Jakob Lorber: 'Himmelsgaben', Band 2


   04] Daher sei das Mein erster Gruß an die, die da gewünscht hat ein Wörtlein von Mir! Wird sie es achten, so werde Ich ihr schon gar bald einen anderen »Stern« zeigen und ein starkes und großes »Bindeband« geben.
   05] Wenn sie aber darüber eifern würde ihrer Schwestern wegen, dann wird sie - ihres eigenen ewigen Heils willen - lange zu bitten haben, bis Ich sie voll erhören werde! - Amen.
   06] Solches sage Ich, ihr und aller Menschen, Kinder und Kindlein heiliger, liebevollster Vater! - Amen, Amen, Amen.

Mahn- und Verheißungswort an Gabiela (09.04.1842)

   01] So sage denn kurzhin der, die da hier trägt einen Mannsnamen, aber eigentlich innerlich heißet Gabiela (Wilhelmine, die Tochter Anselm Hüttenbrenners):
   02] Warum sie das überhört hat, was Ich ihr schon nahe vor einem Jahre unaufgefordert gab, da Ich sie beim Namen rief, und sie aber dennoch verkannt hat Meine Vaterstimme?
   03] Ich lasse ihr darum, liebevollst ermahnend, sagen, sie solle ja vor allem das (frühere Wort) in die Hand und recht tief ins Herz nehmen. Sodann erst werde Ich sie wieder vollkommen zu Meiner Tochter aufnehmen und werde ihr ein anderes Wort geben, das sie erfüllen wird mit einer großen Kraft, zu kämpfen gegen alle Anfechtungen der Welt. Denn sie ist zufolge Meiner Ordnung nicht frei von Versuchungen der Finsternis. Aber so sie sich ernstlich zu Mir wendet, da soll sie frei werden!
   04] Sie soll nur auch recht ernstlich beten, nicht veränderlich sein in ihrem Herzen und nicht mit heimlichem Wohlgefallen dann und wann zur Welt hinausblicken, sondern soll beharrlich sein in allem, was da der Liebe ist zu Mir! So wird dann ein mächtigeres Wort sicher nicht lange unterm Wege bleiben.
   05] Dessen alles soll sie in ihrem Herzen wohl achten und nicht vergessen des ersten Wortes, das Ich an sie gerichtet habe! Amen.
   06] Das sage und lasse ihr sagen Ich, ihr liebevollster Vater!


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