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Vergleiche Islam - Christentum

Vielweiberei

Sex, Ehe, Vielweiberei und Polygamie

Sexuelle Doppelbödigkeit im Islam

Scharia-Regelungen

Quelle: http://derprophet.info/inhalt/sharia.htm


Inhaltsübersicht:


Vergleichende Darstellung zum Thema

    Voranmerkung: Laut islamischer Lehre entstammen alle Offenbarungen Allahs aus derselben Quelle im Himmel (s. Die himmlischen Bücher). Die Inhalte dieser himmlischen Bücher sollen unveränderlich, ewig gültig und in sich widerspruchsfrei sein. Folglich müssten z.B. die Offenbarungen Gottes an die jüdischen Propheten, die Lehre Jesu während seiner Erdenzeit, die Offenbarungen Allahs an Mohammed und die durchs innere Wort empfangenen neuen Offenbarungen Jesu an den Propheten Jakob Lorber (1800-64) inhaltlich zumindest in allen Kernaussagen übereinstimmen.

    Vergleicht man die Offenbarungen Allahs an Mohammed zum jeweiligen Thema aber genau mit den jüdischen oder christlichen alten und neuen verbal inspirierten Offenbarungen Gottes, dann erweisen sich die Unterschiede zum Thema als so groß, dass sie keinesfalls aus derselben Offenbarungsquelle stammen können.

    Welche Quelle nun plausibler, logischer, einheitlicher, Herz und Verstand ansprechender und vor allem wahrheitsentsprechend ist, kann der Leser anhand der Vergleichstexte aus verschiedenen Quellen selbst entscheiden.

Islam-Pedia

Islam. Darstellungen: Vom Koran oder der Sunna werden leider meist nur jene Verse erwähnt, die den 'friedlichen, toleranten' Islam (aus der Zeit Mohammeds in Mekka) hervorheben. Jene Aspekte, die den 'kriegerischen, intoleranten' Islam (aus der Zeit Mohammeds in Medina), der bei gegensätzlichen Aussagen Allahs maßgebend ist, bleiben meist unerwähnt. 'Islam-Pedia' präsentiert daher islamische Lehren und Praktiken in ziemlich einseitiger, meist geschönter, subjektiver, missionsorientierter Form. Objektive oder gar kritische Aspekte bzw. Themen fehlen weitgehend. -

Prophetia-Wiki

Offenbarungen durch Lorber, Swedenborg: Artikel, die in relativ kurzer Form das jeweilige Thema zusammenfassen. Da die Darstellung in Wiki-typischer Form erfolgt, sind Vergleiche mit Texten aus Islam-Pedia (ebenfalls Wiki-Darstellung) besonders leicht und übersichtlich möglich.

Neuoffenbarungen

Offenbarungen durch Lorber, Mayerhofer: Texte in FAQ-Form (kurzer Frage-Antwort) oder ausführlicher; Links zu den Originaltexten

'Der Prophet'

Islam umfassend, objektiv und wo nötig, kritisch beleuchtet und aus nicht-islamischer, christlicher Sicht dargestellt. Bezüge zum Koran und zu Mohammeds Leben, Lehren und Handeln zeigen auf, welche Ziele mit der aktuellen Masseneinwanderung von Muslimen in Europa verfolgt werden und welche Absichten 'unsere' Politiker damit verfolgen.

Ehe, Ehebruch gemäß Islam-Pedia

Islam. Darstellungen

Ehe, Ehebruch gemäß Prophetia-Wiki

Offenbarungen durch Lorber, Swedenborg

Ehe, Ehebruch gemäß Neuoffenbarungen

Offenbarungen durch Lorber, Mayerhofer

Ehe, Ehebruch gemäß 'Der Prophet'

Islam kritisch aus christl. Sicht

Vorehelicher Sexualverkehr und Ehebruch

Im Islam gelten Ehebruch, vorehelicher Geschlechtsverkehr, Homosexualität und auch Selbstbefriedigung als Unzucht: „Unter Unzucht (zina) versteht das islamische Recht jede Form illegitimer sexueller Kontakte, also aller derjenigen, die ausserhalb der Ehe oder der Beziehung zwischen einem Besitzer und seiner Sklavin stattfinden." (Digitale Bibliothek: A. T. Khoury, L. Hagemann, P. Heine: Lexikon des Islam, S. 1371, Verlag Herder, 2004)

Details zu den Scharia-Regeln hinsichtlich des vorehelichen Sexualverkehrs und Ehebruchs

Bestimmungen zum Sexualstrafrecht der islamischen Republik Iran zur Verdeutlichung: Strafgesetze der islamischen Republik Iran – Sexualdelikte

Polygamie im Islam

Die islamische Vielweiberei muss im Kontext mit den Themen, Sexualität, Ehe, Ehebruch, Unzucht, Untreue etc. betrachtet werden.

