Anrufung Gottes bzw. Jesu durch magische Elemente

Übernahme heidnischer Praktiken ins Christentum

Jesu Urlehre durch Prophet Jakob Lorber (1800-64)


Eine falsche Kontaktaufnahme (falsches Beten, Loben, Danken) mit Gott kann die Bemühungen unfruchtbar oder gar schädlich machen.
Auch durch falsche Anrufung bzw. falsche Wahl der Worte beim Beten kann man aus Gott einen Götzen machen, z.B. wenn Worte als Mantra benutzt werden, um Gott bzw. Jesus anzurufen, ihn evtl. gar zu zitieren.

Wer den Namen Jesus in bestimmter Anzahl anruft, oder wer glaubt, daß die bloße Nennung seines Namens oder die Nennung der Begriffe 'Dreifaltigkeit', 'die drei höchsten Namen' schon eine Wirkung hervorbrächten, wird nicht erhört, weil er magisch-heidnisch denkt.

Heidnisch-magisch handelt, wer durch rational kaum erklärbare Handlungen, Mittel und Methoden oder Worte, Zeremonien etc. Gott oder eine geistige Person ansprechen und beeinflussen will.

Wenn Gebete im magischen Sinne gebraucht werden, sind sie nicht nur unwirksam, sondern schädlich, weil ihre Erhörung allenfalls durch Dämonen in Lichtgestalt erfolgt. Magische Elemente zeigen sich in verschiedensten Anzeichen.

Wer z.B. glaubt, daß das Lesen oder Zitieren von Bibelsprüchen, z.B. von bestimmten Psalmen schon eine Wirkung hervorriefen, treibt Magie.

Das Beten oder gar herunterleiern von Litaneien z.B. zu Maria oder allen Heiligen, oder auch zum Namen Jesus ist eine heidnische Methode, die von Gott nicht erwünscht ist.

Der Glaube, daß man durch Gebete während einer bestimmten Zeit, z.B. durch ein 40 Stundengebet oder Novenen (9-tägiges Gebet) besonders erhört wird, unterstellt Gott ebenfalls, daß er durch Einhaltung bestimmter Zahlenwerte zu etwas zu bewegen oder gar zu zwingen sei. Dann wäre Gott bestechlich bzw. dem menschlichen Willen untertan.

Neuoffenbarungsaussagen Jesu:

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