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'Sexuelle (Un)Freiheit'

Ehe (Monogamie) und Vielehe (Polygamie)

Jesus über Einehe und Vielehe nach göttl. Ordnung


Inhaltsübersicht:


Offenbarungen Jesu über Partnersuche und Ehe

Mehrehe (Vielweiberei, Polygamie)

Jesus erklärt hierzu durch Jakob Lorber:
An sich ist Vielweiberei (Polygamie) gegen die göttliche Ordnung. Sie kann u.U. aber das kleinere Übel sein und daher mit gewissen Einschränkungen und Nachteilen zugelassen sein.
  • Vielweiberei ist nach göttlicher Ordnung nicht gestattet. Darum wurden einst nur ein Mann und eine Frau füreinander erschaffen. Adam besaß nur eine Frau: (a JL.KJug.104,25) a »Zwei Weiber aber kannst du zufolge Meiner Ordnung nicht haben; denn im Anfang ward ein Mann und ein Weib erschaffen.«
    Entspräche die Vielweiberei der göttl. Ordnung, hätte Adam viele Frauen bekommen, um sein Zeugungsvermögen täglich ausschöpfen zu können: (a JL.Ev02.103,19) a »Wäre es Gottes Wille gewesen, daß ein Mann mehr denn ein Weib habe, so hätte Er dem Adam auch sicher mehr als nur ein Weib erschaffen. Aber Gott wollte, daß ein jeglicher Mann nur ein Weib haben solle und gab daher dem Adam auch nur ein Weib.«
    a »Siehe, wäre die Vielweiberei in Meiner Ordnung, so hätte Ich sicher im Anfange schon, als Ich den Adam als den ersten Menschen der Erde geschaffen hatte, ... für diesen ersten Menschen dreihundert und etliche sechzig Weiber erschaffen, auf daß er sein tägliches Zeugungsvermögen hätte in die natürliche Anwendung bringen können!« (a JL.HaG3.063,10)
    a »Aber siehe, Ich erschuf ihm nur ein Weib, und in dieser Anzahl gebe Ich noch bis zur Stunde für ein männlich Wesen nur ein weibliches; und daraus kannst du alsbald gar leicht den guten Schluß ziehen, daß dem Manne von Mir aus nur ein Weib bestimmt ist trotz seiner reichhaltigeren Zeugungsfähigkeit (a JL.HaG3.063,11)

  • Vielweiberei entstand durch Streben nach sex. Genuß und Wollust, vor allem bei den Herrschern. Dies entsprach nicht dem Willen Gottes, sondern dem der Menschen: (a JL.Ev02.103,20) a »Daß die Menschen hernach von diesem ersten Gesetze abgegangen sind - was besonders bei den Heiden oft ins lasterhafte Böse ging, da besonders ein Fürst sich gleich alle die schönsten Jungfrauen seines Landes zu seinen Weibern nahm und dazu noch von fremden Fürsten sich auch mehrere dazukaufte -, war nicht Gottes, sondern der sinnlichen Menschen Wille; denn viele der Weiber eines Fürsten oder eines sonstigen Reichen waren nicht Weiber für die Zucht [von Nachkommen, d. Hrsg.], sondern pure Lustdirnen zur Erweckung der zugrunde gegangenen Mannheit und deren Wollust. Jeder Mann aber lebt dann nicht mehr vollkommen in der göttlichen Ordnung, so er das erste Urgesetz Gottes nicht hält!«

  • Maximal 3 Frauen waren den Meduhediten (Urjapanern) gestattet. Vielweiberei macht das Leben mühselig, schwächt die Gottesliebe und die Weisheit. (a JL.HaG1.033,13b) Den lange lebenden Meduhediten, die mehrere Frauen hatten, wurde von ihrem Führer empfohlen: a »Mehr als höchstens zwei bis drei Weiber soll keiner haben; denn alles, was darüber wäre, würde euch zur großen Sünde von Gott angerechnet werden und euer Leben auf der Erde zur kurzen, mühseligen Dauer machen, eure Liebe zu Gott schwächen und euch somit endlich alle Weisheit rauben, welche nur eine freiwillige Zugabe Gottes ist an jene, die Seine Gebote halten genau.«

