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Tipps für den Umgang mit Satan und seinen Helfern

Verknüpfung zu den Texten des Propheten Jakob Lorber (1800-64)


    Kurzfassung der Aussagen in Lorbers Werken

    Wer sein Leben Jesus Christus übergeben hat, d.h. ihn als seinen Herrn und Gott erkannt und anerkannt hat und nach seiner Ordnung lebt, braucht Satan nicht zu fürchten. Allerdings sollten einige Schutz- und Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.
       Wer mit ihm (bzw. seinen Dämonen) zu tun hat, von ihm (bzw. ihnen) Attacken oder Besetzungen erlebt, oder beim Befreiungsdienst mit ihm (bzw. ihnen) in Sprechkontakt kommt, sollte sich gründlich mit dem Thema 'Fremdeinflüsse' beschäftigen.

       Er sollte

    1) sich immer direkt mit Jesus Christus und seinen Engeln verbünden. Wer Gott als Verbündeten hat, braucht weder Satan noch Dämonen zu fürchten. {a jl.ev01.067,01}

    2) bedenken, daß er Satan überlegen ist, sofern er durch die Einhaltung von Jesu Geboten und Gebet eins mit Jesus Christus ist. Dann erhält er Anteil an Jesu göttl. Kraft und Macht. {a jl.him1.315,35}

    3) vor ihm (ihnen) keine Furcht haben. Furcht wäre eine Art Unterordnung der eigenen Macht unter seine Kraft und wäre auch eine Art Triumph auf seiner Seite. Man würde von seinen neg. Eigenschaften angezogen und käme nur schwer von ihm wieder los. {a jl.bmar.197,04}

    4) Satan bei allen Gelegenheiten machtvoll in Jesu Christi Namen entgegentreten. Er muß selbst auch tätig werden und nach Kräften die Versuchungen und Angriffe Satans abwehren. {a jl.Warn.001,09}

    5) vor seiner Macht keine Angst haben, da sie ihm genommen wurde. Wenn ihm jemand allerdings durch einen Pakt oder Vertrag Rechte über Seele und Geist eingeräumt hat, kann er beträchtliche Macht ausüben. Sonst ist jedoch nur seine List eine reale Gefahr. {a jl.hag2.158,17}

    6) bei direktem (medialem) Kontakt überaus vorsichtig sein, da er sehr listig, grundböse und falsch ist! {a jl.bmar.118,04}

    7) ihm und seinen Verlockungen gegenüber sehr fest und konsequent sein, da er mit großer Ausdauer sehr schlau kaum erkennbare Fallstricke legt. {a jl.bmar.117,07}

    8) möglichst wenig von ihm und mit ihm reden, weil man ihn sonst anzieht und schwer wieder weg bekommt. {a jl.rbl2.192,01b}

    9) sich ihm gegenüber weder freundlich noch richtend-diktatorisch benehmen, sondern ihn gleichgültig behandeln. Dies kann er am wenigsten vertragen. {a jl.rbl2.191,18b}

    10) selbst demütig sein. Demut ist ein guter Schutz gegen ihn, da er selbst hochmütig und stolz ist und sich durch solche Eigenschaften angezogen fühlt. {a jl.hag2.025,12}

    11) in allem selbst über sein Verhalten entscheiden. Es sollte an Gottes Ordnung ausgerichtet sein, nicht Satans Willen nachgeben. Man kann und soll gegen Satan opponieren, denn man kann ihm mit dem eigenen Willen widerstehen. {a jl.ev01.217,06; b jl.bmar.196,20; c jl.bmar.198,16}

    12) seine Rache nicht fürchten, wenn seine Pläne durchschaut und vereitelt werden oder wenn man sich von ihm lossagt! Gott kennt alle Pläne Satans. Gottes Macht ist stärker. Er wird helfen und vor ihm und seinen Nachstellungen und seiner Rache schützen, wenn man darum ernsthaft bittet. {jl.bmar.197,06-07}

    13) ganz auf Jesu Christi Hilfe vertrauen. {a jl.him2.002,11}

    14) selbst nach seinen Kräften mithelfen, seine Schwächen Jesus übergeben und ihn gläubig um Hilfe anrufen. {a jl.ev01.217,08}

    15) Auch wenn manche Dinge und Geschehnisse einem Menschen nicht durchschaubar sind, sollte man bedenken, daß letztlich alles nur zu seinem Besten zugelassen wird. {a jl.ev08.140,04-05; b Mt.06,10; Lk.11,02; Lk.22,42; jl.ev10.032,06b; jl.ev08.092,06; jl.ev09.043,07; jl.him1.293,11; jl.him2.161,07; jl.ev03.123,04}

