Jakob Lorber: 'Himmelsgaben', Band 1


   08] Daher, Meine liebe Gabiela, liebe nur Mich! Ja sei oder werde ganz verliebt in Mich, gleich einer Magdalena! Und mit dem Herzen siehe nur Dem nach, den Ich dir, erfüllt mit Meiner Liebe, vorstellen werde! Jeden andern aber achte und liebe, insoweit auch er ein Mensch ist!
   09] Gegen die Armen aber sei mitleidig und für die arg Irrenden und Fallenden bete zu Mir, deinem Gott und Vater, so wirst du vollkommen Meine liebe, glückliche Gabiela sein - hier und dort in Meinem Schoße ewig!
   10] Dieses Wörtlein sei dir ein teuerstes Angebinde zu deinem irdischen Namenstage! - Und in dem Wiedervernehmen deines inneren, eigenen Namens aber bedenke, daß Ich, dein ewiger, heiliger, liebevollster Vater, dir nicht ferne bin, jetzt wie ewig! Amen.
   11] Gedenke Mein, liebe Gabiela! Ich, dein Vater, sage es dir, daß du Meine liebe Gabiela bist und bleiben sollst ewig! - Amen, Amen, Amen.

KapitelinhaltLeben und Tod (06.06.1841)

   01] Im Tode wirst du leben - und im Leben sterben! - Und so ist das Leben im Tode - und der Tod im Leben!
   02] Der Tod ist das Leben. Und wer nicht hat den Tod, dem ist das Leben nicht eigen.
   03] Es muß über alles der Tod kommen, was da leben will, möchte und soll.
   04] Das Leben kommt durch den Tod, und er ist des Lebens Samenkorn!
   05] Wer also das liebt, daß er lebe, der fliehe das Leben, so wird er es erhalten. Denn dem Tode mußt du unterliegen, sonst bist du ein »ungesäter Same«. -
   06] Der wahrhaft tote Tod aber ist die Sünde! - Amen.


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