Sonnenheilmittel aus Zuckerkristallen

gemäß Jakob Lorbers Herstellungs- und Anwendungsrichtlinien in: 'Heilkraft des Sonnenlichtes', 3. Kapitel:


Inhaltsübersicht:


01] So die erste euch bekanntgegebene Art (aus Lichtglobuli in violetten Glasschalen) irgend Schwierigkeiten hätte - was sehr leicht sein kann -, durch die ihr nicht imstande wäret, euch all das dazu Erforderliche herbeischaffen zu können, so könnt ihr auch noch auf eine andere, der ersten Art aber dennoch ähnliche Weise die Sonnenstrahlen [Biophotonen] durch ein taugliches Mittel auffangen und in vorkommenden Krankheitsfällen einem Leidenden damit zu Hilfe kommen. Diese Art besteht darin:

Dunkelblau oder schwarz glasierte Tonschale als Ersatz für dunkelviolette Glasschalen

02a] Anstelle der violetten Glastasse (s. jl.hson.002,01) könnt ihr auch eine aus gutem Ton gebrannte, entweder ganz schwarz, besser aber dunkelblau glasierte Tasse oder Schale nehmen,

Besonnung von Zuckerkristallen

02b] und in diese Tasse anstelle der Milchzuckerkügelchen einen anderen reinen, erbsengroß zerbröckelten Zucker also tun, daß nicht ein Bröckchen das andere bedecke. Stellet dann solchen Zucker eine gleiche Tageszeit, wie bei der früheren Art (s. jl.hson.002,03a), auf wenigstens zwei Monate lang der Sonne aus und verwahret ihn die Nacht hindurch wie auch nachher, ebenso sorgfältig wie bei der früheren Art (s. jl.hson.002,03b), in einem dunklen, vor der Einwirkung der Luft wohlverwahrten Gefäße. (1)
Der Gebrauch ist derselbe wie bei der ersten Art (s. jl.hson.002,06), nur mit dem Unterschied, daß hier die Dosis etwas stärker sein muß als bei der ersten Art (Milchzuckerkügelchen), weil sich in diesen Zuckerbröckchen in dem töneren Gefäß die Sonnenstrahlen nicht so sehr konzentrieren wie bei der früheren Art. (2)

Einnahme von besonntem Zucker im Notfall auch ohne vorherige mehrtägige Diät und Einnahme von gesonntem Wasser

03] Bei Krankheiten, die schnelle Hilfe und Linderung brauchen, kann nach dieser zweiten, wie auch nach der ersten Art das Heilmittel sogleich dem Kranken eingegeben werden.
Wenn jedoch die vorhin (jl.hson.002,06) angezeigte Vordiät mit dem Genusse des bekanntgegebenen Sonnenwassers (s. jl.hson.002,07) zum voraus beachtet werden kann, so ist die darauffolgende Heilung desto sicherer und schneller, weil dadurch der Seele eine bedeutende Arbeit erspart wird.

Anwendung von Zucker-Lichtkonzentrat: Einnahme von besonntem Wasser, Bettruhe, schwitzen, Zucker in Schweißtropfen annetzen, einnehmen. Typische Reaktionen.

04] Diesen von den Sonnenstrahlen geschwängerten Bröckelzucker könnt ihr sehr wirksam auch also anwenden:
05] Wenn der Kranke den Tag hindurch einige Trinkgläser voll gesonnten Wassers (s. jl.hson.002,07) getrunken hat, so soll er sich darauf in ein gutes Bett legen, in welchem er nach ein paar Stunden sicher in einen Schweiß kommen wird.
06] Wenn der Kranke so in einem Schweiße ist, so nehmet 1-3 Bröckchen des gesonnten Zuckers, tauchet das Bröckchen ein wenig in einen der Schweißtropfen und gebet es so dem Leidenden ein. Darauf wird er sich etwas benommen fühlen, im Kopfe und im Magen einen leichten Druck verspüren; auch wird es ihn am ganzen Leibe ganz leicht krankhaft frösteln. Auf dieses Frösteln wird sich dann eine leichte Diarrhöe (Durchfall) einstellen, mit welcher der Patient auch vollkommen geheilt ist.
07] Diese nun beschriebene Wirkungsäußerung kann bei manchen 3, bei manchen sogar bis 7 Tage andauern, je nachdem der Kranke eine leichtere oder schwerere Natur besitzt.

Nachsorgemaßnahmen bei Heilkur mit lichtangereichertem Milchzucker/Zucker: einige Wochen Diät einhalten, gesonntes Wasser trinken.

08] Nach der Herstellung aber soll der Geheilte dennoch die Diät (s. hson-004) ein paar Wochen hindurch fortdauernd beachten und zuweilen ein Glas voll Sonnenwasser (s. jl.hson.002,07) trinken, und er wird von was immer für einem Übel aus der Wurzel wiederhergestellt sein.
09] Hierzu ist aber noch zu bemerken, daß bei jenen Krankheiten, die gewöhnlich von Anschoppungen (Blutüberfüllungen) herrühren, eine vorangehende Diät unbedingt notwendig ist, und zwar streng also, wie sie in der besten Homöopathie vorgeschrieben ist.


Anmerkungen:

1) Die Lichtglobuli bzw. anderen besonnten Naturprodukte sollen also nach dem Ende der Sonnenbestrahlung sofort luftdicht in violettem, dunkelblauem oder schwarzem Behälter über Nacht aufbewahrt werden. Damit soll verhindert werden, daß sie feucht werden bzw. unerwünschte Lichtfrequenzen - außer violett, dunkelblau - im besonnten, biophotonenangereicherten Material gespeichert werden können. Dadurch soll wohl der erhöhte Violettanteil im Biophotonenspektrum im Vergleich zu den anderen Spektralschwingungen erhöht bleiben.

Violettglas

2) Da die 'erbsengroßen' Zuckerbröckchen ein erheblich größeres Volumen als die kleineren Lichtglobuli aufweisen, folglich auch eine relativ geringere Oberfläche im Vergleich zu den Globuli besitzen, muß die Lichtbestrahlung beträchtlich länger (doppelt so lange) dauern, um eine vergleichbare Photonendichte im besonnten Material herstellen zu können. Je kleinvolumiger = oberflächengrößer die bestrahlten Teile sind, desto rascher sind sie aufgeladen. Daher ist es sinnvoller, mit kleinvolumigen Lichtglobuli oder Zuckergranulaten zu arbeiten als mit größeren! Bei großvolumigeren Mitteln ist daher auch die Einnahme-Dosis zu erhöhen.


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