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'Sexuelle (Un)Freiheit'

Was ist 'Hurerei'?

Begriffs- und Inhaltsklärung durch Bibel und Neuoffenbarungen Jesu durch Prophet Jakob Lorber (1800-64)

Zitatsammlung und Links zu Originaltexten


Inhaltsübersicht:


    Was ist Hurerei lt. Bibel und Neuoffenbarungen Jesu?

    Hurerei muss von Unzucht unterschieden werden, denn es ist nicht dasselbe. In Bibel und Neuoffenbarungen Jesu durch Jakob Lorber (1800-64) werden beide Begriffe meist nebeneinander erwähnt.
    Das meist verwendete griechische Wort pornéia wird allerdings je nach Bibelausgabe mal als Hurerei, mal als Unzucht übersetzt, z.B. (Jud.1,7.
    Unzucht beschreibt bzw. betrifft alle sexuellen Praktiken, die der göttlichen und natürlichen Ordnung hinsichtlich der Sexualität widersprechen.

    Als Gott die erste Eheschließung vornahm, sagte er: 'Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen, und er soll fest zu seiner Frau halten, und sie sollen e i n Fleisch werden" (1.Mo 2:24). Demnach galt die Monogamie oder Einehe als Maßstab für Mann und Frau, was den wahllosen Geschlechtsverkehr ausschloß.

    Was alles aus göttlicher Sicht zu 'Hurerei' zählt, mag überraschen, zeigt aber, in wievielen Bereichen unsere heutige Gesellschaft davon durchseucht ist:
    Der Begriff Hurerei wird in der Bibel zwar öfters erwähnt, aber was außer Prostitution und Abfall von Gott noch alles darunter zu verstehen ist, ist aus biblischen Hinweisen nicht eindeutig zu erkennen. In den Neuoffenbarungen Jesu durch Jakob Lorber (1800-64) erschließt sich die Vielfalt des Begriffes deutlicher. Der Begriff Hurerei wird von Jesus in folgender Hinsicht gebraucht:

    1. Im physisch-sexuellen Sinne auf sich und andere Personen bezogen:

    2. im geistigen Sinne aufs Verhältnis zwischen Mensch und Gott bezogen: Hurerei im geistigen Sinne als Abtrünnigkeit von Gott galt als eine schwer wiegende Sünde gegen Gott
      Das ist der Fall, wenn der eigenen oder einer fremden Person, einer Tätigkeit, Beruf, Gegenstand etc. eine ihnen nicht zukommende Überwertigkeit i.S. einer 'Vergötzung' gegeben wird. Gott allein stehen alle Anbetung, Verehrung, Wertschätzung, Anerkennung oder Opfer zu. Weil Abwendung von Gott zugleich eine Zurücksetzung, Ignorierung und Abwertung der Bedeutung und Wertigkeit Gottes einhergeht, wird sie als 'Abgötterei' und als (geistige) Hurerei oder (geistigen) Ehebruch bezeichnet, weil dadurch der Treuebund mit Gott gebrochen wird.

      Jedes 'geistige Fremdgehen' durch Selbstvergötzung oder Fremdvergötzung wird daher ebenfalls als 'Hurerei' bzw. 'geistiger Ehebruch mit Gott = Jesus' eingestuft, "dem wahren Lebensbräutigame, indem er dadurch das Gelübde seines Glaubens bricht [Anm.: "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben..."] (jl.him3.249,02)

    3. Sich selbst, den eigenen Körper oder Körperteile vergötzen
    4. Vergötzung anderer Personen, deren Aussehen, Körper, Körperteile, Eigenschaften, Fähigkeiten etc. als Hurerei
    5. Homosexualität als Hurerei (jl.hag3.031,13)
    6. Tote, ein Tier, Gegenstand, Beschäftigungen etc. vergötzen, d.h. ihnen mehr Wertschätzung, Zuwendung, Zeit, Aufmerksamkeit, Opfer etc. als Gott = Jesus entgegen zu bringen (= 'Vergötzung' u.a. durch Fetischismus).
      • Body Worship (Vergötzung verschiedener Körperteile; Diese Praktiken kommen überwiegend im BDSM-Bereich und im Rahmen des sexuellen Fetischismus vor. Typische Formen sind das Gesäß), Penis), Scheide), Fuß) und Muskel)
      • Koprophilie (sexueller Lustgewinn durch menschlichen Kot bzw. dessen Ausscheidung)
      • Urophilie (sexuelle Vorliebe für Urin)
      • Nekrophilie (sexuelle Aktivitäten jeglicher Art mit Leichen)
      • Zoophilie (sexuell ausgerichtete Begierde zu Tieren)
      • Objektophilie (emotionale und sexuelle Hingezogenheit zu Gegenständen, die oft sexuelle Handlungen mit dem nichtlebenden Liebesobjekt einschließt, z.B. Maschinensex)

      Bibelstellen in diesem Sinne erklären, dass Vergötzung = Abgötterei = Ehebruch mit Gott als Hurerei bezeichnet wird:
      2.Mos.34:16 (geistige Hurerei durch Anbetung fremder Götter); Hos.1:2 ("das Land läuft vom HERRN der Hurerei nach". (Hosea 3.1; 1.Mos.34,1, 2, 6, 7, 31; 1.Mos.38,24-26; 1.Mos.39:7-9).

    Biblische Warnungen vor Huren/Hurern/Hurerei

    Spr.2,18; Spr.5,3; Spr.6,24; Spr.7,10; Hos.4,14; 1.Kor.6,16: "Wer an der Hure hangt, der ist ein Leib mit ihr" 1.Kor.6,18: "Fliehet die Hurerei! Alle Sünden, die der Mensch tut, sind außer seinem Leibe; wer aber hurt, der sündigt an seinem eigenen Leibe. 19 Oder wisset ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, welchen ihr habt von Gott, und seid nicht euer selbst." (1. Korinther 3.16)

    Warum genußsüchtige Raffinessen Abgöttereien sind; Begriffsbedeutung von 'Hurerei' und 'Hure Babel'

    Hand nach rechts GSo2.081,12] »Ich meine, es wird kaum nötig sein, dergleichen unsinnige Ausgeburten der Raffinesse des menschlichen Verstandes noch weiter zu verfolgen, sondern wir können sogleich den Hauptspruch machen: Alle derartigen genußsüchtigen Verfeinerungen sind nach vorangehender Betrachtung nichts als Abgöttereien; denn sie sind Opfer des menschlichen Geistes an die äußere tote Naturmäßigkeit.
    Hand nach rechts GSo2.081,13] Sind sie aber Abgöttereien, so sind sie auch die barste Hurerei , und daß sie nicht in die Sphäre der Keuschheit aufgenommen werden können, beweist ihre Tendenz.
    GSo2.081,14 Warum wurde Babel eine 'Hure' genannt? Weil dort jede erdenkliche Raffinerie zu Hause war. Also heißt auch 'die Hurerei treiben' im eigentlichen Sinne: der Unkeuschheit dienen nach aller Lebenskraft. So ist ein reicher Ehemann, der sich des alleinigen Genusses wegen ein üppiges und geiles Weib genommen hat, nichts als ein barster Hurer und das Weib eine barste Hure. Und eben also wird auch hier die Unkeuschheit in ihrem Fundamente gezeigt, wie sie nämlich eine allerbarste Selbst- und Genußsucht ist.
    GSo2.081,15] Es war notwendig, dieses Gebot für euch gründlicher zu beleuchten, weil sich der Mensch über kein Gebot so leicht hinwegsetzt wie über dieses ...«

    Warum Jesus das Papsttum die 'große Hure Babylon' nennt (jl.bmar.005,04; jl.rbl2.218,03 .05; jl.bmar.013,08)

    Unmißverständlich nennt Jesus Rom bzw. das dort regierende Papsttum das 'neue Babel' bzw. 'große Babylon' (z.B. jl.bmar.005,04; jl.rbl2.218,03 .05).
    Babylon ist der Inbegriff für eine entartete Priestermacht, übelstes Götzentum mit Menschenopfern, Vielgötterei und völlig durch Zeremonien veräußerlichten Gottesdienst. Da das Papsttum nachweislich nahezu den ganzen Zeremonienkult und viele heidnische Gebräuche und Irrlehren von Babylon übernommen hat und seine Priestermacht (jl.rbl2.218,01 ff.) sich noch schlimmer entwickelt hat als sein Vorgänger, wird es auch als die 'große Hure Babylon' bezeichnet. Alle Aussagen der Offenbarung des Johannes über das Papsttum, sein Entfaltung, seine Greuel, seine Machtentfaltung, die Verfälschung und Verdrehung der Lehre Jesu zu Machtzwecken (jl.bmar.004,10 f.) und auch über seinen Niedergang und die Vernichtung Roms gelten also klar dem Papsttum und Vatikan in Rom.
    Lt. Neuoffenbarungen ist für Gott=Jesus »das ganze römische Babylon ein Greuel in seiner besten (ausgeprägtesten, d. Hg.) Art« (jl.bmar.013,08)

    Beischlaf von Verheirateten mit anderen ist Ehebruch und Hurerei

    Hurerei ist oft auch zugleich Unzucht oder Ehebruch:
    • (jl.ev03.071,03) "Das sinnliche Weib aber will von solch einer guten Lehre nichts hören und wissen und verlangt vom Manne mit Ungestüm, ihrem Verlangen nachzukommen. Erfüllt der Mann des Weibes Willen, so treibt er mit demselben doch offenbar Unzucht und begeht sogestaltig nach deinem Worte eine Sünde wider die göttliche Ordnung; hält er sie aber zurück, so sündigt er wider seines Weibes Willen und nötigt dasselbe zu allerlei unnatürlichen Befriedigungen oder zum Ehebruche und zur Hurerei mit andern Männern.

