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Gerd Gutemann
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Die benötigten Werkzeuge sind oft in einem Haushalt schon vorhanden:2> |
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Bildteil rechts: Unterteil der 360 ml-Dose mit 3er Lüsterklemme für Anoden-Elektrode mit rotem Plus-Pol-Kabel Beide Kabelenden werden in den Hohlstecker eingeführt und darin festgeklemmt.
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Erforderlich sind für den Deckel zwei runde Ausschnitte mit je 50 mm Durchmesser in der Mitte des Deckels. Zwischen beiden Ausschnitten sollten ca. 5 mm Abstand bleiben. 30 mm unterhalb des oberen Innenrandes wird in der Mitte zunächst mit einem dünnen Bohrer ein Loch vorgebohrt, ebenso 85-90 mm von oben. In diese Löcher werden dann mit der 50-mm-Lochfräse die runden Ausschnitte gemacht. Anschließend sollten noch die Randgrate der runden Ausschnitte mit einem (Haken)Messer entfernt werden.
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Mit einem Stufenbohrer) wird eine Öffnung von 10-bzw. bis 15 mm für den Wassereinlass und Wasserauslass neben den Lüsterklemmen gemacht.
Sofern man die Anolytkammer luftdicht verschließen will, kann man über dieser Wasseröffnung das abgeschnittene Gewinde einer Plastikgetränkeflasche aufkleben. Der Plastikdeckel der verwendeten Flasche öffnet bzw. schließt dann die Wassereinlass/Auslassöffnung. Durch das Verschließen können dann die sauren Anolyt- oder Anolyt-Chlordioxidgase nicht entweichen und konzentrieren sich dadurch im sauren Elektrolysewasser stärker. |
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V2A-Edelstahldraht oder V4A-Edelstahldraht (0,7 bis 1,0 mm2) ist m.E. ein gut geeignetes, preiswertes, fast überall preiswert erhältliches Elektrodenmaterial. Edelstahldraht bietet folgende Vorteile, denn er
An sich genügt es, als Elektroden diesen Draht in U-Form zu biegen. Wenn der U-förmig umgebogene Draht in der Lüsterklemme befestigt wird, befindet sich kein angeschnittenes Drahtende mehr im Elektrolysewasser. Dann bleibt das Elektrolysewasser klar. Sind dagegen Anschnittkanten im Wasser, dann lösen sich Eisenionen auch aus einem Edelstahldraht und verfärben das Wasser in der sauren Anolytkammer aufgrund der Eisenoxidation rasch rostbraun. Die relativ dünnen Edenstahldrahtelektroden sind rascher und sicherer in den Lüsterklemmen zu befestigen, wenn die Drahtenden mit einer Spitzzange zu einer möglichst kleinen Rundung geformt werden. Man könnte statt eines geraden, U-förmig umgebogenen Edelstahldrahtes auch einen gewellten Draht in U-Form verwenden. Dessen Formung ist aber zeitaufwändig, benötigt zusätzliche Werkzeuge und nicht zuletzt Bastlergeschick. In früheren Beschreibungen ging ich näher darauf ein, aber Anwenderrückmeldungen zeigten, dass seine Formung für die Meisten doch zu kompliziert war. Die nun beschriebene einfache Version zeigt zwar etwas geringere Effektivität bei der H2-Herstellung, aber für die Praxis ist das irrelevant. Anbringung:
Diese einfachen, preiswertesten Elektroden dienen als Kathode und Anode für die Herstellung von H2-Wasser, Katholyt- und Anolyt. |
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Bei der Herstellung von saurem Wasser (Anolyt oder Anolyt-Chlordioxid) greifen die chlorhaltigen Substanzen (Salz, Magnesiumchlorid oder Natriumchlorit (NaClO2) im Elektrolysewasser die Anode an. Je nach Anoden-Metall kann dies bei tiefsaurem Anolyt oder Anolyt-Chlordioxid die Edelstahlelektroden rasch zersetzen. Dann gelangen die Bestandteile vom V2A oder V4A ins Anolytwasser. Das verstärkt evtl. die desinfizierenden Wirkungen der Lösung auf unspezifische Weise. Ob die zusätzlichen Metallkolloide nützlich oder schädlich sind, hängt wie bei allen Stoffen von der Konzentration und Menge ab. Da bei kurzer Elektrolysezeit nur wenig dieser Edelstahlbestandteile ins Anolyt gelangen, können diese Metallkolloide in geringer Konzentrationen und Menge auch durchaus nützlich sein, wenn ihre Ionen im Körper fehlen. Statt Edelstahl sollte man bei chlorhaltigem bzw. chlorbildendem Elektrolysewasser besser chlorbeständigere Titankathoden und Titan-MMO-Anoden verwenden. Sie gibt es meist in Form von Platten oder Gittern. Sie sind allerdings schwieriger zu bekommen und relativ teuer. Sie sind aber die besten Voraussetzungen zur Herstellung auch von tiefsaurem Anolyt und Anolyt-Chlordioxid. Anbringung:
