Woher kommen intuitive bzw. mediale Erkenntnisse?


Inhaltsübersicht:


Woher stammt intuitives bzw. mediales Wissen?

Exaktes und zuverlässiges Wissen, welches Mittel das geeignete Schwingungsmuster aufweist und welche Potenz und Energie angewendet werden muß, damit der gewünschte Heileffekt eintritt, kann zwangsläufig nur von höchstintelligenten Geistwesen stammen.
Bezüglich der Herkunft ihrer geheimnisvollen Informationen vertreten naturheilkundliche oder okkulte Forscher und Heiler evtl. die Meinung, sie stammen von Aus solchen Quellen also sollen die nötigen Heilmittel-Informationen, exakten Herstellungsanleitungen, jeweiligen Heilwirkungen und rechten Dosierungsanleitungen sowie sonstige nötigen Richtlinien stammen.

Die Praxis auf diesen Gebieten zeigt ständig, daß all dies durchaus möglich ist und so funktioniert. Deswegen ist freilich noch nicht geklärt, woher diese unsichtbaren Hilfen im Einzelfall stammen und welche Konsequenzen solche Forschungen und die Anwendung ihrer Produkte nach sich zieht.

Zwar wird in esoterischen bzw. okkult-magisch-spiritistischen Forscher- und Heilerkreisen gerne behauptet, das eigene 'Höhere Selbst' oder das 'Überselbst' o.ä. innerpersonale Instanzen gäben die Antworten. Aber kaum einer dieser 'Okkultforscher' kann auf genaues Befragen definieren, was denn dieser Teil der eigenen Persönlichkeit sei. Sie glauben oft, daß es genügt, ein paar meditative, tranceerzeugende oder okkulte Fragemethoden anzuwenden und schon habe man Zugang zu unbeschränktem Wissen aus irgendwelchen Tiefenschichten der eigenen Person.

Sofern sie nicht erkennen oder leugnen, daß solche Infos und Hilfen meist von Geistwesen stammen, halten sie Eingaben, die von solchen Wesen stammen, zwangsläufig für Antworten aus ihrem eigenen 'Höheren Selbst'. Sie sind dann ziemlich schutzlos allen Infos und Weisungen aus der geistigen Welt ausgeliefert und können in vielfacher Hinsicht von Geistwesen manipuliert werden.

Für ihre Infos, Heilmittelangaben, Führung, Schutz und Mitwirken beim Heilvorgang präsentieren Geister jedoch irgendwann die Rechnung, - egal, ob man erkannt hat, daß die Hilfe meist von ihnen kommt, oder nicht.
Seelsorgerliche Erfahrungen beweisen ständig, daß diese Rechnung für Geisterhilfen und okkulte Betätigung aber nicht nur den Heilern, sondern auch allen Nutzniessern (also Heilmittelherstellern, Verlegern, Vertreibern und Patienten) präsentiert werden.
Da die Auswirkungen auf sehr vielen und sehr verschiedenen Gebieten und meist erst nach längerer Zeit (wenn das Maß voll ist) auftreten, wird der Zusammenhang mit den okkulten Forschungen und der Inanspruchnahme solcher Heilmittel von Heiler und Patienten völlig übersehen. Daher ist es wichtig, die Kennzeichen / Auswirkungen der okkulten Betätigungen zu erkennen. Denn jene Geistwesen, die exaktes Wissen über Heilmittel und Heilkräfte haben, haben natürlich auch das Wissen und die Möglichkeit, so raffiniert und schwer krank zu machen, daß alle Heilmittel daraufhin versagen!!

Inspiration bei anderen Bach-Blüten-Entdeckern


Nicht nur E. Bach, auch so ziemlich alle anderen 'Erforscher' neuer Blüten-Essenzen kommen zu ihren Ergebnissen durch mediale Praktiken und spiritistische Kontakte.