    • (jl.ev03.068,01) (Der Herr:) »So aber ein lediger oder ein schon verheirateter Mann mit einem üppigen Weibe seines Nachbarn ohne Wissen desselben geilet, so ist dies eine schändliche Hurerei . Ein solches Weib ist dann eine eigentliche Hure, und die mit ihr geilenden Männer sind dann die eigentlichen Hurer, die als solche ins Gottesreich nie eingehen werden, weil solch eine schändliche Hurerei allen guten Sinn in ihrer Seele verzehrt und alles Geistige tötet.
      (jl.ev03.068,02) Eine solche Hurerei ist aber darum auch um gar nichts besser als der eigentliche Ehebruch, ja oftmals sogar um vieles schlechter als der Ehebruch. Denn bei einem Ehebruch können solche Umstände im Hintergrunde stecken, die das Verbrechen dieser Sünde sehr mildern und verdienen, dass sie ein Richter sehr berücksichtige; aber bei der Hurerei können nie irgendwelche mildernde Umstände in die Berücksichtigung gezogen werden; denn dabei handelt ganz rücksichtslos die stinkende Geilsucht und verdient beim Gerichte auch keine wie immer geartete Rücksicht."
      (03) "Ein Weib, das sich dazu leicht verleiten läßt ohne irgendeine erweisbare Not, ist schlecht und verdient nicht die geringste Rücksicht; denn die Schwäche entschuldigt hier nichts, da ein jedes Weib durchs rechte Vertrauen zu Gott eine hinreichende Stärkung erreichen kann. Aber noch schlechter ist ein Weib, das die Männer selbst verlockt in ihr buhlerisches Garn, um mit ihnen in Abwesenheit ihres Gatten zu geilen!
      (04) Aber ebenso verbrecherisch schändlich handelt ein Mann ledigen Standes, und noch ärger, wenn er verheiratet ist, so er Weiber an sich zieht, mit ihnen geilt im Verborgenen und sie bezahlt am Ende der Geilerei; denn ein solcher Mann verleitet fürs erste die Weiber zur schändlichen Untreue und macht sie fürs zweite nahe völlig unfruchtbar, und verwüstet also gleich einem bösen Sturme die Äcker, dass darein nie mehr ein Same mit Nutzen gelegt werden kann."

    Geilerei und Beischlaf mit ledigen Mädchen gegen irgendeine Form von Bezahlung ist Hurerei (jl.ev03.068,05)

    (jl.ev03.068,05) In eine ganz gleiche Kategorie ist auch ein Lediger wie ein Verheirateter zu stellen, so er ledige Maide (Mädchen) zu sich kommen läßt, auf dass er mit ihnen gegen irgendeine Bezahlung Geilerei treibe; und jegliche feile Dirne (Mädchen) ist eben auch so gut eine Hure wie irgendein verheiratetes Weib, das sich hergibt ums Geld oder sonstige Geschenke.
    (06) Die Dirnen sollen nur fleißig und arbeitsam sein, so werden sie nie zu sagen nötig haben, die Not habe sie dazu genötigt; denn eine fleißige und arbeitsame Maid hat jeder biedere Mann lieb und wird sie nicht Not leiden lassen. Ist aber irgendein Dienstgeber ein geiziger und harter Mensch, nun, da lasse man ihn und seinen Dienst und suche sich einen andern; es wird gar nicht schwer sein für eine fleißige und arbeitsame Maid, einen guten Dienst zu finden, wo sie sicher keine Not leiden wird!
    (jl.ev03.068,07) Am schlechtesten aber werden einst jene daran sein, die solche fleißigen Dirnen oder gar Mädchen ohne Reife durch allerlei Geschenke zur Geilerei zu verleiten eifrigst bemüht sind. Wahrlich, solche Männer, ob ledig oder verheiratet, gleichen reißenden Wölfen in Schafspelzen und werden deren Lohn ernten!

    Warum ist Hurerei geistig gesehen Abgötterei?

    Gott sollte in allem der Vorzug gegeben werden. Wo dies nicht der Fall ist, und Weltliches, der eigene oder fremde Körper, Tiere, Sachen, Beruf, Hobby etc. im Übermaß im Vordergrund des Denkens, Wollens und Handeln steht = vergötzt wird, ist diese Abwendung von Gott das, was unter 'geistiger Hurerei' verstanden wird:

    Hand nach rechts Alle derartigen genußsüchtigen Verfeinerungen (durch unsinnige Ausgeburten der Raffinesse des menschlichen Verstandes) sind... nichts als Abgöttereien; denn sie sind Opfer des menschlichen Geistes an die äußere tote Naturmäßigkeit. Sind sie aber Abgöttereien, so sind sie auch die barste Hurerei . (GSo2.081,12 f.)

    "Ehebruch mit Mir, dem wahren Lebensbräutigame, begeht ein Mensch, indem er das Gelübde seines Glaubens bricht [Anm.: "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben..."] (jl.him3.249,02)

    Jesus zeigt dies z.B. an der Mode auf: "Wer ist denn mehr, Ich oder die Welt? - So Ich dir aber sage, dass , so du der Welt huldigst, Ich dich verstoßen werde auf ewig, - wird dir dann auch noch deine dumme Welt mehr sein als Ich, der dir das Leben gab und dir dasselbe wieder nehmen kann, wann Er will, auf ewig? - Den Anstand der Welt magst du wohl berücksichtigen; aber der Anstand, den Ich, dein Gott und Herr, von dir zu fordern wohl das erste Recht habe, ist dir wie nichts, und du meinst, Ich werde dir das schon durch die Finger sehen. - Oh - solche Meine Nachsicht wird dir bald ganz entsetzlich teuer zu stehen kommen. Der ewige Abgrund wird es dir zeigen, wieviel Nachsicht Ich mit solchen Welteseln hatte!" (jl.him3.249,03)

    Das alles ist die barste Hurerei, der barste Ehebruch [gegen Gott, weil man keine anderen Götzen neben ihm haben darf], die schnödeste Geilerei und Unzucht am eigenen Wesen. Es ist ein geistiger Selbstmord, für dessen Heilung selbst in den Gärten des Himmels kein Kräutlein wächst! (jl.him3.249,03)

    Die heidnische Abgötterei besteht in Hurerei, Unlauterkeit, Geilheit, Wollust u.a. Lastern (jl.Laod.002,35)

    Hand nach rechtsPaulus an die Laodizieer: "Tötet daher von neuem eure Welt, die in vielen Gliedern auf der Erde ist, wie eures Leibes Glieder, und mit denen ihr getrieben habet und nun wieder treiben möchtet Hurerei , Unlauterkeit, schändliche Brunst, böse Lust, Habsucht, Neid und Geiz; in allem dem aber allezeit besteht die wahrhaftige Abgötterei der Heiden. (jl.Laod.002,35)

    Vergötzung der eigenen Person als Hurerei

    Hurerei im Sinne von 'Vergötzung', d.h. Abwendung von Gott geschieht daher z.B. durch
    • Hurerei an der eigenen Person durch alles, was dem eigenen Körper sinnliche oder sexuelle Lustreiz verschaffen soll = dem Fleisch als eigenem gefährlichstem Hausgötzen dienen. (jl.him3.249,02)
      "Ein Mensch, ob männlich oder weiblich, treibt schon Hurerei durch
      • "allerlei Schwelgen und Prassen" (jl.him3.249,02)
      • "alles, wodurch man seinem Körper einen besonderen Lustreiz verschaffen" will. (jl.him3.249,02), also z.B. Onanie oder sonstige Wollust erzeugende sexuelle genitale, orale, anale Praktiken an sich geschehen lassen oder an anderen ausführen (= Unzucht)
      • "Ferner treiben alle jene die barste Hurerei, die ihren Leib in moderne [modische] weiche Kleider hüllen (jl.him3.249,03 ff.)...
        Da sie ihren Leib zieren, auf dass er sich gefälliger ausnehmen möchte, so brennen sie fortwährend nach fleischlicher Lust und verdammen sich selbst stets tiefer und tiefer in den ewigen Tod hinein (jl.him3.251,10) ...
      • "Die schändliche Kleidertracht (unsittliche Mode, d. Hg.) ist ein Zeichen, dass die Welt in die schändlichste Hurerei übergegangen ist, wodurch jeder sich selbst ein finsterer Götze (Narzismus, Selbstvergottung, d. Hg.) geworden ist und sich selbst, nahe anbetend, dienet (Egoismus d. Hg.) und möchte auch vor allem angebetet sein. - Siehe da Sodom und Gomorra! - Darum ist herangekommen das Ende!" (jl.him2.020,02)

      • Bei Mir, der Ich nur an der Zierde des Geistes Mein Wohlgefallen habe, werden solche erpichte Mode- und Kleiderhurer nie einen Einlaß finden, denn Ich habe vor nichts einen größeren Ekel, als vor den sogenannten Modehelden und vor den Modeheldinnen! (jl.him3.250,04).

      • "Siehe an die Unzucht der Weiber dieser Zeit und die gänzliche Gefühllosigkeit der Jugend, die jetzt nur fürs Leibliche (Kult mit Sport, Models, Bodybuilding etc. d. Hg.) erzogen wird und endlich zur frühzeitigen Hurerei vor aller Welt!(durch TV, Videos, Pornos, Internet, Zeitschriften, Diskos etc. d. Hg.) - Wohin mit der Welt?! Ja, in die Hölle mit ihr! Dies ist die letzte Zeit!" (jl.him2.021,11)
        Dieser Aspekt betrifft alle, die mit der Herstellung, dem Propagieren auf Modeschauen, Plakaten, Werbespots, und dem Verkauf von Modeartikeln zu tun haben, incl. der Käufer von Modewaren an sich, speziell solcher, die zur sexuellen Unzucht anreizen.
    • Luxus-, Vergnügungs- und Sex-Industrie als Hurerei
    • "Öffentliche Belustigungen, bei denen sich die Menschen [sexuell] freier und frecher benehmen als sonst in ihrer gewöhnlichen Verfassung, durch die eben dem Fleische am meisten auf die lustigste Art gedient wird. Wer dergleichen Belustigungen aufsucht und an denselben teilnimmt, treibt schon Hurerei, weil er dadurch seinem eigenen gefährlichsten Hausgötzen, seinem Fleische, opfert. (jl.him3.249,02)
      (TV-Unterhaltungssendungen, Faschingsveranstaltungen, Parties, Trinkgelage, Love-Parade, Gay-Days, erot. Filme, Videos, Internetpornos etc. )
      Zugleich aber begeht er auch einen Ehebruch mit Mir, dem wahren Lebensbräutigame, indem er dadurch das Gelübde seines Glaubens bricht [Anm.: "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben..."] (jl.him3.249,02)
    • "Zugleich aber ist er auch ein Geiler und Unzüchtler; ein Geiler, weil er dem Fleische frönt, (jl.him3.249,02) und ein Unzüchtler, weil durch solche Handlungen nur der Tod, aber nicht das Leben gezeugt wird." (jl.him3.249,02)
    Dementsprechend sind alle sexuellen Handlungen, die nicht der Zeugung dienen bzw. sie nicht ermöglichen, als Unzucht einzustufen.

