, 1,0 mm oder V4A, 1,0 mm

    4. 1 Titan-Kathoden-Plattenelektrode, 1 Titan-MMO-Anoden-Plattenelektrode, 10,2 x 6,4 x 0,1 cm
    5. 2 Kolloid-Stabelektroden (hier Kupfer)
    6. 2 isolierte Kupferdrähte (0,5-1,5 mm2 (rot + schwarz oder blau) je 10-15 cm lang (optional auch V2A-Edelstahldraht mit Schrumpfschläuchen)
    7. 1 isolierter Kupferdraht (3 cm) für Brücke zwischen drei Lüsterklemmen (optional auch V2A-Edelstahldraht mit Schrumpfschlauch)
    8. 2 x 3 Doppel-Lüsterklemmen, 2,5 bis 4,0 mm22
    9. 1 x DC-Steckverbinder, Hohlbuchse (weibl.), 5,5 x 2,1 mm
    10. 1 AC-DC-Netzteil 3 bis 36 V, bis 2 A oder Batterie 9-24 V, oder eine Notebook-Powerbank, 12 Ah
    11. 1 x Backpapier 11x15 cm, braun oder weiß (optimal Bäckerqualität)
    12. 1 x Kunststoff- oder Glas-Trinkrohr (zum Absaugen des H2-Gases aus der Kathodenkammer)
    13. 1 x Gewinde von Kunststoffflasche mit Kunststoffdeckel

    Material-Kosten gesamt ca. 50-60 €

    Anleitung Schritt für Schritt

    Zwei Rundausschnitte mit 50 mm-Lochsäge

    Bildteil links: Deckelausschnitt mit 3er Lüsterklemme für Kathoden-Elektrode mit schwarzem Minus-Pol-Kabel
    Bildteil rechts: Unterteil der 360 ml-Dose mit 3er Lüsterklemme für Anoden-Elektrode mit rotem Plus-Pol-Kabel
    Beide Kabelenden werden in den Hohlstecker eingeführt und darin festgeklemmt.

    Erforderlich sind für den Deckel zwei runde Ausschnitte mit je 50 mm Durchmesser in der Mitte des Deckels. Zwischen beiden Ausschnitten sollten ca. 5 mm Abstand bleiben.

    30 mm unterhalb des oberen Innenrandes wird in der Mitte zunächst mit einem dünnen Bohrer ein Loch vorgebohrt, ebenso 85-90 mm von oben. In diese Löcher werden dann mit der 50-mm-Lochfräse die runden Ausschnitte gemacht.

    Anschließend sollten noch die Randgrate der runden Ausschnitte mit einem (Haken)Messer entfernt werden.

    Lüsterklemmen als Elektrodenhalterung festkleben

    Für die Kathodenelektrode werden an der Oberseite drei Doppellüsterklemmen (2,5 bis 4,0 mm2) an der hochstehenden oberen Lasche festgeklebt (optimal mit Heißkleber, der in kaltem Wasser sofort erhärtet). Die untere Rückseite dieser Lasche wird mit Heißkleber verstärkt, damit die Lüsterklemmen senkrechte Position beibehalten. In die mittlere dieser drei Lüsterklemmen wird die Anode eingesteckt und festgeschraubt.

    Im Dosenunterteil werden genau gegenüber drei Doppellüsterklemmen festgeklebt. Durch diese Klemmen wird mit einem 3mm-Bohrer je ein Loch durch die Wand des Dosenunterteils gebohrt. Sie dienen der Aufnahme der Anoden-Elektrode.

    Öffnung für Wasserein- und -Auslass

    Mit einem Stufenbohrer) wird eine Öffnung von 10-bzw. bis 15 mm für den Wassereinlass und Wasserauslass neben den Lüsterklemmen gemacht.

    Sofern man die Anolytkammer luftdicht verschließen will, kann man über dieser Wasseröffnung das abgeschnittene Gewinde einer Plastikgetränkeflasche aufkleben. Der Plastikdeckel der verwendeten Flasche öffnet bzw. schließt dann die Wassereinlass/Auslassöffnung.

    Durch das Verschließen können dann die sauren Anolyt- oder Anolyt-Chlordioxidgase nicht entweichen und konzentrieren sich dadurch im sauren Elektrolysewasser stärker.

    Elektrodenanschluss von den Klemmen bis zur DC-Buchse herstellen

    DC-Buchsen

    DC-Buchsen 5,5x2,1 mm zum Schrauben bzw. Stecken

    Für die Stromzuführung von den Lüsterklemmen bis zur DC-Verbindungsbuchse benötigt man zwei isolierte Kupferdrähte mit je 10-12 cm Länge. An beide Enden wird die Isolierung ca. 10 mm entfernt. Der (rote) stromführende Draht (Anode) wird im Dosenunterteil an der Plus-Lüsterklemme festgeschraubt und in die rote DC-Buchse eingesteckt (bzw. eingeschraubt). Dasselbe geschieht mit dem nichtstromführenden isolierten schwarzen Kupferdraht am Minus-Pol im Deckel.

    Eine DC-Buchse (= 'DC Hohlstecker') 5,5x2,1 mm (weibl.) ist nötig, um die beiden Drahtelektroden mit dem Stecker des stromzuführenden DC-Gerätes verbinden zu können.

    Die Klemm-Buchsen sind praktischer, die Schraub-Buchsen aber preisgünstiger.

