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Endzeitprophezeiungen bis 2028 (Lorber, Dudde | SeherInnen)

Vorsorge-Tipps

BD 3321 Kundgabe vom 07.u. 08.11.1944

Selbst hervorgerufenes Feuergericht und Neubannung als Sündenstrafe und Gnadenakt.

Furcht und Schrecken wird die Menschen befallen angesichts des Endes und ihrer Hilflosigkeit, denn bis auf die wenigen Gottgetreuen mangelt es allen am Glauben an einen liebevollen, weisen und allmächtigen Gott (= Jesus Christus, d. Hg.), an ein Fortleben nach dem Tode und an ein geistiges Reich. Sie glauben nur, was sie sehen, und sehen dessen Untergang, und also ist ihr Zustand hoffnungslos. Sie haben das irdische Leben zu hoch bewertet, und sie erkennen nun ihre Machtlosigkeit, es nur um eine Stunde zu verlängern, und die Unvollkommenheit ihrer Seelen jagt ihnen eine entsetzliche Angst ein, denn sie fürchten den Tod. Sie spüren es unbewußt, daß die Seele einem überaus qualvollen Zustand entgegengeht, daß es für die Seele kein Ausgelöschtsein gibt, und in ihrer mangelhaften Seelenreife müssen sie daher das Ende fürchten oder zum Glauben kommen ....

Der gläubige Mensch sieht dem Ende mit einer Ruhe entgegen, weiß er sich doch behütet, solange er auf Erden lebt .... und auch das Leben nach seinem Tode schreckt ihn nicht, ist es für ihn doch das eigentliche Leben, das ihm Zweck und Ziel des Erdenlebens war .... Doch die letzte Zeit wird fürchterlich sein, denn es werden sich alle Kräfte der Finsternis zusammentun und wüten gegen das Lichtvolle auf Erden, um es herabzuziehen in die Finsternis. Und die Gläubigen geraten in die äußerste Bedrängnis, woraus der Tod ihnen als Erlösung erscheint. Und darum sehnen sie die letzten Stunden herbei, sie erwarten gefaßt den Abruf von dieser Erde und hoffen auf das Kommen des Herrn (Wiederkunft Jesu, d. Hg.), das dem letzten Gericht vorangeht. Und daraus schöpfen sie die Kraft zum Widerstand ....

Doch der Satan wütet, bis die letzte Stunde gekommen ist .... Die Menschen überbieten sich in Grausamkeiten und gehen unerhört gegen die Gläubigen vor .... Da ereilt sie das Gericht .... Flammen schlagen aus der Erde hervor und verzehren alles, was sie ergreifen. Und es sehen die Menschen den Tod vor Augen, dem sie nicht entrinnen können. Doch ihre Not und Angst wiegt nicht das Maß von Sünden auf, das sie auf sich geladen haben in der Zeit der Verfolgung gegen die Gott-Getreuen, denn dieses Maß ist übervoll und kann nur durch die Bannung in der festen Materie (Neubannung, d. Hg.) abgegolten werden, daß das Wesenhafte in dieser die Schuld abträgt durch lange Zeit der Gefangenschaft.

Und es wird kein Mensch seinem Schicksal entgehen, das er sich selbst durch seinen Lebenswandel geschaffen hat .... Die Angst und das Entsetzen werden übergroß sein für die Schuldigen .... die Seligkeit beim Kommen des Herrn desgleichen für die Gläubigen, und es wird alle Not auf Erden ein Ende haben für lange Zeit. Es können sich die Menschen keine Vorstellung machen von dem Vorgang, der sich abspielen wird am letzten Gericht. Die Macht Gottes strafet alles Ihm Widersetzliche .... Der Satan selbst wird gebunden und mit ihm alle Kräfte, die ihm hörig waren. Und die Erde wird zu dieser Zeit eine Stätte lebendiger Teufel sein, voll und ganz in der Gewalt ihres Herrn .... Doch nicht gezwungen, sondern freiwillig sind sie ihm gefolgt und darum auch alle Gegner Gottes, die den Zorn Gottes nun verspüren werden ....