Auszug aus Wikipedia

"In allen mehrheitlich muslimischen Ländern außer Tunesien, der Türkei und den Ländern der früheren Sowjetunion ist die Polygamie legal und wird praktiziert. Die berühmteste Person der Polygamie im Islam ist sicherlich der ehemalige saudische König Abd al-Aziz ibn Saud, der Schätzungen zufolge 3000 Frauen in seinem Harem gehabt haben soll, zu dem neben Ehefrauen auch Konkubinen, Töchter und Sklavinnen gezählt werden. 81 Kinder von 17 verschiedenen Ehefrauen sind staatlich anerkannt.

Am häufigsten wird die Mehrehe in Westafrika unter Muslimen sowie in einigen arabischen Staaten praktiziert. In anderen vom Islam dominierten Regionen ist sie weniger häufig.

Zwischen allen Staaten, die die islamische Polygamie erlauben, bestehen einige grundsätzliche Übereinstimmungen. Gemäß dem islamischen Recht darf ein Mann bis zu vier Frauen ehelichen.

Jeder Frau hat er einen eigenen Haushalt und eigenes Vermögen einzurichten sowie eine Mitgift zu geben. Oft pflegen die Frauen keinen engen Kontakt untereinander, sondern leben getrennt in jeweils eigenen Wohnungen oder Zimmern, manchmal auch an verschiedenen Orten. Zuweilen untersagen gesetzliche Regelungen jenen Männern, die nicht jeder Frau einen eigenen Hausstand einrichten können, die Polygamie.

Die Beschränkung der Mehrehe auf vier Frauen für alle Muslime fußt auf dem Koran, Sure 4:3: „Und wenn ihr fürchtet, den Waisen nicht gerecht werden zu können, nehmt euch als Frauen, was euch gut erscheint, zwei oder drei oder vier. Doch wenn ihr fürchtet, ihnen nicht gerecht werden zu können, heiratet nur eine …“

In den folgenden Versen, mit denen 4:3 inhaltlich verbunden ist, geht es um die Vermählung mit Waisen. Die Vormunde verwaister Mädchen erlangen, insbesondere zur Zeit der Niederschrift des Korans, einen Vorteil, falls die Mündel heiraten wollen. Als ihre Vormunde konnten sie versucht sein, die Anvertrauten, ohne ein ausreichendes Brautgeld zu entrichten, zu heiraten, indem sie das Erbe für sich beanspruchten. Der Koranvers besagt im Kontext, dass Männer, die befürchten, die anvertrauten Waisen, die sie zur Frau nehmen möchten, möglicherweise nicht gerecht behandeln zu können, sich andere Frauen nehmen können, die dann nicht verwaist, sondern frei sein sollen, die Familien oder Vormunde zur Seite haben, die sie beschützen können. Allerdings ist auch eine andere Deutung möglich: Falls ein Mann, der für eine anvertraute Waise verantwortlich ist, befürchtet, diese nicht gerecht behandeln zu können, kann er seiner Frau bzw. seinen Frauen die Aufgabe übertragen, sich um die Mündel zu kümmern.

Dabei ist zu beachten, dass es sich hierbei um Vollwaisen handelt, die weder Vater noch Mutter noch sonstige enge Verwandte haben, die die Vormundschaft übernehmen könnten. Denn diese Personen besaßen zur Zeit der Abfassung des Koran einen besonders niedrigen sozialen Status und keine heute mehr rekonstruierbaren Rechte, soweit sie nicht vom Vormund eingeräumt wurden. Den Rahmen für das rechtliche Verhältnis zwischen ihnen legen die Verse 4:23–24 fest, die den Frauen einen Mann nach islamischem Recht nach 4:3 zu ehelichen erlauben.

