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Prophet Jakob Lorber

Wissenschaftl. Echtheitsbeweise der Offenbarungen

Aktuelle Prophezeiungen Lorbers über

Endzeitprophezeiungen bis 2025 (Lorber, Dudde | SeherInnen)

  • Vorsorge-Tipps

    • Die Kirchen und die Neuoffenbarung


      Inhaltsübersicht:


      Halten die christl. Kirchen göttl. Neuoffenbarungen überhaupt für möglich?

      Sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche lehnen Offenbarungen, die eine neue bzw. zusätzliche Heilsbotschaft verkünden, ab. Die evangelische Kirche lehnt jede Offenbarung überhaupt ab. Gemäß dem Ausspruch Luthers 'Sola scriptura' ('nur die Heilige Schrift') lehrt sie, daß die Heilsoffenbarung mit dem Neuen Testament ihren Abschluß gefunden habe. Die katholische Kirche gibt (unter Bezugnahme auf lk.17,21 | joh.06,45 | joh.14,15ff.; joh.16,12-15; 1 kor.14,01 .05, 19 ff. )zu, daß nach Christus noch Offenbarungen stattfinden werden. Die katholische Kirche nennt solche Offenbarungen 'Privatoffenbarungen', die mehr an einzelne gerichtet seien, nicht an die gesamte Christenheit. Die heilsnotwendige christliche Offenbarung sei aber zur Zeit der Apostel abgeschlossen gewesen. Es sei gesagt worden, daß Gott durch seinen Sohn jetzt am Ende der Tage zu uns gesprochen habe" (hebr.01,02). Daß ferner Paulus (1. kor.10,11) und Petrus (2 petr.03,03, vgl. 1 petr.04,07) und 1 joh.02,18 von den 'letzten Zeiten', dem 'Ende der Tage', ja von der 'letzten Stunde' gesprochen haben. Diese Aussagen der Apostel sind keine brauchbare Grundlage für die ablehnende Haltung der Kirchen, weil die Christen im ersten Jahrhundert es als ein Dogma betrachteten, daß noch zu ihren Lebzeiten der Untergang der Welt eintreten werde. Das beweist u. a. der zitierte Text des Hebraerbriefes (hebr.01,02): "Jetzt am Ende der Tage", und des Korintherbriefes (1 kor.10,11), "daß wir das Ende der Zeiten erleben...... Die Zeit ist kurz bemessen." (1 kor.07,29) Mit der Zeit mußte man schließlich den Irrtum der Apostel eingestehen.

      Verhieß Jesus seinen Jüngern weitere Offenbarungen bis zum Weltende?

      Jakob Lorber wurde vom Herrn mitgeteilt, daß er zu seinen Lebzeiten auf Erden seinen Jüngern gesagt habe, "daß Ich fürderhin bis ans Ende der Welt Meine Boten aus den Himmeln sende, auf daß von den argen Weltkindern Mein Wort nicht vertilgt und zu sehr verunglimpft werde. Aber auch diese (Boten) werden um Meines Namens willen mehr oder weniger verfolgt werden". (jl.ev10.115,09)

      Kündigte Jesus schon zu Lebzeiten an, wann und wozu er seine gesamten Lehren und Taten unverhüllt und allgemeinverständlich wiederoffenbarenwerde?

      "Nach Mir bleibt die Himmelspforte gleichfort offen, und es wird das, was wir hier (mit den Jüngern, d. Vf.) verhandeln, nach weit mehr als tausend Jahren ebenso von Wort zu Wort können vernommen und (von Lorber, d. Vf.) aufgezeichnet werden, als ginge das alles vor den Augen derer vor sich, die nahe 2000 Jahre (!) nach uns die Erde betreten." (jl.ev03.015,06)
      "Damit nicht alle Menschen verlorengehen, so habe Ich bestimmt, daß von nun an einzelnen wie einst Meinen Jüngern Mein Wort und Meine Lehre unverfälscht zukommen soll, nicht verschleiert wie in den Propheten, sondern klar und verständlich, wie Meine Jünger einst die Völker lehrten." "Ich will jetzt den Ungläubigen die Augen öffnen und den Buchstabenauslegern Meiner Bibel den eigentlichen Sinn erklären." (gm.pred.026,23)

      Welche Voraussetzungen waren für neue Offenbarungen nötig? Was bewirken sie?