Dietmar Krämer weist in seinem Dankeswort darauf hin: "Ohne Mahatavar Babajis Inspiration und ständig zu spürende Hilfe hätte dieses Werke niemals entstehen können." (Dietmar Krämer, Helmut Wild 'Neue Therapien mit Bach-Blüten', Bd. 2, S. 9, Ansata-Verlag, 9. Aufl., 1996)
"Ziel dieses Werkes ist es, eine von Sensitiven entwickelte Therapieform in einer Weise anzubieten, daß auch jeder Nichtsensitive damit arbeiten kann. Für Sensitive bietet diese Therapie zudem eine Erweiterung ihres Repertoires und die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten praktisch anzuwenden. Dieses Prinzip gilt für die Bach-Blütentherapie überhaupt. Edward Bach war selbst ein Sensitiver. Legte er das Blatt einer Pflanze auf die Zunge, so konnte er die Symptome 'erfühlen', die diese Pflanze zu heilen vermag."
Krämer weist also klar darauf hin, daß sowohl von Bach als auch von anderen Therapeuten dieser Richtung okkulte Methoden für die Zuordnung von Pflanze und Krankheitssymptomen angewendet werden. Das gilt in der Regel auch für die Diagnose, welche Büten-Essenz-Mittel einem Patienten zu geben sind. Somit dienen die Blütentherapie vielfach dazu, das mediale, spiritistische und magische Handeln der Therapeuten zu tarnen.
Wohl die wenigsten Hilfesuchenden ahnen oder erkennen, daß sie damit in den Bereich des Okkulten, der Magie und des Spiritismus geraten - und dadurch nach göttl. Ordnung Zusammenarbeit mit Geistern (= Abgötterei) betreiben, die fast immer gegen die göttl. Ordnung arbeiten.

Steigerung der Sensitivität durch lange und intensive mediale Betätigung

Je mehr sich Sensitive medial betätigen, desto intensiver wird einerseits ihre Verbindung mit ihren Geistwesen, andererseits steigt ihre Sensitivität oft in einem Grad, daß anzunehmen ist, daß dies mit Besessenheit durch die mitwirkenden Geistwesen zusammenhängt.
Dietmar Krämer und sein Assistent Helmut Wild z.B. beschreiben, wie sie Hautzonen fanden, in die sie die versch. Bach-Blüten einreiben: "Durch die (medial-hellfühlige, d. Hg.) Beschäftigung mit negativen Veränderungen in der Aura wurden wir selbst schließlich dermaßen sensibilisiert, daß wir die Störungen eines anderen an unserem eigenen Körper häufig bereits spürten, wenn dieser nur in unsere Nähe kam... Meine eigene Sensitivität nahm schließlich immer extremere Formen an, so daß ich derartige Schwingungsübertragungen auch zu spüren bekam, wenn ich mich in einem anderen Raum befand. Selbst beim Telefonieren blieb dieses Phänomen nicht aus. Mein Assistent erwarb durch die intensive Beschäftigung mit der Aura und unseren Blütenexperimenten schließlich selbst die Fähigkeit, diese wahrzunehmen. Auf diese Weise stellten wir bei Patienten häufig bereits die erste Diagnose, wenn sie die Praxis betraten." (S. 27)
Diese Hypersensibilisierung gleicht der von Dr. Bach an dessen Lebensende auffällig! Daher gilt hierfür dasselbe, was ich dort dazu schrieb.

Kombination von Bach-Blüten mit Hautzonen

Dietmar Krämer und sein Assistent Helmut Wild, bzw. später Cornelia Benzinger ordneten durch mediale Forschung die Bach-Blüten bestimmten Hautzonen zu. Krämer schreibt: "Die Lokalisation der Hautzonen und deren Grenzen erfolgte im wesentlichen durch Aufnahme der darin gespeicherten Emotionen über meine Hände (Hellfühligkeit, d. Hg.), die Zuordnung der entsprechenden Bach-Blüten aufgrund der von mir hierbei erlebten Symtpome bzw. durch Schwingungsvergleich mit den Blütenessenzen." (S. 29)
Durch Einreiben bestimmter Hautzonen (meist zusätzlich zur inneren Einnahme der Bach-Blütenessenzen) soll die Wirkung der Blütenmittel verstärkt werden. Das ist durchaus plausibel.

