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Vergleiche Islam - Christentum

Adam und Eva im Paradies, Bild von Paolo Veronese

Paradies und Himmel

Vergleiche zwischen islamischer und christlicher Lehre

Quelle: www.orientdienst.de/muslime/minikurs/paradies

Neuoffenbarungen Jesu durch Prophet Jakob Lorber (1800-64) zum Thema

Inhaltsübersicht:

Vergleichende Darstellung zum Thema

Die islamische Lehre über die » Die sieben Himmel und das Paradies

Jehovas und Jesu Offenbarungen über das Paradies


Vergleichende Darstellung zum Thema

Voranmerkung: Laut islamischer Lehre entstammen alle Offenbarungen Allahs aus derselben Quelle im Himmel (s. Die himmlischen Bücher). Die Inhalte dieser himmlischen Bücher sollen unveränderlich, ewig gültig und in sich widerspruchsfrei sein. Folglich müssten z.B. die Offenbarungen Gottes an die jüdischen Propheten, die Lehre Jesu während seiner Erdenzeit, die Offenbarungen Allahs an Mohammed und die durchs innere Wort empfangenen neuen Offenbarungen Jesu an den Propheten Jakob Lorber (1800-64) inhaltlich zumindest in allen Kernaussagen übereinstimmen.

Vergleicht man die Offenbarungen Allahs an Mohammed zum jeweiligen Thema aber genau mit den jüdischen oder christlichen alten und neuen verbal inspirierten Offenbarungen Gottes, dann erweisen sich die Unterschiede zum Thema als so groß, dass sie keinesfalls aus derselben Offenbarungsquelle stammen können.

Welche Quelle nun plausibler, logischer, einheitlicher, Herz und Verstand ansprechender und vor allem wahrheitsentsprechend ist, kann der Leser anhand der Vergleichstexte aus verschiedenen Quellen selbst entscheiden.

Islam-Pedia

Islam. Darstellungen: Vom Koran oder der Sunna werden leider meist nur jene Verse erwähnt, die den 'friedlichen, toleranten' Islam (aus der Zeit Mohammeds in Mekka) hervorheben. Jene Aspekte, die den 'kriegerischen, intoleranten' Islam (aus der Zeit Mohammeds in Medina), der bei gegensätzlichen Aussagen Allahs maßgebend ist, bleiben meist unerwähnt. 'Islam-Pedia' präsentiert daher islamische Lehren und Praktiken in ziemlich einseitiger, meist geschönter, subjektiver, missionsorientierter Form. Objektive oder gar kritische Aspekte bzw. Themen fehlen weitgehend. -

Prophetia-Wiki

Offenbarungen durch Lorber, Swedenborg: Artikel, die in relativ kurzer Form das jeweilige Thema zusammenfassen. Da die Darstellung in Wiki-typischer Form erfolgt, sind Vergleiche mit Texten aus Islam-Pedia (ebenfalls Wiki-Darstellung) besonders leicht und übersichtlich möglich.

Neuoffenbarungen

Offenbarungen durch Lorber, Mayerhofer: Texte in FAQ-Form (kurzer Frage-Antwort) oder ausführlicher; Links zu den Originaltexten

'Der Prophet'

Islam umfassend, objektiv und wo nötig, kritisch beleuchtet und aus nicht-islamischer, christlicher Sicht dargestellt. Bezüge zum Koran und zu Mohammeds Leben, Lehren und Handeln zeigen auf, welche Ziele mit der aktuellen Masseneinwanderung von Muslimen in Europa verfolgt werden und welche Absichten 'unsere' Politiker damit verfolgen.

Himmelreich gemäß Islam-Pedia

Islam. Darstellungen

Himmelreich gemäß Prophetia-Wiki

Offenbarungen durch Lorber, Swedenborg

Himmelreich gemäß Neuoffenbarungen

Offenbarungen durch Lorber, Mayerhofer

Himmelreich gemäß 'Der Prophet'

Islam kritisch aus christl. Sicht

Paradies (Dschanna) gemäß Islam-Pedia

Islam. Darstellungen

Paradies gemäß Prophetia-Wiki

Offenbarungen durch Lorber, Swedenborg

Paradies gemäß Neuoffenbarungen

Offenbarungen durch Lorber, Mayerhofer

Paradies gemäß 'Der Prophet'

Islam kritisch aus christl. Sicht


Paradies als Allahs Verheißung nur für Muslime

Mohammed hat sich zu seinen Lebzeiten immer wieder mit Paradies und Hölle beschäftigt. In vielen Koran-Suren werden Muslime mit der Aussicht auf die Freuden im Paradies angespornt.

