Schwefel Kolloid Zusammenstellung aus Cevats Telegram-Kanal Gruppe_kollloidales_silber" Cevat: "Kolloidales Silber - Ein Ratgeber zu Herstellung und Heilung" S. 204 ff. (pdf)
Schwefel: Hauptwirkungen - Stichworte
Eiweiß-Stoffwechsel | Antioxidans | Entgiftung, Leber | Entzündungen von Gelenken, Knorpeln und Bindegewebe | Immunsystem | Haut, Haare und Nägel | Psoriasis | Schleimhaut | AllergienSchwefel: Indikationen von A - Z
- A: Abszesse | ADS (ADHS) | Akne | Akute Infekten (entzündungshemmend) | Allergien (Staub-, Tierhaar-, Pollen -und Medikamentenallergie) | Alzheimer | Angstzuständen | Antioxidans | Antriebslosigkeit | Aphten | Arteriosklerose | Arthritis/Arthrose | Asthma | Atemnot | Ausfluss | Autoimmunerkrankungen
- B: Bakteriellen Infekten | Bänderverletzung | Bandscheibenproblem | Bindegewebsschwäche | Bindehautentzündung | Blähungen | Blasenentzündung | Blutgerinnungshemmung | Bluthochdruck | Bronchitis
- C: Cellulite (+Si, Vitamin C, Aminosäure) | Chronischem Rückenschmerz | Chronischen Entzündungen | Colitis
- D: Darmdysbiose | Darmfunktionsstörungen | Dehnungs-/ Schwangerschaftsstreifen | Diabetes mellitus | Durchblutungsstörungen | Durchfall
- E: Eiweißstoffwechsel | Ekzeme | Energiegewinnung | Entgiftung (auch Schwermetalle) | Entzündungen | Erkältung
- F: Fahler Haut | Faltenbildung | Fettleber | Fibromyalgie
- G: Gallenprobleme | Gastritis | Gehirnfunktion | Gelenksentzündung, Knorpelabbau | Gelenksflüssigkeit zu dünn | Gelenksschmerzen | Gewichtsproblem | Glutathionmangel | Grauem Star
- H: Haarausfall | Hautausschlägen | Helicobacter pylori | Homocystein erhöht
- I: Ichtyose | Immunsystem | Infektanfälligkeit | Insektenstichen | Insulinbildung
- K: Karpaltunnelsyndrom | Kinderkrankheiten wie Masern, Röteln, Scharlach oder Windpocken Kopfschmerz | Krebs | Kurzatmigkeit
- L: Lebervergiftung | Lichen ruben (äußerlich) | Lungenbeschwerden | Lungenzyste | Lupus erythematodes
- M: Magen-Darm-Erkrankungen Mukoviszidose | Multiple Sklerose | Muskelkrämpfen | Muskelschmerzen | Muskelverletzung
- N: Nägel weich, brüchig | Narben, Narbenwucherung | Nervenentzündung | Nervenschwäche | Neurodermitis | Niedergeschlagenheit
- O: Ödemen verletzungsbedingt, postoperativ | Osteoarthritis | Osteoporose
- P: Parasiten | Pilzerkrankungen | Psoriasis
- R: Raucherhusten | Rheuma
- S| Säurebedingte Gastritis | Schilddrüsenknoten, kalt, heiß | Schleimbeutelentzündung | Schleimhautregeneration | Schmerzen | Schnupfen | Schuppenflechte | Schwangerschaftsstreifen Schwellungen | Schwermetallbelastung | Sklerodermie (äußerlich) Sodbrennen | Sportverletzungen Stress | Stumpfem Haar
- T: Tennisarm
- U: Überanstrengung | Überdehnten Bändern | Übersäuerung
- V: Verdauungsproblem | Verknackstem Knöchel | Verletzungen | Verstopfung | Völlegefühl
- W: Wundrose | Würmern
- Z: Zahn - und Kieferschmerz | Zahnfleischentzündung | Zellatmung verlangsamt | Zellvergiftung durch Alkohol, Tabakrauch oder Umweltgifte | Zinkmangel
Schwefel kommt in der Natur entweder ungebunden, als reines Mineral vor (Vulkanschwefel oder Gesteinsschwefel) oder in gebundener Form (als Sulfid, Sulfit oder Sulfat). Er verbirgt sich z.B. hinter Glaubersalz (Natriumsulfat) und hinter Bittersalz (Magnesiumsulfat).
Der menschliche Körper enthält 0,2% Schwefel – das ist 5mal mehr als Magnesium und 40mal mehr als Eisen.