    Hang zum Wohlleben und Großtun, Geilheit des Fleisches, Unzucht, Hurerei und Abgötterei gehen oft von Hochmut aus (jl.him3.477,30)

    (jl.him3.477,25) "Bedenket - denn also spricht der Herr Jehova Zebaoth: Was könnet ihr Mir sagen, wenn Ich es mit denen halte, die ihr verachtet? - Was wollt ihr Mir sagen, so Ich eine Hure an Mein Herz drücke und eine betschwesterliche fromme Sitten- und Sündenrichterin von Mir weise? - Was wollt ihr Mir sagen, so Ich in der Zukunft bei lauter Zachäussen einkehren werde und werde allen sogenannten Gottesdienern den Rücken kehren? - Was werdet ihr Mir ferner sagen können, so Ich künftighin, wie es auch vorher war, eure wohlerzogenen Töchter von Meiner Türe weisen werde und werde dafür die gemeinsten Gassendirnen aufnehmen und sie zu Meinen Gesellschafterinnen machen?
    (26) Ja wahrlich, Ich sage es aller Welt: Eine Martha, eine Magdalena, eine Ehebrecherin, ein samaritisches Weib und eine Hure, die sich zehntausendmal hat beschlafen lassen, wird Mir angenehmer sein als alle die fein und überaus sittlich erzogenen Töchter, die bloß deshalb keine Huren sind, weil das vor der Welt eine Schande wäre; denn was würde die Welt dazu sagen?! - Wenn die Welt so etwas erfahre, da wäre es ja nur zu sicher um das erhoffte irdische Glück geschehen. - Oh, so es aber auf Mich ankäme und die Welt vor den Augen der Menschen kein gültiges Richteramt ausübte, dann wäret ihr mit euren Kindern bei weitem nicht so heikel als nun!
    (27) Ich sage euch aber das nicht etwa darum, als hielte Ich dafür, dass es schlecht wäre, die Kinder fein und sittsam zu erziehen - o nein, das will Ich damit gar nicht gesagt haben; aber dass ihr eure Kinder viel mehr der Welt als Meinetwegen fein und sittlich erziehet und bringet ihnen dadurch eine bei weitem zu große Überschätzung ihres sogenannten besseren Menschenwertes bei, welche Überschätzung eine Grundwurzel allen Hochmutes ist, das ist vor Mir ein Greuel! - Und da muß Ich offen und klar gestehen, dass Mir eine von aller Welt verachtete und von allen Fleischsünden stinkende Hure bei weitem lieber und angenehmer ist, als eine ganze Million eurer allerfeinst und allersittlichst gebildeten Töchter und Söhne.
    (jl.him3.477,28) Ich will damit aber auch nicht sagen, dass Mir die Hurerei etwa lieber sei, als ein tugendhafter reiner Lebenswandel; denn nichts Unreines kann in Mein Reich eingehen! Aber das sage Ich, dass , so mit der feinen und zarten Sitten- und Religionsbildung zugleich ein die geringere Menschheit geringschätzender, ja manchmal sogar verachtender Hochmut in der engsten Verbindung steht, Mir jede bis zur letzten Zehenspitze herab verachtete und unter alle Kloaken hinab gedemütigte Hure um sehr vieles lieber und angenehmer ist, als eure vor der Welt hochansehnlichen Kinder. So wie Mir auch jener Hauptlump von einem Zöllner - der in den Tempel kam, allda sein schmähliches Leben nur zu sehr fühlte an geheiligter Stätte und darum bei sich gewisserart also sprach: "Nein, ich bin doch ein zu heilloser Lump für diesen geheiligten Ort! Gar nicht würdig bin ich, meine zu sündhaften Augen dort hinauf zu erheben, wo die Gerechten sich freuen vor dem Heiligtume Gottes; daher ist es auch billig, dass ich diesen Ort sogleich verlasse und ihn nicht entheilige!" - lieber war, als jener mit sich überaus zufriedene Pharisäer, der Gott nicht genug loben und preisen konnte, weil Er ihn gar so rein und fehlerfrei gemacht habe.
    (29) Ich sage es hier nun allen der vollsten Wahrheit gemäß, die allein jeden Menschen wahrhaft frei machen kann: Es gibt vor Mir im Grunde des Grundes nur so ganz eigentlich eine einzige Sünde, welche die Mutter aller anderen Sünden ist, und diese Sünde heißt: Hochmut!
    (30) Aus dem Hochmute aber geht dann alles andere, was nur immer Sünde heißt, hervor - als da ist die Selbstsucht, Herrschlust, Eigenliebe, Neid, Geiz, Wucher, Betrug, Dieberei, Raub, Zorn, Mord, Trägheit zur rechten Arbeit, der süße Müßiggang auf Kosten der unhochmütigen Arbeiter, Hang zum Wohlleben und Großtun, Geilheit des Fleisches, Unzucht, Hurerei , Gottesvergessenheit und endlich wohl auch oft eine gänzliche Gottlosigkeit und mit dieser der vollste Ungehorsam gegen alle Gesetze, mögen sie göttlichen oder bloß politischen Ursprunges sein.
    (31) Betrachtet jede dieser aufgezählten Hauptsünden für sich ganz analytisch, und ihr werdet am Grunde einer jeden den Hochmut ersehen. Wer dann aller seiner vermeintlichen tausend Sünden wie mit einem Schlage los sein will, der sehe allein darauf, dass er seines wie immer gearteten Hochmutes ledig werde, so wird er auch ledig sein aller seiner anderen Sünden. Denn viele Sünden sind ohne Hochmut gar nicht denkbar, und das darum, weil er der alleinige Grund dieser Sünden ist.

    Bloße Befriedigung der Wollust (bei sich und anderen) ist Hurerei

    (jl.hag1.035,07) (Meduhed:) "Saget, welches Tier habt ihr je das andere beherrschen sehen? Welches Tier habt ihr sehen sich etwas zueignen? Welches Tier habt ihr sehen je etwas dem andern wegnehmen? Oder habt ihr uns je untereinander morden sehen oder lügen und betrügen oder treiben Hurerei bloß zur Befriedigung der Wollust?"