Bis heute lassen sich junge Selbstmord-Attentäter und gewaltbereite Kämpfer mit bestimmten Paradieserwartungen locken, ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Werden sich ihre Hoffnungen erfüllen?

Gegner, Scheinheilige oder Halbherzige werden mit den furchtbaren Qualen der Hölle gewarnt.

Der Koran gibt keine Auskunft darüber, ob der Eintritt ins Paradies unmittelbar nach dem Tod erfolgt oder nicht. Gemäß Überlieferungen in den ahadith besteht daran aber kein Zweifel.

Das hervorstechendste Merkmal des islamischen Paradieses ist seine völlig materiell vorgestellte Diesseitigkeit. Es handelt sich um eine Art Schlaraffenland, wo jegliche Entbehrung sowohl an Lebens- und Genußmitteln als auch an sexuellen Freuden ausgeschlossen ist. (sogar der hienieden verbotene Wein darf genossen werden – weil er nicht trunken macht) Der gottesfürchtige Muslim wird mit großäugigen Huris vermählt und es stehen auch wundersam schöne Knaben zur Verfügung „die Runde machen bei ihnen unsterbliche Knaben; siehst du sie, du hieltest sie für zerstreute Perlen“. Sind diese nur zur Bedienung abbestellt oder können sie selber konsumiert werden? – es geht aus dem Text nicht eindeutig hervor.

Der Paradies-Garten und wer hineindarf

Der arabische Begriff für Paradies im Koran, ‘dschanna’, bedeutet „Garten“. Das verwandte türkische Wort ‘cennet’ steht auch für Paradies, veraltet für Garten.

Das Paradies besteht aus mehreren Gärten (Sure.55,46 ff.) und wird von Wärtern bewacht (39,73).

Schon vor dem Eintritt ins Paradies werden den Gläubigen Häuser oder Gemächer versprochen (39,20; 29,58). Sie werden dort ewig leben und somit ewig vor dem Höllenfeuer verschont (44,56).

In den Traditionsschriften wird die unvorstellbare Größe des Paradieses bildhaft beschrieben: „Es gibt einen Baum, in dessen Schatten ein Reiter hundert Jahre lang dahinreiten kann, ohne je den äußeren Rand des Schattens zu erreichen“ (Al-Buchari).

Alle diejenigen werden belohnt, die „glauben und tun, was Recht ist“ (2,25), die „Gottesfürchtigen“ (52,17).

Das Bild von der Waage spielt für die Beurteilung eine wichtige Rolle. „Wer (aufgrund seiner guten Werke) schwere Waagschalen hat“ (101,6 ff.), dem wird in Aussicht gestellt, dem lodernden Feuer zu entgehen.

Obwohl die guten Werke wichtig sind, ist der richtige Glaube (Islam) das Hauptkriterium für Akzeptanz bei Gott.

Die wahren Gläubigen (d.h. nur Muslime) dürfen für ewig in das Paradies, in die „Gärten der Wonne“ (56,26) oder in die „Gärten von Eden“ (19,61) eingehen.

Der einzig sichere Weg für einen Gläubigen, dieser ewig währenden Wollust teilhaftig zu werden, ist sein Einsatz für die Sache des Islam, wann immer nötig "mit Gut und Blut" (Jihad). Denjenigen, welche durch ihre Beteiligung am Kampf ihre absolute Glaubenstreue und ihren Gehorsam unter Beweis gestellt haben, wird der Lohn bei Allah verheißen. Will man mit Sicherheit ins Paradies eintreten, muß man sich vorher als Glaubensstreiter bewähren.

Kämpfer, die „eiferten mit Gut und Blut" und dabei als Märtyrer gestorben sind, erhalten im Koran von Allah mannigfache Zusicherung einer bevorzugten Behandlung und Aussicht auf die besten Plätze im Paradies.

Auch bei der Frage, wer ins Paradies kommt, zeigt sich die für Allah typische Doppelbödigkeit (Dualismus), dass nur die 'Rechtgläubigen' (= Muslime), keinesfalls aber die 'Ungläubigen' = Andersgläubigen zur Seligkeit gelangen.

Wie sieht es im Paradies aus?