      Daraus geht klar hervor, daß die Behauptung der Kirchen, die Offenbarung sei mit der Botschaft Jesu und den Aposteln abgeschlossen, unzutreffend ist. Erst wenn sich der Erkenntnishorizont der Menschheit erweitert haben wird, "dann erst werden größere Offenbarungen und genauere Bestimmungen zugelassen..." "Wer die Offenbarung dann als wahr annimmt und danach handelt, der kommt auch bald zu stets hellerem Erkennen und zum wahren selbständigen freien Leben." (jl.ev06.204,09-10)
      In den vergangenen 1900 Jahren hat die Menschheit geistige Fortschritte gemacht, und sie braucht jetzt eine kräftigere geistige Nahrung. Im Evangelium sind nur Bruchstücke der Reden Jesu dargeboten, und die Auslegungen liegen - wie die bibelkritischen Forschungsergebnisse zeigen - überaus im argen. Die Verwirrung und die Verfälschung der Lehre Jesu könnte kaum noch größer sein. Andererseits haben sich die Kirchen mit ihrer Lehre, der gesamte Text des Alten und des Neuen Testaments müßte ausnahmslos wörtlich geglaubt werden, nach dem Aufkommen der Naturwissenschaft schwerstens in Mißkredit gebracht. Die katholische Kirche hat im Fall Galilei (17. Jh.) bezüglich der wörtlichen Auslegung der Bibel das Vertrauen in ihre Exegeten besonders bei den gebildeten Katholiken stark erschüttert. Aber auch Luther hat sich nicht anders verhalten. Als Kopernikus die These aufstellte, daß die Erde sich um die Sonne drehe und nicht umgekehrt, ereiferte er sich darüber: "Dieser Narr will nun die ganze Astronomie umkehren." Und Melanchthon wollte "den gemeingefährlichen Unsinn von Staats wegen verbieten" lassen.1

      Wie beurteilten die Urchristen das Prophetenamt im Vergleich zu Bischöfen?

      In der ersten Zeit des Christentums war - wie die altchristliche Literatur beweist - die Anerkennung des Prophetenamtes eine Selbstverständlichkeit. So schreibt Paulus: "Alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nutze zur Lehre, zur Strafe, zur Besserung, zur Züchtigung in der Gerechtigkeit, daß ein Mensch Gottes sei vollkommen, zu allem guten Werk geschickt" (2 tim.03,16-17)
      Die Propheten werden in der Literatur des ersten Jahrhunderts vor den Bischöfen genannt. Die Aufgabe der Bischöfe war damals noch nicht leitender, sondern untergeordneter Art. Sie waren Gehilfen der Presbyter und Ältesten. Der Ausdruck Episcopus (das lateinische Wort 'Aufseher' für Bischof) stammt aus der antiken Gemeindeverwaltung. Der Episkopus war der Stadtkämmerer, und eine ähnliche Funktion hatten die Episkopi auch in den christlichen Gemeinden. Die im 2. Jahrhundert n. Chr. abgefaßte ''Didache' = 'Lehre der zwölf Apostel' sagt ausdrücklich: "Die Propheten sind eure Hohenpriester" (Didache 13,3)
      Im 1. Brief an die Korinther erklärt Paulus: "Die einen bestimmte Gott in der Kirche fürs erste zu AposteIn, wie andere zu Propheten" (1 kor.12,28).

      Aus welchen Gründen erklärte die Priesterhierarchie, es gebe keine weiteren Offenbarungen durch Propheten mehr?