    Mode- und Kleiderhurerei

    Hand nach rechts (jl.him3.249,03) "Ferner treiben alle jene die barste Hurerei, die ihren Leib in moderne [modische] weiche Kleider hüllen. Denn so da jemand sagt: Man lebt in der Welt und muß also auch der Welt wegen nach der Mode sich tragen, ansonst man für einen Tropf gehalten würde, der nicht Sitte und Anstand beachtet. - O du Tor! Wer ist denn mehr, Ich oder die Welt? - So Ich dir aber sage, dass , so du der Welt huldigst, Ich dich verstoßen werde auf ewig, - wird dir dann auch noch deine dumme Welt mehr sein als Ich, der dir das Leben gab und dir dasselbe wieder nehmen kann, wann Er will, auf ewig? - Den Anstand der Welt magst du wohl berücksichtigen; aber der Anstand, den Ich, dein Gott und Herr, von dir zu fordern wohl das erste Recht habe, ist dir wie nichts, und du meinst, Ich werde dir das schon durch die Finger sehen. - Oh - solche Meine Nachsicht wird dir bald ganz entsetzlich teuer zu stehen kommen. Der ewige Abgrund wird es dir zeigen, wieviel Nachsicht Ich mit solchen Welteseln hatte! - Da spricht ein Weltesel zum andern und eine Weltsau zur andern: Aber höre, wo hast du denn deinen Frack und dein Beinkleid machen lassen? Ah, dieser herrliche Schnitt, wie angegossen! Vortrefflich, ausgezeichnet! - Du bist aber auch gewachsen wie ein Adonis, dir steht alles überaus gut - und alles nach der letzten, somit neuesten Mode! - Nein, das muß ich dir gleich nachmachen, denn nur mit solch gewählter Eleganz kann man bei dem schönen Geschlecht als Sieger erscheinen!
    04) Noch mehr Modephilosophie besitzt das weibliche Geschlecht, denn dieses kann Stunden, Tage und Wochen mit nichts als Moden, Kleiderstoffe, Bänder- und Spitzengeplauder zubringen, ohne nur einmal dabei zu bedenken, ob solch ein tollstes hurerisches Geplauder Mir etwa doch mißfallen könnte! - Ich aber sage: O nur zu und fortgefahren in solch dümmster Mode- und KleiderHurerei, in diesem gewebten Götzenopfer für euer stinkendes Fleisch, fürs Totenhaus eurer Seele und eures Geistes. Gerade so recht gezierten Fleisches werdet ihr dem Satan am besten gefallen; denn das ist seine Hauptsache, dass die Gräber übertüncht und die Schmeißhaufen vergoldet werden. - Aber bei Mir, der Ich nur an der Zierde des Geistes Mein Wohlgefallen habe, werden solche erpichte Mode- und Kleiderhurer nie einen Einlaß finden, denn Ich habe vor nichts einen größeren Ekel, als vor den sogenannten Modehelden und vor den Modeheldinnen!
    (05) Wahrlich, so ihr Menschen nach dem Pariser Tone nackt einherginget und trüget offen eure Scham, da könntet ihr noch gar wohl selig werden. Da ihr aber euer Totenhaus so sehr ausschmücket, werdet ihr im selben zugrunde gehen ewiglich! - Denn das alles ist die barste Hurerei, der barste Ehebruch, die schnödeste Geilerei und Unzucht am eigenen Wesen. Es ist ein geistiger Selbstmord, für dessen Heilung selbst in den Gärten des Himmels kein Kräutlein wächst! - Denn wer da ob seines starken Triebes eine Dirne beschläft, der kommt nach dem Akte gewöhnlich wieder zu sich und fühlt nicht selten Reue über seine sündige Tat; dem ist daher auch zu verzeihen, da er einsieht, dass er gefehlt hatte.
    (06) Aber so ein Modeaas, so ein Zierluder kommt nie zur Besinnung, nie zur Reue, und hält das schändliche, hoffärtige, selbstsüchtige, überhurerische Aufputzen seines Totenhauses noch obendrauf nicht nur für keine Sünde, sondern für ehrbar und geziemend und schämt sich aber dabei nicht selten des dürftigen Bruders, der armen Schwester, ja - hört es! - es schämt sich nicht selten seiner armen Eltern, - es schämt sich Meiner! - Es schämt sich, bloß weil es einen nach der neuesten Mode gezierten Mottensack herumträgt, zu Mir zu beten, es schämt sich, Meinen Namen öffentlich zu bekennen!!!
    07) Ich frage hier, ob es noch eine größere Art von Hurerei gibt, als da ist die Mode- und KleiderHurerei? - Ich aber sage dazu: Jeder Sünder wird bei Mir eher Eingang finden, als solch ein dümmster Zierlümmel und eine modistische Ziersau. Für diese, wie sie sind in ihrer echten Pariser Art, solle der Himmel wohl ewig nie geöffnet werden. Wer Mich lästert, vor den kann Ich hintreten und ihm zeigen, wie er Mich ohne Grund gelästert hat, und er wird sein Irren einsehen und wird weinen, darum er Mir Unrecht tat, - und Ich werde ihm vergeben, und er wird Mir ein Paulus werden!
    (08) Was ist aber mit dem zu machen, der sich Meiner offenbar schämt? Wahrlich, für den weiß Ich kein Mittel! Denn dessen sich jemand schämt, dem weicht er ewig sorgfältiger aus als der Pest; und das ist eben die Hauptnatur des Satans - das hochgepriesene Schamgefühl nämlich!! - Eltern, präget euren Kindern nur recht viel Scham- und Ehrgefühl der Welt ein, dann werdet ihr sie schon auf den besten Weg zur Hölle setzen, von dem sie dann später nicht leicht mehr um ein Haarbreit abweichen werden! Lehret die Mädchen ja recht streng und ernstlich, ihre Füße aus purer Scham zu verbergen, aber dafür den A... recht auszuschoppen, Brust und Arme aber dennoch nach der Mode mehr bloß zu tragen, - nur zu also! So ist es gerade recht, um der Hölle vollends versichert zu sein! O ihr dümmsten Menschen, was ist denn am Leibe ehrbarer oder schändlicher? - Ist denn nicht der ganze Leib Mein Werk? - Wo aber steht es geschrieben, dass Ich auch Schändliches dem Leibe angefügt habe?!
    (09) Ihr seid schändliche Mode- und Kleiderhurer, die ihr bloß, weil es Mode ist, einige Teile eures Leibes schändlich und andere ehrbar findet. Und würde es Mode sein, den nackten A... zur Schau zu tragen und das Gesicht zu verhüllen bis auf die Augen, so würdet ihr es tun und würdet den Steiß für den ehrbarsten Teil eures Leibes halten! - O ihr großen Narren, ihr überdummen Esel und barsten Schweine, seht ihr denn nicht ein, dass ihr eben durch die elende Mode in euren Kleidern von der Hölle aus die am allerscheußlichsten Gefoppten seid?! - Daher lasset einmal ab von dieser größten aller eurer Torheiten, die allein hinreichend ist, euch den Himmel auf ewig zu vernageln! -
    (10) Würden die Menschen nackt untereinander umhergehen, da würden sie viel demütiger und züchtiger sein; da sie aber ihren Leib zieren, auf dass er sich gefälliger ausnehmen möchte, so brennen sie fortwährend nach fleischlicher Lust und verdammen sich selbst stets tiefer und tiefer in den ewigen Tod hinein. - Wer wird sie daraus befreien können, so sie sich des ewigen Befreiers stets mehr zu schämen anfangen, je feiner sie ihren Leib bekleiden nach der Mode? Wahrlich, eher werden Räuber und Mörder und die nackten Sodomiten Mein Angesicht schauen, als die Zierbengel und alle die Putzdocken. Das sagt der arme, nur in nötige Kleider gehüllte, aber allmächtige Herr Jesus amen, amen, amen. -

  • (jl.him2.020,02) Die schändliche Kleidertracht ist ein Zeichen, dass die Welt in die schändlichste Hurerei übergegangen ist, wodurch jeder sich selbst ein finsterer Götze geworden ist und sich selbst, nahe anbetend, dienet und möchte auch vor allem angebetet sein. - Siehe da Sodom und Gomorra! - Darum ist herangekommen das Ende!

Luxus-, Vergnügungs- und Sex-Industrie als Hurerei

    (jl.him3.252,11) "Nach den Modehelden und ihren Genossinnen treiben noch die Industrieritter eben auch die barste Hurerei, Ehebruch und dergleichen. Diese sind im Grunde noch ärger als die Modehelden und Modeheldinnen, denn sie sind schon buchstäblich des Satans rechter Arm und tragen auch als solche sein Zeichen auf der Stirn und in der Hand. - Diese Zeichen verschaffen ihnen die mannigfache Einsicht, und Geld und Fleiß legen sie ihnen in die Hand. Dann erbauen sie große künstliche Werkstätten, in denen statt dürftiger Menschen Maschinen arbeiten und in kurzer Zeit eine große Menge allerlei neuer Waren erzeugen, wie allerlei moderne Stoffe für Kleider und andere Hausverzierungen und andere tausenderlei Dinge für die sogenannte moderne galante Welt! Darauf studieren die Schneider Tag und Nacht, um irgendeinen neuen Schnitt zu erfinden, um ihre Kunden mehr anzulocken. Und die Modistinnen tun desgleichen und suchen stets neuere, auffallendere und schreiendere Formen und locken dadurch ihre Kunden und preisen ihre Produkte allzeit als etwas Außerordentliches an!"

    Vergötzung anderer Personen als Hurerei

    • 'Vergötzung' eines fremden männl. oder weibl. Körpers: "Wo findest du den ersten Vollglauben, wo die gerechte Gottesfurcht? Wo hebt einer den andern, außer er weiß von ihm für sich etwas zu gewinnen? Wo sind die, die ihr Weib liebten der lebendigen Fruchtbarkeit wegen? Sie lieben die jungen Dirnen der Wollust wegen und treiben mit ihnen Unzucht und eine förmliche Hurerei ! Denn wer mit dem andern Geschlecht eine förmliche Abgötterei der Wollust und Unzucht wegen treibt, der treibt eine wahre Hurerei , und diese ist ein Übel der Übel! (jl.ev01.021,10)
      Anm.: Das kann daher auf sexuelle Beziehungen innerhalb und außerhalb der Ehe, bei denen es um Wollust durch unzüchtige Handlungen geht, zutreffen.
    • Die heidnische Abgötterei besteht in Hurerei, Unlauterkeit, Geilheit, Wollust u.a. Lastern (jl.Laod.002,35)
    • Homosexualität, Lesbentum (jl.hag3.031,13)
    Vergötzung des Körpers oder auch von Positionen erfolgt zum Beispiel in BDSM-Kreisen in Form von Herrschafts-Rollenspielen wie z.B.: erotischen Rollenspiel, Chat-Rollenspiel, Klinikerotik, Erziehungsspiel, Age play, Genderplay, Petplay, Lebendmöbel etc.

    Paraphilien - Hurerei durch Vergötzung

    Dabei wird Personen, Tieren, Gegenständen, Ausscheidungen etc. götzenhafte Verehrung entgegengebracht:
    • Herrschafts-Rollenspiele: Erotisches Rollenspiel, Chat-Rollenspiel, Klinikerotik, Erziehungsspiel, Age play, Genderplay, Petplay, Lebendmöbel, Maschinensex)

    Hurerei durch Entwürdigung der Gessamtperson und Heraushebung von Einzelteilen oder Funktionen

    Weiter entwerten und verkehren (pervertieren) folgende sexuelle Praktiken Gottes Ordnung zur Lust und Zeugung und verwenden dabei meist unzüchtige Praktiken zwecks Lustgewinnung, wobei der Mensch in seiner Ganzheit immer mehr in den Hintergrund gedrängt, auf Körperteile oder körperliche Ausscheidungsvorgänge begrenzt wird . Die Entfernung von Gottes Ordnung hinsichtlich der Geschlechtlichkeit und deren Bestimmung wird dabei immer größer, absurder, geschmackloser und schlicht perverser z.B. durch
    • Fetischismen: Body Worship: Vergötzung durch Anbetung verschiedener Körperteile. Diese Praktiken kommen überwiegend im BDSM-Bereich und im Rahmen des sexuellen Fetischismus vor. Typische Körperteile sind hierbei Gesäß, Penis) Scheide, Fuß und Muskel)
      Dabei erniedrigt sich der passive Partner (Worshiper, Bottom) i.R. freiwillig. Diese Praktik wird üblicherweise durch weitere bewusst erniedrigende rituelle Handlungen begleitet, beispielsweise durch Kniefall. Der Bottom darf das angebetete Körperteil meist nur lecken und/oder küssen. Die Anbetung ist dabei ein Akt der Unterwerfung; der Bottom erfährt dadurch eine erotische Stimulation, allerdings steht die Befriedigung und das Wohlbefinden des aktiven Partners, auch Worshipee (Top), im Vordergrund. Es ist auch möglich, dass der Bottom die Anbetung praktiziert, weil er diesen Körperteil erotisierend findet oder sich seinem Top widmen möchte.)
    • Koprophilie (sexueller Lustgewinn durch menschlichen Kot bzw. dessen Ausscheidung)
    • Urophilie (sexuelle Vorliebe für Urin)

