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Spiritismus, Spiritualismus

Echte und falsche Propheten

    Medialität: Weckung u. Entfaltung geistiger Gaben nach göttl. Ordnung


    Inhaltsübersicht:

    s. Geistesgaben (Medialität) im Befreiungsdienst


    Vielfältige Möglichkeiten, mediale Gaben zu erwecken und zu entfalten

    Es gibt viele Möglichkeiten, sich in einen körperlichen und seelischen medialen Trance-Zustand zu versetzen, in dem Kontakt mit der Geisterwelt möglich ist.
    Nach göttl. Ordnung entfalten sich geistige Gaben und Fähigkeiten ganz harmonisch und natürlich, wenn ein Mensch das Stadium der geistigen Wiedergeburt in der Seele durch einen entsprechenden Lebenswandel weitgehend erreicht hat. Dann ist auch die Reife und Einsicht vorhanden, mit diesen Gaben richtig umzugehen und keinen Mißbrauch damit zu betreiben.
    Geistige Gaben, die bei Nachkommen von Menschen auftreten, die okkulte Praktiken wie Magie, Hexerei, Zauberei und Spiritismus mit niederen Geistern betrieben haben, sind meist das Resultat von Besessenheit durch die Seelen dieser Verstorbenen bzw. deren höllische Geister, die ihnen damals bei okkulten Praktiken geholfen haben.
    Geistige Gaben, die durch Drogen, Meditation, Übungen, künstl. Geräte, Einweihungen, Handauflegung, Schulungen etc. geweckt und entfaltet werden, sind sozusagen erschlichene oder vorzeitig vor der entsprechenden geistigen Reife entfaltete Anlagen.
    Sie führen daher meist auch nur zu Kontakten, Ratschlägen oder Hilfen aus der niederen Geisterwelt, zumal, wenn sie ohne Kenntnis oder Einhaltung der göttl. Regeln für den Umgang mit geistigen Gaben angewendet werden.
    Dann ist Umsessenheit oder Besessenheit eine nahezu zwangsläufige Konsequenz für solche Medien - und meist auch für ihre Nutzniesser. Auch weitere Risiken und neg. Folgen sind dann zwangsläufig, weil solche Betätigung geistig gesehen Abgötterei darstellt, d.h. durch Zusammenarbeit mit der Geisterwelt Satans = Gegnern Gottes erfolgt.

    Voraussetzungen für die Entfaltung medialer Gaben nach göttl. Ordnung

    An sich besitzt jeder Mensch die Voraussetzung, die geistigen Gaben der Hellsicht, des Hellhörens, Hellfühlens, Hellriechens zu entfalten bzw. Kommunikation mit der geistigen Welt durch Gedanken oder andere Mittel herzustellen.
    Das beruht darauf, daß jeder Mensch von seiner eigentlichen Herkunft und seinem inneren Wesen her ja ein Geistwesen ist, auch wenn es während einer Erdeninkarnation einen materiellen Körper als Werkzeug der Seele und des Geistes besitzt. Wenn sich der in ihm ruhende 'göttliche Geistfunke' aufgrund eines Lebens nach göttl. Ordnung entfaltet, entwickeln sich auch die mit dieser 'geistigen Wiedergeburt' zusammenhängenden verschiedenen geistigen Gaben von selbst. Sie brauchen und sollen daher nicht vor diesem Reifezustand künstlich geweckt werden!
    Welche der verschiedenen geistigen Gaben sich zuerst oder am ausgeprägtesten entfaltet, hängt meist von der eigenen Vergangenheit in früheren Inkarnationen ab. a Vorinkarnationen legen also meist die Grundlage, welche geistige Gabe sich am stärksten entfalten kann. (a jl.FBot.034,02; KN.MS01.031,14b)

    Ausbildung und Weiterbildung aus irdischer oder jenseitiger Quelle?