Training der Sensitivität und Medialität zwecks Diagnose- und medialer Blütenauswahl

Wohl die meisten Therapeuten, die Bach-Blüten bzw. feinstoffliche Therapien anwenden, schulen bewußt ihre Medialität, um rascher, leichter und sicherer diagnostizieren und die passenden Heilmittel auswählen zu können.
D. Kramer behauptet gar: "Die Diagnose aus der Aura ist die einzige bislang bekannte objektive Testmethode für die richtige Auswahl der einzelnen Bach-Blüten und deren Anwendung auf der Haut." (a.a.O. S. 45)
D. Kramer empfiehlt daher: "Aus diesem Grund ist die Erlernung einer sensitiven Diagnosemethode lohnenswert..." (a.a.O. S. 45)
Objektiv wäre m.E. die Wirksamkeitsnachweise durch Kirlianfotografie, Vega-Testmethode u.ä. Energiemeßverfahren - aber nicht die mediale Aurasichtigkeit!

D. Kramer: "Das Pendel als diagnostisches Instrument zur Untersuchung der Aura kann ich nicht empfehlen. Das Ertasten oder Erfühlen ist wesentlich genauer als der Umweg über das Pendel, das diese Phänomene ja nur indirekt anzeigt. außerdem kann derjenige, der pendeln kann, meist auch die Aura testen, so daß diese 'Alternative' nicht notwendig ist." (a.a.O. S. 45) D. Kramer empfiehlt, seine Medialität zu trainieren und mediale Methoden anzuwenden, ohne mit einem einzigen Wort auf die sehr großen Gefahren und langwierigen Folgen solcher okkulten Praktiken hinzuweisen.
Was für den Patienten vordergründig erfolgreich sein und für den Therapeuten eine Erleichterung seiner Arbeit sein mag, bringt aber Behandler und Patient unter den Einfluß jener Geistwesen, mit denen der Therapeut spiritistisch kooperiert.
Solche Empfehlungen sind daher grob fahrlässiges Verhalten und von solchen okkulten Behandlern kann man nur warnen, auch wenn sie noch so 'erfolgreich' sein mögen! Sie behaupten, Körper und Seele zu heilen, und setzen gleichzeitig durch ihre eigene Abgötterei und Aufforderung an andere, das gleiche zu tun, geistige Störursachen, die recht häufig zu Umsessenheit oder auch Besessenheit führen kann!
Wer mediale Fähigkeiten, z.B. Hellfühligkeit, Hellsichtigkeit, Helllhörigkeit, Pendel, Rutengehen etc. bewußt anstrebt und trainiert, aber solche Gaben nicht auf dem Wege der geistigen Wiedergeburt aufgrund seiner seelisch-geistigen Reife und Einhaltung der göttl. Ordnung erwirbt, kommt in aller Regel nur mit niederen Geistern bzw. gottwidrigen Geistern in Kontakt. Sie unterstützen solche Abgöttereipraktiken gerne, weil es Behandler und Patienten zugleich in ihren Einflußbereich oder gar völlig unter ihre Gewalt bringt.
Nur Geistesgaben, die aufgrund des Prozesses der geistigen Vollendung (= geistige Wiedergeburt) erworben werden und nach den Richtlinien für die Anwendung geistiger Gaben ausgeübt werden, garantieren wirklichen Segen und Gefahrlosigkeit solcher Betätigung für Behandler und Behandelte!

Intuition und Inspiration durch geistige Wiedergeburt

Wer geistig völlig wiedergeboren ist oder nach Gottes Willen dafür auserwählt ist, erhält jene Geistesgaben, durch die er alle nötigen Informationen und Hilfen aus der göttl. Welt bekommen kann.
Sofern es dem göttl. Plan entspricht, kann ein Wiedergeborener exakte Angaben für perfekt auf alle oder bestimmte Erkrankungen wirkende Heilmittel erhalten, können auf sein Gebet im Namen Jesu durch Handauflegung alle möglichen Krankheiten geheilt oder zumindest gelindert werden. Meist werden Wiedergeborene auch aus der himmlischen Geisterwelt in allem Wissenswerten unterrichtet, sodaß sie begreifen und erklären können, was geschieht.

