Jesus Christus: 'Himmelsgaben', Band 3, S. 293


   07] Heute, den 5. Oktober um halb zehn Uhr, kam eine Schar starker Geister durch die Luft, gab Mir Ehre, Lob und Preis und errichtete Mir schnell ein erhabenes Wohnhaus. "Denn", sagte ihr Anführer, "es ist nicht fein, den Herrn der Herrlichkeit auf dem schmutzigen Erdgrunde weilen zu lassen."
   08] Ich aber sagte zu ihnen: "Lasset ab von eurem Eifer! Ich weiß, warum Ich also handle, und warum Ich nun die Erde berühre mit Meinen Füßen. Ziehet ein dies Gezelt! Wollte Ich eine Wohnung, so stünde sie sogleich Meiner würdig da. Erbauet aber dafür lieber in eurem Herzen Mir ein rechtes Haus; das werde Ich dann zur Wohnung nehmen..."

Kapitelinhalt Jakob Lorber und seine Freunde im Gesichtskreise der heiligen Gesellschaft (Niederschrift 06.10.1850)

   00] (Robert Blum fragt den Herrn:) "...Aber was wollten denn gestern abend die zwölf (Die Namen der Zwölf sind: Jakob Lorber, Andreas Hüttenbrenner, Anselm Hüttenbrenner und dessen sechs Kinder: Wilhelmine, Julie, Alexandrine, Angelika, Peter und Felix. Dann Cölestin Hüttenbrenner und die zwei Frauen: Mathilde E. und Eleonore J., d.Hg.), die so gegen halb sechs Uhr von der Stadt zu uns heraufkamen? Einen kenne ich wohl schon; das ist der, der da in Deinem Namen Brot und Wein mit sich brachte. Das ist so ein schwaches irdisches Knechtlein von Dir und schreibt, was Du ihm durch einen Engel in Deinem Namen in die Feder diktierst; aber die anderen waren mir ganz fremd."
   01] (Der Herr:) "Das waren eben diejenigen wenigen Freunde in dieser Stadt, derentwegen wir hauptsächlich von Wien aus diesen Abstecher gemacht haben (Die Namen der Zwölf sind: Jakob Lorber, Andreas Hüttenbrenner, Amseln Hüttenbrenner und dessen sechs Kinder: Wilhelmine, Julie, Alexandrine, Angelika, Peter und Felix. Dann Cölestin Hüttenbrenner und die zwei Frauen: Mathilde E: und Elenore J.) Siehe, diese lieben Mich und haben einen guten Glauben, obschon sie Mich nicht sehen. Hätte Ich Mich ihnen gezeigt, so hätten sie aus Liebe zu Mir sogleich das Leben ihres Leibes am Berge gelassen. Aber das darf nicht sein in dieser Zeit; sie haben auf der Welt noch manche Arbeit in Meinem Namen zu verrichten, und Ich habe sie lieb und lasse ihnen noch manche Zeit auf der Erde zu ihrer Vollendung.
   02] Sie werden mit der Zeit diese unsere Handlung der Welt kundtun in kurzer Zeit; da werden viele ihr Heil darin finden. Aber viele der reinen Weltkinder werden sich darob auch sehr ärgern, werden aber dabei zugrunde gehen naturmäßig und moralisch. Denn solche werden fürder kein Licht unmittelbar aus den Himmeln irgendwo mehr finden..."


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