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Endzeitprophezeiungen bis 2028 (Lorber, Dudde | SeherInnen)

Vorsorge-Tipps

Wer richtet bzw. richten darf

Textauszüge aus den Werken des Propheten Jakob Lorber


Inhaltsübersicht:


Wer richten darf; Selbstgericht der Gesetzesübertreter

Geduld statt Richten; ungehorsamer Starrsinn richtet sich selbst

   Jesus empfahl:
   (jl.ev07.201,02) »Urteilet nicht, als wäre euer das Richteramt und die Verhängung der Strafen, sondern habet auch Geduld mit den Sündern! Denn es steht geschrieben nach dem Worte aus dem Munde Gottes: "Der Zorn und die Rache sind Mein!" Ihr Menschen aber denket, daß Gott der Herr allein der gerechteste Richter ist, der zur rechten Zeit alles Gute zu belohnen und alles Böse zu bestrafen weiß! Euch steht es zu, auch mit den Sündern Geduld zu haben. Denn so da jemand eines sehr kranken Leibes ist, so wäre es denn doch ganz sonderbar, daß man einen Menschen darum gleich strafen sollte, weil er sicher zumeist selbst schuld war, daß er so krank und elend geworden ist. Aber wenn dann ein allbewährter Arzt kommt, dem Kranken sagt, daß ihm noch ganz wohl zu helfen wäre, so er sich einer ordentlichen ärztlichen Behandlung unterzöge und nach dem Rate des verständigen Arztes täte, der Kranke sich aber dann gar nicht an den Rat des Arztes kehren will, so muß er es sich dann freilich wohl selbst zuschreiben, wenn er, auf seinem Starrsinne beharrend, offenbar gar elend zugrunde gehen muß.«

Glaube und freier Wille als Schicksalslenker

   Entsprechend seinem Glauben wird ein Mensch von Gott gerichtet:
   (jl.ev07.201,05) (Forts.:) »Es kommt nun beim Menschen pur auf den wahren Glauben und dann auf seinen eigenen freiesten Willen an. Glaubt und tut er danach, so wird er das glücklichste Wesen in der ganzen Unendlichkeit Gottes; glaubt er aber nicht und tut er auch nicht danach, so muß er es sich nur selbst zuschreiben, wenn er an seiner Seele gleichfort elender wird und blinder und toter.«

Zweck der Menschwerdung Gottes in Jesus

   (jl.ev07.201,06) (Forts.:) »Ich bin ja nun darum Selbst als ein Mensch zu euch gekommen, um euch die rechten Wege zu zeigen, weil ihr allen Meinen Boten an euch noch nie ganz vollkommen geglaubt und somit auch nicht nach ihren Worten getan habt!
   (jl.ev07.201,07) Wenn ihr aber nun auch Mir Selbst nicht glaubet und nicht tun wollet nach Meiner Lehre, so frage Ich euch aber dann, wer nach Mir noch zu euch kommen soll, dem ihr dann glauben werdet und tun nach seiner Lehre. So ihr Mir, dem Meister alles Lebens, nicht glauben möget, - wem wollet ihr dann nach Mir glauben, danach tun und selig werden?
   (jl.ev07.201,08) Daß Mir aber nicht geglaubt wird, und daß man auch nicht tun will nach Meiner Lehre, davon geben euch die Templer doch sicher das allersprechendste Zeugnis!«

Wahrheit als Richtmaßstab

   (jl.ev01.168,13) (Jesus:) »... Soll die Welt gerichtet werden, so muß ihr das zuvor gegeben werden, was sie in sich selbst richten wird und richten muß, nämlich: die Wahrheit aus den Himmeln, die nun durch Mich in diese Welt kommt und in dieser Welt, wenn auch allzeit verfolgt, bleiben wird.«