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Um Kolloide mit dem diy-Elektrolysegerät herzustellen, wird zwischen der Kathode und Anode die sonst verwendete Ionentrennmembrane entfernt. Aus dem Zwei-Kammer-Gerät wird so ein Ein-Kammer-Gerät, wie es bei der Kolloidherstellung sonst auch der Fall ist. Kolloide aus verschiedensten Metallen und Halbmetallen werden üblicherweise durch spezielle kommerzielle Kolloidgeneratoren hergestellt. Je nach technischer Ausstattung liegen die Preise dafür zwischen 70 und 250 €. Die Leistungen solcher kommerziellen Geräte können mit dem diy-Elektrolysegerät leicht erreicht und sogar übertroffen werden, weil enge Elektrodenabstände, unterschiedliche Anoden und Kathodenmetalle sowie variable Gleichstromspannungen eine raschere Herstellung ermöglichen. Verschiedene Hersteller und Vertreiber liefern inzwischen eine Vielzahl verschiedenster Elektroden aus Metallen und Halbmetallen. Die beliebtesten und am weitesten verbreiteten Elektroden bestehen aus 99,99%igem Silberdraht. Aus ihnen kann in relativ kurzer Zeit kolloidales Silberwasser hergestellt werden, das extrem vielseitige Nutzungsmöglichkeiten bietet. Vor allem für Desinfektionszwecke wird es gerne benutzt. Üblicherweise liefern die Elektrodenverkäufer gleichartige Elektroden (z.B. Drähte aus Silber, Kupfer, Eisen) paarweise aus. Eine Elektrode dient dann üblicherweise als Anode, die andere als Kathode. Man kann aber beim diy-Elektrolysegerät als Kathode auch eine preiswertere Edelstahlelektrode verwenden und dann als Anode zwei der speziellen Metall- oder Halbmetallelektroden verwenden. Das beschleunigt die Kolloidherstellung deutlich und senkt die Kosten. Da sich die Kolloide grundsätzlich von der Anode ablösen, kann man als Kathode einen anderen, preiswerteren und leichter erhältlichem, gut stromleitenden Draht, z.B. V2A- Edelstahl- oder V4A-Edelstahldraht in beliebiger Dicke (0,7 bis 2,5 mm2 ) verwenden. Die einfachste Kathodenform besteht in einem U-förmig gebogenen Draht, dessen Enden in den beiden äußeren Lüsterklemmen verschraubt wird. Die Länge sollte zumindest der darunter befindlichen Anode entsprechen, sie kann aber auch länger sein. Egal, ob nun nur eine oder zwei Kathoden und Anoden im diy-Elektrolysegerät verwendet werden, sie werden so angeschlossen:
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Eine Membrane zwischen dem Deckel und dem Dosenunterteil des kleineren Innenbehälters muss die Fähigkeit aufweisen, die basischen von den sauren Ionen im Zweikammer-Elektrolysegerät trennen zu können, ohne dass das Wasser durch die Membrane in die andere Kammer gelangt. Daher bezeichnet man sie auch als 'halbdurchlässige Membrane'. Als Trennmembrane gibt es verschiedene, mehr oder weniger komplexe oder teure Möglichkeiten. Für das diy-Zweikammer-Elektrolysegerät hat sich seit Jahren ganz normales Backpapier als wirksam, preiswert und ausreichend stabil für 5-10 Anwendungen bewährt. Es ist in Supermärkten in brauner oder weißer Farbe zu erhalten, allerdings unterscheiden sich ihre Dicke, Dichte und Haltbarkeit. Man muss halt ausprobieren, welches sich am geeignetsten erweist. Als bestes Produkt habe ich Backpapier in Bäckerqualität gefunden. Es ist aber evtl. nur in größeren Mengen zu erhalten. Die Größe für das 350ml-Gefäß sollte so bemessen sein, dass es 10,7 x15,5 cm misst. Es wird bei geöffneter Dose oben auf das Dosenunterteil gelegt und dann der Deckel darübergelegt. Danach werden die untere und die beiden seitlichen Laschen über die hervorstehenden Teile des Unterbodens gedrückt. Dies spannt die Membrane zwischen Deckel und Dosenunterteil fest ein. Die obere Lasche kann man nicht zumachen, da sie ja mit den drei Lüsterklemmen fest verklebt nach oben steht. An dieser oberen Lasche kann man die Innendose gut festhalten, ins größere Gefäß einsetzen und wieder herausheben.
