Bewegung als innerkörperlicher Dynamo mit Fittness- und Heileffekten


Inhaltsübersicht:


Dezentrale Elektrizitätserzeugung in Zellen

Im Artikel "Entstehung von Elektrizität und Reibung in der gesamten Natur" werden Beispiele genannt, wie in der ganzen Natur durch Bewegung und Reibung (Piezo)Elektrizität und Magnetismus erzeugt werden.

Auch im menschlichen oder tierischen Körper wird in Zellen, Muskeln, Geweben und Organen durch Bewegung, Reibung, Druck und Zug (Piezo)Elektrizität und Magnetismus erzeugt. Jede körperliche Bewegung, Druck und Zug erzeugt einen solchen Energetisierungseffekt.. (speziell in der Milz)
Folglich fungieren viele Milliarden Zellen im gesamten Organismus als lokale, dezentrale Elektrizitätserzeuger, die wie Dynamos durch Bewegung, Druck und Zug Reibungselektrizität erzeugen - abhängig vom Ausmaß der Bewegung bzw. Druck und Zug!

Diese körperintern erzeugte Elektrizität und Magnetismus ergänzen jene Elektrizität und Magnetismus, der von außen zugeführt wird durch Sonnenlicht-Energie.
Sowohl die selbst erzeugte Elektrizität, wie auch die aus der Sonne stärkt, aktiviert und regeneriert die Zellen, Gewebe, Organe und Muskeln.

Kurzzeitig kann die Sonne mangelnde Bewegungs-Elektrizität im Organismus ersetzen und umgekehrt die Bewegungselektrizität auch die Lichtenergie - aber langfristig ist beides zur Erhaltung der Gesundheit oder deren Wiedererlangung nötig.

Milz als Energiegenerator für Blut und Nerven

Außer den unzähligen Zell-Minikraftwerken, die durch Druck, Zug, Reibung und Bewegung in Zellen, Geweben, Muskeln, Blut, Lymphe etc. dezentral Reibungselektrizität produzieren, besitzen Menschen noch ein spezielles Organ, das als zentrales, übergeordnetes 'Elektrizitätswerk' fungiert, die Milz!

Sie erzeugt elektrische Energie durch Bewegung und Reibung aufgrund ihres speziellen Zell- und Strukturaufbaus. Jesus offenbarte durch Jakob Lorber und Gottfried Mayerhofer mehr darüber, welche wichtige Rolle sie für die Erzeugung von Reibungselektrizität, speziell für die Energetisierung des Blutes und der Nerven bei Menschen und Tieren spielt:

"Die Milz ist die elektrische Batterie oder der Feuerherd, wo das Blut nach seinem kleinen Umlauf wieder neu belebt wird." (gm.sgeh.013,3838)