      Als sich später die Priesterhierarchie herausbildete, rückten die Bischöfe an die erste Stelle. Zu dieser Zeit wurde dann verkündet, daß es keine neuen Offenbarungen Gottes mehr geben werde. Die sonderbare Ansicht, Gott habe nach den Aposteln die Offenbarungen an die Menschheit eingestellt, haben nach Ansicht von Prof. Walter Nigg "lediglich diejenigen Theologen vertreten, die die begreifliche Furcht hegten, durch die prophetische Wirksamkeit könnten ihre Paragraphen durcheinander geraten". 2

      Berechtigen Lehrunterschiede zur Ablehnung von Neuoffenbarungen?

      Der Einwand, die Neuoffenbarung stelle manches anders dar, als es die Kirchen lehren, ist kein Argument für die Ablehnung dieser Kundgaben. Heute "besteht bei den Gelehrten, die sich mit der Exegese und der Bibelforschung befassen, die einhellige Meinung, daß manche Stellen des Neuen Testaments nicht identisch sind mit den abhandengekommenen Originalschriften. Davon sind heute auch die katholischen Wissenschaftler überzeugt, wenn das auch in Kirchenblättern dem katholischen Volk nicht so deutlich gesagt wird. Schon Paulus spricht im Brief an die Galater davon, daß "manche euch verwirren wollen und das Evangelium Christi verfälschen" (gal.01,07)

      Warum wurde das Volk über Einschiebungen, Weglassungen und Textveränderungen in den Evangelien nicht aufgeklärt?

      Daß das Evangelium Einschiebungen, Weglassungen und Textveränderungen erfahren hat, geben heute nach dem Konzil auch katholische Bibelgelehrte unumwunden zu. So schreibt z. B. der katholische Theologieprofessor Geiselmann: "Die heutige Fassung des Evangeliums ist sicher mehrmals redigiert worden."3
      Pater Norbert Lohfink S. J. berichtet, daß es bereits den gelehrten Mönchen des Mittelalters nicht entgangen sei, daß das Neue Testament unechte Texte enthalte. Aus diesem Grund durfte ja das Neue Testament jahrhundertelang von Katholiken nicht gelesen werden. Die katholischen Gelehrten wußten das alles längstens, nur durften sie vor dem Konzil es nicht wagen, darüber offen zu reden. Wie Pater Lohfink mitteilt, bildete sich deshalb unter den theologischen Fachgelehrten "eine Geheimlehre aus" 5. (!)
      Bis zum Jahre 1962 bestand die katholische Kirche gegenüber ihren Gläubigen darauf, daß sie glauben, daß die Bibel irrtumsfrei ist. Wegen der vereinzelten Abweichungen der Neuoffenbarung von den Lehren der Kirchen besteht somit kein Grund, die Neuoffenbarung nicht als göttliche Offenbarung anzuerkennen. Gott läßt sich von Kirchenmännern nichts vorschreiben. Sein Geist weht, wo er will und wann er will. Im übrigen hat das römische Ex-St.-Offizium auf Hans Küngs Unfehlbarkeitsbuch in der Erklärung 'Mysterium Ecclesiae'(1973) ausdrücklich bestätigt, daß die Dogmen 'situationsbedingt unvollkommen, verbesserungsfähig, ergänzbar, ersetzbar sind".6 Diese gewichtige Erklärung der Glaubenskongregation sollten sich katholische Leser dieser Schrift stets vor Augen halten.

      Ist Jakob Lorber ein echter Prophet Gottes?