    Vergötzung von Tieren, Toten, Gegenständen, Tätigkeiten

    Noch weiter entfernen sich solche sexuelle Praktiken von der göttl. Zeugungsordnung, wenn der Mensch sein Lustbegeheren an nicht-menschlichen Wesen, Ob , bzw. durch Tiere oder Gegenstände ganz verdrängt
  • Zoophilie (Sex mit Tieren, sexuell ausgerichtete Begierde zu Tieren): a Weil in Sodom und Gomorrha "die Menschen ganz sinnlich waren und allerlei unbeschreibbare Unzucht und die allergräßlichste Hurerei sogar mit den Tieren trieben " (a jl.ev06.225,11), wurden diese sexuellen Übertretungen der göttlichen und natürlichen Ordnung auch 'sodomitische Sünden' genannt.

  • Objektophilie (emotionale und sexuelle Hingezogenheit zu Gegenständen, die oft sexuelle Handlungen mit dem nichtlebenden Liebesobjekt einschließt, z.B.
  • Hurerei durch 'Vergötzung' von Toten (Nekrophilie: sexuelle Aktivitäten jeglicher Art mit Leichen)

  • 'Vergötzung' von Tätigkeiten, Beruf, Hobby - was gleichzeitig eine Abwendung von Gott als der eigentlichen Hauptliebe = Abgötterei darstellt.

Verliebtheit als Hurerei und Vergötzung

    "Es ist aber ein himmelhoher Unterschied zwischen Liebe und dem verabscheuungswürdigen Verliebtsein: das erste ist uns von Gott geboten, wie das zweite unter dem Namen Hurerei uns auf das furchtbar strengste verboten ist." (jl.him3.089,32)

    Weltlich-sinnlich motivierte Ehen sind pure Hurerei und auflösbar (jl.ev01.236,19)

    Was Gott verbunden hat, das soll kein Mensch mehr trennen, und es bleibt sonach eine wahre Ehe für ewig unauflöslich! Eine falsche Weltehe ist aber ohnehin kein Bund vor Gott und ist somit auflöslich wie die Weltmenschen und alle ihre Bündnisse, die schon von vornherein nichts als eine barste Hurerei sind, durch die die Kinder des Satans ins elende Dasein gesetzt werden. Ihr also seid nun vollends Mann und Weib und vor Gott ein Fleisch, Amen!« (jl.ev01.236,19)

    Freche Koketterie als Wurzel oder Same zur Hurerei

    (jl.gso1.033,08) "Diese Menschen taten auf der Welt überaus höflich und freundschaftlich miteinander; es wußte aber dessen ungeachtet ein jeder auf eine ganz feine Weise sich vor dem andern geltend zu machen. Keiner aber traute dem andern und fand daher notwendig, ihn durch allerlei Schleichwege so zu halten, dass der andere nicht viel Geheimnis haben konnte vor seinem Nachbar. Was ist aber solch eine eigennützige Freundschaft und ein solch fein beabsichtigtes Hofmachen anderes als eine freche Koketterie, welche an und für sich nichts anderes als eine Wurzel oder ein Same zur eigentlichen Hurerei ist. Denn also wirft auch eine habsüchtige und wollüstige Hure einem Manne freundliche und viel versprechende Blicke zu, um ihn in ihr Netz zu locken und dann von ihm etwas zu bekommen. So trägt auch ein Geier eine Schildkröte in die Höhe, um dann durch ihren Fall eine gute Freßbeute zu gewinnen.

    'Du sollst kein Verlangen haben nach deines Nächsten Weib' (10. Gebot)

    Jesus weist darauf hin, welche Rolle Gedanken spielen, an denen man Gefallen findet und sie mit seinem Willen aktiviert:
    • Hand nach rechts (jl.gso2.097,01) "Das Gesetz lautet sonach, wie wir es bereits auswendig wissen: »Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib« oder: Du sollst kein Verlangen haben nach deines Nächsten Weib, was eines und dasselbe ist. - Wer ist denn »das Weib« und wer ist der »Nächste«?
      (02) Das Weib ist eines jeden Menschen Liebe und der Nächste ist jeder Mensch, mit dem ich irgend in Berührung komme oder der irgend, wo es sein kann, möglich und notwendig ist, meiner Hilfe bedarf. Wenn wir das wissen, so wissen wir im Grunde schon alles.
      Hand nach rechts (03) Was besagt demnach das Gebot? Nichts anderes als: Ein jeder Mensch soll nicht eigenliebig die Liebe seines Nächsten fordernd zu seinem Besten verlangen; denn Eigenliebe ist an und für sich nichts anderes, als sich die Liebe des andern zuziehen zum eigenen Genusse, aber ihm selbst keinen andern Funken Liebe mehr wiederzuspenden.
      (04) Also lautet demnach das Gesetz in seinem geistigen Ursinne.
    • (jl.gso2.093,01) "Wir ... erblicken auf der Tafel mit deutlicher Schrift geschrieben: »Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib!« -
      (03) Man wird aber sagen: Warum sollte denn der Herr unter zehn Geboten nicht eines gegeben haben, welches allein den irdischen Verhältnissen entspricht? Denn auf der Erde ist die Verbindung zwischen Mann und Weib gang und gäbe und ist daher ein altbegründetes, auf der göttlichen Ordnung beruhendes Verhältnis, welches ohne ein Gebot nicht in der göttlichen Ordnung verbleiben kann. Also kann man hier ja annehmen, dass der Herr unter den zehn Geboten eines bloß für die Aufrechterhaltung der Ordnung eines äußeren, irdischen Verhältnisses wegen gegeben hat, damit durch die Aufrechterhaltung dieser Ordnung eine geistige, innere, höher stehende nicht gestört wird.
      Hand nach rechts (04) Gut, wenn dem also ist, da sage ich: Dieses Gebot ist dann nichts als eine höchst überflüssige Wiederholung des ohnehin ganz dasselbe gebietenden sechsten Gebotes. Denn auch in diesem wird in seinem völligen Verlaufe alles als verboten dargestellt, was auf die Unzucht, Hurerei und den Ehebruch nur irgendeine Beziehung hat, sowohl in leiblicher, wie ganz besonders in geistiger Hinsicht.
      (05) Wenn wir nun dieses ein wenig gegeneinander abwägen, so ergibt sich daraus, dass dieses Gebot für den Himmel gar nicht taugt, und dass es neben dem sechsten Gebote rein überflüssig ist.
      (06) Ich sehe aber jemanden, der da kommt und spricht: He! lieber Freund, zu irrst dich. Dieses Gebot, wenn schon an und für sich nahe dasselbe verbietend, was da verbietet das sechste Gebot, ist dennoch für sich ganz eigen und höher stehend und tiefer greifend, als da ist das sechste Gebot. Beim sechsten Gebot wird offenbar nur die wirkliche grobe Handlung, in diesem zehnten aber das Verlangen und die Begierde als die allzeitigen Grundursachen zur Tat verboten. Denn man sieht es ja leicht ein, dass besonders junge Ehemänner auch gewöhnlich junge schöne Weiber haben. Wie leicht ist es einem andern Manne, dass er seines vielleicht nicht schönen Weibes vergißt, sich in das schöne Weib seines Nächsten vergafft, in sich dann einen stets größeren Trieb und ein stets größeres Verlangen erweckt, seines Nächsten Weib zu begehren und mit ihr seine geile Sache zu pflegen.
      (07) Gut, sage ich, wenn man dieses Gebot von diesem Standpunkte zunächst betrachtet, so ergeben sich daraus nicht mehr als eine halbe Legion Lächerlichkeiten und Narrheiten, durch welche das Göttliche eines solchen erhabenen Gebotes in den schmutzigsten Staub und in die stinkendste Kloake des weltlichen Witzes und Verstandes der Menschen herabgezogen werden muß. Wir wollen beispiels- und erläuterungshalber geflissendlich einige Lächerlichkeiten anführen, damit dadurch jedermann klar werde, wie seicht und rein äußerlich dieses Gebot über acht Jahrhunderte hindurch aufgefaßt, erklärt und zu beabachten befohlen ward.
      (08) Ein Mann soll also kein Verlangen nach dem Weibe seines Nächsten haben. Hier läßt sich fragen: Was für ein Verlangen oder Begehren? Denn es gibt ja eine Menge redlicher und wohlerlaubter Verlangen und Begehrungen, die ein Nachbar an das Weib seines Nächsten richten kann. Aber im Gebote heißt es unbedingt, »kein Verlangen haben«. Dadurch dürfen nur die beiden Nachbarn miteinander in der Konversation stehen, die Weiber aber müssen sich gegenseitig stets mit Verachtung ansehen. Das ist nicht mehr und nicht weniger als eine geradezu türkische Auffassung dieses mosaischen Gebotes.
      (09) Ferner, betrachtet man die Sache buchstäblich und materiell, so muß man doch gewiß alles buchstäblich nehmen und nicht ein paar Worte buchstäblich und ein paar Worte geistig; was sich geradeso ausnähme, als so jemand an einem Bein ein schwarzes und an dem andern ein ganz subtil durchsichtiges weißes Beinkleid trüge. Oder als wolle jemand behaupten, ein Baum müsse so wachsen, dass die eine Hälfte seines Stammes mit Rinde, die andere ohne Rinde zum Vorschein käme. Dieser Betrachtung zufolge verbietet das zehnte Gebot nur das Verlangen nach dem Weibe des »Nächsten«. Wer kann das im buchstäblichen Sinne sein? Niemand anderer als entweder die nächsten Nachbarn oder auch nahe Blutsverwandte. Buchstäblich dürfte man also nur nach den Weibern dieser beiden Nächsten kein Verlangen haben, die Weiber entfernter Bewohner eines Bezirks, besonders aber die Weiber der Ausländer, die sicher keine Nächsten sind, könnten daher ohne weiteres verlangt werden. Denn solches wird doch ein jeder ohne Mathematik und Geometrie begreifen, dass man im Vergleiche zum nächsten Nachbarn einen andern, einige Stunden enternten oder gar einen Ausländer für einen Nächsten oder Nächstseienden nicht anerkennen kann. Seht, auch das ist türkisch, denn diese halten dieses Gebot nur gegenüber Türken, gegen fremde Nationen haben sie da kein Gesetz. - Gehen wir aber weiter.
      (10) Ich frage: Ist das Weib meines Nächsten denn von der Haltung des göttlichen Gesetzes ausgenommen? Denn im Gesetze steht nur, dass ein Mann nach dem Weibe seines Nächsten kein Verlangen haben solle. Aber von dem, dass etwa ein geiles Weib nach ihrem nächsten Nachbarm kein Verlangen haben solle, davon steht im Gebote keine Silbe. Man gibt auf diese Weise den Weibern offenbar ein Privilegium, die ihnen zu Gesicht stehenden Männer ohne Bedenken zu verführen. Und wer wird es ihnen verbieten, solches zu tun, da für diesen Fall vom Herrn aus kein Gebot vorhanden ist? Auch das ist aus der türkischen Philosophie; denn die Türken wissen aus dem Buchstabensinne, dass die Weiber von solchem Gesetze frei sind. Daher sperren sie dieselben ein, damit sie nicht ins Freie kommen und andere Männer nach ihnen lüstern machen möchten. Gestattet schon ein Türke einem seiner Weiber einen Ausgang, so muß sie sich so unvorteilhaft für ihre körperlichen Reize vermummen, dass sie sogar einem ihr begegnenden Bären einigen Respekt einflößen würde. Ihre Reize darf sie allein nur vor ihrem Manne entfalten. Wer kann da auftreten und dagegen behaupten, als wäre solches nicht aus dem Buchstabensinne des Gebotes zu erkennen? Offenbar hat diese Lächerlichkeit ihren unleugbaren Grund eben im Gebote selbst. Gehen wir aber weiter.
      (11) Können die nächsten Nachbarn nicht etwa schon erwachsene Töchter haben oder andere recht hübsche Dienstmädchen? Ist es nach dem zehnten Gebote erlaubt oder nicht, nach den Töchtern oder anderen Mädchen des Nächsten ein Verlangen zu haben, selbst als Ehemann? Offenbar ist solches gestattet, denn im sechsten Gebote ist vom Verlangen keine Rede, sondern nur von der Tat. - Das zehnte Gebot verbietet aber nur das Verlangen nach dem Weibe, also ist das Verlangen nach den Töchtern und allfälligen anderen hübschen Mädchen des Nächsten ohne Widerrede erlaubt. - Seht; da haben wir wieder eine türkische Auslegung des Gesetzes mehr. Um die Sache aber sonnenklar anschaulich zu machen, wollen wir noch einige solcher Lächerlichkeiten anführen."