Verschiedenartige Wirkung des Gotteswortes

   Bezüglich seiner Wiederkunft in der Endzeit kündigte Jesus an:
   (
jl.ev01.082,09) »...Ich werde wiederkommen, aber, wie gesagt, ganz im geheimen nur; denn es darf fürder durch Meine Gegenwart niemand genötigt werden zum Glauben an Meine Sendung von oben her und darum an Mein Wort.
   (jl.ev01.083,01) Die Lehre selbst muß die Wahrheit rechtfertigen. Wer in der Folge nicht leben wird aus dem Worte, der wird sterben im Gerichte desselben Wortes, das zu ihm gesprochen ward und er ihm nicht geglaubt und getraut hatte!
   (jl.ev01.083,02) Denn gleichwie Ich aus Mir vom Vater aus die Gewalt habe, jedermann, der (zur Aufnahme) fähig ist durch seinen Willen, das ewige Leben zu geben oder zu nehmen, ebendasselbe zu tun vermag auch Mein Wort; denn Mein Wort ist stets gleich der allmächtige und für alle Ewigkeit dauernde Ausdruck Meines Willens!
   (jl.ev01.083,03) Wer demnach Mein Wort vollends in sich aufnimmt und unabweichbar danach handelt und lebt, der nimmt dadurch Mich Selbst mit aller Meiner Liebe, Weisheit, Macht und Kraft auf und ist dadurch zu einem wahren Kinde Gottes geworden, dem der Vater im Himmel nicht Eines vorenthalten wird, was Er hat!
   (jl.ev01.083,04) Mehr kann der heilige Vater nicht tun, als daß Er Sich in Mir, Seinem Sohne, Selbst leibhaftig offenbart, aus euch gerichteten Geschöpfen freieste Götter zeugt und euch sonach Seine Freunde und Brüder nennt!«

Wahrheit als Richter über Christheiden

   Jesus kündigte an, daß seine Urlehre auch in der Endzeit gültig und maßgebend sein werde und ermahnte seine Nachfolger:
   (jl.ev08.042,04) »Bei dem (von Jesus gelehrten) bleibet, und lehret es auch alle andern Völker, so werdet ihr Mir das angedrohte Gericht über alle Heiden in den späten Zeiten ersparen; aber ihr müßt vor den Menschen nicht zittern und beben, sondern in gutem und mutvollem Willen ihnen den vollen göttlichen Ernst der Wahrheit offen verkünden! Und werdet auch ihr nicht ganz imstande sein, alles Heidentum vollends siegreich zu bekämpfen in kurzer Zeit, so wird aber das die reine Wahrheit in den späten Zeiten doch gar wohl vermögen. Denn das große auch von Mir angekündigte Gericht über das Reich der Lüge wird eben in dem Siege der Wahrheit über sie bestehen, und das wird keine andere Wahrheit sein als eben diese, die Ich euch hier nun verkünde.
   (jl.ev08.042,05) In jenen Zeiten werde Ich wieder Männer und sogar Mägde erwecken, die den Menschen diese Wahrheit ebenso rein und klar überliefern werden aus Meinem Munde in ihren Herzen (wie es bei Lorber geschah, d. Hg.), wie Ich sie nun euch Selbst mit Meinem leiblichen Munde verkünde, und solche Wahrheit wird für alle blinden Heiden der mächtige und unerbittliche Richter sein.«

Eigene Vorliebe, Glaube und Taten als jenseitiger Richtmaßstab

   (jl.ev02.025,08) (Jesus:) »(Ungläubige sind)... voll gestraft dadurch, daß sie an Mich nicht glauben; denn ihr Unglaube wird dereinst ihr unerbittlichster Richter sein, dem sie auf tausend nicht eins zu erwidern imstande sein werden! Wahrlich, sage Ich dir, eher und leichter werden alle Hurer, Ehebrecher und Diebe ins Gottesreich eingehen denn diese ungläubigen Böcke und Klötze! Oh, Ich sage dir, wie Ich es nur zu gut weiß: Diese Böcke und Klötze sind nicht so ungläubig, wie sie sich zeigen; sie wollen nur nicht glauben, auf daß sie desto freier sündigen können! Denn nähmen sie, durch die Zeichen genötigt, Meine Lehre an, da bekämen sie ja notwendig ein Gewissen, das sie hindern würde in ihrem argen Tun und Treiben; darum glauben sie denn lieber nichts und disputieren sich gegenseitig jede noch so handgreifliche Wahrheit aus ihrem Gemüte, damit sie nur frei tun können, was ihnen ihre argen Gelüste vorschreiben.«

