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'Sexuelle (Un)Freiheit'

Sodomie - Sexuelle Praktiken mit Tieren (Tierschändung, Zoophilie)

Bewertung in Bibel und Neuoffenbarungen Jesu durch Prophet Jakob Lorber (1800-64)


Inhaltsübersicht:


    Sodomie - Zoophilie - Begriffsdefinition

    Der Begriff 'Sodomie' oder 'sodomitische Sünden' ist von der biblischen Stadt Sodom abgeleitet, die wegen ihrer lasterhaften Ausschweifungen von Gott zerstört wurde.

    Im christlichen Mittelalter und der frühen Neuzeit verstand man unter 'sodomitischer Sünde' noch eine ganze Reihe von sexuellen Praktiken, die, da sie nicht der Fortpflanzung dienten, als widernatürlich bzw. pervers angesehen wurden, insbesondere den Analverkehr unter Männern (Homosexualität).
    Auf diesen erweiterten Umfang weist auch Jesus in seinen Neuoffenbarungen hin: In Sodom und Gomorrha waren "die Menschen ganz sinnlich und trieben allerlei unbeschreibbare Unzucht und die allergräßlichste Hurerei sogar mit den Tieren". (jl.ev06.225,11)

    Ein weiteres Beispiel, wie 'sodomitische Sümde' im weiteren Sinne gebraucht wird: (jl.ev02.154,11) »Das sind so rechte Hurenhelden! Sie treiben Unzucht aller Art, und ein Ehebruch ist bei ihnen eine schon ganz gewöhnliche Sache geworden; bei ihnen sind die Weiber kommun (Gemeingut), und eine Jungfrau zu notzüchtigen, ist bei ihnen ein purer Lebensscherz! Aber unter ihnen gibt es auch Knabenschänder und solche, die mit Mägden auf eine unnatürliche, stumme sodomitische Art sich belustigen, weil sie sich dadurch vor bösen Ansteckungen verwahren wollen, aber deshalb in andere, noch schlimmere Krankheiten verfallen. Darum denn habe Ich diese Menschen so hart empfangen und entlassen; denn diese kann nur ein hartes Wort noch zu irgendeiner Besserung bringen.«
    "Sich auf eine unnatürliche, stumme sodomitische Art belustigen" kann z.B. bedeuten: Petting, Oralsex, Analsex, etc.]

    Hand nach rechts Heute wird der Begriff 'Sodomie' meist nur noch für sexuelle Handlungen mit Tieren gebraucht.

    Zoophilie (griechisch zóon 'Lebewesen", 'Tier" und philia 'Liebe, Freundschaft, Wohlwollen") bezeichnet das sexuelle Hingezogensein zu Tieren. Zoophilie kann sexuelle Handlungen beinhalten, aber auch Vorlieben, die nur sekundär, manchmal gar unbewusst der sexuellen Befriedigung des Menschen dienen. Der Begriff wurde erstmals 1896 von dem Wiener Psychiater Richard von Krafft-Ebing in seinem Werk Psychopathia sexualis benutzt. Der Begriff wird umgangssprachlich mit Sodomie gleichgesetzt.

    Biblische Verbote und Strafen für ´Sex mit Tieren

    Sex mit einem Tier wird in der Bibel im alten Testament unmißverständlich verboten und schwerstens bestraft:
    • Verbot von Sex mit Tieren, Bewertung als Greuelsünde: "Du sollst auch bei keinem Tier liegen, daß du mit ihm verunreinigt werdest. Und kein Weib soll mit einem Tier zu schaffen haben; denn es ist ein Greuel." (3.Mose.18,23)

    • Verfluchung als Folge des Sex mit Tieren: "Verflucht sei wer irgend bei einem Vieh liegt! Und alles Volk soll sagen: Amen." (5 Mos 27,21, 2. Mose.22.18)

    • Sex mit Tieren zog Todesstrafe nach sich: "Wer bei einem Vieh liegt, der soll des Todes sterben." (2. Mose.22.18)