Die 1851 durchs 'innere Wort' von Jakob Lorber (1800-64) niedergeschriebenen Heilmittelrezepte im Büchlein "Die Heilkraft des Sonnenlichtes" und die Erklärungen zur Wirkweise feinstofflich-geistiger Heilmittel beweisen das eben Geäußerte bis ins Detail.

Um voll geistig wiedergeboren zu werden und göttliche Geistesgaben zu erhalten, muß man eine Reihe von Bedingungen erfüllen, die zwangsläufig aus verschiedenen Gründen von Okkultisten und Mitgliedern okkulter Gesellschaften nicht erfüllt werden können.

Sie müssten z.B. erkannt haben, daß

Keinesfalls dürften sie dann jene altbekannten okkulten spiritistisch-magischen Methoden verwenden, die im Heidentum seit Urzeiten für den Kontakt mit niederen, von Gott abgefallenen Geistern üblich sind.
Keinesfalls dürften sie ihr Wissen und Hilfen aus der abgefallenen Geisterwelt beziehen, weil dies vom einzig wahren Gott = Jesus als Zusammenarbeit mit seinen Feinden unter Führung von Satan gewertet und geahndet wird.

Die Mitgliedschaft in okkulten Gesellschaften - z.B. bei Freimaurern, Rosenkreuzern, Theosophen, Anthroposophen etc. - ist für wirklich geistige Wiedergeborene undenkbar, weil in ihnen zuviele Gebote Gottes unbekannt sind, bzw. ignoriert oder gar bewußt übertreten und ins Gegenteil verkehrt werden.

Wenn die Rosenkreuzer oder Freimaurer z.B. einen 'Weltenbaumeister' als Gott verehren und anrufen, aber in Jesus Christus lediglich einen menschlichen 'Meister' sehen, in ihren Reihen aber eine Reihe von 'Großmeister' aufzählen, zeigt dies alleine schon, daß ihr Gottesbegriff recht verschieden ist vom Gottesbegriff eines geistig wirklich Wiedergeborenen. Ohne erkannt zu haben, daß in Jesus Christus der Schöpfergott selbst Mensch wurde, und daher seine Urlehre die Regeln zum Heil und Himmel darstellen, die zu beachten sind, kann kein Wesen die volle geistige Wiedergeburt erlangen.

Kurzum: Forscher, die mit okkulten Mitteln - d. h. durch wissentliche oder unwissentliche Hinwendung zur Geisterwelt bzw. höllischen Geistwesen - erfahren wollen, welche Blütenessenzen, welche dazu passenden Hautzonen, Farben, homöopathischen Mittel, welche Edelsteine oder künstlich erzeugten Frequenzen etc. für bestimmte Störungen oder Erkrankungen geeignet sind, können sehr wirksame Mittel durchaus in großer Zahl aus der Dämonenwelt genannt bekommen. Wer jedoch mit Gottes Gegnern kooperiert, verliert den Schutz und die Hilfen Gottes und seiner Engel. Dasselbe gilt für die behandelten Patienten.

Die vordergründigen Vorteile der okkulten Betätigung werden auf vielfache Weise mit schwerwiegenderen Nachteilen aufgrund der mit diesen Methoden zusammenhängenden Abgötterei erkauft!




s. "Woher beziehen Bach-Blütenessenz-Therapeuten und Homöopathen meist ihr Spezialwissen?"

s. "Gibt es objektive, universelle, überzeitlich gültige Wahrheit? Woher stammt sie?"

s. "Woher kommen intuitive bzw. mediale Erkenntnisse?"

s. "Vor- und Nachteile von Edward Bachs Medialität"

s. "Stammen Geistesgaben und mediale Fähigkeiten immer von Gott?"

s. "Sind geistig Wiedergeborene äußerlich oder durch PSI-Gaben erkennbar?"


Zitierte Literatur:

Dietmar Krämer, Helmut Wild: 'Neue Therapien mit Bach-Blüten', Bd. 2, S. 9, Ansata-Verlag, 9. Aufl., 1996


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