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Verknüpfung zu den Texten des Propheten Jakob Lorber (1800-64)


    Kurzfassung der Aussagen in Lorbers Werken

    Der Begriff 'Satan' bzw. 'Luzifer' wird in Bibel und Neuoffenbarungen Lorbers in vielen verschiedenen Begriffen und Bedeutungen benutzt:

    1) In der Bibel werden rund 40 Namen bzw. Umschreibungen für Satana bzw. für Satan gebraucht. (a jl.erde.056,02a)

    2) Luzifer war der eigentliche Name, der seine Eigenschaft als Lichtträger ausdrückt. Er war der 'Fürst der Engel' (a jl.erde.056,02; b (jl.erde.056,02)

    3) 'Satana' bedeutet Ergänzung, Gegenpol, Polarität zu Gott (=Jesus) , wie eine Frau die Ergänzung zum Mann ist. (a jl.erde.056,02)

    4) Satan bedeutet gleicher Pol wie Gott, d.h. Gegner zu Gott. Er ist in jeder Hinsicht zu Gott am gegensätzlichsten. So wurde Satana nach ihrem Sturz von Gott genannt. (a jl.erde.056,06)

    5) Satan als feuerspeiender Drache 'Leviathan' aus dem Abgrund symbolisiert Satans Methode, durch Gewalt, Druck, Erpressung, Nötigung etc. Angst und Unterwürfigkeit zu erzeugen. Leviathan war in Urzeiten ein feuerspeiender Drache, der sich im Meer und auf dem Land aufhalten konnte und als stärkstes und unverwüstlichstes Raubtier existierte. (a jl.erde.056,07a)

    6) Wenn von a Satan als 'Schlange' gesprochen wird, symbolisiert es z.B. die Klugheit und Arglist Satans bzw. seiner Anhänger. (a jl.ev06.114,01-05)

    7) Der gehörnte Widder symbolisiert den Starrsinn Satans, der stur seinen falschen Weg gehen will, statt umzukehren.

    8) 'Satan' symbolisiert auch die Materie, Lüge und Trug der Materievergötzung. (a jl.ev08.034,09; jl.ev05.094,02)

    9) Begierden, Charakterschwächen und Handlungen, z.B. Lüge und Finsternis, Gericht, Verderben und Tod sind Bezeichnungen bzw. Entsprechungen für Satans negativen Charakterzüge. (a jl.ev08.012,11; jl.ev08.034,20)

    10) Diese verschiedenen Begriffe für Satan sollen den Menschen klarmachen, in welche Gefahren sie geraten, wenn sie sich mit Satan und seinen Helfern in irgendeiner Weise einlassen, sich der Materie unnötig stark zuwenden und die göttliche Ordnung übertreten und dadurch unwissentlich in seinen Einflußbereich geraten. (jl.ev08.034,21; jl.ev08.035,01)


    Originaltexte zu verschiedenen Namen für Luzifer (Satan):

    zu 1) In der Bibel werden rund 40 Namen bzw. Umschreibungen für Satan gebraucht, u.a.:
    Auch in Jesu Offenbarungen durch Jakob Lorber finden sich eine Reihe von Titeln bzw. Wesensumschreibungen für Satan, u.a.

    zu 2) Auch nach seiner ursprünglichen Haupteigenschaft wird Satana oft benannt: a »Luzifer oder Lichtträger war sein ursprünglicher, eigenschaftlicher Name.« (a jl.erde.056,02b)

    Er war der a Fürst der Engel. (a jl.ev07.021,04; jl.ev08.034,01)

    zu 3) 'Satana' drückt seine Bestimmung Gott gegenüber aus: a »Satana war soviel als der Gegenpol gegen die Gottheit. Als Satana war dieser Geist von Gott aus wirklich also gestellt gegen die Gottheit, wie das Weib gestellt ist gegen den Mann.« (a jl.erde.056.S.158,02c)

    zu 4) Nach Satanas Sturz und Bannung in die Materie änderte sich auch sein Name entsprechend seiner Verhaltensweise: a »In dieser Stellung (nach seiner Verbannung in die Materie) heißt dieser Geist dann nicht mehr 'Satana', sondern, weil er sich gewisserart selbst emanzipiert (befreit) hat von der ewigen, göttlichen Ordnung, 'Satan', das ist soviel als: gleicher Pol mit der Gottheit. Ihr wisset aber, daß sich gleiche Polaritäten nie anziehen, sondern allezeit nur abstoßen. Darin liegt auch der Grund, daß dieses Wesen in allem von der Gottheit am allerentferntesten und eben am entgegengesetztesten ist; darin und dadurch auch sein Erzböses.« (a jl.erde.056,06)