jl.erde.010,01] Jesus erklärt, wie das geschieht: "Wenn ihr ein kleines Stückchen von einer tierischen (oder menschlichen, d.Hg.) Milz durch ein gutes Mikroskop beobachten würdet, so würdet ihr da eine Menge kleiner Kämmerchen entdecken, die zumeist viereckigen oder kubischen Inhaltes sind, manchmal aber auch dreieckige Pyramiden bildend; seltener sind diese Kämmerchen eiförmig rund. Diese Kämmerchen sind an den Ecken durch kleine Zylinderchen organisch verbunden; die Wände dieser Kämmerchen aber sind frei, daher auch eine Milz sehr weich und locker anzufühlen ist. Zwischen den Reihen der aneinandergebundenen Kämmerchen ziehen sich eine Menge Blutgefäße hindurch, welche Gefäße nicht aus gleichförmigen Röhren, sondern aus solchen nur bestehen, welche bald eng, bald weit sind und dem Auge sich ungefähr so darstellen als der Faden einer Kreuzspinne, wenn sie ihn mit ihren grauweißlichen Klebperlen besetzt hat; denn solches werdet ihr wohl schon gesehen haben, wie dieses Tier seinen elastischstarken Faden mit eigens kleinen Klebperlen schmückt, welche dazu dienen, daß ein Insekt im Augenblicke, als es den Faden berührt, wie ein Vogel an die Leimspindel angeklebt wird und sich nimmer davon entfernen kann.
02] Sogestaltig ist also ein Blutgefäß in der Milz beschaffen; noch faßlicher wird es für euch sein, so Ich es mit einer sehr feinen Schnur kleinster Zahlperlchen vergleiche. Dergleichen Blutgefäße gibt es durch die ganze Länge der Milz wie auch durch die Quere derselben eine überaus große Menge. Diese Blutgefäße beginnen in einem einzigen Gefäße, das mit dem Magen in Verbindung steht, und endigen wieder mit einem Hauptgefäße, das mit dem Herzen in der rechten Verbindung steht; zugleich ist dieses ganze Milzgewebe von einer zarten Haut umfaßt, durch welche die Milzkämmerchen und perlschnurartigen Blutgefäße wie dunkelrote Wärzchen hervorblicken. Da aber diese Milz bei den Tieren (und Menschen, d. Hg.) ein äußerst zartes Gewebe ist, so ist sie noch extra mit einem Fettnetze umgeben, damit sie erstens gesicherter ist und fürs zweite ihrer steten sich reibenden Tätigkeit wegen auch einen guten Fettstoff um sich hat, damit sie sich solcher Tätigkeit zufolge nicht irgend wehtue.
03] Nun haben wir so gut als in der Kürze möglich eine gewisserart anatomische Beschreibung der Milz vor uns, welche im toten Zustande freilich wohl eine von dieser jetzt beschriebenen sehr veränderte Form annimmt; nun müssen wir aber auch wissen, was sie hier so ganz eigentlich mit dieser ihrer Einrichtung für ein Geschäft verrichtet, und wie ihr zu diesem Geschäfte eben diese Einrichtung zweckdienlich ist.
04] Wir haben schon gehört, daß die Milz mit ihren Blutgefäßen mit dem Magen und mit dem Herzen zusammenhängt; warum das? Weil sie vom Magen die ins Blut übergebenden Säfte in sich aufnimmt, sie so ganz eigentlich ins Blut verwandelt und sie als solches an das Herz abliefert; daher kann es auch bei vollblütigen Menschen sehr leicht geschehen, daß die Milz zu überfüllt wird mit Blut - weil sie nicht alles ans Herz absetzen kann, was in ihr erzeugt wird -, daß dann das Blut, das sich in der Milz angehäuft hat, in den Magen zurücktritt und der Mensch dann das Blutbrechen bekommt. Und findet das Blut da den Ausgang nicht, so kann daraus sehr leicht eine Entzündung und mit der Zeit, was noch schlechter ist, eine Erhärtung dieses Haupteingeweides zuwege gebracht werden; daher kommt auch das häufig vorkommende Blutbrechen meistens nur von der Milz und höchst selten von der Lunge her.
05] Auf diese Weise aber hätten wir nun schon eine Verrichtung der Milz belauscht; nur fragt es sich jetzt, wie die Milz das Blut erzeugt...
06] Wenn der wie Eiweiß aussehende Saft aus dem Magen in die Milz übergeht, so bleibt er in diesen perlschnurartigen Blutadern gewisse Perioden hindurch sitzen und rückt nur mit jedem Pulsschlage um eine Perle weiter. Zu gleicher Zeit aber wird mit jedem Pulsschlage eine Reibung der Milzkammern gemacht. Durch diese Reibung füllen sich diese Kämmerchen mit elektrischem Feuer, welches sich gegen die Magengegend hin als positiv und gegen die Herzgegend hin als negativ darstellt; daher auch die Kämmerchen gegen die Magengegend viel mehr scharfkantig sind, während sie in der Gegend gegen das Herz hin sich mehr ins Eiförmige verlieren.
07] Durch dieses elektrische Feuer werden die Kämmerchen natürlicherweise bald sehr ausgedehnt, bald wieder sehr zusammengedrückt; und da diese Kämmerchen an den Kanten sowohl unter sich, wie auch mit einem jeden solchen Blutgefäßkügelchen durch kleine Zylinderchen in Verbindung stehen, so wird dadurch bewirkt, daß die Säfte in den Blutgefäßen stets mehr und mehr in eine kleine Gärung geraten. Durch diese Gärung scheidet sich der in ihnen noch etwas zu häufig vorhandene Kohlenstoff aus und wird dann durch die Kämmerchen teils an die Galle, teils aber auch an das Fett abgeliefert. Zugleich entstehen durch diese Gärung lauter kleine Bläschen, welche, wenn sie unter die Herrschaft der negativen Elektrizität gelangen, mehr zusammenschrumpfen und eine linsenartige Gestalt annehmen.
08] Als solche werden sie dann mit eben dieser negativen Elektrizität zur Hälfte angefüllt, bekommen dadurch eine safranartig gelbliche Farbe und treten also schon als Blut in die Herzkammer; denn das Blut ist nicht eine kontinuierliche Flüssigkeit, sondern es ist ein kleinlinsenförmiger Brei, welcher in seinen Kleinlinsen, die auf ihrer Oberfläche sehr glatt und schlüpfrig sind, die negative Elektrizität in den ganzen Körper herumbringt und verteilt.
09] Diese Elektrizität erwärmt dann auch den ganzen Organismus; und wo diese Linsen dann durch sehr enge Gefäße getrieben werden, da zerplatzen sie, nach welcher Zerplatzung die Hülse flüssig wird und in die sogenannten lymphatischen Säfte übergeht, während der durch dieses Zerplatzen freigewordene elektrische Stoff als ein eisenhaltiger Äther zur Belebung der Nerven verbraucht wird."