      Die zentrale Frage in diesem Zusammenhang ist, ob Jakob Lorber ein echter Prophet ist, der gewürdigt wurde, eine Offenbarung Gottes an die Menschen der Endzeit niederzuschreiben? Außer den vorgelegten naturkundlichen Voraussagen Lorbers ist auch seine geistige Haltung zu prüfen. Nach (joh.07,17) und 18 wird von einem wahren Propheten gefordert: "Wer aus sich selbst (d. h. aus seinem irdisch Menschlichen) redet, sucht seine eigene Ehre. Aber wer die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, der ist wahrhaftig, und bei ihm findet sich keine verwerfliche Selbstsucht." (joh.07,17 f.)
      Das Gesagte trifft auf Lorber in vollem Umfang zu. Man vermag sich kaum einen demütigeren, anspruchsloseren und zurückgezogener lebenden, unauffälligeren Menschen vorzustellen als Jakob Lorber. Obwohl er das wohl bedeutendste religiöse Werk aller Zeiten geschrieben hat, trat er nach außen hin überhaupt nicht in Erscheinung. Er suchte keinerlei öffentliche Anerkennung und keine materiellen Vorteile. Seine Einstellung zu seinem Auftrag und seinem Werk geht aus einem Brief hervor, den er am 21. April 1848 an seinen Freund Anselm Hüttenbrenner schrieb: "Die Welt will mir nichts geben, und dessen bin ich froh."
      In der Neuoffenbarung wird zudem als Charakteristikum eines Propheten festgestellt, daß "die echten Propheten stets in Armut einhergehen werden" (jl.ev06.179,03). Und des weiteren: "Der echte Prophet wird nie selbstsüchtig sein, und jeder Hochmut ist von ihm fern." (jl.ev03.204,12) An anderer Stelle wurde bereits bemerkt, daß ein Mensch in einer Stadt eines zivilisierten Landes kaum dürftiger durchs Leben gehen kann, wie dies bei Lorber der Fall war. Selbstsucht und Hochmut lagen diesem harmlosen Manne so fern wie einem unmündigen Kinde.
      Für jeden Wahrheitssucher, der die Neuoffenbarung liest, wird es deutlich werden, daß Lorber mit einem Charisma ausgestattet war, und daß das, was ihm im Laufe von 24 Jahren täglich diktiert wurde, ein Geschenk des Himmels, ein echter Quell göttlicher Botschaft und - wie es in der NO heißt - "der Schlüssel zum Verständnis des Evangeliums ist".
      Lorber ist mit Leichtigkeit von so manchen wichtigtuerischen und habgierigen Scharlatanen, die sich "Vatermedien" nennen, zu unterscheiden. Leider werden zahlreiche harmlose und kritiklose Menschen von diesen falschen Propheten in ihren Bann gezogen, irregeleitet und, wie genügend Vorkommnisse beweisen, auch finanziell ausgebeutet.

      Wann kommt der Zeitpunkt, daß auch autoritätsgläubige Kirchenchristen nach Wahrheit außerhalb der Kirchen suchen?

      Obwohl es nach dem oben Gesagten ganz evident ist, daß Jakob Lorbers Kundgaben eine göttliche Botschaft sind, läßt sich leicht vorstellen, daß diese unverfälschte Weisheit, welche neue Horizonte eröffnet und manchen theologischen Staub hinwegfegt, viele stört, und daß insbesondere das strenge Urteil und das der auf Abwege geratenen katholischen Kirche verkündete Schicksal folgenschwer in die erstarrten und selbstgerechten Vorstellungen der Hierarchie fallen wird. Die Neuoffenbarung macht allzu deutlich, daß die katholische Kirche und die Lehre Jesu nicht in jedem Fall dasselbe sind".
      In der Neuoffenbarung ist vorausgesagt, daß "wenn das Bedürfnis nach Lebenswahrheit am Ende ein stets allgemeineres wird und die Menschen sich mit dem puren Autoritätsglauben, der immerfort ein Grund zum finsteren und trägen Aberglauben ist, nicht mehr begnügen, dann es auch an der Zeit ist, ihnen ein großes und greifbares Lebenslicht voll Klarheit und Wahrheit zu geben" (jl.ev08.162,18).

      Hat der neue geistige Wind aus den Himmeln mit Widerständen zu rechnen? Was sollte die Kirche tun?