Sie müssen büßen für ihre Sündhaftigkeit, sie müssen unsagbare Qualen auf sich nehmen, weil sie sich in äußerster Gottferne befinden und dies totale Kraftlosigkeit und härteste Gefangenschaft bedeutet, ein Zustand, der für das einst kraftvolle, in Freiheit sich bewegen könnende Geistige unvorstellbar qualvoll ist, da es das Bewußtsein der Existenz nicht verliert. Und dennoch ist auch dieser Akt des Bannens in der festesten Materie ein Gnadenakt Gottes, um diesem Geistigen doch zur Freiwerdung zu verhelfen, um ihm die Möglichkeit zu geben, den Urzustand wieder zu erreichen. Doch die Größe der Sündenschuld bestimmt auch das Maß der Qualen; es sind die Qualen wohl eine Strafe, eine Sühne für die Sünden, aber gleichzeitig ein Besserungsmittel, ein Mittel zur Wandlung des gänzlich Gott-fernen Geistigen zu Wesen, die Gott anstreben..

Daß dieses Mittel von einer solchen Härte ist, die den Menschen grausam erscheint, verschuldet die Menschheit in der letzten Zeit auf dieser Erde selbst, weil sich das Geistige, das sich schon im Stadium des freien Willens befindet, zur äußersten Tiefe rückentwickelt, trotz aller entgegenkommenden Hilfe Gottes, die das Geistige davor bewahren möchte. Die Menschen sprechen der Liebe Gottes Hohn, sie achten nicht Seines Wortes, nicht Seiner Diener und Propheten, sie lassen alle irdischen Geschehen eindruckslos an sich vorübergehen; ihr freier Wille wendet sich nach unten, dem zu, der wider Gott kämpft, und also werden sie ihm gleich. Es kann dies nur eine gänzliche Verbannung von Gott nach sich ziehen, und diese gänzliche Verbannung ist immer ein Zustand größter Qual, weil nur die Gottnähe für das Wesen beglückend ist und die Gottferne völlig dem Urzustand des Wesenhaften widerspricht.

Will nun Gott dem gefallenen Wesenhaften Gelegenheit geben, wieder zu Ihm zurückzukehren, so muß dieses die Qualen der Entfernung von Ihm durchkosten, auf daß es aus eigenem Willen sich wandle und wieder Gott zustrebe. Anfänglich zwar ist es so Gott-widersetzlich, daß es diesen Willen nicht aufbringt, und daher dauert der Aufenthalt in der festen Materie endlos lange Zeiten. Doch Gott weiß darum, wann die Hartnäckigkeit des Willens nachzulassen beginnt, und Er lockert dann auch die Hülle des Geistigen, und desto schneller, je nachgiebiger das Geistige in der Form sich erzeigt. Es ist dies der einzige Weg, auf welchem das Geistige wieder in den Zustand des freien Willens gelangen kann, der es nun wieder vor die Entscheidung stellt. Denn diese muß unbedingt in völliger Willensfreiheit getroffen werden. Also ist auch das kommende Gericht nur ein Akt zur Rückgewinnung des Geistigen, wenngleich es mit einer harten Sühne für das Sündenmaß verbunden ist, das die Menschen in der letzten Zeit vor dem Ende auf sich laden.

Eine Aufwärtsentwicklung, also Wandlung des Willens auf dieser Erde, gibt es nicht mehr, und darum wird jegliches Leben beendet. Es beginnt wieder eine Zeit in Gottverbundenheit und Schuldlosigkeit für die wenigen, die Gott zuvor von der Erde nimmt, die Er bestimmt hat zur Fortpflanzung des Menschengeschlechtes, nachdem allen anderen Menschen das leibliche Leben genommen ist, sie also die wenigen Guten, Gott-getreuen Menschen nicht mehr bedrängen können. Denn dies ist das Ende, daß Gott scheidet das Gute vom Schlechten, daß Er die Guten lohnt und die Bösen straft .... daß erstere ein paradiesisches Leben führen dürfen auf der neuen Erde und letztere verurteilt sind zu endlos langer Gefangenschaft (Neubannung, d. Hg.)....

Amen

BD 3321 07. + 08.11.1944

Last Judgement. Sin Punishment and Act of Mercy.

 
Fear and terror will attack men in the face of the end and in their helplessness because except of the few faithful all lack faith in a loving, wise and almighty God, in survival after death and in a spiritual domain. They only belief what they see and see its downfall and therefore their state is hopeless. They overrated earthly life and now they recognize that they cannot even extend their life by one hour and the imperfection of their souls gives them a terrible fright because they fear death. Unconsciously they feel that the soul is heading for an exceedingly agonizing state, that there is no obliteration for the soul and the insufficient maturity of their soul forces them fear the end or to become believers.