Diese Hauptaufgabe der Milz als Elektrizitätskraftwerk scheint den Anatomen und Schulmedizinern bislang gänzlich entgangen zu sein...

Wie mit wenig Aufwand ausreichend Energie erreicht wird

Im Grunde erzeugt schon jede Teilbewegung - z.B. die Zwerchfellatmung - des Körpers Reibungselektrizität, wodurch örtlich Zellen, Gewebe und Organe energetisiert und gestärkt werden. Ganzheitlich energetisierend sind daher Bewegungen, die den ganzen Körper einbeziehen.

Tägliche Bewegung (mindestens 30 Min.), z.B. durch Spaziergänge an frischer Luft (auch bei schlechtem Wetter mit der richtigen Kleidung), Sport, Jogging, Schwimmen etc., erzeugt innerlich Energie (durch Reibungselektrizität) und hält fit, regt den Kreislauf und Stoffwechsel an und hält die Gelenke beweglich. (Andererseits: "Wer rastet, der rostet.")
Deutliche Energiezunahme ist vor allem zu merken, wenn die Bewegung bei Sonnenschein erfolgen kann. (Auch dabei Maß halten!)

Stark energetisierend = elektrizitätserzeugend sind z.B.

Selbstverständlich gilt dies auch für viele andere Sportarten.

Durch das rhythmische Hin und Her von Armen und Beinen werden Zellen, Gewebe und Organe gedehnt und zusammengepresst und erzeugen durch den ständigen Richtungswechsel beträchtliche Reibungselektrizität.
Zellen und Flüssigkeiten (Blut, Lymphe, Zellwasser), Gewebe, Muskeln etc. wirken daher wie kleine dezentrale Stromgeneratoren bzw. Elektrizitätswerke! Diese Energie versorgt Zellen, Flüssigkeiten, Gewebe und Organe zusammen mit Photonen aus dem Sonnenlicht mit der nötigen Elektrizität, um ihre Aufgaben erfüllen zu können. Licht und Bewegung sind daher extrem wichtige Energielieferanten für jedes Lebewesen!

Nachteile von zu langen Ruhepausen

Wer nach Sport, Arbeit oder sonstigen Anstrengungen müde ist, sucht Ruhe zur Erholung. Wer dabei das rechte Maß an Ruhe nicht findet, und zu lange ruht, schwächt sich selbst und vermindert seine Leistungsfähigkeit:

Warum "nach getaner Arbeit eine mäßige Ruhe den Gliedern des Leibes guttut, aber dafür eine übermäßige schlechter als gar keine" ist, begründet Jesus seinen Jüngern so: (jl.ev01.220,20)
»So jemand einen weiten Weg zurückgelegt hat zu Fuß und erreicht endlich eine Herberge, so wird er, wenn er in der Herberge sich nicht alsobald zur Ruhe begeben wird, sondern kleine Bewegungen machen und am nächsten Tage schon vor dem (Sonnen)Aufgange auf den Füßen sein wird, den ganzen Tag über von keiner Müdigkeit etwas verspüren, und je länger er also seine Reise fortsetzen wird, desto weniger müde wird sie ihn machen." (jl.ev01.221,01

Die Erklärung dafür ist: Die stetige Bewegung erzeugt ständig neue Energie!