Subjektive Erkenntnisse und Glaube als Maßstab fürs Gericht

   (jl.ev01.081,11) (Jesus:) »Wer Meine Lehre diesseits vollernstlich annehmen wird, der wird diese Brücke (ins Jenseits, d. Vf.) schon im Leibe überschreiten; wer aber auf der Erde Meine Lehre entweder lau, unvollständig oder auch gar nicht annehmen wird, der wird in großer Nacht in jener Welt anlangen, und es wird ihm sehr schwer werden, diese Brücke zu finden!
   (jl.ev01.081,12) Den Menschen aber, die nie in den Stand kommen sollten, noch diesseits von Meiner Lehre etwas zu erfahren, werden jenseits Führer gegeben werden, die sie zu dieser Brücke leiten werden. Werden die von Meiner Lehre noch nichts wissenden Geister den Leitern folgen, so werden sie auch über diese Brücke kommen zum wahren ewigen Leben; werden sie aber hartnäckig bei ihrer Lehre verbleiben, so werden sie aus ihrem Lebenswandel nach ihrer Lehre bloß geschöpflich gerichtet werden und werden zur Kindschaft Gottes nicht gelangen!...«

Kirchliches Richten, Lösen und Binden - Auftrag oder Anmaßung?

Fehlender Auftrag Jesu zum Richten; Richtlinien für Sündenvergebung; Bumerang-Prinzip für Strafvollstrecker (jl.Erde.071,11-12)

   (jl.Erde.071,11) »... Ein gar sehr nutzloser und schädlicher Mensch ist derjenige, der...sich...ein göttliches Richteramt anmaßt.
   (jl.Erde.071,12) Wer das tut, der ist ein eitler Täter des Übels und wird in eben dasselbe Gericht kommen, in welchem er seine Brüder gerichtet hat. Wer da verdammt, der wird verdammt werden, und wer da verflucht, der wird verflucht werden. Wer mit der Hölle richtet, der wird sein Gericht in der Hölle finden. Wer mit dem Tode richtet, der wird den Tod finden; wer mit dem Schwerte, der wird mit dem Schwerte gerichtet, und wer mit der Finsternis richtet, der wird in die äußerste Finsternis hinausgestoßen werden, da wird sein Heulen und Zähneknirschen; - wer aber nicht gerichtet sein will, der richte auch nicht.«

Jesus dementiert Übertragung eines Richteramtes an Jünger (jl.Erde.071,13-15)

   (jl.Erde.071,13) (Forts.:) »So aber jemand sagen möchte, er habe Macht von Mir, zu richten, dem sage Ich, daß er ein Lügner ist in Ewigkeit; denn Ich habe Meinen wiedergeborenen Aposteln und Jüngern nur eine Macht der höchsten Nächstenliebe gegeben, die Ich der Liebe zu Mir gleichgestellt habe. Und dieser höchste Grad der Nächstenliebe ist Mein Geist in dem Herzen jedes Wiedergeborenen, wie auch im Herzen derjenigen, die an Mich glauben, Mich lieben und ihre Brüder Meinetwegen. Kraft dieser Liebe, die da ist Mein Geist im Menschen, hat jedermann das pflichtschuldigste Recht, seinen Feinden, sooft er will, von ganzem Herzen zu verzeihen; und sooft ein Mensch seinem Feinde verziehen hat durch Meinen Geist in ihm, sooft soll es auch in allen Himmeln demselben Sünder verziehen sein.
   (jl.Erde.071,14) Wenn es aber einen bösen Feind gibt, an dem alle Verzeihung fruchtlos ist, da solle der Mensch sagen: "Der Herr vergelte es dir nach deinen Werken!", - und darin besteht die Vorenthaltung der Sünde.
   (jl.Erde.071,15) Ich frage: »Ist diese Vollmacht wohl ein erteiltes Richteramt?« - O nein, das ist nur eine Vollmacht der höchsten Nächstenliebe oder einer Liebe, die Meiner göttlichen gleichkommt, - aber ewig nie ein Richteramt, welches Ich Selbst von Mir hintangeschoben habe und habe es darum um so weniger einem Menschen erteilt.«