    • Geschändetes Tier und TierschänderIn sollten sterben: "Wenn jemand beim Vieh liegt, der soll des Todes sterben, und das Vieh soll man erwürgen. Wenn ein Weib sich irgend zu einem Vieh tut, daß sie mit ihm zu schaffen hat, die sollst du töten und das Vieh auch; des Todes sollen sie sterben; ihr Blut sei auf ihnen." (3.Mose.20,15-16)

    Geschichtliche Hinweise

    Aus der klassischen Antike sind vielfältige, explizite Berichte bekannt, bei denen es sich eindeutig um sexuellen Umgang mit Tieren handelt. So wurden im alten Griechenland verschiedene Gottheiten dadurch verehrt, dass mit den Tieren, die die Gottheit symbolisierten, gewaltsamer Geschlechtsverkehr praktiziert wurde. Auch in der griechischen Mythologie spielen Mensch-Tier-Kontakte eine Rolle (siehe Minotaurus, Europa, Leda). Im alten Rom gab es Bordelle, die die Namen der Tierarten trugen, die dort für den Menschen zur Verfügung gestellt wurden.

    Viele Rituale und Kulte der frühen Religionen bestanden aus dem Koitus mit 'heiligen Tieren". Beispielsweise waren die Schlangen des Äskulap im griechischen Äskulapkult Schlangen, die Frauen in Tempeln zur geschlechtlichen Vereinigung benutzten. Das Verehren des Bocks von Mendes im Osiriskult des alten Ägypten bestand in der sexuellen Paarung von Frauen mit dem heiligen Tier. (Quelle)

    In christlich geprägten Gebieten hat von der Spätantike bis in die Neuzeit hinein weitgehend die Bibel den Umgang mit Mensch-Tier-Kontakten bestimmt. Im Mittelalter war die Todesstrafe üblich, meist sowohl für den Menschen, als auch für das passive Tier. Schwere Strafen bis hin zu lebenslänglicher Haft hielten sich bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts

    Jesu Hinweise in Neuoffenbarungen

    Jesus begründet in den Neuoffenbarungen durch Jakob Lorber, warum Sodomie vom Wesen her Geilheit, Unkeuschheit, Unzucht und Hurerei bedeutet und entsprechende Konsequenzen nach sich zieht:
    • Gemäß der Ordnung Gottes und der Natur soll Beischlaf und sexuelle Praktik lediglich zwecks Zeugung im Rahmen der Ehe hin stattfinden. Alles darüber hinaus ist Sünde: (jl.ev03.066,02) "Sind nun ein Mann und ein Weib in ihren Herzen und Seelen verwandter Natur, so sollen sie sich denn auch ehelichen und sich nach der Ordnung, wie sie in der Natur leicht zu finden ist, des Zeugungsaktes lediglich zu dem Behufe bedienen, um zu einer lebendigen Frucht nach ihrem Ebenmaße zu gelangen; ein mehreres, als eben dazu vonnöten ist, ist wider die Ordnung Gottes und der Natur und somit ein Übel und eine Sünde, die nicht um vieles besser ist als die stumme zu Sodom und Gomorrha!" [d.h. Selbstbefriedigung, Homosexualität, Analsex, Oralsex, Tiersex, Unzucht, Hurerei, Unkeuschheit]

    • (JL.Ev04.080,17a): »So aber irgendein Geiler zu anderen Befriedigungsmitteln greift außerhalb des von Mir im Schoße des Weibes gestellten Gefäßes, der wird schwerlich je zur Anschauung Meines Angesichts gelangen!«
      Dies trifft auch auf Sex mit Tieren sowie auf jede sexuelle Betätigung außer zwischen Mann und Frau zum Zweck der Zeugung, z.B. auf Selbstbefriedigung, Homosexualität, Päderastie, Analsex, Oralsex etc.