Über die nachteiligen Folgen einer zu langen Nachtruhe erklärte ihnen Jesus:
"So jemand ebenso stark ermüdet vom Tagesmarsche auf eine Herberge kommt, sich sogleich auf ein Lager hinwirft und dasselbe gar erst am Mittag des nächsten Tages verläßt, so wird er mit völlig steifen Füßen und mit einem völlig betrunkenen Kopfe seine Weiterreise fortzusetzen anfangen und wird nach einer Strecke zurückgelegten Weges sich vor lauter Müdigkeit nach einer Ruhe sehnen, und es kann am Ende sogar geschehen, daß er am Wege liegenbleibt und allda verkümmert, so ihm niemand - was leicht möglich - zu Hilfe kommt.
Was aber schuldet daran? Seine eigene zu große Ruhelust und der mit derselben vorhandene Wahn, daß die Ruhe den Menschen stärke." (jl.ev01.221,02 f.)

Dr. West beschreibt einen Indianerstamm, bei dem alles laufend erledigt wird: Die Tarahumara Indianer. Eine normale Gangart gibt es für sie nicht. Dafür können diese Menschen ununterbrochen mehrere Tage lang laufen, ohne müde zu werden.
Diese Fakten sind einfach zu begreifen, wenn man bedenkt, daß Bewegung innerkörperlich Reibungselektrizität und Magnetismus erzeugt.

Mäßige Bewegung nach Ermüdung ist daher besser als eine lange Ruhepause.
Bei Muskelkater ist es besser, statt zu ruhen, leichte gymnastische Übungen zu machen.

"Die Hoffnung, körperliches Nichtstun sei nicht weiter abträglich, sofern man nur das Gewicht halte und sich vernünftig ernähre, halten Evolutionsmediziner wie Frank Booth von der University of Missoure in Columbia für einen Trugschluss... Auf eines ist Erfolgsmodell Homo sapiens überhaupt nicht eingestellt: Bewegungsarmut." (S. 136)

An sich kann jeder leicht an sich selbst erkennen, wohin Inaktivität, Bewegungsarmut und Trägheit auf Dauer führen. Experimentelle Forschung zeigt dies exemplarisch:

"Die ersten Hinweise, wie wichtig Bewegung fürs Wohlsein ist, lieferte die Weltraumforschung. Um die Auswirkung der Schwerelosigkeit auf den Körper zu ergründen, wurden 1966 in einem Krankenhaus in Dallas fünf junge Männer drei Wochen lang ins Bett gesteckt. Sie bekamen eine spezielle Magerkost, damit sie nicht zunahmen, und durften sich nicht bewegen. Unter die Dusche ließ man sie in der ganzen Zeit nur ein einziges Mal, auf die Toilette schob man sie im Rollstuhl.
Es waren menschliche Wracks, die sich da nach 21 Tagen schwerfällig aus den Betten erhoben: Das Vermögen, Sauerstoff aufzunehmen, war um 28 Prozent verringert und das Schlagvolumen des Herzens um 25 Prozent. Der Herzmuskel war um 11 Prozent geschrumpft. Als sie auf einem Laufband rennen sollten, sanken zwei der Burschen ohnmächtig danieder. (S. 139)

Je mehr man liegt, sitzt und einen passiven Lebensstil pflegt, desto schneller schrumpfen die Muskeln und werden durch Fett ersetzt. Die Leistungsfähigkeit verringert sich nach und nach immer mehr.