Lt. Allah: „Es wird lebensfrohe Gesichter geben, die mit dem Eifer, den sie bei ihren (guten) Werken gezeigt haben, zufrieden sind und sich in einem hochgelegenen Garten befinden, in dem sie kein (leeres) Gerede hören, und in dem es eine (ständig) fließende Quelle gibt, und dick gepolsterte (w. erhöhte) Ruhebetten, bereitgestellte Humpen, Kissen eines neben dem andern, und Teppiche, die da und dort (auf dem Boden) ausgelegt sind“ (88,8-16).

„Auf golddurchwirkten Ruhebetten liegen sie (die, die Allah nahe stehen) einander gegenüber, während ewig junge Knaben unter ihnen die Runde machen mit Humpen und Kannen (voll Wein?) und einem Becher (voll) von Quellwasser (zum Beimischen?), von dem sie weder Kopfweh bekommen noch betrunken werden und (mit allerlei) Früchten, was (immer) sie wünschen, und Fleisch von Geflügel, wonach sie Lust haben. Und großäugige Huris (haben sie zu ihrer Verfügung), (in ihrer Schönheit) wohlverwahrten Perlen zu vergleichen“ (56,15-23). „Wir geben ihnen großäugige Huris als Gattinnen“ (52,20).

In diesen Zitaten wird deutlich, dass Allah eine Fülle an bestem Essen und Trinken für seine Gläubigen verspricht. Die Qualität der Schalen und Becher spielt dabei auch eine Rolle: Silber (76,15-16) bzw. Gold (43,71).

Darüber hinaus stellt er ihnen großäugige Huris als Gattinnen zur Verfügung. „Huri“ ist von dem arabischen Begriff „hûr“ abgeleitet und bedeutet: „diejenigen, in deren Augen das Weiße und das Schwarze stark hervortreten“ (Vermutung von Horovitz). Mit diesem Ausdruck wird auf die besondere Schönheit dieser Frauen hingewiesen.

In Europa wurde bei „huri“ häufig an „Hure“ gedacht, ohne die eigentliche Wortbedeutung zu kennen. Die Frage dabei ist, ob an die Ehefrauen der Gläubigen (gereinigte Gattinnen, 2,25; 3,15; 4,57) zu denken ist, die mit ins Paradies eingegangen sind oder an nicht-irdische Wesen, die Gott als Jungfrauen extra geschaffen hat.

Dass es sich nicht um die Ehefrauen handelt, deuten verschiedene Aspekte an: „Jungfrauen… heiß liebend und gleichaltrig“ (56,36-37), „mit schwellenden Brüsten“ (78,33), „Hyazinthen und Korallen vergleichbar“ (55,58), „die vor ihnen weder Mensch noch Dschinn (Geister) entjungfert haben“ (55,56).

Ein ausgesprochenes 'Männerparadies'?

„Allah lässt keinen ins Paradies eingehen, ohne ihn mit 72 Partnerinnen zu verheiraten“ (Hadith).

Aufgrund dieser und ähnlicher Paradies-Zitate bekommt der Leser den Eindruck, dass alle menschlichen Wünsche der Männer in Erfüllung gehen werden.

In wenigen Suren, wie in 33,35, wird auch von muslimischen Frauen gesprochen. Die, die ihre Pflichten tun: „für sie hat Gott Vergebung und gewaltigen Lohn bereit“.

Auch ihre frommen Nachkommen (Kinder) werden mit dem Paradies belohnt werden (13,23; 40,8).

In Sure 43,70 werden Männer geradezu aufgefordert, „geht mit euren Gattinnen ins Paradies ein und ergötzt euch“.

Josef Horovitz sieht eine geschichtliche Entwicklung: In der Frühzeit des Islam betonte Mohammed stärker die materiellen Genüsse des Paradieses – vielleicht in Anlehnung an die Schilderungen arabischer Dichter. Zu dieser Zeit machte er über den Verbleib der gläubigen Frauen noch keine Angaben. In späteren Paradiesschilderungen sprach er von Frauen und Kindern im Paradies und ließ die rein materiellen Genüsse etwas in den Hintergrund treten.

Welche Rolle spielt Allah im Paradies?

Zum Paradies gehören auch die Nähe und „das Wohlgefallen Gottes“, was der Koran selbst als höher bewertet als alle materiellen Genüsse (3,15; 9,72).

Doch solche Zitate muss man neben allen anderen Aussagen fast mit der Lupe suchen. Dass die Gläubigen Gott sehen werden, könnte in Sure 75,22-23 vermutet werden: „es wird strahlende Gesichter geben, die auf ihren Herrn schauen“.