    16) Vertrauensvolle Haltung bringt Ruhe, Hilfe und Rettung in Nöten und läßt den rechten Weg und die Wahrheit mit göttl. Hilfe finden. {a jl.ev08.140,06}


    Originaltexte über Tips für den Umgang mit Satan und seinen Helfern:

    zu 1) Im Bündnis mit Jesus Christus ist Satan sogar Menschen unterlegen: a »Gegen die Macht Gottes nützt kein satanischer Kniff etwas. Mit der Gottesmacht richtet nur die reine und wahre Liebe etwas aus; alles andere ist Spreu gegen des starken Windes Sturmmacht! Daher besorge du nichts; wenn Gott mit uns ist, wer sollte da wider uns sein können?!« {a jl.ev01.067,01}
       Seit Jesu Kreuzestod wurde Satans Macht sehr beschnitten. Wer zu Gott ein liebevolles Verhältnis hat, kann frei von Sorge wegen Satan auch auf der Erde leben: a »Die Zeit (des weitgehend freien Wirkens Satans) ist nun zu Ende, und dem Fürsten der Nacht werden nun (nach Jesu Kreuzestod) sehr enge Fesseln angelegt werden, in denen er sich nimmer so frei als wie bisher wird zu bewegen imstande sein. Aus dem Grunde können wir, sofern in uns die rechte Liebe zu Gott waltet, sorgenfreier auf der Erde wandeln, als wie dies früher unter des Gesetzes hartem Joche der Fall war.« {a jl.ev01.067,04-05}

    zu 2) Wer seinen Willen mit Jesu Willen = Macht vereint, ist Satan überlegen: a »Ein jeder einzelne Mensch, der mit Mir eins geworden ist, ist mehr, ja Ich sage, unendlichmal mehr, als der große Luzifer je war in seiner euch auf natürlichem Wege unbegreiflichen Größe!« {a jl.him1.315,35}

    zu 3) Auch Taktik ist Satan gegenüber nötig. Zeige a »nur keine Furcht vor ihm! Denn auch Furcht vor ihm ist eine Art Hingebung unserer Macht unter seine Kraft; das wäre auch eine Art Triumph auf seiner Seite über uns, was wir nie zugeben dürfen! Denn täten wir das, würden wir von seiner bösen Polarität so angezogen, daß es uns dann große Mühe kosten würde, uns von ihm loszuschälen.« {a jl.bmar.197,04}

    zu 4) Wer Satan besiegen will, muß selbst tätig werden und nach Kräften die Versuchungen und Angriffe Satans abwehren. a »Glaubt es Mir, wer in dieser Zeit nicht alles aufbieten wird, um dem freigelassenen Satan in Meinem Namen kräftigst zu begegnen, der geht verloren, und wenn er schon tausend Bücher des lebendigsten Wortes gelesen und geschrieben hätte; denn weder das Lesen, noch das Schreiben nützt etwas, sondern allein das Tun danach; gleich als so jemand auch zehntausend der besten Klavierschulen gelesen und abgeschrieben hätte, so er sie aber nicht übt und studiert mit seinen Fingern auf dem Klavier, sage, wird er wohl auch nur einen Takt eines Meisterstückes herabspielen können?« {a jl.Warn.001,09}

    zu 5) Satans List ist gefährlicher als seine Macht: a »Soviel es aber nur immer möglich war, wurde ihm die Macht des Willens ja ohnehin benommen. Darum habt ihr ihn auch nicht im geringsten mehr zu fürchten, sondern euch allein in acht zu nehmen vor seiner List; diese aber hat keine Gewalt, sondern ist an und für sich also ohnmächtig, daß ihr sie allzeit leichter denn eine Fliege mit eurem Hauche verwehen könnt, so ihr es nur wollt!« {a jl.hag2.158,17}

    zu 6) Satan gegenüber ist wegen seiner Bosheit und List höchste Vorsicht nötig: a »Wenn schon ein (Erzengel) Michael gewisserart den kürzeren ziehen mußte, was sollen dann wir ... mit ihm ausrichten? Daher sei in alle Zukunft überaus vorsichtig bei irgendeinem, vom Herrn bestimmten nötigen Zusammenstoß mit solchen Wesen; denn ihr Wesen ist eitel Grundböses und Falsches!« {a jl.bmar.118,04}