Einige moderne Muslime betonen hingegen, dass der Koran die Polygamie verbiete. Dabei berufen sie sich auf Sure 4:129: „Und ihr könnt zwischen den Frauen keine Gerechtigkeit üben, so sehr ihr es auch wünschen möget.“

In Verbindung mit dem Gebot der Gleichbehandlung nach 4:3 und Argumenten aus dem näheren Kontext schlussfolgern sie, dass eine Mehrehe nur in wenigen, besonders außergewöhnlichen Situationen erlaubt sei; als Beispiel wird Männermangel infolge eines Krieges genannt. Grundsätzlich sei jedoch die Einehe vorzuziehen.

Gegner dieser Position glauben, dem traditionellen Verständnis folgend, dass Sure 4:129 weder Polygamie verbietet noch von ihr abrät, sondern den Mann anleitet, alle seine Frauen gerecht zu behandeln, auch wenn er sie nicht alle in gleicher Weise wird lieben können oder für sie das Gleiche empfinden wird.

Dabei stützen sie sich auf die Fortsetzung in Sure 4:129: „Aber neigt euch nicht gänzlich (einer) zu, so dass ihr die andere gleichsam in der Schwebe lasset. Und wenn ihr es wiedergutmacht und gottesfürchtig seid, so ist Allah allverzeihend, barmherzig.“


Vielweiberei (Polygamie) nach Jesu Neuoffenbarungen durch Prophet Jakob Lorber

Vielweiberei (Polygamie) entspricht nicht der göttl. Ordnung

Jesus offenbart klar: Vielweiberei (Polygamie) entspricht nicht der göttl. Ordnung

Nach Gottes Willen sollte von Anfang an Monogamie herrschen (jl.hag3.063,10-15; jl.kjug.104,25)

    jl.hag3.063,111] "Siehe, Ich erschuf ihm (Adam) nur ein Weib, und in dieser Anzahl gebe Ich noch bis zur Stunde für ein männlich Wesen nur ein weibliches; und daraus kannst du alsbald gar leicht den guten Schluß ziehen, daß dem Manne von Mir aus nur ein Weib bestimmt ist trotz seiner reichhaltigeren Zeugungsfähigkeit.

    12] Was aber diese betrifft, so ist sie nicht gegeben der Vielzeugerei, sondern nur der kräftigen Zeugerei wegen; und so kann ein Mann mit einem Weibe zwar wenigere, aber dafür desto kräftigere Kinder zeugen, während bei der Vielzeugerei nur die größten und unreifsten Schwächlinge zum Vorscheine kommen können.

    13] Denn jeder Same wird eine schlechte oder gar keine Frucht erwecken, so er nicht vorher zur vollen Reife gelangt ist.

    14] Also ist es auch bei dem Menschen um so mehr der Fall, wo es sich doch um die Erweckung der alleredelsten Frucht handelt.

    15] Also bleibe es bei einem Weibe, und dieses tut genug, wenn es alle drei Jahre nur eine Frucht ausreift. - Verstehst du solches?«

Jesus verdammte die Mehrehe (Polygamie) während seiner Erdenzeit zwar nicht, sofern sie zur Fortpflanzung diente; für die Folgezeit sollte aber wie im Anfang nur die Einehe gelten (jl.ev02.103,18-21)

Wenn Vielweiberei vor allem der sexuellen Befriedigung dient, ist sie Unkeuschheit und Unzucht

  • Die Vielweiberei zwecks Sinnlichkeit u. Wollust war Menschen- nicht Gotteswille; (jl.ev02.103,19-20)

  • Vielweiberei ist an sich nicht in göttl. Ordnung

  • Vielweiberei (incl. Kebsweibern, Konkubinen) ist schädlich, weil sie durch Wollust die Seele sinnlich macht, Geilerei, Hurerei u. Ehebruch ist (jl.ev08.041,02 .05)

  • Warum Vielweiberei den Meduhiten (Japan) dennoch gestattet wurde (jl.hag1.033,13)

  • Vielweiberei ist besser als Beischlaf ohne Zeugungsabsicht, vor allem während der Schwangerschaft (jl.hag2.106,18)

  • Sofern Vielweiberei bereits existiert, soll sie geduldet werden, um Härten zu vermeiden; V. ist besser als sex. Entgleisungen (jl.hag2.106,10-22)

  • Drang des Mannes nach vielen Frauen soll auf Gott hin sublimiert werden (jl.hag3.064,09-18)

  • Auch Kinder aus Vielweiberei sollten zur Einehe erzogen werden (jl.hag2.106,22)

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Bearbeitungsstand: 01.10.2018