    Ehebruch ist Hurerei

    (jl.ev03.066,13) "Siehst du aber deines Nächsten Weibes Reize und lässest dich davon [zur Tat] berücken, so hast du auch einen Ehebruch begangen; denn dadurch hast du deines Nächsten Weib zu einer Hure gemacht und mit selbem die Hurerei getrieben. Und es ist dies eine große und grobe Sünde vor Gott und vor den Menschen, auch dann, wenn du mit dem fremden Weib eine Frucht gezeuget hast. Aber natürlich ist das Übel dann noch größer, wenn du mit deines Nächsten Weib lediglich des blinden und stummen Wollustkitzels halber gehuret hast. Solche Sünder werden schwer des Himmelreiches teilhaftig werden.«

    Vielweiberei bedeutet Ehebruch gegen erste Ehefrau, ist Geilerei und Hurerei und macht Seele durch Wollust sinnlich

    (jl.ev08.041,01) "Was da betrifft die Vielweiberei, so soll es bei Meinen Nachfolgern sein, wie es war im Anfange der Menschen auf dieser Erde, da Gott nur einen ersten Mann schuf und ihm auch nur ein Weib gab; denn wer schon einmal ein Weib geehelicht hat, dem er seine volle Liebe und unwandelbare Treue gelobt hatte, und er freit dann noch ein zweites und ein drittes Weib hinzu, und mancher noch mehrere, so begeht er dabei ja offenbar gegen das erste Weib einen Ehebruch, und da steht es aber im Gesetz: "Du sollst nicht ehebrechen!"
    (02) Ich sage es euch, dass die Vielweiberei von großem Übel ist; denn sie zeihet (macht) die Seele ganz sinnlich durch die zu große Wollust des Fleisches und ist und bleibt eine böse Geilerei und Hurerei und offenbare Ehebrecherei.
    (jl.ev08.041,03) Alle mit diesen Gebrechen [Geilerei, Unzucht, Hurerei, Ehebruch] Behafteten werden ins Reich Gottes nicht eingehen, - wie könnten sie das auch? Ihre Seele ist ja zu sehr in ihres Leibes sinnliche Fleischmasse vergraben und kann nichts Geistiges mehr fassen und fühlen! Darum gelangen solche Wollüstlinge schwer oder auch nahe gar nicht ins Gottesreich. Denn worin das eigentliche Gottesreich besteht, das habe Ich euch allen schon überhinreichend erklärt.
    (04) Aber so schädlich für die Seele des Menschen die Mehrweiberei auch ist, so gebe Ich euch dawider doch kein Gesetz, sondern überlasse alles dem freien Willen jedes Menschen, zeige euch die Wahrheit und gebe euch den guten Rat.
    (05) Ebenso aber verhält es sich auch, so ein Mann sich Sklavinnen als Beischläferinnen oder Kebsweiber hält, denn auch mit ihnen bricht er gegen das ordentliche Weib die Ehe.
    (06) Ein Mann aber, der mit gar keinem ordentlichen Weibe, sondern nur mit Beischläferinnen sein geiles Leben fortführt, ist ebenfalls so schlecht, und oft schlechter noch, als so mancher schwache Ehebrecher, denn er schadet nicht nur seiner Seele, sondern auch den Seelen seiner wollüstigen Beischläferinnen. Solche Menschen bereiten sich schon in dieser Welt ein böses und bitteres Los und ein noch schlechteres und bittereres im Jenseits, denn sie haben durch ihren Wandel beinahe allen Seelenätherlebensstoff vergeudet!
    (07) Wer immer nach Meiner Lehre eine baldige und volle Wiedergeburt im Geiste seiner Seele wünscht, der führe ein möglichst keusches Leben und lasse sich nicht berücken und betören vom Fleische der Jungfrauen und Weiber; denn dieses zieht den Lebenssinn der Seele nach außen und verhindert dadurch gewaltigst die Wachwerdung des Geistes in der Seele, ohne die aber keine volle Wiedergeburt der Seele in ihrem Geiste denkbar möglich ist!
    (08) Eine gute, mit Vernunft, Weisheit und Selbstverleugnung gepaarte Ehe verhindert die geistige Wiedergeburt nicht, aber die Geilheit und Wollust macht sie unmöglich. Darum fliehet sie ärger denn die Pestilenz!
    (09) Wollüstlinge beiderlei Geschlechts, wenn sie auch nach einer Zeit völlig in sich gehen und durch eine große Selbstverleugnung ein völlig keusches Leben zu führen anfangen und durch solch eine rechte Buße auch die volle Vergebung ihrer Sünden erlangen, werden doch die volle geistige Wiedergeburt auf dieser Welt schwer oder auch gar nicht erlangen, sondern nur eine teilweise; denn es hat die Seele solcher Menschen zu tun genug, sich nur so weit von ihrem Fleische frei zu machen, dass sie des Geistes Mahnungen insoweit vernehmen kann, als sie zu ihrem Heile notwendig sind. Ein solcher Mensch kann zwar noch sehr gut und weise werden und viel Gutes wirken; aber zu der wundermächtigen Tatkraft wird er schwer in der Fülle gelangen. Das kann solch eine Seele erst im Jenseits erlangen.
    (10) Es gleicht eine solche Seele einem Menschen, der viele Jahre lang siech und krank war und endlich durch ein wahres und rechtes Heilmittel gesund geworden ist. Ja, gesund ist nun so ein Mensch wohl und kann, wenn er hinfort ganz ordentlich lebt, auch noch ein gesundes und hohes Alter erreichen; aber die Kraft eines von der Wiege an völlig gesunden Menschen wird er kaum mehr erreichen, weil seine inneren Muskeln, Nerven und Fibern durch die lange Krankheit erstens an der gehörigen Ausbildung verhindert worden sind, und zweitens, was die Hauptsache ist, sie haben auch nicht in den verschiedenen Bewegungen und Anstrengungen geübt werden können.
    (11) Wie aber ein solcher von der lange angedauert habenden Krankheit, ob Mangel an der inneren Ausbildung der Muskeln, Nerven und Fibern und ob Mangel an der Übung derselben, nicht leicht zur vollen Leibeskraft eines urgesunden Menschen gelangen kann, so geht es entsprechend einer lange krank gewesenen Seele; denn es fehlt ihr die ursprüngliche Ausbildung der wahren und reinen Liebe zu Gott, somit auch des Glaubens und des Willens. Fehlt ihr aber dies erste, so fehlt ihr dann sicher noch mehr die Übung der bezeichneten drei Stücke, und es bleibt die Mächtigkeit dieser drei Lebensstücke der Seele eines völlig gebesserten Wollüstlings stets zurück, obschon im Himmel über die volle Bekehrung eines Sünders mehr Freude waltet als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nie bedurft haben. Denn soll eines Menschen Liebe, Glaube und Wille wahrhaft tatkräftig werden, so müssen sie schon von Jugend an gehörig ausgebildet und dann recht geübt werden.
    (12) Aber wie Ich die Macht habe, jede noch so schwere und langdauernde Krankheit also vollkommen zu heilen, dass der von Mir geheilte Mensch auch also kräftig wird, als wäre er von der Geburt an nie krank gewesen, ebenso kann von nun an die Seele eines vollends bekehrten Sünders auch noch zu jener inneren Kraft gelangen wie die Seele eines Gerechten, der einer Buße nie bedurft hatte. Aber es kostet sie das viele sich selbst verleugnende Mühe.
    (13) Wir da Kinder hat, der übe sie schon von früher Jugend an in den drei Stücken, und sie werden dann mit der Besiegung der Welt in sich ein leichtes haben!
    (14) Seht, das alles gebe Ich euch nur als einen guten Rat und nicht als irgendein Gesetz; denn unter dem Mußgesetz kannst du Mensch nicht der freie Gründer deines Heiles werden! Wer sich aber solchen Meinen Rat selbst in seinem Willen als ein Mußgesetz auferlegt und danach handelt und lebt, der tut wohl daran. - Habt ihr alle das aber nun auch wohl verstanden?«