Grund für Vollmacht zur Sündenvergebung für Jedermann

   (jl.Erde.071,16) (Forts.:) »Ich habe aber diese höchste Liebesvollmacht eben aus Meiner höchsten Liebe darum den Menschen gegeben, damit die Menschen untereinander selbst sich desto leichter wahrhafte Brüder in Meinem Namen werden könnten; denn bei den Juden konnte niemand, außer allein der Hohepriester, eine Sünde, die ein Mensch an dem andern beging, wieder sühnen, und das nur zu gewissen Zeiten und durch bestimmte Opfer. Zwei Menschen, die gegeneinander gesündigt hatten, blieben so lange Feinde, bis sie der Priester und das Opfer versöhnt hatten.
   (jl.Erde.071,17) Wie mißlich war dieser Umstand - der freilich mehr eine falsche Auffassung des Gesetzes, als das Gesetz selbst war - für solche Menschen, welche nicht selten viele Tagereisen von Jerusalem entfernt lebten! Um diesem alten Mißbrauche des Gesetzes kräftigst zu begegnen und den Menschen ihre Bürde möglichst zu erleichtern, habe Ich demnach jedem Menschen die höchste göttliche Liebesmacht damit gegeben, daß jeder seinem Beleidiger von ganzem Herzen verzeihen kann, und daß diese Verzeihung auch für alle Himmel gültig ist.
   (jl.Erde.071,18) Wer wohl kann daraus eine Vollmachtserteilung herausbringen, die sich ein Richteramt aneignet? Oder wenn Ich so etwas getan hätte, hätte Ich da nicht Mir Selbst widersprochen, so Ich auf der einen Seite alles Richten verdammte, aus der andern Seite aber es dennoch als unerläßliche Bedingung zur Seligwerdung anbefohlen hätte?! So etwas ließe sich wohl kaum von einem blöden Menschen erwarten, geschweige erst von der allerhöchsten Weisheit Gottes.«

Was unter 'Lösen' oder 'Binden' gemeint ist; wer es vollziehen darf

   (jl.Erde.071,19) (Forts.:) »So Ich sagte: "Nehmet hin den heiligen Geist!", so hieß das soviel und heißt es noch: Nehmet hin die höchste Kraft Meiner göttlichen Liebe! Was ihr löset auf Erden, das soll gelöset sein, und es bedarf da weiter keines Opfers und Hohenpriesters mehr; und was ihr bindet an euer Herz, und was ihr bindet in der Welt, das soll auch im Himmel gebunden sein!«
   (jl.Erde.071,20) Hier ist unter 'Lösen' und 'Binden' nicht einmal die Vergebung und Vorbehaltung einer Sünde zu verstehen, sondern das Lösen ist ein Freimachen und das Binden ein Annehmen.
   (jl.Erde.071,21) Wenn z.B. jemand mir etwas schuldet als ein Mensch einem Menschen, so kann der Mensch den Menschen von der Schuld frei machen. Oder so da wäre irgendein Heide, so kann ein Christ ihn, wenn er Christum bekennt, vollkommen frei machen und kann ihn alsogleich in die Gemeinde aufnehmen oder ihn binden im Herzen mit der Allkraft der göttlichen Liebe. Das zu tun hat jeder rechtgläubige Christ, der an Mich glaubt, Mich liebt und in Meinem Namen getauft ist, vollgewichtig das Recht, ohne darob sich an den Hohenpriester zu wenden, dem allein es früher zukam, fremde, heidnische Menschen in das Judentum aufzunehmen durch die Beschneidung.
   (jl.Erde.071,22) Solche Vollmacht geschah darum - wie schon oben gezeigt -, daß dem Menschen das Leben soviel als möglich erleichtert würde und er sich allenthalben sein Gewissen reinigen und ein wohlgemütliches (gemütvolles) Leben führen könnte.
   (jl.Erde.071,23) Wer aber kann da ein noch lästigeres Richteramt (z.B. die kath. Beichte, d. Hg.) herausleiten, als es das frühere jüdische war? Wo solches besteht, besteht es wider alle Meine Anordnung, und wer daran teilnimmt, der richtet sich selbst, so er meint, dadurch seiner Sünden ledig zu werden, wenn er sich freiwillig hat richten lassen. Eine solche Richteranstalt wird für ihn zu einer wahren Sündensparkasse; denn wie kann ein Dritter jemandem eine Schuld erlassen, die ein Zweiter an den Ersten schuldet? Der Erste kann wohl die Schuld dem Zweiten nachlassen, aber der Dritte in Ewigkeit nie. Ein Dritter aber kann, wenn ein Erster und Zweiter oder der Gläubiger und der Schuldner dumme Menschen sind, wohl einen Rechtsfreund machen und kann sie ausgleichen durch guten Rat und durch gute Tat; aber von Sündenvergeben kann da nie eine Rede sein, - außer der Gläubiger hätte ihn aus dem Grunde seines Herzens dazu bevollmächtigt.«