      Daß Widerstand gegen die durch Lorber vom Herrn gegebene Offenbarung aufkommen wird, ist nach den Erfahrungen, die alle Propheten machen mußten, sicher. Es ist in der Neuoffenbarung vorausgesagt, daß der Widerstand mit dem zunehmenden Bekanntwerden der Offenbarung wachsen wird. Aber es ist auch gesagt, daß bereits "der geistige Wind" bläst. "Er kommt von den Himmeln, um eure mit allerlei schlechten Dünsten geschwängerte geistige Luft zu reinigen." In der Tat durchzieht der geistige Wind der Neuoffenbarung in zunehmendem Maße die Herzen vieler Leser. Sie erkennen mit Staunen, wie diese Offenbarung Gottes Heilsplan in seiner ganzen Tiefe aufschließt und daß dieser viel umfassender ist, als Priester sich das je vorzustellen vermochten. Hier wird das Wort "Gott ist die Liebe" in seiner wahren Bedeutung spürbar. Die Neuoffenbarung ist göttlichen Ursprungs, und deshalb verkündet und fordert sie lauterste Gottes- und Nächstenliebe, sowie unabdingbar das Tatchristentum. Die Eindringlichkeit der Mahnungen an die Menschen unserer Endzeit ist wahrhaft zu Herzen gehend.
      Daß das Prophetische sich zur Zeit in der Welt zu regen beginnt und dies seine gottgewollte Bedeutung im Heilsplan hat, ist einsichtigen Theologen nicht entgangen. Sie erkennen, daß der Boden für einen neuen Samen aufgebrochen ist.
      So ist z. B. bemerkenswert, was Dr. Norbert Lohfink vom Päpstlichen Bibelinstitut in Rom in einer Vortragsreihe 'Propheten gestern und heute' hierzu (ohne Bezugnahme auf Jakob Lorber) sagt: "Wenn wir zu den Menschen gehören, die sich um unsere Welt Sorge machen, dann ist doch in dieser Welt nichts bedrückender als Gottes Schweigen. Und hier begegnen wir einem Menschen, den die Stimme Gottes getroffen hat." "Ziehen wir die Grenze des Prophetischen nur nicht zu eng, dann werden wir ihm schon auch in unserer Zeit begegnen. Und wir wissen auch nicht, in welchen ganz neuen Formen es vielleicht schon in zwei Jahrzehnten zu unserer aller Überraschung auftreten wird ... Je mehr die Kirche bereit ist, auf die Propheten, die Gott sendet, einzugehen, desto dringlicher wird für sie die Unterscheidung der Geister, und die ist wahrlich nicht leicht. Aber zugleich sollten wir, mindestens im christlichen Europa, uns immer wieder sagen, daß uns an sich das durchaus unchristliche Mißtrauen gegen die Propheten in den Knochen steckt." "Wir müssen aber damit rechnen, daß solche Propheten vielleicht Botschaften haben, die innerhalb unserer Kirche hätten ergehen müssen, aber wegen unserer eigenen sündigen Selbsteinkapselung dort nicht ergehen konnten. Was können wir dann tun? Wir dürfen uns nicht schämen, auch zu diesen Propheten zu gehen und von ihnen zu lernen." "Unsere Versuchung ist immer wieder, nicht uns den Propheten, sondern die Propheten uns anzugleichen." (!) "Wir leben oft unter dem quälenden Eindruck, daß Gott in unserer Welt schweigt. Die Propheten lassen uns nicht los, weil sie den Anspruch erheben, sie hörten Gott sprechen. So kommt alles darauf an, daß es heute wieder Propheten gibt"7

      Ist die Kirche bezüglich der Beurteilung von Offenbarungen unfehlbar?

