Jesus Christus: 'Himmelsgaben', Band 3, S. 454


   06] Die Heiden (Mammons Diener) aber müssen verzagen und die Königreiche (Herrschsüchtigkeiten) fallen; das Erdreich (Selbstsucht) muß vergehen, wenn Gott Sich hören läßt.
   07] Der Herr Zebaoth aber ist mit uns; der Gott Jakobs ist unser Schutz.
   08] Kommet her und schauet die Werke des Herrn an, der auf Erden solches Zerstören anrichtet, der den Kriegen steuert in aller Welt, der den Bogen zerbricht, Spieße zerschlägt und Kriegswagen mit Feuer vernichtet. -
   09] Seid stille und erkennet, daß Ich Gott bin. Ich lege nun Meine Ehre ein bei den Heiden, und lege sie auf Erden ein (spricht der Herr). -
   10] Der Herr Zebaoth ist mit uns; der Gott Jakobs ist unser Schutz." - - -
   11] Wenn du solchen Psalm in deinem Herzen wohlverständig sagen wirst, so wird dich alle Furcht und Angst verlassen; denn Ich Selbst werde sie dir nehmen und werde dich wieder aufrichten, wie ein fruchtbarer Regen das welke Gras, - denn Ich allein kann wahrhaft nehmen und wahrhaft wieder geben. Und Ich werde auch dir geben und werde noch hinzugeben mehr, als Ich dir genommen. Aber gib auch du, so du hast, gern Meinen Brüdern und deinen Brüdern; denn obschon Ich bin Gott und Herr, der Ewige, so bin Ich aber dennoch auch dein Bruder und der Bruder deiner Brüder. Amen. -


Kapitelinhalt Gottesbund im Völkergericht (30.12.1848)

Anfrage Jakob Lorbers betreffend die damaligen höchst verwirrten und betrüblichen Zeitverhältnisse und Bitte um eine Enthüllung der nächsten Zukunft.

   01] So schreibe denn! - Von diesen Zeiten habt ihr wenig oder nichts zu erwarten, dafür aber desto mehr von Mir, dem Herrn aller Zeiten, so ihr bei Mir verbleibet, alles Mir überlasset, nicht selbst stets urteilet und saget: So und so wird und muß es geschehen! - Denn so ihr selbst einen so sicheren Takt habt und schon im voraus eine oder die andere Partei siegen lasset und segnet die eine und verdammet die andere, was wohl soll Ich dann dabei zu tun haben? Bin Ich nicht der Herr, der es am besten weiß, wo Er die Rute, wann den Stock und wo und wann Er das Schwert zu gebrauchen hat?


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