    zu 7) Festigkeit ist Satan und seinen Helfern gegenüber höchst nötig: a »Wer ein Werk beginnt, der muß es auch vollenden; das ist allen wahren Lebens erste Ordnungsregel. Daher mußt du schon tun, was dein Gegner dir als Bedingung setzt. Aber Ich sage dir, sei fest! Denn dieser Geist ist ein höchst schlauer Geist, und seine Prüfungen sind überfein gelegte Fallstricke!« {a jl.bmar.117,07}

    zu 8) Über Satan in weiblicher Gestalt: Man sollte a »überhaupt von und mit ihr nicht reden, sonst bringt man sie nicht leichtlich vom Halse.« {a jl.rbl2.192,01b}

    zu 9) Ignorierung mag Satan gar nicht: a »Lassen wir sie daher ganz ungehindert fortwandeln und tun nicht dergleichen, als ob wir sie bemerkten; wird sie sich dann etwa an uns machen, nun so werden wir ihr schon etwas zu erzählen wissen, was sie lieber nicht gerne hören wird: Nun aber dürfen wir gegen sie weder freundlich und noch weniger wie richterlich diktatorisch uns benehmen, sondern so ganz gleichgültig, was sie am wenigsten vertragen kann, da werden wir ihrer am ersten los werden. Denn ich glaube sie so ziemlich durch und durch zu kennen.« {a jl.rbl2.191,18b}

    zu 10) Bescheidenheit und Demut sind wichtige Waffen gegen Satan: a »Er ist gleich einem hungrigen, brüllenden Löwen, dem es an der Nahrung gebricht. Wehe dem Tiere, das ihm unterkommt, oder das seine scharfe Nase irgendwo aufgewittert hat; Ich sage dir, es möchte sogar dem Mamelhud schlecht ergehen bei diesem Kampfe! {a jl.hag2.025,12}
       Aber so der Löwe auch ergrimmt hungrig brüllt, so beachtet er aber doch die nicht selten vielen Fliegen nicht, die um seine Ohren summen! {jl.hag2.025,13}
       Siehe, darin liegt die große Macht des demütigst Kleinen: eine Fliege wird oft einer ganzen Herde von Löwen zur Last, während eben diese Löwenherde der Fliege etwas ganz Unkümmerliches ist. {jl.hag2.025,14}
       Du aber bist schon lange eine Mücke der Demut geworden; daher lasse den Löwen sein, daß er dir unschädlich ist.« {a jl.hag2.025,15}

    zu 11) Opposition gegen Satans Ziele ist nötig und möglich: a »Richtet eure Seelen auf und tut gerade das Gegenteil davon, als wonach es euch zu gelüsten anfängt, so werdet ihr Meister des bösen Geistes!... b Sein Wille darf den unsrigen nicht bestimmen... Täten wir nach seinem Wort, wäre das für ihn ein Triumph über uns. So aber er über uns triumphierte, da stünde es schlecht mit uns! Daher wollen und müssen wir widerstehen!... b Das ist wieder ein neuer Beweis für die endlose Vollkommenheit Gottes, daß ein Mensch - als ein aus Satans Wesen gelöster Geist - ihm in all seinem Wollen auf das mächtigste widerstehen kann!« {a jl.ev01.217,06; b jl.bmar.196,20; c jl.bmar.198,16}

    zu 12) Wenn Satan frustriert wird, sinnt er auf Rache, wie ein Verstorbener erfuhr: a »Da ich aber seinen feinen Plan durchschaute und vereitelte, so ist er nun heimlich voll höchsten Grimmes und würde uns alle zermalmen vor Wut, so er sich unserer Macht gewachsen fühlte. Aber da er nur zu gut einsieht, wie himmelweit seine Macht hinter der unsrigen steht und wie ohnmächtig er gegen uns ist, so wird er darum nun über die Maßen zornig, grimmig und wütend in seinem Inneren!« {a jl.bmar.197,06}
       Vor seinen Anschlägen braucht sich ein Kind Gottes nicht zu fürchten. Jesus verhieß: a »Meint ihr denn, daß es Mir verborgen sein werde, was man euch tun wird? Ich sage es euch: b Es ist nichts verborgen also, daß es nicht möchte offenbar werden vor Mir, und auch nichts so Geheimes, daß Ich nicht wüßte davon. Da es Mir nicht verborgen bleiben kann, das man euch ansinnen und antun wird, so mögt ihr auch zu jeder Zeit Meiner Hilfe gewärtig sein! Verläßt doch die Löwin ihre Jungen nicht und setzt zur Zeit der Gefahr ihr Leben für jedes Junge ein, das man ihr entreißen will; so werde doch etwa Ich euch zur Zeit der Gefahr auch zu schützen verstehen mit Meinem Leben!?« {a jl.ev01.138,19b; b Mt.10,26b*; =Mk.04,22; Lk.08,17; =Lk.12,02}

