Jakob Lorber: 'Himmelsgaben', Band 2


   20] Die Krankheit deines Weibes aber betrachte als eine wirkende Arznei gegen den sinnlichen Krebsschaden deines Fleisches, dem Ich dadurch helfen will und werde, auf daß du ein vollkommener Geist werden könnest. Dann wirst du leichter atmen, weil du darin nur Meine große väterliche Liebsorge für dein und deiner Kinder Wohl klar ersehen wirst!
   21] Wohl leidet dein Weib dabei naturmäßig; aber ihre Seele wird dadurch mächtig gestärkt und ihr Geist frei gemacht, was du aus ihrer Geduld und großen Beharrlichkeit gar leicht entnehmen kannst. So du aber das doch unwidersprechlich einsehen und Mein Wirken in deinem Hause erkennen mußt, so darfst du dich ja nur gewaltig freuen und nicht ängstlich werden.
   22] Lasse die Welt reden und staunen und drohen oder kneipen und keifen! Ich bin ja bei dir! Und so Ich bei dir bin, wer soll dir da etwas anhaben können? - Glaube alsonach und vertraue auf Mich mit freiem und freudigem Herzen, und Ich werde dir hier und jenseits, also zeitlich und ewig von allem Übel helfen! Amen. Amen. Amen.

An Justinus Kerner - den ersten Herausgeber des Neuen Wortes (Gegen Ende 1848)

   00] Aus einem von Anselm Hüttenbrenner an Justinus Kerner, Doktor der Heilkunde in Weinsberg bei Heilbronn am Neckar, im damaligen Königreiche Württemberg, gerichteten Schreiben:
   01] Euer Wohlgeboren! In beiliegenden Schriften (Urschriften des dreibändigen Lorberwerkes »Die Haushaltung Gottes«) erhalten Sie eine große Gabe Gottes, nämlich die in unseren Tagen geoffenbarte »Geschichte des Menschengeschlechtes« von der Erschaffung des ersten Menschenpaares an bis zum Tode Noahs und noch etwas darüber hinaus.
   02] Der Herr Jesus spricht in einem hier lebenden armen, anspruchslosen Manne, namens Jakob Lorber, seit dem 15. März 1840 beinahe Tag für Tag. Dieser schreibt das Gehörte nieder oder diktiert es einem seiner vertrauten Freunde.


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