    Geeignete Elektroden und ihr Anschluss am diy-Elektrolysegerät

    Je nach Zweck können verschiedene Elektroden verwendet werden:

    Einfachste Elektroden aus V4A-Edelstahldraht herstellen

    Edelstahlelektroden V2A-Edelstahldraht oder V4A-Edelstahldraht (0,7 bis 1,0 mm2) ist m.E. ein gut geeignetes, preiswertes, fast überall preiswert erhältliches Elektrodenmaterial.

    Edelstahldraht bietet folgende Vorteile, denn er

    • ist für Lebensmittel geeignet
    • kann für die Erzeugung von H2-Wasserstoffgas, für ionisiertes Basenwasser und für Anolyt sowohl als Kathode wie auch als Anode eingesetzt werden.
    • für die Kolloidherstellung als universal verwendbare Kathode bei allen kommerziell angebotenen Anoden verwendet werden.

    An sich genügt es, als Elektroden diesen Draht in U-Form zu biegen. Wenn der U-förmig umgebogene Draht in der Lüsterklemme befestigt wird, befindet sich kein angeschnittenes Drahtende mehr im Elektrolysewasser. Dann bleibt das Elektrolysewasser klar. Sind dagegen Anschnittkanten im Wasser, dann lösen sich Eisenionen auch aus einem Edelstahldraht und verfärben das Wasser in der sauren Anolytkammer aufgrund der Eisenoxidation rasch rostbraun.

    Die relativ dünnen Edenstahldrahtelektroden sind rascher und sicherer in den Lüsterklemmen zu befestigen, wenn die Drahtenden mit einer Spitzzange zu einer möglichst kleinen Rundung geformt werden.

    Man könnte statt eines geraden, U-förmig umgebogenen Edelstahldrahtes auch einen gewellten Draht in U-Form verwenden. Dessen Formung ist aber zeitaufwändig, benötigt zusätzliche Werkzeuge und nicht zuletzt Bastlergeschick. In früheren Beschreibungen ging ich näher darauf ein, aber Anwenderrückmeldungen zeigten, dass seine Formung für die Meisten doch zu kompliziert war.

    Die nun beschriebene einfache Version zeigt zwar etwas geringere Effektivität bei der H2-Herstellung, aber für die Praxis ist das irrelevant.

    Anbringung:

    • Die V2A- oder V4A-Elektroden werden U-förmig gebogen. Die Drahtenden werden mit der Spitzzange zu einer möglichst kleinen Schleife umgebogen. Dadurch sind sie besser und fester in den Lüsterklemmen festzumachen.
    • Die Enden der Elektroden werden sowohl im Deckel als auch in der Unterdose in die beiden äußeren Lüsterklemmen gesteckt und gut festgeschraubt.

    Diese einfachen, preiswertesten Elektroden dienen als Kathode und Anode für die Herstellung von H2-Wasser, Katholyt- und Anolyt.

    Elektroden für Anolyt- und Anolyt-Chlordioxidherstellung anbringen

    Bei der Herstellung von saurem Wasser (Anolyt oder Anolyt-Chlordioxid) greifen die chlorhaltigen Substanzen (Salz, Magnesiumchlorid oder Natriumchlorit (NaClO2) im Elektrolysewasser die Anode an. Je nach Anoden-Metall kann dies bei tiefsaurem Anolyt oder Anolyt-Chlordioxid die Edelstahlelektroden rasch zersetzen. Dann gelangen die Bestandteile vom V2A oder V4A ins Anolytwasser. Das verstärkt evtl. die desinfizierenden Wirkungen der Lösung auf unspezifische Weise. Ob die zusätzlichen Metallkolloide nützlich oder schädlich sind, hängt wie bei allen Stoffen von der Konzentration und Menge ab. Da bei kurzer Elektrolysezeit nur wenig dieser Edelstahlbestandteile ins Anolyt gelangen, können diese Metallkolloide in geringer Konzentrationen und Menge auch durchaus nützlich sein, wenn ihre Ionen im Körper fehlen.

    Statt Edelstahl sollte man bei chlorhaltigem bzw. chlorbildendem Elektrolysewasser besser chlorbeständigere Titankathoden und Titan-MMO-Anoden verwenden. Sie gibt es meist in Form von Platten oder Gittern. Sie sind allerdings schwieriger zu bekommen und relativ teuer. Sie sind aber die besten Voraussetzungen zur Herstellung auch von tiefsaurem Anolyt und Anolyt-Chlordioxid.

    Anbringung:

    • Die helle Titan-Kathodenplatte wird auf dem Deckel der 350 ml-Innendose in die mittlere Lüsterklemme gesteckt. Sie soll bis in die Mitte der Lüsterklemme reichen und gut festgeschraubt werden.
    • Die dunkle Titan-MMO-Anodenplatte wird im Dosenunterteil ebenfalls in die mittlere Lüsterklemme gesteckt und gut festgeschraubt.

    Elektroden für die Kolloidherstellung anbringen

    Bild: 2 Kupferelektroden in der Anodenkammer, 1 gebogene V4A-Elektrode als Kathode auf dem Deckel.

    Um Kolloide mit dem diy-Elektrolysegerät herzustellen, wird zwischen der Kathode und Anode die sonst verwendete Ionentrennmembrane entfernt. Aus dem Zwei-Kammer-Gerät wird so ein Ein-Kammer-Gerät, wie es bei der Kolloidherstellung sonst auch der Fall ist.

    Kolloide aus verschiedensten Metallen und Halbmetallen werden üblicherweise durch spezielle kommerzielle Kolloidgeneratoren hergestellt. Je nach technischer Ausstattung liegen die Preise dafür zwischen 70 und 250 €. Die Leistungen solcher kommerziellen Geräte können mit dem diy-Elektrolysegerät leicht erreicht und sogar übertroffen werden, weil enge Elektrodenabstände, unterschiedliche Anoden und Kathodenmetalle sowie variable Gleichstromspannungen eine raschere Herstellung ermöglichen.