 
 
The believer approaches the end with calmness because he knows he is protected as long as he lives on earth and also life after death does not frighten him because it is the real life for him that was the purpose and aim of his life on earth. But the last days will be terrible because all the powers of darkness will unite and rage against the light on earth to drag it down into darkness. And the believers get into greatest difficulties where death seems to them to be salvation. And therefore they long for the last hours; they wait calmly for the recall from earth and hope for the coming of the Lord that precedes the last judgement. And from this they draw their strength to offer resistance.

 
But Satan rages until the last hour has arrived. Men vie with one another in cruelty and take outrageous action against the believers. Then judgement catches up with them. Flames burst out of the earth and consume everything they get hold of. And men face death from which they can’t escape. But their misery and fear does not compensate for the measure of the sin they got themselves loaded with during the time of persecution against the God-fearing because this measure is full to overflowing and can only be paid off by the banning into hard matter so that the beingness settles in it the guilt through a long time of imprisonment.

 
And no man will escape his fate that he created for himself through his life. The fear and the dismay will be exceedingly great for the guilty; the happiness at the coming of the Lord likewise for the believers and all want on earth will have an end for a long time. Men can’t get an idea of the proceedings that will happen at the Day of Judgement. God’s might punishes everything that rebels against him. Satan himself will be bound and with him all powers that were in bondage to him. And the earth will be at this time a place of living devils completely under the control of their lord. But they were not forced, they followed him voluntarily, and therefore they are enemies of God and will now feel the wrath of God.

 
 
They must pay for their sinfulness; they must take upon themselves exceeding agony because they are extremely far away from God and this means total powerlessness and hardest imprisonment, a state which is incredibly agonizing for the spiritual that once was powerful and could move in freedom, because it does not lose the consciousness of existence. But still also this act of banning into hard matter is an act of mercy to help this spiritual to get liberated after all, to give it the possibility to again reach the original state. But the extent of sin determines the measure of agony; the sufferings are possibly a punishment, a repayment for the sins, but at the same time a means of improvement, a means of transformation of the spiritual that is totally removed from God into beings that strive for God.

 
That this means is of such a severity, which appears cruel to men, is caused by mankind itself in the latter times on earth because the spiritual that is already in the state of free will retrogresses into the darkest abyss despite all the accommodating help of God which wants to protect the spiritual from it. Men sneer at the love of God, they do not respect his word, not his servants and prophets, all earthly events that pass by make no impression on them; their free will turns downwards, to him, who fights against God, and so they become like him. This can only result in a complete banishment from God and this complete banishment is always a state of great agony because only the nearness to God can bring happiness to the being and remoteness from God is the exact opposite of the original state of the beingness.

 
When now God wants to give the fallen beingness the opportunity to again return to him then this has to get a taste of the pain of the farness from him so that it changes of its own will and strives again to God. At first it is so opposed to God that it will not muster this will and therefore the stay in hard matter lasts an endless long time. But God knows when the stubbornness of the will begins to decrease and he then also slackens the casing of the spiritual and the quicker the more compliant the spiritual in the form shows itself. This is the only way on which the spiritual can again acquire the state of free will that now again is faced with the decision. Because this must absolutely be made in complete freedom of will. So also the coming judgement is only an act of recovery of the spiritual even though it is connected to a severe expiation of sin that men incur in the latter times before the end.

 
 
An upward development, therefore a change of the will on this earth, does not exist anymore, and therefore all life will be brought to an end. A time of closeness to God and innocence will again begin for the few who God will take from the earth, whom he has chosen for the reproduction of the human race after the physical life of all other humans is taken, so that they can’t anymore harass the few good men who remain true to God. Because this is the end where God separates the good from the evil, that he rewards the good and punishes the bad, so that the former are allowed to live a paradisiac life on the new earth and the latter are sentenced to endless long imprisonment.

Amen

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Quelle der deutschen und englischen Dudde-Kundgaben: www.bertha-dudde.info
Herzlichen Dank an Franz-Josef Davids und die ÜbersetzerIn für die Erlaubnis zur Textverwendung!


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Letztes Update: 16.08.2017