    Vielweiberei ist geringeres Übel als Hurerei, Vergewaltigung oder Päderastie

    Obwohl Gott Vielweiberei grundsätzlich ablehnt, kann es Umstände geben, in denen sie das kleinere Übel darstellt:
    jl.hag2.106,17) "Für Kinder der Welt, wenn sie zu sehr gezogen werden von ihrem Fleische, ist die Vielweiberei besser als eine unordentliche Hurerei und Notzucht oder gar Knabenschänderei!
    (18) Ja, Ich sage dir: Es ist auch sogar die Vielweiberei besser denn ein unordentliches Beschlafen eines Weibes, da auf keine Zeugung abgesehen wird, sondern allein auf eine stumme Befriedigung des Triebes, und das besonders dann, wenn das Weib sich schon ohnehin im sichtbaren Zustande der Schwangerschaft befindet.
    (19) Denn wer da hat zehn oder mehrere Weiber, der zeugt nahe allzeit, sooft er eine beschläft; wenn aber jemand nur ein Weib unordentlich beschläft zu öfteren Malen, so zeugt er fürs erste nicht nur mit jeder Beiwohnung keine Frucht, sondern er verdirbt oft noch die schon gezeugte und macht am Ende sein Weib gänzlich unfruchtbar noch obendarauf.
    (20) Wenn solches aber, wie du es sicher weißt, sich schon sogar bei den Kindern der Höhen vorgefunden hat, die doch aus Meiner Gnade und Meinem Segen hervorgegangen sind, um wieviel mehr aber wird solches erst der Fall sein bei denen, die da hervorgegangen sind aus Meinem Gerichte!

    Selbst im erlaubten Fall der Vielweiberei soll Beischlaf ohne Hurerei und Unkeuschheit erfolgen

    (jl.hag1.037,06) "Liebe suche, und die Weisheit wird dir gegeben, und dein Stamm wird nicht sterben bis ans Ende aller Zeiten; denn der Herr wird deinem Stamme viele Linien machen, damit dein Name lebe bis ans Ende aller Zeiten.
    (jl.hag1.037,07) Dir ist nur ein Weib gegeben; jedoch in der Folge der Zeiten sollen die Männer in aller Zucht auch mehrere Weiber nehmen wegen der Zeugung der Geschlechter; jedoch sei von euch ferne alle Hurerei und eine ungesegnete Zeugung. Und so ihr das alles beachten werdet, wird eures Volkes in tausend Jahren schon wie des Grases auf der Erde und wie der Sterne am Himmel werden."

    Homosexualität als Hurerei (jl.hag3.031,13)

    Auf Homosexualität trifft zu: "Wollte ein Mann dem Manne eine lebendige Frucht zeugen so, wie er solches tun kann in dem Weibe, ist dies zugleich auch die größte sündigste Hurerei"! (jl.hag3.031,13)
    Diese Aussage Jesu dürfte Analsex betreffen.

    Vergötzung von Beruf, Arbeit, Hobby etc. als Hurerei

    Bequeme Amtsausübung zwecks Gehalt und Wohlleben statt nützlicher Amtsführung und Wohltun ist Hurerei und Unzucht

    Auch berufliche Aktivitäten können eine Art bezahlter Hurerei darstellen:
    (jl.him3.102,01) "Schreibe nur, denn Ich weiß es schon, dass du und alle der Welt lauter Unzüchtler und Hurer und Ehebrecher seid. - Wer da hat ein Amt, der hat es ja der nützlichen Amtierung wegen, nicht aber etwa des Gehaltes oder der Bequemlichkeit wegen. Sucht aber jemand ein bequemes Amt, so ist er ein Unzüchtler, da er wohlleben möchte, ohne wohlzutun - gleich einem, der die Ehe flieht und scheut sich, zu sorgen für Weib und Kind, aber dafür aller Weiberwelt den Hof macht und am Ende seines Fleisches Lust und Begierde sich entweder mit den schmutzigsten Huren oder wohl durch Selbstbefleckung stillt.
    (02) Wer ein gutes Amt hat, da er recht viel Gutes wirken mag, sucht oder möchte aber eines, in welchem wahrlich nichts denn die allerbarste Hurerei getrieben wird, der ist gleich einem, der sich möchte von seinem Weibe darum scheiden, um dann mit einer bedungenen Hure nach der andern sein Wesen zu treiben, ohne darob von seinem Weibe die gerechtesten Vorwürfe anhören zu müssen. - Wer aber sein Amt vertauschen will gegen ein anderes, hat der nicht geistig ehebrecherische Gesinnungen? Und das noch vorzugsweise bei einem solchen Amte, da man ist eine wahre Obrigkeit des Gesetzes, die aus Mir besteht, - mit einem Amte, das da keine Obrigkeit, sondern nur eine Prozesse führende Behörde ist, und das vorzugsweise nur für den Adel und Priesterstand, und hat wenig oder gar nicht mit Meinem armen, gemeinen Volke zu tun."

    Gerichts- und Anwaltstätigkeit als Hurerei

    Jesus weist darauf hin, dass auch juristische Tätigkeiten wie Hurerei zu bewerten sein können:
    Hand nach rechts Gerichtstätigkeit zugunsten der Mächtigen und Priester stellt Hurerei dar: (jl.him3.103,03) Es ist aber ein jeder Prozeß die allerbarste Hurerei, weil da das Gesetz benützt wird zur Unterstützung der Eigenliebe, gleichwie einer benützt das große Naturgesetz der Zeugung zur wollüstigen Frönung seiner unzüchtigen Eigenliebe, - und es ist dann ein solcher Prozesse ausarbeitender Amtsmann nichts denn ein Hurenunterfänger und Anmannbringer, wo es dann allzeit heißt: Wer's Geld hat, der führt die Hure ins Bett. - Denn die advokatische Drehung, Wendung und Benutzung des Gesetzes gleicht ganz vollkommen jener schändlichen Art, wo der Unzuchtsbuhler von seiner Hure alle möglichen Stellungen verlangt, um dadurch zu irgendeiner neuen Reizesmacht zu gelangen, um auch eben dadurch noch den letzten Tropfen Lebens zu verspritzen, wie ein Prozeß-Ausarbeiter des Gesetzes letzten Machtfunken aufs Papier mit der Tinte verspritzt. -

    Göttl. Auftrag zur Zeugung, nicht zur Unzucht, Hurerei, Begehren der Liebe des Nächsten oder des Ehebruchs

    (jl.ev07.156,06) "Also hat Gott zu den Menschen auch niemals gesagt: 'Verstümmle und verschneide dich, auf dass dich das Fleisch des Weibes nicht reize und du dich enthaltest der Hurerei und des Ehebruchs!', sondern Gott hat zu Adam, als Er ihm das Weib gab, nur gesagt: 'Gehet hin, vermehret euch und bevölkert die Erde!' Und bei Moses heißt es: a 'Du sollst nicht Unzucht und Hurerei treiben, sollst nicht begehren deines Nächsten Weib und sollst nicht ehebrechen!' (a Mt.05,27; 2.Mos.20,14; 3.Mos.20,10 f.; jl.ev07.032,03-12*; jl.ev07.035,01-05*; jl.ev07.156,06)

    Reichtum durch Wucher ist vor Gott schlimmer als Totschlag, Ehebruch, Hurerei

    (jl.gso2.092,08) "Dem Herrn Himmels und aller Welten war kein menschliches Laster so greuelhaft verächtlich wie der Wucherreichtum und dessen gewöhnliche Folgen. Für kein anderes Laster sehen wir den Herrn über Leben und Tod allerklarst den Abgrund der Hölle erschaulich auftun als gerade bei diesem.
    (09) Sei es Totschlag, Ehebruch, Hurerei und dergleichen mehr, bei allem dem hat niemand vom Herrn auf der Erde erlebt, dass Er ihn darum zur Hölle verdammt hätte. Aber dieses Wucherlaster hat Er allenthalben sowohl beim Priesterstande wie auch bei jedem andern Privatstande auf das allerdringlichste mit Wort und Tat gezüchtigt!
    (10) Wer kann gegenüber allen anderen menschlichen Vergehen dem Herrn nachweisen, dass Er über einen solchen Sünder Seine allmächtige Hand züchtigend erhoben hätte? Aber die Wechsler Taubenkrämer und dergleichen mehr Spekuliergesindel mußten sich gefallen lassen, von der allmächtigen Hand des Herrn Selbst mit einem gewundenen Stricke aus dem Tempel geprügelt und gezüchtigt zu werden!