Erforderlichenfalls muss die Anodenelektrode entsprechend nach innen gedrückt werden, damit kein Kontakt mit der Membrane stattfindet. Beidseitig beschichtetes Backpapier (oder Pergamentersatzpapier) eignet sich gut als Ionentrenn-Membrane (Diaphragma). Backpapier
Zwar hält eine solche Membrane nur für ca. 5-10 Ionisierungen, aber sie kann leicht und rasch gewechselt werden und kostet ja nur ca. 1 Cent.
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Sobald nun eine wasserundurchlässige, aber inendurchlässige Membrane den Wasserdurchtritt zwischen Innendose und Außendose verhindert, entstehen praktisch zwei getrennte Kammern. In der kleinen Innenkammer stellt die Elektrode den stromführenden Plus-Pol dar, die Elektrode im Deckel stellt die Minus-Elektrode im großen Außengefäß dar. Gewöhnliches Backpapier weist genau die dafür erforderlichen Eigenschaften auf: es lässt zwar die basischen und sauren Ionen des Wassers durch, aber nicht das Wasser selbst. So wandern die Ionen zu jenem Pol in die Kammer, der sie anzieht: die Anode zieht saure Ionen an sich, zur Kathode wandern die basischen Ionen durch die Membrane. Dadurch entsteht in der Außenkammer ionisiertes basisches Wasser, in der kleineren Innenkammer saures Wasser. Beide Wasserarten haben völlig unterschiedliche Wirkungen auf Menschen, Tiere und Pflanzen. Warum dies so ist, und Mineralienzusatz nötig ist, wird nachfolgend beschrieben.
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Das Wesen einer Elektrolyse mittels einer Trennmembrane sieht grafisch so aus:
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Falls Netzstrom vorhanden ist, kann ein AC/DC-Netzschaltgerät ab 9 V bis 36 Volt
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Für Elektrolyse ist grundsätzlich Strom erforderlich. Jedes Diy-Elektrolysegerät Gleichstrom aus einer 5Volt-USB-Buchse kann für die Elektrolyse ausreichend sein, wenn im Elektrolysewasser starke Konzentrationen von basisch-sauren Mineralien vorhanden sind. Netzteile, die 230V-Wechselstrom in Gleichstrom von 3-36 Volt und 1-2 Ampere liefern, sind meist die flexibelste und preiswerteste Lösung. Da heute fast in jedem Haushalt von anderen Geräten solche Spannungsumwandlergeräte vorhanden sind, können sie verwendet werden, sofern ihre Spannung zwischen 9 und 24 Volt beträgt. Sie sollten aber Hohlstecker für 5.5x2.1 mm Buchsen besitzen. Sofern kein Strom aus dem Festnetz geliefert wird, können auch ein bis drei miteinander verbundene 9V-Blockbatterien, eine 12 V oder 24 Volt-Autobatterie, Powerbank oder ein Solarmodul verwendet werden. Bild oben: Der von der Gleichstromquelle stammende Strom wird mit einem DC-Stecker (5,5x2,1 mm) an eine DC-Buchse (5,5x2,1 mm) angeschlossen, dazu den stromführenden Draht in den + Teil, den nicht-stromführenden Draht in den - Teil einstecken oder einschrauben, je nach DC-Verbindertyp.