    zu 13) Wer Gott und seine Nächsten tatkräftig liebt, erhält Jesu volle Unterstützung: a »Beachtet Mein leichtes Gebot der Liebe, vertrauet euch ganz Mir! Bauet aus diesen Felsen euer Haus, so werdet ihr sicher sein und spotten können den Gewässern und den Winden, wenn sie kommen! Denn euer Haus steht auf einem Felsen ... Ihr habt dann mit dem willigen Geiste ein starkes Fleisch. Ja ihr habt dann erlebt die wahre Auferstehung des Fleisches, in welchem Fleische ihr ewig Gott, die Ewige Liebe, von Angesicht zu Angesicht schauen und eine neue Liebe zu Gott leben und genießen werdet ohne Ende!« {a jl.him2.002,11}

    zu 14) Ohne ernsthafteste Eigenbemühungen und Zusammenwirken mit Jesus Christus ist Satan nicht zu besiegen: a »Aber wer da ist eines ernsten Willens und selbst soviel tut, als er kann, und seine Schwäche Mir überträgt im Geiste, dem wird dann der volle Sieg über den Satan auch ein leichter sein; aber, wohl gemerkt, nur unter lebendig gläubiger Anrufung Meines Namens.« {a jl.ev01.217,08}

    zu 15) Wir Menschen haben nur begrenzte Einblicke in geistige Geschehnisse. Das ist weiter nicht schlimm, denn Gott und seine Engel führen jene Menschen, die darum bitten und die göttliche Ordnung einzuhalten bereit sind. Vertrauen auf Gottes Hilfe ist in allen Fällen berechtigt. Über die optimale Einstellung gegenüber alle Widrigkeiten wurde geoffenbart:
       a »Gott der Herr weiß es stets und ewig sicher am allerbesten, warum Er auf einem Erdkörper bald dieses und bald jenes in Erscheinung treten läßt. Der Mensch aber hat sich dabei geduldig und b voller Ergebung in den Willen Gottes zu verhalten und dabei auch also zu denken: Das geschieht nach dem Willen Gottes zum Besten des Menschen! Denn alles, was auf der Erde, im Monde, in der Sonne und in allen Sternen geschieht, das geschieht alles zum alleinigen Besten der Menschen; denn nur im Menschen liegt der Grund und der Zweck aller Schöpfung im endlosen Raume.« {a jl.ev08.140,04-05; b Mt.06,10; Lk.11,02; Lk.22,42; jl.ev10.032,06b; jl.ev08.092,06; jl.ev09.043,07; jl.him1.293,11; jl.him2.161,07; jl.ev03.123,04}

    zu 16) Vertrauensvolle Einstellung bringt vielfache gute Früchte: a »Wenn ein Mensch so denkt und fühlt, so wird er auch in allen Zuständen seines diesirdischen Freiheits-, Bildungs- und Probelebens Ruhe finden und haben, und Gott wird ihn erretten aus jeder Not und wird ihn finden lassen den Weg des wahren Lebens, den Weg des Lichtes und aller Wahrheit. {a jl.ev08.140,06}
       Aber wer da ungeduldig wird und über dies und jenes, das er doch nicht ändern kann, murrt und oft sogar in seinem gemeinen Grimme Lästerungen über die ihm widrig vorkommenden Erscheinungen in dieser Welt denkt und offen ausspricht, der eignet sich die Liebe Gottes nicht an, sondern entfernt sich nur mehr und mehr von ihr, und das gibt keinem Menschen weder eine irdische und noch weniger eine jenseitige Ruhe und Glückseligkeit. Denn alles geschieht ja nur durch die Liebe Gottes, wie schon gesagt, zum wahren Wohle des Menschen. Erkennt der Mensch das dankbar in seinem Gemüte an, so nähert er sich auch stets der Liebe und der Ordnung Gottes und geht dann bald und leicht ganz in dieselbe über und wird dadurch selbst weise und mächtig; tut er aber das Gegenteil, so wird er denn auch stets dümmer und in allem schwächer und machtloser.« {a jl.ev08.140,07}

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