Die Theologen sind unterschiedlicher Ansicht, ob damit tatsächlich das Anschauen Gottes gemeint ist oder nur bildlich das Erkennen Gottes.

Ein Hadith (Al-Buchari und Muslim) besagt: „Der Prophet sagte: ‚Ihr werdet euren Herrn genauso sehen‘ (wie ihr den Vollmond sehen könnt)“.

Unumstritten ist, dass sich Gott auf irgendeine Weise den Gläubigen zu erkennen geben wird. In Traditionsschriften wird deutlicher davon gesprochen: „Wünscht ihr euch, dass ich euch noch mehr gebe? Da zieht er den Vorhang weg. Siehe, ihnen ist nichts geschenkt worden, was ihnen lieber wäre als das Hinschauen zu ihrem Herrn“ (Muslim). Oder: „Der Herr erscheint über ihnen von oben. Er sagt: ‚Friede sei über euch, ihr Leute des Paradieses!‘ Er schaut zu ihnen, und sie schauen zu ihm…bis er ihnen verhüllt wird“ (Ibn Madja).

Offenbar wird sich Allah auch im Jenseits willkürlich verhalten und selbst bestimmen, wem er sich zeigen wird und für wie viele Augenblicke.

Ausführlichere Texte zur islamischen Vorstellung vom Paradies:


Neuoffenbarungen Jesu durch Prophet Jakob Lorber (1800-64)

Keine der von Allah verheißenen materiellen, sinnlichen Belohnungen im Paradies und keine Schilderung des islamischen (recht irdisch geschilderten) Paradieses oder der 7 Himmel mit Gottes Thron wird in den Offenbarungen Jehovas oder Jesu bestätigt... Paradies und Himmel sind nämlich innere Zustände, die von der seelisch-geistigen Reife ebenso abhängig sind wie von guten Werken und einem guten, innigen Verhältnis zu Gott.

Offenbarungen über das einstige irdische Paradies

Auch im irdischen Paradies mussten Menschen tätig sein, denn für Trägheit und Bequemlichkeit wurden die Menschen nicht erschaffen:

Der Herr: „Der Ort, der Adam und Eva gegeben ward zur Wohnung auf den Festen des Landes, war ein Tal und ein Garten und ward benannt das Paradies; das war das Land, das später von Milch und Honig überfloß, und war die Stelle, die in der großen Zeit der Zeiten der größten der Taten der ewigen Liebe 'Bethlehem' hieß und so heißen wird ewiglich." jl.hag1.008,01

Die heutige Bestimmung der Orte und Länder, wo die Nachkommen der ersten Menschen lebten, ist aufgrund der Veränderungen durch die Sintflut kaum mehr möglich:

Jesus: jl.ev11.234,01] "Es gibt nun noch viele Narren, die sich darum streiten, wo das einstige Paradies sich befunden habe, und wohin Adam aus demselben schnurstracks geflohen sei, und in welchem Lande Kain den Abel erschlug, wohin er nachher floh, und wo sich später Adam selbst angesiedelt habe. Da gibt es so verschiedene Angaben, daß nach ihnen selbst ein der Vollendung nahe stehender Geist irregeführt werden könnte; allein das ist ein Streit über den Wert einer Schafwollocke! Was der Wahrheit nach davon zu halten ist, findet sich in Meiner 'Haushaltung', wie auch teilweise im 'Johannes' vor.

Alles andere ist wertlos, indem zu jener Zeit die Erde eine ganz andere Gestalt und Einrichtung hatte, die nach Noah's Zeiten um ein bedeutendes verrückt wurde. Und wollte man nach der gegenwärtigen Gestalt der Erde die Wohnsitutationen der Urerzväter bestimmen, so würde man mit solch einer Bestimmung sehr ins Blaue hineinhauen, denn in jenen Zeiten war das heutige Sibirien, besonders gegen Osten, wie auch das Mittelasien bis an die Marken Chinas hin, ein äußerst gesegnetes und fruchtbares Land. Sehet es euch heutzutage an, und ihr werdet allenthalben das schroffste Gegenteil finden. Sibirien hat nahe nichts als ewigen Schnee und ewiges Eis aufzuweisen, und das einst so gesegnete Mittelasien scheuen nun sogar die wildesten und reißendsten Bestien, indem sie da nichts als Sand und Stein antreffen."