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Aus Gleichstromquellen ab 12 Volt kann man das Diy-Elektrolysegerät mit zufriedenstellenden Leistungen,
ab 19 Volt mit guten Leistungen betreiben. Insofern sind z.B. Autobatterien oder Solarmodule gut als Stromquelle geeignet.
Völlig unabhängig vom Netzstrom kann man auch aus 5V-USB-Buchsen eine höhere Voltspannung - z.B. von 5 auf 9 oder 12 V, oder von 5 V bis 24 Volt - herstellen. Diese
Gleichstrom-Spannungswandler sind im Internet unter "DC-DC 5V to 1-24V USB Step Up" zu finden.
Mit ihnen kann man dann z.B. vom Laptop, Powerbank, Solarregler etc. die gewünschte Voltspannung gewinnen. Hierzu zwei Beispiele für solche Geräte:
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Wichtig ist, dass das Wasser sauber, klar und möglichst rein von giftigen Inhalten ist. In Quellwasser, Mineralwässern oder im Leitungswasser befinden sich je nach Herkunft unterschiedliche MIneralien und Metallanteile. Je nachdem, ob mehr basische oder saure Anteile vorhanden sind, entwickeln sich in den beiden Kammern unterschiedlich konzentriert basische und saure Ionen. Aus solchem Wasser können schon deutlich unterschiedliche basische und saure Wasserarten entstehen.
Verschmutztes, mit Chemikalien verunreinigtes Wasser sollte immer vor seiner Nutzung als Elektrolysewasser gefiltert, destilliert oder durch Osmosefilter gereinigt werden. Dann ist das Wasser aber mehr oder weniger entmineralisiert - und eine Elektrolyse kann dann kaum mehr basisches und saures Wasser erzeugen, weil es dann keine bzw. nur sehr geringe Ionenwanderung durch die Membrane geben kann. Als Mineralien fürs Elektrolysewasser könnten verschiedenste Mittel verwendet werden. Ich beschränke die Beschreibung auf solche Mittel, die für die Gesundheit relevant, preiswert und leicht erhältlich sind sowie basische und saure Elemente enthalten.
Egal, welche Substanzen das Elektrolysewasser enthält, es wandern immer nur die Ionen durch die Trennmembran, nicht das Wasser selbst! Es erfolgt also zwischen den beiden Kammern kein Wasseraustausch, sondern nur ein Ionenaustausch! In der Kathodenkammer konzentrieren sich daher aus beiden Kammern die basischen Ionen mit ihren jeweiligen Wirkungen und Wasserstoffgas perlt an der Kathode hoch. Aus dem basischen Wasser kann das H2-Gas zusammen mit den basischen Elementen abgesaugt und getrunken werden.
Im Anolyt in der Anodenkammer konzentrieren sich die sauren Ionen und ihre meist chlorigen, desinfizierenden Gase.
Das wohl elementarste Mineral dürfte Meersalz bzw. Mineralsalz sein. Für die Elektrolyse ist besonders wichtig, dass es unraffiniertes, naturbelassenes Meersalz (bzw. HImalayasalz, kristallin oder flüssig = Sole) ist.
Im unraffinierten Meer- oder Steinsalz (oder ihre wässrige Lösung als Sole) sind sowohl basische Mineralien und Spurenelemente als auch chlorige Anteile enthalten. Dies erhöht nicht nur die elektrische Leitfähigkeit des Wassers, sondern ermöglicht erst eine intensive Ionentrennung von basischen und sauren Ionen zwischen der inneren Anodenkammer und der äußeren Kathodenkammer durch die Trennmembrane hindurch.
Da Meer- oder Steinsalz weltweit erhältlich ist und nahezu alle lebenswichtigen Mineralien und Spurenelemente enthält, kann im Elektrolysewasser aus ihm überall sehr rasch in der Kathodenkammer H2-Wasserstoffgaswasser und basisches, antioxidatives Katholyt erzeugt werden.