    Medialität, die sich nach göttl. Ordnung entfaltet, hängt vor allem mit der seelisch-geistigen Reife (als Folge der geistigen Wiedergeburt) und entsprechenden geistigen Aufträgen zusammen.
    Der Erwerb echter, d.h. ordnungsgemäßer Geistesgaben erfolgt nur durch Liebe zu Gott und zum Wohl der Menschen (was wichtige Voraussetzungen zur geistigen Wiedergeburt sind). Geistesgaben aus göttlicher Ordnung sind daher nicht käuflich zu erwerben. (die aus höllischer Quelle dagegen schon!) (jl.FBot.045,04)
    Die Entfaltung der Medialität, also der Geistesgaben, wird aus der göttlichen Geisterwelt (von darauf spezialisierten Engeln) - oder auch aus der höllischen - vorgenommen. Die a Ausbildung und Weiterbildung eines Mediums geschieht vom Jenseits aus, ohne daß es das Medium empfindet. Meist bringt ein Medium allerdings schon entsprechende Erfahrungen aus früheren Inkarnationen mit. (a KN.MS01.031,14b; KN.MS01.027,07)
    Wenn nun in früheren Inkarnationen die verschiedenen geistigen Gaben z.B. durch Pakte, Einweihungen, Gelübde etc. mit Satan oder 'Göttern' geweckt und entwickelt wurden, und in ihrem Sinne verwendet wurde, dann entfalten sich die medialen Gaben auch in dieser Reinkarnation fast immer auf diesem höllischen Hintergrund! Von höllischen Wesen kommen dann in der Regel auch die Infos beim Spiritismus oder die Hilfen bei Magie, Hexerei, Zauberei bzw. Schamanismus!

    Wer Kontakt mit der himmlischen Geisterwelt erhält

    Logisch ist, daß nur jene Menschen sicher Kontakt zur himmlischen Geisterwelt (Engeln) oder zu Gott = Jesus Christus durch ihre geistigen Gaben erhalten, die auch nach göttl.-himmlischer Ordnung denken und handeln.
    Nur geistig hochentwickelte, d.h. geistig wiedergeborene mediale Menschen finden die Verbindung zur himmlischen Geisterwelt (Engeln). Sie sind dann im Falle von Angriffen der höllischen Geisterwelt auch imstande, negative und böse Geister abzuwehren. (KN.MS01.023,02)
    Es genügt daher nicht, nur 'Herr, Herr' zu Gott zu sagen oder zu glauben, daß jene Geistwesen, die sich einem Medium als Lichtgestalt oder mit schönen Worten nahen, automatisch schon Himmelswesen wären. Wer die göttl. Ordnung nicht kennt, sie bewußt oder unbewußt übertritt und bewußt oder unbewußt ordnungswidrigen Wesen und Zielen dient, kann und darf nicht damit rechnen, aus der himmlischen Geisterwelt Antwort oder Hilfe zu erhalten.
    Auch die Motivation für die mediale Betätigung und die Ziele des Handelns müssen der himmlischen Ordnung entsprechen. (KN.MS01.032,17b)
    Unterstützung aus dem Jenseits kommt nämlich in der Regel aus jener Ebene, auf der sich der Mensch befindet bzw. deren himmlischen oder höllischen Regeln er bewußt oder unbewußt im Alltag folgt.
    Die höchste Stufe des Spiritismus (Kontakt mit Engeln bzw. Jesus Christus als Gott = Spiritualismus) wird nur durch Liebe zum göttlichen Vater (= Jesus) und Liebe zum Nächsten erreicht. Zudem muß dadurch versucht werden, Menschen aus dem materiellen Treiben zu geistigem Streben zu veranlassen. (jl.FBot.045,05b)

    Daraus läßt sich folgern, daß für bewußten Kontakt ins Jenseits nicht entscheidend sein darf, ob jemand in irgendeiner Form medial ist (und sei die Gabe auch technisch gesehen noch so stark entwickelt), sondern ob ein innerer Auftrag von göttlicher Seite vorliegt.
    Konsequenterweise sollte

    • mediale Tätigkeit nicht erstrebt und gesucht werden; man sollte darauf hingewiesen, hingeführt oder innerlich dazu gedrängt werden.
    • die Berufung wie von selbst kommen, sich aus sich heraus entwickeln.
    • ein Medium nicht ohne innere Zustimmung evtl. fragwürdigen Wünschen oder Motiven Anderer nachgeben!


