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Kraftverlust als Folgen der Urrebellion Luzifers (Satan) und seiner Geister

Verknüpfung zu den Texten des Propheten Jakob Lorber (1800-64)


    Kurzfassung der Aussagen in Lorbers Werken

    Die Gott (=Jesus) treuen und rebellischen Engel entwickelten sich in getrennte Richtungen. Die Anerkennung Satans als Gott und die Ablehnung des wahren Schöpfers als Gott und die Übertretung seiner Gebote führte zur Verminderung ihrer Kraft und Macht.

    1) Wer sich von Gott als Energiequelle entfernt, verliert an Energie. Nachlassende Energie führte zu Trägheit und zur Verdichtung der Seelenteile zu Materie. So nahmen sich Satan und seine Anhänger selbst gefangen. {a jl.ev02.231,06 f.}

    2) Nur wer die göttl. Ordnung einhält, hat wahre Freiheit und echtes Leben! {a jl.ev02.231,06b}

    3) Zum Kraftverlust führte auch der Drang Satans und seiner Anhänger, alle Gegenkräfte zu beseitigen. Eine Kraft, der die Gegenkraft fehlt, kann sich nicht mehr entfalten. {a jl.ev02.229,10}

    4) Um aus dem Zustand der Kraftlosigkeit herauszukommen, versuchen Satan und seine Helfer, Kräfte von anderen in sich aufzusaugen. Dadurch entziehen sie sich erst recht die zur Kraftentfaltung nötigen Gegenkräfte. {a jl.ev02.229,11}

    5) Wer zuviel Eigenschaften unterdrückt oder Kräfte von anderen aufnimmt, macht sich letztlich selbst aktionsunfähig. Deswegen wurde Satana letztlich tatunfähig und zum Symbol für Erstarrung und Trägheit. Was unterdrückt und verdrängt wird, drängt aber irgendwann wieder an die Oberfläche. Diese Art von Lebendigkeit ist aber kein echtes Leben. {a jl.ev02.229,12}

    6) Teufel oder böse Geister sind von Satan gefangene Wesen, die ihm nur ein Scheinleben und Scheinkräfte geben und letztlich immer wieder rebellieren. {a jl.ev02.229,13}


    Originaltexte zu Folgen der Urrebellion gegen Gott:

    zu 1) Die Geister haben sich durch steigenden Ungehorsam selbst verdichtet und gefangengenommen. a  »Die Folge (der Rebellion Satanas) war die Sich-selbst-Gefangennehmung in seiner Trägheit, darin er sich stets mehr und mehr verdichtete, und wieder die Folge davon war die Schöpfung der Materie, ebenfalls ganz auf dem Wege der göttlichen Ordnung. Und so denn hatte sich durch solchen Fall fürs erste der Hauptgeist und mit ihm alle seine verwandten Untergeister selbst auf das hartnäckigste und bitterste gefangengenommen.« {a jl.ev02.231,06 f.}

    zu 2) Gehorsam oder Ungehorsam gegen die göttl. Ordnung entscheiden über den wahren Freiheitsgrad eines Geistwesens bzw. Menschen: a  »Der sichere Erfolg des Nichtbeachtens des göttlichen Gebotes war ebenso bestimmt vorgesehen, wie der freieste Zustand jener Geister, die das Gottesgebot an und in sich erfüllt haben.« {a jl.ev02.231,06b}

    zu 3) Eine Kraft kann sich nur voll entfalten, wenn ihr dazu eine Gegenkraft die Möglichkeit bietet. Die Beseitigung der Gegenkraft erzeugt daher eigene Wirkungsunfähigkeit: a  »Wo irgendeine Kraft in einem sich frei konsolidierenden Wesen durch ihr überwiegend hartnäckiges Bestreben alle anderen Gegenkräfte zum untätigen Schweigen in ihrer Sphäre bringen will und auch zum größten Teile bringt, da tötet sich gewisserart so eine Kraft selbst, dadurch, daß sie sich alle Gelegenheiten aus dem Wege räumt, bei denen sie ihre Kraft hätte äußern können. Eine Kraft aber ohne eine entsprechende Gegenkraft ist... so gut wie gar keine Kraft.« {a jl.ev02.229,10}

    zu 4) Wer Kraftverlust spürt, will von anderen Kräfte absaugen, um wieder handlungsfrei zu werden. Dies machen auch Satan und seine Helfer, wenn sie anderen Geistwesen oder Menschen die Vitalenergie abzapfen (Odvampyrismus): a  »Solch eine sich selbst in allem gefangengenommene Kraft muß dann ja aber auch immer das Bestreben haben, noch mehr Kräfte in sich gefangenzunehmen, um sich selbst in ihrem schmerzlichen Gefangensein lediger zu machen. Und seht nun, das ist eben das, was man 'Satan' und 'Teufel' nennt.« {a jl.ev02.229,11}

    zu 5) Wer zuviel Eigenschaften unterdrückt oder Kräfte von anderen aufnimmt, macht sich letztlich selbst aktionsunfähig. Was unterdrückt und verdrängt wird, drängt aber irgendwann wieder an die Oberfläche. Diese Art von Lebendigkeit ist aber unecht: a  »Satan ist eine große Persönlichkeit und entspricht der zu starren Ruhe und Trägheit; denn diese geschaffene erste große Persönlichkeit wollte alle anderen Kräfte in ihre Wesenheit vereinen und ist aber darum tot und tatunfähig geworden in sich selbst. Aber die in ihr besiegten anderen Kräfte ruhen dennoch nicht völlig, sondern stehen in einer fortwährenden Tätigkeit und personifizieren sich dadurch wie selbständig. Durch solche Tätigkeit beleben sie aber das Grundwesen wie mit einem Scheinleben, und dies Leben ist dann offenbar nur ein Trugleben einem wahren freien Leben gegenüber.« {a jl.ev02.229,12}

    zu 6) Teufel oder böse Geister sind an Satan gebundene und dennoch stets rebellierende Wesen, die ihm nur ein Scheinleben und Scheinkräfte geben. a  »Solche besiegten und doch den Sieg nicht annehmen wollenden Kräfte sind dann das, was man dem Satan gegenüber 'Teufel' oder 'böse Geister' nennt.« {a jl.ev02.229,13}

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