In der Anodenkammer bildet sich daraus saures, oxidatives Anolytwasser, das verschiedene stark desinfizierende Säuren und Gase enthält und ausgast.
Aufgrund seiner lebenswichtigen basischen und sauren Mineralien und Spurenelemente können sowohl die durch die Elektrolyse entstehenden getrennten basischen und sauren ionisierten Wasserarten wichtige Gesundheitsimpulse geben.
Mehr über die positiven Wirkungen von H2-Wasser, Katholyt und Anolyt.
Magnesium existiert in vielerlei chemischen Verbindungen und hat elementare Bedeutung für die Gesundheit.
Für die Elektrolyse ist Magnesiumchlorid sehr gut geeignet und für Gesundheitszwecke besonders beachtenswert und wichtig.
Sofern Magnesiumchlorid als Elektrolysewasserzusatz verwendet wird, wandern die basischen Magnesiumionen in die Außenkammer (Katholytkammer), die sauren Chlorionen in die kleinere Innenkammer (Anodenkammer). Die Wirkungen der konzentrierten basischen Magnesiumionen dürften weitgehend jenen entsprechen, die für Magnesium bekannt sind.
Im Vergleich zum Anolyt aus naturbelassenem Meersalz ist das Anolyt aus Magnesiumchlorid 'spezifischer', d.h. es enthält weniger Chlorsubstanzen. Die Anwendungen dürften weitgehend jenen entsprechen, die für Anolyt bekannt sind.
Aufgrund der Säurebildung in der Anolytkammer ist außer dem Natriumchlorit (NaClO2) keine zusätzliche Säure ins Elektrolysewasser zur Chlordioxidbildung mehr nötig.
Im Gegensatz zur bekannteren Chlordioxidlösung (CDL), die aus 25%igem Natriumchlorit (NaClO2) und 4%iger Schwefelsäure (HCl) in Wasser gebunden gebildet wird und pH-neutral oder leicht basisch ist, entwickelt sich im sauren pH-Bereich Anolyt-Chlordioxid (A-CDL). Weil es die Nutzwirkungen des stark desinfizierenden Anolyt mit den Nutzwirkungen der Chlordioxidlösung (CDL) verbindet, dürfte A-CDL sogar noch vielseitiger als starkes Desinfektionsmittel nutzbar sein.
A-CDL kann ebenfalls wie CDL innerlich und äußerlich verwendet werden. Die von CDL bekannten Hauptwirkungen dürften im Wesentlichen auch für A-CDL gelten.
Nachdem nun alle Bestandteile des diy-Elektrolysegerätes und wichtige Mineralzusätze fürs Elektrolysewasser beschrieben worden sind, folgen nun die Einzelschritte, wie das Gerät in Betrieb zu nehmen ist.
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Die bisher beschriebenen Elektrolysevorgänge wurden als Zweikammer-Elektrolyse vorgenommen, d.h. beide Wasserkammern wurden durch eine ionendurchlässige Trennmembrane voneinander getrennt. Zur Kolloidherstellung ist nur eine Elektrolysekammer erforderlich, d.h. die Trennmembrane ist nun wegzulassen. Kathode und Anode befinden sich nun im selben Wasser. Der Ionenstrom fließt nun durch das Wasser.
Meist sind Kathode und Anode aus demselben Metall bzw. Halbmetall. Sie werden daher meist paarweise verkauft. Man kann für Kathode und Anode aber auch verschiedene Metalle verwenden, wobei die Kathode dann z.B. aus Edelstahl und die Anode aus dem Metall oder Halbmetall ist, dessen Kolloide ins Wasser gelangen sollen.
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Wie z.B. bei Wasserkochern, Kochtöpfen etc. lagern sich an der Kathode und am Innenraum der äußeren Kammer je nach Mineralart, Wasserhärte und Wassertemperatur mehr oder weniger rasch Natrium-, Kalk-, Magnesium- und andere basische Mineralreste ab.
Die Elektroden und der Außenbehälter sollten daher immer wieder 'entkalkt' werden!