"Den Einfluss von Inaktivität auf gesunde Menschen haben Forscher inzwischen neu bewertet: Der unter Büroangestellten so verbreitete Minimalgebrauch der Muskeln kann demnach fast so schädlich sein wie das Qualmen von Zigaretten.
Die Sterblichkeitsrate träger Menschen liegt bis zu einem Drittel höher als jene reger Vergleichspersonen. Ein Senior, der jeden Tag eine Meile (1,6 km) weniger spazieren geht als sein gleichaltriger Nachbar, wandert - bei sonst gleichen Risiken - sieben Jahre früher ins Grab." (S. 136)

"Generell dürfte Onkel Doktors Rat zur Ruhe das Ableben etlicher Patienten befördern. Beispiel Herzmuskelschwäche: Die krankmachenden physiologischen Vorgänge, die zum Schwund des Herzmuskels führen, verschlimmern sich, wenn der Betroffene sich auf ärztliche Anordnung hin nicht mehr bewegt. Gut informierte Mediziner verordnen inzwischen das Gegenteil: Einer aktuellen Übersichtsstudie zufolge kann Sport bei stabiler chronischer Herzinsuffizienz die Wahrscheinlichkeit, daran zu sterben, um etwas 35 Prozent senken." (S. 136)

"Weil im bewegungsfaulen Körper die biochemischen Kreisläufe stocken, ballen sich beispielsweise die Blutfette vermehrt zu Gallensteinen: Trägen Personen wird häufiger als dem Rest der Bevölkerung die Gallenblase entfernt. (S. 137)
Weil im lahmen Leib die Verdauung schleppend abläuft, vergrößert sich die Kontaktzeit mit krebsauslösenden Stoffen aus der Nahrung: Inaktive Menschen haben ein um 50 Prozent erhöhtes Risiko, vom Dickdarmkrebs heimgesucht zu werden. (S. 137)

Internist Herbert Löllgen klagt im 'Deutschen Ärzteblatt': "Viele Ärzte empfehlen (immer noch) bei verschiedenen Krankheiten körperliche Schonung oder raten von jeglicher körperlicher Aktivität ab... Doch gerade bei Stoffwechselerkrankungen und Gelenkverschleiß (Arthrose) sei Nichtstun "meist kontraindiziert" und verschlechtere sogar die Lebensqualität." (S. 136)

"Die meisten Zivilisationskrankheiten führt Evolutionsmediziner Dr. Booth darauf zurück, daß der Stoffwechsel wegen allzu großer Untätigkeit aus dem Ruder läuft.

Folgen von wenig Bewegung und Untätigkeit

Da Bewegung und Reibungsvorgänge für die Energieerzeugung innerhalb eines Organismus sehr wichtig sind, ist leicht nachvollziehbar, welche Folgen Bewegungsmangel oder Trägheit überhaupt nach sich ziehen:

Inaktivität ist daher wie ein kleiner Tod. Das gilt auch für den Geist. Ein dumpfer, mürbe gemachter Geist wird schwach und unfähig. Nicht umsonst besagt ein Sprichwort: ‚Stillstand ist Rückschritt'. Für Zellen, Gewebe und Organe - also für den Körper - bedeutet längerdauernde Bewegungsuntätigkeit gar den Tod. Jesus warnte daher auch seine Jünger vor zu viel Ruhe: "Es ist dem Leibe durchaus nicht zuträglich, gleich nach einem Mahle sich zur Ruhe zu begeben." (jl.ev06.052,02)

"Weiche Betten machen die Menschen weich und benehmen ihnen der Glieder nötige Kraft, und ein zu langer Schlaf schwächt die Seele und des Leibes Muskeln." (jl.ev03.211,06])

Zu wenig Bewegung und Aktivität hat u.a. folgende Auswirkungen:

Auch diese Folgen sind am leichtesten auf einen gemeinsamen Ursachen-Nenner zu bringen, weil ohne ausreichende Bewegung zu wenig Elektrizität und Magnetismus in Zellen, Geweben, Flüssigkeiten und Organen erzeugt wird. Je mehr Bewegung ausgeübt wird, desto mehr elektrische Energie kann der Zell-Dynamo erzeugen. Bei Untätigkeit gehen sozusagen die Lichter und Geräte aus...

