Jesus Christus: 'Himmelsgaben', Band 3, S. 417


Kapitelinhalt Sehet euch vor! (04.03.1848)

   00] O Herr! Wir, die wir auf Dich allein halten und allezeit glauben, was Dein heilig Wort uns übergnädig lehrt, bitten Dich, daß Du uns in dieser bedrängten Zeit zum voraus anzeigen möchtest, was da alles für Elend über uns kommen kann und höchstwahrscheinlich auch sicher kommen wird, auf daß wir uns samt und sämtlich richten könnten nach Deinem allerheiligsten Rate zur Sicherung unserer geistigen Schätze, mit denen Du, o heiligster Vater, uns alle so überreichlich versehen hast, für die wir Dir freilich ewig nie genug werden danken können! - O Herr, o Vater Jesus, erhöre diese unsere Bitte! - Dein heiliger Wille geschehe!

   01] Also schreibe denn: Ich habe euch es ja schon bei der Gelegenheit des Begräbnisses des magistratlichen Beamten N. (Siehe Kundgabe vom 21. November 1847, "Meine Lehre lehrt Liebe und verbietet das Gericht", d.Hg.) angedeutet, was da in Kürze über die Welt kommen wird, wie auch bei anderen Gelegenheiten. Daher dürft ihr euch nun nicht zu sehr verwundern, so das vorhergesagte böse Wetter sich nach und nach, wo die Gewitterwolken am höchsten gestiegen sind, freilich noch immer nur teilweise zu entladen beginnt. Denn noch haben alle die Sturmwolken, die nun schon von allen Seiten freilich ziemlich hoch über den Horizont gestiegen sind, nicht zusammengegriffen. Aber nun will Ich über die Meiner gänzlich vergessende Welt ein Gericht ergehen lassen, das da seinesgleichen suchen solle!
   02] Herrscher, die heute noch studieren, wie sie Meine armen Völker noch schmählicher geistig und naturmäßig unterdrücken möchten, werden in diesem Jahre noch Dach und Fach suchen, - und Ich sage euch: Wahrlich, wahrlich, sie werden es nicht finden, weil sie vollends vergessen haben, daß Ich allein der Herr bin, und daß alle Menschen ihre Brüder sind! - Wehe euch, ihr Herren der Welt, eure letzte Zeit ist herbeigekommen! - Umsonst rüstet ihr euch, umsonst ziehet ihr euch fluchende und zur Hölle verwünschende Soldaten in großen Mengen zusammen, umsonst verkündet ihr Standgerichte, umsonst errichtet ihr Festungen und heimliche Galgen.
   03] Ich, der alte ewige Gott und Herr über euch Natternbrut und Otterngezüchte, habe einen Feind über euren Häuptern erweckt, der euch züchtigen solle für alle die alten Greuel, die ihr an Meinen Völkern verübt habt. - Der du heute noch im Golde prangest, sollst morgen als ein Bettler einhergehen und dir gleich einem gehetzten Wilde ein Loch suchen, das dein Leben zu schirmen tauglich sein möchte! -


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