Eiweiß-Stoffwechsel
Im Körper kommt Schwefel in gebundener Form vor, als Bestandteil der wichtigen schwefelhaltigen Aminosäuren Cystein, Methionin und Taurin. Sie werden für die Produktion bestimmter Proteine benötigt. Cystein ist auch erforderlich für die Produktion des Radikalenfängers Glutathion. Nicht nur die schwefelhaltigen Aminosäuren selbst wirken antioxidativ, sondern vor allem das daraus gebaute Glutathion. Beim Abbau von Methionin in Cystein entsteht das sogenannte Homocystein, welches ein Zwischenprodukt des Eiweißstoffwechsels ist. Ein erhöhter Homocysteinwert im Blut weist auf einen erhöhten Schwefelbedarf hin.
Mit Hilfe von B-Vitaminen kann Homocystein im Stoffwechsel zu Methionin (B12 + Folsäure) oder Cystein (B6) metabolisiert werden. Schwefel wird für den Cystein-Aufbau benötigt. Dabei verbraucht der Körper vor allem die B-Vitamine B6, B12, B9 (Folsäure) und Schwefel. Ist der Homocystein-Wert im Blut also erhöht, kann gleichzeitig davon ausgegangen werden, dass ein Mangel an diesen B-Vitaminen und Schwefel vorliegt.
Normalerweise ist der Körper in der Lage, das Homocystein selbst wieder abzubauen und auszuscheiden. Bei übermäßigem Genuss von Kaffee, Alkohol und Nikotin, ebenso bei Übergewicht und Bewegungsmangel schafft der Organismus das aber oft nicht mehr. Der Homocystein-Wert steigt – und damit auch sämtliche gesundheitliche Risikofaktoren wie Gefäßverkalkung, Thrombose, Schlaganfall, Makuladegeneration sowie neurologische und psychiatrische Erkrankungen (Risiko von Demenz). Bitte beachten Sie: Auch Medikamente wie Antibiotika, Schleimlöser, die Anti-Baby-Pille und Anti-Epileptika verbrauchen B-Vitamine und Schwefel.
Bei Schwefelbedarf empfiehlt sich eine kurweise Kombination von Schwefel in drei verschiedenen Formen: In kolloidaler Form, MSM (Methylsulfonylmethan) und Vitamin-B-Komplex, v.a. Vitamin B12.
Entgiftung
Schwefel (in Form der genannten Aminosäuren) spielt auch eine entscheidende Rolle bei der Entgiftung zahlreicher Toxine, u.a. Alkohol, Tabakgifte, Luftschadstoffe und Schwermetalle.
Ein Grund ist, dass bei guter Schwefelversorgung die Zellmembranen durchlässiger werden und die Zellen selbst elastischer. So können der Zellstoffwechsel und die Energieproduktion der Mitochondrien effizienter ablaufen. Außerdem können durch die Membran-Durchlässigkeit die Zellen mit mehr Sauerstoff versorgt werden.
Ein weiterer Grund: Schwefel ist ein Bestandteil von Gallensäuren, die Gifte aus der Leber spülen. Während einer Entgiftung ist der Schwefelbedarf besonders hoch.
Bei Entgiftung und Schwermetallausleitung werden oft auch schwefelhaltige Verbindungen eingesetzt wie MSM (Methylsulfonylmethan) oder DMSO (Dimethylsulfoxid). Diese haben gegenüber reinem Schwefel (in kolloidaler Form) den Nachteil, dass der Schwefel erst durch Stoffwechselprozesse verfügbar gemacht werden muss. Da Zink ein Gegenspieler von Schwefel ist, kann es bei Langzeiteinnahme der Schwefelverbindungen zu einem Zinkmangel kommen. Bei kolloidaler Aufnahme passiert das nicht.
Entzündungen von Gelenken, Knorpeln und Bindegewebe
Schon lange bekannt ist die entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung von schwefelhaltigen Heilwässern bei Gelenkschmerzen und Rheuma. Aber auch bei anderen entzündlichen Krankheiten hat sich Schwefel bewährt. Schwefel unterstützt den Abtransport von Entzündungsstoffen. Dies vermindert den Schwellungsdruck – der Schmerz lässt nach.
Darüber hinaus sorgt Schwefel – zusammen mit Mangan – für einen gesunden Aufbau von Knorpel- und Bandscheibengewebe (Kollagenbildung).