    Chronophilie - Vergötzung einer bestimmten Altersgruppe

    Auch die Bevorzugung einer bestimmten Altersstufe (Chronophilie) eines Sexualpartners kann den Charakter einer Vergötzung annehmen, z.B. bei einer ausschließlichen oder überwiegenden sexuellen Vorliebe für wesentlich jüngere oder ältere Liebespartner – männliche oder weibliche, in hetero- wie in homosexueller Verbindung.

    Die Chronophilie ist ein Sammelbegriff für verschiedene, teilweise streng verbotene, teilweise gesellschaftlich jedoch weitgehend tolerierte sexuelle Präferenzen und Devianzen (Paraphilien), wobei sich die Unterteilungen nicht in jedem Fall klar voneinander abgrenzen lassen:

    Geistige Bedeutung und Folgen von Unzucht und Hurerei

    Wer aus Gott einen Götzen macht, treibt geistige Hurerei

    (jl.ev06.057,21) "Wollt ihr aber Gott, der in Sich ein reinster Geist ist, wahrhaft anbeten, so müsset ihr Ihn durch die Liebe in euren Herzen auch im Geiste und in der Wahrheit anbeten, und zwar in der Tat durch allerlei gute Werke. Denn wahrlich, was ihr den Armen tut aus der Liebe zu Gott, das tut ihr Gott! Und dass ihr an Mich glaubet, dass Ich aus Gott gesandt zu euch gekommen bin, in diesem allein besteht die wahre Anbetung Gottes. Alles leere Lippengebet aber ist ein Greuel vor Gott und ist völlig wertlos. Wer Gott mit den Lippen ehrt, und sein Herz ist dabei kalt und untätig, der macht aus Gott einen Götzen und treibt dadurch eine wahre geistige Hurerei. Solches stehet in einem Propheten, der da spricht: 'Siehe, dieses Volk ehret Mich mit den Lippen; aber sein Herz ist ferne von Mir!'

    Hurerei ist für Satan Jagdzeit

    Hurerei, Unzucht, Ehebruch, Tanz u.a. zählen zu den besonderen Jagdzeiten Satans auf Menschen, d.h. sie eröffnen ihm Gelegenheit, solche Menschen in seinen höllischen Einflussbereich zu bringen.

    (jl.him1.276,05) "Wisse, dass der Fürst der Finsternis unablässig Jagd macht auf alle Menschen und sie sämtlich als das Wild seines großen Revieres [Erde] betrachtet. Und war er früher nur ein Raubjäger, so hat er sich aber jetzt auf eine kurze Zeit zum Jagdinhaber aufgeworfen und weiß daher sein Wild zu schonen bis zur bestimmten Zeit, da er dann wieder eine große Treibjagd gibt, um mit reicher Beute beladen heimzukehren.
    (06) Solche 'Jagdzeiten' aber sind vorzugsweise jene öffentlichen Belustigungen, Krieg, Zwietracht, Hurerei und dergleichen mehreres. Und da sind die Tänzer, Krieger, Neider, Hurer und so fort nichts als gehetztes 'Wild'. - Wohl denen, die sich noch frühzeitig vor der Hetzzeit in Mein Revier geflüchtet haben, so ihnen die Ahnung oder Meine fernrufende Stimme verkündete, was da kommen wird gar bald über den Forst des Satans! - Wehe aber den Gehetzten, wahrlich sage Ich, des Beute sie geworden sind, des sollen sie auch bleiben!"

    Entheiligung des Namens Gottes durch Unzucht und Hurerei

    Hand nach rechts (jl.him3.095,04) "Tue, was du tust, in Meinem (Jesus) Namen, und Meine Liebe sei die Triebfeder deiner Glieder, so wird im festen Trauen dir gar wohl gelingen jedes deiner Werke; aber Unzucht aller Art und Hurerei , durch diese solle nie entheiligt werden je Mein Name."

    'Hurerei von Babel' bezeichnet die völlige Verfinsterung und Ende der Nächstenliebe

    • (jl.gso1.020,10) "Die Untergrabung des göttlichen Gesetzes und die gänzliche Verfinsterung und Zugrunderichtung der Nächstenliebe, wird alles zusammengenommen die große Hurerei zu Babel benamset."

    • (jl.him1.098,10) (Jesus:) »So steht es also mit Rom! - Ich habe kein Wohlgefallen am Vatikan noch an der Peterskirche. Und es wäre Mir an deren Stellen ein Armenhaus überaus lieber. Rom ist eine Stadt, die mit den Königen der Welt Hurerei getrieben hat. Sie ist eine Hure und tut wie eine Hure (d.h. gegen Geld verrichtet sie Gebete, Messfeiern, 'gottesdienstliche' Handlungen, also sog. geistige Liebesdienste, d. Hg.). Sie schmückt ihr Fratzengesicht und zieht ihrem halbverwesten Leibe schöne Kleider (Kirchen mit Prunk, Klerus mit teuren, weiblichen Gewändern, d. Hg.) an, um auszusehen, als wenn sie noch eine Jungfrau wäre. Seht, dieses alles und tausendfach anderes ist Mir wohlbekannt. Aber sagt ihr nicht selbst: eine Hure erzieht ihre Kinder oft besser als eine stolze Mutter, die da glaubt, sie habe alle Meine Weisheit mit dem Löffel gegessen!? So sage auch Ich: Diese Hure hat schon sehr viele gute Kinder erzogen und hat dadurch Meine Füße gesalbt. Daher will Ich ihr helfen und sie ansehen, damit sie Buße tue; denn sie hat viel gesündigt, aber auch viel geliebt!«

    Konsequenzen der Hurerei

    Hurerei zieht lt. Bibel und Neuoffenbarungen Jeus verschiedenste Folgen nach sich:
    • Hos.4,11; "Hurerei, Wein und Most machen toll."
      Spr.29,3: "Wer mit Huren umgeht, kommt um sein Gut."
      Spr.6,26: "Eine Hure bringt einen ums Brot; aber eines andern Weib (Ehebruch) fängt das edle Leben."
      Lk.15,30: Der verlorene Sohn hat "Hab und Gut mit Huren verprasst"
    • Seuchen: "(jl.hag3.190,13) "Wegen der ganz gewaltig einreißenden Hurerei sandte ich eine kleine Pest in die Stadt (Hanoch), die in einer Woche zweimal hunderttausend Menschen tötete, freilich wohl nur in einem Teile der Stadt (Hanoch hatte da eine Bevölkerung von zwölf Millionen Menschen samt den Vorstädten)
    • Heftiger Knallstoß als Wecker: (jl.him2.145,06) "So aber ein Volk, durch so viele bittere Erfahrungen zu öfteren Malen geweckt, noch immer schlafen kann im tiefsten Schlamme aller möglichen Hurerei , saget, wodurch allein kann es geweckt werden? - Ich sage: Durch nichts als durch einen allerderbsten Knallstoß"!

    Hand nach rechts s. die Folgen von Sexsünden

    Erzwungener Beischlaf soll schon irdisch gerichtet werden (jl.ev03.068,08)

    Für die Rechtsprechung gibt Jesus folgende Hinweise:

    • (jl.ev03.068,08) "Wer aber eine Maid oder ein Mägdlein oder ein Weib mit Gewalt an sich reißt, der soll schon hier gerichtet werden! Die Gewalt mag bestehen in was sie wolle, ob in der Hände Kraft oder in der Lockung durch sehr kostbare Geschenke, so macht das im Verbrechen keinen Unterschied. Auch die Macht der Rede oder die Anwendung magisch betäubender Mittel, durch die der weibliche Teil sich scheinbar freiwillig dem geilen Willen des Mannes zu Diensten stellte, mildert diese Sünde nicht um ein Haar, auch dann nicht, wenn in der Geilerei wirklich eine Frucht wäre gezeugt worden; denn solche Zeugung ist wider den Willen beider Teile zustande gebracht worden und trägt daher zur Milderung des Verbrechens gar nichts bei.
    • Knabenschändung, Oral- und Analsex und Tiersex (Zoophilie) sollen als schändlichste Geilerei mit Tod bestraft werden: (jl.ev03.068,09) Die allerschändlichste Geilerei aber besteht in der Schändung der Knaben und in der Befleckung anderer Glieder und Teile des weiblichen Leibes, als welche von Gott dazu verordnet sind, oder gar in der Schändung der Tiere; solche Schänder sind aus aller menschlichen Gesellschaft für immer vollends auszumerzen.

    Gericht soll bei Strafbemessung Bildungsstufe und evtl. Besessenheit berücksichtigen (jl.ev03.068,10)

    (jl.ev03.068,10) "Es ist aber bei dem Gericht über dergleichen Verbrechen dennoch allzeit darauf zu sehen, auf welcher Bildungsstufe irgendein solcher Geiler oder eine solche Geilerin stand; ebenso ist auch darauf zu sehen, ob etwa der also geilende Mensch nicht etwa von irgendeinem solchen argen Geiste also besessen ist, der ihn zu solcher Geilerei antreibt. Im ersten Falle soll die Gemeinde dafür sorgen, dass so ein schwach vernünftiger Mensch in eine gute Korrektion gebracht werde, in der er auch ganz wie ein verdorbenes Kind diszipliniert werden soll so lange, als bis er ein anderer Mensch geworden ist; denn hat einmal ein Mensch seines Fleisches Tiernatur besiegt, und ist sein Verstand geklärt worden, so wird er auch ein reineres Leben zu führen anfangen und wird nicht leichtlich mehr in seine alte Tiernatur zurücksinken. Im (zweiten) Falle, als in dem der Besessenheit, ist ein solcher Geiler ebenfalls unter Schloß und Riegel zu bringen; denn solche Menschen sind wegen des großen Ärgernisses aus der freien Menschengesellschaft sogleich zu entfernen."

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