    Verschiedene Hersteller und Vertreiber liefern inzwischen eine Vielzahl verschiedenster Elektroden aus Metallen und Halbmetallen. Die beliebtesten und am weitesten verbreiteten Elektroden bestehen aus 99,99%igem Silberdraht. Aus ihnen kann in relativ kurzer Zeit kolloidales Silberwasser hergestellt werden, das extrem vielseitige Nutzungsmöglichkeiten bietet. Vor allem für Desinfektionszwecke wird es gerne benutzt.

    Üblicherweise liefern die Elektrodenverkäufer gleichartige Elektroden (z.B. Drähte aus Silber, Kupfer, Eisen) paarweise aus. Eine Elektrode dient dann üblicherweise als Anode, die andere als Kathode. Man kann aber beim diy-Elektrolysegerät als Kathode auch eine preiswertere Edelstahlelektrode verwenden und dann als Anode zwei der speziellen Metall- oder Halbmetallelektroden verwenden. Das beschleunigt die Kolloidherstellung deutlich und senkt die Kosten.

    Da sich die Kolloide grundsätzlich von der Anode ablösen, kann man als Kathode einen anderen, preiswerteren und leichter erhältlichem, gut stromleitenden Draht, z.B. V2A- Edelstahl- oder V4A-Edelstahldraht in beliebiger Dicke (0,7 bis 2,5 mm2 ) verwenden.

    Die einfachste Kathodenform besteht in einem U-förmig gebogenen Draht, dessen Enden in den beiden äußeren Lüsterklemmen verschraubt wird. Die Länge sollte zumindest der darunter befindlichen Anode entsprechen, sie kann aber auch länger sein.

    Egal, ob nun nur eine oder zwei Kathoden und Anoden im diy-Elektrolysegerät verwendet werden, sie werden so angeschlossen:

    • Die Kathodenelektrode wird im Deckel in der linken Lüsterklemme festgeschraubt, die andere Anodenelektrode in der gegenüberliegenden Lüsterklemme des Dosenunterteils festgeschraubt.
    • Falls zwei Edelstahlkathoden und zwei Silber- (oder andere) Elektroden verwendet werden, werden sie jeweils in die äußeren Lüsterklemmen festgeschraubt.
    • Anode und Kathode befinden sich in ca. 1,5 - 2,0 cm Entfernung voneinander. Dies ermöglicht im Wasser einen guten Stromdurchfluss.

    Backpapier als ionendurchlässige Membrane

    Membrane auf Unterteil

    Eine Membrane zwischen dem Deckel und dem Dosenunterteil des kleineren Innenbehälters muss die Fähigkeit aufweisen, die basischen von den sauren Ionen im Zweikammer-Elektrolysegerät trennen zu können, ohne dass das Wasser durch die Membrane in die andere Kammer gelangt. Daher bezeichnet man sie auch als 'halbdurchlässige Membrane'.

    Als Trennmembrane gibt es verschiedene, mehr oder weniger komplexe oder teure Möglichkeiten. Für das diy-Zweikammer-Elektrolysegerät hat sich seit Jahren ganz normales Backpapier als wirksam, preiswert und ausreichend stabil für 5-10 Anwendungen bewährt. Es ist in Supermärkten in brauner oder weißer Farbe zu erhalten, allerdings unterscheiden sich ihre Dicke, Dichte und Haltbarkeit. Man muss halt ausprobieren, welches sich am geeignetsten erweist. Als bestes Produkt habe ich Backpapier in Bäckerqualität gefunden. Es ist aber evtl. nur in größeren Mengen zu erhalten.

    Die Größe für das 350ml-Gefäß sollte so bemessen sein, dass es 10,7 x15,5 cm misst. Es wird bei geöffneter Dose oben auf das Dosenunterteil gelegt und dann der Deckel darübergelegt. Danach werden die untere und die beiden seitlichen Laschen über die hervorstehenden Teile des Unterbodens gedrückt. Dies spannt die Membrane zwischen Deckel und Dosenunterteil fest ein. Die obere Lasche kann man nicht zumachen, da sie ja mit den drei Lüsterklemmen fest verklebt nach oben steht. An dieser oberen Lasche kann man die Innendose gut festhalten, ins größere Gefäß einsetzen und wieder herausheben.

    Hand nach rechts Vor dem Einschalten des Stromes sollte man darauf achten, dass die Anoden-Elektrode im Gehäuseunterteil nicht in Berührung mit der Membrane kommt, denn die Hitze der stromleitenden Anode kann die Membrane zunächst braun ansengen und das Wasser in der Anodenkammer braun färben. An der Berührungsstelle kann die Membrane letztlich auch durchbrennen und dadurch unbrauchbar werden. Dann muss sie ersetzt werden!

    Erforderlichenfalls muss die Anodenelektrode entsprechend nach innen gedrückt werden, damit kein Kontakt mit der Membrane stattfindet.

    Beidseitig beschichtetes Backpapier (oder Pergamentersatzpapier) eignet sich gut als Ionentrenn-Membrane (Diaphragma). Backpapier

    • gibt es in verschiedenen Dicken, meist braun oder weiß. Die Farbe spielt keine Rolle.
    • gilt als gesundheitlich unbedenklich. Mehr dazu.
    • verträgt sowohl starke Säure als auch Basen.
    • ist wasserundurchlässig.
    • lässt die basischen und sauren Mineral- und Metallionen zwischen dem äußeren und inneren Wasserbehälter leicht und rasch durchwandern.