Bindegewebe, Knorpel und Knochen benötigen Schwefel. Sowohl die Gelenkschmiere wie auch die Innenschicht unserer Gelenkkapseln bestehen aus Schwefelverbindungen und müssen aufgrund hoher Belastungen immer wieder erneuert werden. Geschieht dies nicht, können schmerzhafte Degenerationserscheinungen und steife Gelenke die Folge sein.
Schutz vor Krankheitserregern
Die schwefelhaltige Aminosäure Methionin hat viele wichtige Aufgaben im Körper. Sie transportiert die wichtige Immunsubstanz Selen und trägt damit zur Abwehr von Krankheitserregern bei. So ist Schwefel indirekt auch für ein gutes Immunsystem zuständig.
Selen ist auch wichtig für die Augen, Gefäßwände und das Bindegewebe. Es ist ein wichtiges Antioxidans.
Schöne Haut, Haare und Nägel
Damit unser Haar glänzt und die Fingernägel fest bleiben, sind sie auf die Zufuhr von Schwefel angewiesen. Denn die Hornsubstanz Keratin, die zur Bildung von Haaren und Nägeln benötigt wird, ist ein schwefelhaltiges Protein. Übrigens, das Haar rothaariger Menschen hat den höchsten Schwefelgehalt. Je heller die Haar, desto größer ist prinzipiell der Schwefelbedarf.
Schwefel sorgt auf zwei Arten für eine geschmeidige Haut: Er hält den natürlichen Fett- und Feuchtigkeitsgehalt der Haut aufrecht und transportiert Zink ins Bindegewebe. Zusammen mit Vitamin C baut dieses Spurenelement kräftiges Kollagen im Bindegewebe auf - es wird ein stabiles und gleichzeitig dehnbares Geflecht gebildet.
Auch der vorzeitigen Faltenbildung kann durch Schwefel entgegengewirkt werden. Denn Cystein, einer der bedeutendsten Eiweißbausteine der Haut, besteht ebenfalls zum großen Teil aus Schwefel. Vitamin C schützt Zystein im Bindegewebe vor dem Angriff freier Radikale und gehört deshalb zu den wirkungsvollsten Hautvitaminen.
Psoriasis
Gerade Menschen mit Schuppenflechte profitieren von der Schwefelanwendung. Kolloidaler Schwefel lässt sich dafür äußerlich wie auch innerlich anwenden.
Der Schwefel dringt rasch in die Haut ein und sorgt dafür, dass die hornbildenden Zellen weniger schnell wachsen und das entzündungsfördernde Interleukin verringert wird. Schwefel fördert außerdem die Durchblutung und verringert den Juckreiz.
Schleimhaut
Schwefel bildet eine Schutzschicht auf den Schleimhäuten. Diese haben wir in Augen, Nase, Mund, Rachen, Magen, Darm, After und der Vagina. Also in allen Körperöffnungen. Durch die Schutzschicht können sich Krankheitserreger wie Viren, Bakterien und Pilze schlechter an die Schleimhäute anhaften.
Das Gleiche passiert mit Allergenen, die von außen in den Körper eindringen. Beim Schutz vor Allergien kommt die entzündungshemmende Wirkung des Schwefels hilfreich hinzu.
Schwefel als Konservierungsmittel
Die in manchen Lebensmitteln enthaltenen natürlichen Schwefelverbindungen wirken wie Antibiotika und können daher Erkältungen, Grippe, Bronchitis und anderen Infektionen vorbeugen. Besonders viel Schwefel befindet sich in Fisch, Meeresfrüchten, Fleisch und Nüssen.
Schwefelige Säure und ihre Salze (= Sulfite) stecken als Zusatzstoffe in vielen Lebensmitteln, denn sie verbessern die Haltbarkeit. Schwefelige Säure wird z.B. Wein zugesetzt, um ihn lange lagern zu können und das Wachstum von Schimmelhefen zu stoppen.
Schwefel als Konservierungsmittel ist aber dem Körper nicht zuträglich.
Manche Menschen reagieren schon bei den kleinsten Mengen der schwefelhaltigen Konservierungsstoffe mit Unverträglichkeiten. Dies äußert sich vor allem in Kopfschmerzen und Übelkeit nach dem Weingenuss.
Schwefelmangel kann folgende Beschwerden verursachen
- Gelenkschmerzen
- Entzündungen
- Ängste
- Energielosigkeit, Schwäche
- Stumpfes Haar, Haarausfall
- Fahle Haut
- Schlaffes Bindegewebe
- Brüchige Fingernägel
- Schlechte Entgiftung
- Leberbeschwerden
- Infektanfälligkeit
- Allergien
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