  • Jesus verwarf die bereits vorhandende jüdische Mehrehe (Polygamie) zu seiner Erdenzeit nicht, sofern sie zur Fortpflanzung diente. Für die Folgezeit sollte aber - wie bei Adam und Eva - nur die Einehe gelten. Nur sie entspricht dem göttl. Willen. (a JL.Ev02.103,18) a »Ich verbiete es auch niemandem, zwei, drei und auch noch mehr Weiber zu haben; denn das Weib ist der Zucht [Fortpflanzung] der Menschen wegen erschaffen worden. Ein untüchtiges [unfruchtbares] Weib ist Gott nicht wohlgefällig, es müßte denn sein, daß sie von Natur aus untüchtig ist, - was eine Sache ist, für die kein Mensch kann.«
    Als Ehefrau soll eine Jungfrau oder eine noch fortpflanzungsfähige Witwe gewählt werden: (a JL.Ev02.103,19) a »Aber in der Folge soll ein jeglicher Mann nicht mehr denn nur eine Jungfrau oder eine Witwe, die noch zuchtfähig (fruchtbar) ist, sich zum Weibe nehmen; denn wäre es Gottes Wille gewesen, daß ein Mann mehr denn ein Weib habe, so hätte Er dem Adam auch sicher mehr als nur ein Weib erschaffen. Aber Gott wollte, daß ein jeglicher Mann nur ein Weib haben solle und gab daher dem Adam auch nur ein Weib.«
    Auch wenn die Mehrehe als kleineres Übel einst gestattet wurde, sollten Kinder aus einer Mehrehe dennoch zur Einehe erzogen werden: (a JL.HaG2.106,22) a »Obschon Ich aber dadurch durchaus nicht einführen will die Vielweiberei, namentlich bei euch schon gar nicht, so gehe aber dennoch hin, und berichtige solches... Du kannst hinzusetzen, daß sie darum ihre Kinder aber dennoch nicht für die Vielweiberei erziehen sollen, sondern wie es Meine wahre Ordnung... erheischt!«

  • Sofern jemand schon mehrere Frauen und von ihnen Kinder hat, soll dies so belassen werden, um die unvermeidlichen Härten einer Trennung zu vermeiden: (a JL.HaG2.106,11) a »Siehe, du hast ganz recht, so du die Vielweiberei als vollkommen Meiner Ordnung zuwider aufgestellt hast...«
    a »Aber nun denke dir einmal, was da für diese besser ist, nachdem sie schon - namentlich die Anführer -, durchaus jeder für sich genommen, mit wenigstens zehn Weibern versehen sind: entweder sie zu trennen und ihnen zu lassen nur ein Weib, oder sie belassen also, wie sie sind?« (a JL.HaG2.106,12)
    a »So da einer von seinen zehn Weibern neun verläßt und nur eines behält, was sollen dann die neun mit ihren Kindern tun, und wie wird es aussehen in ihren Herzen?« (a JL.HaG2.106,13)
    a »Oder, so er aber alle behält und sorgt für die Herzen aller der Kinder seiner zehn Weiber, und die Weiber aber, so sie durch ihren Mann werden uns kennen lernen, wie wir sie trotz der alleinig wahren Ordnung dennoch belassen haben in dem Stande, in welchen sie gekommen sind durch die eisernen Bande ihres Gesetzes, uns dann loben und preisen werden in ihren Herzen« (a JLHaG2.106,14)
    a »Und werden daraus ersehen unsere große Erbarmung und Liebe auch alle ihre Kinder, die uns im Gegenteile verwünschen würden in ihren Herzen.« (a JL.HaG2.106,15)
    a »Was sonach, meinst du, was da besser sein dürfte wenigstens für diese, welche sich schon einmal in diesem freilich wohl an und für sich kläglichen und unordentlichen Zustande befinden?« (a JLHaG2.106,16)
    Selbst wenn Gott eine bereits vorhandene Vielweiberei aus Rücksicht auf die Frauen und Kinder zuläßt, ändert dies nichts daran, daß Vielweiberei gegen die göttl. Ordnung ist: (a JL.HaG2.106,22) a »Obschon Ich aber dadurch durchaus nicht einführen will die Vielweiberei, namentlich bei euch schon gar nicht, so gehe aber dennoch hin, und berichtige solches an diesen Kindern aus der Tiefe; nur kannst du hinzusetzen, daß sie darum ihre Kinder aber dennoch nicht für die Vielweiberei erziehen sollen, sondern wie es Meine wahre Ordnung... erheischt!«

  • Für Weltmenschen ist die Vielweiberei in einer Ehe evtl. das kleinere Übel, wenn dadurch andere sex. Entgleisungen, z.B. Homosexualität, Päderastie, Sex mit Ehefrau aus bloßer Wollust, Sex mit Schwangerer, Vergewaltigung etc. vermieden werden können. Wer viele Ehefrauen hat, zeugt meist viele Kinder: a »Für Kinder der Welt, wenn sie zu sehr gezogen werden von ihrem Fleische, ist die Vielweiberei besser als eine unordentliche Hurerei und Notzucht oder gar Knabenschänderei!« (a JL.HaG2.106,17)
    a »Ja, Ich sage dir: Es ist auch sogar die Vielweiberei besser denn ein unordentliches Beschlafen eines (einzigen Ehe)Weibes, da auf keine Zeugung abgesehen wird, sondern allein auf eine stumme Befriedigung des Triebes, und das besonders dann, wenn das Weib sich schon ohnehin im sichtbaren Zustande der Schwangerschaft befindet.« (a JL.HaG2.106,18)
    a »Denn wer da hat zehn oder mehrere Weiber, der zeugt nahe allzeit, sooft er eine beschläft; wenn aber jemand nur ein Weib unordentlich beschläft zu öfteren Malen, so zeugt er fürs erste nicht nur mit jeder Beiwohnung keine Frucht, sondern er verdirbt oft noch die schon gezeugte und macht am Ende sein Weib gänzlich unfruchtbar noch obendarauf.« (a JL.HaG2.106,19)

s. weiterführende Wikipedia-Artikel, die mit obigen Ausführungen in Zusammenhang stehen:

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