      Der bekannte Konzilstheologe Prof. Karl Rahner S. J. stellt fest, daß die Kirche bezüglich der Beurteilung von Privatoffenbarungen keinesfalls unfehlbar ist. (Siehe hierzu die Erklärung der römischen Behörde 1877 ASS M. S. 509 ff.) Grundsätzlich gilt für Rahner: "Hat Gott geredet, und steht diese Tatsache fest, das heißt, ist sie nur in genügender Weise bezeugt, dann ergibt sich für mich ohne weiteres die Pflicht des Hörens, des Gehorsams und des Glaubens, sofern nur irgendwie der Inhalt mich betrifft." "Grundsätzlich kann der Geist Gottes jedes Glied der Kirche auf sie einwirken lassen und ihr sagen, was er von ihr verlangt, welches Gebot der Stunde er ihr auferlegt."8 Ähnlich äußerten sich auch evangelische Theologen.)

      Welche Reaktionen wird die zunehmende Ausbreitung der NO auslösen?

      Das sind sehr beeindruckende Stellungnahmen, die manches vorschnell gefaßte Urteil über den Propheten Jakob Lorber verändern könnten. Auf die führenden Kreise der Kirche werden sie aber schwerlich Einfluß nehmen. Die seit Jahren feststellbaren repressiven Maßnahmen des Vatikans lassen keinen Zweifel über die in der Kurie herrschenden Tendenzen offen.
      "Je mehr Meine Lehre (der NO, d. Vf.) Boden gewinnt, desto mehr werden sich Hindernisse gegen sie auftürmen, denn sie greift viele in ihrem materiellen und noch mehr in ihrem geistigen Wohlleben, in ihrer bis jetzt gewohnten Denkart an." (gm.pred.017,12)
      "Noch manche werden Steine auf Meine Lehre werfen, Steine harter Worte, die unter ihrer Last die sanfte Lehre der Liebe erdrücken sollen. Doch fürchtet nicht, daß sie siegen werden." (gm.pred.017,11)

      Ähnelt die Aufgabe Lorbers der des biblischen Propheten Amos?

      Ein Prophet ist immer ein Mann des Umbruches. Das gilt sowohl für die Kirchen als auch für die weltlichen Dinge. Wie Amos seinerzeit zum Gerichtspropheten in Samaria wurde, so wird es Jakob Lorber für unsere Zeit sein. Amos sagte damals im Auftrag Gottes den Priestern bittere Wahrheiten (Amos.05,11-23). Das mochten sie nicht hören und sagten zu ihm: "Seher, gehe und pack dich fort ins Land Juda! Iß dort dein Brot, dort magst du prophetisch reden. In Bet-EL aber wirst du nicht noch einmal prophetisch reden, denn ein Heiligtum des Königs ist dies hier und ein Reichstempel."
      Heute ist es nicht anders. "Sie lieben Mein Licht nicht", wurde Lorber vom Herrn, betreffend die heutigen Priester, gesagt (jl.ev03.225,09).

      Wie soll anderen Menschen der Weg zum gleichen Ziel gezeigt werden?

      Damit möglichst viele Menschen von der Neuoffenbarung Kenntnis erhalten, wird allen, die für die Verbreitung der Neuoffenbarung geeignet erscheinen, dort folgendes gesagt: "Tragt aus allen Kräften dazu bei, euren Mitmenschen den Weg zu dem gleichen Ziel zu zeigen, dann sind Meine Worte an euch nicht verschwendet." (gm.pred.047,17)

      Wird die kath. Kirche die Neuoffenbarung wie frühere Gottesworte verfälschen oder unterdrücken können?

      Während in früheren Jahrhunderten die katholische Kirche die Offenbarungen stets in ihrem Sinne veränderte oder unterdrückte, wird sie im Falle der Neuoffenbarung deren Verbreitung unter den Menschen nicht verhindern können, weil - wie der HERR Lorber ausdrücklich sagte - "...das für diesmal und fürderhin allemale nicht in Meiner Ordnung liegt". "Zur rechten Zeit wird Mein Wort schon zu allen kommen, die danach verlangen werden in ihrem Herzen." (jl.him2.276,11)
      "Mein Werk wird ungehindert ans Tageslicht treten als ein großer Magnet, der alles an sich ziehen wird." (jl.him1.099,12)

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