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Die Bedeutung des Kreuzestodes Jesu Christi

Verknüpfung zu den Texten des Propheten Jakob Lorber (1800-64)


    Kurzfassung der Aussagen in Lorbers Werken

    In Jesus Christus sühnte Gott selbst als Mensch durch seinen Kreuzestod den Abfall Satans und anderer Engel. Damit war nach unendlich langen Zeiten der göttlichen Gerechtigkeit Sühne getan, die ein angemessenes Opfer für den Abfall vieler Wesen von Gott und für ihre Verbrechen in Satans Diensten verlangte.
       Wegen der Größe dieser Schuld und wegen der Abhängigkeit der Höllengeister von Satan konnte letztlich nur Gott selbst dieses Sühneopfer bringen. Daher wurde Gott selbst in Jesus von Nazareth Mensch, lebte vor, wie man seine Lehre im Leben umsetzen kann und blieb sich und seiner Mission treu bis zum damals schmählichsten und schmerzhaftesten Tod.

    1) Gott hält mit seinem Willen alles Geschaffene zusammen, also auch die Materie als Gefängnisort der gebannten abtrünnigen Engel. Nach dem Kreuzestod Gottes in Jesus Christus löste sich auch sein materieller Körper auf. Seitdem muß Satan alle gebundenen Seelen leichter freigeben, wenn sie zu Gott umkehren wollen. {a jl.ev05.247,05}

    2) Durch den Kreuzestod muß Satan letztlich alle Gefangenen freigeben, sofern sie dies wollen und Jesus Christus als Gott anerkennen. {a jl.hag3.019,10}

    3) Satan und seine Anhänger werden einst von Jesus Christus gerichtet werden. {a jl.him1.280,20}


    Originaltexte über die Bedeutung des Kreuzestodes Jesu Christi:

    zu 1) Jesus erklärt, warum sein Tod Bezug auf das Verhältnis zur Materieauflösung hat: a »Ich als der alleinige Träger alles Seins und Lebens muß nun auch das, was von Ewigkeiten her durch die Festigkeit Meines Willens dem Gerichte und dem Tode verfallen war, erlösen und muß eben durch das Gericht und durch den Tod dieses Meines Fleisches und Blutes in das alte Gericht und in den alten Tod eindringen, um so Meinem eigenen Gottwillen jene Bande insoweit zu lockern und zu lösen, wegen der in sich reif gewordenen Materie der Dinge, auf daß darauf alle Kreatur aus dem ewigen Tode zum freien selbständigen Leben übergehen kann.« {a jl.ev05.247,05}

    zu 2) Durch seinen Tod entreißt Jesus Satan seine Anhänger: a »Und er soll es nun vernehmen, daß ihm am Ende alle gefangenen Kinder nichts nützen werden; denn das neue Holz (das Kreuz auf Golgatha) wird sie ihm wieder entreißen, und ihm wird nichts bleiben als seine eigene große Ohnmacht und das Gericht aus ihr.« {a jl.hag3.019,10}
       Durch dieses Sühnopfer am Kreuz verlor Satan alles Recht, seine an ihn geketteten Untertanen in der Hölle festzuhalten.
       Seitdem kann jedes gefallene Wesen die von Jesus Christus gebaute Brücke von der Hölle zum Himmel überschreiten, wenn es in Jesus Christus Gott selbst erkennt, ihn als Gott anerkennt und zu ihm und seiner Ordnung zurückkehren will. Wenn es seinen Irrweg erkennt, eingesteht, seine Irrtümer und bösen Taten bereut, Gott und die Betroffenen dafür um Vergebung bittet und ernsthaft umkehren will, kann es dies seitdem mit Jesu Christi Hilfe tun!
       Sofern es diese Bedingungen einhalten will und Jesus Christus um Engelsbeistand bittet, kann es seine Hölle und ihre Gesellschaft verlassen und in eine hellere und bessere Umgebung kommen. Dort kann es wieder in Jesu Christi Dienste treten und seine Untaten wiedergutmachen.

    zu 3) Jesus wird Satan und seine Helfer zur Ordnung zurückführen, d.h. richten: a »Wie aber da gekommen ist der Tod durch den Einen (Luzifer) und wieder das Leben durch den Einen (Christus) - so wird am Ende auch das Gericht gehalten werden gegen (jenen) Einen und alles wird gerichtet werden durch diesen Einen! - So aber der Fürst der Welt gerichtet wird von dem ewigen Sohne des Vaters, da wird dann auch all sein Eigentum gerichtet werden mit und in ihm. Denn so ihr einen Verbrecher richtet, richtet ihr da nicht zugleich dessen Eingeweide? Und wird sich ein Glied lebend erhalten, wenn der Verbrecher getötet wird?! - Siehe, desgleichen wird auch dereinst, und zwar nicht gar zu lange mehr, geschehen!« {a jl.him1.280,20}

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