Jesus Christus: 'Himmelsgaben', Band 3, S. 388


   29] Aus dem euch nun hier Mitgeteilten habt ihr alles, was eure Fragen in sich fassen, und noch um sehr vieles darüber. Die Naturkunde und gegenwärtige Chemie aber kann ewig arbeiten, so wird sie zu diesem Endresultate dennoch nie gelangen. Denn fürs erste hat sie kein Bindungsmittel, um die negative und positive Elektrizität zu einem festen Körper zu verbinden, und noch weniger zur Hervorbringung des einen oder des anderen Elements das Mittel, um das Plus oder Minus miteinander zu verbinden, und so ist sie genötigt, das Bestehende zu zerlegen, aber vermag nichts Neues daraus zu schaffen.
   30] Man kennt die Bestandteile des Wassers. Aber man säe in ein und dieselbe Erde tausenderlei Pflanzen und begieße sie mit dem gleichen Wasser, und aus jedem Samenkorne wird seinem inneren Geiste entsprechend die betreffende Pflanze hervorwachsen. Worin besteht der Urstoff einer jeden? In nichts anderem als in dem Plus oder Minus dessen, was Ich euch gezeigt habe.
   31] Ein Tiefereres und Innereres kann Ich euch nicht kundgeben, indem Ich euch hiermit ohnedies das für euch möglich Faßliche kundgegeben habe. Begnüget euch darum mit dem in Meinem Namen. Amen. -


Über das Wesen des Phosphors (10.04.1864)

Auf eine Anfrage des Apothekers Leopold Cantily.
Schreibender: Leopold C

   01] Wo kommt denn der Phosphor am allermeisten vor? Sicher nur in jenen Erdstrichen, wo die positive oder sideralische Elektrizität am meisten daheim ist, von welcher dann in einem geringen Teil sogar die Mineralien und noch mehr die Pflanzen und am meisten die Tierarten, der Mensch dem Fleische nach nicht ausgenommen, durchdrungen werden und sich in diesen Körpern durch die Anwesenheit des Kalkes und des aus dem Kalke hervorgehenden Salzes in eine Verbindung setzen und gewisserart körperlich werden.


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