    Zwar hält eine solche Membrane nur für ca. 5-10 Ionisierungen, aber sie kann leicht und rasch gewechselt werden und kostet ja nur ca. 1 Cent.

    Zwei-Kammer-Effekt durch Ionentrennmembrane

    Sobald nun eine wasserundurchlässige, aber inendurchlässige Membrane den Wasserdurchtritt zwischen Innendose und Außendose verhindert, entstehen praktisch zwei getrennte Kammern. In der kleinen Innenkammer stellt die Elektrode den stromführenden Plus-Pol dar, die Elektrode im Deckel stellt die Minus-Elektrode im großen Außengefäß dar.

    Gewöhnliches Backpapier weist genau die dafür erforderlichen Eigenschaften auf: es lässt zwar die basischen und sauren Ionen des Wassers durch, aber nicht das Wasser selbst. So wandern die Ionen zu jenem Pol in die Kammer, der sie anzieht: die Anode zieht saure Ionen an sich, zur Kathode wandern die basischen Ionen durch die Membrane. Dadurch entsteht in der Außenkammer ionisiertes basisches Wasser, in der kleineren Innenkammer saures Wasser.

    Beide Wasserarten haben völlig unterschiedliche Wirkungen auf Menschen, Tiere und Pflanzen. Warum dies so ist, und Mineralienzusatz nötig ist, wird nachfolgend beschrieben.

    Ionentrennung durch Membrane

    Bild: Ionentrennung durch Trennmembrane

    Das Wesen einer Elektrolyse mittels einer Trennmembrane sieht grafisch so aus:

    Bild: An der (+) Elektrode (Anode, rotes stromführendes Kabel ) sammeln sich die sauren Ionen und erzeugen u.A. saures Anolyt bzw. Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL), in der anderen Kammer mit der (-) Elektrode (Kathode) sammeln sich die basischen Ionen aus dem Wasser und erzeugen basisches Aktivwasser (Katholyt) mit dem molekularen Wasserstoffgas (H2), das als feine weiße Nebelwolke an der Elektrode sehr rasch hochsteigt.

    Aus dem Meersalz (bzw. seiner flüssigen Form als Sole, die überwiegend aus Natriumchlorid und weiteren essentiellen Elementen besteht) konzentrieren sich In der Kathodenkammer die basischen Ionen wie (Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan etc.) Als Gas entsteht molekulares H2-Wasserstoffgas.

    Sofern dem Wasser Magnesiumchlorid beigefügt wird, entsteht an der Kathode ionisiertes basisches Magnesium und ebenfalls molekulares H2-Wasserstoffgas.

    An der Anode bilden sich aus dem Meersalzzusatz während der Elektrolyse im Wasser Anolyt mit verschiedenen Chloranteilen und anderen sauren Ionen, sowie oxidativen chlorigen Gasen sowie Ozon (O3), Sauerstoff (O) und Wasserstoffperoxid (H2O2). Diese oxidativen Gase können im sauren, ionisierten Wasser enthalten sein und daraus ausgasen. Sie bilden im Elektrolyswasser gelöst eine stark desinfiziernde, entkeimende Mischung, die höchst wirksam ist gegen Viren, Bakterien, Pilze und viele Gifte.

    Fügt man dem Elektrolysewasser Natriumchlorit (NaClO2) bei, und verwendet Titan-MMO als Anode, dann entsteht saure Anolyt-Chlordioxidlösung (Abgekürzt A-CDL) . Sie kann wie Chlordioxidlösung (CDL) vorwiegend für äußere, aber auch für innere Zwecke verwendet werden. Dabei müssen die Richtlinien für die Konzentration und Einnahmemenge und Einnahmearten beachtet werden. (s. Dr. h.c. A. Kalckers 'Prokokolle')

    Titanelektroden im fertigen Gerät

    Bild: Zweikammer-Elektrolysegerät mit Titan-MMO-Elektroden im größeren Behälter (noch ohne Elektrolysewasser)

    Gleichstrom durch AC-DC-Konverter 230 V / 3-36V

    DC-Adapter

    DC-Adapter Stecker und Buchse zum Verschrauben der Anschlüsse. Diese Adapter sind preisgünstiger und auch leichter im Internet erhältlich als die praktischeren, aber etwas teureren Steckadapter.

    Netzgerät bis 36 V

    Falls Netzstrom vorhanden ist, kann ein AC/DC-Netzschaltgerät ab 9 V bis 36 Volt Hand nach rechts (am besten variabel einstellbar von 3-36 Volt, Kosten 15-20 € angeschlossen werden.

    Für Elektrolyse ist grundsätzlich Strom erforderlich. Jedes Diy-Elektrolysegerät Hand nach rechts kann überall mit oder ohne Netzstrom betrieben werden.

    Gleichstrom aus einer 5Volt-USB-Buchse kann für die Elektrolyse ausreichend sein, wenn im Elektrolysewasser starke Konzentrationen von basisch-sauren Mineralien vorhanden sind.

    Netzteile, die 230V-Wechselstrom in Gleichstrom von 3-36 Volt und 1-2 Ampere liefern, sind meist die flexibelste und preiswerteste Lösung. Da heute fast in jedem Haushalt von anderen Geräten solche Spannungsumwandlergeräte vorhanden sind, können sie verwendet werden, sofern ihre Spannung zwischen 9 und 24 Volt beträgt. Sie sollten aber Hohlstecker für 5.5x2.1 mm Buchsen besitzen.

    Sofern kein Strom aus dem Festnetz geliefert wird, können auch ein bis drei miteinander verbundene 9V-Blockbatterien, eine 12 V oder 24 Volt-Autobatterie, Powerbank oder ein Solarmodul verwendet werden.

