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Krankensalbung, letzte Ölung


Kein einziges der 7 Sakramente der kath. Kirche ist frei von heidnischen, abgöttischen Elementen, weder die Taufe, die Eucharistie, Firmung, die Beichte (jl.bmar.065,07), Eheschließung, Priesterweihe oder letzte Ölung (Krankensalbung) (jl.bmar.065,07)

Die frühen Christen kannten ein solches Sakrament, das geweihten Personen (Priestern) vorbehalten ist, nicht. Vielmehr galt für alle wahren Nachfolger Jesu die Aufforderung, für Kranke zu beten, ihnen die Hände aufzulegen und sie evtl. mit heilsamem Öl zu behandeln.
Mk.06,13] (Die Jünger Jesu) "trieben viele böse Geister aus und a salbten viele Kranke mit Öl und machten sie gesund." (a Jak.05,14 .15)

Hand nach rechts Für wahre Nachfolger Jesu (Jünger) - nicht nur für geweihte Priester! - gelten auch heute noch der Auftrag Jesu zur Heilung von Kranken und zur Befreiung von Besessenen: Mt.10,01 u. Mt.10,08; Mk.16,17 f.; Lk.09,01 f.; Lk.10,09; Joh.14,12; Jak.05,14-16

Die ganzen Umstände und Zeremonien, die mit der 'letzten Ölung' bzw. Krankensalbung als Sakrament einhergehen, berufen sich auf zurechtgebogene Schriftstellen (z.B. Jak.05,14) oder entstammen gar heidnisch-schamanischem Heilen unter Handauflegung und Verwendung von Kräutern und Ölen).

Wikipedia zu diesem Sakrament: "Die Krankensalbung ist (wie alle sakramentalen Salbungen) ein Mittel der Stärkung und Ermutigung. Sie gibt in schwerer Krankheit Anteil am Heiligen Geist und dem Kreuz Christi (vgl. (Jak 5,14-15 EU)). Die Krankensalbung soll nach der Beichte empfangen werden. Im Anschluss an die Krankensalbung ist je nach Gesundheitszustand der Empfang der Heiligen Kommunion möglich.

Volkstümlich wurde die Krankensalbung auch letzte Ölung genannt, wie sie früher auch offiziell hieß. Die zutreffendere Bezeichnung, die auch die Konstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils über die Liturgie der Kirche „Sacrosanctum Concilium“ (Nr. 73) verwendet, ist jedoch Krankensalbung. In diesem Sinn hat das Konzil beschlossen, den Ritus und die Deutung dieses Sakraments zu erneuern. Mit der Apostolischen Konstitution „Sacram Unctionem Infirmorum“ erteilte Papst Paul VI. am 30. November 1972 die Approbation zur erneuerten Form der Krankensalbung.

Die Krankensalbung ist bestimmt für Menschen, „die sich wegen Krankheit oder Altersschwäche in einem bedrohlich angegriffenen Gesundheitszustand befinden“; das Sakrament kann wiederholt empfangen werden, wenn der Kranke zwischenzeitlich wieder zu Kräften gekommen war oder bei Fortdauer derselben Krankheit eine Verschlechterung eintritt.

Gesalbt werden Stirn und Hände des Kranken, im Notfall genügt die Salbung der Stirn oder, falls das durch besondere Umstände nicht möglich sein sollte, eine andere, besser geeignete Stelle des Körpers. Zur Salbung mit dem Krankenöl spricht der Priester: „Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes: Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf.“

Nach dem außerordentlichen Usus (Liturgie von 1962) ist die Salbung der Sinne vorgesehen: gesalbt werden die Sinnesorgane (Augen, Ohren, Nase, Mund, Hand, Füße) mit dem Öl oder – falls dies nicht möglich ist – die Stirn. Der Priester spricht auf Latein die Worte „Durch diese heilige Salbung und seine mildreichste Barmherzigkeit lasse dir der Herr nach, was du durch das Sehen (Hören, Riechen, Schmecken und Reden, Berühren, Gehen) gesündigt hast. Amen“; bei Salbung der Stirn wird diese Formel abgeändert „… was immer du gesündigt hast“.

In Jesu Neuoffenbarungen durch Jakob Lorber heißt es, dass die ersten Christen ein solches Sakrament nicht kannten bzw. praktizierten:

(jl.bmar.065,07) "Oder sind die ersten Christen samt Petrus und Paulus eben darum nun wirklich des Teufels, weil sie keine Kirchen, keine Glocken, keine lateinischen Messen und Totenämter hatten und keine seligmachenden Gnadenbilder, sogar keine Beichte und letzte Ölung, keine teuer bezahlten Seelenämter, kein Verschiedenläuten, kein Bahrtuch, keine Windlichter und gelben Wachskerzen und dergleichen mehr?!"


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