    Bewertung als Geilerei, Unzucht, Hurerei und Unkeuschheit

    Folgender Hinweis Jesu trifft u.a. auch darauf zu: (a JL.Ev04.080,17a) a »So aber irgendein Geiler zu anderen Befriedigungsmitteln greift außerhalb des von Mir im Schoße des Weibes gestellten Gefäßes, der wird schwerlich je zur Anschauung Meines Angesichts gelangen!«

    Insgesamt ist dieses ordnungs- und naturwidrige Verhalten nach biblischen und Neuoffenbarungskriterien als Geilerei, Unzucht, Hurerei und Unkeuschheit zu bewerten:
    • Geilerei bzw. Geilheit, weil sexuelle Wollust erstrebt wird
    • Unzucht, weil es sich dabei um unmäßiges, raffiniert-variantenreiches sexuelles Genußstreben und rücksichtslose Geilerei handelt Wollust) aus egoistischer Haltung ohne Zeugungsabsicht.
    • Hurerei, weil dabei der eigene und der Tierkörper zum Abgott gemacht werden, dem mehr als den Mitmenschen oder als Gott gedient wird.
    • Unkeuschheit, weil mit dem sexuellen Akt kein Mensch gezeugt werden kann und soll und der Akt aus purstem, rücksichtslosem Egoismus erfolgt

    Ziel Satans, Warnung zur Wachsamkeit; Vorbeugehinweise und Gerichtsankündigung

    Jesus warnte durch Jakob Lorber vor sexuell-abartigen Entwicklungen, die heute - in der sog. Endzeit - unverkennbar ihrem Höhepunkt zustreben: jl.him3.439,04) "Wachet sehr und betet, auf dass ihr nicht in die Versuchungen des Fleisches fallet; denn so jemand nun da fällt, der ist ohne Rettung verloren. Denn so wahr Ich der Herr und euer Gott und Vater bin in Jesu, dem Gesalbten, so wahr auch ist das alles, was Ich euch hier verkünde!
    Zunahme des Inzest: (05) So irgend ein Vater Töchter hat und hat in sich einen Stachel des Fleisches, wahrlich, wahrlich! - der Satan wird aus diesem Stachel ein glühend Schwert zeugen und wird die Väter zu Blutschändern machen, und die Söhne werden die Mütter beschlafen, und vor den Brüdern werden die Schwestern nicht sicher sein.
    Hand nach rechts Zunahme der Homosexualität und Sodomie (Zoophilie): Also wird auch bei vielen die stumme sodomitische Sünde [Selbstbefriedigung, Homosexualität, Päderasstie, Analsex, Oralsex etc. ] erwachen und die Tierschändung, so dass es zehnfach ärger sein wird, als es war zu Sodom und Gomorrha.
    (06) Denn weil die große Hure Babels [Rom, Vatikan] geschlagen wird, die gebuhlt hatte im Geiste, darum eine solche Rache des Satans, auf dass alles Fleisch bis in den tiefsten Grund verderbt werden solle. Aber Ich habe auch Mein Schwert nun sehr scharf gemacht und werde ein größtes Gericht über die Häupter aller Frevler gewaltigst schwingen!
    (07) Meidet daher nun übersorgfält]ig alles, was nur irgend das Fleisch reizt. Meidet den Wein, in dem der Geist der Unzucht wohnt. Meidet solche Orte, wo euch freundliche reizende Dirnen begrüßen. Betet allezeit und haltet Fasten, besonders im Weine und Biere, und führet keine unreinen Worte, sonst seid ihr alle nicht sicher vor den Versuchungen des Satans.
    (08) Du irdischer Vater, Ich sage dir für diese und für jede Zeit, so du Töchter hast, so liebe sie wie ein Christ, aber nicht wie ein eitler Liebhaber, sonst bist du gefangen im Netze des Satans. Denn wenn auch dein Geist deine Töchter als Töchter erkennt, was nützt dir aber das, so dein Fleisch dennoch von dem Fleische deiner Töchter geradeso wie vom Fleische anderer Dirnen gekitzelt wird und deinen Geist betäubt und in deinen Nieren die unlautersten und verdammlichsten Begierden erweckt, die dich töten auf ewig?!
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