(Jesus:) "Aus der Untätigkeit kommt nichts als der Tod zum Vorschein und muß daraus kommen." (jl.ev01.221,06)

Positive Effekte täglicher, kräftiger Bewegungen

Körperliche Aktivität und Bewegungen, z.B. regelmäßiges flottes Gehen, Jogging, Walking und Nordic Walking bzw. alle Sportarten haben folgende gesundheitlichen Effekte: Als eigentliche Ursache aller dieser (und wohl noch vieler anderer heilsamen) Wirkungen der Bewegung dürfte wohl die körperintern erzeugte (Piezo)Elektrizität und Wärme in Frage kommen, die durch Zug, Druck und Reibung in Zellen, Geweben, Organen, und speziell in der Milz erzeugt wird. Jede Zelle und jedes Organ ist von seiner Wirkung her ein kleiner Dynamo. Unzählige Kleinst-Dynamos in Zellen, Geweben, Muskeln und Organe erhalten durch Bewegung/Druck/Zug ihre Antriebskraft und versorgen sich dezentral selbst mit Energie. Die Milz als das zentrale körperinterne Elektrizitätswerk versorgt über das Blut und die Lymphe vor allem das Herz und den Verdauungsbereich mit lebenswichtiger Elektrizität und Magnetismus.
Bemerkenswerterweise scheint noch keiner der Wissenschaftler und Ärzte auf diese Idee bzw. Erkenntnis der innerkörperlichen Erzeugung von Elektrizität und Magnetismus gekommen zu sein.

Genau darauf aber weist Jesus Christus in Mitteilungen durch Jakob Lorber und Gottfried Mayerhofer deutlich und differenziert hin! Dort finden sich mehrere ausführliche Hinweise zur elektrizitätserzeugenden Wirkung von Bewegung und Reibung. Auf viele damit zusammenhängende Gesundheits- und Heileffekte wird eigens hingewiesen. Häufige Bewegung im Freien an Sonne und frischer Luft wird z.B. als wichtige Unterstützungsmaßnahme der heilenden Effekte von 'Sonnenheilmitteln' erwähnt.

Zusammenfassend kann gesagt werden: Bewegung = elektromagnetische Energie ist für jeden lebenden Organismus lebensnotwendig und unabdingbar für die Gesundheit und Fittness.

Vorbeugung und Heilung durch Bewegungsenergie

Eine große Zahl epidemiologischer Studien hat lt. 'Der Spiegel' 5/30.1.06 eindeutig ergeben: Tägliche körperliche Aktivität verringert deutlich das Risiko für Umgekehrt kann daraus gefolgert werden: Wer sich zu wenig bewegt, erzeugt in sich zu wenig Elektrizität und Magnetismus und risikiert o.a. Erkrankungen. Wer sich ausreichend bewegt (= Reibungselektrizität/Magnetismus in sich erzeugt) kann viele Krankheiten entweder vermeiden, lange hinausschieben oder auch wieder rückgängig machen....

Weil elektro-magnetische Energie eine so große Rolle für Gesundheit oder Krankheitsentstehung spielt, ist die Kombination von Sonnenlicht und Bewegung so enorm wichtig. Dies zeigt u.a. auch der Vergleich der Auswirkungen von Mangel an Sonnenlicht und Mangel an Bewegung: es sind weitgehend gleichartige Störungen bzw. Erkrankungen!

Wenn nun energiereiche Lichtquanten von außen (durch Sonne) oder Energie von innen durch Bewegung fehlt, erklärt dies am plausibelsten, warum Hand nach rechts Energieersatz von Sonnenlicht in Form von Bio-Lichtkonzentraten - z.B. durch Lichtglobuli (ca. 240 Std. besonnt!) oder Mohnblütenöl (ca. 140 Std. besonnt) - nicht nur o.a. Erkrankungen zu bessern oder zu heilen vermag, sondern nahezu universale Wirkung haben.

Optimales Zusammenwirken mehrerer Basis-Faktoren

Jesus empfahl folgende Generalheilmittelkombination: "Gehe oft ins Freie. Frische Luft (durch Sonnenlicht geläutert) und mäßige Bewegung in derselben, beschleunigen und erleichtern die Ausscheidungen, stärken die Organe und beleben das Blut. (GM.NT48.054,03)
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