Was Jakobus mit 'sich-gegenseitig-Sünden-bekennen' meinte

   (jl.Erde.071,24) (Jesus, Forts.:) »Wenn aber Jakobus aus Meinem Geiste ein Sich-gegenseitiges-Sündenbekennen anempfiehlt (vgl. jak.05,16), so ist darunter noch lange keine Beichte zu verstehen, sondern nur eine gegenseitige vertrauliche Mitteilung eigener Gebrechen und Schwächen, um dafür von dem stärkeren Freunde und Bruder ein recht stärkendes Gegenmittel im Geise und in der Wahrheit zu bekommen. Sehet, dazu braucht jemand weder priesterliche noch exorzistische Weihen, und das Apostelamt selbst ist nur ein brüderliches Lehramt, aber kein hebräischer und heidnischer Gold-, Silber- und Edelgesteinpomp.
   (jl.Erde.071,25) Daß die Lehrer der Gemeinde sich im höchsten und reichsten Pompe zeigen sollten, hat Jakobus sicher nicht gemeint, da er den Gemeinden ein gegenseitiges Gebrechen- und Schwächenbekenntnis anriet; er wollte damit nebst dem ärztlichen Zwecke auch den der gegenseitigen Demütigung erreicht haben, daß sich nicht ein Bruder vor dem anderen wie der Pharisäer im Tempel hervortun, sondern dem demütigen Zöllner gleich sein sollte.«

Recht auf Schuldennachlaß für Beteiligte; Strafen für Richten

   (jl.Erde.071,26) (Forts.:) »Da ist also von keiner Beichte, wie schon oben bemerkt, die Rede; wohl aber ist es nicht nur den Aposteln, sondern jedermann anbefohlen, wenn es nötig ist, einen ungerechten Haushalter zu machen, welcher nebst anderem sich hauptsächlich darin kundtun solle: So da irgend sehr schwachsinnige Menschen an ihren Brüdern gesündigt haben, diese aber gestorben wären, entweder leiblich oder geistig - bei welchem Umstande an eine Schuldnachlassung gegen ihre schwachsinnigen Beleidiger nicht mehr zu denken ist -, da wohl kann ein Dritter zu den Schwachen treten und ihre vermeintliche große Schuld ganz klein schreiben. Der wird an ihnen ein Werk der wahren christlichen Barmherzigkeit ausüben, besonders wenn er sie zu Mir wendet; in jedem anderen Falle aber soll sich ein Dritter nicht als Schuldnachlasser zwischen zwei Brüder mengen. Wenn er das tut, so soll alle Sünde der zwei auf ihn gelegt sein, weil er sie richten, aber nicht bessern wollte.
   (jl.Erde.071,27) Dies ist ganz gründlich das leichte Verständnis davon, was es mit der anbefohlenen Sündenvergebung für eine Bewandtnis hat.«

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Letztes Update: 21.06.2017