    Bild oben: Der von der Gleichstromquelle stammende Strom wird mit einem DC-Stecker (5,5x2,1 mm) an eine DC-Buchse (5,5x2,1 mm) angeschlossen, dazu den stromführenden Draht in den + Teil, den nicht-stromführenden Draht in den - Teil einstecken oder einschrauben, je nach DC-Verbindertyp.

    Gleichstrom durch DC-DC-Konverter von 5V auf 24V

    Aus Gleichstromquellen ab 12 Volt kann man das Diy-Elektrolysegerät mit zufriedenstellenden Leistungen, Hand nach rechts ab 19 Volt mit guten Leistungen betreiben. Insofern sind z.B. Autobatterien oder Solarmodule gut als Stromquelle geeignet.

    Völlig unabhängig vom Netzstrom kann man auch aus 5V-USB-Buchsen eine höhere Voltspannung - z.B. von 5 auf 9 oder 12 V, oder von 5 V bis 24 Volt - herstellen. Diese Hand nach rechts Gleichstrom-Spannungswandler sind im Internet unter "DC-DC 5V to 1-24V USB Step Up" zu finden.

    Mit ihnen kann man dann z.B. vom Laptop, Powerbank, Solarregler etc. die gewünschte Voltspannung gewinnen. Hierzu zwei Beispiele für solche Geräte:

    DC-DC-Buck-Boost-Konverter 5 V bis 24 Volt.

    DC-DC-Buck-Boost-Konverter 5V variabel bis 24 V
    DC-DC-Buck-Boost-Konverter- 5V-auf-9+12V

    USB Boost Konverter Kabel DC 5V auf 9V 12V


    Mineralzusätze ins Elektrolysewasser

    Wichtig ist, dass das Wasser sauber, klar und möglichst rein von giftigen Inhalten ist. In Quellwasser, Mineralwässern oder im Leitungswasser befinden sich je nach Herkunft unterschiedliche MIneralien und Metallanteile. Je nachdem, ob mehr basische oder saure Anteile vorhanden sind, entwickeln sich in den beiden Kammern unterschiedlich konzentriert basische und saure Ionen. Aus solchem Wasser können schon deutlich unterschiedliche basische und saure Wasserarten entstehen.

    Verschmutztes, mit Chemikalien verunreinigtes Wasser sollte immer vor seiner Nutzung als Elektrolysewasser gefiltert, destilliert oder durch Osmosefilter gereinigt werden. Dann ist das Wasser aber mehr oder weniger entmineralisiert - und eine Elektrolyse kann dann kaum mehr basisches und saures Wasser erzeugen, weil es dann keine bzw. nur sehr geringe Ionenwanderung durch die Membrane geben kann. Als Mineralien fürs Elektrolysewasser könnten verschiedenste Mittel verwendet werden. Ich beschränke die Beschreibung auf solche Mittel, die für die Gesundheit relevant, preiswert und leicht erhältlich sind sowie basische und saure Elemente enthalten.

    Egal, welche Substanzen das Elektrolysewasser enthält, es wandern immer nur die Ionen durch die Trennmembran, nicht das Wasser selbst! Es erfolgt also zwischen den beiden Kammern kein Wasseraustausch, sondern nur ein Ionenaustausch! In der Kathodenkammer konzentrieren sich daher aus beiden Kammern die basischen Ionen mit ihren jeweiligen Wirkungen und Wasserstoffgas perlt an der Kathode hoch. Aus dem basischen Wasser kann das H2-Gas zusammen mit den basischen Elementen abgesaugt und getrunken werden.

    Im Anolyt in der Anodenkammer konzentrieren sich die sauren Ionen und ihre meist chlorigen, desinfizierenden Gase.

    Meersalz bzw. Sole als Wasserzugabe

    Das wohl elementarste Mineral dürfte Meersalz bzw. Mineralsalz sein. Für die Elektrolyse ist besonders wichtig, dass es unraffiniertes, naturbelassenes Meersalz (bzw. HImalayasalz, kristallin oder flüssig = Sole) ist.

    Im unraffinierten Meer- oder Steinsalz (oder ihre wässrige Lösung als Sole) sind sowohl basische Mineralien und Spurenelemente als auch chlorige Anteile enthalten. Dies erhöht nicht nur die elektrische Leitfähigkeit des Wassers, sondern ermöglicht erst eine intensive Ionentrennung von basischen und sauren Ionen zwischen der inneren Anodenkammer und der äußeren Kathodenkammer durch die Trennmembrane hindurch.

    Da Meer- oder Steinsalz weltweit erhältlich ist und nahezu alle lebenswichtigen Mineralien und Spurenelemente enthält, kann im Elektrolysewasser aus ihm überall sehr rasch in der Kathodenkammer H2-Wasserstoffgaswasser und basisches, antioxidatives Katholyt erzeugt werden.

    In der Anodenkammer bildet sich daraus saures, oxidatives Anolytwasser, das verschiedene stark desinfizierende Säuren und Gase enthält und ausgast.

    Aufgrund seiner lebenswichtigen basischen und sauren Mineralien und Spurenelemente können sowohl die durch die Elektrolyse entstehenden getrennten basischen und sauren ionisierten Wasserarten wichtige Gesundheitsimpulse geben.

    Mehr über die positiven Wirkungen von H2-Wasser, Katholyt und Anolyt.

    Magnesiumchlorid als Wasserzugabe

    Magnesium existiert in vielerlei chemischen Verbindungen und hat elementare Bedeutung für die Gesundheit.