    Anhang: Originalzitate

    Literaturquellen. Verwendete Abkürzungen:
    • KN.MS. = Karl Nowotny: 'Mediales Schriften', 6 Bände
    • JG.VGG. = Johannes Greber: 'Verkehr mit der Geisterwelt Gottes'
    • jl.FBot. = Jakob Lorber: aus 'Frohe Botschaft' (Nr. 25 der Neu-Salems-Schriften)


    (jl.FBot.034,02) ".. Bei den Medien auf Erden (bedingt) nicht allein die Reife solches (die Art der Medialität, d. Hg.), sondern hauptsächlich die Anlage, weil mancher Geist diese Anlage besser hat, der Andere dafür etwas anderes..."


    (KN.MS01.027,07) Es ist dazu gar nicht so wichtig, daß der Mensch, der solcherart zum Medium erwählt ist, von den Gesetzen des Jenseits, von dem Verkehr mit der Geisterwelt viel weiß und Kenntnisse auf diesem Gebiet besitzt. Seine Ausbildung erfolgt nicht auf materielle Art, sondern rein geistig und bedarf weder großer intelligenz noch primitiver Geistesart. Ist Intelligenz in höherem Maße vorhanden, so ist es sehr wertvoll, weil ein Medium dann den Wert seiner Tätigkeit richtig erfaßt und erkennen wird, daß ein Mißbrauch schädlich und einer guten, großen Sache hindernd wäre.
    (KN.MS01.031,14b) Es spielt bei der Wahl eines Mediums für Mitteilungen aus dem Jenseits keine Rolle, ob ein Mensch eine geistige Bildung im irdischen Sinn aufzuweisen hat. Maßgebend sind einzig und allein seine seelische Verfassung, seine mehr oder weniger vollkommene Ausgeglichenheit und seine innere Reife, das heißt die Entwicklung des in ihm wohnenden Geistwesens. Es ist für mich schwer, zu beschreiben wie ein Medium beschaffen sein muß im irdischen Sinn, denn die Grundlagen, die wir fordern, sind außerirdische und nicht mit Worten zu erklären. Es sind eben Menschen, die dazu berufen sind und keiner kann es im irdischen Leben erlernen, wenn er nicht schon mit dieser Fähigkeit inkarniert wurde. Es gibt keine Lern- und Lehrmethoden im Irdischen. Die Ausbildung und Weiterbildung eines Mediums geschieht vom Jenseits aus, ohne daß es das Medium empfindet. So muß es sein bei einer erlaubten Verbindung.
    (KN.MS01.023,02) Eine solche Betätigung darf nur von hochentwickelten Geistern angestrebt werden, denn nur solche finden die richtige Verbindung und sind imstande, negative und böse Geister abzuwehren.
    (jl.FBot.045,04) Es wird die Zeit kommen, in welcher nach dem Segen des Spiritismus laut gefragt, und derselbe öffentlich geprüft und besprochen werden wird; wenn die Weltweisen erkennen, daß derselbe jeder Austilgung und Vernichtung trotzt, so werden sie denselben wohl unter ihre Herrschaft zu bringen sich bemühen, aber vergebens; es ist ein unantastbares Gut für jeden Einzelnen, welches demselben vom guten Vater selbst anvertraut ist, und kann nicht einem Andern abgetreten werden. Dieser hohe Beruf, diese Einsetzung in das Reichskabinett der himmlischen Schätze kann nicht durch Geld oder sonst etwas erworben werden, keine Universität kann sie bieten, sie muß allein durch die Liebe zu Gott erworben werden, wenn durch dieselbe etwas rein und gut Geistiges erworben werden solle, das den Menschen zum ewigen Wohle förderlich ist.
    (jl.FBot.045,05b) "Auch auf diesem Gebiete gibt es gar verschiedene Stufen, doch die höchste ist die, welche des hl. Vaters Herz durch Liebe zu erobern weiß, und auch andere dadurch beglückt, daß diese ebenfalls als wahre Kinder vom Vater aufgenommen werden können zufolge ihrer Umkehr aus dem materiellen Treiben zu einem geistigen Streben.
    (KN.MS01.032,17b) Der Wille des Mediums muß auf gedeihliche Verbindung und Zusammenarbeit eingestellt sein, verbunden mit dem Wunsch, nur zum Segen der Menschheit, zur Hilfe in großer Not und zur Aufklärung zu dienen. Nur dienen wollen, ist der oberste Leitgedanke. Nur dann ist die Arbeit erfolgreich.


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