Jesus Christus: 'Himmelsgaben', Band 3, S. 291


Kapitelinhalt Anfrage Jakob Lorbers wegen der geistigen Erscheinung des Herrn am Reinerkogel (zur Zeit der Niederschrift des Jenseitswerkes Robert Blum') (04.10.1850, nachmittags 1/2 5 Uhr)

   00] Herr! Du bester Vater! Ich möchte hinziehen auf des Hügels Spitze, die Du heute beziehen wirst, um Dich da zu erwarten (Siehe, Von der Hölle bis zum Himmel' (Robert Blum) Band 2, Kapitel 259 260); aber mich durchdringt eine große Furcht, denn zu heilig dünkt mich der Ort, da ich ein Sünder bin! - Was solle ich tun? -

   01] Heute nicht! Verstehe, heute nicht; denn es gibt heute eine große Menge unlauterer Geister, diese müssen zuvor abgefertigt werden. Aber Morgen nachmittag um 1/2 6 Uhr komme du und wer noch mit dir kommen will; da werde Ich euch persönlich Selbst segnen. Die Stelle werde Ich dir schon oben anzeigen.
   02] Kommet Mir heute aber wie allezeit nur in eurem Herzen entgegen und empfanget Mich also, und Mir wird es lieber sein, als wenn ihr euch heute auf dem Berge bei Meiner Ankunft einfinden würdet.
   03] Betrachtet aber um diese Zeit von ferne diesen Hügel und gebet auf alles acht! Ihr werdet es schon merken können, wenn Ich ankommen werde. - Mein Segen zum voraus an euch alle, die Mich erkennen, lieben und Mein Gesetz der Liebe beachten amen! -
   04] (Ich befinde Mich jetzt in der Gegend bei Straßengel.)


Kapitelinhalt Denkwürdiges am Reinerkogel

   00] Was sich an den in vorstehender Kundgabe erwähnten beiden Tagen, dem 4. und 5. Oktober 1850, am Reinerkogel bei Graz an Denkwürdigem zugetragen hat, erfahren wir in dem Diktat an Jakob Lorber, das über die Jenseitsführung des Robert Blum simultan berichtet: (,Von der Hölle bis zum Himmel' (Robert Blum), Band 2, Kap. 260/ 261). (Niederschrift 5. Oktober 1850)

   01] (Der Herr:) "...wir ziehen denn ganz gemach unter mannigfachen Besprechungen weiter und gelangen genau um 6 Uhr abends, den 4. Oktober 1850 zu dem vorbestimmten Platze, um welche Zeit ihr, Meine Freunde, euch am Schloßberg befandet und durch allerlei vorübergehende Zeichen in der Form, dann durch ein in euch gewecktes Gefühl, das euch stärkte, durch die Ruhe in der Natur, durch die ehrfurchtsvolle Stellung der Wolken wie auch durch die freundliche Beleuchtung und Reinigung des Hügels Meine Ankunft überaus gut und wohl verspürbar habet merken können.


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