    Für die Elektrolyse ist Magnesiumchlorid sehr gut geeignet und für Gesundheitszwecke besonders beachtenswert und wichtig.

    Sofern Magnesiumchlorid als Elektrolysewasserzusatz verwendet wird, wandern die basischen Magnesiumionen in die Außenkammer (Katholytkammer), die sauren Chlorionen in die kleinere Innenkammer (Anodenkammer). Die Wirkungen der konzentrierten basischen Magnesiumionen dürften weitgehend jenen entsprechen, die für Magnesium bekannt sind.

    Im Vergleich zum Anolyt aus naturbelassenem Meersalz ist das Anolyt aus Magnesiumchlorid 'spezifischer', d.h. es enthält weniger Chlorsubstanzen. Die Anwendungen dürften weitgehend jenen entsprechen, die für Anolyt bekannt sind.

    Natriumchlorit (NaClO2) als Wasserzugabe

    Für die Elektrolyse ist Natriumchlorit (NaClO2) für Gesundheits- und Desinfektionszwecke besonders beachtenswert und wichtig, denn aus ihm entsteht durch die Zweikammer-Elektrolyse an der Anode Chlordioxid (ClO2), das in Wasser gebunden zu saurer, desinfizierender Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL) wird.

    Aufgrund der Säurebildung in der Anolytkammer ist außer dem Natriumchlorit (NaClO2) keine zusätzliche Säure ins Elektrolysewasser zur Chlordioxidbildung mehr nötig.

    Im Gegensatz zur bekannteren Chlordioxidlösung (CDL), die aus 25%igem Natriumchlorit (NaClO2) und 4%iger Schwefelsäure (HCl) in Wasser gebunden gebildet wird und pH-neutral oder leicht basisch ist, entwickelt sich im sauren pH-Bereich Anolyt-Chlordioxid (A-CDL). Weil es die Nutzwirkungen des stark desinfizierenden Anolyt mit den Nutzwirkungen der Chlordioxidlösung (CDL) verbindet, dürfte A-CDL sogar noch vielseitiger als starkes Desinfektionsmittel nutzbar sein.

    A-CDL kann ebenfalls wie CDL innerlich und äußerlich verwendet werden. Die von CDL bekannten Hauptwirkungen dürften im Wesentlichen auch für A-CDL gelten.

    Gerät zur Elektrolyse bereit machen

    Nachdem nun alle Bestandteile des diy-Elektrolysegerätes und wichtige Mineralzusätze fürs Elektrolysewasser beschrieben worden sind, folgen nun die Einzelschritte, wie das Gerät in Betrieb zu nehmen ist.

    Fertiges Gerät mit Titanelektroden

    Bild: betriebsbereites diy-Elektrolysegerät

    Behälter ineinander stellen

    Wenn die Trennmembrane zwischen Deckel und Dosenunterteil beim Innenbehälter eingeklemmt ist, kann der 0,36 Liter fassende Innenbehälter hochkant in den 1,3 Liter-Außenbehälter gestellt werden.

    Wasser mit Mineralzusatz einfüllen

    Für die kleinere Innenkammer soll das gleiche Wasser wie in die größere Außenkammer eingefüllt werden, d.h. beide Kammern sollen die gleichen Mineralzusätze enthalten.

    Zunächst die kleinere, innere Kammer durch das oben befindliche Loch nicht ganz bis zur Lüsterklemme mit Wasser anfüllen. Danach sollte man sie nochmals aus der größeren Kammer hochheben, um zu prüfen, ob die Kammer das Wasser dicht hält oder ob die Membrane Wasser durchlässt. Falls die kleine Kammer nicht dicht ist, muß die Membrane nochmals richtig zwischen Deckel und Unterteil eingeklemmt werden.

    Die kleinere Box danach wieder in die größere stellen und sie soweit mit Wasser auffüllen, dass sie gleichen Pegelstand wie die innere Kammer aufweist.

    Letzte Schritte bis zur Wasserionisierung

    • Den roten, stromführenden Draht an den Plus-Pol und den schwarzen Draht am Minus-Pol der DC-Hohlbuchse anschließen. DC-Hohlbuchse und DC-Stecker müssen Anschluss für 5,5x2,1 mm haben.
    • Stecker des AC/DC-Netzteils (oder Batterie) in die DC-Hohlbuchse einstecken und den Netzstecker in eine 220/240 V-Steckdose stecken. Sofern man ein Netzteil mit verschieden einstellbaren Voltzahlen hat, sind 9-24 Volt ausreichend, um rasch zu elektrolysieren. Selbst ab 5 Volt sind schon brauchbare Ergebnisse zu erzielen, sofern das Elektrolysewasser stark mineralisiert ist. Je höher aber die Voltzahl ist, und je mehr Mineralien im Wasser sind, desto rascher geht die Ionentrennung vor sich.

    • Ab dem Einschalten des Stromes beginnt die Elektrolyse mit der Ionenwanderung durch die Trennmembrane.

    • Mittels Trinkhalm kann man das an der Kathode hochperlende H2-Wasserstoffgas absaugen bzw. abtrinken. Das bewirkt höchste H2-Dichte im Wasser.

    Einkammerelektrolyse für Kolloidherstellung

    Die bisher beschriebenen Elektrolysevorgänge wurden als Zweikammer-Elektrolyse vorgenommen, d.h. beide Wasserkammern wurden durch eine ionendurchlässige Trennmembrane voneinander getrennt. Zur Kolloidherstellung ist nur eine Elektrolysekammer erforderlich, d.h. die Trennmembrane ist nun wegzulassen. Kathode und Anode befinden sich nun im selben Wasser. Der Ionenstrom fließt nun durch das Wasser.