Jesus: jl.ev04.142,04] "Auf der Erde aber gab es nirgends ein materielles Paradies, in dem dem Menschen die gebratenen Fische in den Mund geschwommen wären, sondern er mußte sie so wie jetzt erst fangen und braten und dann erst mit Maß verzehren; war der Mensch aber tätig und sammelte sich die Früchte, die die Erde ihm trug, und hatte sich dadurch einen Vorrat erzeugt, so war jede Gegend der Erde, die der Mensch kultiviert hatte, ein rechtes irdisches Paradies!

05] Was wäre auch aus dem Menschen und seiner Geistesbildung geworden, wenn er in einem wahren Müßiggangs- und Freßparadiese sich um gar nichts zu kümmern und zu sorgen gehabt hätte, wenn ihm, wie gesagt, die besten Früchte in den Mund hineingewachsen wären, wenn er sich, auf weichstem Rasen liegend, nur hätte wünschen dürfen, und alles wäre schon da, so daß er nur den Mund aufzusperren brauchte, und die besten Bissen schöben sich ihm schon in den Mund?! Wann würde der Mensch bei solch einer Erziehungsweise denn zur bedingten Lebensselbständigkeit gelangen?! Ich sage dir, daß der Mensch nach deinem Begriffe vom Paradiese bis zur Stunde nichts anderes wäre und wüßte als ein ganz wohlbestellter Freßochse oder als ein Freßpolyp auf dem Meeresgrunde."

FAQs zum einstigen irdischen Paradies:

Adam sagte in einem Rückblick zu Jehova: jl.hag1.099,14]: »Das einstige große, schöne Paradies war reich an allen Freuden des Lebens; allein sie wollten mir nicht frommen. Da ich reich war, habe ich mich von Dir entfernt; Du nahmst mir den Reichtum und belehntest mich dafür mit allerlei Armut. O Herr, jetzt erst danke ich Dir dafür und sage es laut:

15] Wenn Du, mein Gott, mir tausend Paradiese gegeben hättest, wahrlich, ich wäre elender denn ein Wurm im Staube; denn jedes Wort von Dir ist ja mehr wert als tausend Erden und jede mit zehntausend Paradiesen!

16] O Herr, Dein Wort und Dein heiliger Wille ist das wahre Paradies des Lebens! O Herr, laß mich ewig in diesem Paradiese sein!«

Das geistige Paradies ist ein Zustand, kein Ort

Im Diesseits und im Jenseits sind das wahre Paradies und der wahre Himmel keine äußerlichen, sondern innerliche Zustände:

Jesus: jl.ev08.034,15] "Das reine Paradies bestand in der vollen Einung der Seele mit ihrem Geiste... Ich bin darum in diese Welt gekommen, um den Menschen wieder den wahren Lebensweg zu zeigen und das verlorene Paradies durch Meine Lehre wiederzugeben."

Jesus: jl.ev05.234,11] »Indem wir sowohl den Himmel als auch das Paradies durch die Kraft des Wortes Gottes in uns haben, so es da in sich fasset Wahres und Gutes, da sind wir der Tat nach auch im Himmel und im Paradiese zugleich... Ihr seid im Paradiese und im Himmel zugleich, indem euer Inneres voll ist des Glaubenswahren und daraus des Liebeguten; denn nur das ist der rechte Himmel und das wahre Paradies, daß ihr an Mich glaubet und das tuet, was Ich euch lehre, und endlich in der Tat Mich aus vollstem Herzen liebet und also das wahre Reich Gottes in euch selbst habt, ohne das es aber sonst irgend örtlich auch nirgends eines gibt. Ist es aber einmal in euch, dann ist es auch örtlich überall durch die ganze Unendlichkeit, und wo ihr da sein möget örtlich, ob hier auf dieser Erde oder im Monde oder auf einem der vielen Sterne, die pur Weltkörper sind, so seid ihr von euren seligen Brüdern umgeben, wenn ihr sie eures Leibes wegen auch nicht sehen könnt mit euren fleischlichen Augen.«

FAQs zum Paradies und Himmel

In Jesu Offenbarungen wird das Leben nach dem Leibestod, die Verhältnisse im Jenseits und die verschiedenen Aufenthalts- und Entwicklungsstufen und -Orte unvergleichlich differenzierter und umfassender als im Koran oder in der Sunna und in den hadith des Islam beschrieben. (gm.pred.015,23)

Dazu weitere Hinweise:

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Bearbeitungsstand: 01.10.2018