Wenn dem Wasser zur stärkeren Bildung von Wasserstoffgas z.B. Magnesiumchlorid oder andere basische Mineralien beigefügt werden, lagern sich Reste davon besonders rasch ab. Dies verringert die Wasserstoffgasbildung und den Ionenaustausch zwischen beiden Kammern deutlich. Daher sollte eine 'Entkalkung' erfolgen, sobald die Leistung der Wasserionisierung nachlässt bzw. deutliche weiße Ablagerungen auf der Elektrode sichtbar werden.
Nach der Entkalkung sollte man Gefäße und Elektrode mit Leitungswasser abwaschen und die Elektroden trocknen lassen.
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Die optimale Filter-Lösung bietet eine Umkehrosmosefilteranlage, denn sie filtert außer Schmutzpartikeln durch Kohlefilter auch Bakterien, Viren, Gifte und Chemikalien aus verseuchtem oder verschmutztem Wasser.
Es gibt Osmose-Anlagen, die ohne Strom funktionieren, wobei dann der nötige Wasserdruck durch eine Wasserleitung vorhanden sein muss. Für totale Krisenzeiten, in denen es weder Wasser aus einer Leitung noch Strom gibt, kann einen Handwasserpumpe den nötigen Wasserdruck erzeugen.
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Wenn durch Umkehrosmose das Wasser nahezu völlig frei von Giftstoffen und Mineralien ist, kann es durch naturbelassenes, unraffiniertes Meersalz oder gezielt mit Magnesiumchlorid oder Natriumchlorit (NaClO2) mineralisiert werden. Aufgrund dieser Mineralien-Zusätze kann dann rasch basisches Wasserstoffgaswasser, Anolyt und Anoly-Chlordioxidtlösung (A-CDL) hergestellt werden.
Hier eine Übersicht, wie vielfältig und effizient das diy-Elektrolysegerät durch verschiedene Elektroden und Mineralien ionisierte, basisch-antioxidative und sauer-oxidative Wasserprodukte herstellen kann:
Dieses diy-Elektrolysegerät ist speziell so konstruiert, dass es durch verschiedene Elektrodenarten und Mineralzusätze
Durch seine offene, flexible Bauweise und die Möglichkeit, Mineralien zumischen zu können, kann das diy-Elektrolysegerät die H2- und pH-Konzentration nahezu aller kommerziellen Wasserionisierer, H2-HRW-Geräte und CDL-Generatoren übertreffen, weil diese bisher entweder nur für die Erzeugung von Wasserstoffgas, speziell für basische und saure pH-Werte bzw. Chlordioxiderzeugung konstruiert sind!
Darüber hinaus ist das diy-Elektrolysegerät einfach, rasch und unvergleichlich preiswert herzustellen, zu betreiben und zu pflegen. Die Unterhaltskosten für Strom, Backpapiermembrane und gelegentlichem Wechsel von V2A- oder V4A-Elektroden sind minimal. Die Titan- und Titan-MMO-Elektroden müssen erst nach langer Betriebszeit ausgewechselt werden.
Disclaimer: Die Beschreibung der Funktion des Selbstbau-Elektrolysegerätes und der durch sie herstellbaren Produkte (basisches Katholyt mit Wasserstoffgas H2, saures Anolyt und saure Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL)) werden nur zu wissenschaftlichen Forschungszwecken als unverbindliche Informationen veröffentlicht.
Für die Richtigkeit oder eine ausreichende Information zur Anwendung für Desinfektion, Haushalt, Landwirtschaft, Industrie oder für Hygiene, Wellness, Prophylaxe oder Krankheiten bei Pflanzen, Tieren oder Menschen kann keine Verantwortung übernommen werden.
In Deutschland sind Anolyt, Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL) und Katholyt als Elektrolyseprodukte keine zugelassenen Mittel im Sinne des AMG. Sie können daher aus rechtlichen Gründen lediglich für eigenverantwortete Selbstexperimente verwendet werden. Im Falle der Selbstherstellung ist ausschließlich der Benutzer verantwortlich. Ebenso bleibt der Anwendungsbereich jedem selbst überlassen. Heilungsversprechen werden ausdrücklich nicht gegeben.
Diese Hinweise können und sollen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung ersetzen, die bei entsprechenden Krankheiten in Anspruch genommen werden sollen. Verantwortung für die Anwendung oder Nichtanwendung des Inhaltes trägt jeder Nutzer selbst.
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