    zu 5) Leviathan als Name Satans weist auf seine Dracheneigenschaften hin: a »Durch den Ausdruck 'Leviathan' wollte man bloß nur seine Kraft und Macht bezeichnen, und zwar nach dem Begriffe eines einstmaligen Meerungeheuers, das wohl das größte, kräftigste und unverwüstlichste Tier der ganzen Erde war. Seine Größe war wie die eines Landes, seine Gestalt wie die eines Riesendrachen, der solche Kraft besaß, daß er in seinen Eingeweiden ein starkes Feuer erleiden konnte, ohne einen Nachteil davon zu haben, wenn dieses Feuer nicht selten in dem gräßlichsten Flammensprühen durch seinen Rachen und durch seine Nüstern drang. Aus eben dem Grunde wurde unser böser Geist auch nicht selten der 'Feuerdrache', auch der 'Drache des Abgrundes' genannt.« (a jl.erde.056,07a; jl.ev05.224,02-08; jl.bmar.070,12; jl.ev01.039,04; jl.ev01.225,05; jl.rbl1.086,06; jl.hag1.182,07; jl.hag2.092,03)

    zu 6) Satan als 'alte Schlange' weist vor allem auf seine Eigenschaften hin, die man großen Schlangen zuschreibt. Petrus fragte Jesus einst: a »Warum sollen wir klug sein wie die Schlangen? Die Schlange ist ja doch das Sinnbild alles Bösen und Schlechten, ein Symbol des Satans, der durch seine Arglist in der Gestalt einer Schlange das erste Menschenpaar verführte! Die Schlange mag in ihrer bösen Tücke immerhin sehr listig sein; aber welcher ehrlich gute Mensch wird sie gegen seine Nebenmenschen in ihrer Tücke nachahmen wollen?! (jl.ev06.114,01)
       Jesus antwortete ihm: »Ihr sollt die kluge List der Schlange euch aneignen, aber nicht auch ihre damit verbundenen bösen Zwecke... Im Besitze solcher Klugheit sollt ihr aber dennoch gut und sanft gleich den Tauben verbleiben. (jl.ev06.114,02)
       Eine Schlange ist ... klüger als jedes andere Tier der Erde... Sie besitzt die größte überlegung und sucht sich den Platz zu ihrer Jagd mit der möglichsten Vorsicht und förmlicher Berechnung aus, und die Beute, für die sie sich auf irgendeine Lauer gestellt hat, entgeht ihr nie. Nur allein der Mensch ist ihr Herr, sonst aber kein Geschöpf auf der Erde, besonders wenn sie einmal erwachsen ist und ihre volle Kraft erreicht hat. Ich rede hier von den wirklichen Schlangen und nicht von ihren kleinen Abarten, die aber auch noch klüger sind denn gar viele große Tiere.« (jl.ev06.114,03)

    zu 8) Weil Satans Seele nach seiner Rebellion in Materie gebannt wurde, a symbolisiert der Name 'Satan' auch die gesamte Materie an sich, in der sich gebundenes Seelisches befindet. (a jl.ev08.034,09)
       In diesem Zusammenhang erwähnen die Offenbarungen auch: a »Das, was man 'Satan' und 'Teufel' nennt, ist die Welt mit aller ihrer verführerischen Pracht... in ihr liegt auch Lüge, Trug und Verführung ... Und siehe, eben dieses Falsche, die Lüge und der Trug, ist geistig (als Entsprechung) genommen der 'Satan'« (a jl.ev05.094,02)

    zu 9) Bei der Erläuterug der biblisch geschilderten Versuchungen und Prüfungen Hiobs durch Satan findet sich die Erklärung: a »Satan, der den frommen Hiob so sehr versuchte, ... war der gerichtete Geist seines Fleisches, das heißt dessen verschiedenartige Begierlichkeiten!« (a jl.ev08.034,20)
       Wenn der Name Satan in Bibel oder Neuoffenbarungen erwähnt wird, kann dies auch eine Entsprechung für Eigenschaften sein: a »(Der Höllen)Fürst... heißt Lüge und Finsternis, das Gericht, das Verderben und der Tod.« (a jl.ev08.012,11)

    zu 10) Als Begründung für die verschiedensten Bezeichnungen Satans führte Jesus an: a »Daß aber der Satan und die Teufel von den alten Weisen unter allerlei Schreckensbildern dargestellt wurden, hat den Grund darin, damit die Seele unter allerlei argen Formen sich einen Begriff bilde, welch eine Not ein freies Leben zu erleiden hat, so es sich wieder von dem Gerichte der Materie gefangennehmen läßt. (a jl.ev08.034,21)
       Ich Selbst habe Meinen ersten Jüngern einmal den Satan in einem entsprechenden Bilde auftreten lassen, und sie entsetzten sich gewaltigst vor demselben. Desgleichen geschah auch zu öfteren Malen bei den Altvätern dieser Erde; doch damals ward keine Erklärung darum wörtlich hingesetzt, weil die Alten, aus dem Geiste Weise, die bildliche Darstellung auf dem Wege der inneren Entsprechungen wohl verstanden und darum auch sagten: Erschrecklich ist es, in die Gerichtshände Gottes zu fallen, das heißt: Erschrecklich ist es für eine Seele, die schon einmal zum vollen Selbstbewußtsein gelangt ist, sich wieder von dem nie wandelbaren Gerichtsmuß des göttlichen Willens in der Materie gefangennehmen zu lassen.« (jl.ev08.035,01

       Diese Darstellungen sollen also vor allem davor warnen, sich zu sehr von den materiellen Verlockungen der Welt fangen zu lassen und sich von Gott zu entfernen und dem Gegenspieler zu öffnen.

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