    Meist sind Kathode und Anode aus demselben Metall bzw. Halbmetall. Sie werden daher meist paarweise verkauft. Man kann für Kathode und Anode aber auch verschiedene Metalle verwenden, wobei die Kathode dann z.B. aus Edelstahl und die Anode aus dem Metall oder Halbmetall ist, dessen Kolloide ins Wasser gelangen sollen.

    Bild: zeigt vollzogene obige Arbeitsschritte und DC-Buchsenanbringung

    Letzte Schritte bis zur Kolloidherstellung

    1. Den roten, stromführenden Draht an den Plus-Pol und der schwarze oder blaue Draht am Minus-Pol der DC-Buchse anschließen.
    2. Deckel mit der Kathodenelektrode auf dem Dosenunterteil mit seiner Anodenelektrode festmachen.
    3. Die kleine 360 ml-Dose mit den Elektroden in eine größere 1,3 Lock&Lockdose stellen.
    4. Die 1,3 Liter-Dose mit 1,0 Liter (bi)destilliertem Wasser oder Osmosewasser füllen.

    5. DC-Buchse an den DC-Stecker des Gleichstromgerätes anschließen
    6. Strom einschalten - und die Kolloidherstellung kann beginnen.

    Während der Elektrolyse zur Kolloidherstellung befindet sich keine Trennmembrane zwischen der Elektrode im Deckel und im Dosenunterteil, sodass der Stromfluss im Wasser völlig ungehindert zwischen den Polen möglich ist. Am Ende der Elektrolyse stehen dann 1,0 Liter kolloidales Wasser zur Verfügung.

    Das Wasser steht zwischen der kleinen, 360 ml fassende Dose aufgrund des Ausschnitts im Deckel mit der größeren Dose im Austausch, wodurch das Wasser in beiden Dosen den gleichen Wasserstand hat. Die Kolloidpartikel aus der Anode verteilen sich im gesamten Wasser, also in beiden Kammern.

    Hand nach rechts Anwendertipp: Destilliertes Wasser oder mineralarmes Osmosewasser leiten den Stom im Wasser nur sehr wenig, weil dazu im Wasser Mineralien oder Metallpartikelchen erforderlich sind. Daher dauert es (je nach Elektrodenart) oft sehr lange, bis ein ausreichender Stromfluss zwischen den Elektroden-Polen zur Kolloidbildung entsteht. Beträchlich schneller geht es, wenn man Hand nach rechts von einer vorherigen Kolloidherstellung 10 bis 20 ml reserviert und zum destillierten bzw. Osmose-Elektrolysewasser hinzufügt. Dann beginnt der Stromfluss zwischen Anode und Kathode sofort und die Kolloidabgabe von der Anode erfolgt erheblich rascher, intensiver und preisgünsntiger. Das ist vor allem empfehlenswert, wenn man z.B. Kolloide aus Gold, Silizium, Germanium herstellen möchte, für die sonst viele Stunden Elektrolyse erforderlich sind.

    Hand nach rechts Mehr zur Kolloidherstellung und Verwendung.


    Weitere technische Hinweise

    Entkalken der Minus-Elektrode

    Wie z.B. bei Wasserkochern, Kochtöpfen etc. lagern sich an der Kathode und am Innenraum der äußeren Kammer je nach Mineralart, Wasserhärte und Wassertemperatur mehr oder weniger rasch Natrium-, Kalk-, Magnesium- und andere basische Mineralreste ab.

    Die Elektroden und der Außenbehälter sollten daher immer wieder 'entkalkt' werden!

    Wenn dem Wasser zur stärkeren Bildung von Wasserstoffgas z.B. Magnesiumchlorid oder andere basische Mineralien beigefügt werden, lagern sich Reste davon besonders rasch ab. Dies verringert die Wasserstoffgasbildung und den Ionenaustausch zwischen beiden Kammern deutlich. Daher sollte eine 'Entkalkung' erfolgen, sobald die Leistung der Wasserionisierung nachlässt bzw. deutliche weiße Ablagerungen auf der Elektrode sichtbar werden.

    Die 'Entkalkung' kann leicht und rasch folgendermaßen vorgenommen werden.

    Nach der Entkalkung sollte man Gefäße und Elektrode mit Leitungswasser abwaschen und die Elektroden trocknen lassen.

     

    Filtrierung von verschmutztem, verkeimtem Wasser

    OutdoorFriends-Wasserfilter Funktion

    Idealerweise sollte für Elektrolyse destilliertes Wasser oder Osmosewasser verwendet werden. Wo dies aus welchen Gründen auch immer nicht möglich ist, kann auch wenig mineralisiertes Wasser, wie z.B. Lauretana-Wasser verwendet werden.

    Wenn Wasser verschmutzt, verkeimt oder mit Giften belastet ist, muss es vor der Verwendung als Elektrolysewasser gereinigt werden. Dazu gibt es vielerlei Verfahren.

    Einer der m.E. besten und preiswertesten Wasserfilter - vor allem für Notfälle - dürfte der OutdoorFriends Wasserfilter sein.

    Dieser Filter hat in einer auswechselbaren Kartusche einen Grobfilter, einen Mikrohohlfilter (0,01 µm) und einen Kohlefilter. Durch Druck wird mit einem EasyPress-System das zu reinigende Wasser durch die Kartusche gepresst. Innerhalb von weniger als einer Minute kann damit 0,7 Liter Wasser gereinigt und entkeimt werden.

    Er kann 2000 L Wasser filtern und entfernt 99,9% aller Bakterien, Partikel, ebenso viele Schwermetalle. Er eignet sich für den innerhäuslichen und außerhäuslichen Einsatz gleichermaßen. Daher ist er für Survival, Prepper, Wandern, Camping, Reisen etc. ideal.

    Sein Premium-Filtersystem wurde durch Raiffeisen Laborservices mit sehr guten Reinigungswerten getestet. Er verschafft sauberes Trinkwasser – überall und jederzeit – und ist auf Qualität geprüft. Andere vergleichbare Press-Filter-Flaschen sind schwer zu pressen. Diese Wasserfilterflasche macht das Filtern jedoch dank seiner EasyPress-Funktion kinderleicht.

    Andere Filterflaschen bieten keine Lösung für das lästige Problem des Deckels, welcher ständig stört oder verloren geht. Durch den einzigartigen magnetischen Deckel gehören diese Sorgen der Vergangenheit an.

    Dank des Grip Bands an der Wasserfilterflasche hat man einen festen und sicheren Griff, der ein Abrutschen verhindert.

    Video dazu: https://www.amazon.de/vdp/1e1606fb5b3e426785f914fc784a1c5c?ref=dp_vse_ibvc0

    Preis: ca. 58 €, Bezugsquelle

    Umkehrosmose-Filter

    Die optimale Filter-Lösung bietet eine Umkehrosmosefilteranlage, denn sie filtert außer Schmutzpartikeln durch Kohlefilter auch Bakterien, Viren, Gifte und Chemikalien aus verseuchtem oder verschmutztem Wasser.

    Es gibt Osmose-Anlagen, die ohne Strom funktionieren, wobei dann der nötige Wasserdruck durch eine Wasserleitung vorhanden sein muss. Für totale Krisenzeiten, in denen es weder Wasser aus einer Leitung noch Strom gibt, kann einen Handwasserpumpe den nötigen Wasserdruck erzeugen.

    Aquamichel Mini

    Bild: Aquamichel Mini

    Pumpfenbetrieb der Osmoseanlage

    Bild: Strom- und Leitungsdruckunabhängiger Pumpenbetrieb

    Travelbag für Aquamichel Mini

    Bild: Osmosefilter im Travel-Bag

    Wenn durch Umkehrosmose das Wasser nahezu völlig frei von Giftstoffen und Mineralien ist, kann es durch naturbelassenes, unraffiniertes Meersalz oder gezielt mit Magnesiumchlorid oder Natriumchlorit (NaClO2) mineralisiert werden. Aufgrund dieser Mineralien-Zusätze kann dann rasch basisches Wasserstoffgaswasser, Anolyt und Anoly-Chlordioxidtlösung (A-CDL) hergestellt werden.

    Leistungsvergleiche mit kommerziellen Geräten

    Leistungsmerkmale des diy-Elektrolysegerätes

    Hier eine Übersicht, wie vielfältig und effizient das diy-Elektrolysegerät durch verschiedene Elektroden und Mineralien ionisierte, basisch-antioxidative und sauer-oxidative Wasserprodukte herstellen kann:

    Sind die Leistungen eines solchen Selbstbau-H2-Wasserionisierer vergleichbar mit kommerziellen Wasserionisierern?

    Dieses diy-Elektrolysegerät ist speziell so konstruiert, dass es durch verschiedene Elektrodenarten und Mineralzusätze

    Durch seine offene, flexible Bauweise und die Möglichkeit, Mineralien zumischen zu können, kann das diy-Elektrolysegerät die H2- und pH-Konzentration nahezu aller kommerziellen Wasserionisierer, H2-HRW-Geräte und CDL-Generatoren übertreffen, weil diese bisher entweder nur für die Erzeugung von Wasserstoffgas, speziell für basische und saure pH-Werte bzw. Chlordioxiderzeugung konstruiert sind!

    Darüber hinaus ist das diy-Elektrolysegerät einfach, rasch und unvergleichlich preiswert herzustellen, zu betreiben und zu pflegen. Die Unterhaltskosten für Strom, Backpapiermembrane und gelegentlichem Wechsel von V2A- oder V4A-Elektroden sind minimal. Die Titan- und Titan-MMO-Elektroden müssen erst nach langer Betriebszeit ausgewechselt werden.


    Disclaimer: Die Beschreibung der Funktion des Selbstbau-Elektrolysegerätes und der durch sie herstellbaren Produkte (basisches Katholyt mit Wasserstoffgas H2, saures Anolyt und saure Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL)) werden nur zu wissenschaftlichen Forschungszwecken als unverbindliche Informationen veröffentlicht.

    Für die Richtigkeit oder eine ausreichende Information zur Anwendung für Desinfektion, Haushalt, Landwirtschaft, Industrie oder für Hygiene, Wellness, Prophylaxe oder Krankheiten bei Pflanzen, Tieren oder Menschen kann keine Verantwortung übernommen werden.

    In Deutschland sind Anolyt, Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL) und Katholyt als Elektrolyseprodukte keine zugelassenen Mittel im Sinne des AMG. Sie können daher aus rechtlichen Gründen lediglich für eigenverantwortete Selbstexperimente verwendet werden. Im Falle der Selbstherstellung ist ausschließlich der Benutzer verantwortlich. Ebenso bleibt der Anwendungsbereich jedem selbst überlassen. Heilungsversprechen werden ausdrücklich nicht gegeben.

    Diese Hinweise können und sollen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung ersetzen, die bei entsprechenden Krankheiten in Anspruch genommen werden sollen. Verantwortung für die Anwendung oder Nichtanwendung des Inhaltes trägt jeder Nutzer selbst.


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    Aktueller Stand: 10.01.2025